- Wird heute um 12 Uhr TelDaFax abgeschaltet?
Nachdem es vergangenen Donnerstag hieß, dass der Hauptaktionär
der TelDaFax Aktiengesellschaft
- World Access - vor dem vor dem Bankrott stehe,
(TelDaFax: Im Schatten des Bankrotts) ist
Teldafax selbst erheblich ins Trudeln geraten. Am vergangenen Montag
beantragte das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit
ein Insolvenzverfahren. Die Deutsche
Telekom kappte daraufhin wichtige Leitungen des Marburger
Unternehmens, so dass am Montag beispielsweise Handys vorübergehend
nicht über 01030 erreichbar waren. TelDaFax lautet die Gespräche
jetzt aber über andere Telefongesellschaften, so dass diese Ausfälle
wieder behoben sind. Einen Zwischenbericht finden Sie unter der
URL http://www.teltarif.de/s/s4859.html.
Für das verschuldete Telekommunikationsunternehmen TelDaFax
zeichnet sich dennoch ein kleiner Silberstreifen am Horizont
ab: World Access stehe für "gewisse Forderungen der Deutschen
Telekom" bis Anfang kommender Woche ein, sagte der Präsident
des US-Gesellschaft, Walter Burmeister, am Dienstag in Frankfurt.
Genaue Angaben zur Höhe des Betrages machte er nicht. Es hieß aber,
dass die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von umgerechnet
220 Millionen Mark verfüge. Diese stammten aus dem Verkauf
von Produktionsstätten. Weitere 50 Millionen US-Dollar will
das Unternehmen durch Veräußerungen in Neuseeland und Australien
erzielen. Gerüchte, dass auch World Access in finanziellen
Schwierigkeiten stecke, wies das Unternehmen zurück. Ebenfalls
stört, dass World Access auch als möglicher Retter von Star Telecom
gehandelt wurde, jedoch hier vor zwei Monaten die Abschaltung
nicht verhindern konnte.
Darüber hinaus möchte die Deutsche Telekom ungeachtet der
Zahlungsbereitschaft ihren Druck auf den säumigen Konkurrenten
aufrecht erhalten. Die Service-Leitungen 0180 und 0190 sowie Zugänge
zum Mobilfunk blieben wegen der Schulden von TelDaFax gekappt, sagte
Telekom-Sprecher Ulrich Lissek am Dienstag in Bonn. Die Telekom
werde auch sämtliche Leitungen sperren, falls die Zahlungen nicht
erfolgten, bleibe darüber aber mit TelDaFax im Gespräch. Gestern
hieß es dann, dass die Abschaltung für heute Mittag geplant sei.
Weder die Telekom noch TelDaFax machten Angaben über die genaue
Höhe der unbeglichenen Rechnungen. In Branchenkreisen ist von rund
85 Millionen Mark die Rede. Der Insolvenzverwalter Bernd
Reuss will nun zunächst die Sperrung der übrigen Leitungen durch
die Telekom verhindern. Um ein rasches Aus zu verhindern, seien
schon 23 Millionen Mark an die Telekom gezahlt worden. Dies
Angaben wurden von der Telekom nicht bestätigt.
Von einer Abschaltung betroffen wären vor allem solche Kunden,
die eigene Service- oder Mehrwertnummern (0800, 0900/0190, 0180x
usw.) über TelDaFax geschaltet haben. Denn diese Nummern wären
nach einer Abschaltung nicht mehr erreichbar. Wer hingegen nur
Call-by-Call oder Pre-Selection über TelDaFax nutzt, kann jederzeit
per Call-by-Call auf andere Anbieter ausweichen.
Ob uns die 01030 erhalten bleibt, wird sich in den nächsten Tagen
zeigen. Denn die Insolvenz muss nicht unbedingt das Aus der Firma
nach sich ziehen. So hat NGI, die bereits Ende
letzten Jahres Insolvenz anmeldeten, wohl einen Partner gefunden, der
das Geschäft übernimmt.
Wir werden auf http://www.teltarif.de
selbstverständlich weiter aktuell über das Geschehen berichten.
