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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Das Einfach-Handy Nokia 1800 im Handy-Test04.07.2010
15:53 Mobiltelefon kommt mit UKW-Radio und TaschenlampeInhaltsverzeichnis:1. Aktuelles Einfach-Handy von Nokia: Das 18002. Die Leistung bei Telefonaten, SMS und den Extras
Es muss nicht immer ein Handy oder Smartphone mit Vollausstattung sein: Zum Telefonieren und SMS schreiben reichen einfach Geräte wie das Nokia 1800, welches in den Farbvarianten Silber und Rot ohne Vertrag und einschließlich Versandkosten bereits zu Preisen ab etwa 36 Euro erhältlich ist. Als nette Extras integriert Nokia ein UKW-Radio und eine Taschenlampe in das Gerät. Ob das Nokia 1800 bei den Basisfunktionen überzeugen kann und die kleinen Extras einen echten Mehrwert darstellen, zeigt der folgende teltarif.de-Handytest.
nächste Seite: Die Leistung bei Telefonaten, SMS und den Extras
Akkufachdeckel lässt sich nur schwer öffnen
![]() Das Nokia 1800 liegt gut in der Hand. In der Verpackung des Nokia 1800 befinden sich neben dem Gerät nur noch ein Akku, ein Ladegerät, ein Headset und eine Anleitung. Der Blick in das Handbuch drängt sich bereits bei der Inbetriebnahme auf: Der Akkufachdeckel lässt sich nur schwer öffnen und erweckt keinen besonders stabilen Eindruck. Zum Öffnen greift man laut Anleitung in eine schmale Aussparung am unteren Ende des Gehäuses und zieht den Akkufachdeckel "vorsichtig" auf. Mit Zurückhaltung kommt man aber in der Praxis nicht besonders weit, denn im Bezug auf das relativ dünne Plastik öffnet die Abdeckung nur mit Kraft an der Grenze zur Gewalt. Immerhin vermittelt das Nokia 1800 damit den Eindruck, dass sich der Akkufachdeckel niemals ungewollt öffnen wird. Das Schließen gelingt hingegen problemlos. Entfernen der SIM-Karte gelingt nicht auf AnhiebDer Rest der Inbetriebnahme stellt keine große Herausforderung dar. Der Akku lässt sich nur in der korrekten Position einlegen und leicht wieder entfernen. Die SIM-Karte nimmt das Nokia 1800 in einem simplen Metallbügel auf, ein Plastikhaken hält sie in Position. Schwerer wird es allerdings, wenn die SIM-Karte wieder entfernt werden soll. Der besagte Plastikbügel muss dafür genau dort heruntergedrückt werden, wohin die SIM-Karte aus dem Kartenslot gleitet. So steht der Finger, mit dem man auf die Entriegelung drückt, der SIM-Karte genau im Weg. Daher waren mehrere Versuche erforderlich, bis das Nokia 1800 die SIM-Karte wieder freigab. Hohe Standby- und Gesprächsdauer
Nach dem ersten Start begrüßt das Nokia 1800 seinen Besitzer mit der Einstellung der Uhrzeit und des Datums. Der Energiespeicher besitzt eine Kapazität von 800 mAh und soll damit Nokia zufolge maximal 34 Tage Standby oder 13 Stunden Telefonie durchhalten. Lange Laufzeiten sind einer der größten Vorteile von Geräten der unteren Preisklasse, da nicht vorhandene Funktionen auch keine Energie benötigen. Trotzdem ist bei den Herstellerangaben immer Vorsicht geboten, da die Werte in den meisten Fällen zu optimistisch gewählt sind. Wenn sich der Akku des Nokia 1800 trotz relativ langer Laufzeiten doch einmal dem Ende zuneigt, muss der Nutzer zwingend ein Nokia-Ladegerät dabei haben. Der Hersteller setzt beim Ladegerät immer noch auf den runden 2-Millimeter-Stecker, an einem handelsüblichen USB-Anschluss tankt das Nokia 1800 keinen Strom. Tastatur: Klare Druckpunkte, fehlende oberflächliche TrennungDas große Steuerkreuz des Nokia 1800 navigiert präzise durch die Menüs des Nokia Series 30-Betriebssystems, in dem sich Nutzer anderer günstiger Nokia-Handys sofort zurechtfinden. Die Tastenreihen leiden aber ein wenig darunter, dass Nokia sie an der Oberfläche des Gehäuses nicht klar getrennt hat, womit das blinde Ertasten zu Beginn schwer fällt. Wenn man sich aber einmal an die Abstände gewöhnt hat, gelingt die Bedienung dank der klaren Druckpunkte problemlos.
Wie sich das Nokia 1800 bei den Basisfunktionen schlägt, erfahren Sie auf der zweiten Seite.
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