- Die Auswertung unserer Prepaid-Handy Umfrage
In unserem letzten Newsletter von vergangener Woche riefen wir
Sie auf, an unserer Umfrage zur Qualität von Prepaid-Handy-Paketen
teilzunehmen. Innerhalb weniger Tage erhielten wir 1299 korrekt
ausgefüllte Umfrage-Formulare von Ihnen. Unser Team arbeitet in
diesem Moment fieberhaft an der statistischen Auswertung, welche
wir Ihnen ab Freitag in unseren
Newsticker
auf http://www.teltarif.de/ vorstellen möchten.
So viel sei schon mal verraten: Ein Netzbetreiber repariert
Handys im Fehlerfall fast doppelt so schnell wie ein anderer. Auch
sonst gab es gravierende Unterschiede. Lassen Sie sich überraschen!
- Adventliche Internet-Offerten bieten einige Gratis-Schnäppchen
Wer das Talkline-Surf-Geschenk zum
3. Advent nutzen möchte, muss sich bis zum 17. Dezember
für einen der vier Talknet-Tarife angemeldet haben. Wenn man
bereits als Talknet-Kunde registriert ist, "genügt" die Angabe der
Adressen dreier Freunde, um in den Genuss des Angebotes zu kommen.
Diese erhalten dann eine freundliche Werbe-Empfehlung von Talkline,
deren Umfang sich hoffentlich in Grenzen hält.
Wer sich bis Ende des Jahres für den Internet-Zugang von
Victorvox entscheidet, surft einen Monat
lang für 1 Pfennig pro Minute rund um die Uhr. Danach gilt
automatisch der Prime-Time-Tarif
mit Minutenpreisen zwischen 1,88 und 3,88 Pfennig pro Minute.
Zumindest der erste Monat ist ein echtes Schnäppchen. Ist man
gleichzeitig Mobilfunkkunde bei Victorvox, gibt es monatlich
100 Gratisminuten zum Versurfen in der Nebenzeit (18-9 Uhr).
Nutzer des bisherigen Herbstspecial-Tarifs von
Comundo müssen seit 1. Dezember
wieder die Einwahlgebühr von 5 Pfennig bezahlen.
Dafür kann dieser Tarif unter dem Namen "Old Call by Call"
weiter im offenen Call-by-Call genutzt werden. Neu ist der
Comundo Call by Call-Tarif mit
Anmeldung, bei dem für 2,5 Pfennig pro Minute gesurft wird.
Vollanschluss-Kunden von MEOCOM
können an allen vier Advents-Sonntagen gratis im Internet surfen.
Dies erfreut die Nutzer, die in Oberhausen direkt an das MEOCOM-Netz
angeschlossen sind, bestimmt, da sie normalerweise für weniger
adventliche 3 Pfennig pro Onlineminute bezahlen.
- Nexgo: Neuer Online-Dienst bietet einen "persönlichen Assistenten"
Mit Nexgo (Next Generation Online) startete am
4. Dezember ein neuer Online-Dienst der Mannesmann
Arcor-Gruppe. Damit surft man für
2,9 Pfennig pro Minute zwischen 9 und 18 Uhr und in der
übrigen Zeit für 1,9 Pfennig pro Minute.
Angeboten wird eine Kombination aus Unified Messaging-Services
und individualisierbaren Informations-Kanälen. Mit dem
Kommunikationsmanager PIA (Personal Internet Assistant) können
E-Mails, Kurznachrichten und Faxe ohne Zusatzkosten versandt
werden. Über eingegangene E-Mails wird der Nexgo-Nutzer per SMS
auf seinem Handy informiert, alternativ kann man sich die E-Mails
per Sprachfunktion vorlesen lassen. Außerdem kann man mittels PIA
auf sein elektronisches Adressbuch oder seinen Organizer zugreifen.
Im Nexgo-Netpass werden Benutzernamen, Passwörter und PIN-Nummern
abgespeichert.
Wer Internet-Kunde bei Arcor, o.tel.o oder
germany.net ist, kann Nexgo automatisch
nutzen. Unter
www.nexgo.de
kann das offene Portal weltweit aus dem Internet angesteuert
werden. Weitere Informationen zum Angebot gibt es unter der
kostenlosen Rufnummer 0800-10 70 800.
