- Ein Star stirbt: Leitungen von Star-Telecom gekappt.
Heute um 3 Uhr früh werden gemäß einer Ankündigung der Deutschen
Telekom alle Leitungen von der Deutschen Telekom zu Star Telecom
gekappt. Wer danach noch versucht, über das Netz von
Star zu telefonieren, wird nur eine
Ansage hören. Grund für diese Radikalkur sind nach Angaben der
Deutschen Telekom nicht beglichene Rechnung in zweistelliger
Millionenhöhe. Ursprünglich war die Abschaltung bereits für
letzten Montag angedroht worden.
Neben einigen Großkunden werden vor allem viele Privatkunden
von der Abschaltung betroffen sein, die ihre Gespräche per
Call-by-Call oder Preselection über einen der zahlreichen
Star-Reseller wie Alo Vatan,
Mistral, Mox
(nur bei Altverträgen), Nikoma/Tiscali
(nur bei Altverträgen), ProNet oder
Tangens führen. Die Verlängerung der
Abschaltfrist bis zum heutigen Donnerstag gab den genannten und
anderen Telefonfirmen zwar noch Gelegenheit, Verträge mit neuen
Carriern wie COLT, MCI
oder GTS abzuschließen. Dass aber die Änderung
der Preselection innerhalb der kurzen Frist reibungslos klappte,
darf bezweifelt werden. So wurde ein teltarif-Mitarbeiter mit
einem Uralt-Vertrag bei Nikoma erst heute von Nikoma telefonisch
informiert. Nach Angaben der Berliner Zeitung sind bis zu
500 000 Kunden betroffen.
Für die Telekom sei der Zeitraum von drei Tagen für einen
Anbieterwechsel völlig unkritisch, sagte ein Konzernsprecher
auf Anfrage. Auch bei den Festnetzgesellschaften
Mannesmann Arcor und bei Colt Telecom
ist dies innerhalb weniger Tagen möglich. Horst Einzelmüller,
Vorsitzender der Colt-Geschäftsführung, bestätigte, dass eine
Reihe von Wiederverkäufern der Star Telecom inzwischen auf
das Colt-Netz geschaltet worden seien. Aber selbst dann, wenn
der Wechsel der Preselection nicht rechtzeitig klappen sollte,
ist das für die Kunden kein allzu großes Problem: Call-by-Call
funktioniert ja weiterhin. Unangenehmer ist die Situation hingegen
für Geschäftskunden, die Service- oder Sondernummern (0800, 0700,
0180x, 0190x, 0191x, 0192x usw.) über Star Telecom oder Reseller
geschaltet haben, denn hier ist Call-by-Call nicht möglich. Abhilfe
schafft lediglich die rechtzeitige Portierung der Rufnummer auf
einen neuen Anbieter. Weitere Meldungen zu diesem Thema finden
Sie in unserem Newsarchiv unter der URL
http://www.teltarif.de/arch/ .
- Teltarif-Test des Gebührenimpulses bei Call by Call
Zum 15. November letzten Jahres hatte der Arbeitskreis für
Technische Nummerierung und Netzzusammenschaltung (AKNN) unter
Teilnahme von Telekom und deren Konkurrenz beschlossen, dass auch im
Call by Call die Gesprächsgebühren angezeigt werden. Von
diesem Tag an sollten Verbindungen ohne Kostenübermittlung an einem
Telefonanschluss mit aktivierter Entgeltübermittlung nicht mehr
möglich sein.
Knapp ein Vierteljahr später hat teltarif.de nun getestet,
ob diese Vorgabe auch von allen Anbietern umgesetzt wurde. Ein
eindeutiges Ergebnis vorab: bei keinem Anbieter stimmten angezeigte
Gebühren mit den tatsächlichen überein. Lediglich 01051 tut
sich mit der eigenen Tarifansage vor, welche vor und nach
dem Gespräch korrekte Tarife und Gebühren ansagt. Die Anzeige
auf dem Zähler funktioniert dafür aber überhaupt nicht. Bei einigen
Vorwahlen (01094 Startec, 01017.com) ist kein Gesprächsaufbau möglich,
bei anderen (01051, 01019 und 01024) bleibt die Anzeige auf
0,00 Mark stehen. Insbesondere die letzten beiden Nummern der
MobilCom-Konzerngruppe dürften für manche Hotelgäste zum Geheimtipp
werden, sofern diese Nummern nicht vorsorglich in der Telefonanlage
gesperrt sind.
