- Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet die CeBIT
Dieser Newsletter steht ganz im Zeichen der Computer- und
Telekommunikations-Messe CeBIT, die gestern Abend im Beisein von
Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet wurde. Schröder sprach
sich unter anderem dafür aus, beim kommenden UMTS-Netzaufbau die
gemeinsame Nutzung von Infrastruktur durch die Mobilfunkanbieter
zuzulassen. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4715.html .
Doch schon vor der Eröffnung fanden unzählige Pressekonferenzen
statt; die Namenliste T-Mobil, E-Plus, Viag Interkom, Siemens, Nokia,
Ericsson usw. liest sich wie das who is who der Mobilfunkbranche.
Viele der im Rahmen dieser Pressekonferenzen vorgestellten Neuigkeiten
finden Sie in diesem Newsletter; wenn Sie etwas genauer wissen wollen,
empfehlen wir Ihnen aber, auf unseren Sonderseiten nochmals die
genauen Details nachzulesen.
Auch heute und am Freitag erwarten wir diverse Neuigkeiten rund
um die Telekommunikation. Schauen Sie einfach rein auf
www.teltarif.de , um
stündlich aktualisiert die neuesten Nachrichten zu erhalten.
teltarif ist auch selber auf der CeBIT. Schauen Sie bei Interesse
an unserem Stand A48(920) im Internet-Park in Halle 6 vorbei.
Dort haben Sie beste Gelegenheit, uns mal live kennenzulernen:
Von Freitag bis Montag ist jeweils von 14 bis 15 Uhr garantiert
ein Redakteur am Stand. Darüber hinaus verlosen wir unter allen
Besuchern jeden Tag ein Handy, darunter so aktuelle Geräte wie das
Nokia 6210.
- Neue GPRS-Tarife bei T-Mobil / E-Plus startet GPRS-Regeldienst
Auf einer CeBIT-Pressekonferenz gab
T-Mobil heute neue GPRS-Tarife bekannt.
T-Mobil unterscheidet nun zwischen WAP- und Internet-Tarifen. Bei
den WAP-Tarifen hat man die Wahl zwischen einem Tarif ohne monatliche
Grundgebühr mit einen Volumenpreis von 69 Pfennig pro
10 kB (Eco WAP) und einem Tarif mit einer Monatsgebühr von
19,95 Mark sowie einem Übertragungspreis von 19 Pfennig
pro 10 kB (Pro WAP). Beim Eco-Tarif fallen noch zusätzlich
49 Pfennig pro Nutzungstag an. Im Pro-Tarif ist bereits ein
Megabyte Datenvolumen pro Monat im Preis enthalten. Mit diesem
Datenvolumen kann man ca. 500 bis 1000 WAP-Seiten aufrufen.
Besonders interessant ist für Vielsurfer der neue Pro
Internet Tarif. Bei einer Monatsgebühr von 19,95 Mark
zahlt man für Datenübertragungen (nicht WAP) nur 7 Pfennig
pro 10 kB. Gegenüber dem bisherigen Preis ist dies nur noch
knapp ein Zehntel! Der Aufruf von WAP-Seiten wird jedoch wie im
Pro WAP Tarif mit 19 Pfennig pro 10 kB berechnet. Ein
Freivolumen gibt es bei diesem Tarif nicht.
Wie wir bereits letzte Woche ankündigten, hat auch
E-Plus zur CeBIT
GPRS-Preise veröffentlicht und diesen Dienst regulär eingeführt.
Kunden in den Privat-Tarifen zahlen für die Übertragung von
10 kB 69 Pfennig, Business-Kunden müssen 60 Pfennig
berappen. Eine Grundgebühr wird nicht erhoben.
Eine Übersicht über alle aktuellen GPRS- und HSCSD-Tarife haben
wir Ihnen auf der Seite
http://www.teltarif.de/i/gprs.html
zusammengestellt.
- Mobilfunk-Netzbetreiber offerieren zur CeBIT neue Wenig-Telefonierer-Tarife
Viag Interkom stellte auf der CeBIT in Hannover
ein Einstiegs-Angebot, den Genion Starter-Tarif, vor. Obgleich
der Name Genion an das bekannte
Koppelprodukt aus Mobilfunk- und Festnetzanschluss erinnert, enthält
Genion Starter keine Homezone. Die bisher bekannten Marken
Citypartner und
Businesspartner werden künftig unter
neuen Namen, aber gleichen Konditionen, angeboten.
