- Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Prepaid-Handy?
Das Weihnachtsgeschäft beginnt. Alle Netzbetreiber locken
mit Sonderangeboten und insbesondere Prepaid-Handys liegen
bei den Weihnachtswünschen voll im Trend. Bei Preisen von etwa
80 bis 200 Mark dürften auch in diesem Jahr Millionen solcher Pakete
über die Ladentheken wandern. Etwa 70 Prozent der Neukunden bevorzugen
diese Tarife ohne feste Vertragsbindung und Grundgebühr.
Doch wie kann man sich vor dem Kauf informieren, welches
Paket und welches Netz ist empfehlenswert? In unserem
Mobilfunk-Ratgeber stellen wir Ihnen
die Tarif-Unterschiede vor.
Neben den Kosten ist auch die Qualität des Handys und der Service
des Netzbetreibers wichtig, da ein Umtausch oder eine Rückgabe
meist nicht möglich ist. Häufig erhält unsere Redaktion E-Mails
von Lesern, welche sich über schlechten Service im Zusammenhang
mit ihrem Prepaid-Handy beklagen. Nicht erreichbare und teure
Hotlines sowie Reparaturen bis zu drei Monaten Dauer sind leider
keine Seltenheit.
Wir möchten Sie nach Ihren Erfahrungen befragen. Die Ergebnisse
werden wir wöchentlich veröffentlichen, um Prepaid-Neukunden die
Kaufentscheidung zu vereinfachen. Damit das Schenken auch in Zukunft
Freu(n)de macht...
Zur Umfrage klicken Sie
einfach auf http://www.teltarif.de/aktion/ . Übrigens: Die
Ergebnisse unserer kürzlich durchgeführten "großen" Umfrage zur
Zukunft der Telekommunikation werden wir ebenfalls bald vorstellen.
- Kostenlos-Wegweiser: teltarif startet eigene Rubrik für Gratis-Aktionen
Rechtzeitig zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts startet teltarif
eine eigene Rubrik für Aktionsangebote, bei denen man kostenlos
telefonieren oder surfen kann. Sie finden jeweils einen Link auf
diese Übersicht auf unserer Homepage www.teltarif.de unter der
Überschrift "Diverse Tipps" im Festnetzbereich oder unter "Weitere
Info" beim Internet. Gerade weil solche Angebote meist an bestimmte
Bedingungen geknüpft sind, sollte man sich vorher genau informieren.
Wer also gerne ein Geschenk einer Telefongesellschaft annimmt,
dem möchten wir unsere neue Kostenlos-Seite
wärmstens empfehlen. Selbstverständlich wird diese ständig
aktualisiert, damit Sie, unsere Leser, kein Schnäppchen verpassen.
- Internet-Telefonie im teltarif-Test
Konnte die kostengünstige Internet-Telefonie früher nur von Rechner
zu Rechner genutzt werden, gibt es mittlerweile immer mehr Anbieter,
die auch eine Verbindung aus dem Internet zum Telefon anbieten.
teltarif hat für Sie in einem Praxis-Test stellvertretend drei
größere Anbieter genauer unter die Lupe genommen.
Kandidat eins ist der deutsche FreeMail-Anbieter
web.de. Zum Vergleich dienten der
amerikanische Anbieter Hottelephone.com
und last but not least der irische Anbieter
Go2Call, der sich ohne zusätzliche
Software-Installation nutzen lässt. Leider hat Go2Call kurz
vor Ende unseres Tests angekündigt, künftig keine kostenlosen
Gespräche mehr nach Deutschland oder in die USA zu ermöglichen.
Lediglich Irland und Großbritannien sollen weiterhin kostenfrei
erreichbar bleiben.
Vollkommen überzeugt hat uns eigentlich kein Anbieter,
denn problemlos funktioniert die Internettelefonie leider
noch lange nicht. Wer allerdings bereit ist, Abzüge bei der
Sprachqualität hinzunehmen, eventuell auch lästige Bannerwerbung
anzuklicken, kann auf dem Umweg über das Internet kostengünstig
kommunizieren. Werfen Sie bei Interesse einfach einen Blick auf
unseren Testbericht online unter
http://www.teltarif.de/i/inettel.html . Wir werden die
Rubrik Internettelefonie systematisch ausbauen und auch weitere
Angebote testen.
- Sicherheit von E-Mails endlich auch ein Thema für deutscher Web-Hoster
E-Mail Sicherheit war in den vergangenen Jahren bereits öfter ein
Thema. Immer wieder wurden und werden Spam und radikale Inhalte
über unzureichend gesicherte SMTP-Mail-Server verbreitet.
Historisch bedingt enthält das Protokoll SMTP kaum Maßnahmen
zur Überprüfung der Authentizität des Absenders. Jedoch lässt sich
der Weg, den eine E-Mail vom Absender zum Empfänger genommen hat,
anhand von bestimmten Einträgen (Received:) in den Mail-Headern
nachweisen. Gefälschte Absender, zum Beispiel bei Spam, fallen
oft anhand dieser Header auf.
Entsprechend unschön ist es daher, dass die Mailserver bekannter
Domain-Hoster praktisch beliebige E-Mails annehmen und weiterleiten.
