Newsletter 02/01 vom 11.01.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 11.01.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Festnetz: Teledump muss den Dienst einstellen
  2. GelsenNet: Für 2,4 Pfennig telefonieren
  3. Ausland: Preisgerangel
  4. Flatrate: Unveränderte Kündigungsfristen für T-Online-Altkunden und neue DSL-Angebote
  5. Internet: "Geld-fürs-Surfen"-Anbieter AllAdvantage gibt auf
  6. Mobilfunk teu(r)er
  7. UMTS: Das erste mobile Endgerät ist ein Kleinbus
  8. Explosionsartiges Wachstum: Kundenzahlen im Mobilfunk im Jahr 2000 verdoppelt
  9. Viag wehrt sich gegen Missbrauch - 0190-8-Nummern für LOOP-Nutzer gesperrt
  1. Festnetz: Teledump muss den Dienst einstellen

    Der Call-by-Call-Discounter Teledump hat seinen Dienst eingestellt. Nach Angaben von Teledump trägt die Regulierungsbehörde die Verantwortung, die die Nutzung der Zugangsnummer 0192101 für Call-by-Call untersagt hat. Üblicherweise werden die Nummern im Bereich 0191 bis 0193 für Online-Dienste verwendet.

    Mit Teledump verschwindet zur Geschäftszeit der günstigste Call-by-Call-Anbieter vom Markt. Teledump war allerdings von 01051 Telecom ganz bewusst als Billigmarke gestartet worden, die über das gleiche Netz wie 01051 abgewickelt wurde. Zu Zeiten, in denen das Netz von 01051 gut ausgelastet war, wurde bei Teledump eine Ansage aufgeschaltet, die den Benutzer informierte, dass das Gespräch nicht durchgestellt werden kann, man aber empfiehlt, die (teurere) 01051 als Call-by-Call-Vorwahl zu verwenden.

    Nach dem Wegfall von Teledump sind Interoute (01066) und One.Tel (01086) die günstigsten Firmen zur Geschäftszeit mit jeweils 6,3 Pfennig pro Minute. Weitere preiswerte Angebote können Sie unserer Tarifdatenbank online auf http://www.teltarif.de/ entnehmen.

  2. GelsenNet: Für 2,4 Pfennig telefonieren

    GelsenNet senkt ab 1. Februar die Preise im Normaltarif. So kosten Citygespräche künftig werktags in der Nebenzeit von 18 bis 7 Uhr, sowie das gesamte Wochenende nur noch 2,4 Pfennig pro Minute, statt vorher 2,64 Pfennig.

    Auch deutschlandweite Telefonate werden mit GelsenNet günstiger. Während der Hauptzeit, montags bis freitags, 7 bis 18 Uhr, telefoniert man dann für 8,8 Pfennig pro Minute, statt zuvor für 15,8 Pfennig. Abgerechnet wird bei diesem Anbieter nach Tarifeinheiten von 10,8 Pfennig. Zur Nebenzeit bedeutet dieses, dass im sehr ungünstigem 270-Sekunden-Takt abgerechnet wird!

  3. Ausland: Preisgerangel

    Bei Auslandsgesprächen ist zum Glück noch kein Trend zu steigenden Tarifen zu spüren. So hat One.Tel gerade die Preisoffensive im offenen Call-by-Call verlängert. Die ursprünglich bis 31. Dezember 2000 befristete Aktion "herbstlicher Preissturm" gilt nun bis auf weiteres. Folglich bleibt One.Tel für diverse "exotische" Länder der günstigste Anbieter.

    Die Atlantic Telecom senkte zum 6. Januar ihre Preise im offenen Call by Call über die 01039 für einige Länder. Nach Argentinien, Chile, die Dominikanische Republik, Mexiko und Kasachstan telefoniert man mit den neuen Tarifen von Atlantic künftig am günstigsten. Abgerechnet wird, nach wie vor, im Minutentakt. Die genauen neuen Preise haben wir für Sie in der Meldung http://www.teltarif.de/s/s3997.html zusammengestellt. Nutzen Sie unsere Tarifdatenbank auf http://www.teltarif.de/ , um die Tarife für Ihr Land zu vergleichen.