Fazit: Weder eine korrekte Gebührenanzeige, noch die
Beschränkung der Telefonkosten sind mit deutschen Telcos im Moment
realisierbar. Von einer Überprüfbarkeit und Transparenz beim Festnetz
sind wir heute weiter entfernt als dies vor 15 Jahren bei der
Bundespost der Fall war. Dabei war die Transparenz schon damals, vor
Einführung von 0190-Nummern, durchaus ein Problem.
- Regulierungsbehörde muss eine halbe Milliarde Mark an Telcos zurückzahlen
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP)
wird an die Deutsche Telekom und an Mobilfunkbetreiber bereits
erhobene Gebühren in dreistelliger Millionenhöhe zurückzahlen. Ein
Sprecher der Behörde bestätigte am Mittwoch in Bonn, dass gegen ein
entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts Köln keine Rechtsmittel
eingelegt würden. Gegen einen Gebührenbescheid der Behörde für die
Vergabe von Rufnummern hatte die Telekom als Hauptbetroffene 1999
Widerspruch beim Verwaltungsgericht eingelegt.
Zuvor hatte das Bundeswirtschaftsministerium rückwirkend für
die Rufnummern-Vergabe eine Gebührenverordnung erlassen. Danach
wurde die Telekom auch für Rufnummern zur Kasse gebeten, als sie
im Festnetz noch ein Monopol besaß. Der Telekommunikationsmarkt
wurde zum 1. Januar 1998 geöffnet . Anfang Dezember hatte das
Verwaltungsgericht der Telekom schließlich Recht gegeben.
Nach Informationen der dpa muss die Regulierungsbehörde jetzt
der Telekom einen Betrag von 385 Millionen Mark plus vier
Prozent Zinsen zurückzahlen. Darüber hinaus soll Mobilfunkbetreibern
Gebühren in Höhe von 120 Millionen Mark erstattet werden.
- T-DSL-Preise auf dem Prüfstand: RegTP soll gegen "Dumpingpreise" vorgehen
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) wird die Preise
der Deutschen Telekom für den
schnellen Internetanschluss T-DSL genauer unter die Lupe
nehmen. Ein Antrag auf ein Verfahren zur nachträglichen
Regulierung der Entgelte wurde vom Bundesverband der
regionalen und lokalen Telekommunikationsunternehmen
BREKO eingereicht.
Für Kunden der Telekom-Konkurrenten, die ebenfalls DSL-Anschlüsse
vermarkten, ist der Anschluss für den schnellen Internetzugang zum
Teil erheblich teurer. Der Vorwurf der Konkurrenz: Die Telekom
vermarkte T-DSL unprofitabel weit unter den tatsächlichen Kosten
für diesen Zugang. Als äußerst positives Signal in Richtung
Chancengleichheit auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt
bewertete der BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann die
Entscheidung der RegTP, dass Prüfverfahren einzuleiten:
"Erstmals ist es BREKO gelungen, ein förmliches Verfahren gegen
die Entgeltpolitik der Deutschen Telekom in Gang zu setzen."
Notwendig sei dieser Schritt deshalb gewesen, weil T-DSL nicht der
regulären Entgeltgenehmigungspflicht unterworfen werde, so Lüddemann.
Ein Telekom-Sprecher wiederum sagte, es handele sich um "sorgfältig
kalkulierte Preise". Entsprechende Unterlagen würden der RegTP
zur Verfügung gestellt.
Für den schnellen Zugang zum Internet mit T-DSL zahlt der Kunde
zu seinem normalen Telefonanschluss einen Aufpreis. Zum Beispiel
kommt ein Kunde mit einem T-ISDN-Anschluss und zusätzlicher T-Online
DSL-Flatrate auf insgesamt 113,79 Mark pro Monat. Rund 700.000
Kunden der Telekom haben gegenwärtig eine T-DSL- Anschluss bestellt.
Davon ist aber wegen technischer Schwierigkeiten erst ein Drittel
angeschlossen. Bis zum Jahresende will der Bonner Telefonriese den
bundesweiten Ausbau der breitbandigen DSL-Technologie vorantreiben
und 90 Prozent der Bevölkerung abdecken. Auch die
Liefersituation bei den DSL-Endgeräten soll sich gebessert haben.