Genion Starter hat eine deutlich gesenkte Grundgebühr von
9,95 Mark im Monat. Im Vergleich zum Genion Standardtarif
verlangt Genion Starter einen monatlichem Mindestumsatz von
10 Mark und weist leicht erhöhte Minutenpreise auf.
Im einzelnen kostet bei Genion Starter die Gesprächsminute in der
Hauptzeit (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr) 1,29 Mark,
am Wochenende (Freitag, 20 Uhr bis Sonntag, 24 Uhr)
15 Pfennig sowie in der übrigen Zeit 49 Pfennig.
Im Vergleich zu dem herkömmlichen Genion-Tarif entspricht dies
einer Preissteigerung von bis zu 30 Pfennig pro Minute.
Insgesamt gilt bei allen Gesprächen ein Abrechnungstakt von 60/10,
d. h. die erste Minute wird auch bei einem Telefonat, das
kürzer als eine Minute dauert, immer komplett abgerechnet.
Zum Angebot Genion Duo sowie weiteren CeBIT-Neuigkeiten
von Viag Interkom können Sie sich an anderer Stelle
in diesem Newsletter, sowie in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4701.html
informieren.
Auch T-Mobil hat auf der CeBIT neue
Tarife für Einsteiger bekanntgegeben. Neben den schon bestehenden
Prepaid-Angeboten Xtra und Xtra4You gibt es ab dem
2. April ein neues Tarifangebot namens TellySmart. Dabei handelt
es sich um einen Vertrag ohne feste Kündigungsfrist und 9,95 Mark
Grundgebühr pro Monat. Daneben muss man für monatlich mindestens
10 Mark telefonieren. Auf diese Summe werden Gespräche ins
deutsche Festnetz, in die deutschen Mobilnetze sowie zum eigenen
Anrufbeantworter und alle Rufumleitungen (Inland) angerechnet.
Ausdrücklich ausgeschlossen sind Gespräche ins Ausland und
zu Sonderrufnummern. Unterschreibt man einen Vertrag mit
24 Monaten Mindestlaufzeit, so erhält man zudem attraktive,
kostengünstige Handyangebote.
Die Gesprächsminuten sind im Vergleich zum Genion Starter von
Viag Interkom günstiger. So zahlt man in der
Hauptzeit (Montag bis Freitag 7 bis 18 Uhr) 99 Pfennig
pro Minute für Gespräche ins Festnetz, 69 Pfennig pro Minute
netzintern bzw. stolze 1,49 Mark für Gespräche in die anderen
deutschen Mobilnetze. In der Nebenzeit werden 39 Pfennig,
bzw. 49 Pfennig pro Minute berechnet.
Mit T-D1 Weekend kosten Gespräche ins nationale Festnetz am
Wochenende pauschal 15 Pfennig pro Minute. Das Wochenende
beginnt bei T-Mobil dabei am Freitag um 20 Uhr und endet am
Sonntag um 24 Uhr. Abgehende SMS kosten 39 Pfennig pro
Stück, unabhängig vom Netz des Empfängers.
Weitere Neuigkeiten von T-Mobil, die auf der CeBIT
bekanntgegeben wurden, können Sie in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4709.html
nachlesen.
- Auch Mobilfunkprovider haben neue Wenigtelefonierer-Tarife aufgelegt
RSL COM bietet mit CleverMobil Ultra-Five
einen neuen Tarif für Einsteiger und Wenigtelefonierer: Statt dem
sonst bei den CleverMobil-Ultra-Tarifen
zu zahlenden Grundentgelt von 9,95 Mark monatlich sind bei den
neuen Ultra-Five-Tarifen nur 4,95 Mark monatlich zu zahlen.
Dafür wird jedoch ein Mindestumsatz von 14,95 Mark im Monat
verlangt. Für das T-D1-Netz ist Ultra Five
jedoch erst ab dem 1. April verfügbar.
Die Gesprächskosten und Taktzeiten entsprechen den
bekannten Ultra-Tarifen. So kosten Gespräche innerhalb der
jeweiligen City-Option rund um die Uhr 25 Pfennig pro
Minute, Gespräche ins nationale Festnetz kosten tagsüber
1,39 Mark pro Minute. Die Minutenpreise für alle
weiteren Ziele finden Sie auf unserer Anbieterseite
http://www.teltarif.de/a/rslcom/ .