- Umfangreiche Preisanpassungen bei Call-by-Call-Anbietern
In den letzten Tagen gab es einige Preisanpassungen - in vielen
Fällen nach oben. So beendet der Anbieter Callino
seine laufende Sonderaktion für Auslandsgespräche zum
9. April. Gespräche in die Festnetze einiger europäischer
Ziele (zum Beispiel Griechenland, Kroatien, Polen) kosten
im Call by Call nun 35,9 Pfennig die Minute und das
ganztags. Für Anrufe in internationale Mobilfunknetze erhebt
Callino nun generell einen Aufschlag von 45 Pfennig die
Minute. Deutsche Ferngespräche kosten ab dem 9. April
9,9 Pfennig pro Minute und der Internetzugang im Tarif
surf callino wird ganztags mit
2,9 Pfennig die Minute und 6 Pfennig Einwahlgebühr
berechnet. Ausführliche Infos können sie der News unter
http://www.teltarif.de/s/s4867.html
entnehmen.
Auch Versatel erhebt ab sofort
einen Aufschlag für Gespräche in ausländische Mobilfunknetze der
Tarifzonen "Bestcountry" und "EU Plus". Der Minutenaufschlag beträgt
45 Pfennig und wird zusätzlich zum Zieltarif berechnet.
Der Anbieter Comundo hebt die Preise
für seine Internettarife an. Nach Aufbrauchen des günstigen
Kontingents an Mindestumsatz-Minuten zahlt der Kunde nicht wie bisher
zwischen 1,8 Pfennig und 2,2 Pfennig die Minute, sondern
2,5 Pfennig. Ein neuer Tarif für 2,9 Pfennig die Minute
plus 6 Pfennig Einwahlgebühr wird eingeführt - Vorteil ist die
Abrechnung über die Telefonrechnung. Kunden aus Laufzeitverträgen
haben ein Sonderkündigungsrecht. Nähere Infos unter
http://www.teltarif.de/s/s4874.html .
Prompt senkt die Preise für Gespräche
in deutsche Mobilfunknetze. Die Aktion gilt befristet bis
30. April und betrifft das offene Call by Call über die 01055.
Anrufe in die D-Netze kosten 37,8 Pfennig die Minute und
die E-Netze erreicht der Kunde für 42 Pfennig pro Minute.
Die Tabellenspitze führt Prompt nicht an (Teledump ist mit
37,5 Pfennig in die D-Netze billliger), die Tarife sind aber
günstig.
OneTel macht Schluss mit den drei
Tarifzeiten für angemeldetes Call-by-Call-Kunden. Ab 27. April
gibt es nur noch die Unterteilung in Hauptzeit (6 bis
20 Uhr) und Nebenzeit (übrige Zeit). Die Gesprächsminute im
Deutschlandferntarif kosten tagsüber dann nur noch 6 Pfennig,
in der Nebenzeit aber mit 4 Pfennig etwas mehr als bisher.
Mache Anbieter passen ihre Preise nicht an, sondern verschwinden
einfach vom Markt. Die Einwahlgasse des Anbieters 01017 ist
seit Tagen nicht zu erreichen. Die Hotline kann den Kunden nicht
weiterhelfen. Da das Angebot ohnehin nur in wenigen Vorwahlbereichen
nutzbar war, ist der Kreis der Betroffenen nicht sehr groß.
Schauen Sie im Zweifelsfall in unsere Tarifabfrage auf
http://www.teltarif.de rein - dort erfahren Sie,
wer auch nach diesen ganzen Preisänderungen für Sie der günstigste
Anbieter ist!
- Sonderangebote und dauerhafte Preissenkungen bei 01051 und Teledump
Zum 1. April war der Call-by-Call-Anbieter
01051 erstaunlicherweise nicht zum Scherzen
aufgelegt und hat den Preis für deutschlandweite Festnetzgespräche
ernsthaft von 7 auf 6 Pfennig pro Minute gesenkt. Der Tarif
gilt, wie bei 01051 üblich, rund um die Uhr und zwar noch bis zum
7. April. Vor jedem Gespräch wird der Teilnehmer über den
aktuellen Minutenpreis informiert und nach dem Telefonat erfährt er,
was es tatsächlich gekostet hat.
