, um die Tarife für
Ihr Land zu vergleichen.
Zum 1. Januar hat KDD-Conos
die Preise in allen Preselection-Tarifen gesenkt.
Telefonate in die meisten europäischen Länder kosten im
BusinessCall extra nun 13 Pfennig
pro Minute, statt bisher 19 Pfennig pro Minute.
Auch die Preise in den Preselection-Tarifen
PrivateCall-genau (mit
sekundengenauer Abrechnung) sowie
PrivateCall-easy wurden
überarbeitet. Ab sofort gibt es in den beiden genannten Tarifen
nur noch einen Einheitspreis für Gespräche in das Festnetz.
Flatrate: Unveränderte Kündigungsfristen für T-Online-Altkunden und neue DSL-Angebote
T-Online hat vor einiger
Zeit die Vertragsbedingungen für die Flatrate-Tarife umgestellt
und die Kündigungsfrist von 12 Monaten auf sechs Tage verkürzt.
Folglich stellt sich die Frage, welche der beiden Fristen für
Altkunden gilt. T-Online erklärte dazu, dass die Änderungen der
AGB nur für Neukunden gelte. Eine Änderung der alten AGB sei nicht
geplant. Dennoch berichteten andere News-Dienste zwischenzeitlich,
dass auch für Altkunden eine verkürzte Kündigungsfrist gelte.
Gegenüber teltarif erklärte Herr Lachmann, Pressesprecher von
T-Online, dazu nochmals ausdrücklich: "Die Kündigungsfristen sind
in den AGB festgelegt und haben sich für Altkunden nicht verändert.
Anders lautende Meldungen sind falsch. Wenn trotzdem einzelne
Kunden früher kündigen konnten, so handelt es sich um individuelle
Einzelfallentscheidungen auf Grund der besonderen Situation der
Kunden."
Hinweise, in welchen Fällen T-Online eine Kündigung
kulanterweise schon früher akzeptiert, finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s4012.html .
Der regionale Anbieter EWE Tel bietet
ab sofort auch Privatkunden einen Internetzugang über ADSL an.
Noch ist das Produkt EWE Tel DSL nur in Bremen verfügbar,
bis Ende des ersten Quartals 2001 soll der Netzausbau jedoch auch
in Aurich, Emden, Leer, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Oldenburg
abgeschlossen sein. EWE Tel DSL mit 768 Kilobit
pro Sekunde kostet monatlich 17,70 Mark. Weiterhin sind
zur Nutzung des Highspeed-Internetzuganges der spezielle
ISDN-Vollanschluss EWE Tel profi für 49 Mark pro
Monat und das Internet-Pauschalangebot EWE Tel flat24 zu
ebenfalls 49 Mark monatlich erforderlich. Das einmalige
Einrichtungsentgelt für DSL beträgt 100 Mark. Die notwendigen
Geräte, wie Splitter, NTBA und ADSL-Modem, werden dem Kunden von
EWE TEL kostenfrei gestellt. Ebenfalls im Produkt enthalten
sind fünf E-Mail-Adressen und 20 Megabyte Webspace.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate.
Seit einem Monat bietet auch der neue Provider
Synnet Internet
Services DSL-Zugänge für Privatkunden an. Voraussetzung
für die Nutzung dieses Angebots ist ein T-DSL-Anschluss der
Deutschen Telekom. Die Preise sind nach
Leistung gestaffelt: Für 25,90 Mark pro Monat ist zeitlich
unbegrenztes Surfen bei einem maximalen Traffic von monatlich
500 Megabyte möglich. Jedes weitere Megabyte kostet den
Nutzer 7 Pfennig zusätzlich, bei einem Gigabyte sind das
knapp 72 Mark. Bei einer monatlichen Grundgebühr von 99Mark,
ist der Traffic unlimitiert (Flatrate). Weitere Details und
Tarife für Geschäftskunden finden Sie online unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s3998.html .
Kleine und mittelständische Unternehmen, die sich noch bis zum
31. Januar für einen SDSL-Zugang mit der Übertragungsrate von
144 Kilobit pro Sekunde bei GHOSTnet
entscheiden, können die einmalige Einrichtungsgebühr von
1389,68 Mark bei 12 Monaten Laufzeit, beziehungsweise
577,68 Mark bei 24 Monaten Laufzeit, sparen.
