Newsletter 12/01 vom 22.03.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 22.03.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet die CeBIT
  2. Neue GPRS-Tarife bei T-Mobil / E-Plus startet GPRS-Regeldienst
  3. Mobilfunk-Netzbetreiber offerieren zur CeBIT neue Wenig-Telefonierer-Tarife
  4. Auch Mobilfunkprovider haben neue Wenigtelefonierer-Tarife aufgelegt
  5. VIAG stellt zwei neue "Genion"-Tarife vor / Bisherige Tarife erhalten neue Namen
  6. Zweiter Vertrag für 9,95 Mark im Monat
  7. Neue Handys vorgestellt
  8. CeBIT-Neuigkeiten von den Online-Diensten T-Online und AOL
  9. 600 Freiminuten bei Anmeldung zu E-Plus Online während der CeBIT
  10. MobilCom: DSL-Flat ab sofort zu 59 Mark im Monat
  11. Großhandelsflatrate kommt vorerst doch nicht, doch der Kampf darum geht weiter
  12. Zukunft von Call-by-Call gesichert - aber womöglich teurer
  13. Teurer: TelDaFax verkleinert City-Zone; 01017 verlängert Hauptzeit; Viag beendet Nachtaktion
  14. Saisonstart: Preisoffensiven verschiedener Call-by-Call-Anbieter für Auslandsziele
  15. Gratistel: Werden Dienste vorübergehend eingestellt?
  16. Teledump vermarktet Servicenummern mit den Vorwahlen 0800, 0180 und 0190
  1. Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet die CeBIT

    Dieser Newsletter steht ganz im Zeichen der Computer- und Telekommunikations-Messe CeBIT, die gestern Abend im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet wurde. Schröder sprach sich unter anderem dafür aus, beim kommenden UMTS-Netzaufbau die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur durch die Mobilfunkanbieter zuzulassen. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4715.html .

    Doch schon vor der Eröffnung fanden unzählige Pressekonferenzen statt; die Namenliste T-Mobil, E-Plus, Viag Interkom, Siemens, Nokia, Ericsson usw. liest sich wie das who is who der Mobilfunkbranche. Viele der im Rahmen dieser Pressekonferenzen vorgestellten Neuigkeiten finden Sie in diesem Newsletter; wenn Sie etwas genauer wissen wollen, empfehlen wir Ihnen aber, auf unseren Sonderseiten nochmals die genauen Details nachzulesen.

    Auch heute und am Freitag erwarten wir diverse Neuigkeiten rund um die Telekommunikation. Schauen Sie einfach rein auf www.teltarif.de , um stündlich aktualisiert die neuesten Nachrichten zu erhalten.

    teltarif ist auch selber auf der CeBIT. Schauen Sie bei Interesse an unserem Stand A48(920) im Internet-Park in Halle 6 vorbei. Dort haben Sie beste Gelegenheit, uns mal live kennenzulernen: Von Freitag bis Montag ist jeweils von 14 bis 15 Uhr garantiert ein Redakteur am Stand. Darüber hinaus verlosen wir unter allen Besuchern jeden Tag ein Handy, darunter so aktuelle Geräte wie das Nokia 6210.

  2. Neue GPRS-Tarife bei T-Mobil / E-Plus startet GPRS-Regeldienst

    Auf einer CeBIT-Pressekonferenz gab T-Mobil heute neue GPRS-Tarife bekannt. T-Mobil unterscheidet nun zwischen WAP- und Internet-Tarifen. Bei den WAP-Tarifen hat man die Wahl zwischen einem Tarif ohne monatliche Grundgebühr mit einen Volumenpreis von 69 Pfennig pro 10 kB (Eco WAP) und einem Tarif mit einer Monatsgebühr von 19,95 Mark sowie einem Übertragungspreis von 19 Pfennig pro 10 kB (Pro WAP). Beim Eco-Tarif fallen noch zusätzlich 49 Pfennig pro Nutzungstag an. Im Pro-Tarif ist bereits ein Megabyte Datenvolumen pro Monat im Preis enthalten. Mit diesem Datenvolumen kann man ca. 500 bis 1000 WAP-Seiten aufrufen.

    Besonders interessant ist für Vielsurfer der neue Pro Internet Tarif. Bei einer Monatsgebühr von 19,95 Mark zahlt man für Datenübertragungen (nicht WAP) nur 7 Pfennig pro 10 kB. Gegenüber dem bisherigen Preis ist dies nur noch knapp ein Zehntel! Der Aufruf von WAP-Seiten wird jedoch wie im Pro WAP Tarif mit 19 Pfennig pro 10 kB berechnet. Ein Freivolumen gibt es bei diesem Tarif nicht.