Wer bei RSL COM preselected ist, erhält auf Gespräche über
Ultra Five zur entsprechenden Festnetznummer einen Rabatt von
10 Prozent. Entscheidet man sich bis zum 31. März für
CleverMobil Ultra Five im D2-Netz,
erhält man ein Einsteiger-Paket mit D2-Karte, dem Handy Nokia
3310 und 25 Mark Gesprächsguthaben ohne Berechnung des
Gerätepreises.
Super24 bietet zwei neue Tarifmodelle
an. Super24-Premium ist ein grundgebührfreier Tarif mit einer
Mindestnutzungspauschale von 24,95 Mark pro Monat. Möglich sind
Verträge für T-D1, D2
Vodafone und E-Plus. Dieser neue
Tarif unterscheidet sich vom bisherigen Super24-Spezial Tarif im
nun 10 Mark höheren Mindestumsatz. Im Ausgleich für diese
Verschlechterung bietet Super24 zu den neuen Verträgen deutlich
hochwertigere Handys (Siemens S35 und Nokia 6210) für null Mark an.
Komplett neu ist der Super24-Business Tarif. Auch hier
entfällt die Grundgebühr während der gesamten Vertragslaufzeit.
Trotzdem fallen nur die Minutenpreise der Netzbetreiber
und Takte wie in den originalen Business-Tarifen an.
Der Mindestumsatz bei den Super24-Business-Tarifen beträgt aber
100 Mark pro Monat. Um sich zu diesem Business-Tarifmodell
näher zu informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4677.html .
Mit Beginn der CeBIT erhältlich sind drei neue Mobilfunktarife
von MobilCom. Die einmalige
Anschlussgebühr in Höhe von 49 Mark entfällt bei den drei
Tarifen bis zum 31. März. Jeder Kunde erhält darüber hinaus
bei Vertragsabschluss entweder ein Nokia 3310 oder ein Siemens
M35i inklusive mobiler Freisprechanlage ohne Berechnung eines
Gerätepreises.
Wer sich für einen der neuen Super19-Tarife entscheidet,
wahlweise im T-D1- oder im
D2-Netz, zahlt ein monatliches Grundentgelt
von 19,95 Mark. In der Option SMS sind 50 SMS pro Monat
frei, sofern die jeweilige MobilCom-SMS-Zentralnummer verwendet wird.
Jede weitere SMS kostet 39 Pfennig.
In der Option Call sind im Monatspreis jeweils
10 Freiminuten enthalten. Diese können für netzinterne
Gespräche oder Anrufe ins deutsche Festnetz genutzt werden.
Die Minutenpreise im Super19-Tarif beginnen bei 29 Pfennig für
Gespräche ins Festnetz am Wochenende. Jeweils 59 Pfennig pro
Minute kosten netzinterne Gespräche, Anrufe ins deutsche Festnetz
und in andere Mobilnetze außerhalb der Hauptzeit. In der Hauptzeit,
montags bis freitags, 7 bis 18 Uhr, beträgt der Minutenpreis
für Gespräche ins Festnetz 99 Pfennig und in andere Mobilnetze
1,89 Mark. Die erste Minute wird voll berechnet, danach geht
es im 10-Sekundentakt weiter.
Der neue Tarif Smart49, ebenfalls für die beiden D-Netze,
richtet sich an Geschäftskunden. Die monatliche Grundgebühr
beträgt 49,95 Mark und darin sind 15 SMS sowie
15 Freiminuten enthalten. Die Bedingungen zu deren Verwendung
entsprechen den zuvor bereits genannten. Möchten Sie sich näher
zu diesem Angebot informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4704.html .
- VIAG stellt zwei neue "Genion"-Tarife vor / Bisherige Tarife erhalten neue Namen
Ab voraussichtlich 17. April werden bei Viag Interkom zwei
zusätzliche Mobilfunktarife erhältlich sein. Obwohl ab sofort
alle Tarife die Bezeichnung "Genion" in ihrem Namen tragen,
bieten nur die Tarif Genion Home und Genion Duo eine Homezone zu
Festnetzpreisen. Die bisherigen Marken City- und Businesspartner
entfallen, diese Tarife heißen ab sofort Genion City und Genion Home
Profi. Die Preise ändern sich jedoch bei diesen Tarifen nicht.
Der neue Tarif Genion Duo ist die Kombination aus zwei
bisherigen Genion Verträgen, jedoch bietet Viag dieses Paket mit
einer verbilligten Grundgebühr von 44,90 Mark pro Monat an.
