Newsletter 11/01 vom 15.03.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 15.03.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. CeBIT: Noch eine Woche
  2. Noch bis Monatsende: Spitzentarif von Teledump bei Anrufen zu Mobilnetzen; Aufwachaktion von Callino
  3. Teledump mit drei neuen Auslands-Spitzentarifen und länger sparen bei Auslandstelefonaten über Callino
  4. Ab April wieder Anschlussgebühr für D-Netze!
  5. Aktionstarife von Callando und Super24: Handy-Verträge ohne Grundgebühr, aber mit Mindestumsatz
  6. Bei Handy-Gesprächen ins Ausland sparen
  7. Vertragskündigung bei defektem Handy möglich?
  8. Tauschbörsen Gefahr für die Nutzer? AOL muss Raubkopien-Austausch verhindern.
  9. DSL-Angebote für Geschäftskunden von Intelserv und Claranet
  1. CeBIT: Noch eine Woche

    Nur noch eine Woche, dann öffnet die weltgrößte Messe wieder ihre Tore. Auf der CeBIT werden auch dieses Jahr wieder viele Neuigkeiten aus dem Bereich der Telekommunikation vorgestellt werden. Ein Beispiel sind GPRS-fähige Handys. Praktisch alle Hersteller von Alcatel bis Trium haben hier entsprechende Endgeräte angekündigt, die wir auf der Seite http://www.teltarif.de/cebit/handy.html mit Bild vorstellen. Nur Nokia hält sich in Sachen GPRS vornehm zurück - wahrscheinlich erinnert man sich beim führenden Handy-Hersteller noch schmerzlich an die vielen kleinen Fehler, Pannen und Lieferschwierigkeiten mit dem WAP-Phone 7110, und überlässt dieses Mal anderen den Vortritt und die Schelte.

    Weitere Themen sind IPv6 - die neue Version des Internets - oder WLL für den Zugang zum Datennetz per Funk. Eine umfangreiche Übersicht über die aktuellen Tk-Themen der CeBIT finden Sie auf der eigens eingerichteten URL: http://cebit.teltarif.de/ .

    Auch teltarif selber wird auf Stand A48(920) in Halle 6 im Internet-Park vertreten sein. Schauen Sie doch einfach bei uns vorbei!

    Traditionell sind Übernachtungsmöglichkeiten rund um die CeBIT rar. Viele Besucher und Aussteller pendeln sogar täglich bis nach Kassel. Deswegen haben wir die Zimmer in Hannover früh gebucht - und nun sogar ein Zimmer bzw. ein Bett zu viel. Wenn Sie Interesse haben, uns dieses abzunehmen, melden Sie sich einfach per E-Mail an info@teltarif.de .

  2. Noch bis Monatsende: Spitzentarif von Teledump bei Anrufen zu Mobilnetzen; Aufwachaktion von Callino

    Ein Gespräch in die mobile Welt geht beim Discounter Teledump vom 13. bis 31. März nicht so arg ins Geld. Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze kosten vom Festnetz aus für diese Zeit 37 Pfennig pro Minute. Unter 0190031 ist dies das billigste Angebot im offenen Call by Call. Abgerechnet wird jedoch im Minutentakt. Der neue Tarif gilt wie üblich rund um die Uhr und wird vor jedem Gespräch von einer kostenlosen Tarifansage bestätigt.

    Bei Callino wird die morgendliche "Wake up Hour" zum 31. März beendet. Diese Aktion gestattet Telefonate in das deutsche Festnetz bis 9 Uhr morgens zum günstigeren Nebenzeittarif von 4,7 Pfennig, statt 9,9 Pfennig pro Minute. Ab April beginnt die Geschäftszeit bei "call callino", dem offenen Call-by-Call-Tarif über die 01075, also wieder um 8 Uhr.

  3. Teledump mit drei neuen Auslands-Spitzentarifen und länger sparen bei Auslandstelefonaten über Callino

    Der Discounter Teledump erreicht mit einer neuen Länderaktion wieder einmal Spitzenplätze der Tariftabelle. In der Zeit vom 15. bis 31. März gelten per Teledump-Einwahl (0190031) folgende Tarife: Australien 10 Pfennig pro Minute, Spanien 10 Pfennig pro Minute und Niederlande 7 Pfennig pro Minute.

    Die angegebenen Preise beziehen sich auf Anrufe in die jeweiligen Festnetze. Abgerechnet wird im Minutentakt. Vor dem Gespräch wird der aktuelle Minutenpreis wie üblich durch die kostenlose Tarifansage bestätigt.