- Studenten surfen günstiger - Wohnheim-Flatrates für 8 bis 25 Mark
Jeder Student bekommt von seiner Hochschule einen Internetzugang
- das ist ein alter Hut. Doch welch paradiesische Zustände in
vielen Studentenwohnheimen herrschen, ist vielen noch unbekannt:
Viele Studentenwerke bieten ihren Mietern Flatrates für 8 bis
25 Mark. Da fragt man sich, wie das sein kann - fährt doch die
Telekom mit ihrer T-Online-Flat für 79 Mark hohe Verluste ein.
Die Lösung: Es entstehen keine Telefonkosten. Die Wohnheime werden
per Richtfunk oder Glasfaserkabel direkt an das Rechenzentrum
der Hochschule angebunden. Von dort aus geht es übers deutsche
Wissenschaftsnetz direkt ins World Wide Web. Die Investitionen
werden auf die Mieter umgelegt. Meist sind nach ein paar Jahren
alle Kosten amortisiert - ganz einfach.
Doch nicht überall gibt es die Wohnheim-Flatrate. Ein wahres
Debakel ist die Wohnheimvernetzung in Berlin. Erst wurden sich
Studentenwerk und die verschiedenen Hochschulen der Stadt nicht
einig, an welches Rechenzentrum man die Heime anbinden solle.
Jetzt legte man das Projekt aus anderen Gründen endgültig aufs Eis:
"Zu teuer", war die knappe Antwort auf die teltarif-Anfrage.
Andernorts gibt es das Problem, dass alle Nutzer an die Kandarre
genommen werden: Man bekommt den Online-Anschluss, ob man will oder
nicht, und das Telefon routet automatisch über eine fest eingestellte
Telefonfirma - egal, ob diese für einen optimal ist oder nicht.
Ihre Erfahrungen können Sie gerne mit anderen Nutzern in dem
Forum diskutieren, dass dieser Meldung zugeordnet ist:
http://www.teltarif.de/s/s3773.html .
- AVW-Net: Verdächtig günstige Flatrate zu 39 Mark
Ein verdächtig günstiges Flatrate-Angebot wird derzeit von der
Erfurter AVW-Unternehmensgruppe, einer Gesellschaft bürgerlichen
Rechts, über die Seiten
www.avw-net.de beworben:
39 Mark monatlich soll die normale Flatrate kosten, das
DSL-Angebot sogar nur 29 Mark. Außerdem soll es ein Angebot
geben, bei dem man ohne Mindestumsatz für die Online-Minute
lediglich 0,2 Pfennig zahlen soll. Diese Preise gelten für die
ersten 50000 Kunden im jeweiligen Tarif. Danach sind für die
Flatrates 10 Mark im Monat mehr zu zahlen und die Online-Minute
soll 1,1 Pfennig kosten. Als Starttermin für die Zugänge
wird der 1. Januar kommenden Jahres genannt.
Die unglaublich günstigen Angebote - bereits Flatrates für
100 Mark und mehr sind in den letzten Monaten reihenweise
gestrauchelt - sind Grund genug zur Skepsis. Uns wurde von AVW-Net
in Erfurt bestätigt, dass es bei den Flatrateangeboten keine Volumen-
oder Zeitbeschränkung gäbe. Das Angebot würde bundesweit gelten
und man könne auch den T-DSL-Auftrag über AVW abwickeln. Die
Homepage verspricht überdies, dass keine einmalige Einrichtungsgebühr
erhoben und keine Mindestvertragslaufzeit verlangt wird. "Jederzeit
kündbar" sollen die Zugänge sein.
Unprofessionell gestaltete Seiten, unklare Hinweise auf
Einwahlnummern in den AGB, Werbe-Links auf Erotik-Seiten des
gleichen Unternehmens, ungewöhnliches Hosting bestimmter Seiten
von AVW-Net, E-Mail-Accounts über Freemail-Dienste und Hinweise auf
teure 0190-Rufnummern sind Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit dem
AVW-Angebot, die Vorsicht angebracht sein lassen. Die beworbenen
Tarife erscheinen derart unrealistisch, dass die Hoffnung auf ein
Schnäppchen von vornherein stark gedämpft sein sollte. Angebote
wie das von AVW gibt es immer wieder - beispielsweise kündigte
im Frühjahr eine XL online AG einen Flatrate-Preis von
13 Euro an. Nach mehreren Nachbesserungen am Tarif verschwand
schließlich die Homepage von XL online sang- und klanglos von
der Bildfläche.