Für zwei einzelne Genion-Verträge musste man bisher fünf Mark
mehr bezahlen. Die wesentlichste Neuerung ist die Einführung
einer Partner-Tarifzone. Alle Gespräche zwischen den beiden
zusammengehörenden Genion-Handys kosten außerhalb der Homezone
nur 15 Pfennig rund um die Uhr, das ist fast die Hälfte
der bisherigen netzinternen Gesprächskosten. Alle anderen Preise
entsprechen den bisherigen Genion Preisen. Die Duo-Partner
können unabhängig voneinander eine City- oder Local-Option
sowie die Homezone wählen. Beide erhalten individuelle Mobil-
und Festnetznummern sowie zwei getrennte Mailboxen. Die Abrechnung
erfolgt über den Genion-Duo-Vertragspartner. Genion Duo bietet sich
dabei vor allem für mobile Paare an.
- Zweiter Vertrag für 9,95 Mark im Monat
D2 Vodafone bietet seit neuestem,
bei Verlängerung eines bestehenden Laufzeitvertrags um 24 Monate,
eine vergünstigte Zweitkarte an. Hierbei handelt es sich um keine
TwinCard (zwei Karten mit einer Rufnummer), sondern um einen zweiten,
vollwertigen Vertrag.
Die Karte läuft im Fun-Tarif
mit 60/1-Sekunden-Taktung, kostet aber nur 9,95 statt der üblichen
24,95 Mark Grundgebühr. Auch die Tarifoptionen "BestCity"
und "BestCitySpecial" sind möglich. Nachteile: Der Wechsel in
einen anderen Tarif ist nicht möglich, zur Zweitkarte gibt es kein
subventioniertes Handy und die Abrechnung für beide Karten kann
nicht getrennt erfolgen.
Da dürfte es insgesamt günstiger sein, sich einen der zahlreichen
Handyverträge ohne Grundgebühr für die Partnerkarte zu besorgen.
- Neue Handys vorgestellt
Nokia, Ericsson und Siemens ließen es sich nicht nehmen, heute
neue Handys vorzustellen. Gemeinsames Kennzeichen (fast) aller
Neuankündigungen: GPRS. Dieser neue Datendienst wird WAP günstiger
und mobiles Surfen schneller machen als bisher.
Die technischen Details sowie Bilder der neuen Geräte
finden Sie auf den jeweiligen Seiten:
http://www.teltarif.de/s/s4706.html für
Nokia,
http://www.teltarif.de/s/s4712.html für
Ericsson und
http://www.teltarif.de/s/s4703.html für
Siemens.
Nur ein Beispiel für die vielen neuen Features: Von Ericsson
stammt ein Handy, das nicht nur Texte, sondern auch Fotos der
angesteckten Kamera als EMS (Enhanced Messaging Service, der
Nachfolger von SMS) versenden kann.
- CeBIT-Neuigkeiten von den Online-Diensten T-Online und AOL
Das Rätseln über mögliche Content-Partner für T-Online
hat seit Dienstag ein Ende: Auf der Pressekonferenz der
Deutschen Telekom verkündete der Intendant
des ZDF, Professor Dieter Stolte, gemeinsam mit Telekom-Chef
Ron Sommer die Partnerschaft zwischen Telekom-Tochter T-Online
und dem ZDF. Damit würden zwei Marktführer aus ihrem jeweiligen
Segment zu einer erfolgreichen neuen Marke: heute.t-online.de.
Die Zusammenarbeit zwischen einem erfolgreichen Carrier und
professionellem Content soll neue Perspektiven für die Nutzer von
T-Online eröffnen. Die Redaktion von heute.t-online wird für die
Inhalte des T-Online-Angebots zuständig sein.
Hintergrund ist die neue Auflage des Rundfunkgesetzes, dass
Nachrichteninhalte von öffentlich-rechtlichen Sendern im Internet
nicht mit Werbung finanziert werden dürfen. MSNBC, der bisherige
Partner des ZDF, ist werbefinanziert - deshalb war dieser
Schritt nötig.
Professor Stolte gab sich optimistisch, was die Zukunftschancen
von Fernsehen im Internet angeht. Das ZDF als renommierter
Content-Provider und seriöser Anbieter von Nachrichten könne für
Qualität von Informationen im Internet garantieren. In der immer
fragmentierteren Gesellschaft, wo jeder sich die Informationen holt,
die ihn interessieren, seien starke Marken besonders notwendig.