    Weiterhin billiger ins Ausland telefonieren können die Call-by-Call-Kunden von Callino über die 01075. Die Sonderaktion mit günstigeren Tarifen in einige Auslandsziele wird bis zum 31. Mai verlängert.

    Dabei kosten zum Beispiel Telefonate ins Festnetz Polens oder der Tschechischen Republik werktags zwischen 22 und 8 Uhr sowie am Wochenende 29,5 Pfennig pro Minute. Vergünstigungen gibt es unter anderem auch für Anrufe nach Jugoslawien, Kroatien, in die Türkei und die Russische Föderation.

    Die Aktion läuft bereits seit vergangenen Oktober. Deshalb können Sie sich bei Bedarf in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s3355.html vom 25. Oktober 2000 darüber informieren, welche Länder Sie im Einzelnen billiger anrufen können.

  4. Ab April wieder Anschlussgebühr für D-Netze!

    Wer sich für einen Laufzeitvertrag von T-D1 oder D2 Vodafone interessiert, sollte diesen möglichst noch im Laufe dieses Monats abschließen. Die Netzbetreiber haben gegenüber dem Fachhandel jetzt mitgeteilt, dass sie ab 1. April wieder eine Anschlussgebühr von 49,95 Mark bei Abschluss eines neuen Vertrags erheben werden.

    Auch bei Netzbetreiber E-Plus läuft die Befreiung zum 31. März aus, ob es noch eine Verlängerung geben wird, steht noch nicht fest. Ob die Netzbetreiber aber wirklich standhaft bleiben, was es die Verminderung der Subventionen für Neukunden angeht, ist unklar.

    Bis Ende März gibt es bei VIAG Interkom nicht nur den Nachlass für Anschlussgebühr von 49 Mark, sondern zusätzlich ein Startguthaben von 51 Mark. Damit spart man gegenüber den regulären Vertragsbedingungen derzeit 100 Mark, wenn man einen neuen Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließt.

    Außerdem erhält jeder Neukunde, der sich für einen Genion-Zweijahresvertrag entscheidet, ein GPRS-fähiges Handy Motorola Timeport 260 gratis. In Verbindung mit einem Citypartner-Vertrag bei einer Laufzeit von ebenfalls zwei Jahren kostet das gleiche Endgerät 49 Mark. Diese Aktion läuft ebenfalls bis Ende März.

  5. Aktionstarife von Callando und Super24: Handy-Verträge ohne Grundgebühr, aber mit Mindestumsatz

    In dieser Woche sind uns zwei Mobilfunktarif-Aktionen aufgefallen: Der Neckarsulmer Anbieter Callando bietet unter Gratishandy.net den "callando.mobil free 333"-Tarif an. Dahinter verbirgt sich ein D1-Sunny-Vertrag von Victorvox ohne monatliche Grundgebühr, allerdings werden jeden Monat 10 Mark Mindestumsatz fällig. Bei Vertragsabschluss gibt es einmalig 333 Freiminuten, die in einem beliebigen Zeitraum abtelefoniert werden können. Als Endgerät gibt es ein Philips Ozeo-Handy dazu. Zu beachten ist, dass bei Victorvox auch der Samstag zu den Werktagen zählt und an diesen die Gesprächsminute zur Hauptzeit von 7 bis 18 Uhr stolze 1,29 Mark kostet. Weitere Informationen zur Callando-Aktion finden Sie in der entsprechenden Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4608.html .

    Auch der Erfurter Anbieter Super24 hat weiterhin grundgebührfreie Mobilfunktarife für die drei Netze T-D1, D2 und E-Plus mit Original-Netzbetreiber-Minutenpreisen im Programm. Will man nur eine SIM-Karte, zahlt man weder Grundgebühr noch Mindestumsatz. Hingegen kostete es bisher 9,95 Mark monatlich, wenn man zu der Karte auch ein Handy wollte. Das ändert sich nun, denn für die neuen Wenigtelefonierer-Tarife gilt eine monatliche Mindestgesprächsgebühr von 14,95 Mark, aber keine Grundgebühr mehr. Ein Handy ist aber dabei. Zu beachten ist, dass der Versand von Kurzmitteilungen (SMS) vermutlich nicht bei den Mindest"gesprächs"gebühren mitgerechnet wird.

