Newsletter 05/01 vom 01.02.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 01.02.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Teltarif-Test von Freisprecheinrichtungen im Auto - ab heute Pflicht
  2. GPRS: Viag startet als Erster, Deutsche Telekom legt heute nach
  3. UMTS: Bereits 10 Prozent Anteil in 2004?
  4. Tarifänderungen und neue Prepaidkarte bei E-Plus
  5. T-Mobil: Preiserhöhung in die E-Netze zurückgenommen, Kündigungen werden trotzdem anerkannt
  6. Call-by-Call: Preise dauerhaft runter bei One.Tel, temporär runter bei 01051
  7. Ausland: Sonderpreise bei 01017 und Callino, Ende der Sonderpreise bei One.Tel
  8. Insolvenz und andere Probleme
  9. Verwaltungsgericht: Deutsche Telekom muss Großhandels-Flatrate anbieten
  10. Neue SDSL-Angebote für Geschäftskunden von KDD Conos und QSC
  11. Versatel: Flatrate für 99,90 Mark inklusive ISDN-Anschluss
  12. Allerlei sinkende Preise bei regionalen Telekommunikationsanbietern
  13. Gefahren aus dem Netz: Hacker gegen Microsoft und teure Dialer-Programme
  1. Teltarif-Test von Freisprecheinrichtungen im Auto - ab heute Pflicht

    Am 1. Februar ist es soweit: Telefonieren im Auto wird ohne Freisprecheinrichtung (FSE) verboten. Ab 1. April werden 60 Mark fällig, wenn man im Auto mit dem Handy am Ohr erwischt wird. Kommt es zu einem Unfall, kann Handynutzern am Steuer wegen Fahrlässigkeit eine Mitschuld zugesprochen werden, was sehr teuer werden kann, von strafrechtlichen Konsequenzen bei Körperverletzung ganz zu schweigen. Wer das Handy weiterhin während der Fahrt nutzen möchte, sollte sich daher kurzfristig eine Freisprecheinrichtung kaufen.

    Um Sie umfassend zu beraten, haben wir unseren Info-Bereich ausgebaut und stellen einen Test von Geräten verschiedener Hersteller für Sie vor. Angefangen von der einfachen Lösung mit Knopf im Ohr für 15 Mark bis zu einer professionellen Anlage mit Sprachwahl für 900 Mark. Eindeutiges Ergebnis unseres Tests: Billige Noname-Geräte taugen nicht für eine verständliche Kommunikation im Auto. Gut schnitten dagegen die orginalen FSE der Hersteller Siemens und Nokia ab. Für den schmalen Geldbeutel empfiehlt sich insbesondere die Kopfhörer-Variante (Knopf im Ohr). Ab etwa 59 Mark erhalten Sie qualitativ hochwertige Modelle - ein geringer Preis für mehr Sicherheit im Auto.

    Den ausführlichen Test finden Sie auf unserer Sonderseite unter: http://www.teltarif.de/i/fse.html . Natürlich haben wir auch für dieses Thema einen eigenen Link in die Karteikarte "Mobilfunk" auf die Homepage gesetzt.

  2. GPRS: Viag startet als Erster, Deutsche Telekom legt heute nach

    Seit knapp einer Woche hat Viag Interkom als erster Netzbetreiber in Deutschland das GPRS-Zeitalter eingeläutet. Eigentlich sollte der Dienst im Viag-Netz ab dem Start auch flächendeckend zur Verfügung stehen. Erste Tests der teltarif.de-Redaktion ergaben allerdings ein anderes Bild: Immer wieder gab es technische Schwierigkeiten. Ein weiteres Problem dürfte die Versorgung mit GPRS-fähigen Endgeräten darstellen. Erst in einigen Wochen sollen die Geräte in größeren Stückzahlen in den Handel kommen.

    Pro Nutzungstag verlangt Viag einen Grundpreis von 49 Pfennig, 10 Kilobyte kosten 9 Pfennig. WAPpt man via GPRS, kostet jede aufgerufene Seite pauschal 9 Pfennig, unabhängig von der Datenmenge und ohne Tagesnutzungspreis.