Wie sich die Eltern auf ihre heute-Nachrichten im Fernsehen
verlassen könnten, sollen sich die nachwachsenden Generationen
auf ihre heute-Nachrichten aus dem Internet oder auf dem Handy
verlassen können.
Für alle diejenigen, die derzeit immer noch auf ihren
T-DSL-Anschluss warten, gab es halbwegs erfreuliche Nachrichten:
Der Ausbau des Breitbandnetzes soll massiv vorangetrieben werden.
Dazu hat die Telekom mit Alcatel einen weiteren Lieferanten für
die DSL-Technik gewinnen können. Laut Angaben von dpa sollen
mehrere Hunderttausend Geräte an die Telekom ausgeliefert werden.
Zur Zeit warten bereits 450 000 Kunden auf den beantragten
Anschluss, bei monatlich rund 100 000 Neuanschlüssen.
Bis zum Jahreswechsel erwartet die Telekom 2,6 Millionen
T-DSL-Kunden, eine Flächendeckung von 90 Prozent wird
angestrebt.
Aufregung gab es auch vorige Woche wieder in Hinblick auf
den Fortbestand der Flatrate von
AOL, nachdem bekannt wurde, dass die Vertragsbindung
für die Kunden von einem Jahr auf 30 Tage reduziert wurde.
Ein ähnliche AGB-Änderung von T-Online
im vergangenen Dezember war - rückblickend gesehen -
der erste Schritt, die Vermarktung der schmalbandigen Flatrate von
T-Online einzustellen.
Im Gespräch mit teltarif.de versicherte uns AOL-Pressesprecher
Jens Nordlohne, der Verständnis für die "Sensibilität" der
Nutzer äußerte, man habe keine Pläne, das Angebot einzustellen.
Mit der neuen Regelung habe man lediglich einem weit verbreiteten
Wunsch der Mitglieder entsprochen, die sich nur ungern auf einen
Jahresvertrag festlegen lassen. Im übrigen, so Herr Nordlohne, hatte
AOL entsprechend seinen Nutzungsbedingungen auch bislang schon das
Recht, die Tarife mit einer Frist von 30 Tagen zu ändern.
Vom kommenden Sommer an wird AOL auch über eine
Breitbandverbindung (ADSL) mit zwölffacher ISDN-Geschwindigkeit
erreichbar sein. Die Kosten für das neue DSL-Angebot, bei
dem auf technischer Seite vor allem mit der Deutschen Telekom
zusammengearbeitet werden soll, stünden noch nicht fest, sagte der
Geschäftsführer von AOL-Deutschland, Uwe Heddendorp, am Dienstag
in Hannover. Trotz der neuen Verbindung für Power-User setze AOL
vor allem auf den Massenmarkt, unter anderem mit neuen Anwendungen
für Handys und Handcomputer, sagte Heddendorp vor Beginn der
Computermesse CeBIT.
Auf der am heutigen Donnerstag beginnenden CeBIT wird AOL eine
neue Software für den Palm-Handcomputer und für Handys anbieten.
Mit deren Hilfe können von diesen Geräten unter anderem E-Mails
verschickt und Nachrichten gelesen werden. Ein WAP-Portal öffnet
den Zugang zu weiteren Inhalten des Dienstes. Das Internet-Portal
aol.de soll im Sommer ein neues Gesicht bekommen.
- 600 Freiminuten bei Anmeldung zu E-Plus Online während der CeBIT
Wer sich zur diesjährigen CeBIT, also
zwischen dem 22. und dem 28. März, bei
E-Plus Online anmeldet, erhält in
den Monaten April und Mai jeweils 300 Freiminuten. Wenn das
Gratis-Kontingent aufgebraucht ist, werden ansonsten pro Minute
3,5 Pfennig in der Hauptzeit (Montag bis Freitag von 9 bis
18 Uhr) und 2,5 Pfennig in der übrigen Zeit, am Wochenende
sowie an bundeseinheitlichen Feiertagen fällig. Mobilfunkkunden von
E-Plus erhalten zudem monatlich weitere 60 Freiminuten.
Wer ohnehin vor hat, nach Hannover zur CeBIT zu fahren,
kann sich dort auf dem Messestand von E-Plus in Halle 25,
Stand B02/B06 registrieren oder aber fernab der Messehektik am
heimischen PC unter www.eplus.de
anmelden.