    Bei Vertragsabschluss gibt es wahlweise eines der beiden Handys Siemens C35i oder Nokia 3310 (bei T-D1 allerdings nur das Siemens C35i) ohne Berechnung eines Gerätepreises dazu. Von den bisherigen "Null-Grundgebühr-Null-Mindestumsatz-plus-Handy"-Angeboten ist zur Zeit nur noch der Super24-E-Plus-Privat-Tarif mit einem Trium-Luna-Handy erhältlich. Dieses Angebot wird aber auslaufen.

  6. Bei Handy-Gesprächen ins Ausland sparen

    Gespräche vom Handy in internationale Netze werden dank Teledump zum Teil erheblich billiger: Mit dem neuen Service "Teledump-mobil" zahlt man statt der hohen Auslandsminutenpreise der Anbieter nur die Gebühr, die der eigene Anbieter für 01805-Nummern berechnet. Diese bewegt sich allerdings je nach Tarif, Netz und Zeit zwischen 39 Pfennig (E-Plus Privat Nebenzeit) und 1,89 Mark (D2 Fun Hauptzeit). Es lohnt sich also, einen Blick in die Tariftabelle Ihres Mobilfunkvertrages zu werfen. Dabei ist zu beachten, dass die Netzbetreiber diese teuren Sondertarife gerne hinter Fußnoten und Bezeichnungen wie "Minutentarif" und "Sondertarif Daten" verstecken.

    Die Bedienung von "Teledump-mobil" ist ganz einfach: Erst die Servicenummer 0180-5151051 wählen. Dann wird man per Menü aufgefordert, die Zielrufnummern einzugeben, bei Gesprächen ins Ausland also die Länderkennung und danach die komplette Teilnehmernummer. Teledump stellt dann umgehend die Verbindung zum Teilnehmer her. teltarif.de hat diesen Service in allen vier Mobilfunknetzen erfolgreich getestet. Einen ähnlichen Service bietet auch KomServ mit dem Callthrough-Produkt International 24 an. Alles in allem lässt sich mit "Teledump-mobil" ganz ohne Anmeldung und Vertragslaufzeit auf einfache Weise Geld sparen, obwohl auch die Tarife für 0180-Nummern nicht eben billig sind und schon ab dem Zeitpunkt berechnet werden, ab dem man mit dem Teledump-Computer verbunden ist. Die Tarife vom Handy ins Ausland sind jedoch meist noch deutlich teurer.

    Wer allerdings richtig sparen will, sollte sich ein Festnetztelefon suchen - damit sind viele internationale Ziele schon ab etwa 10 Pfennig pro Minute zu erreichen. Für die Festnetztarife zu bestimmten Zielen benutzen Sie einfach die Abfragefunktion auf unsere Homepage unter der URL http://www.teltarif.de/standard.html .

  7. Vertragskündigung bei defektem Handy möglich?

    Wer zusammen mit einem Mobilfunkvertrag ein Handy erwirbt, kann den kompletten Vertrag kündigen, wenn das Gerät nicht funktioniert. Zumindest hat das Amtsgericht Düsseldorf in einem am 8. März bekannt gewordenen Urteil entschieden, dass die Erstattung des subventionierten Kaufpreises nicht reicht. Der Mobilfunkbetreiber wollte das defekte Handy zwar zurücknehmen und den bewusst niedrig angesetzten Kaufpreis erstatten, bestand jedoch auf dem Zweijahresvertrag. Auf diese Weise wollte das Unternehmen den Käufer mit 42 Mark abspeisen, obwohl der Listenpreis des Geräts bei 343 Mark lag (Az.: 34 C 3564/00).

    Ob sich auch andere Gerichte dieser Rechtsauffassung anschließen, wird die Zukunft zeigen. Bisher wurden SIM-Kartenvertrag und Handykauf vor Gericht meist als getrennte Verträge angesehen. Für den Verbraucher ist das eher nachteilig, kann er in diesem Fall bei Problemen mit dem einen Vertrag (z.B. Handy defekt) den anderen nicht anfechten.

  8. Tauschbörsen Gefahr für die Nutzer? AOL muss Raubkopien-Austausch verhindern.

    Die beliebten (Musik-)Tauschbörsen stehen im Verdacht, bei sorglosen Nutzern pfiffigen Surfern Tür und Tor zum Rechner zu öffnen. Das Magazin "Computer Channel" hat die Tauschbörsen Gnutella und MyNapster auf unfreiwillig freigegebene Nutzerdateien hin überprüft. Dabei fand es über die Tauschsysteme unter anderem Bankverbindungs-Daten und Kreditkarten-Informationen einer amerikanischen Familie. Auch sensible Informationen deutscher Nutzer sollen über die Systeme zugänglich sein.

