- CeBIT: Noch eine Woche
Nur noch eine Woche, dann öffnet die weltgrößte Messe wieder ihre
Tore. Auf der CeBIT werden auch dieses Jahr wieder viele Neuigkeiten
aus dem Bereich der Telekommunikation vorgestellt werden. Ein
Beispiel sind GPRS-fähige Handys. Praktisch alle Hersteller von
Alcatel bis Trium haben hier entsprechende Endgeräte angekündigt,
die wir auf der Seite
http://www.teltarif.de/cebit/handy.html
mit Bild vorstellen. Nur Nokia hält sich in Sachen GPRS vornehm
zurück - wahrscheinlich erinnert man sich beim führenden
Handy-Hersteller noch schmerzlich an die vielen kleinen Fehler,
Pannen und Lieferschwierigkeiten mit dem WAP-Phone 7110, und
überlässt dieses Mal anderen den Vortritt und die Schelte.
Weitere Themen sind IPv6 - die neue Version des Internets -
oder WLL für den Zugang zum Datennetz per Funk. Eine umfangreiche
Übersicht über die aktuellen Tk-Themen der CeBIT finden Sie auf der
eigens eingerichteten URL:
http://cebit.teltarif.de/ .
Auch teltarif selber wird auf Stand A48(920) in Halle 6 im
Internet-Park vertreten sein. Schauen Sie doch einfach bei uns
vorbei!
Traditionell sind Übernachtungsmöglichkeiten rund um die CeBIT
rar. Viele Besucher und Aussteller pendeln sogar täglich bis nach
Kassel. Deswegen haben wir die Zimmer in Hannover früh gebucht - und
nun sogar ein Zimmer bzw. ein Bett zu viel. Wenn Sie Interesse haben,
uns dieses abzunehmen, melden Sie sich einfach per E-Mail an
info@teltarif.de .
- Noch bis Monatsende: Spitzentarif von Teledump bei Anrufen zu Mobilnetzen; Aufwachaktion von Callino
Ein Gespräch in die mobile Welt geht beim Discounter
Teledump vom 13. bis 31. März
nicht so arg ins Geld. Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze
kosten vom Festnetz aus für diese Zeit 37 Pfennig pro Minute.
Unter 0190031 ist dies das billigste Angebot im offenen Call
by Call. Abgerechnet wird jedoch im Minutentakt. Der neue Tarif
gilt wie üblich rund um die Uhr und wird vor jedem Gespräch von
einer kostenlosen Tarifansage bestätigt.
Bei Callino wird die morgendliche
"Wake up Hour" zum 31. März beendet. Diese Aktion gestattet
Telefonate in das deutsche Festnetz bis 9 Uhr morgens zum
günstigeren Nebenzeittarif von 4,7 Pfennig, statt 9,9 Pfennig
pro Minute. Ab April beginnt die Geschäftszeit bei "call callino",
dem offenen Call-by-Call-Tarif über die 01075, also wieder um
8 Uhr.
- Teledump mit drei neuen Auslands-Spitzentarifen und länger sparen bei Auslandstelefonaten über Callino
Der Discounter Teledump erreicht mit einer
neuen Länderaktion wieder einmal Spitzenplätze der Tariftabelle.
In der Zeit vom 15. bis 31. März gelten per Teledump-Einwahl
(0190031) folgende Tarife: Australien 10 Pfennig pro Minute,
Spanien 10 Pfennig pro Minute und Niederlande 7 Pfennig
pro Minute.
Die angegebenen Preise beziehen sich auf Anrufe in die jeweiligen
Festnetze. Abgerechnet wird im Minutentakt. Vor dem Gespräch
wird der aktuelle Minutenpreis wie üblich durch die kostenlose
Tarifansage bestätigt.
Weiterhin billiger ins Ausland telefonieren können die
Call-by-Call-Kunden von Callino über
die 01075. Die Sonderaktion mit günstigeren Tarifen in einige
Auslandsziele wird bis zum 31. Mai verlängert.
Dabei kosten zum Beispiel Telefonate ins Festnetz Polens oder
der Tschechischen Republik werktags zwischen 22 und 8 Uhr
sowie am Wochenende 29,5 Pfennig pro Minute. Vergünstigungen
gibt es unter anderem auch für Anrufe nach Jugoslawien, Kroatien,
in die Türkei und die Russische Föderation.
Die Aktion läuft bereits seit vergangenen Oktober.