    Als Zweiter geht heute die Deutsche Telekom ins GPRS-Rennen, technisch gut gerüstet, jedoch mit erheblichen Softwareproblemen bei den Endgeräten.

    Wer sich ausführlicher über das Thema GPRS informieren möchte, dem empfehlen wir unsere Info-Seite http://www.teltarif.de/i/gprs.html , den Artikel zur Einführung des neuen Viag-Dienstes und den topaktuellen Bericht zum GPRS-Start der Deutschen Telekom.

  3. UMTS: Bereits 10 Prozent Anteil in 2004?

    Nach GPRS kommt UMTS. Auf dem gestern eröffneten dreitägigen Internationalen Pressekolloquium der Deutschen Telekom nannte Telekom-Chef Ron Sommer ehrgeizige Ziele: Bereits 2004 soll UMTS einen Gesamtanteil von 10 Prozent am Konzernumsatz der Telekom haben - neben GSM, Internet und Festnetztelefonie. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, wird der Markt zeigen. Beim gegenwärtig ablaufenden Umstieg beim Internetzugang von ISDN auf DSL bietet DSL eine bessere Technik bei gleichzeitig geringeren Kosten. Im UMTS-Bereich dürften die Kosten hingegen kaum unter denen von GSM liegen.

    Auch sonst ermöglicht das Kolloquium einen weiten Blick nach vorne: So sollen heute die Breitbandanwendungen von morgen in einem Workshop vorgestellt werden. Teltarif ist natürlich dabei und wird für Sie berichten!

  4. Tarifänderungen und neue Prepaidkarte bei E-Plus

    Bei E-Plus gibt es zum Monatswechsel einige Änderungen: In den Business-Tarifen, die ab heute als Professional-Tarife bezeichnet werden, endet die als Einführungsaktion gedachte Möglichkeit, kostenlose Interngespräche führen zu können. Dafür fällt der Grundpreis beim Professional-S-Tarif (bisher Business-Medium) von 30 auf 20 Mark und beim Professional M (vorher Business-Large) von 40 auf 35 Mark pro Monat. Im Professional S kosten City- oder Partner amp; Family-Gespräche nun 10 Pfennig statt bisher 15 Pfennig pro Minute.

    Bei den Privattarifen gibt es seit heute ebenfalls ein neues Angebot: Im Privat-Tarif Weekend, der vorerst nur vom 1. bis 28. Februar abgeschlossen werden kann, zahlt man am Wochenende für Gespräche ins Festnetz nur 6 Pfennig pro Minute. Die übrigen Konditionen entsprechen weitgehend denen des regulären E-Plus-Privattarifs. Nachteil: Der SMS-Versand kostet nun generell, auch netzintern, 39 Pfennig pro Minute.

    Auch weiterhin gilt für Neukunden: Im Februar zahlt man keine Anschlussgebühr und die Befreiung von der monatlichen Grundgebühr wurde bis zum 31. Mai verlängert. Die ausführlichen Tarife finden Sie wie immer auf unseren Anbieterseiten von E-Plus. Klicken Sie dazu ausgehend von unserer Homepage www.teltarif.de auf den Anbieter E-Plus in der Karteikarte "Mobilfunk", dann auf den gewünschten Tarif.

    Ab heute hat nun auch E-Plus eine zweite Prepaidkarte im Programm, die "Free & Easy Weekday", über die wir bereits berichtet hatten. Zur Wiederholung: Gespräche zur Hauptzeit (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr) kosten einheitlich 99 Pfennig pro Minute, in der übrigen Zeit werden 49 Pfennig pro Minute verlangt. Die Abrechnung erfolgt im 60/1-Sekunden-Takt.

    Einen Vergleich aller angebotenen Prepaidkarten finden Sie auf unserer Info-Seite http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ sowie in unserer Mobilfunkabfrage.