- Startguthaben für weihnachtliche Handy-Schnäppchen
Das Startguthaben bei Mobilfunkverträgen ist wieder da. Mit
diesen Geldgaben wollen die Service-Provider
Talkline und Netztel
zusätzliche Kunden im Weihnachtsgeschäft anlocken. Die Netzbetreiber
halten sich hingegen mit dieser in den letzten Jahren üblich gewordenen
(Un)sitte noch zurück.
Talkline zahlt 100 Mark beim Abschluss eines beliebigen
E-Plus-Vertrags aus, bei Netztel gibt es nur magere 20 Mark,
wenn man einen D1- oder D2-Vertrag im Tarif "Netztel's Eco" für die
Dauer von 24 Monaten unterschreibt. Dafür ist bei Netztel noch eine
Grundgebührenbefreiung bis Ende März 2001 dabei, so dass ebenfalls
ca. 80 Mark gespart werden. Für die Kunden letztendlich
günstiger wären jedoch nicht höhere Startguthaben, sondern niedrigere
Minutenpreise.
Netztel und
Victorvox haben jeweils auch einen neuen
Tarif im Angebot. Bei einer Grundgebühr von 9,95 Mark
(Netztel's Nice) bzw. 4,95 Mark (Victorvox Cheapy) und mit
einem Mindestumsatz von 10 Mark zielen diese Verträge auf die
Lücke zwischen den Prepaid- und Laufzeit-Verträgen der Netzbetreiber.
Die Minutenpreise liegen bei Netztel und Victorvox dementsprechend
höher als bei den Laufzeit-Verträgen - obwohl man letztere bei
vielen Providern und Händlern ebenfalls mit reduzierter oder ganz
ohne Grundgebühr bekommen kann.
Interessante Neuerungen gibt es beim PowerBusiness-Tarif von
Victorvox für das E-Plus-Netz: Die monatliche
Grundgebühr beträgt jetzt 39,90 Mark, die Gesprächspreise ins
Festnetz liegen rund um die Uhr auch außerhalb der Cityzone bei
14 Pfennig pro Minute. Netzinterne Gespräche kosten rund um die Uhr
15 Pfennig pro Minute, Gespräche in Fremdnetze sind ganztägig
für 40 Pfennig pro Minute möglich.
Auch bei Victorvox zahlen
E-Plus-Kunden, die sich bis zum 31. Dezember für einen
E-Plus-Laufzeitvertrag entscheiden, bis zum 31. März
nächsten Jahres keine Grundgebühr. Ausnahmen bestätigen
auch hier die Regel: für die hauseigenen Tarife Spar Pack und
Time & More 15 gilt die Gebührenbefreiung
nicht. Und eine letzte News von Victorvox: Time & More
Student wird nun in mehrere Tarife aufgeteilt: Neben dem Klassiker,
der nun in Time & More Student 20 umbenannt wird,
gibt es jetzt auch Time & More Student 60 und
Time & More Student 120.
- Super24: Neuer Mobilfunktarif kostenlos mit Inklusivminuten
Super24 startet ab sofort einen neuen,
grundgebührenfreien Mobilfunk-Vertrag im E-Plus-Netz. Beim
E-Plus20Free-Tarif sind jeden Monat bereits 20 Telefonminuten
kostenlos dabei. E-Plus20free entspricht ansonsten dem
Netzbetreibertarif. Die Taktung ist 60/1. Für Gespräche ins
deutsche Festnetz werden nach dem Verbrauchen der Freiminuten in der
Hauptzeit von 8 bis 18 Uhr 99 Pfennig pro Minute fällig,
in der Nebenzeit und am Wochenende 39 Pfennig. Super24 erhebt
für den Free-Tarif keine Anschluss- oder Einrichtungsgebühr.
Die Laufzeit beträgt 24 Monate. Kündigt man nicht rechtzeitig
vor Ablauf der 24 Monate, verlängert sich der Vertrag, wobei
dann 25 Mark pro Monat als Grundgebühr berechnet werden.
