- o.tel.o startet vor dem ursprünglich
geplanten Termin.
- Bei manchen Call-by-Call-Abrechnung von Arcor-Gesprächen fehlt
der Einzelverbindungsnachweis.
- Freischaltungsstopp bei TelePassport
wegen drohender Überlastung.
- Tarife von RSL COM eingetragen (für Geschäftskunden).
- Leichte Tarifanpassungen bei TelDaFax.
- Umlaute.
Nachdem alle Tests des Telefonnetzes positiv verlaufen sind, hat
o.tel.o beschlossen, nicht mehr bis zum
ursprünglich geplanten Termin vom 1. April zu warten, sondern ab
sofort Kunden freizuschalten. Schön, daß es auch mal schneller
als geplant gehen kann!
Am 9. oder 10. März hat die Deutsche
Telekom die ersten Rechnungen verschickt, auf denen auch
Gespräche enthalten sind, die über Mannesmann
Arcor Call by Call geführt worden sind. Das Problem: Bei
einigen dieser Rechnungen fehlt die Aufführung der Arcor-Gespräche
im Einzelverbindungsnachweis. Nach Auskunft der Pressestelle von
Arcor handelt es sich um eine Panne bei der Telekom, nach Auskunft
der Telekom ist es eine Panne bei Arcor. Angeblich seien nur wenige
Rechnungen betroffen.
Egal, wer schuld hat: Zuständig für eine korrekte Rechnung
ist laut Telekommunikationsgesetz die Deutsche Telekom. Wenn Sie
betroffen sind, sollten Sie also bei der auf der Telekom-Rechnung
angegebenen Nummer anrufen und auf die Nachsendung eines korrekten
Einzelverbindungsnachweises drängen. Unabhängig davon können Sie
auch bei der Arcor-Hotline 0800/10 70 400 anrufen und
sich dort beraten lassen. Weiterhin können Kopien von fehlerhaften
Telekom-Abrechnungen von Arcor-Gesprächen an folgende Adresse
geschickt werden. Bitte legen Sie einen kurzen Brief bei, in dem
Sie beschreiben, was Sie beanstanden (zum Beispiel den fehlenden
Einzelverbindungsnachweis):
Mannesmann Arcor AG & Co
Herrn Stefan Schneider
Kölner Straße 5
65760 Eschborn
Nachdem alle Beteiligten beteuern, daß die fehlenden
Einzelverbindungsdaten eine Panne und keine Boshaftigkeit sind,
ist es wohl nicht zu empfehlen, rechtliche Schritte einzuleiten.
Erst dann, wenn das Problem bestehen bleibt, sollten Druckmaßnahmen
eingesetzt werden, zum Beispiel, die nicht aufgeführten Gespräche
auch nicht zu bezahlen.
TelePassport ist - zumindest vorübergehend - ein Opfer des
eigenen Erfolges: Die Interconnection-Kapazitäten mit der Telekom
reichen nicht aus, um neue Kunden aufzunehmen. Daher gilt vorerst
Feischaltungsstopp. Alle Anmeldungen, die zur Zeit erfolgen, werden
zwar bearbeitet, aber erst dann freigeschaltet, sobald genügend
Leitungen vorhanden sind. TelePassport hatte die zusätzliche
Kapazität bereits Mitte Januar beantragt - nach dem Gesetz hat die
Telekom drei Monate Zeit, die Leitungen zu liefern, also bis Mitte
April. Es heißt, man arbeite mit Hochdruck an der Bereitstellung.
Löblich finde ich, daß es Telepassport nicht darauf anlegt, den
knapp 100 000 bisherigen Kunden besetzte Leitungen zuzumuten
(Mobilcom-Effekt), sondern eben den an sich geschäftsschädigenden
Freischaltungssstopp verhängt.
Ich habe jetzt angefangen, nach und nach auch die Tarife solcher
Anbieter zu sammeln, die sich nur an Geschäftskunden wenden. Erster
in der Liste ist RSL COM. Die Tarife
lassen eindeutig erkennen, daß der Schwerpunkt von RSL bei den
internationalen Gesprächen liegt.
TelDaFax paßt zum 1. April die
Tarife an. In den meisten Fällen bleibt der Nettopreis unverändert,
so daß die Mehrwertsteuererhöhung an den Kunden weitergegeben
wird. In der Zone Euro 1 gibt es hingegen tagsüber eine leichte
Preissenkung, bei Welt 1 werden sogar beide Tarife (Hauptzeit und
Nebenzeit) günstiger.
Zum Schluß ein Problem in eigener Sache: Umlaute. Ich bekomme
ab und zu Mails, in denen ich darauf hingewiesen werde, daß die
Texte nicht lesbar sind. Selber habe ich nie Probleme gehabt,
den Newsletter wieder zu lesen. Inzwischen vermute ich, daß
die Ursache des Problems ist, daß an den Newsletter bei der
Verschickung automatisch ein bestimmter Text angehängt worden
ist: "Diesen Beitrag haben Sie über die Liste ... erhalten ...".
In diesem Zusatz sind die Umlaute anders verschlüsselt gewesen,
als in der eigentlichen E-Mail. Das Ergebnis kann durchaus sein,
daß manche E-Mail-Software dadurch verwirrt worden ist und in der
Folge einen Teil oder alle Umlaute falsch behandelt hat.
Langer Rede, kurzer Sinn: Wenn Sie wieder Probleme beim
Lesen dieses Newsletters haben, schicken Sie bitte eine kurze
Antwort-Mail. Wenn sich zeigt, daß ein deutlicher Prozentsatz der
Leser Probleme hat, werde ich einen zweiten Account einrichten,
in dem der Newsletter dann mit ae, oe, ue usw. verschickt wird.
Bis dahin bitte ich alle, die Probleme mit dem Lesen haben, den
Newsletter online auf der Startseite der
Telefonseiten zu lesen: www.teltarif.de. Die dort untergebrachte
Online-Kopie hat übrigens noch einen weiteren Vorteil: Alle Hinweise
auf Telefongesellchaften oder Unterseiten sind mit einem Hyperlink
unterlegt. Man kommt also von dort aus sehr schnell zu der
gewünschten Information.
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