Deshalb können Sie sich bei Bedarf in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s3355.html vom
25. Oktober 2000 darüber informieren, welche Länder Sie
im Einzelnen billiger anrufen können.
- Ab April wieder Anschlussgebühr für D-Netze!
Wer sich für einen Laufzeitvertrag von T-D1
oder D2 Vodafone interessiert, sollte
diesen möglichst noch im Laufe dieses Monats abschließen. Die
Netzbetreiber haben gegenüber dem Fachhandel jetzt mitgeteilt, dass
sie ab 1. April wieder eine Anschlussgebühr von 49,95 Mark
bei Abschluss eines neuen Vertrags erheben werden.
Auch bei Netzbetreiber E-Plus läuft die
Befreiung zum 31. März aus, ob es noch eine Verlängerung geben
wird, steht noch nicht fest. Ob die Netzbetreiber aber wirklich
standhaft bleiben, was es die Verminderung der Subventionen für
Neukunden angeht, ist unklar.
Bis Ende März gibt es bei VIAG Interkom
nicht nur den Nachlass für Anschlussgebühr von 49 Mark, sondern
zusätzlich ein Startguthaben von 51 Mark. Damit spart man
gegenüber den regulären Vertragsbedingungen derzeit 100 Mark,
wenn man einen neuen Laufzeitvertrag über 24 Monate
abschließt.
Außerdem erhält jeder Neukunde, der sich für einen
Genion-Zweijahresvertrag entscheidet,
ein GPRS-fähiges Handy Motorola Timeport
260 gratis. In Verbindung mit einem
Citypartner-Vertrag bei einer Laufzeit
von ebenfalls zwei Jahren kostet das gleiche Endgerät 49 Mark.
Diese Aktion läuft ebenfalls bis Ende März.
- Aktionstarife von Callando und Super24: Handy-Verträge ohne Grundgebühr, aber mit Mindestumsatz
In dieser Woche sind uns zwei Mobilfunktarif-Aktionen aufgefallen:
Der Neckarsulmer Anbieter Callando bietet
unter Gratishandy.net den
"callando.mobil free 333"-Tarif an. Dahinter verbirgt sich
ein D1-Sunny-Vertrag von Victorvox
ohne monatliche Grundgebühr, allerdings werden jeden Monat
10 Mark Mindestumsatz fällig. Bei Vertragsabschluss gibt
es einmalig 333 Freiminuten, die in einem beliebigen
Zeitraum abtelefoniert werden können. Als Endgerät gibt
es ein Philips Ozeo-Handy dazu. Zu beachten ist, dass bei
Victorvox auch der Samstag zu den Werktagen zählt und an diesen
die Gesprächsminute zur Hauptzeit von 7 bis 18 Uhr stolze
1,29 Mark kostet. Weitere Informationen zur Callando-Aktion
finden Sie in der entsprechenden Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4608.html .
Auch der Erfurter Anbieter Super24
hat weiterhin grundgebührfreie Mobilfunktarife für die
drei Netze T-D1, D2 und E-Plus mit
Original-Netzbetreiber-Minutenpreisen im Programm. Will man nur
eine SIM-Karte, zahlt man weder Grundgebühr noch Mindestumsatz.
Hingegen kostete es bisher 9,95 Mark monatlich, wenn man zu
der Karte auch ein Handy wollte. Das ändert sich nun, denn für
die neuen Wenigtelefonierer-Tarife gilt eine monatliche
Mindestgesprächsgebühr von 14,95 Mark, aber keine Grundgebühr
mehr. Ein Handy ist aber dabei. Zu beachten ist, dass der
Versand von Kurzmitteilungen (SMS) vermutlich nicht bei den
Mindest"gesprächs"gebühren mitgerechnet wird.
Bei Vertragsabschluss gibt es wahlweise eines der beiden Handys
Siemens C35i oder Nokia 3310 (bei T-D1 allerdings nur das Siemens
C35i) ohne Berechnung eines Gerätepreises dazu. Von den bisherigen
"Null-Grundgebühr-Null-Mindestumsatz-plus-Handy"-Angeboten ist
zur Zeit nur noch der Super24-E-Plus-Privat-Tarif mit einem
Trium-Luna-Handy erhältlich. Dieses Angebot wird aber auslaufen.