    Wie wir bereits letzte Woche ankündigten, hat auch E-Plus zur CeBIT GPRS-Preise veröffentlicht und diesen Dienst regulär eingeführt. Kunden in den Privat-Tarifen zahlen für die Übertragung von 10 kB 69 Pfennig, Business-Kunden müssen 60 Pfennig berappen. Eine Grundgebühr wird nicht erhoben.

    Eine Übersicht über alle aktuellen GPRS- und HSCSD-Tarife haben wir Ihnen auf der Seite http://www.teltarif.de/i/gprs.html zusammengestellt.

  3. Mobilfunk-Netzbetreiber offerieren zur CeBIT neue Wenig-Telefonierer-Tarife

    Viag Interkom stellte auf der CeBIT in Hannover ein Einstiegs-Angebot, den Genion Starter-Tarif, vor. Obgleich der Name Genion an das bekannte Koppelprodukt aus Mobilfunk- und Festnetzanschluss erinnert, enthält Genion Starter keine Homezone. Die bisher bekannten Marken Citypartner und Businesspartner werden künftig unter neuen Namen, aber gleichen Konditionen, angeboten.

    Genion Starter hat eine deutlich gesenkte Grundgebühr von 9,95 Mark im Monat. Im Vergleich zum Genion Standardtarif verlangt Genion Starter einen monatlichem Mindestumsatz von 10 Mark und weist leicht erhöhte Minutenpreise auf.

    Im einzelnen kostet bei Genion Starter die Gesprächsminute in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr) 1,29 Mark, am Wochenende (Freitag, 20 Uhr bis Sonntag, 24 Uhr) 15 Pfennig sowie in der übrigen Zeit 49 Pfennig. Im Vergleich zu dem herkömmlichen Genion-Tarif entspricht dies einer Preissteigerung von bis zu 30 Pfennig pro Minute. Insgesamt gilt bei allen Gesprächen ein Abrechnungstakt von 60/10, d. h. die erste Minute wird auch bei einem Telefonat, das kürzer als eine Minute dauert, immer komplett abgerechnet.

    Zum Angebot Genion Duo sowie weiteren CeBIT-Neuigkeiten von Viag Interkom können Sie sich an anderer Stelle in diesem Newsletter, sowie in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4701.html informieren.

    Auch T-Mobil hat auf der CeBIT neue Tarife für Einsteiger bekanntgegeben. Neben den schon bestehenden Prepaid-Angeboten Xtra und Xtra4You gibt es ab dem 2. April ein neues Tarifangebot namens TellySmart. Dabei handelt es sich um einen Vertrag ohne feste Kündigungsfrist und 9,95 Mark Grundgebühr pro Monat. Daneben muss man für monatlich mindestens 10 Mark telefonieren. Auf diese Summe werden Gespräche ins deutsche Festnetz, in die deutschen Mobilnetze sowie zum eigenen Anrufbeantworter und alle Rufumleitungen (Inland) angerechnet. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Gespräche ins Ausland und zu Sonderrufnummern. Unterschreibt man einen Vertrag mit 24 Monaten Mindestlaufzeit, so erhält man zudem attraktive, kostengünstige Handyangebote.

    Die Gesprächsminuten sind im Vergleich zum Genion Starter von Viag Interkom günstiger. So zahlt man in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr) 99 Pfennig pro Minute für Gespräche ins Festnetz, 69 Pfennig pro Minute netzintern bzw. stolze 1,49 Mark für Gespräche in die anderen deutschen Mobilnetze. In der Nebenzeit werden 39 Pfennig, bzw. 49 Pfennig pro Minute berechnet.

    Mit T-D1 Weekend kosten Gespräche ins nationale Festnetz am Wochenende pauschal 15 Pfennig pro Minute. Das Wochenende beginnt bei T-Mobil dabei am Freitag um 20 Uhr und endet am Sonntag um 24 Uhr. Abgehende SMS kosten 39 Pfennig pro Stück, unabhängig vom Netz des Empfängers.

    Weitere Neuigkeiten von T-Mobil, die auf der CeBIT bekanntgegeben wurden, können Sie in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4709.html nachlesen.

