Newsletter 06/01 vom 08.02.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 08.02.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Ein Star stirbt: Leitungen von Star-Telecom gekappt.
  2. Teltarif-Test des Gebührenimpulses bei Call by Call
  3. Regulierungsbehörde muss eine halbe Milliarde Mark an Telcos zurückzahlen
  4. T-DSL-Preise auf dem Prüfstand: RegTP soll gegen "Dumpingpreise" vorgehen
  5. Least-Cost-Router - lohnt sich der Einsatz?
  6. Surfen bei WOL, Tiscali und AddCom für 2,45 Pf./Min. sekundengenau
  7. E-Plus: Am Wochenende zum Festnetz-Preis mobil telefonieren
  8. Xtra Card:SMS werden jetzt einzeln abgerechnet
  9. Extralange SMS oder Geld aufs Handy senden - Tipps und Tricks
  1. Ein Star stirbt: Leitungen von Star-Telecom gekappt.

    Heute um 3 Uhr früh werden gemäß einer Ankündigung der Deutschen Telekom alle Leitungen von der Deutschen Telekom zu Star Telecom gekappt. Wer danach noch versucht, über das Netz von Star zu telefonieren, wird nur eine Ansage hören. Grund für diese Radikalkur sind nach Angaben der Deutschen Telekom nicht beglichene Rechnung in zweistelliger Millionenhöhe. Ursprünglich war die Abschaltung bereits für letzten Montag angedroht worden.

    Neben einigen Großkunden werden vor allem viele Privatkunden von der Abschaltung betroffen sein, die ihre Gespräche per Call-by-Call oder Preselection über einen der zahlreichen Star-Reseller wie Alo Vatan, Mistral, Mox (nur bei Altverträgen), Nikoma/Tiscali (nur bei Altverträgen), ProNet oder Tangens führen. Die Verlängerung der Abschaltfrist bis zum heutigen Donnerstag gab den genannten und anderen Telefonfirmen zwar noch Gelegenheit, Verträge mit neuen Carriern wie COLT, MCI oder GTS abzuschließen. Dass aber die Änderung der Preselection innerhalb der kurzen Frist reibungslos klappte, darf bezweifelt werden. So wurde ein teltarif-Mitarbeiter mit einem Uralt-Vertrag bei Nikoma erst heute von Nikoma telefonisch informiert. Nach Angaben der Berliner Zeitung sind bis zu 500 000 Kunden betroffen.

    Für die Telekom sei der Zeitraum von drei Tagen für einen Anbieterwechsel völlig unkritisch, sagte ein Konzernsprecher auf Anfrage. Auch bei den Festnetzgesellschaften Mannesmann Arcor und bei Colt Telecom ist dies innerhalb weniger Tagen möglich. Horst Einzelmüller, Vorsitzender der Colt-Geschäftsführung, bestätigte, dass eine Reihe von Wiederverkäufern der Star Telecom inzwischen auf das Colt-Netz geschaltet worden seien. Aber selbst dann, wenn der Wechsel der Preselection nicht rechtzeitig klappen sollte, ist das für die Kunden kein allzu großes Problem: Call-by-Call funktioniert ja weiterhin. Unangenehmer ist die Situation hingegen für Geschäftskunden, die Service- oder Sondernummern (0800, 0700, 0180x, 0190x, 0191x, 0192x usw.) über Star Telecom oder Reseller geschaltet haben, denn hier ist Call-by-Call nicht möglich. Abhilfe schafft lediglich die rechtzeitige Portierung der Rufnummer auf einen neuen Anbieter. Weitere Meldungen zu diesem Thema finden Sie in unserem Newsarchiv unter der URL http://www.teltarif.de/arch/ .

  2. Teltarif-Test des Gebührenimpulses bei Call by Call

    Zum 15. November letzten Jahres hatte der Arbeitskreis für Technische Nummerierung und Netzzusammenschaltung (AKNN) unter Teilnahme von Telekom und deren Konkurrenz beschlossen, dass auch im Call by Call die Gesprächsgebühren angezeigt werden. Von diesem Tag an sollten Verbindungen ohne Kostenübermittlung an einem Telefonanschluss mit aktivierter Entgeltübermittlung nicht mehr möglich sein.