Der 01051-Ableger Teledump scheint sich
ebenfalls alle Mühe geben zu wollen, um im Gespräch zu bleiben: Alle
Call-by-Call-Gespräche über die 0190031 ins nationale Festnetz kosten
seit dem 30. März nur noch 5,5 Pfennig pro Minute und
Gespräche in die Mobilnetze ab dem 1. April 37,5 Pfennig
pro Minute. Weiterhin gelten seit dem 1. April "dauerhaft"
folgende Minutenpreise in die jeweiligen ausländischen Festnetze:
Australien 10 Pfennig, Niederlande 7,5 Pfennig, Dänemark
8,5 Pfennig und Spanien 10,5 Pfennig.
Am 6. April 2001 geht Teledump noch weiter mit seiner
Preisoffensive und senkt die Minutenpreise für Auslandsgespräche
in die Festnetze folgender Länder: USA 8 Pfennig, Frankreich
8 Pfennig, Schweiz 8,5 Pfennig und Polen 29 Pfennig
pro Minute. Wie immer gelten die Tarife von Teledump rund um die
Uhr und werden vor jedem Gespräch, wie auch bei 01051, zur Sicherheit
noch einmal von der kostenlosen Tarifansage durchgegeben.
- Verwaltungsgericht Köln: Handynummern müssen ab Februar 2002 übertragbar sein
Handynutzer haben bei einem Wechsel des Netzbetreibers einen Anspruch
auf die Beibehaltung ihrer Rufnummer. Das Verwaltungsgericht
Köln habe eine Klage zweier Mobilfunkunternehmer gegen die
Anwendung der so genannten Netzbetreiberportabilität auf den
Mobilfunkbereich abgewiesen, berichtete ein Sprecher des Gerichts
vergangenen Dienstag. Wie bereits in einem früheren Newsletter
berichtet, müssen nach einer Anweisung der Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post (RegTP)
alle Netzbetreiber die gesetzlich verankerte Übertragbarkeit von
Telefonnummern bis zum 1. Februar 2002 sicherstellen.
Der Ansicht der Kläger, die Kosten seien dabei höher als der
Nutzen, widersprachen die Richter in ihrer Urteilsbegründung.
Die Möglichkeit, seine Telefonnummer beizubehalten, erfordere zwar
umfangreiche Investitionen bei den Mobilfunkunternehmen, sie fördere
aber gleichzeitig den Wettbewerb und könne so zu niedrigeren Preisen
sowie zu besseren Dienstleistungen führen.
- Leider kein Aprilscherz: Netzbetreiber wollen wieder Anschlussgebühr verlangen
Am ersten April gab es nicht nur eine Menge Scherze, sondern auch
wichtige Veränderungen. Nachdem die beiden D-Netz-Betreiber
noch vor zwei Wochen angekündigt hatten, ab 1. April wieder
die Anschlussgebühr beim Abschluss neuer Laufzeitverträge zu
berechnen, hat T-D1 dieses Vorhaben
inzwischen teilweise wieder zurückgezogen. Nur im neuen
TellySmart- Tarif, der seit Montag
angeboten wird, sowie bei Abschluss des DataOnly-Tarifs, berechnet
T-Mobil 49,95 Mark bei Aktivierung der SIM-Karte.
E-Plus verlangt seit Montag wieder
eine Anschlussgebühr, wenn Kunden neue Verträge abschließen. Im
Gegenzug zahlt man aber bis zum 30. Juni keine monatliche
Grundgebühr. Bislang war diese Aktion bis 31. Mai begrenzt.
Bei D2 greift das Ende der
Anschlussgebührenbefreiung erst nach Ostern und damit gut drei Wochen
später als ursprünglich geplant. Offenbar erhofft sich Vodafone vom
Ostergeschäft noch einmal einen kräftigen Kundenzuwachs. Das Take
10-Guthaben kann man künftig auch für SMS-Nachrichten nutzen,
D2-Fun-Kunden erhalten die Tarifoption EuroCall ohne zusätzliche
Grundgebühr und D2-Kunden in den Tarifen Classic und Classic Premium
erhalten 100 bzw. 200 Inklusivminuten für netzinterne Telefonate
am Wochenende. Bei Kunden, die sich im April für die Tarife D2-Fun,
D2-Classic oder D2-ClassicPremium entscheiden, verzichtet D2 Vodafone
auf die Anschlussgebühr.