  4. Auch Mobilfunkprovider haben neue Wenigtelefonierer-Tarife aufgelegt

    RSL COM bietet mit CleverMobil Ultra-Five einen neuen Tarif für Einsteiger und Wenigtelefonierer: Statt dem sonst bei den CleverMobil-Ultra-Tarifen zu zahlenden Grundentgelt von 9,95 Mark monatlich sind bei den neuen Ultra-Five-Tarifen nur 4,95 Mark monatlich zu zahlen. Dafür wird jedoch ein Mindestumsatz von 14,95 Mark im Monat verlangt. Für das T-D1-Netz ist Ultra Five jedoch erst ab dem 1. April verfügbar.

    Die Gesprächskosten und Taktzeiten entsprechen den bekannten Ultra-Tarifen. So kosten Gespräche innerhalb der jeweiligen City-Option rund um die Uhr 25 Pfennig pro Minute, Gespräche ins nationale Festnetz kosten tagsüber 1,39 Mark pro Minute. Die Minutenpreise für alle weiteren Ziele finden Sie auf unserer Anbieterseite http://www.teltarif.de/a/rslcom/ . Wer bei RSL COM preselected ist, erhält auf Gespräche über Ultra Five zur entsprechenden Festnetznummer einen Rabatt von 10 Prozent. Entscheidet man sich bis zum 31. März für CleverMobil Ultra Five im D2-Netz, erhält man ein Einsteiger-Paket mit D2-Karte, dem Handy Nokia 3310 und 25 Mark Gesprächsguthaben ohne Berechnung des Gerätepreises.

    Super24 bietet zwei neue Tarifmodelle an. Super24-Premium ist ein grundgebührfreier Tarif mit einer Mindestnutzungspauschale von 24,95 Mark pro Monat. Möglich sind Verträge für T-D1, D2 Vodafone und E-Plus. Dieser neue Tarif unterscheidet sich vom bisherigen Super24-Spezial Tarif im nun 10 Mark höheren Mindestumsatz. Im Ausgleich für diese Verschlechterung bietet Super24 zu den neuen Verträgen deutlich hochwertigere Handys (Siemens S35 und Nokia 6210) für null Mark an.

    Komplett neu ist der Super24-Business Tarif. Auch hier entfällt die Grundgebühr während der gesamten Vertragslaufzeit. Trotzdem fallen nur die Minutenpreise der Netzbetreiber und Takte wie in den originalen Business-Tarifen an. Der Mindestumsatz bei den Super24-Business-Tarifen beträgt aber 100 Mark pro Monat. Um sich zu diesem Business-Tarifmodell näher zu informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4677.html .

    Mit Beginn der CeBIT erhältlich sind drei neue Mobilfunktarife von MobilCom. Die einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 49 Mark entfällt bei den drei Tarifen bis zum 31. März. Jeder Kunde erhält darüber hinaus bei Vertragsabschluss entweder ein Nokia 3310 oder ein Siemens M35i inklusive mobiler Freisprechanlage ohne Berechnung eines Gerätepreises.

    Wer sich für einen der neuen Super19-Tarife entscheidet, wahlweise im T-D1- oder im D2-Netz, zahlt ein monatliches Grundentgelt von 19,95 Mark. In der Option SMS sind 50 SMS pro Monat frei, sofern die jeweilige MobilCom-SMS-Zentralnummer verwendet wird. Jede weitere SMS kostet 39 Pfennig.

    In der Option Call sind im Monatspreis jeweils 10 Freiminuten enthalten. Diese können für netzinterne Gespräche oder Anrufe ins deutsche Festnetz genutzt werden. Die Minutenpreise im Super19-Tarif beginnen bei 29 Pfennig für Gespräche ins Festnetz am Wochenende. Jeweils 59 Pfennig pro Minute kosten netzinterne Gespräche, Anrufe ins deutsche Festnetz und in andere Mobilnetze außerhalb der Hauptzeit. In der Hauptzeit, montags bis freitags, 7 bis 18 Uhr, beträgt der Minutenpreis für Gespräche ins Festnetz 99 Pfennig und in andere Mobilnetze 1,89 Mark. Die erste Minute wird voll berechnet, danach geht es im 10-Sekundentakt weiter.

    Der neue Tarif Smart49, ebenfalls für die beiden D-Netze, richtet sich an Geschäftskunden. Die monatliche Grundgebühr beträgt 49,95 Mark und darin sind 15 SMS sowie 15 Freiminuten enthalten. Die Bedingungen zu deren Verwendung entsprechen den zuvor bereits genannten. Möchten Sie sich näher zu diesem Angebot informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4704.html .