    Knapp ein Vierteljahr später hat teltarif.de nun getestet, ob diese Vorgabe auch von allen Anbietern umgesetzt wurde. Ein eindeutiges Ergebnis vorab: bei keinem Anbieter stimmten angezeigte Gebühren mit den tatsächlichen überein. Lediglich 01051 tut sich mit der eigenen Tarifansage vor, welche vor und nach dem Gespräch korrekte Tarife und Gebühren ansagt. Die Anzeige auf dem Zähler funktioniert dafür aber überhaupt nicht. Bei einigen Vorwahlen (01094 Startec, 01017.com) ist kein Gesprächsaufbau möglich, bei anderen (01051, 01019 und 01024) bleibt die Anzeige auf 0,00 Mark stehen. Insbesondere die letzten beiden Nummern der MobilCom-Konzerngruppe dürften für manche Hotelgäste zum Geheimtipp werden, sofern diese Nummern nicht vorsorglich in der Telefonanlage gesperrt sind.

    Fazit: Weder eine korrekte Gebührenanzeige, noch die Beschränkung der Telefonkosten sind mit deutschen Telcos im Moment realisierbar. Von einer Überprüfbarkeit und Transparenz beim Festnetz sind wir heute weiter entfernt als dies vor 15 Jahren bei der Bundespost der Fall war. Dabei war die Transparenz schon damals, vor Einführung von 0190-Nummern, durchaus ein Problem.

  3. Regulierungsbehörde muss eine halbe Milliarde Mark an Telcos zurückzahlen

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) wird an die Deutsche Telekom und an Mobilfunkbetreiber bereits erhobene Gebühren in dreistelliger Millionenhöhe zurückzahlen. Ein Sprecher der Behörde bestätigte am Mittwoch in Bonn, dass gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts Köln keine Rechtsmittel eingelegt würden. Gegen einen Gebührenbescheid der Behörde für die Vergabe von Rufnummern hatte die Telekom als Hauptbetroffene 1999 Widerspruch beim Verwaltungsgericht eingelegt.

    Zuvor hatte das Bundeswirtschaftsministerium rückwirkend für die Rufnummern-Vergabe eine Gebührenverordnung erlassen. Danach wurde die Telekom auch für Rufnummern zur Kasse gebeten, als sie im Festnetz noch ein Monopol besaß. Der Telekommunikationsmarkt wurde zum 1. Januar 1998 geöffnet . Anfang Dezember hatte das Verwaltungsgericht der Telekom schließlich Recht gegeben.

    Nach Informationen der dpa muss die Regulierungsbehörde jetzt der Telekom einen Betrag von 385 Millionen Mark plus vier Prozent Zinsen zurückzahlen. Darüber hinaus soll Mobilfunkbetreibern Gebühren in Höhe von 120 Millionen Mark erstattet werden.

  4. T-DSL-Preise auf dem Prüfstand: RegTP soll gegen "Dumpingpreise" vorgehen

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) wird die Preise der Deutschen Telekom für den schnellen Internetanschluss T-DSL genauer unter die Lupe nehmen. Ein Antrag auf ein Verfahren zur nachträglichen Regulierung der Entgelte wurde vom Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsunternehmen BREKO eingereicht. Für Kunden der Telekom-Konkurrenten, die ebenfalls DSL-Anschlüsse vermarkten, ist der Anschluss für den schnellen Internetzugang zum Teil erheblich teurer. Der Vorwurf der Konkurrenz: Die Telekom vermarkte T-DSL unprofitabel weit unter den tatsächlichen Kosten für diesen Zugang. Als äußerst positives Signal in Richtung Chancengleichheit auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt bewertete der BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann die Entscheidung der RegTP, dass Prüfverfahren einzuleiten: "Erstmals ist es BREKO gelungen, ein förmliches Verfahren gegen die Entgeltpolitik der Deutschen Telekom in Gang zu setzen." Notwendig sei dieser Schritt deshalb gewesen, weil T-DSL nicht der regulären Entgeltgenehmigungspflicht unterworfen werde, so Lüddemann. Ein Telekom-Sprecher wiederum sagte, es handele sich um "sorgfältig kalkulierte Preise". Entsprechende Unterlagen würden der RegTP zur Verfügung gestellt.

    Für den schnellen Zugang zum Internet mit T-DSL zahlt der Kunde zu seinem normalen Telefonanschluss einen Aufpreis. Zum Beispiel kommt ein Kunde mit einem T-ISDN-Anschluss und zusätzlicher T-Online DSL-Flatrate auf insgesamt 113,79 Mark pro Monat. Rund 700.000 Kunden der Telekom haben gegenwärtig eine T-DSL- Anschluss bestellt. Davon ist aber wegen technischer Schwierigkeiten erst ein Drittel angeschlossen. Bis zum Jahresende will der Bonner Telefonriese den bundesweiten Ausbau der breitbandigen DSL-Technologie vorantreiben und 90 Prozent der Bevölkerung abdecken. Auch die Liefersituation bei den DSL-Endgeräten soll sich gebessert haben.