- MobilCom: DSL-Flat ab sofort zu 59 Mark im Monat
Der Büdelsdorfer Anbieter MobilCom
bietet ab sofort seine - nur in Verbindung mit einem
MobilCom-Vollanschluss erhältliche -
DSL-Flatrate zum Preis
von monatlich 59 Mark an. Bislang waren 99 Mark
dafür zu zahlen, doch waren in diesem Preis bereits die
Kosten für den DSL-Anschluss enthalten. Hierfür sind ab
sofort 20 Mark zusätzlich zu bezahlen. Bei einem
ISDN-Anschluss von MobilCom zu
monatlich 39 Mark kommt man damit auf Gesamtkosten in Höhe
von 118 Mark. Zuvor waren monatlich insgesamt 138 Mark
zu zahlen. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen die einmalige
Anschlussgebühr von 199 Mark auf 99 Mark und nähert
sich damit langsam dem Preisniveau vergleichbarer Angebote
- schauen Sie doch einfach mal in unseren DSL-Ratgeber.
Den erreichen Sie von der teltarif-Startseite über den Link DSL
auf der Registerkarte Internet. Der MobilCom-Vollanschluss ist
derzeit lediglich in Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg,
Köln, München, Nürnberg und Stuttgart verfügbar.
- Großhandelsflatrate kommt vorerst doch nicht, doch der Kampf darum geht weiter
Die Deutsche Telekom muss ihren
Wettbewerbern vorerst keinen Pauschaltarif für den Internetzugang,
die so genannte Großhandelsflatrate, anbieten. Das hat das
Oberverwaltungsgericht in Münster entschieden. Die in dem
Eilverfahren vorzunehmende Interessenabwägung falle zu Gunsten
der Telekom aus, teilte das Gericht am vergangenen Freitag
mit. Ende vergangenen Jahres hatte die Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post (RegTP) die Telekom angewiesen, den Konkurrenten
eine zeitunabhängige Pauschale für den Internetzugang anzubieten.
Darüber können Sie sich noch einmal in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s3582.html
informieren. Mit der Entscheidung von T-Online, ihre Flatrate
vom Markt zu nehmen, bestehe jedoch kein Bedürfnis für eine sofortige
Vollziehung der Anordnung mehr, so das Gericht.
Ein Sprecher der Initiative
Internet ohne
Taktung kommentierte diesen Beschluss: "Die Existenz unserer
Initiative zeigt, dass Verbraucher die Möglichkeit haben wollen, ohne
den Gebührenticker der Telekom alles erforschen zu können, was das
Internet zu bieten hat. Mit diesem Urteil hat das Gericht nicht im
Namen des Volkes und somit gegen die Verbraucher entschieden!"
In der Stellungnahme von AOL-Deutschland
heißt es: "Der heutige Gerichtsbeschluss ist ein herber Rückschlag
für die erfolgreiche Entwicklung des Internets in Deutschland und für
die Verbraucher. AOL wird weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, um
gemeinsam mit Netzbetreibern, Verbraucherorganisationen und führenden
Unternehmen für eine kostenbasierte Großhandelsflatrate zu kämpfen.
Auch die Bundesregierung bleibt weiterhin gefordert, sich für die
Großhandelsflatrate einzusetzen, damit Deutschland im Internet nicht
weit hinter Länder wie Großbritannien oder Frankreich zurückfällt."
Die ausführlichen Kommentare können Sie in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4658.html
nachlesen.
- Zukunft von Call-by-Call gesichert - aber womöglich teurer
Seit langem schwelte der Streit zwischen der
Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern
über den Gebühreneinzug. Bitte lesen Sie dazu auch unseren
Newsletter 10/01 vom 8. März.
Diese Auseinandersetzung ist nun beigelegt. Ein Sprecher der
Regulierungsbehörde (RegTP)
erklärte am vergangenen Freitag, dass alle Parteien dem
Vermittlungsvorschlag zugestimmt hätten. Mit der Einigung ist auch
die Zukunft der Call-by-Call-Telefonate gesichert.
Wegen der Forderungen der Telekom, für Rechnungsstellung und
Gebühreneinzug die Preise kräftig zu erhöhen, hatten die Wettbewerber
mit der Einstellung des offenen Call-by-Call gedroht. Dabei hatte
gerade das Call-by-Call ohne Anmeldung wesentlich dazu beigetragen,
dass nach der Marktöffnung 1998 schnell Wettbewerbsstrukturen
entstanden und die Ferngesprächstarife drastisch fielen.