    Zum 1. Januar hat KDD-Conos die Preise in allen Preselection-Tarifen gesenkt. Telefonate in die meisten europäischen Länder kosten im BusinessCall extra nun 13 Pfennig pro Minute, statt bisher 19 Pfennig pro Minute.

    Auch die Preise in den Preselection-Tarifen PrivateCall-genau (mit sekundengenauer Abrechnung) sowie PrivateCall-easy wurden überarbeitet. Ab sofort gibt es in den beiden genannten Tarifen nur noch einen Einheitspreis für Gespräche in das Festnetz.

  4. Flatrate: Unveränderte Kündigungsfristen für T-Online-Altkunden und neue DSL-Angebote

    T-Online hat vor einiger Zeit die Vertragsbedingungen für die Flatrate-Tarife umgestellt und die Kündigungsfrist von 12 Monaten auf sechs Tage verkürzt. Folglich stellt sich die Frage, welche der beiden Fristen für Altkunden gilt. T-Online erklärte dazu, dass die Änderungen der AGB nur für Neukunden gelte. Eine Änderung der alten AGB sei nicht geplant. Dennoch berichteten andere News-Dienste zwischenzeitlich, dass auch für Altkunden eine verkürzte Kündigungsfrist gelte. Gegenüber teltarif erklärte Herr Lachmann, Pressesprecher von T-Online, dazu nochmals ausdrücklich: "Die Kündigungsfristen sind in den AGB festgelegt und haben sich für Altkunden nicht verändert. Anders lautende Meldungen sind falsch. Wenn trotzdem einzelne Kunden früher kündigen konnten, so handelt es sich um individuelle Einzelfallentscheidungen auf Grund der besonderen Situation der Kunden."

    Hinweise, in welchen Fällen T-Online eine Kündigung kulanterweise schon früher akzeptiert, finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s4012.html .

    Der regionale Anbieter EWE Tel bietet ab sofort auch Privatkunden einen Internetzugang über ADSL an. Noch ist das Produkt EWE Tel DSL nur in Bremen verfügbar, bis Ende des ersten Quartals 2001 soll der Netzausbau jedoch auch in Aurich, Emden, Leer, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Oldenburg abgeschlossen sein. EWE Tel DSL mit 768 Kilobit pro Sekunde kostet monatlich 17,70 Mark. Weiterhin sind zur Nutzung des Highspeed-Internetzuganges der spezielle ISDN-Vollanschluss EWE Tel profi für 49 Mark pro Monat und das Internet-Pauschalangebot EWE Tel flat24 zu ebenfalls 49 Mark monatlich erforderlich. Das einmalige Einrichtungsentgelt für DSL beträgt 100 Mark. Die notwendigen Geräte, wie Splitter, NTBA und ADSL-Modem, werden dem Kunden von EWE TEL kostenfrei gestellt. Ebenfalls im Produkt enthalten sind fünf E-Mail-Adressen und 20 Megabyte Webspace. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate.

    Seit einem Monat bietet auch der neue Provider Synnet Internet Services DSL-Zugänge für Privatkunden an. Voraussetzung für die Nutzung dieses Angebots ist ein T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom. Die Preise sind nach Leistung gestaffelt: Für 25,90 Mark pro Monat ist zeitlich unbegrenztes Surfen bei einem maximalen Traffic von monatlich 500 Megabyte möglich. Jedes weitere Megabyte kostet den Nutzer 7 Pfennig zusätzlich, bei einem Gigabyte sind das knapp 72 Mark. Bei einer monatlichen Grundgebühr von 99Mark, ist der Traffic unlimitiert (Flatrate). Weitere Details und Tarife für Geschäftskunden finden Sie online unter der URL http://www.teltarif.de/s/s3998.html .