  5. T-Mobil: Preiserhöhung in die E-Netze zurückgenommen, Kündigungen werden trotzdem anerkannt

    T-Mobil hat die geplante Preiserhöhung beim Tarif Telly für Nebenzeitverbindungen in die Netze von E-Plus und Viag Interkom gestoppt. Diese Gespräche kosten auch weiterhin 39 Pfennig pro Minute. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es dazu: "Die zunächst vorgesehene Preisanpassung auf 49 Pfennig pro Minute erfolgt nicht. Die Minutenpreise für Gespräche in der Hauptzeit waren bereits im Dezember von 1,89 Mark um mehr als 30 Prozent auf 1,29 Mark gefallen. Die Zufriedenheit unserer Kunden mit den Angeboten von T-D1 hat bei uns höchste Priorität. Daher werden wir unseren Telly-Kunden auch weiterhin mit 39 Pfennig für E-Netz-Telefonate in der Nebenzeit und 1,29 Mark in der Hauptzeit attraktive Minutenpreise berechnen, die zum Teil deutlich unter entsprechenden Angeboten unserer Mitbewerber liegen. Insgesamt gibt T-Mobil hierdurch Entlastungen in Höhe von rund 30 Millionen Mark an die Telly-Kunden weiter."

    Weiterhin bestätigte man offiziell, das man die Kündigung von Kunden auf Grund der geplanten Preiserhöhung anerkennen werde, sofern die Kündigung bis zum 29. Januar erfolgt war. Nähere Informationen zu Kündigungsrechten nach Preiserhöhungen finden Sie auf unserer Sonderseite http://www.teltarif.de/i/kuendigung.html .

  6. Call-by-Call: Preise dauerhaft runter bei One.Tel, temporär runter bei 01051

    Der Call-by-Call-Anbieter 01051 Telecom hat sich eine Aktion zur Eröffnung der 5. Jahreszeit, dem Karneval, ausgedacht. Ab heute bis zum 7. Februar kosten alle Ferngespräche ins deutsche Festnetz 5 Pfennig pro Minute. Abgerechnet wird im Minutentakt. Am Schluss des Telefonats wird der Anrufer, wie bei 01051 üblich, per Ansage über die angefallenen Gesprächskosten informiert.

    One.Tel senkt die Preise hingegen dauerhaft. Zwischen 6 und 12 Uhr werden ab heute 6,2 Pfennig pro Minute berechnet. Dieser Preis gilt sowohl für offenes Call-by-Call, als auch für angemeldetes Call-by-Call und Pre-Selection. Mit dem neuen Angebot belegt One.Tel zwischen 9 und 12 Uhr einen guten zweiten Platz in der Tariftabelle für offenes Call by Call. Teledump liegt zwar formal auf Platz 1, ist aber oft nicht verfügbar. Nur diese Woche ist das oben genannte Angebot von 01051 noch günstiger.

  7. Ausland: Sonderpreise bei 01017 und Callino, Ende der Sonderpreise bei One.Tel

    Derzeit laufen bei verschiedenen Telekommunikationsanbietern Sonderaktionen. So bietet die 01017.com vom 26. Januar bis 4. Februar vergünstigte Gesprächspreise in einige europäische Nachbarländer:

    • Belgien: 9,3 Pfennig pro Minute
    • Italien: 9,1 Pfennig pro Minute
    • Frankreich: 8,3 Pfennig pro Minute
    • Spanien: 10,6 Pfennig pro Minute
    Callino verlängert seine im vergangenen Jahr gestarteten Sonderaktionen für das offene Call by Call über die 01075. Bis morgens um 9 Uhr, also eine Stunde länger als im Normaltarif, kann man zum Nebenzeittarif von 4,7 Pfennig pro Minute ins deutsche Festnetz telefonieren. Weiterhin gelten billigere Preise für Gespräche zu einigen Auslandszielen, vor allem in Osteuropa. Letztere Aktion kann man jedoch nur in der Zeit von 22 bis 8 Uhr an Werktagen nutzen. Da die Länderliste schon relativ lang ist, bitten wir Sie, diese bei Interesse in unserem Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4193.html nachzulesen.

    Gestoppt hat hingegen One.Tel das "Overnight Special", bei dem es nächtlich günstigere Preise gab.