Der Schlichtungsvorschlag der Regulierungsbehörde sieht vor,
dass die Telekom ihren Wettbewerbern für die Abrechnung eines
Call-by-Call-Gesprächs jeweils 2,8 Pfennig in Rechnung
stellen darf. Zusätzlich kann sie pro Rechnung einen Betrag
von neun Pfennig verlangen. Ab März 2003 sollen die
entsprechenden Inkasso-Preise auf 2,5 Pfennig beziehungsweise
acht Pfennig sinken.
Die Telefonkunden müssen sich allerdings darauf einstellen, dass
einige Gesellschaften, besonders Billiganbieter und Discounter, die
Telefongebühren anheben. Denn ein Ein-Minuten-Gespräch kostet abends
mit 3,2 bis 3,3 Pfennig bei den günstigsten Anbietern etwa genau
so viel, wie allein dessen Abrechnung. Zu den 2,8 Pfennig
des Schlichterspruches kommt nämlich noch die Mehrwertsteuer hinzu.
- Teurer: TelDaFax verkleinert City-Zone; 01017 verlängert Hauptzeit; Viag beendet Nachtaktion
Bereits zum 15. März hat TelDaFax
die Preise im Call-by-Call
de facto teilweise erhöht. Normalerweise werden bei TelDaFax Gespräche
innerhalb der sogenannten City-Zone (bis 20 km vom eigenen
Wohnort entfernt) zum Regio-Tarif abgerechnet (zum Beispiel
Hauptzeit 6,9 Pfennig pro Minute). Seit 15. März werden
aber nur noch bestimmte Vorwahlbereiche innerhalb der City-Zone
berücksichtigt. Die übrigen Ortsnetze werden zum Fernbereichs-Tarif
abgerechnet (zum Beispiel Hauptzeit 11,9 Pfennig) und damit bis
zu fünf Pfennig teurer.
Die Liste der von TelDaFax berücksichtigten Ortsnetze findet sich
auf der Homepage des Anbieters
http://www.teldafax.de/ .
Preselection-Kunden von TelDaFax sind
von den Änderungen nicht betroffen.
Beim Wiesbadener Anbieter 01017 gilt
seit 16. März folgender Deutschlandtarif: täglich von 22 bis
9 Uhr telefoniert man für 3,2 Pfennig pro Minute, womit
sich dieser Anbieter haarscharf an den Nebenzeit-Tarifen von
Super24 und Viag Interkom
mit jeweils 3,3 Pfennig die Minute vorbeischiebt. ABER:
Abends wird jetzt in der Zeit zwischen 18 und 22 Uhr, statt des
bisherigen Spartarifs von 4,1 Pfennig pro Minute, der deutliche
höhere Hauptzeitpreis von 6,9 Pfennig pro Minute berechnet.
Für diese Zeitspanne hat sich 01017 also deutlich verteuert.
Auch wenn die kalten Nächte noch nicht ganz vorbei zu
sein scheinen, beendet Viag Interkom
zum 31. März seine Aktion "Kalte Nächte, heiße Telefone".
Ab 1. April wird in der Zeit von 21 bis 6 Uhr nicht mehr
für 3,3 Pfennig pro Minute ins deutsche Festnetz telefoniert.
Sowohl für Preselection-Kunden, als auch für Nutzer des offenen Call
by Call über die 01090, gilt dann wieder der normale Nachttarif von
5 Pfennig pro Minute.
Mit Beendigung dieser Preisoffensive teilt
sich Viag auch nicht länger den zweiten Platz der
Tariftabelle für nächtliche Gespräche mit
dem Anbieter Super24.
- Saisonstart: Preisoffensiven verschiedener Call-by-Call-Anbieter für Auslandsziele
Zum Frühlingsanfang senkt der Call-by-Call-Anbieter
01051 wieder einige Auslandstarife.
Vom 17. bis zum 31. März zahlt man für Festnetzgespräche
nach Griechenland nur 22 Pfennig pro Minute, und nach Irland
sogar nur 9 Pfennig pro Minute. Im selben Zeitraum senken
die Düsseldorfer auch die Tarife für Gespräche nach Bulgarien
auf 45 Pfennig, nach Singapur auf 12 Pfennig und nach
Thailand auf 53 Pfennig pro Minute. Hier kann man doppelt
sparen, denn die angegebenen Preise gelten nicht nur fürs Festnetz,
sondern auch fürs Mobilfunknetz der angebotenen Länder.