- Bei Handy-Gesprächen ins Ausland sparen
Gespräche vom Handy in internationale Netze werden dank Teledump zum Teil erheblich billiger:
Mit dem neuen Service "Teledump-mobil" zahlt man statt der
hohen Auslandsminutenpreise der Anbieter nur die Gebühr, die
der eigene Anbieter für 01805-Nummern berechnet. Diese
bewegt sich allerdings je nach Tarif, Netz und Zeit zwischen
39 Pfennig (E-Plus Privat Nebenzeit) und 1,89 Mark (D2
Fun Hauptzeit). Es lohnt sich also, einen Blick in die Tariftabelle
Ihres Mobilfunkvertrages zu werfen. Dabei ist zu beachten, dass
die Netzbetreiber diese teuren Sondertarife gerne hinter Fußnoten
und Bezeichnungen wie "Minutentarif" und "Sondertarif Daten"
verstecken.
Die Bedienung von "Teledump-mobil" ist ganz einfach: Erst
die Servicenummer 0180-5151051 wählen. Dann wird man per Menü
aufgefordert, die Zielrufnummern einzugeben, bei Gesprächen
ins Ausland also die Länderkennung und danach die komplette
Teilnehmernummer. Teledump stellt dann umgehend die Verbindung
zum Teilnehmer her. teltarif.de hat diesen Service in allen vier
Mobilfunknetzen erfolgreich getestet. Einen ähnlichen Service bietet
auch KomServ mit dem Callthrough-Produkt
International 24 an.
Alles in allem lässt sich mit "Teledump-mobil" ganz ohne Anmeldung
und Vertragslaufzeit auf einfache Weise Geld sparen, obwohl auch
die Tarife für 0180-Nummern nicht eben billig sind und schon ab
dem Zeitpunkt berechnet werden, ab dem man mit dem Teledump-Computer
verbunden ist. Die Tarife vom Handy ins Ausland sind jedoch meist
noch deutlich teurer.
Wer allerdings richtig sparen will, sollte sich ein
Festnetztelefon suchen - damit sind viele internationale Ziele
schon ab etwa 10 Pfennig pro Minute zu erreichen. Für die
Festnetztarife zu bestimmten Zielen benutzen Sie einfach
die Abfragefunktion auf unsere Homepage unter der URL
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Vertragskündigung bei defektem Handy möglich?
Wer zusammen mit einem Mobilfunkvertrag ein Handy erwirbt, kann
den kompletten Vertrag kündigen, wenn das Gerät nicht funktioniert.
Zumindest hat das Amtsgericht Düsseldorf in einem am 8. März
bekannt gewordenen Urteil entschieden, dass die Erstattung des
subventionierten Kaufpreises nicht reicht. Der Mobilfunkbetreiber
wollte das defekte Handy zwar zurücknehmen und den bewusst
niedrig angesetzten Kaufpreis erstatten, bestand jedoch auf dem
Zweijahresvertrag. Auf diese Weise wollte das Unternehmen den Käufer
mit 42 Mark abspeisen, obwohl der Listenpreis des Geräts bei
343 Mark lag (Az.: 34 C 3564/00).
Ob sich auch andere Gerichte dieser Rechtsauffassung anschließen,
wird die Zukunft zeigen. Bisher wurden SIM-Kartenvertrag und
Handykauf vor Gericht meist als getrennte Verträge angesehen.
Für den Verbraucher ist das eher nachteilig, kann er in diesem Fall
bei Problemen mit dem einen Vertrag (z.B. Handy defekt) den anderen
nicht anfechten.
- Tauschbörsen Gefahr für die Nutzer? AOL muss Raubkopien-Austausch verhindern.
Die beliebten (Musik-)Tauschbörsen stehen im Verdacht, bei
sorglosen Nutzern pfiffigen Surfern Tür und Tor zum Rechner zu
öffnen. Das Magazin "Computer Channel" hat die Tauschbörsen
Gnutella und MyNapster auf
unfreiwillig freigegebene Nutzerdateien hin überprüft. Dabei fand
es über die Tauschsysteme unter anderem Bankverbindungs-Daten
und Kreditkarten-Informationen einer amerikanischen Familie.
Auch sensible Informationen deutscher Nutzer sollen über die Systeme
zugänglich sein.
