- Sind SMS viel zu teuer?
Das Thema SMS erhitzt zur Zeit die Gemüter, auch in unserem
Leserforum unter der URL
http://www.teltarif.de/forum/ werden die
bei E-Plus anstehenden Preiserhöhungen bei den Kurzmitteilungen heftig
diskutiert. Ursprünglich waren die Kurzmitteilungen eine fast
unbekannte Serviceleistung, die bei E-Plus
sogar kostenlos angeboten wurden. In den letzten beiden Jahren
entwickelte sich der SMS-Dienst aber zu einem äußerst profitablen Geschäft
für die TK-Industrie. Mit geringem technischen Aufwand und kaum
merklicher Netzbelastung spülen die versendeten Kurzmitteilungen
Milliarden in die Kassen. Der Trend Jugendlicher, wichtige und
unwichtige Inhalte massenhaft über das Handy zu verbreiten, erlebt
einen ungeahnten Boom.
In Zeiten, in denen die Mehrheit aller Neukunden nur
Prepaid-Karten kaufen und damit im
Durchschnitt gerade einmal 20 Mark im Monat vertelefonieren, ist
SMS die wohl erfolgversprechendste Methode, um den Mobilfunk-Kunden
Geld zu entlocken. Selbiges benötigen die Netzbetreiber dringend, um
die aberwitzigen Milliardenbeträge für die ersteigerten UMTS-Lizenzen
einzuspielen.
So verwundert es kaum, dass die Betreiber durch Preiserhöhungen
im SMS-Dienst versuchen, der werten Kundschaft noch mehr Geld
zu entlocken. Doch die Reaktion der Kunden bleibt nicht aus.
Das zur Zeit auf teltarif am stärksten diskutierte Thema sind die
Sonderkündigungsrechte, welche sich aus den jüngsten Preiserhöhungen
ergeben. Wir haben deswegen eine eigene
Info-Seite zu diesem Thema
eingerichtet - auf unserer Homepage http://www.teltarif.de/ finden
Sie diese in der Karteikarte "Mobilfunk" hinter dem Link
"Sonderkündigung".
Aber auch andere Seiten im Internet protestieren gegen die hohen
SMS-Preise. Auf der Homepage des Duisburgers Carsten Kovalski
www.smsprotest.de gibt es
eine geeignete Plattform, um seiner Verärgerung Luft zu machen. Bei
der letzten Protestaktion sammelte man 6000 Unterschriften. Diesmal
könnten es sogar noch mehr werden - jedoch ist die Chance sehr
gering, dass man an den Preiserhöhungen noch etwas ändern kann.
Immerhin: Vertragskunden von D2 Vodafone
können bei SMS kräftig sparen, indem sie auf Prepaid-Anbieter
ausweichen. Das "Callthrough für SMS" funktioniert technisch, indem
eine andere Kurzmitteilungszentrale im Handy eingestellt wird.
Letzte Woche berichteten wir unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4126.html über
das Angebot von Brodos, SMS für 12 bis 15 Pfennig vom Handy aus
zu verschicken. Angenehm bei Brodos: Nach der Anmeldung auf deren
Homepage bekommt man einmalig 120 Credits, die für 20 SMS reichen.
Bereits vor einem halben Jahr berichteten wir über Centrium auf der
Seite http://www.teltarif.de/s/s2744.html .
Dieser Anbieter verlangt 15 Pfennig pro SMS. Die anfangs aufgetretenen
Abrechnungsfehler, dass die Centrium-SMS
auch auf der D2-Rechnung standen, sollten inzwischen behoben sein.
Sowohl für Brodos als auch für Centrium gilt: Sparen können
nur Kunden von D2 mit Laufzeitvertrag. Bei anderen Netzbetreibern,
Providern oder auch bei D2-CallYa-Karten passiert es nämlich, dass
die SMS nicht nur von Brodos bzw. Centrium berechnet wird, sondern
auch vom Anbieter. Statt zu sparen, bezahlt man dann sogar doppelt.
Wenn Sie aber Vertragskunde von D2 sind, folgen Sie einer der beiden
oben genannten URLs, um beim SMSen kräftig zu sparen!
