- T-Online stellt schmalbandige Flatrate zum 28. Februar ein!
Wie bereits im letzten Newsletter vorangekündigt, viel letzten
Donnerstag die Entscheidung: T-Online
hat die schon lange schwelenden Gerüchte
über das Ende der schmalbandigen Flatrate
zu monatlich 79 Mark nach vorangegangenen Dementis bestätigt. Mit der Einführung neuer Tarife zum 1. März werden Neuanmeldungen nicht mehr entgegen genommen.
Wer vor dem 11. Dezember 2000 noch einen Jahresvertrag mit T-Online abgeschlossen hatte, kann die T-Online-Flatrate
bis zum Ende der Vertragslaufzeit von einem Jahr weiter nutzen.
Danach abgeschlossene Verträge haben entsprechend den damals geänderten AGB nur noch eine Mindestlaufzeit von einem Monat und werden von T-Online gekündigt.
Die breitbandige T-Online flat dsl, die nur mit einem T-DSL-Anschluss nutzbar ist, wird hingegen
unverändert fortgeführt.
Zum 1. März führt T-Online vier sogenannte Budget-Tarife ein,
bei denen eine bestimmte Stundenzahl im Monatsentgelt enthalten ist.
T-Online surftime 30
beinhaltet 30 Online-Stunden für monatlich 29 Mark. Dies
entspricht einem Minutenpreis von rund 1,61 Pfennig. Die
weiteren Budget-Optionen sind:
surftime 60
(60 Stunden) zu 55 Mark (Minutenpreis rund 1,52 Pfennig),
surftime 90
(90 Stunden) zu 79 Mark (Minutenpreis rund 1,42 Pfennig) und
surftime 120
(120 Stunden) zu 99 Mark (Minutenpreis rund 1,37 Pfennig).
Über das jeweilige Zeitkontingent hinaus kostet jede weitere
Online-Minute in allen Budget-Tarifen 2,9 Pfennig und damit
ab dem Tarif surftime 90 mehr als doppelt soviel, wie die im
Zeitkontingent enthaltenen Stunden! Weiterhin können nicht genutzte
Stunden nicht in den Folgemonat übertragen werden.
Details zu weiteren neuen Tarifen können Sie online unter der
URL http://www.teltarif.de/s/s4362.html
nachlesen oder auf der Telekom-Anbieterseite
einsehen. Die bisherigen Tarife
T-Online by call und
T-Online eco bleiben ohne
Änderung bestehen.
- Flatrate: Welche Alternativen bleiben nach dem T-Online-Rückzug?
Nach dem Ende der Telekom-Flatrate bleibt zu einem Preis von unter 100 Mark im Monat lediglich die
Flatrate von AOL
als bundesweites Angebot bestehen. Auch hier gab es am vergangenen
Wochenende in der Presse Gerüchte, dass dieses Pauschalangebot,
das ohnehin kaum beworben wird, ebenfalls auf wackeligen Füßen
stehen könnte. Im Gespräch mit Stefan Michalk, dem Pressesprecher
von AOL, erhielten wir kein wirklich eindeutiges Dementi. Wörtlich
hieß es, man habe derzeit "keine konkreten Pläne", die Flatrate
einzustellen, beobachte jedoch auch intensiv die Marktentwicklung der
neuen T-Online-Tarife. Schon einmal, nämlich mit der Einführung der
Flatrate zu 78 Mark, hatte AOL dem Druck der Telekom nachgegeben
und ein eigenes Pauschalangebot auf den Markt gebracht.
Die dritte bis vor kurzem für unter 100 Mark angebotene
Flatrate von Canaletto wurde ebenfalls
vom Markt genommen. Weitere Pauschalangebote gibt es dann
erst wieder zu Preisen zwischen 189 und 249 Mark im
Monat von Internet-Professionell, MuchMoreTele.Com und Digital Transfers.
Callando/Flat4You und die
Rockenstein AG die bisher ebenfalls
Pauschaltarife zu Preisen zwischen 199 und 249 Mark feilboten,
haben sich nach dem Aus der T-Online Flat "zeitweilig" vom Markt
zurückgezogen. Flat4You kündigt aber "kurzfristig" ein neues
Angebot für "um die 200 Mark" an, wie es auf der Homepage des
Unternehmens heißt. Von Rockenstein war vorerst nur zu erfahren,
dass die Flatsurf-Tarife "überarbeitet" werden.
Es ist keinesfalls auszuschließen, dass findige Geschäftemacher
versuchen werden, die so entstandene Marktlücke für unseriöse
Zwecke zu nutzen. So mussten wir in der vergangenen Woche über
ein Flatrate-Angebot der Hallenser OCRAM-Service berichten,
das allem Anschein nach sehr zweifelhaft ist. Mittlerweile hat
OCRAM jedoch das Angebot von seiner Homepage entfernt. Unter der
URL http://www.teltarif.de/s/s4398.html
können Sie online die Ergebnisse unserer Recherchen nachlesen.