  5. VIAG stellt zwei neue "Genion"-Tarife vor / Bisherige Tarife erhalten neue Namen

    Ab voraussichtlich 17. April werden bei Viag Interkom zwei zusätzliche Mobilfunktarife erhältlich sein. Obwohl ab sofort alle Tarife die Bezeichnung "Genion" in ihrem Namen tragen, bieten nur die Tarif Genion Home und Genion Duo eine Homezone zu Festnetzpreisen. Die bisherigen Marken City- und Businesspartner entfallen, diese Tarife heißen ab sofort Genion City und Genion Home Profi. Die Preise ändern sich jedoch bei diesen Tarifen nicht.

    Der neue Tarif Genion Duo ist die Kombination aus zwei bisherigen Genion Verträgen, jedoch bietet Viag dieses Paket mit einer verbilligten Grundgebühr von 44,90 Mark pro Monat an. Für zwei einzelne Genion-Verträge musste man bisher fünf Mark mehr bezahlen. Die wesentlichste Neuerung ist die Einführung einer Partner-Tarifzone. Alle Gespräche zwischen den beiden zusammengehörenden Genion-Handys kosten außerhalb der Homezone nur 15 Pfennig rund um die Uhr, das ist fast die Hälfte der bisherigen netzinternen Gesprächskosten. Alle anderen Preise entsprechen den bisherigen Genion Preisen. Die Duo-Partner können unabhängig voneinander eine City- oder Local-Option sowie die Homezone wählen. Beide erhalten individuelle Mobil- und Festnetznummern sowie zwei getrennte Mailboxen. Die Abrechnung erfolgt über den Genion-Duo-Vertragspartner. Genion Duo bietet sich dabei vor allem für mobile Paare an.

  6. Zweiter Vertrag für 9,95 Mark im Monat

    D2 Vodafone bietet seit neuestem, bei Verlängerung eines bestehenden Laufzeitvertrags um 24 Monate, eine vergünstigte Zweitkarte an. Hierbei handelt es sich um keine TwinCard (zwei Karten mit einer Rufnummer), sondern um einen zweiten, vollwertigen Vertrag.

    Die Karte läuft im Fun-Tarif mit 60/1-Sekunden-Taktung, kostet aber nur 9,95 statt der üblichen 24,95 Mark Grundgebühr. Auch die Tarifoptionen "BestCity" und "BestCitySpecial" sind möglich. Nachteile: Der Wechsel in einen anderen Tarif ist nicht möglich, zur Zweitkarte gibt es kein subventioniertes Handy und die Abrechnung für beide Karten kann nicht getrennt erfolgen.

    Da dürfte es insgesamt günstiger sein, sich einen der zahlreichen Handyverträge ohne Grundgebühr für die Partnerkarte zu besorgen.

  7. Neue Handys vorgestellt

    Nokia, Ericsson und Siemens ließen es sich nicht nehmen, heute neue Handys vorzustellen. Gemeinsames Kennzeichen (fast) aller Neuankündigungen: GPRS. Dieser neue Datendienst wird WAP günstiger und mobiles Surfen schneller machen als bisher.

    Die technischen Details sowie Bilder der neuen Geräte finden Sie auf den jeweiligen Seiten: http://www.teltarif.de/s/s4706.html für Nokia, http://www.teltarif.de/s/s4712.html für Ericsson und http://www.teltarif.de/s/s4703.html für Siemens.

    Nur ein Beispiel für die vielen neuen Features: Von Ericsson stammt ein Handy, das nicht nur Texte, sondern auch Fotos der angesteckten Kamera als EMS (Enhanced Messaging Service, der Nachfolger von SMS) versenden kann.

  8. CeBIT-Neuigkeiten von den Online-Diensten T-Online und AOL

    Das Rätseln über mögliche Content-Partner für T-Online hat seit Dienstag ein Ende: Auf der Pressekonferenz der Deutschen Telekom verkündete der Intendant des ZDF, Professor Dieter Stolte, gemeinsam mit Telekom-Chef Ron Sommer die Partnerschaft zwischen Telekom-Tochter T-Online und dem ZDF. Damit würden zwei Marktführer aus ihrem jeweiligen Segment zu einer erfolgreichen neuen Marke: heute.t-online.de. Die Zusammenarbeit zwischen einem erfolgreichen Carrier und professionellem Content soll neue Perspektiven für die Nutzer von T-Online eröffnen. Die Redaktion von heute.t-online wird für die Inhalte des T-Online-Angebots zuständig sein.