Entscheidet man sich jetzt für eine Laufzeit von 24 Monaten,
wird für den ersten Monat auch noch die Grundgebühr erlassen. Mehr
Informationen erhalten Sie online in unserem Beitrag unter der URL
http://www.teltarif.de/arch/2001/kw01/s3984.html .
Der Münchner Flatrate-Anbieter MuchMoreTele.com, der vor vier Monaten
mit seiner ersten Flatrate startete, hat seine Preise gesenkt:
Waren bisher 288,84 Mark pro Monat sowie eine einmalige
Einrichtungsgebühr von 288,84 Mark zu zahlen, so werden ab
sofort beide Preise auf 172,84 Mark gesenkt. Unter Verweis auf
die unsichere Situation am Flatrate-Markt behält sich der Anbieter
jedoch Preisänderungen vor. Die Preisangaben auf der Homepage sind
übrigens ohne Mehrwertsteuer. Wir haben Ihnen selbstverständlich
den Endpreis ausgerechnet. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt
drei Monate. Für Privatkunden ist das Angebot auf Grund des Preises
nicht sonderlich attraktiv, Geschäftskunden dürfte möglicherweise
die optionale feste IP-Adresse interessieren.
Internet: "Geld-fürs-Surfen"-Anbieter AllAdvantage gibt auf
Nach zahlreichen drastischen Verschlechterungen der Bedingungen
für die Nutzer des werbefinanzierten "Geld-fürs-Surfen"-Anbieters AllAdvantage wird dieser Dienst nun komplett eingestellt. Die Niederlassungen in Deutschland und Frankreich werden komplett geschlossen, alle Mitarbeiter entlassen. Der Hauptsitz in
London soll mit einer verkleinerten Mannschaft bestehen bleiben, um den Rest des Geschäftsbetriebes aufrechtzuerhalten. Die nach Angaben von AllAdvantage fünf Millionen Nutzer weltweit sollten sich jedenfalls schon einmal nach einem neuen "Geld-fürs-Surfen"-Anbieter umschauen.
Dagegen dürfen sich die Altkunden von World Online, die sich
zwischen dem 28. August und dem 14. Dezember vergangenen Jahres angemeldet haben, über ihren neuen Provider freuen: Noch bis zum 31. März surfen sie je zwei Stunden im Monat für 0,5 Pfennig pro Minute und darüber hinaus für 2,45 statt 2,6 Pfennig pro Minute. Alle anderen
Bedingungen bleiben wie gewohnt: Abrechnung im 30-Sekunden-Takt, keine Vertragsbindung sowie keine Grund- und Einwahlentgelte.
Abschließend noch ein kurzer Hinweis auf eine interessante
technische Neuentwicklung im Internet-Bereich: Das österreichische
Software-Unternehmen WebDynamite hat einen VoiceClient entwickelt, mit dem man seine E-Mail komplett über Sprache verwalten kann. Das System ist unabhängig vom jeweiligen Sprecher einsetzbar, denn es
muss nicht mit dem jeweiligen Kunden trainiert werden. Über jedes herkömmliche Telefon kann man auf seine E-Mailbox zugreifen
und mit natürlicher Sprache sämtliche Features eines E-Mail-Clients, also das Senden, Löschen, Antworten und Weiterleiten von Mails steuern. Selbstverständlich ist auch das Verwalten der Mailbox und der Zugriff auf das Adressbuch sprachgesteuert möglich. Weitere Informationen sind unter der
URL http://www.teltarif.de/s/s4020.html
erhältlich.
Mobilfunk teu(r)er
E-Plus fiel mit einer ärgerlichen
Ankündigung auf: Die Preise für den Versand von SMS werden zum
1. März erhöht. Kurznachrichten in deutsche Fremdnetze
kosten ab März für Privatkunden 39 statt 29 Pfennig.
Weil E-Plus mit dieser Preiserhöhung den Vertrag einseitig zum
Nachteil des Kunden ändert, besteht nach nach den Bestimmungen
des Telekommunikationsgesetzes ein Sonderkündigungsrecht.
Weitere Details zu dieser Preiserhöhung bei E-Plus sowie eine
sehr umfangreiche Diskussion im Forum finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s3993.html .