Unser abschließender Rat: Seien Sie vorsichtig bei besonders
günstigen oder völlig unbekannten Anbietern! Wenn Sie die Firma
nicht in unserer Datenbank finden, geben Sie uns bitte einen Hinweis
per E-Mail an info@teltarif.de
- wir können dann gezielt nachfragen und Sie informieren!
- Neue Info-Seite mit regionalen Flatrate-Angeboten
Nach dem Ende der Telekom-Flatrate wächst
die Bedeutung regionaler Anbieter. Ab sofort bietet teltarif
Ihnen eine umfangreiche Info-Seite
unter der URL http://www.teltarif.de/internet/dsl/tarife/regional.html mit allen
regionalen Flatrate-Angeboten.
Da viele bundesweite Provider und zuletzt T-Online ihre
Flatrate-Angebote eingestellt haben bzw. einstellen werden,
nimmt die Bedeutung regionaler Anbieter zu. So hat sich
KomTel als norddeutscher Internet-Provider
klar für seine Flatrate und damit für die Kunden
ausgesprochen. M-Net
bietet seine Flatrate in München befristet sogar ohne
Einrichtungsgebühr an.
Auf die Situation vor Ort angepasste Provider können zum
Teil wesentlich günstigere Angebote machen: Kombi-Tarife der
Stromversorger oder kostenlose Interngespräche innerhalb des Netzes
eines Telefon-Anbieters ermöglichen attraktive Preismodelle. Die
regionalen Anbieter ermöglichen zum Teil schmalbandige ISDN-Zugänge
oder Breitband-DSL-Zugänge.
So finden Sie unsere Info-Seite:
Von der Homepage wählen
Sie die Registerkarte Internet aus.
Danach finden Sie auf der Navigationsleiste rechter Hand unter
dem Punkt Flatrate (dick markiert)
den Unterpunkt Regionale Anbieter
(dick markiert). Sie brauchen den Unterpunkt nur noch auswählen,
und Sie finden alle wichtigen Informationen zu den Anbietern.
Wir werden diese Info-Seite - wie übrigens alle Info-Seiten auf
teltarif - regelmäßig aktualisieren.
- Neue Spitzentarife bei Auslandstelefonie im offenen Call by Call
In der vergangenen Woche gab es bei einigen
Telekommunikationsunternehmen Preissenkungen für Auslandsziele,
die Bewegung in die Spitzenpositionen der Tariftabelle brachten.
Bei Super24 (Vorwahl: 01024) kostet
die Gesprächsminute in das französische Festnetz seit dem 16. Februar
6,9 Pfennig. Dieser Preis nimmt den Spitzenplatz der
Tariftabelle im offenen Call by Call ein,
gefolgt von 7,0 Pfennig pro Minute für Festnetzgespräche
nach Frankreich bei 01051 Telecom.
Beide Angebote sind aber bis zum 28. Februar befristet.
Abgerechnet wird jeweils im Minutentakt.
Bei GTS kann man im offenen Call by
Call über die 01040 vom 19. Februar bis zum 31. März
für 33 Pfennig pro Minute rund um die Uhr nach Russland
telefonieren. Damit lässt GTS das bisherige Spitzenangebot von
Teledump mit 36,5 Pfennig pro
Minute hinter sich. In die Ukraine telefoniert man mit GTS
für 45 Pfennig pro Minute. Hier toppt GTS das Angebot
von KDD Conos mit 45,9 Pfennig.
Möchten Sie sich ausführlicher zu den Tarifneuerungen
bei GTS informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4377.html .
Die Wiesbadener 01017.com bietet
auch einen neuen Spitzentarif. Bis zum 28. Februar
kann man dabei für 22,5 Pfennig pro Minute ins polnische
Festnetz telefonieren. Ebenfalls gibt es neue Tarife für einige
ausländische Mobilfunkziele. Bitte lesen Sie dazu unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4379.html .
Nutzer der Mox-Calling-Card von Mox
Telecom kriegen ab Februar jeden Monat ein Special
geboten. Dabei werden Telefonate zu jeweils ausgewählten
Auslandszielen günstiger. Die Aktion "In viele Länder für
nur 8,8 Pfennig pro Minute telefonieren" gilt noch
bis Ende März. Vergünstigt werden unter anderem Frankreich,
die USA, Schweiz und Österreich. Um welche Gesprächsziele es sich
noch bei den beiden Aktionen dreht, erfahren Sie aus unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4384.html .