Dies kritisierten wir
insbesondere an den beiden deutschen Marktführern im Domain-Hosting
Strato Medien AG und
1&1
(Puretec, Schlund). Es sind aber noch andere Domainhoster betroffen;
Strato und 1&1 sind also nur stellvertretend genannt.
Bei Stratos SMTP-Mail-Server muss man zunächst die eigene E-Mail
via POP-Protokoll abholen. Danach kann man über diesen Server
Mails mit beliebiger Absenderadresse zu versenden, auch wenn diese
Absenderadresse zu anderen Strato-Kunden gehört. Eine Fälschung
ist somit sehr leicht möglich, aber selbst für den Profi nicht
oder nur schwer erkennbar, da die Mail vom Original-Strato-Server
aus versendet wurde, von dem auch viele anderen Strato-Kunden aus
versenden.
Ähnliche Sicherheitslücken finden sich auch bei anderen Servern
im weltweiten Netz. Doch kann dies kein Argument sein, um auch
in Zukunft die Sicherheit zu vernachlässigen. Dennoch sah man in
einer ersten Stellungnahme bei Strato keinen Handlungsbedarf, da
es ja auch viele andere wenig gesicherte SMTP-Server im Netz gäbe.
Am vergangenem Freitag kündigten jedoch Strato, 1&1 und GMX
an, die Sicherung der Mail-Server zu verbessern. Die Verbesserungen
sind bei GMX seit heute auch realisiert. Die Anbieter weisen
ausdrücklich darauf hin, dass diese Verbesserungen seit längerem
angedacht seien und nichts mit unserer aktuellen Berichterstattung
zu tun hätten. Zufall? Wichtig ist vor allem, dass diese Problem
endlich auch von den Web-Hostern und E-Mail-Diensten angegangen
wird.
Richtige Sicherheit kann bei E-Mails aber nur die Nutzung
von Signaturverfahren und Verschlüsselung bieten, da nur diese
weitgehend fälschungssicher sind. Wir empfehlen Ihnen das Programm
PGP, welches zur Zeit als sehr
sicher gilt. Es ist kostenlos verfügbar.
- Mit 01051 telefonische Adventsgrüße für 5 Pfennig pro Minute ausrichten
Der Düsseldorfer Tarifdiscounter 01051
wird vom 1. bis 7. Dezember eine Adventsaktion auflegen.
In dieser Zeit telefoniert man über die 01051 für 5 Pfennig
pro Minute innerhalb des deutschen Festnetzes. Das Angebot gilt
rund um die Uhr. Zur Hauptzeit ist das unschlagbar günstig; abends
am Wochenende gibt es noch preiswertere Angebote, wie ein Blick in
unsere Tarifdatenbank schnell verrät.
Außerdem können 01051-Fans täglich ein Adventspäckchen
mit drei Gratis-Telefonstunden, zwei 01051-Tassen und einer
Wintermütze gewinnen. Dazu müssen sie einfach eine E-Mail an
christkind@01051.com oder eine Postkarte an das Unternehmen schicken.
- Auslandstarife: Zähes Ringen um die Tabellenspitze
Nachdem 01017 am 24. November die Preise für
sieben Auslandsziele gesenkt hat, reagierte der Erfurter Telefondiscounter
Super24 gestern erwartungsgemäß mit erneuten
Preissenkungen. Die neuen Preise setzen sich im gewohnten
Zehntelpfennigabstand von der Konkurrenz ab:
- Bulgarien 49,3 Pfennig
- Estland 39 Pfennig
- Lettland 51,3 Pfennig
- Litauen 51,3 Pfennig
- Polen 31,3 Pfennig
- Rumänien 51,1 Pfennig
- Tschechische Republik 30,3 Pfennig
Die aufgeführten Minutenpreise gelten ab sofort. Alle Verbindungen
werden im Minutentakt abgerechnet.
Nach diesem wochenlangen Schlagabtausch kommt nun Konkurrenz
von unerwarteter Seite für Super24: Die Düsseldorfer Anbieterin
11883 Telecom GmbH, besser bekannt unter ihrer
Netzvorwahl 010012, senkt zum 1. Dezember seine Preise für
27 Ziele in Süd- und Mittelamerika, Asien, Afrika und Osteuropa.
Darunter sind gleich 25 neue Spitzenpreise im offenen Call by Call,
wodurch Super24 insgesamt acht Mal entthront wird. Nicht "Spitze"
ist 010012 lediglich bei Chile und Costa Rica. Den günstigsten
Anbieter für Ihr Zielland erhalten Sie tagesaktuell über unsere
Standardabfrage auf unserer Homepage
http://www.teltarif.de/ .
- E-Plus Free & Easy: Auslandsroaming mit zweiter Karte
Wie angekündigt führt
E-Plus zum 1. Dezember Roaming für
Free & Easy-Kunden ein. Der Kunde muss dabei einen
separaten Vertrag abschließen und erhält eine zweite SIM-Karte
mit eigener Rufnummer. Im Gegensatz zu D1 gibt E-Plus für seine
Prepaid-Kunden aber keine Rufumleitungen frei. Somit ist man im
Ausland nicht unter seiner gewohnten Handynummer, sondern nur unter
der "Free & Easy goes International"-Nummer erreichbar.