Mit ihren unregulierten Dumpingpreisen habe, so Lüddemann, die
Telekom bereits frühzeitig ihre marktbeherrschende Stellung auch auf
den DSL-Markt ausgeweitet: "Hier geht es einzig und allein darum,
koste es was es wolle, Wettbewerber von einem Zukunftsmarkt fern zu
halten", so der BREKO-Geschäftsführer. "Die Angebote der Deutschen
Telekom sind dazu geeignet, die Mitglieder des BREKO und andere
Unternehmen aus dem Markt zu verdrängen oder an dem Markteintritt zu
hindern", folgert der Antrag, der bei der Regulierungsbehörde jetzt
angenommen wurde. Eine Entscheidung wird zum 2. April erwartet.
- Least-Cost-Router - lohnt sich der Einsatz?
Seit der Liberalisierung des Marktes ist es schwierig geworden,
sich im Tarifdschungel der Telefon-Anbieter zurecht zu finden,
auch dann, wenn man teltarif liest. Least-Cost-Router (LCR), die
zwischen Telefon und Amtsleitung gesteckt werden, können automatisch
den jeweils günstigsten Anbieter in Abhängigkeit zur Tageszeit
herausfinden und das Telefonat automatisch über diesen Anbieter.
Die Höhe der möglichen Einsparung hängt jedoch von der Qualität
der LCR-Daten ab. Eine regelmäßige Aktualisierung dieser Daten
ist daher notwendig.
"Billiger als mit der Telekom telefoniert und faxt man mit
Hilfe eines Least-Cost-Routers allemal", so Peter Knaak, Experte für
Computer und Telekommunikation bei der Stiftung Warentest in Berlin.
Die Anschaffung eines solchen Gerätes lohne sich in der Regel aber
erst, wenn die Summe der In- und Auslands-Ferngespräche monatlich
50 Mark bei analogen Anschlüssen und 80 Mark bei einem
ISDN-Anschluss übertreffe. "Nur dann kann sich ein Gerät nach
etwa einem Jahr amortisieren", so Knaak. Least-Cost-Router kosten
zwischen 50 bis 200 Mark.
LCR haben allerdings manchmal ein Problem: Sind die Leitungen
zum günstigsten Anbieter besetzt, da zu viele Teilnehmer gleichzeitig
über diese Anbieter telefonieren, "kann man sich schon die Finger rot
wählen", so Sven Krüger, Marketing-Leiter bei ICO (Diez/ a.d. Lahn).
Das Unternehmen vertreibt den Telejet Tarifmanager ISDN, der
bei einer besetzten Leitung automatisch zum nächst günstigeren
Anbieter wechselt. Damit der Router immer mit einer aktuellen
Tarif-Tabelle arbeitet, muss allerdings ein Update-Vertrag mit dem
Hersteller geschlossen werden. Für vier Mark monatlich wird dann
das Gerät immer auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem gibt
es eine Mindestvertragsdauer von einem Jahr. Ähnliche Verträge
bieten auch andere LCR-Anbieter für Ihre Geräte.
Eine deutlich günstigere Alternative zu LCR sind
ISDN-Telefonanlagen, welche über eine eingebaute LCR-Funktion
verfügen. Die aktuellen LCR-Dateien zu diesen Anlagen mit
aktualisierten Tarifdaten lassen sich oft kostenlos im Internet
laden. Schauen Sie doch mal in das Handbuch Ihrer ISDN-Anlage,
vielleicht erspart Ihnen Ihre Anlage die zusätzliche Anschaffung
eines LCR.
- Surfen bei WOL, Tiscali und AddCom für 2,45 Pf./Min. sekundengenau
Seit dem 1. Februar gilt bei den drei
Internet-Providern Tiscali,
World Online und
AddCom, die zukünftig unter dem gemeinsamen
Namen Tiscali auftreten werden, ein einheitliches Tarifmodell:
Rund um die Uhr werden 2,45 Pfennig pro Minute berechnet.
Das ist der Minutenpreis, zu dem WOL-Kunden bereits seit dem
22. Januar ins Internet kommen. Es bleibt beim Call by
Call mit vorheriger Anmeldung, wobei weiterhin kein Grundpreis,
kein Mindestumsatz und kein Einwahlzuschlag erhoben wird.
Allerdings wird ab sofort im Sekundentakt abgerechnet. Den gab
es bisher nur bei Tiscali direkt, bei AddCom wurde bislang im
ungünstigen Minutentakt abgerechnet, bei WOL im 30-Sekundentakt.