Die Tarife gelten rund um die Uhr und die Abrechnung erfolgt
im Minutentakt. Wie üblich wird der Teilnehmer vor dem Gespräch
durch eine kostenlose Tarifansage noch einmal auf den aktuellen
Preis aufmerksam gemacht. Mit seiner neuen Offensive belegt
01051 wieder einmal Spitzenplätze der Tariftabelle im offenen
Call-by-Call. Den günstigsten Tarif für die Länder, in die Sie
telefonieren möchten, erfahren Sie über unsere Tarifabfrage auf
http://www.teltarif.de/standard.html .
Für Spanienfreunde startet der Anbieter
01017.com eine Frühjahrsaktion. Hier kostet die
Gesprächsminute bis Ende März nur noch 9,9 statt 10,7 Pfennig.
Dieser Preis liegt knapp unter dem 10-Pfennig-Aktionstarif
von Teledump. Ab dem 1. April werden wieder reguläre
10,7 Pfennig pro Minute fällig. 01017 ist leider weiterhin
nicht bundesweit verfügbar.
Zum Start der CeBIT am 22. März senkt
Callino die Gesprächspreise zu einigen
Auslandszielen im offenen Call by Call über die 01075. Während der
Aktion können zum Beispiel die Festnetze von Griechenland, Polen,
die Slowakische und die Tschechische Republik für 29,5 Pfennig
pro Minute rund um die Uhr erreicht werden. Die neuen Tarife gelten
vorerst bis zum 31. Mai.
Ebenfalls bis Ende Mai sind weitere Länder, wie
Russland, Jugoslawien und die Türkei, in der Nebenzeit günstig
zu erreichen. Um sich über die entsprechenden Tarife zu
informieren, nutzen Sie bitte die Tarifabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Gratistel: Werden Dienste vorübergehend eingestellt?
Gratistel, Anbieter von werbefinanzierter
Telefonie mit nach eigenen Angaben mehr als 100 000
Teilnehmern, kündigt auf seiner
Homepage und
in E-Mails an die Nutzer eine "Pause" von unbestimmter Dauer an. Zur
Begründung heißt es, man müsse früher als vorgesehen die Kapazitäten
erweitern und das System ausbauen. Dafür sei "etwas Zeit"
erforderlich. In einigen Wochen, nach der technischen Umbaupause,
werde Gratistel wieder voll zur Verfügung stehen. Im Internet werden
allerdings weiterhin Anmeldungen entgegen genommen. Diese werden
nach der Pause als Gratistel-Teilnehmer freigeschaltet.
- Teledump vermarktet Servicenummern mit den Vorwahlen 0800, 0180 und 0190
Ab sofort bietet Teledump für Privat-
und Geschäftskunden auch die Einrichtung von 0800-, 0180- und
0190-Servicenummern an. Teledump möchte mit seinen neuen Angeboten
die Konkurrenz unter- bzw. überbieten. Alle Servicenummern,
welche man über Teledump freischalten lässt, werden an eine vorher
festgelegte Telefonnummer weitergeleitet. Für die Weiterleitung
eines Anrufes einer 0800-Nummer auf ein Festnetztelefon werden
dem Angerufenen 10 Pfennig pro Minute in Rechnung gestellt, die
Weiterleitung auf ein Handy kostet 50 Pfennig pro Minute.
Die Weiterleitung von Anrufen zu 0180-3 und 0180-5 Nummern auf ein
Festnetztelefon ist sogar kostenlos, was die bisherige Bezeichnung
"shared cost" in Frage stellt. Dies zeigt deutlich, dass
wohl auch viele bestehende Anbieter von 0180er Nummern (Banken,
Versicherungen) keineswegs die Telefonkosten mit ihren Kunden
teilten.
Besonders auch die Auszahlungen für Anrufe an 0190-Nummer
können sich bei Teledump sehen lassen. So erhält man als Anbieter
0,50 Mark bis 2,67 Mark pro Minute vergütet, wenn die
eigene 0190er Nummer angerufen wird. Insbesondere ist die
Vergütung bei 0190-4/6 Nummern mit 50 Pfennig pro Minute mehr
als doppelt so hoch, wie bei ähnlichen Angeboten der Konkurrenz.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.