    Kleine und mittelständische Unternehmen, die sich noch bis zum 31. Januar für einen SDSL-Zugang mit der Übertragungsrate von 144 Kilobit pro Sekunde bei GHOSTnet entscheiden, können die einmalige Einrichtungsgebühr von 1389,68 Mark bei 12 Monaten Laufzeit, beziehungsweise 577,68 Mark bei 24 Monaten Laufzeit, sparen. Entscheidet man sich jetzt für eine Laufzeit von 24 Monaten, wird für den ersten Monat auch noch die Grundgebühr erlassen. Mehr Informationen erhalten Sie online in unserem Beitrag unter der URL http://www.teltarif.de/arch/2001/kw01/s3984.html .

    Der Münchner Flatrate-Anbieter MuchMoreTele.com, der vor vier Monaten mit seiner ersten Flatrate startete, hat seine Preise gesenkt: Waren bisher 288,84 Mark pro Monat sowie eine einmalige Einrichtungsgebühr von 288,84 Mark zu zahlen, so werden ab sofort beide Preise auf 172,84 Mark gesenkt. Unter Verweis auf die unsichere Situation am Flatrate-Markt behält sich der Anbieter jedoch Preisänderungen vor. Die Preisangaben auf der Homepage sind übrigens ohne Mehrwertsteuer. Wir haben Ihnen selbstverständlich den Endpreis ausgerechnet. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt drei Monate. Für Privatkunden ist das Angebot auf Grund des Preises nicht sonderlich attraktiv, Geschäftskunden dürfte möglicherweise die optionale feste IP-Adresse interessieren.

  5. Internet: "Geld-fürs-Surfen"-Anbieter AllAdvantage gibt auf

    Nach zahlreichen drastischen Verschlechterungen der Bedingungen für die Nutzer des werbefinanzierten "Geld-fürs-Surfen"-Anbieters AllAdvantage wird dieser Dienst nun komplett eingestellt. Die Niederlassungen in Deutschland und Frankreich werden komplett geschlossen, alle Mitarbeiter entlassen. Der Hauptsitz in London soll mit einer verkleinerten Mannschaft bestehen bleiben, um den Rest des Geschäftsbetriebes aufrechtzuerhalten. Die nach Angaben von AllAdvantage fünf Millionen Nutzer weltweit sollten sich jedenfalls schon einmal nach einem neuen "Geld-fürs-Surfen"-Anbieter umschauen.

    Dagegen dürfen sich die Altkunden von World Online, die sich zwischen dem 28. August und dem 14. Dezember vergangenen Jahres angemeldet haben, über ihren neuen Provider freuen: Noch bis zum 31. März surfen sie je zwei Stunden im Monat für 0,5 Pfennig pro Minute und darüber hinaus für 2,45 statt 2,6 Pfennig pro Minute. Alle anderen Bedingungen bleiben wie gewohnt: Abrechnung im 30-Sekunden-Takt, keine Vertragsbindung sowie keine Grund- und Einwahlentgelte.

    Abschließend noch ein kurzer Hinweis auf eine interessante technische Neuentwicklung im Internet-Bereich: Das österreichische Software-Unternehmen WebDynamite hat einen VoiceClient entwickelt, mit dem man seine E-Mail komplett über Sprache verwalten kann. Das System ist unabhängig vom jeweiligen Sprecher einsetzbar, denn es muss nicht mit dem jeweiligen Kunden trainiert werden. Über jedes herkömmliche Telefon kann man auf seine E-Mailbox zugreifen und mit natürlicher Sprache sämtliche Features eines E-Mail-Clients, also das Senden, Löschen, Antworten und Weiterleiten von Mails steuern. Selbstverständlich ist auch das Verwalten der Mailbox und der Zugriff auf das Adressbuch sprachgesteuert möglich. Weitere Informationen sind unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4020.html erhältlich.

  6. Mobilfunk teu(r)er

    E-Plus fiel mit einer ärgerlichen Ankündigung auf: Die Preise für den Versand von SMS werden zum 1. März erhöht. Kurznachrichten in deutsche Fremdnetze kosten ab März für Privatkunden 39 statt 29 Pfennig. Weil E-Plus mit dieser Preiserhöhung den Vertrag einseitig zum Nachteil des Kunden ändert, besteht nach nach den Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes ein Sonderkündigungsrecht. Weitere Details zu dieser Preiserhöhung bei E-Plus sowie eine sehr umfangreiche Diskussion im Forum finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s3993.html .