    Hintergrund ist die neue Auflage des Rundfunkgesetzes, dass Nachrichteninhalte von öffentlich-rechtlichen Sendern im Internet nicht mit Werbung finanziert werden dürfen. MSNBC, der bisherige Partner des ZDF, ist werbefinanziert - deshalb war dieser Schritt nötig.

    Professor Stolte gab sich optimistisch, was die Zukunftschancen von Fernsehen im Internet angeht. Das ZDF als renommierter Content-Provider und seriöser Anbieter von Nachrichten könne für Qualität von Informationen im Internet garantieren. In der immer fragmentierteren Gesellschaft, wo jeder sich die Informationen holt, die ihn interessieren, seien starke Marken besonders notwendig. Wie sich die Eltern auf ihre heute-Nachrichten im Fernsehen verlassen könnten, sollen sich die nachwachsenden Generationen auf ihre heute-Nachrichten aus dem Internet oder auf dem Handy verlassen können.

    Für alle diejenigen, die derzeit immer noch auf ihren T-DSL-Anschluss warten, gab es halbwegs erfreuliche Nachrichten: Der Ausbau des Breitbandnetzes soll massiv vorangetrieben werden. Dazu hat die Telekom mit Alcatel einen weiteren Lieferanten für die DSL-Technik gewinnen können. Laut Angaben von dpa sollen mehrere Hunderttausend Geräte an die Telekom ausgeliefert werden. Zur Zeit warten bereits 450 000 Kunden auf den beantragten Anschluss, bei monatlich rund 100 000 Neuanschlüssen. Bis zum Jahreswechsel erwartet die Telekom 2,6 Millionen T-DSL-Kunden, eine Flächendeckung von 90 Prozent wird angestrebt.

    Aufregung gab es auch vorige Woche wieder in Hinblick auf den Fortbestand der Flatrate von AOL, nachdem bekannt wurde, dass die Vertragsbindung für die Kunden von einem Jahr auf 30 Tage reduziert wurde. Ein ähnliche AGB-Änderung von T-Online im vergangenen Dezember war - rückblickend gesehen - der erste Schritt, die Vermarktung der schmalbandigen Flatrate von T-Online einzustellen.

    Im Gespräch mit teltarif.de versicherte uns AOL-Pressesprecher Jens Nordlohne, der Verständnis für die "Sensibilität" der Nutzer äußerte, man habe keine Pläne, das Angebot einzustellen. Mit der neuen Regelung habe man lediglich einem weit verbreiteten Wunsch der Mitglieder entsprochen, die sich nur ungern auf einen Jahresvertrag festlegen lassen. Im übrigen, so Herr Nordlohne, hatte AOL entsprechend seinen Nutzungsbedingungen auch bislang schon das Recht, die Tarife mit einer Frist von 30 Tagen zu ändern.

    Vom kommenden Sommer an wird AOL auch über eine Breitbandverbindung (ADSL) mit zwölffacher ISDN-Geschwindigkeit erreichbar sein. Die Kosten für das neue DSL-Angebot, bei dem auf technischer Seite vor allem mit der Deutschen Telekom zusammengearbeitet werden soll, stünden noch nicht fest, sagte der Geschäftsführer von AOL-Deutschland, Uwe Heddendorp, am Dienstag in Hannover. Trotz der neuen Verbindung für Power-User setze AOL vor allem auf den Massenmarkt, unter anderem mit neuen Anwendungen für Handys und Handcomputer, sagte Heddendorp vor Beginn der Computermesse CeBIT.

    Auf der am heutigen Donnerstag beginnenden CeBIT wird AOL eine neue Software für den Palm-Handcomputer und für Handys anbieten. Mit deren Hilfe können von diesen Geräten unter anderem E-Mails verschickt und Nachrichten gelesen werden. Ein WAP-Portal öffnet den Zugang zu weiteren Inhalten des Dienstes. Das Internet-Portal aol.de soll im Sommer ein neues Gesicht bekommen.