    Die Tauschbörsen basieren in der Regel auf dem Peer-to-Peer-Verfahren: Der Nutzer gibt (freiwillig) Verzeichnisse auf seiner Festplatte für andere Nutzer frei, und der Tausch von Daten jeder Art kann beginnen. Wer unüberlegt übergeordnete Verzeichnisse freigibt oder gar die gesamte Festplatte zugänglich macht, lädt versierte Surfer zu einem Streifzug durch Bewerbungen, private Briefe, Bilder und andere Dinge ein.

    Für die privaten Rechner, die derart verwundbar im Internet hängen, interessieren sich in der Regel nur "Script-Kiddies", die Dokumente löschen oder abändern. Die Software für Tauschbörsen wird jedoch auch auf Firmenrechnern installiert. Vorangestellte Firewalls und Virenscanner sollten die Benutzung der Software unmöglich machen oder runtergeladene Objekte auf Viren oder trojanische Pferde hin untersuchen. Andernfalls können durchaus wichtige Informationen nach außen gelangen oder Firmennetze durch Viren lahmgelegt werden.

    Um sich wenigstens grundlegend gegen den Missbrauch der eigenen Daten zu schützen, sollte der Nutzer explizit nur Verzeichnisse freigeben, in denen auch Tauschobjekte liegen. Zusätzlich sollten private Firewalls (gibt es zum Beispiel kostenlos bei www.zonealarm.com) und Virenscanner mit regelmäßigem Update installiert werden.

    Mitglieder der Tauschbörse Napster, dem beliebtesten Dienst im Internet, müssen übrigens keine allzu große Datenspionage fürchten. Dieser Dienst erlaubt nur den Austausch von Dateien im MP3-Musikformat. Andere Dateitypen bleiben unsichtbar.

    Nach der Musiktauschbörse Napster gerät nun - einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge - auch der Onlinedienst AOL ins Fadenkreuz der Richter. AOL haftet für den Tausch von Raubkopien über seine Internet-Seiten und muss entsprechend Schadenersatz zahlen. Das geht aus einem Urteil des Münchener Oberlandesgericht hervor. Der Internet-Anbieter habe Werbung für sein Angebot gemacht und (auch) Musikpiraten auf seine Internet-Seiten "gelockt", heißt es in der noch nicht veröffentlichten Urteilsbegründung.

    Der Onlinedienst ist, laut Zeitungsbericht, bereits vor einem Jahr in der Auseinandersetzung um Raubkopien vor dem Münchener Landgericht gescheitert. Juristen sehen in dem nun gesprochenen Urteil eine Parallele zu den rechtlichen Auseinandersetzungen um die Musiktauschbörse Napster. Letztere darf nach einer bundesrichterlichen Verfügung keine geschützten Titel mehr zugänglich machen. Doch inzwischen gibt es hunderte von Nachahmern.

  9. DSL-Angebote für Geschäftskunden von Intelserv und Claranet

    Der Internetprovider Intelserv bietet Geschäftskunden jetzt auch DSL-Standleitungen an. Dabei werden Bandbreiten von 144 kBit pro Sekunde bis 2,3 MBit pro Sekunde abgedeckt. Die einmalige Einrichtungsgebühr liegt zwischen 406 und 1 740 Mark, inklusive Mehrwertsteuer; die Vertragsdauer beträgt 12 Monate.

    Die monatliche Grundgebühr beträgt zum Beispiel bei einer Bandbreite von 144 kBit pro Sekunde 191,40 Mark, bei der maximalen Bandbreite von 2,3 MBit pro Sekunde 1 252,80 Mark. Inbegriffen ist jeweils ein Gigabyte Datentransfer pro Monat. Jedes weitere angefangene Gigabyte kostet zusätzlich 49 Mark. Eine genaue Übersicht zu diesem Angebot finden Sie auf unserer Anbieterseite http://www.teltarif.de/a/intelserv/dsl.html .

    Claranet bietet noch bis zum 28. März den Geschäftskunden-Tarif "clara.speedway 2320" unter dem Namen "DSL-Now" mit geringerer Grundgebühr an: Statt monatlich 2318,84 Mark werden 1854,84 Mark berechnet. Die Einrichtungsgebühr beträgt 684,40 Mark. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten; der Kunde muss die Gebühr für ein Jahr im Voraus bezahlen. Um sich näher zu diesem Angebot zu informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4589.html .


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