- Prepaid-Pakete werden teurer
Gute Zeiten - schlechte Zeiten: Knapp ein Jahr nach den drastischen
Preissenkungen für Mobilfunk-Prepaidpakete ist die Zeit der absoluten
Billigangebote ab 1. Februar voraussichtlich vorbei. Das Handy
plus Startguthaben für unter 100 Mark geht dann in die Sphäre
der "es war einmal"-Geschichten ein. Wie die Netzbetreiber
T-D1, D2 Vodafone,
Viag Interkom und E-Plus
nahezu gleichlautend gegenüber ihren Fachhändlern mitgeteilt haben,
steigen die Preise um durchschnittlich 50 Mark.
Das bedeutet, dass die günstigsten Pakete - inklusive
25 Mark Startguthaben - künftig zwischen 129 und 149 Mark
kosten werden. Das ist immer noch günstig, wenn man bedenkt, dass ein
Handy ohne Vertrag mindestens 300 bis 400 Mark kostet. Weitere
Informationen rund um die Prepaid-Karten finden Sie auf teltarif.de
unter der URL www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/ .
Entgegen diesem Trend bietet
Super 24, noch bis
zum 31. Januar, einen 24-Monats-Vertrag im
E-Plus-Privat-Tarif mit dem
kostenlosen Trium-Laser-Handy an, zusammen mit einer kostenlosen
E-Plus Free & Easy-Card
mit 25 Mark Startguthaben.
Der Mobilfunkvertrag läuft über
Telepassport, die übliche
Monats-Grundgebühr entfällt für die Mindestlaufzeit von
24 Monaten. Es gelten die E-Plus-Tarife, abgerechnet
wird im 60/1-Takt, 10-Sekunden-Taktung erhält man für 5 Mark im
Monat. Für Detailinformationen steht eine Hotline (01805-808488,
24 Pfennige die Minute) zur Verfügung.
- Viag Interkom: Eine Vorwahl bundesweit zum Ortstarif
VIAG Interkom bereitet derzeit ein
zweites Konzept für Ortsgespräche in seinem E2-Mobilfunknetz vor.
Hierbei handelt es sich aber nicht, wie zunächst vermutet, um einen
"mitwandernden" Ortstarif wie er von T-D1
und D2 Vodafone mit der "City"-
bzw. der "BestCitySpecial"-Option angeboten wird, sondern um
die Möglichkeit, bundesweit in einen Vorwahlbereich nach Wahl zu
günstigeren Tarifen zu telefonieren.
Vorteil dieses Modells ist die Möglichkeit der Umsetzung
auch im D1-Roaming. Außerdem stellt diese Variante eine durchaus
sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Konzept der Cityzonen dar, die
es auch in Zukunft - zusätzlich und alternativ zum neuen Tarif -
geben wird.
Für nähere Details muss man sich vermutlich noch bis zur Ende
März stattfindenden CeBIT gedulden. Spannend wird vor allem die
Tarifierung des neuen Angebots. Die D-Netze berechnen für die
"Local"- bzw. "Best City"-Option tagsüber 68 bzw. 69 Pfennig
pro Minute und zur Nebenzeit - wie auch für "normale" Ferngespräche"
- 39 Pfennig. Bei E-Plus kann man - je
nach Tarif - sogar schon zwischen 10 und 15 Pfennig pro Minute
rund um die Uhr bundesweit zu einer Wunsch-Ortsvorwahl telefonieren.
- T-D1 ermöglicht Wechsel zwischen Xtra und Vertrag
Seit einigen Monaten ermöglicht es T-D1
seinen Xtra-Kunden, auf einen Laufzeitvertrag umzusteigen.
Entschloss man sich früher zu einem entsprechenden Wechsel, musste
man eine Rufnummernänderung in Kauf nehmen. Dieses Problem besteht
nun nicht mehr.
Auch umgekehrt können Kunden seit kurzem von einem
Laufzeitvertrag auf Prepaid umstellen,
zum Beispiel, wenn man den Vertrag jetzt aufgrund der Preiserhöhung
für Gespräche in die E-Netze sonderkündigt. Dies funktioniert
derzeit schon in vielen, aber noch nicht in allen Fällen und ist
abhängig von der Rufnummer. Ob man selbst wechseln kann, erfährt
man über die für Kunden mit Laufzeitverträgen kostenlos erreichbare
Hotline unter der netzinternen Kurzwahl 2202.
Details zum Wechsel Vertrag <--> Prepaid bei den
anderen Netzbetreibern erfahren Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s4117.html .