Viag Interkom berechnet auch im April
keine Aktivierungsgebühr. Das im März zusätzlich ausgezahlte
Startguthaben von 51 Mark fällt aber weg. Außerdem gelten ab
17. April die neuen Bezeichnungen für die E2-Tarife, sowie die neuen
Tarife Genion Starter und
Genion Duo. Ebenfalls neu ab Dienstag
nach Ostern: Die neue "Local"-Tarifoption ermöglicht bundesweit
Gespräche zu einer Wunschortsvorwahl für 69 statt 99 Pfennig
pro Minute in der Hauptzeit.
Ab dem 15. April berechnet auch der Erfurter
Telefondiscounter Super24 bei allen
Mobilfunktarifen im D1-, D2- und E-Plus- Netz eine einmalige
Anschlussgebühr von 49,95 Mark.
- Die neuen Einsteigertarife
Seit Montag, dem 2. April, können
D2-Neukunden mit dem Einsteiger-Tarif D2-Sun
für eine monatliche Grundgebühr von 9,95 Mark plus zehn Mark
Mindestumsatz mobil telefonieren. Der D2-Sun erinnert auffällig
an den neuen Einsteiger-Tarif von T-Mobil,
Telly Smart, der ebenfalls seit
Montag angeboten wird. Ab Anfang Mai wird D2-Sun auf Wunsch auch
allen D2-Bestandskunden zum Wechsel angeboten.
Ein Telefonat ins deutsche Festnetz mit D2-Sun kostet werktags
von 8 bis 18 Uhr pro Minute 99 Pfennig, in der Nebenzeit
noch 39 Pfennig. Und auch die Wochenend-Minutenpreise
sehen denen vom Telly Smart auffällig ähnlich: Von freitags
20 Uhr bis sonntags 24 Uhr kostet die Gesprächsminute
ins deutsche Festnetz 15 Pfennig. Weitere Informationen
finden Sie in der entsprechenden Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4837.html .
Netzbetreiber E-Plus macht es mit seinem
neuen Einsteiger-Tarif besonders spannend: Nach dem Deutschlands
Nummer drei im Mobilfunk bereits im Amtsblatt der Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post (RegTP)
einen neuen Wenigtelefonierer-Tarif angekündigt hatte, wurde der
neue Privat-Tarif ohne die Angabe von Gründen wieder gestoppt.
Ein neuer Einführungstermin steht noch nicht fest. Die Konditionen
hätten fast dem normalen Privat-Tarif entsprochen. Vielleicht will
E-Plus noch einmal nachbessern, nachdem die Karten der Konkurrenz
jetzt auf dem Tische liegen.
Auch die Elmshorner Telefongesellschaft
Talkline bietet ab sofort im D1- und
D2-Netz je einen Tarif mit 9,95 Mark monatlicher Grundgebühr
und 10 Mark monatlichem Mindestumsatz an. Die Tarife nennen
sich - wie bei T-Mobil bzw. D2 Vodafone - TellySmart und D2 Sun.
Auch die Minutenpreise entsprechen denen der Netzbetreiber.
Talkline wirbt ausdrücklich damit, dass die Kunden alle zwei Jahre
ein neues Handy erhalten, während die Netzbetreiber auf der CeBIT
angekündigt hatten, die Gerätesubventionen schrittweise abzubauen.
Ferner bietet Talkline eine 24-monatige Gerätegarantie.
Neu bei dem Elmshorner Provider ist auch "Get 77", das
Pendant zu Get 10 bzw. Take 10. Diese Tarifoption ist
für Talkline-Kunden im D1-TellyLocal- und D2-Fun-Tarif nutzbar und
beinhaltet jeweils 77 Freiminuten für Gespräche ins nationale
Festnetz am Wochenende.