Zum Schluss der übliche Hinweis: Den günstigsten Preis für
"Ihr" Land erfahren Sie wie üblich schnell und unkompliziert
über unsere Tarifabfrage auf
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Viag Interkom bietet regionale WAP-Infos und bessere Konditionen bei Vertragsverlängerung
Schon zur kommenden CeBIT soll es
ortsbezogene Infodienste im E2-Netz geben. Der Mobilfunkanbieter
Viag Interkom und die Firma AirFlash haben
dazu einen Kooperationsvertrag geschlossen, um so genannte Location
Based Services, also ortsbezogene Informationen, via Mobilfunknetz
anzubieten. Mit dem ortsbezogenen Informationsdienst kann der
Netzbetreiber den E2-Kunden lokalisieren und so entsprechende
Services und Informationsdienste auf Basis des WAP-Standards
anbieten.
Sobald der Kunde eine WAP-Seite mit ortsabhängigen
Diensten aufruft, wird er per Textmeldung gefragt, ob sein
Aufenthaltsort zum Informationsanbieter übertragen werden
darf. Anschließend erhält der mobile Anwender speziell auf
seinen jeweiligen Aufenthaltsort abgestimmte Informationen.
Die Abfrage, ob der Aufenthaltsort übermittelt werden soll,
ist aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich. Weitere
Informationen zu diesem neuen Dienst finden Sie unter URL
http://www.teltarif.de/s/s4417.html.
Es gibt diese Woche noch weitere Neuigkeiten von Viag:
Wie bereits berichtet, bietet dieser
Netzbetreiber seinen Kunden, deren Mobilfunk-Laufzeitverträge
auslaufen, sogenannte Upgrades an. Dabei verlängert sich
der Vertrag um 24 Monate und der Kunde erhält ein neues,
teilsubventioniertes Handy.
Viele E2-Kunden kritisierten in den letzten Wochen allerdings,
dass die Angebote keineswegs auf der Höhe der Zeit seien:
beispielsweise wurde das Nokia 6210 für 199 Mark angeboten,
während man es zusammen mit einem neuen Vertrag schon für die Hälfte
dieses Preises bekommen kann. Viag Interkom reagierte inzwischen und
besserte die Angebote deutlich nach. Die Preise für Upgrade-Handys
entsprechen nun weitgehend denen, die man auch beim Abschluss
eines neuen Vertrags zahlen würde. Von dieser Neuerung können auch
Kunden profitieren, die sich bereits für eine Vertragsverlängerung
entschieden haben. Mehrere Leser berichteten gegenüber teltarif.de,
dass sie von der Kundenbetreuung eine Gesprächsgutschrift eingeräumt
bekamen, nachdem sie sich - freundlich, aber bestimmt - darüber
beschwerten, noch vor wenigen Tagen erheblich schlechtere Konditionen
als heute üblich eingeräumt bekommen zu haben.
- E-Plus: Zweitkarte für Vertragskunden kommt
Bisher hatten nur D1- und
D2-Kunden die Möglichkeit, eine zweite SIM-Karte
für ihre Rufnummer zu bekommen. Das ist vor allem dann praktisch,
wenn man neben dem Handy auch ein im Auto fest installiertes Telefon
nutzt, weil das lästige Wechseln der SIM-Karte entfällt.
Die Betreiber der E-Netze, E-Plus und
VIAG Interkom sahen bisher keinen Grund, ihren
Kunden auch eine zweite Karte anzubieten. Schließlich sind die
beiden GSM 1800-Netze ohnehin nur für die Nutzung per Handy
ausgelegt, Festeinbauten für Autos sind im GSM 1800-Bereich nicht
üblich. Einzig Motorola bietet inzwischen Dualband-Lösungen an.
Trotzdem hat E-Plus offenbar umgedacht und will für
Kunden mit Laufzeitverträgen in Zukunft auch Twin Cards
anbieten. Mitarbeiter der Kundenbetreuung sprechen von einer
Einführung noch im ersten Halbjahr 2001. Eine offizielle
Bestätigung für diesen Termin gibt es aber noch nicht.
- Sonderaktion: Grundgebühr-freier E-Plus-Tarif (nur) noch bis 26. Februar
Beim Berliner Händler 1plus2
kann man noch bis zum 26. Februar einen
E-Plus-Laufzeitvertrag ohne
Grundgebühr abschließen. Zusammen mit dem Mobilfunk-Provider
Talkline bietet 1plus2 allen Kunden,
die schon ein eigenes Handy besitzen, den
E-Plus-Privat-Weekend-Tarif
ohne Grundgebühr an. Dieser Tarif hat ein weiteres Extra: Am
Wochenende können Gespräche ins deutsche Festnetz für 6 Pfennig
pro Minute geführt werden. Es fällt kein Mindestumsatz an und es
wird auch keine Freischaltungsgebühr erhoben.
Wer zusätzlich zur E-Plus-Karte ein Handy haben möchte, dem
bietet 1plus2 das Nokia 5130 zum Preis von 49 Mark an.
Das 1plus2-Angebot ist somit eine interessante Alternative zu den
gängigen Prepaid-Paketen.
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