Bei Tiscali ersetzt der neue Tarif den bisherigen Call-by-Call-Tarif
und die erst im September 2000 eingeführten TimeSurf-Tarife
entfallen vollständig. Zwischenzeitlich haben auch die
AddCom-Reseller flat4you,
econoNet.de, alpha11,
Lake24.de und Telefront.de bekannt gegeben, dass
sie den neuen Tarif übernommen haben. Gleiches gilt auch für
12move, das Gemeinschaftsangebot von WOL und
der Tankstellen-Kette Shell. Bis zum 28. Februar gilt ein
Einstiegsangebot für Neukunden: Die ersten 5 Stunden kostet das
Surfen nur einen halben Pfennig pro Minute.
- E-Plus: Am Wochenende zum Festnetz-Preis mobil telefonieren
Nachdem E-Plus in den letzten Wochen
mit der Preiserhöhung für Kurznachrichten für reichlich
Unmut gesorgt hat, versucht die Nummer drei unter Deutschland
Mobilfunkbetreibern die Kunden mit neuen Angeboten zu locken.
Aber nicht alles bessert sich: In den Business-Tarifen, die jetzt als
Professional-Tarife bezeichnet werden, kann man keine kostenlosen
Interngespräche mehr führen. Dafür fällt der Grundpreis beim
Professional-S-Tarif
(bisher Business-Medium) von 30 auf 20 Mark und beim
Professional M
(vorher Business-Large) von 40 auf 35 Mark pro Monat. Im
Professional S kosten City- oder Partner- und Family-Gespräche
nun 10 Pfennig, statt bisher 15 Pfennig pro Minute.
Der Versand von Kurznachrichten verteuert sich von 20 auf
30 Pfennig - auch netzintern. Für Bestandskunden gilt dieser
neue Preis allerdings erst ab 1. März. Aus diesem Grund
räumt E-Plus bisherigen Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein.
Entsprechende Hinweise sind auf der Abrechnung für Dezember
zu finden, die in der letzten Januar-Woche verschickt wurde.
Weitere Information zum Thema Sonderkündigungsrecht finden Sie unter
der URL
http://www.teltarif.de/i/kuendigung.html .
Wer von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch macht,
kann übrigens damit rechnen, von E-Plus interessante Angebote zu
erhalten, falls er doch weiter Kunde bleibt. Diese reichen von einer
einmaligen Gutschrift von 10 Mark bis zu einem zusätzlichen
Upgrade-Handy ohne Verlängerung der Vertragslaufzeit. Einigen
Kunden wurde sogar ein Upgrade-Handy und zusätzlich eine Gutschrift
angeboten.
Bei den Privattarifen gibt es seit heute ebenfalls ein
neues Angebot: Im Privat-Tarif Weekend, der vorerst nur vom 1. bis
28. Februar abgeschlossen werden kann, zahlt man am Wochenende
für Gespräche ins Festnetz nur 6 Pfennig pro Minute. Die
übrigen Konditionen entsprechen weitgehend denen des regulären
E-Plus-Privattarifs. Nachteil: Der SMS-Versand kostet nun generell,
auch netzintern, 39 Pfennig pro Minute. Bestandskunden im
bisherigen Privat-Tarif zahlen für netzinterne SMS 15 Pfennig
und für Kurznachrichten in andere Mobilfunknetze noch bis
28. Februar 29 Pfennig, ab März dann 39 Pfennig.
Als erster Provider zieht der Krefelder Service-Provider
Victorvox nach und bringt ebenfalls
den neuen Privat-Weekend-Tarif mit den Wochenend-Gesprächen für
6 Pfennig pro Minute zwischen Freitag 20 und Sonntag 24 Uhr
heraus. Allerdings verlangt Victorvox eine Anschlussgebühr von
49,95 Mark. Im Unterschied zum Originaltarif von E-Plus,
wo netzintern 39 Pfennig pro SMS berechnet werden, kostet bei
Victorvox eine Nachricht nur 15 Pfennig. In andere Netze werden
39 Pfennig pro Kurznachricht fällig.
Victorvox bietet auch den neuen E-Plus-Prepaid-Tarif
Free & Easy Weekday
an. Wer sich ausführlich über die verschiedenen
Angebote an Prepaid-Karten informieren möchte, findet
Informationen auf der entsprechenden Info-Seite unter der URL
http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ .
Wer sich einen richtig günstigen E-Plus-Vertrag sichern will,
bei dem man nicht nur die Grundgebühr spart, sondern auch noch ein
kostenloses Handy erhält, kann sich noch an der im Januar gestartete
E-Plus-Aktion von Super24 beteiligen. Denn auch im Februar gibt es
von Super24 Mobilfunk ein kostenloses TRIUM
Laser-Handy ohne SIM-Lock mit einem Vertrag, der für die Mindestlaufzeit
von 24 Monaten von der Grundgebühr befreit ist, und trotzdem
die originalen Netzbetreiber-Minutenpreise (ab 6 Pfennig pro
Minute, siehe oben) und Taktungen hat. Eine Anschlussgebühr wird
ebenfalls nicht erhoben und es gibt zusätzlich noch eine vollwertige
Free & Easy Karte mit einem Startguthaben von 25 Mark dazu.
Auch der Super24 20free-Tarif wird über den 31. Januar hinaus
verlängert. Bei diesem Tarif zahlt der Kunde ebenfalls 24 Monate
keine Grundgebühr und hat trotzdem jeden Monat 20 Minuten für
innerdeutsche Gespräche in Fest- und Mobilnetze frei. Ein Handy
gibt es zu diesem Tarif nicht dazu. Eine Anschlussgebühr wird
ebenfalls nicht erhoben.
- Xtra Card:SMS werden jetzt einzeln abgerechnet
Ein lange schwelendes Ärgernis ist endlich verschwunden:
Die Überziehungsmöglichkeit bei Prepaid-Karten von
D1 durch die paketweise Abrechnung von SMS soll
der Vergangenheit angehören. Ab sofort werden SMS-Nachrichten bei
Xtra-Karten einzeln abgerechnet.
Bisher erfolgte die Abrechnung der Kurznachrichten bei Xtra in
Paketen zu jeweils 20 SMS.
Immer wieder gab es dabei Probleme: Es häuften sich Klagen
von Eltern, deren Kinder erhebliche Schulden angehäuft hatten,
obwohl volle Kostenkontrolle versprochen wurde. Auch wenn das
Kartenguthaben erschöpft war, bestand weiterhin die Möglichkeit,
SMS-Nachrichten zu verschicken.
Es gibt zwar eine Rufnummer, unter der man das Kartenkonto
jederzeit kostenfrei abfragen kann; die angefallenen Kosten für
Textnachrichten wurden aber zum Teil erst nach Wochen vom Guthaben
abgezogen. Die Verbraucherzentralen NRW und Baden-Württemberg
warnten aus diesen Gründen vor dem Kauf der Prepaid-Karten von
T-D1 und D2 Vodafone. So seien bei der
CallYa-Karte von D2 Vodafone
Schulden bis zu 170 Mark aufgelaufen. Sowohl D1 als auch D2
kündigten daraufhin an, dass in ihren Unternehmen ein einheitliches
Abrechnungssystem von Telefongesprächen und SMS-Nachrichten
eingeführt werden solle. T-Mobil hat dieses Versprechen inzwischen
umgesetzt, erste Tests der teltarif.de-Redaktion ergaben, dass das
System funktioniert.
Beim D1-Konkurrenten D2 Vodafone sollen die CallYa-Karten bis zum
Frühjahr dieses Jahres nach und nach auf das neue Abrechnungssystem
umgestellt werden. Bei E-Plus und
Viag Interkom müssen SMS-Pakete im
Voraus gekauft werden. Die Freischaltung wird somit zwar etwas
verzögert, dafür ist jedoch die vollständige Kostenkontrolle
gegeben. Einen umfassenden Vergleich aller angebotenen
Prepaidkarten finden Sie auf unserer Info-Seite unter der URL
http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ .
- Extralange SMS oder Geld aufs Handy senden - Tipps und Tricks
Wer hat nicht schon einmal eine SMS getippt und sich darüber
geärgert, dass die Nachricht nach 160 Zeichen zu Ende ist?
Oft fehlen noch ein paar Worte, die man dann in einer zweiten
Kurzmitteilung nachschieben muss. Und häufig kommt die zweite
SMS dann erst verzögert beim Empfänger an. Der hat inzwischen
andere Textbotschaften auf seinem Handy-Display erhalten und weiß
möglicherweise schon gar nicht mehr, worum es geht.