Die Tauschbörsen basieren in der Regel auf dem
Peer-to-Peer-Verfahren:
Der Nutzer gibt (freiwillig) Verzeichnisse auf seiner Festplatte
für andere Nutzer frei, und der Tausch von Daten jeder Art kann
beginnen. Wer unüberlegt übergeordnete Verzeichnisse freigibt oder
gar die gesamte Festplatte zugänglich macht, lädt versierte Surfer
zu einem Streifzug durch Bewerbungen, private Briefe, Bilder und
andere Dinge ein.
Für die privaten Rechner, die derart verwundbar im Internet
hängen, interessieren sich in der Regel nur "Script-Kiddies", die
Dokumente löschen oder abändern. Die Software für Tauschbörsen
wird jedoch auch auf Firmenrechnern installiert. Vorangestellte
Firewalls und Virenscanner sollten die Benutzung der Software
unmöglich machen oder runtergeladene Objekte auf Viren oder
trojanische Pferde hin untersuchen. Andernfalls können durchaus
wichtige Informationen nach außen gelangen oder Firmennetze durch
Viren lahmgelegt werden.
Um sich wenigstens grundlegend gegen den Missbrauch der eigenen
Daten zu schützen, sollte der Nutzer explizit nur Verzeichnisse
freigeben, in denen auch Tauschobjekte liegen. Zusätzlich
sollten private Firewalls (gibt es zum Beispiel kostenlos bei
www.zonealarm.com) und
Virenscanner mit regelmäßigem Update installiert werden.
Mitglieder der Tauschbörse
Napster, dem beliebtesten Dienst
im Internet, müssen übrigens keine allzu große Datenspionage
fürchten. Dieser Dienst erlaubt nur den Austausch von Dateien
im MP3-Musikformat. Andere Dateitypen bleiben unsichtbar.
Nach der Musiktauschbörse Napster gerät nun - einem Bericht der
"Financial Times Deutschland" zufolge - auch der Onlinedienst
AOL ins Fadenkreuz der Richter. AOL haftet
für den Tausch von Raubkopien über seine Internet-Seiten und muss
entsprechend Schadenersatz zahlen. Das geht aus einem Urteil des
Münchener Oberlandesgericht hervor. Der Internet-Anbieter habe
Werbung für sein Angebot gemacht und (auch) Musikpiraten auf seine
Internet-Seiten "gelockt", heißt es in der noch nicht veröffentlichten
Urteilsbegründung.
Der Onlinedienst ist, laut Zeitungsbericht, bereits vor einem
Jahr in der Auseinandersetzung um Raubkopien vor dem Münchener
Landgericht gescheitert. Juristen sehen in dem nun gesprochenen
Urteil eine Parallele zu den rechtlichen Auseinandersetzungen
um die Musiktauschbörse Napster. Letztere darf nach einer
bundesrichterlichen Verfügung keine
geschützten Titel mehr zugänglich machen. Doch inzwischen gibt es
hunderte von Nachahmern.
- DSL-Angebote für Geschäftskunden von Intelserv und Claranet
Der Internetprovider Intelserv bietet
Geschäftskunden jetzt auch DSL-Standleitungen an. Dabei werden
Bandbreiten von 144 kBit pro Sekunde bis 2,3 MBit
pro Sekunde abgedeckt. Die einmalige Einrichtungsgebühr liegt
zwischen 406 und 1 740 Mark, inklusive Mehrwertsteuer;
die Vertragsdauer beträgt 12 Monate.
Die monatliche Grundgebühr beträgt zum Beispiel bei einer
Bandbreite von 144 kBit pro Sekunde 191,40 Mark,
bei der maximalen Bandbreite von 2,3 MBit pro Sekunde
1 252,80 Mark. Inbegriffen ist jeweils ein Gigabyte
Datentransfer pro Monat. Jedes weitere angefangene Gigabyte
kostet zusätzlich 49 Mark. Eine genaue Übersicht
zu diesem Angebot finden Sie auf unserer Anbieterseite
http://www.teltarif.de/a/intelserv/dsl.html .
Claranet bietet noch bis zum 28. März den
Geschäftskunden-Tarif "clara.speedway 2320" unter dem Namen
"DSL-Now" mit geringerer Grundgebühr an: Statt monatlich
2318,84 Mark werden 1854,84 Mark berechnet.
Die Einrichtungsgebühr beträgt 684,40 Mark. Der Vertrag
hat eine Laufzeit von zwölf Monaten; der Kunde muss die Gebühr
für ein Jahr im Voraus bezahlen. Um sich näher zu diesem
Angebot zu informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4589.html .
.
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