Während kleine SMS-Datenpakete bei E-Plus teurer werden, werden
große Datenmengen per HSCSD günstiger. Beispielsweise wurde beim
reinen HSMD-Tarif die Grundgebühr von 39,95 auf 25 Mark
gesenkt. Weitere Details:
http://www.teltarif.de/s/s4034.html .
Die Hoffnungen, dass der von D2 Vodafone
seit langem angekündigte Europatarif "EuroCall" zu deutlichen
Ersparnissen führen wird, hat sich nicht bestätigt.
Insbesondere bleibt der Roaming-Aufpreis für eingehende
Gespräche im Ausland (1,14 Mark pro Minute) unverändert.
Die luxemburgischen Netzbetreiber Tango und Montel ermöglichen
es hingegen bereits, Gespräche in mehreren Ländern ohne
Roaming-Aufpreise entgegen zu nehmen, siehe die alten Meldungen
http://www.teltarif.de/s/s2973.html und
http://www.teltarif.de/s/s2849.html .
Abgehende Telefonate nach Deutschland kosten bei EuroCall
innerhalb Europas 1,99 Mark pro Minute. Das ist in einigen
Fällen sogar teurer als ein "normales" Roaming-Gespräch. Bucht man
sich in ein Vodafone-Netz ein (z.B. Vodafone in Großbritannien,
SFR in Frankreich, Telering in Österreich oder Omnitel in Italien), so
sinkt der Minutenpreis auf 1,79 Mark. Die Abrechnung erfolgt
im wenig attraktiven 60/30-Sekunden-Takt.
Kunden im D2-Fun-Tarif
müssen für EuroCall 5 Mark zusätzliche Grundgebühr bezahlen.
Nur wer im Classic- oder
Classic Premium-Tarif
telefoniert, zahlt keinen zusätzlichen Grundpreis.
Auch Startguthaben für Vertragskunden werden wieder
seltener. Immerhin bietet E-Plus bis zum 31. März ein
Zusatz-"Startguthaben" bei Free & Easy an: Hier gibt
es 500 WAP-Freiminuten und 70 Start-SMS zusätzlich zum
Gesprächsguthaben von 25 Mark, das ohnehin beim Kauf auf
der Karte ist. Regulär zahlt man für eine Minute WAP-Nutzung mit
Free & Easy 39 Pfennig. Eine SMS kostet noch
bis Ende Februar 29 und ab März ebenfalls 39 Pfennig.
Das bedeutet, E-Plus-Prepaid-Neukunden erhalten derzeit zusätzlich
zu den 25 Mark "normalem" Startguthaben zusätzlich rein
rechnerisch 215,30 Mark, ab März sogar 222,30 Mark für
WAP und SMS geschenkt - und das bei Handypaketen, die es bereits
ab 99 Mark gibt.
UMTS: Das erste mobile Endgerät ist ein Kleinbus
Glaubt man den Prognosen von MobilComs PR-Abteilung, so begann
heute ein neues Zeitalter. Ausgewählten Journalisten, darunter
natürlich auch ein Redakteur von teltarif, präsentierte man heute
die erste funktionierende UMTS-Basisstation samt "Handy".
Das "Handy" ist jedoch noch kein wirklich handliches Gerät.
In einem Kleintransporter untergebracht (denn in einen PKW würde es
nicht hineinpassen) wurden der interessierten Journalistenschaft
die Möglichkeiten gezeigt, welche UMTS in Zukunft zu bringen
vermag. Bildtelefonie und Streaming-Video in Real-Player Qualität,
Sprachtelefonie bei gleichzeitiger Datenübertragung und das Versenden
von bebilderten Grußkarten - alles funktioniert bereits recht stabil.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind Datenübertragungsraten von 410 kbit/s
(etwa sechsfach ISDN) möglich. Auch während der Testfahrt durch
das kleine norddeutsche Städtchen Büdelsdorf, dem Firmensitz von
MobilCom, blieb die Verbindung schnell und stabil. Ein wahrer
Vorteil gegenüber GSM.