  9. 600 Freiminuten bei Anmeldung zu E-Plus Online während der CeBIT

    Wer sich zur diesjährigen CeBIT, also zwischen dem 22. und dem 28. März, bei E-Plus Online anmeldet, erhält in den Monaten April und Mai jeweils 300 Freiminuten. Wenn das Gratis-Kontingent aufgebraucht ist, werden ansonsten pro Minute 3,5 Pfennig in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr) und 2,5 Pfennig in der übrigen Zeit, am Wochenende sowie an bundeseinheitlichen Feiertagen fällig. Mobilfunkkunden von E-Plus erhalten zudem monatlich weitere 60 Freiminuten.

    Wer ohnehin vor hat, nach Hannover zur CeBIT zu fahren, kann sich dort auf dem Messestand von E-Plus in Halle 25, Stand B02/B06 registrieren oder aber fernab der Messehektik am heimischen PC unter www.eplus.de anmelden.

  10. MobilCom: DSL-Flat ab sofort zu 59 Mark im Monat

    Der Büdelsdorfer Anbieter MobilCom bietet ab sofort seine - nur in Verbindung mit einem MobilCom-Vollanschluss erhältliche - DSL-Flatrate zum Preis von monatlich 59 Mark an. Bislang waren 99 Mark dafür zu zahlen, doch waren in diesem Preis bereits die Kosten für den DSL-Anschluss enthalten. Hierfür sind ab sofort 20 Mark zusätzlich zu bezahlen. Bei einem ISDN-Anschluss von MobilCom zu monatlich 39 Mark kommt man damit auf Gesamtkosten in Höhe von 118 Mark. Zuvor waren monatlich insgesamt 138 Mark zu zahlen. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die einmalige Anschlussgebühr von 199 Mark auf 99 Mark und nähert sich damit langsam dem Preisniveau vergleichbarer Angebote - schauen Sie doch einfach mal in unseren DSL-Ratgeber. Den erreichen Sie von der teltarif-Startseite über den Link DSL auf der Registerkarte Internet. Der MobilCom-Vollanschluss ist derzeit lediglich in Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart verfügbar.

  11. Großhandelsflatrate kommt vorerst doch nicht, doch der Kampf darum geht weiter

    Die Deutsche Telekom muss ihren Wettbewerbern vorerst keinen Pauschaltarif für den Internetzugang, die so genannte Großhandelsflatrate, anbieten. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Münster entschieden. Die in dem Eilverfahren vorzunehmende Interessenabwägung falle zu Gunsten der Telekom aus, teilte das Gericht am vergangenen Freitag mit. Ende vergangenen Jahres hatte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) die Telekom angewiesen, den Konkurrenten eine zeitunabhängige Pauschale für den Internetzugang anzubieten. Darüber können Sie sich noch einmal in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s3582.html informieren. Mit der Entscheidung von T-Online, ihre Flatrate vom Markt zu nehmen, bestehe jedoch kein Bedürfnis für eine sofortige Vollziehung der Anordnung mehr, so das Gericht.

    Ein Sprecher der Initiative Internet ohne Taktung kommentierte diesen Beschluss: "Die Existenz unserer Initiative zeigt, dass Verbraucher die Möglichkeit haben wollen, ohne den Gebührenticker der Telekom alles erforschen zu können, was das Internet zu bieten hat. Mit diesem Urteil hat das Gericht nicht im Namen des Volkes und somit gegen die Verbraucher entschieden!"

    In der Stellungnahme von AOL-Deutschland heißt es: "Der heutige Gerichtsbeschluss ist ein herber Rückschlag für die erfolgreiche Entwicklung des Internets in Deutschland und für die Verbraucher. AOL wird weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um gemeinsam mit Netzbetreibern, Verbraucherorganisationen und führenden Unternehmen für eine kostenbasierte Großhandelsflatrate zu kämpfen. Auch die Bundesregierung bleibt weiterhin gefordert, sich für die Großhandelsflatrate einzusetzen, damit Deutschland im Internet nicht weit hinter Länder wie Großbritannien oder Frankreich zurückfällt." Die ausführlichen Kommentare können Sie in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4658.html nachlesen.

  12. Zukunft von Call-by-Call gesichert - aber womöglich teurer

    Seit langem schwelte der Streit zwischen der Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern über den Gebühreneinzug. Bitte lesen Sie dazu auch unseren Newsletter 10/01 vom 8. März. Diese Auseinandersetzung ist nun beigelegt. Ein Sprecher der Regulierungsbehörde (RegTP) erklärte am vergangenen Freitag, dass alle Parteien dem Vermittlungsvorschlag zugestimmt hätten. Mit der Einigung ist auch die Zukunft der Call-by-Call-Telefonate gesichert.