    Mit ihren unregulierten Dumpingpreisen habe, so Lüddemann, die Telekom bereits frühzeitig ihre marktbeherrschende Stellung auch auf den DSL-Markt ausgeweitet: "Hier geht es einzig und allein darum, koste es was es wolle, Wettbewerber von einem Zukunftsmarkt fern zu halten", so der BREKO-Geschäftsführer. "Die Angebote der Deutschen Telekom sind dazu geeignet, die Mitglieder des BREKO und andere Unternehmen aus dem Markt zu verdrängen oder an dem Markteintritt zu hindern", folgert der Antrag, der bei der Regulierungsbehörde jetzt angenommen wurde. Eine Entscheidung wird zum 2. April erwartet.

  5. Least-Cost-Router - lohnt sich der Einsatz?

    Seit der Liberalisierung des Marktes ist es schwierig geworden, sich im Tarifdschungel der Telefon-Anbieter zurecht zu finden, auch dann, wenn man teltarif liest. Least-Cost-Router (LCR), die zwischen Telefon und Amtsleitung gesteckt werden, können automatisch den jeweils günstigsten Anbieter in Abhängigkeit zur Tageszeit herausfinden und das Telefonat automatisch über diesen Anbieter. Die Höhe der möglichen Einsparung hängt jedoch von der Qualität der LCR-Daten ab. Eine regelmäßige Aktualisierung dieser Daten ist daher notwendig.

    "Billiger als mit der Telekom telefoniert und faxt man mit Hilfe eines Least-Cost-Routers allemal", so Peter Knaak, Experte für Computer und Telekommunikation bei der Stiftung Warentest in Berlin. Die Anschaffung eines solchen Gerätes lohne sich in der Regel aber erst, wenn die Summe der In- und Auslands-Ferngespräche monatlich 50 Mark bei analogen Anschlüssen und 80 Mark bei einem ISDN-Anschluss übertreffe. "Nur dann kann sich ein Gerät nach etwa einem Jahr amortisieren", so Knaak. Least-Cost-Router kosten zwischen 50 bis 200 Mark.

    LCR haben allerdings manchmal ein Problem: Sind die Leitungen zum günstigsten Anbieter besetzt, da zu viele Teilnehmer gleichzeitig über diese Anbieter telefonieren, "kann man sich schon die Finger rot wählen", so Sven Krüger, Marketing-Leiter bei ICO (Diez/ a.d. Lahn). Das Unternehmen vertreibt den Telejet Tarifmanager ISDN, der bei einer besetzten Leitung automatisch zum nächst günstigeren Anbieter wechselt. Damit der Router immer mit einer aktuellen Tarif-Tabelle arbeitet, muss allerdings ein Update-Vertrag mit dem Hersteller geschlossen werden. Für vier Mark monatlich wird dann das Gerät immer auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem gibt es eine Mindestvertragsdauer von einem Jahr. Ähnliche Verträge bieten auch andere LCR-Anbieter für Ihre Geräte.

    Eine deutlich günstigere Alternative zu LCR sind ISDN-Telefonanlagen, welche über eine eingebaute LCR-Funktion verfügen. Die aktuellen LCR-Dateien zu diesen Anlagen mit aktualisierten Tarifdaten lassen sich oft kostenlos im Internet laden. Schauen Sie doch mal in das Handbuch Ihrer ISDN-Anlage, vielleicht erspart Ihnen Ihre Anlage die zusätzliche Anschaffung eines LCR.