Einen Mindestumsatz gibt es hingegen nicht, ein subventioniertes
Handy aber auch nicht.
Ein weitere Angebot kommt ebenfalls von Super24. Seit
1. Dezember kann man statt des Panasonic GD50 auch das
Nokia 3210 bestellen, wenn man einen 24-Monats-Vertrag im D1-,
D2- oder E-Plus-Netz abschließt. Der Tarif hat dann eine monatliche
Grundgebühr von 9,95 Mark. Ansonsten gelten die originalen
Netzbetreibertarife für Privatkunden, die 24,95 (D-Netze) bzw. 19,95
Mark (E-Plus-Netz) monatlich kosten. In allen drei Netzen wird bei
Super24 im Dezember keine Anschlussgebühr berechnet. Verzichtet man
auf das Handy, ist der Vertrag bei Super24 sogar ohne monatliche
Grundgebühr zu haben. Dennoch: Wer gerade Lust auf ein neues Nokia
hat, das ohne Vertrag immerhin 350 bis 400 Mark kostet, für den
gibt es hier eine interessante Möglichkeit, es günstig zu erwerben.
- Schöne neue Mobilfunkwelt: Viag Interkom startet den schnellen Datendienst GPRS in Berlin
Viag Interkom nahm gestern sein GPRS-Netz in
Betrieb. Der Startschuss für den schnellen Datentransfer im "General
Packet Radio Service", also der paketorientierten Datenübertragung
im Mobilfunk, fiel auf einem Pressegespräch in Berlin. Viag testet
die Technik schon seit mehreren Monaten. Bereits für den Sommer
des laufenden Jahres war der Regelbetrieb geplant gewesen. Nun wird
der bundesweite kommerzielle Start jedoch für den Januar kommenden
Jahres angepeilt, zur Zeit ist der Dienst nur in Berlin verfügbar.
Auf dem Pressegespräch wurde seitens des Netzbetreibers
beklagt, dass derzeit noch ein großer Mangel an GPRS-fähigen
Endgeräten herrsche. Zu den künftigen Preisen verlautete, dass
bei WAP-Seiten ein "Klick" unter 10 Pfennig kosten solle.
Bei Internet via GPRS werden 100 Kilobyte weniger als eine
Mark kosten. Hinzu soll eine geringe zeitabhängige Gebühr kommen,
die bei Normalnutzung aber nicht ins Gewicht fallen wird.
Für Vielsurfer oder Business-Kunden sind Rabatte beim Volumen
angedacht. Im Vergleich zu den bisher angekündigten Preisen
(69 Pfennig pro angefangene 10 Kilobyte bei D1 und 30
bis 50 Pfennig für jeweils 10 Kilobyte bei D2) ist das
Viag-Angebot bis zu zehnmal günstiger.
GPRS bietet auch die Möglichkeit, den Content-Anbieter an den
Kosten zu beteiligen. Per WAP ließen sich Seiten aufrufen, die
für den Nutzer kostenlos sind. Umgekehrt könnte man auch einzelne
Seiten je nach Wertigkeit anders tarifieren. Natürlich sind auch
ortsabhängige Dienste denkbar.
Auch wenn Mitbewerber und Roaming-Partner
T-Mobil noch kein eigenes GPRS-Angebot hat,
beinhaltet der Vertrag mit Viag doch bereits das GPRS-Roaming.
Viag-Kunden werden GPRS also auch im D1-Netz nutzen können,
sobald es dort zur Verfügung steht. Im eigenen Netz hat sich
Viag die GPRS-Erweiterung bisher 70 Mio. Mark kosten lassen,
fürs nächste Jahr sind 120 Mio. Mark geplant. Die Summe ist
vergleichsweise niedrig, da Viag nach eigenen Angaben sein modernes
Netz entsprechend umkonfigurieren konnte. Eingriffe in die Technik
vor Ort, die bei anderen Betreibern notwendig sind, kommen da teurer.