- Callino: Günstiger in die Mobilnetze
Im Tarif get callino comfort
werden die Gespräche für Verbindungen in die deutschen Mobilnetze
um jeweils 2 Pfennig pro Minute günstiger: Gespräche in die
D-Netze kosten dann 42 Pfennig, Gespräche in die E-Netze
47 Pfennig pro Minute. Hier wird im günstigen Sekundentakt
abgerechnet. Nachteilig ist jedoch die monatliche Grundgebühr in
Höhe von 9,90 Mark. Da muss man schon sehr viele Gespräche in
die Mobilfunknetze führen, damit sich der Preis von 42 Pfennig
im Gegensatz zu 48 Pfennig lohnt. Letztere gibt es im offenen
Call-by-Call bei ebenfalls sekundengenauer Abrechnung über die 01078
von 3U oder die 01030 von
TelDaFax.
- Ausland: Diverse Preissenkungen und Comnet als neuer Anbieter
Gleich mehrfach purzelten letzte Woche die Preise für
Auslandsgespräche. Wie üblich, können wir hier nur die wichtigsten
Änderungen andeuten. Um mehr über das Land herauszufinden, in das
Sie am meisten telefonieren, verwenden Sie wie üblich unsere
Tarifabfrage auf www.teltarif.de.
Seit kurzem bietet die comnet GmbH aus Ratingen deutschlandweit
angemeldetes Call by Call an. Die Netzvorwahl lautet 010044.
Das Unternehmen versteht sich selbst als den Tarifspezialisten für
Länder in Osteuropa, Afrika, Asien und Südamerika.
comnet bietet für viele der erwähnten Ziele in der Tat
Spitzentarife an, und das auch noch im fairen Sekundentakt.
Angeführt wird die Tariftabelle
zum Beispiel bei Gesprächen nach Ghana und Südafrika für 59
bzw. 53 Pfennig pro Minute, oder nach Argentinien und Brasilien
für 36 bzw. 38 Pfennig pro Minute. Innerhalb des deutschen
Festnetzes ist man jedoch mit anderen Call-by-Call-Anbietern
günstiger dran.
Die Abrechnung erfolgt bei comnet über Kreditkarte oder per
Einzugsermächtigung. Eine Mehrwertsteuer fällt nicht an, da die
Dienstleistung über Netzkapazitäten in der Schweiz erbracht wird.
Ob comnet mit dieser Ansicht sich dauerhaft gegen die deutschen
Finanzbehörden durchsetzen kann, ist allerdings fraglich. Es gibt
auch keine Mindestvertragslaufzeit. Man kann jeweils zum Monatsende
kündigen. Alles weitere zu diesem neuen Anbieter können Sie unserer
Anbieterseite http://www.teltarif.de/a/comnet/
entnehmen.
Der Callthrough-Spezialist für Osteuropa,
Dentel, bietet seit 15. Januar
gesenkte Tarife an. Insbesondere in die GUS-Länder kann man
günstiger telefonieren. Bitte lesen Sie bei Interesse dazu
unseren Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4133.html
mit den weiteren Details.
Teledump lockt unterdessen unter der
neuen Einwahlnummer 0190031 mit Anrufen in die USA zum Aktionspreis
von 6 Pfennig pro Minute. Das Angebot gilt noch bis zum
31. Januar. Abgerechnet wird bei Teledump im Minutentakt und
zu Anfang eines jeden Gesprächs informiert eine kostenlose Ansage
über den aktuellen Minutentarif.
Doch es ging bei den Preisen nicht nur runter: In allen
Pre-Selection-Tarifen von Callino werden
Verbindungen in zahlreiche ausländische Mobilfunknetze
teurer: zum jeweiligen Minutenpreis wird ein Aufschlag von
35 Pfennig pro Minute berechnet. Um welche Länder es
sich im einzelnen handelt, können Sie in unserem Beitrag
http://www.teltarif.de/s/s4121.html
nachlesen bzw. der Tarifabfrage entnehmen.
- Info-Seite zu offenen Internet-Einwahlnummern aktualisiert und erweitert
Ab sofort steht Ihnen auf teltarif.de die aktualisierte
Info-Seite zu den lokalen Einwahlnummern
der Internetprovider zur Verfügung. Nach Vorwahlbereichen unterteilt
können die Anbieter angezeigt werden, die zu reinen Telefonkosten
(Telekomtarif oder entsprechender
Anschlussversorger) abrechnen.
Sinnvoll ist die Einwahl über das Ortsnetz
zum Beispiel, wenn man günstig mit dem Handy
WAP-Dienste nutzen möchte
(City-Tarife oder Genion), oder
wenn der Anschlussversorger die bundesweiten Einwahlnummern der
Internetprovider gesperrt hat (regionaler Anbieter).