  6. Surfen bei WOL, Tiscali und AddCom für 2,45 Pf./Min. sekundengenau

    Seit dem 1. Februar gilt bei den drei Internet-Providern Tiscali, World Online und AddCom, die zukünftig unter dem gemeinsamen Namen Tiscali auftreten werden, ein einheitliches Tarifmodell: Rund um die Uhr werden 2,45 Pfennig pro Minute berechnet. Das ist der Minutenpreis, zu dem WOL-Kunden bereits seit dem 22. Januar ins Internet kommen. Es bleibt beim Call by Call mit vorheriger Anmeldung, wobei weiterhin kein Grundpreis, kein Mindestumsatz und kein Einwahlzuschlag erhoben wird. Allerdings wird ab sofort im Sekundentakt abgerechnet. Den gab es bisher nur bei Tiscali direkt, bei AddCom wurde bislang im ungünstigen Minutentakt abgerechnet, bei WOL im 30-Sekundentakt. Bei Tiscali ersetzt der neue Tarif den bisherigen Call-by-Call-Tarif und die erst im September 2000 eingeführten TimeSurf-Tarife entfallen vollständig. Zwischenzeitlich haben auch die AddCom-Reseller flat4you, econoNet.de, alpha11, Lake24.de und Telefront.de bekannt gegeben, dass sie den neuen Tarif übernommen haben. Gleiches gilt auch für 12move, das Gemeinschaftsangebot von WOL und der Tankstellen-Kette Shell. Bis zum 28. Februar gilt ein Einstiegsangebot für Neukunden: Die ersten 5 Stunden kostet das Surfen nur einen halben Pfennig pro Minute.

  7. E-Plus: Am Wochenende zum Festnetz-Preis mobil telefonieren

    Nachdem E-Plus in den letzten Wochen mit der Preiserhöhung für Kurznachrichten für reichlich Unmut gesorgt hat, versucht die Nummer drei unter Deutschland Mobilfunkbetreibern die Kunden mit neuen Angeboten zu locken. Aber nicht alles bessert sich: In den Business-Tarifen, die jetzt als Professional-Tarife bezeichnet werden, kann man keine kostenlosen Interngespräche mehr führen. Dafür fällt der Grundpreis beim Professional-S-Tarif (bisher Business-Medium) von 30 auf 20 Mark und beim Professional M (vorher Business-Large) von 40 auf 35 Mark pro Monat. Im Professional S kosten City- oder Partner- und Family-Gespräche nun 10 Pfennig, statt bisher 15 Pfennig pro Minute.

    Der Versand von Kurznachrichten verteuert sich von 20 auf 30 Pfennig - auch netzintern. Für Bestandskunden gilt dieser neue Preis allerdings erst ab 1. März. Aus diesem Grund räumt E-Plus bisherigen Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein. Entsprechende Hinweise sind auf der Abrechnung für Dezember zu finden, die in der letzten Januar-Woche verschickt wurde. Weitere Information zum Thema Sonderkündigungsrecht finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/i/kuendigung.html .

    Wer von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch macht, kann übrigens damit rechnen, von E-Plus interessante Angebote zu erhalten, falls er doch weiter Kunde bleibt. Diese reichen von einer einmaligen Gutschrift von 10 Mark bis zu einem zusätzlichen Upgrade-Handy ohne Verlängerung der Vertragslaufzeit. Einigen Kunden wurde sogar ein Upgrade-Handy und zusätzlich eine Gutschrift angeboten.

    Bei den Privattarifen gibt es seit heute ebenfalls ein neues Angebot: Im Privat-Tarif Weekend, der vorerst nur vom 1. bis 28. Februar abgeschlossen werden kann, zahlt man am Wochenende für Gespräche ins Festnetz nur 6 Pfennig pro Minute. Die übrigen Konditionen entsprechen weitgehend denen des regulären E-Plus-Privattarifs. Nachteil: Der SMS-Versand kostet nun generell, auch netzintern, 39 Pfennig pro Minute. Bestandskunden im bisherigen Privat-Tarif zahlen für netzinterne SMS 15  Pfennig und für Kurznachrichten in andere Mobilfunknetze noch bis 28. Februar 29 Pfennig, ab März dann 39 Pfennig.

    Als erster Provider zieht der Krefelder Service-Provider Victorvox nach und bringt ebenfalls den neuen Privat-Weekend-Tarif mit den Wochenend-Gesprächen für 6 Pfennig pro Minute zwischen Freitag 20 und Sonntag 24 Uhr heraus. Allerdings verlangt Victorvox eine Anschlussgebühr von 49,95 Mark. Im Unterschied zum Originaltarif von E-Plus, wo netzintern 39 Pfennig pro SMS berechnet werden, kostet bei Victorvox eine Nachricht nur 15 Pfennig. In andere Netze werden 39 Pfennig pro Kurznachricht fällig.

    Victorvox bietet auch den neuen E-Plus-Prepaid-Tarif Free & Easy Weekday an. Wer sich ausführlich über die verschiedenen Angebote an Prepaid-Karten informieren möchte, findet Informationen auf der entsprechenden Info-Seite unter der URL http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ .

    Wer sich einen richtig günstigen E-Plus-Vertrag sichern will, bei dem man nicht nur die Grundgebühr spart, sondern auch noch ein kostenloses Handy erhält, kann sich noch an der im Januar gestartete E-Plus-Aktion von Super24 beteiligen. Denn auch im Februar gibt es von Super24 Mobilfunk ein kostenloses TRIUM Laser-Handy ohne SIM-Lock mit einem Vertrag, der für die Mindestlaufzeit von 24 Monaten von der Grundgebühr befreit ist, und trotzdem die originalen Netzbetreiber-Minutenpreise (ab 6 Pfennig pro Minute, siehe oben) und Taktungen hat. Eine Anschlussgebühr wird ebenfalls nicht erhoben und es gibt zusätzlich noch eine vollwertige Free & Easy Karte mit einem Startguthaben von 25 Mark dazu.

    Auch der Super24 20free-Tarif wird über den 31. Januar hinaus verlängert. Bei diesem Tarif zahlt der Kunde ebenfalls 24 Monate keine Grundgebühr und hat trotzdem jeden Monat 20 Minuten für innerdeutsche Gespräche in Fest- und Mobilnetze frei. Ein Handy gibt es zu diesem Tarif nicht dazu. Eine Anschlussgebühr wird ebenfalls nicht erhoben.

  8. Xtra Card:SMS werden jetzt einzeln abgerechnet

    Ein lange schwelendes Ärgernis ist endlich verschwunden: Die Überziehungsmöglichkeit bei Prepaid-Karten von D1 durch die paketweise Abrechnung von SMS soll der Vergangenheit angehören. Ab sofort werden SMS-Nachrichten bei Xtra-Karten einzeln abgerechnet. Bisher erfolgte die Abrechnung der Kurznachrichten bei Xtra in Paketen zu jeweils 20 SMS.

    Immer wieder gab es dabei Probleme: Es häuften sich Klagen von Eltern, deren Kinder erhebliche Schulden angehäuft hatten, obwohl volle Kostenkontrolle versprochen wurde. Auch wenn das Kartenguthaben erschöpft war, bestand weiterhin die Möglichkeit, SMS-Nachrichten zu verschicken.

    Es gibt zwar eine Rufnummer, unter der man das Kartenkonto jederzeit kostenfrei abfragen kann; die angefallenen Kosten für Textnachrichten wurden aber zum Teil erst nach Wochen vom Guthaben abgezogen. Die Verbraucherzentralen NRW und Baden-Württemberg warnten aus diesen Gründen vor dem Kauf der Prepaid-Karten von T-D1 und D2 Vodafone. So seien bei der CallYa-Karte von D2 Vodafone Schulden bis zu 170 Mark aufgelaufen. Sowohl D1 als auch D2 kündigten daraufhin an, dass in ihren Unternehmen ein einheitliches Abrechnungssystem von Telefongesprächen und SMS-Nachrichten eingeführt werden solle. T-Mobil hat dieses Versprechen inzwischen umgesetzt, erste Tests der teltarif.de-Redaktion ergaben, dass das System funktioniert.

    Beim D1-Konkurrenten D2 Vodafone sollen die CallYa-Karten bis zum Frühjahr dieses Jahres nach und nach auf das neue Abrechnungssystem umgestellt werden. Bei E-Plus und Viag Interkom müssen SMS-Pakete im Voraus gekauft werden. Die Freischaltung wird somit zwar etwas verzögert, dafür ist jedoch die vollständige Kostenkontrolle gegeben. Einen umfassenden Vergleich aller angebotenen Prepaidkarten finden Sie auf unserer Info-Seite unter der URL http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ .

  9. Extralange SMS oder Geld aufs Handy senden - Tipps und Tricks

    Wer hat nicht schon einmal eine SMS getippt und sich darüber geärgert, dass die Nachricht nach 160 Zeichen zu Ende ist? Oft fehlen noch ein paar Worte, die man dann in einer zweiten Kurzmitteilung nachschieben muss. Und häufig kommt die zweite SMS dann erst verzögert beim Empfänger an. Der hat inzwischen andere Textbotschaften auf seinem Handy-Display erhalten und weiß möglicherweise schon gar nicht mehr, worum es geht.