  8. Insolvenz und andere Probleme

    Der Anbieter Star Telecommunications Deutschland GmbH hat mitgeteilt, dass er zur Zeit über die Möglichkeit eines Insolvenzverfahrens nachdenke. Aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens gegenüber seinen Kunden würden aber intensive Gespräche mit der Telekom und anderen Carriern geführt, um eine Lösung im Interesse der Kunden herbeizuführen. Eine Abschaltung von Star Telecom würde nämlich auf einen Schlag mehrere Telefonanbieter und Provider wie ProNet, Mistral oder Klaus Datentechnik treffen. Ausführlicher lesen Sie über die Probleme in unseren Beiträgen http://www.teltarif.de/s/s4175.html und http://www.teltarif.de/s/s4226.html .

    Probleme gibt es offenbar derzeit mit der Verfügbarkeit von Teledump. Scheinbar sind nicht genügend Kapazitäten für das momentan günstigste Angebot für bundesweite Ferngespräche, werktags 9 bis 18 Uhr, vorhanden. Statt einer Verbindung kommt nur die Ansage, dass man es über 01051 versuchen sollte, die zwar diese Woche aufgrund eines Sonderangebotes günstiger, sonst aber teurer als Teledump ist.

  9. Verwaltungsgericht: Deutsche Telekom muss Großhandels-Flatrate anbieten

    Die Deutsche Telekom muss nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vorläufig allen Online-Diensten eine Großhandels-Flatrate anbieten. Ein Antrag der Telekom auf vorläufigen Rechtsschutz gegen diese Verpflichtung sei von den Richtern abgelehnt worden, teilte das Gericht am Mittwoch in Köln mit. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hatte die Telekom im vergangenen November aufgefordert, ihr Internetangebot bis Anfang Februar um die zeitunabhängige Gebühr zu erweitern.

    Aber nicht nur hier weht dem Ex-Monopolisten der Wind ins Gesicht: Bei einer gestern begonnenen Anhörung der RegTP geht es um den Wettbewerb im Bereich schneller Internet-Zugänge über Digital Subscriber Line (DSL). Bisher hat die Deutsche Telekom aufgrund ihrer Monopolstellung im Ortsnetz-Bereich eine "Vormachtstellung" bei DSL für Privatkunden. Mitbewerber verlangen nun, die Leitungen auf der "letzten Meile" in die Haushalte zu teilen (Line-Sharing). So könnten sie DSL anbieten, während die weniger rentable Sprachtelefonie weiter über die Deutsche Telekom laufen würde. Es bleibt zu vermuten, dass die Deutsche Telekom bei der Anhörung erst einmal technische Schwierigkeiten anführen werde, die das Line-Sharing unmöglich machen sollen. Andererseits gibt es seit Jahresbeginn eine EU-Verordnung, die den Ländern die Einführung von Line-Sharing vorschreibt. Das Line-Sharing wäre für die Telekom ein ziemlicher Schlag: Der Ex-Monopolist hat nach eigenen Angaben bis Ende Dezember 2000 rund 628.000 Interessenten für sein T-DSL-Produkt gewinnen können. Davon konnte bislang jedoch erst ein Drittel angeschlossen worden. Und die Konkurrenz steht bereit, nach der Entscheidung der RegTP mit eigenen Tarifen auf den Markt zu gehen. Ein Teil der dann noch wartenden T-DSL-Interessenten dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu anderen Angeboten greifen.

    Natürlich können alternative DSL-Anbieter bereits heute über die DTAG-Anschlussleitung Endkunden mit DSL versorgen. In diesem Fall müssen sie aber von der Telekom dafür eine eigene Leitung schalten lassen, die neben hohen Aufschaltkosten auch 29,23 Mark monatliche Miete kostet, demnächst sogar noch mehr, wenn sich die Telekom hier mit ihren neuen Preisvorstellungen durchsetzt. Im Falle von Line Sharing würden diese Kosten sinken.