    Wegen der Forderungen der Telekom, für Rechnungsstellung und Gebühreneinzug die Preise kräftig zu erhöhen, hatten die Wettbewerber mit der Einstellung des offenen Call-by-Call gedroht. Dabei hatte gerade das Call-by-Call ohne Anmeldung wesentlich dazu beigetragen, dass nach der Marktöffnung 1998 schnell Wettbewerbsstrukturen entstanden und die Ferngesprächstarife drastisch fielen.

    Der Schlichtungsvorschlag der Regulierungsbehörde sieht vor, dass die Telekom ihren Wettbewerbern für die Abrechnung eines Call-by-Call-Gesprächs jeweils 2,8 Pfennig in Rechnung stellen darf. Zusätzlich kann sie pro Rechnung einen Betrag von neun Pfennig verlangen. Ab März 2003 sollen die entsprechenden Inkasso-Preise auf 2,5 Pfennig beziehungsweise acht Pfennig sinken.

    Die Telefonkunden müssen sich allerdings darauf einstellen, dass einige Gesellschaften, besonders Billiganbieter und Discounter, die Telefongebühren anheben. Denn ein Ein-Minuten-Gespräch kostet abends mit 3,2 bis 3,3 Pfennig bei den günstigsten Anbietern etwa genau so viel, wie allein dessen Abrechnung. Zu den 2,8 Pfennig des Schlichterspruches kommt nämlich noch die Mehrwertsteuer hinzu.

  13. Teurer: TelDaFax verkleinert City-Zone; 01017 verlängert Hauptzeit; Viag beendet Nachtaktion

    Bereits zum 15. März hat TelDaFax die Preise im Call-by-Call de facto teilweise erhöht. Normalerweise werden bei TelDaFax Gespräche innerhalb der sogenannten City-Zone (bis 20 km vom eigenen Wohnort entfernt) zum Regio-Tarif abgerechnet (zum Beispiel Hauptzeit 6,9 Pfennig pro Minute). Seit 15. März werden aber nur noch bestimmte Vorwahlbereiche innerhalb der City-Zone berücksichtigt. Die übrigen Ortsnetze werden zum Fernbereichs-Tarif abgerechnet (zum Beispiel Hauptzeit 11,9 Pfennig) und damit bis zu fünf Pfennig teurer.

    Die Liste der von TelDaFax berücksichtigten Ortsnetze findet sich auf der Homepage des Anbieters http://www.teldafax.de/ . Preselection-Kunden von TelDaFax sind von den Änderungen nicht betroffen.

    Beim Wiesbadener Anbieter 01017 gilt seit 16. März folgender Deutschlandtarif: täglich von 22 bis 9 Uhr telefoniert man für 3,2 Pfennig pro Minute, womit sich dieser Anbieter haarscharf an den Nebenzeit-Tarifen von Super24 und Viag Interkom mit jeweils 3,3 Pfennig die Minute vorbeischiebt. ABER: Abends wird jetzt in der Zeit zwischen 18 und 22 Uhr, statt des bisherigen Spartarifs von 4,1 Pfennig pro Minute, der deutliche höhere Hauptzeitpreis von 6,9 Pfennig pro Minute berechnet. Für diese Zeitspanne hat sich 01017 also deutlich verteuert.

    Auch wenn die kalten Nächte noch nicht ganz vorbei zu sein scheinen, beendet Viag Interkom zum 31. März seine Aktion "Kalte Nächte, heiße Telefone". Ab 1. April wird in der Zeit von 21 bis 6 Uhr nicht mehr für 3,3 Pfennig pro Minute ins deutsche Festnetz telefoniert. Sowohl für Preselection-Kunden, als auch für Nutzer des offenen Call by Call über die 01090, gilt dann wieder der normale Nachttarif von 5 Pfennig pro Minute.

    Mit Beendigung dieser Preisoffensive teilt sich Viag auch nicht länger den zweiten Platz der Tariftabelle für nächtliche Gespräche mit dem Anbieter Super24.

  14. Saisonstart: Preisoffensiven verschiedener Call-by-Call-Anbieter für Auslandsziele

    Zum Frühlingsanfang senkt der Call-by-Call-Anbieter 01051 wieder einige Auslandstarife. Vom 17. bis zum 31. März zahlt man für Festnetzgespräche nach Griechenland nur 22 Pfennig pro Minute, und nach Irland sogar nur 9 Pfennig pro Minute. Im selben Zeitraum senken die Düsseldorfer auch die Tarife für Gespräche nach Bulgarien auf 45 Pfennig, nach Singapur auf 12 Pfennig und nach Thailand auf 53 Pfennig pro Minute. Hier kann man doppelt sparen, denn die angegebenen Preise gelten nicht nur fürs Festnetz, sondern auch fürs Mobilfunknetz der angebotenen Länder.