    Es gibt aber eine Möglichkeit, bis zu vier SMS-Nachrichten miteinander zu verknüpfen, so dass diese gesammelt und nacheinander den Empfänger erreichen. Hierzu soll man am Beginn des Textes den Code *LONG# eingeben. Die nächste(n) Nachricht(en) erhalten den gleichen Code. Bei der letzten gibt man *LAST# ein. Tests der teltarif-Redaktion zeigten jedoch, dass dieser Trick nicht immer und überall funktioniert. Am zuverlässigsten klappte es bei netzinternen Kurzmitteilungen innerhalb des D2-Netzes, von D1 aus konnte der Trick dagegen nicht mit allen Karten genutzt werden. Beim Versuch, die erste Nachricht mit *LONG# zu Beginn abzuschicken, erschien teilweise lediglich die Mitteilung "Übertragungsfehler" im Handy-Display. Einzelheiten können Sie auf teltarif.de unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4257.html nachlesen.

    Inzwischen kann man allerdings nicht nur extralange SMS, sondern auch Geld per Handy versenden: Allein die Mobilfunknummer genügt, um Geld zu überweisen. Paybox, die universelle Zahlungsmethode per Handy, ermöglicht eine schnelle, bequeme und relativ sichere Überweisung an jeden der rund 50 Millionen deutschen Handybesitzer, der über ein eigenes Girokonto verfügt. Um bei Freunden offene Beträge, zum Beispiel den Anteil für den Pizza-Lieferdienst, zu begleichen, braucht man nur deren Mobilfunknummer. Die Vorteile dieser Zahlungsweise liegen auf der Hand: Ein Anruf genügt, es sind keine Papierformulare, keine Bankleitzahl und keine Kontonummer mehr nötig, man spart den Stress mit den ewig versagenden Kugelschreibern und dann kann man es auch noch von unterwegs und jederzeit tun. Und schnell geht's auch noch: Der ganze Vorgang dauert weniger als eine Minute. "Paybox ist damit die schnellste und einfachste Art, Beträge bargeldlos zu überweisen", sagte Mathias Entenmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Frankfurter paybox.net AG.

    Bislang war nur das Geldanfordern zwischen zwei registrierten Payboxern möglich. Per Handy oder aus dem Internet können Payboxer nun Überweisungen an rund zwei Drittel aller Deutschen in Auftrag geben. Der Geldempfänger wird per SMS informiert. Ein Klick auf die Paybox-Website unter www.paybox.de oder ein Anruf bei der kostenfreien Hotline unter 0800-8/paybox (oder 0800-8/729 269) genügt, um das Geld abzurufen. Die Registrierung bei Paybox kostet allerdings 5 Euro pro Jahr. Bis zum 31. März fallen Überweisungen keine Gebühren an. Danach werden für jeweils 25 angefangene Euro Überweisungswert 25 Cent berechnet. Wie die Paybox funktioniert, erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4269.html .

    Und zum Schluss gibt es noch eine gute Nachricht für alle Freunde des "leichten Geldes" von Viag Interkom: Das Oberlandesgericht Hamburg hob die von der Telekom-Mobilfunktochter T-Mobil erwirkte einstweilige Verfügung auf, die VIAG Interkom seine "Easy Money"-Tarifoption für LOOP-Prepaidkunden untersagte. Ab heute erhalten LOOP-Kunden wieder 3 Pfennig pro volle eingehende Gesprächsminute auf einem speziellen "Easy Money-Konto" gut geschrieben. Einzige Voraussetzung: Zum Zeitpunkt des Gesprächsbeginns muss man sich im VIAG Interkom-Netz befinden. Im D1-Roaming gilt das Angebot nicht. Sobald auf diese Weise ein Betrag von 2 Mark zusammen gekommen ist, erfolgt eine entsprechende Gutschrift auf dem Kartenguthaben. Das Gesprächsguthaben gibt es unabhängig davon, ob der LOOP-Kunde aus dem Festnetz oder von einem Mobiltelefon angerufen wird.

    Außerdem ist es jetzt auch möglich, mit LOOP SMS-Nachrichten im Ausland zu versenden. Dies ist allerdings eher ein technisches Versehen und keine Absicht. Kunden berichteten, auch dann Kurznachrichten verschicken zu können, wenn sie kein SMS-Paket gekauft haben, das bei LOOP eigentlich zum Kurznachrichtenversand obligatorisch ist. Anderen LOOP-Fans wurden im Ausland verschickte SMS zu den gleichen Preisen wie innerhalb Deutschlands berechnet, das heißt 19 Pfennig in der Happy Hour von 18 bis 20 Uhr und 39 Pfennig sonst.


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