  10. Neue SDSL-Angebote für Geschäftskunden von KDD Conos und QSC

    Der Troisdorfer Anbieter KDD Conos startet ab sofort in 63 bundesdeutschen Städten mit einem SDSL-Angebot für den High-Speed-Zugang zum Internet. Bis Ende März soll das Angebot in voraussichtlich 194 Städten verfügbar sein. Dabei bietet KDD Conos den Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von 144, 256, 512 oder 2.300 Kilobit pro Sekunde (Upload und Download identisch) an. Das Angebot richtet sich vor allem an mittelständische und Großunternehmen: In der Variante mit 256 Kilobit pro Sekunde beträgt der monatliche Grundpreis inklusive einem Gigabyte Transfervolumen 389 Mark oder 769 Mark für die Flatrate. Bei 12 Monaten Vertragslaufzeit fallen einmalig 1.159 Mark, bei 24 Monaten Vertragslaufzeit einmalig 579 Mark für die Installation an. Weitere Details finden Sie online unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4166.html und alle Preise sowie die Liste der bereits erschlossen Orte auf der Anbieter-Seite von Conos.

    Der Kölner DSL-Anbieter QSC hat Bremen und Bremerhaven zu hundert Prozent SDSL-fähig gemacht. Geschäftskunden können jetzt in beiden Städten über die regionalen Kooperationspartner den High-Speed-Internetzugang nutzen. Im Angebot sind SDSL-Zugänge von 144 bis 2.300 Kilobit pro Sekunde Für die 144-kBit-Flatrate zahlt der Kunde 199 Mark, für einen 2,3-Megabit-Zugang mit unlimitiertem Traffic fallen 927 Mark pro Monat an. Die angegebenen Preise sind jedoch lediglich Richtpreise, da die lokalen QSC-Reseller in ihrer Preisgestaltung unabhängig sind. Auf der Homepage von QSC finden Sie deren Adressen sowie weitere Angaben zu diesem Angebot.

    Eine gute Übersicht über weitere ADSL- und SDSL-Angebote bietet Ihnen auch unser aktualisierter DSL-Berater, den Sie über die Registerkarte "Internet" auf unserer Homepage www.teltarif.de aufrufen können!

  11. Versatel: Flatrate für 99,90 Mark inklusive ISDN-Anschluss

    Die Versatel GmbH führt ab 1. Februar zwei neue Produkte ein, bei denen der ISDN-Vollanschluss mit einem Internet-Zugang gekoppelt ist. Das ISDN Power Pack ist für Privatkunden gedacht. In der monatlichen Grundgebühr von 99,90 Mark ist die Internet-Flatrate schon enthalten. Telefonate werden im Minutentakt abgerechnet. Gespräche im Ortsbereich, die kürzer als drei Minuten dauern, sind im Power-Pack-Tarif sogar umsonst. Insgesamt ein interessantes Angebot, da ISDN+Flatrate anderswo deutlich über hundert Mark kosten.

    An Geschäftskunden richtet sich der Tarif all in, mit den Varianten classic und advantage. Dieser Tarif verlangt inklusive ISDN-Basisanschluss und Flatrate eine Grundgebühr von 87,89 Mark im Monat. Den unterschiedlichen Bedürfnissen der Firmenkunden in den Bereichen Telefonie und Internetnutzung sollen wahlweise die Versionen classic oder advantage entgegenkommen.

    Um sich ausführlicher über die neuen Versatel-Produkte zu informieren, lesen Sie bitte unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4224.html .

  12. Allerlei sinkende Preise bei regionalen Telekommunikationsanbietern

    Zum 1. Februar hin haben sich verschiedene Regionalanbieter zu Tarifminderungen, überwiegend für Vollanschlusskunden, entschieden. So sinken bei der Wobcom die Preise für Orts-, Regional- und Ferngespräche. Bemerkenswert ist die Tarifsenkung für Telefonate in die Mobilfunknetze. Zur Hauptzeit zahlt man hier bis zu 80 Pfennig pro Minute weniger als zuvor. Der neue Preis für die D-Netze von 42 Pfennig pro Minute ist sehr konkurrenzfähig, da in Einheiten von 6 Pfennig abgerechnet wird, was in etwa einem 8,5/8,5-Takt entspricht. Günstigere Call-by-Call-Angebote rechnen hingegen in der Regel im Minutentakt ab. Um sich über die genauen Tarifänderungen zu informieren, schauen Sie bitte auf die Anbieterseite der Wobcom http://www.teltarif.de/a/wobcom/ .