    Während kleine SMS-Datenpakete bei E-Plus teurer werden, werden große Datenmengen per HSCSD günstiger. Beispielsweise wurde beim reinen HSMD-Tarif die Grundgebühr von 39,95 auf 25 Mark gesenkt. Weitere Details: http://www.teltarif.de/s/s4034.html .

    Die Hoffnungen, dass der von D2 Vodafone seit langem angekündigte Europatarif "EuroCall" zu deutlichen Ersparnissen führen wird, hat sich nicht bestätigt. Insbesondere bleibt der Roaming-Aufpreis für eingehende Gespräche im Ausland (1,14 Mark pro Minute) unverändert. Die luxemburgischen Netzbetreiber Tango und Montel ermöglichen es hingegen bereits, Gespräche in mehreren Ländern ohne Roaming-Aufpreise entgegen zu nehmen, siehe die alten Meldungen http://www.teltarif.de/s/s2973.html und http://www.teltarif.de/s/s2849.html .

    Abgehende Telefonate nach Deutschland kosten bei EuroCall innerhalb Europas 1,99 Mark pro Minute. Das ist in einigen Fällen sogar teurer als ein "normales" Roaming-Gespräch. Bucht man sich in ein Vodafone-Netz ein (z.B. Vodafone in Großbritannien, SFR in Frankreich, Telering in Österreich oder Omnitel in Italien), so sinkt der Minutenpreis auf 1,79 Mark. Die Abrechnung erfolgt im wenig attraktiven 60/30-Sekunden-Takt.

    Kunden im D2-Fun-Tarif müssen für EuroCall 5 Mark zusätzliche Grundgebühr bezahlen. Nur wer im Classic- oder Classic Premium-Tarif telefoniert, zahlt keinen zusätzlichen Grundpreis.

    Auch Startguthaben für Vertragskunden werden wieder seltener. Immerhin bietet E-Plus bis zum 31. März ein Zusatz-"Startguthaben" bei Free & Easy an: Hier gibt es 500 WAP-Freiminuten und 70 Start-SMS zusätzlich zum Gesprächsguthaben von 25 Mark, das ohnehin beim Kauf auf der Karte ist. Regulär zahlt man für eine Minute WAP-Nutzung mit Free & Easy 39 Pfennig. Eine SMS kostet noch bis Ende Februar 29 und ab März ebenfalls 39 Pfennig. Das bedeutet, E-Plus-Prepaid-Neukunden erhalten derzeit zusätzlich zu den 25 Mark "normalem" Startguthaben zusätzlich rein rechnerisch 215,30 Mark, ab März sogar 222,30 Mark für WAP und SMS geschenkt - und das bei Handypaketen, die es bereits ab 99 Mark gibt.

  7. UMTS: Das erste mobile Endgerät ist ein Kleinbus

    Glaubt man den Prognosen von MobilComs PR-Abteilung, so begann heute ein neues Zeitalter. Ausgewählten Journalisten, darunter natürlich auch ein Redakteur von teltarif, präsentierte man heute die erste funktionierende UMTS-Basisstation samt "Handy".

    Das "Handy" ist jedoch noch kein wirklich handliches Gerät. In einem Kleintransporter untergebracht (denn in einen PKW würde es nicht hineinpassen) wurden der interessierten Journalistenschaft die Möglichkeiten gezeigt, welche UMTS in Zukunft zu bringen vermag. Bildtelefonie und Streaming-Video in Real-Player Qualität, Sprachtelefonie bei gleichzeitiger Datenübertragung und das Versenden von bebilderten Grußkarten - alles funktioniert bereits recht stabil. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Datenübertragungsraten von 410 kbit/s (etwa sechsfach ISDN) möglich. Auch während der Testfahrt durch das kleine norddeutsche Städtchen Büdelsdorf, dem Firmensitz von MobilCom, blieb die Verbindung schnell und stabil. Ein wahrer Vorteil gegenüber GSM.