- Entscheidungen der RegTP in der Kritik; T-DSL bleibt billig
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) hat ein
Machtwort gesprochen. Die Preise für T-DSL von der
Deutschen Telekom sind in Ordnung. Nach
wirtschaftlichen Aspekten ist es danach vertretbar, nicht völlig
kostendeckend zu arbeiten, und dem Verbraucher schaden niedrige Preise
nach Meinung der RegTP nicht. Das sogenannte Line Sharing muss
unterdessen in den kommenden Monaten von der Telekom gewährleistet
werden. Dieses ermöglicht es Konkurrenten der Telekom,
DSL auf demselben Kabel anzubieten, wie
der gewöhnliche Telefonanschluss (analog oder ISDN) oder Telekom.
Das ist sinnvoller als die bisherige Lösung, bei der der
Konkurrent eine eigene Anschlussleitung mieten muss.
Versatel wertet die Entscheidung
vom Freitag aufgrund der nicht beanstandeten DSL-Preise der Telekom
als "verfrühten Aprilscherz" und will sein in
Aussicht gestelltes DSL-Angebot überdenken. Der Bundesverband
der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften
(BREKO) findet, dass das de facto
Monopol der Telekom auf DSL nicht dauerhaft zu Niedrigpreisen führen
wird - der Kunde werde letztendlich der "Dumme" sein.
Die Telekom wurde aber nicht nur bestätigt. Die Miete für
den Zugang zur Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) wurde um eine Mark
gesenkt. Die Telekom hatte eine Erhöhung um fast zehn Mark gefordert.
Die Telekom muss zudem in Zukunft ihre Leistungen im Ortsnetzbereich
auch Resellern wie zum Beispiel Debitel
verkaufen, die den Kunden dann virtuelle Anschlüsse anbieten
können. Diese Art der Leistungs-Vermarktung ist vor allem aus dem
Mobilfunkbereich bekannt.
Die leichte Verringerung der Anschluss-Miete und die Einrichtung
von virtuellen Netzbetreibern geht dem Verband der Anbieter von
Telekommunikations- und Mehrwertdiensten nicht weit genug. Vor allem
Privatkunden würden auch künftig nicht von einem größeren Wettbewerb
im Ortsnetz profitieren. Auch der BREKO sieht die Chance "vertan"
für mehr Wettbewerb im Ortsnetz.
Für ausführliche Infos lesen Sie die
entsprechenden Artikel auf teltarif unter
http://www.teltarif.de/s/s4817.html und unter
http://www.teltarif.de/s/s4819.html .
- Claranet führt Einwahlentgelt ein und Internet by Call von Callino wird teurer
Der Internetprovider Claranet
sah sich nach eigenen Worten gezwungen, zum 1. April ein
Einwahlentgelt von 4,9 Pfennig pro Einwahl einzuführen, um sein
Internet-by-Call-Angebot nicht
vom Markt nehmen zu müssen. Die Minutenpreise von 3,79 Pfennig
in der Hauptzeit und 2,49 Pfennig in der Nebenzeit (18 bis
9 Uhr, am Wochenende und bundesweiten Feiertagen) bleiben
jedoch unverändert, ebenso die sekundengenaue Abrechnung.
Claranet begründete die Entscheidung mit der Neuregelung
des Inkasso-Verfahrens durch
die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation
(RegTP), die ein "harter Schlag"
für den Wettbewerb gewesen sei. Den Kunden wurde die "geringfügige
Tarifanpassung" Ende März auf der Website bekannt gegeben.
Als Trostpflaster wird der Webspace von 30 auf 50 Megabyte
pro User erweitert und Claranet bietet nun Software-Kompression
und ISDN-Kanalbündelung an. Bei letzterer wird neben den doppelten
Minutenentgelten allerdings auch das Einwahlentgelt zweifach
berechnet.
Ein Einwahlentgelt von 6 Pfennig berechnete
Callino seinen
Internet-by-Call-Kunden schon lange,
doch zum 9. April wird das Surfen teurer: Zu diesem Zeitpunkt
entfällt der Nachttarif von 2,5 Pfennig pro Minute, so dass
rund um die Uhr 2,9 Pfennig verlangt werden. Abgerechnet
wird im Minutentakt. Für die Kunden des Internet-Tarifes
surf callino plus ändert sich
hingegen nichts.