- Prompt am Wochenende top - Teledump streicht Ortsgespräche
Prompt (01055) hat im offenen Call-by-Call
neue Preise. Bundesweit werden von Montag bis Freitag, in der Zeit
von 8-21 Uhr, 9 Pfennig pro Minute verlangt. Montag bis
Freitag von 21-8 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen beträgt
der Tarif 4 Pfennig pro Minute. Am Wochenende sichert sich
der Anbieter damit von 8 bis 20 Uhr einen Platz unter den
Top-Anbietern. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.
Die Einwahlnummer 01051-031 von Teledump wurde letzten Freitag
aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung gesperrt. Demnach ist
das Angebot von Ortsgesprächen, das über "normale"
Call-by-Call-Nummern nicht möglich ist, eine Verzerrung des
Wettbewerbs.
Ursprünglich war auch die zweite Einwahlnummer 0192101
von Teledump von der Abschaltung betroffen. Mittlerweile ist
diese jedoch wieder für Fern- und Auslandsgespräche nutzbar.
Ortsgespräche können aber definitiv nicht über den Billig-Discounter
geführt werden.
Seit Oktober bot 01051 Telecom Ortsgespräche über die
Einwahlgasse 01051-031 an. Später kam als Alternative die
Einwahlnummer 0192101 dazu, da die Telekom begonnen hatte, die 031 in
einigen Ortsnetzen zu sperren. Mitte November hatte das Landgericht
Köln in einer ersten Verhandlung die Entscheidung über die von den
Mitbewerbern vorgelegten Beschwerden verschoben. Am 30. November war
dann der Antrag der Telekom auf Einstweilige Verfügung erfolgreich.
- Auslands-Dreikampf von Super24, 01017.com und interoute
Auch in der letzten Woche beharkten sich die Auslands-Discounter.
Teilweise gab es sogar drei Tarifänderungen an einem Tag. Allerdings
werden noch viele Tage ins Land gehen, bis bei den Preissenkungen
im Bereich von Zehntel-Pfennigen wirklich die Talsohle erreicht ist.
Hier die einzelnen Anbieter mit den Tarifen:
01017 mit der Netzvorwahl 01017
- Bulgarien 49,0 Pf./Min.
- Estland 36,6 Pf./Min.
- Lettland 51,0 Pf./Min.
- Polen 31,1 Pf./Min.
- Rumänien 49,8 Pf./Min.
- Tschechische Rep. 30,0 Pf./Min.
- Ungarn 32,3 Pf./Min.
Super24 mit der Netzvorwahl 01024:
- Bangkok (Thailand) 54,9 Pf./Min.
- Bulgarien 49,1 Pf./Min.
- China 43,9 Pf./Min.
- Estland 36,7 Pf./Min.
- Kuwait 84,9 Pf./Min. (inkl. Mobilfunk)
- Lettland 51,1 Pf./Min.
- Litauen 51,1 Pf./Min.
- Polen 31,2 Pf./Min.
- Rumänien 49,9 Pf./Min.
- Rumänien(Bukarest) 44,9 Pf./Min.
- Russland (Moskau) 18,9 Pf./Min.
- Saudi-Arabien 98,9 Pf./Min. (inkl. Mobilfunk)
- Taiwan (Taipeh) 18,9 Pf./Min.
- Tschechische Republik 30,1 Pf./Min.
- Tschechische Republik(Prag) 24,9 Pf./Min.
- Ungarn 32,4 Pf./Min.
- Ver. Arabische Emirate 61,9 Pf./Min. (inkl. Mobilfunk)
Außerdem kosten in einer bis 31. Dezember befristeten
Sonderaktion Gespräche nach Dänemark und Norwegen nur
8,4 Pfennig pro Minute. Die Gespräche werden im Minutentakt
abgerechnet. Super24 reagiert damit auf eine Aktion von
interoute (01066): Bis einschließlich
31. Dezember kosten Gespräche nach Dänemark, Schweden, Norwegen,
Großbritannien und die Niederlande über die Vorwahl 01066 rund
um die Uhr 8,5 Pfennig pro Minute. Genutzt werden kann das
Angebot im offenen Call by Call über die 01066 und von Kunden,
die den Pre-Selection-Tarif easy route 66 haben. In beiden Fällen
erfolgt die Abrechnung im Minutentakt.