Es gibt aber eine Möglichkeit, bis zu vier SMS-Nachrichten
miteinander zu verknüpfen, so dass diese gesammelt und nacheinander
den Empfänger erreichen. Hierzu soll man am Beginn des Textes
den Code *LONG# eingeben. Die nächste(n) Nachricht(en) erhalten
den gleichen Code. Bei der letzten gibt man *LAST# ein. Tests der
teltarif-Redaktion zeigten jedoch, dass dieser Trick nicht immer und
überall funktioniert. Am zuverlässigsten klappte es bei netzinternen
Kurzmitteilungen innerhalb des D2-Netzes, von D1 aus konnte der Trick
dagegen nicht mit allen Karten genutzt werden. Beim Versuch, die
erste Nachricht mit *LONG# zu Beginn abzuschicken, erschien teilweise
lediglich die Mitteilung "Übertragungsfehler" im Handy-Display.
Einzelheiten können Sie auf teltarif.de unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4257.html
nachlesen.
Inzwischen kann man allerdings nicht nur extralange SMS,
sondern auch Geld per Handy versenden: Allein die Mobilfunknummer
genügt, um Geld zu überweisen.
Paybox, die universelle
Zahlungsmethode per Handy, ermöglicht eine schnelle, bequeme und
relativ sichere Überweisung an jeden der rund 50 Millionen
deutschen Handybesitzer, der über ein eigenes Girokonto verfügt.
Um bei Freunden offene Beträge, zum Beispiel den Anteil für
den Pizza-Lieferdienst, zu begleichen, braucht man nur deren
Mobilfunknummer. Die Vorteile dieser Zahlungsweise liegen auf
der Hand: Ein Anruf genügt, es sind keine Papierformulare, keine
Bankleitzahl und keine Kontonummer mehr nötig, man spart den Stress
mit den ewig versagenden Kugelschreibern und dann kann man es auch
noch von unterwegs und jederzeit tun. Und schnell geht's auch noch:
Der ganze Vorgang dauert weniger als eine Minute. "Paybox ist damit
die schnellste und einfachste Art, Beträge bargeldlos zu überweisen",
sagte Mathias Entenmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender der
Frankfurter paybox.net AG.
Bislang war nur das Geldanfordern zwischen zwei registrierten
Payboxern möglich. Per Handy oder aus dem Internet können
Payboxer nun Überweisungen an rund zwei Drittel aller Deutschen
in Auftrag geben. Der Geldempfänger wird per SMS informiert.
Ein Klick auf die Paybox-Website unter www.paybox.de oder ein Anruf
bei der kostenfreien Hotline unter 0800-8/paybox
(oder 0800-8/729 269) genügt, um das Geld abzurufen.
Die Registrierung bei Paybox kostet allerdings 5 Euro pro Jahr.
Bis zum 31. März fallen Überweisungen keine Gebühren
an. Danach werden für jeweils 25 angefangene
Euro Überweisungswert 25 Cent berechnet. Wie die
Paybox funktioniert, erfahren Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4269.html .
Und zum Schluss gibt es noch eine gute Nachricht für alle Freunde
des "leichten Geldes" von Viag Interkom: Das
Oberlandesgericht Hamburg hob die von der Telekom-Mobilfunktochter
T-Mobil erwirkte einstweilige Verfügung
auf, die VIAG Interkom seine "Easy Money"-Tarifoption für
LOOP-Prepaidkunden untersagte. Ab heute erhalten LOOP-Kunden
wieder 3 Pfennig pro volle eingehende Gesprächsminute auf
einem speziellen "Easy Money-Konto" gut geschrieben. Einzige
Voraussetzung: Zum Zeitpunkt des Gesprächsbeginns muss man sich im
VIAG Interkom-Netz befinden. Im D1-Roaming gilt das Angebot nicht.
Sobald auf diese Weise ein Betrag von 2 Mark zusammen gekommen
ist, erfolgt eine entsprechende Gutschrift auf dem Kartenguthaben.
Das Gesprächsguthaben gibt es unabhängig davon, ob der LOOP-Kunde
aus dem Festnetz oder von einem Mobiltelefon angerufen wird.
Außerdem ist es jetzt auch möglich, mit LOOP SMS-Nachrichten im
Ausland zu versenden. Dies ist allerdings eher ein technisches
Versehen und keine Absicht. Kunden berichteten, auch dann
Kurznachrichten verschicken zu können, wenn sie kein SMS-Paket
gekauft haben, das bei LOOP eigentlich zum Kurznachrichtenversand
obligatorisch ist. Anderen LOOP-Fans wurden im Ausland verschickte
SMS zu den gleichen Preisen wie innerhalb Deutschlands berechnet,
das heißt 19 Pfennig in der Happy Hour von 18 bis 20 Uhr
und 39 Pfennig sonst.
.
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aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
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