    BreisNet bietet zwei neue Tarifmodelle für ISDN-Kunden, zusätzlich zum bisherigen Classic-Tarif. Ab 1. Februar kann man in die Regionalzone bis 50 km zum Ortstarif von BreisNet telefonieren. Der neue Regio-Top-Tarif bietet, je nach Höhe der Grundgebühr, 8, 10 oder 12 Gratistelefonie-Stunden pro Monat. Mit dem Joker-Tarif erhält man die Möglichkeit vergünstigter Auslands- und Mobilfunktelefonate. Entscheidet man sich bis 31. April für einen ISDN-Anschluss bei diesem Anbieter, gibt es ein Startguthaben von 200 Mark. Auskunft über die aktuellen Tarife gibt Ihnen auch hier unsere Anbieterseite von BreisNet unter der URL http://www.teltarif.de/a/breisnet/ .

    Die DOKOM offeriert umfassende Preissenkungen im Vieltelefonierer-Tarif. Bei Interesse lesen Sie bitte unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4196.html .

    Auch HanseNet hat sich zu Preissenkungen für Preselection- und Vollanschluss-Kunden entschieden. Im Preselection-Bereich werden die Tarifoptionen lokal und national einander angepasst. Im Profitarif für Vollanschluss-Kunden werden sowohl Inlands- als auch Auslandsgespräche günstiger. Um sich umfassender zu informieren lesen, Sie unseren Beitrag http://www.teltarif.de/s/s4169.html .

  13. Gefahren aus dem Netz: Hacker gegen Microsoft und teure Dialer-Programme

    In der vergangenen Woche geriet der Software-Riese Microsoft wegen des Ausfalls seiner Web-Angebote, der Firmenseite microsoft.com, des Onlinedienstes msn.com und anderer Microsoft-Ableger gleich drei Mal in die Schlagzeilen. Die Erklärung für den ersten Ausfall war schnell gefunden: Ein Techniker hatte bei der Konfiguration eines Servers einen Fehler verursacht, der die Web-Sites für fast zwei Stunden lahmlegte. An beiden darauf folgenden Tagen wurde Microsoft jedoch gleich zwei Mal von Hackern außer Gefecht gesetzt. Firmensprecher Rick Devenuti gab sich entsprechend kleinmütig: Er sprach von einer "schmerzhaften Lektion", die Microsoft aber nutzen werde, um die Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, und entschuldigte sich im Namen des Konzerns bei allen Kunden. Das amerikanische FBI wurde eingeschaltet, um gegen die bislang unbekannten Hacker zu ermitteln. Zeitweilig waren auch die deutschsprachigen Angebote betroffen und auch beim Free-Mail-Dienst hotmail.com gab es Probleme.

    Nicht nur der Weltmarktführer im Softwarebereich ist Angriffen ausgesetzt, auch für private Nutzer lauern Gefahren: Beim leichtfertigen Herunterladen unbekannter Programme können Surfer schnell Opfer unseriöser Dialer-Programme werden. Solche Programme sorgen dafür, dass nach der Einwahl die Internetverbindung bis zu 7,26 Mark pro Minute kostet. Zwar gibt es legalen Einsatz, etwa beim Bezahlen von Programmen oder Waren im Internet, gefährlich sind aber versteckte Dialer-Programme. Schon in einer einzigen Surf-Nacht könnten auf diese Weise Telefonkosten von 2.500 Mark entstehen, warnt die Verbraucherzentrale Berlin.

    Bei einigen Versionen fehlt der Verbraucherzentrale zufolge ein eindeutiger Hinweis auf die Verbindungskosten. Manche Programme weisen erst nach mehreren Seiten beiläufig auf die Kosten hin. Andere wiederum nisten sich den Angaben zufolge derart tief in das Betriebssystem ein, dass selbst professionelle Anwender sie erst nach Stunden wieder entfernen können. Eine überhöhte Rechnung sollte zunächst nicht bezahlt werden, so die Verbraucherzentrale. Stattdessen sollte man Aufklärung über die einzelnen Rechnungsposten verlangen. Wer beweisen will, dass er unwissentlich in eine solche Kostenfalle getappt ist, benötigt nach Angaben der Verbraucherzentrale jedoch die Bildschirmausdrucke der einzelnen Internetseiten.


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