Ausführlich nutzte MobilCom die Gelegenheit, die eigene
multimediale Zukunft darzustellen. Man hofft, in Zukunft über 30%
des Umsatzes mit multimedialen Zusatzangeboten erwirtschaften
zu können. Für die Umsetzung gründete MobilCom eine eigene
Tochterfirma, in welcher bereits über 300 Mitarbeiter möglichst
sinnvolle Inhalte für diese Dienste erarbeiten.
Ab heute nachmittag werden wir für Sie auf
www.teltarif.de einen ausführlichen Artikel über die
technischen und innovativen Möglichkeiten von UMTS bereitstellen.
Dazu haben wir auch den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der
MobilCom AG, Gerhard Schmid, in einem Interview befragt. Seien Sie
also gespannt auf die "Flatrate für UMTS".
Explosionsartiges Wachstum: Kundenzahlen im Mobilfunk im Jahr 2000 verdoppelt
Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg im vergangenen Jahr sprunghaft
an. Die vier Netzbetreiber D1,
D2, E-Plus und
Viag Interkom meldeten zum Jahresende insgesamt
48 Millionen Mobilfunk-Kunden. Dabei lieferten sich D2 Vodafone
mit 19,2 Millionen und T-Mobil (D1) mit 19,1 Millionen Kunden
ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft.
In der Folge wird der bisher zur Verfügung stehende Nummernraum
knapp, sogar bei D1, obwohl T-Mobil unter der Vorwahl 0160 bereits
seit einigen Monaten auch achtstellige Telefonnummern vergibt.
Bisher waren Handynummern in Deutschland nach der Vorwahl immer
siebenstellig. T-D1 und D2 Vodafone öffnen deshalb in Kürze weitere
Rufnummernkreise. Die technischen Vorbereitungen laufen bereits
auf Hochtouren.
T-Mobil nimmt für das D1-Netz die ursprünglich für UMTS
vorgesehene Rufnummerngasse 0151 in Betrieb, beschränkt sich aber
vorerst auf Rufnummern, die mit der Ziffer 1 beginnen. D2 Vodafone
aktiviert die 0152 und startet mit Telefonnummern, die mit der
Zahl 0 beginnen. Sollten auch die UMTS-Nummern knapp werden, hat
zumindest T-Mobil noch ein weiteres Ass im Ärmel: Die ehemalige
Vorwahl des Jahresende 2000 eingestellten C-Netzes, 0161, wird zwar
vorerst noch nicht wieder genutzt, steht aber prinzipiell für das
D1-Netz zur Verfügung. Schon jetzt hört man nach Anwahl einer nicht
belegten ehemaligen C-Tel-Nummer die Ansage: "Diese D1-Rufnummer
ist uns nicht bekannt. Bitte fragen Sie bei der Auskunft nach."
Viag wehrt sich gegen Missbrauch - 0190-8-Nummern für LOOP-Nutzer gesperrt
Am Freitag informierte VIAG Interkom die Fachhändler darüber,
dass für LOOP-Prepaidkunden der Rufnummernkreis 0190-8 ab sofort
gesperrt wird. Andere 0190-Rufnummern sollen weiter anwählbar
sein, teilte der Netzbetreiber mit. Begründet wird die Maßnahme
mit Missbrauch.
Hintergrund dürfte die Tatsache sein, dass nach
wie vor ein großer Teil der zusammen mit Prepaidkarten
verkauften und von den Netzbetreibern subventionierten
Handys - nach Entfernung des SIM-Locks, siehe dazu auch
http://www.teltarif.de/s/s2981.html
- separat verkauft werden, zum Beispiel zusammen mit einem
Laufzeitvertrag. Das ist zwar nicht legal, aber für die Fachhändler
finanziell wesentlich attraktiver als der Verkauf der Prepaidpakete.
Die zum Handy gehörende Prepaidkarte ist dann mehr oder weniger ein
"Abfallprodukt", das aber immerhin ein Startguthaben von 25 Mark
hat. "Gewinnbringend anlegen" kann man dieses Guthaben, wenn
man es zu einer eigenen 0190-8-Rufnummer - das sind die Nummern,
die 3,63 Mark pro Minute kosten - vertelefoniert, zumal aus
technischen Gründen oft keine Zwangstrennung der Verbindung erfolgt,
wenn das Guthaben auf der Karte verbraucht ist. So entstehen dem
Netzbetreiber naturgemäß hohe Verluste.