    Ausführlich nutzte MobilCom die Gelegenheit, die eigene multimediale Zukunft darzustellen. Man hofft, in Zukunft über 30% des Umsatzes mit multimedialen Zusatzangeboten erwirtschaften zu können. Für die Umsetzung gründete MobilCom eine eigene Tochterfirma, in welcher bereits über 300 Mitarbeiter möglichst sinnvolle Inhalte für diese Dienste erarbeiten.

    Ab heute nachmittag werden wir für Sie auf www.teltarif.de einen ausführlichen Artikel über die technischen und innovativen Möglichkeiten von UMTS bereitstellen. Dazu haben wir auch den Gründer und Vorstandsvorsitzenden der MobilCom AG, Gerhard Schmid, in einem Interview befragt. Seien Sie also gespannt auf die "Flatrate für UMTS".

  8. Explosionsartiges Wachstum: Kundenzahlen im Mobilfunk im Jahr 2000 verdoppelt

    Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg im vergangenen Jahr sprunghaft an. Die vier Netzbetreiber D1, D2, E-Plus und Viag Interkom meldeten zum Jahresende insgesamt 48 Millionen Mobilfunk-Kunden. Dabei lieferten sich D2 Vodafone mit 19,2 Millionen und T-Mobil (D1) mit 19,1 Millionen Kunden ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft.

    In der Folge wird der bisher zur Verfügung stehende Nummernraum knapp, sogar bei D1, obwohl T-Mobil unter der Vorwahl 0160 bereits seit einigen Monaten auch achtstellige Telefonnummern vergibt. Bisher waren Handynummern in Deutschland nach der Vorwahl immer siebenstellig. T-D1 und D2 Vodafone öffnen deshalb in Kürze weitere Rufnummernkreise. Die technischen Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

    T-Mobil nimmt für das D1-Netz die ursprünglich für UMTS vorgesehene Rufnummerngasse 0151 in Betrieb, beschränkt sich aber vorerst auf Rufnummern, die mit der Ziffer 1 beginnen. D2 Vodafone aktiviert die 0152 und startet mit Telefonnummern, die mit der Zahl 0 beginnen. Sollten auch die UMTS-Nummern knapp werden, hat zumindest T-Mobil noch ein weiteres Ass im Ärmel: Die ehemalige Vorwahl des Jahresende 2000 eingestellten C-Netzes, 0161, wird zwar vorerst noch nicht wieder genutzt, steht aber prinzipiell für das D1-Netz zur Verfügung. Schon jetzt hört man nach Anwahl einer nicht belegten ehemaligen C-Tel-Nummer die Ansage: "Diese D1-Rufnummer ist uns nicht bekannt. Bitte fragen Sie bei der Auskunft nach."

  9. Viag wehrt sich gegen Missbrauch - 0190-8-Nummern für LOOP-Nutzer gesperrt

    Am Freitag informierte VIAG Interkom die Fachhändler darüber, dass für LOOP-Prepaidkunden der Rufnummernkreis 0190-8 ab sofort gesperrt wird. Andere 0190-Rufnummern sollen weiter anwählbar sein, teilte der Netzbetreiber mit. Begründet wird die Maßnahme mit Missbrauch.

    Hintergrund dürfte die Tatsache sein, dass nach wie vor ein großer Teil der zusammen mit Prepaidkarten verkauften und von den Netzbetreibern subventionierten Handys - nach Entfernung des SIM-Locks, siehe dazu auch http://www.teltarif.de/s/s2981.html - separat verkauft werden, zum Beispiel zusammen mit einem Laufzeitvertrag. Das ist zwar nicht legal, aber für die Fachhändler finanziell wesentlich attraktiver als der Verkauf der Prepaidpakete. Die zum Handy gehörende Prepaidkarte ist dann mehr oder weniger ein "Abfallprodukt", das aber immerhin ein Startguthaben von 25 Mark hat. "Gewinnbringend anlegen" kann man dieses Guthaben, wenn man es zu einer eigenen 0190-8-Rufnummer - das sind die Nummern, die 3,63 Mark pro Minute kosten - vertelefoniert, zumal aus technischen Gründen oft keine Zwangstrennung der Verbindung erfolgt, wenn das Guthaben auf der Karte verbraucht ist. So entstehen dem Netzbetreiber naturgemäß hohe Verluste.


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