- Talkline bietet ISDN-Direktanschlüsse an - bundesweit ab 2,9 Pf./Min. telefonieren
Die TeleDanmark-Tochter Talkline
setzt zum Sprung auf die "letzte Meile" an und bietet seit dem
1. Dezember einen Vollanschluss mit Namen Talkline ISDN
Plus an. Das Angebot gilt zunächst nur für Großkunden in "22
deutschen Wirtschaftsstandorten". ISDN Plus soll künftig sogar
flächendeckend als Teilnehmeranschluss über die Hauptverteiler
der Deutschen Telekom angeboten werden. Talkline weist allerdings
selber daraufhin, dass dazu noch ein erheblicher Ausbau erforderlich
ist, denn Talkline muss dazu eigene Vermittlungscomputer in allen
Verteilern der Telekom aufbauen. Ist das an sich schon eine große
Aufgabe, wird diese oft noch durch die Verzögerungstaktik der
Deutschen Telekom erschwert.
ISDN Plus enthält alle Komfortmerkmale eines ISDN-Anschlusses:
Rufnummernanzeige, Anklopfen, Makeln und Konferenz. In der
Mehrgeräte-Version kostet der Anschluss 39,32 Mark monatlich,
in der Anlagen-Version 57,88 Mark. Interessant ist an dem
Angebot, dass ISDN Plus-Kunden andere ISDN Plus-Kunden bundesweit
zum "Ortstarif" erreichen können: 5,7 Pfennig pro Minute
tagsüber (8-18 Uhr) und 2,9 Pfennig in der Nebenzeit.
Ferngespräche zu anderen Netzen kosten 9,16 Pfennig pro Minute
zur Haupt- und 6,84 Pfennig zur Nebenzeit, sofern man in
einen der 475 Vorwahlbereiche anruft, in denen das Talkline-Netz
entweder direkt vorhanden ist oder zumindest nicht weit ist.
In die übrige Bundesrepublik zahlt man 10,3 Pfennig zur Haupt-
und 9,16 Pfennig zur Nebenzeit. Gespräche ins Ausland kosten
ebensoviel wie beim Preselection-Tarif BusinessLine Classic und
beginnen somit bei 17,4 Pfennig für die meisten europäischen
Ziele. Günstig ist das allerdings nicht.
Abgerechnet wird ISDN Plus im kundenfreundlichen Sekundentakt.
Für Kunden mit einem Gesprächsaufkommen ab 500 Mark gibt es ein
Volumenrabattprogramm. Neben einem ISDN-Anschluss umfasst das Paket
einen Internetzugang sowie eine Unified Messaging-Plattform.
Der Internetzugang steht standardgemäß als ISDN-Einwahl zu
geradezu unverschämt teuren 5,22 Pfennig pro Online-Minute
zur Verfügung. Bei Bedarf ist auch eine SDSL-Standleitung
mit skalierbaren Bandbreiten zwischen 144 kbps und 2 Mbps
erhältlich.
An der Preisschraube will Talkline übrigens noch ein wenig
drehen. Es sei durchaus möglich, dass die jetzigen Preise noch vor
Weihnachten veraltet sind, verriet man uns aus dem Hause Talkline.
Zur Zeit lohnt sich ISDN Plus nur für Firmen, die mehrere Standorte
in Deutschland haben, hauptsächlich zwischen diesen Standorten
telefonieren und auch mit allen Standorten zu Talkline migrieren.
- In eigener Sache: Zustellprobleme
Nach dem Versand des letzten Newsletters erreichten uns diverse
E-Mails mit Beschwerden über unlesbare Newsletter. Bis jetzt
haben unsere Recherchen dazu folgendes ergeben: Das Problem trat
nur bei GMX-Nutzern auf, die den Newsletter unter Outlook gelesen
haben. Anscheinend hatte die Software dieses Freemail-Dienstleisters
einige Zeilen am Anfang gelöscht. Das an sich wäre noch kein
Problem gewesen - der HTML-Teil war immer noch vollständig vorhanden -
doch weigerte sich Outlook dann hartnäckig, den HTML-Teil als
HTML anzuzeigen, da vorab kein Textteil kam.
Bei Tests Anfang dieser Woche wurde der Newsletter wieder
fehlerfrei zugestellt. Wir bitten um Entschuldigung für die
Probleme - und um Hinweise, falls solche oder andere Widrigkeiten
wieder auftauchen.
.
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