- Zwei AddCom-Reseller bieten im April und Mai Onlinestunden für 0,5 Pf./Min.
Wer sich im April und Mai bei den beiden
AddCom-Resellern
call2surf und
Lake24.de erstmalig als Neukunde anmeldet,
surft in diesen beiden Monaten jeweils fünf Stunden für einen halben
Pfennig pro Minute. Wer sich allerdings erst im Mai anmeldet, kommt
nur in den Genuss von fünf verbilligten Onlinestunden. Danach gilt
bei beiden Anbietern der reguläre Tarif von 2,45 Pfennig pro
Minute bei sekundengenauer Berechnung. Alle weiteren relevanten
Details des Angebots entnehmen Sie bitte unseren Anbieterseiten.
Leser, die dieses Angebot nutzen möchten, aber bereits in
der Vergangenheit bei AddCom direkt oder einem der anderen
AddCom-Reseller angemeldet
waren, können die "Frühjahrsaktion" von call2surf und Lake24.de
übrigens nicht mehr in Anspruch nehmen. "Neukunde" heißt im
Zusammenhang mit dieser und ähnlichen Aktionen stets, absoluter
Neukunde bei AddCom, war von der für die Betreuung der Reseller
bei AddCom zuständigen Stelle zu erfahren!
- flat4you bietet neue Flatrates für Privat- und Geschäftskunden an
flat4you versucht sich erneut an einer Flatrate,
nachdem das bisherige Angebot premiumflat zu 199 Mark im Monat
eingestellt werden musste: Die Flatrate flat4you privateflat sei
"speziell auf die Belange im privaten Bereich ausgelegt" und kostet
monatlich 239 Mark. Einmalig sind 220 Mark für die
Einrichtung zu zahlen. "Hohe Verfügbarkeit" mit "konstant hoher
Bandbreite" und "genügend" Einwahlservern ist laut Eigenwerbung
des Anbieters dabei selbstverständlich. Zudem erhält der Kunde
auf Wunsch eine feste IP-Adresse, darf die Flatrate aber nicht als
Standleitung nutzen. Die Anbindung an ein privates Netzwerk soll
hingegen erlaubt sein und auch der Traffic sei unbeschränkt. Es gibt
laut Anmeldeformular keine Mindestvertragslaufzeit. Demnach ist das
Vertragsverhältnis entsprechend den AGB jederzeit mit einer Frist von
sieben Tagen zum Monatsende "schriftlich per Postbrief" kündbar.
Die Einwahl ist sowohl über ISDN (64 Kilobit pro Sekunde)
als auch mit analogem Modem über eine 0800er Rufnummer möglich.
Gegen einen monatlichen Aufpreis von zehn Mark kann auch die
sogenannte private-skyflat genutzt werden. Die Leistungsmerkmale
entsprechen hierbei den oben genannten zuzüglich folgender
Besonderheiten: Es gibt einen Rückkanal über Satellit, Download
bis zu zwei Megabit pro Sekunde (Spitzenwert laut Astra) und
E-Mail-Benachrichtigungen erfolgen auch offline.
Für 339 Mark monatlich ist von flat4you nun auch
wieder eine Flatrate im Angebot, die geschäftlich genutzt
werden darf. Die weiteren Details entnehmen Sie bitte der
Anbieterseite auf teltarif.
- Strato hat interne Probleme und verliert viele "Visitenkarten"
Der Internet-Provider Strato hatte in der vergangenen Woche
erhebliche Server-Probleme. Viele Präsenzen, die beim Anbieter
gehostet sind, waren dauerhaft nicht erreichbar. Das Unternehmen
wollte einen externen Angriff nicht ausschließen - schließlich wäre
dies nicht das erste mal gewesen (siehe dazu auch
http://www.teltarif.de/s/s2437.html ).
Wie inzwischen bekannt wurde, handelte es sich aber um
interne Probleme die zu einem Ausfall der Speichereinheiten
bei Strato führten.
Die Mehrzahl der Präsenzen ist laut Aussage des Unternehmens
wieder hergestellt. Bei den vorübergehend nicht erreichbaren Präsenzen
handele es sich nur um "Visitenkarten".
.
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