Für Inhaber eines ISDN-Anschluss bei der
Telekom mit der Tarif-Option
T-ISDN-xxl ist diese Variante
des Internetzugangs ganz besonders interessant. Hier telefoniert
man an Sonntagen kostenlos, das Angebot ist eigentlich gedacht
für Sprach-Telefonie. Wer aber die jeweilige lokale Einwahlnummer
der Internetprovider kennt, kann auch kostenlos Surfen am Sonntag,
die zusätzliche monatliche Grundgebühr für T-ISDN-xxl macht sich
dann schnell bezahlt.
Sie finden die Info-Seite unter der URL
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .
Von der Homepage aus ist sie in der Karteikarte "Internet" hinter dem
Link "Offene Einwahlnummern".
- Internet: 1,9 Pfennig bei Callino, 2,5 Pfennig bei Planet Internet
Für Pre-Selection-Kunden von Callino
reduziert sich ab 1. Februar im Tarif
get callino classic der Preis
fürs Surfen von bislang 2,5 Pfennig auf 1,9 Pfennig
pro Minute.
World Online (WOL) senkt ab
22. Januar seinen Standardtarif von 2,6 auf 2,45 Pfennig
pro Minute. Dieser Tarif gilt rund um die Uhr. Abgerechnet wird im
30-Sekunden-Takt. Eine Grund- oder Einwahlgebühr gibt es nicht.
Alle Neukunden können darüber hinaus noch bis zum
28. Februar die ersten fünf Stunden monatlich für
0,5 Pfennig pro Minute surfen.
Ab dem 1. Februar kostet der Internet-Zugang von
Planet Internet bei sekundengenauer
Abrechnung rund um die Uhr 2,5 Pfennig pro Minute.
In diesem Preis sind alle Nutzungsgebühren enthalten, und es gibt
weder eine Anmeldegebühr, noch monatliche Grundgebühren oder eine
Mindestnutzung. Außerdem ist jederzeit online einsehbar, für wieviel
man im laufenden Monat bereits gesurft hat. Altkunden, die bisher
einen der Tarife Planet Einsteiger, Planet Go oder Planet Premium genutzt
haben, wurden bereits per E-Mail über die Tarifänderung informiert.
Alle werden automatisch auf den neuen Tarif Planet Easy umgestellt.
Neukunden können sich online anmelden oder telefonisch
unter 01802/405505 für 12 Pfennig pro Anruf eine kostenlose
Zugangssoftware bestellen. Unter Windows ist die Einwahl über
das DFÜ-Netzwerk möglich, so dass die Software nicht zwingend
genutzt werden muss. Hinweise zur Konfiguration entnehmen
Sie bitte unserer Info-Seite
Einstellungen DFÜ-Netz, die Sie von der
teltarif-Homepage aus über den Link
Internetberater erreichen.
Noch ein kleiner Tipp: Derzeit ist es noch möglich, sich
online bei Planet Internet für das Einsteiger-Paket anzumelden.
Darin sind im ersten Monat der Nutzung 10 Freistunden enthalten.
Das könnte reichen, um den Rest des Monats gratis zu surfen und
dann ab Februar vom niedrigeren Minutenpreis zu profitieren.
- Deutschland bei Internet-Nutzung an zweiter Stelle nach den USA
Deutschland steht im internationalen Vergleich bei der
Nutzung des Internets an zweiter Stelle nach den USA.
5,56 Prozent der Surfer im weltweiten Datennetz seien
Deutsche, berichtete das US-Marktforschungsinstitut
Statmarket
(www.statmarket.com)
am Dienstag. Auf den nächsten Rängen folgten Kanada, Südkorea
und Japan. 45 Prozent aller Internauten leben in den USA,
gegenüber 55 Prozent im Rest der Welt. Das Institut erwartet,
dass sich der Anteil der Vereinigten Staaten in den kommenden
Jahren verringert. Die Angaben basieren auf Daten über rund
50 Millionen Internet-Nutzer, die auf 150.000 Webseiten
gesammelt wurden.
Nicht berücksichtigt wurde in der Statistik die Größe der
jeweiligen Länder. Setzt man die Zahl der Online-User eines
Landes ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, liegt Deutschland
beispielsweise im Europa-Vergleich nur auf mittleren Rängen.
.
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