    Die Tarife gelten rund um die Uhr und die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Wie üblich wird der Teilnehmer vor dem Gespräch durch eine kostenlose Tarifansage noch einmal auf den aktuellen Preis aufmerksam gemacht. Mit seiner neuen Offensive belegt 01051 wieder einmal Spitzenplätze der Tariftabelle im offenen Call-by-Call. Den günstigsten Tarif für die Länder, in die Sie telefonieren möchten, erfahren Sie über unsere Tarifabfrage auf http://www.teltarif.de/standard.html .

    Für Spanienfreunde startet der Anbieter 01017.com eine Frühjahrsaktion. Hier kostet die Gesprächsminute bis Ende März nur noch 9,9 statt 10,7 Pfennig. Dieser Preis liegt knapp unter dem 10-Pfennig-Aktionstarif von Teledump. Ab dem 1. April werden wieder reguläre 10,7 Pfennig pro Minute fällig. 01017 ist leider weiterhin nicht bundesweit verfügbar.

    Zum Start der CeBIT am 22. März senkt Callino die Gesprächspreise zu einigen Auslandszielen im offenen Call by Call über die 01075. Während der Aktion können zum Beispiel die Festnetze von Griechenland, Polen, die Slowakische und die Tschechische Republik für 29,5 Pfennig pro Minute rund um die Uhr erreicht werden. Die neuen Tarife gelten vorerst bis zum 31. Mai.

    Ebenfalls bis Ende Mai sind weitere Länder, wie Russland, Jugoslawien und die Türkei, in der Nebenzeit günstig zu erreichen. Um sich über die entsprechenden Tarife zu informieren, nutzen Sie bitte die Tarifabfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html .

  15. Gratistel: Werden Dienste vorübergehend eingestellt?

    Gratistel, Anbieter von werbefinanzierter Telefonie mit nach eigenen Angaben mehr als 100 000 Teilnehmern, kündigt auf seiner Homepage und in E-Mails an die Nutzer eine "Pause" von unbestimmter Dauer an. Zur Begründung heißt es, man müsse früher als vorgesehen die Kapazitäten erweitern und das System ausbauen. Dafür sei "etwas Zeit" erforderlich. In einigen Wochen, nach der technischen Umbaupause, werde Gratistel wieder voll zur Verfügung stehen. Im Internet werden allerdings weiterhin Anmeldungen entgegen genommen. Diese werden nach der Pause als Gratistel-Teilnehmer freigeschaltet.

  16. Teledump vermarktet Servicenummern mit den Vorwahlen 0800, 0180 und 0190

    Ab sofort bietet Teledump für Privat- und Geschäftskunden auch die Einrichtung von 0800-, 0180- und 0190-Servicenummern an. Teledump möchte mit seinen neuen Angeboten die Konkurrenz unter- bzw. überbieten. Alle Servicenummern, welche man über Teledump freischalten lässt, werden an eine vorher festgelegte Telefonnummer weitergeleitet. Für die Weiterleitung eines Anrufes einer 0800-Nummer auf ein Festnetztelefon werden dem Angerufenen 10 Pfennig pro Minute in Rechnung gestellt, die Weiterleitung auf ein Handy kostet 50 Pfennig pro Minute. Die Weiterleitung von Anrufen zu 0180-3 und 0180-5 Nummern auf ein Festnetztelefon ist sogar kostenlos, was die bisherige Bezeichnung "shared cost" in Frage stellt. Dies zeigt deutlich, dass wohl auch viele bestehende Anbieter von 0180er Nummern (Banken, Versicherungen) keineswegs die Telefonkosten mit ihren Kunden teilten.

    Besonders auch die Auszahlungen für Anrufe an 0190-Nummer können sich bei Teledump sehen lassen. So erhält man als Anbieter 0,50 Mark bis 2,67 Mark pro Minute vergütet, wenn die eigene 0190er Nummer angerufen wird. Insbesondere ist die Vergütung bei 0190-4/6 Nummern mit 50 Pfennig pro Minute mehr als doppelt so hoch, wie bei ähnlichen Angeboten der Konkurrenz.


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