Diese Nummer funktioniert wiederum nur im Ausland und nicht im
heimischen E-Plus-Netz.
Die Roaming-Karte erhält man auch ohne
Free & Easy-Vertragsverhältnis. Eine positive
Bonitätsprüfung ist allerdings erforderlich. Die Karte ist
grundgebührfrei und vom Tag der Erstaktivierung an zwölf Monate
gültig.
E-Plus weist in einem Händlerfax darauf hin, dass zur Nutzung
der International-Card im Ericsson A1018S, Nokia 5130 oder Philips
Savvy ein spezieller "Auslandscode" benötigt wird. Offenbar
umschreibt der Netzbetreiber so den Begriff "SIM-Lock". Wer eine
Free & Easy-Karte zusammen mit einem der oben genannten
Telefone gekauft hat, hat somit möglicherweise die Gelegenheit,
durch den Umweg über die Auslandsfreischaltung kostenlos den SIM-Lock
des Handys aufheben oder zumindest einschränken zu lassen. Teltarif
wird dies testen und über das Ergebnis berichten.
- Mit D-Plus für 9 Pf./Min. ins Berliner Festnetz - Flatrate bei Envia.Tel
Wer häufig vom Handy aus ins Berliner Festnetz telefoniert,
sollte sich einmal ein Angebot des Service-Providers
D-Plus ansehen. Ein spezieller Hauptstadt-Tarif
im E-Plus-Netz ermöglicht Gespräche für
9 Pfennig pro Minute zu Berliner Festnetz-Nummern (Vorwahl
030). Das ist tagsüber nur minimal teurer als ein Ortsgespräch
zwischen Festnetz-Telefonen.
Der Vertrag verlangt einen monatlichen Mindestumsatz
von 9,95 Mark. Bis zum 31. Dezember entfällt die
monatliche Grundgebühr in Höhe von 9,95 Mark. Gespräche
zu anderen Festnetz-Zielen außerhalb Berlins kosten in der
Hauptzeit 99 Pfennig, in der Nebenzeit 39 Pfennig pro
Minute. Telefonate in die deutschen Konkurrenz-Netze kosten 1,59
bzw. 0,69 Mark in der Minute. Abgerechnet wird im Takt 60/10,
das heißt, die erste Minute wird voll berechnet, danach geht es in
10-Sekunden-Schritten weiter. Wenn man einen Zwei-Jahres-Vertrag
abschließt, bekommt man ein Siemens C35i-Mobiltelefon dazu.
Ebenfalls einen regionalen Bezug hat das Angebot
von Envia.tel: Diese
Telekommunikationsgesellschaft bietet ihren Kunden
Telefon-Vollanschlüsse sowie verschiedene Möglichkeiten
des Internetzugangs an. Das Unternehmen ist in Sachsen und
Südbrandenburg tätig. Das interessanteste Angebot von Envia.tel
dürfte die Internet-Flatrate für 68,06 Mark im Monat sein,
die von Privatkunden mit einem Vollanschluss genutzt werden kann.
Der monatliche Grundpreis beträgt für einen Analoganschluss
28,37 Mark und für einen ISDN-Mehrgeräteanschluss
45,38 Mark.
- DSL-Weihnachtspreise bei Cybernet und WOL
Im Rahmen einer Weihnachtsaktion bietet die Cybernet AG mit
dem Business Line speedw@y-DSL-Paket eine Business-Flatrate
für 199 Mark monatlich an. Der reguläre Preis für den
schnellen Zugang zum Internet beträgt sonst 295 Mark.
Die Einrichtungsgebühr von bisher 975 Mark entfällt im Rahmen
der Weihnachtsaktion für den Geschäftskunden komplett. Der ermäßigte
Preis gilt für die gesamte Vertragslaufzeit von 12 Monaten.
Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen,
denen ISDN für die Anbindung an das Internet nicht reicht.
Die monatlichen Kosten sind unabhängig vom Datenvolumen. Das
uneingeschränkt netzwerkfähige "Plug-and-Play"-Komplettpaket umfasst
die SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)-Standleitung samt Router
mit 144 Kbit/s symmetrischer Bandbreite sowie IP-Adressen.
Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember dieses Jahres.
Der Internet-Provider World Online
(WOL) bietet ab sofort ebenfalls einen schnellen Internetzugang
per SDSL an. Vorerst können Privat- und Geschäftskunden diesen
Service aber nur in einigen ausgewählten Großstädten nutzen.
In Kürze soll das Angebot aber bundesweit verfügbar sein.
Entscheidet man sich zum Beispiel für den Standard-Pauschaltarif
mit der Übertragungsrate von 144 kBit pro Sekunde, kostet das
449 Mark pro Monat. Wählt man die maximale Übertragungsrate
von 2,3 MBit pro Sekunde, werden dafür 3949 Mark im
Monat fällig. Alternativ dazu ist auch eine Abrechnung nach
Transfervolumen möglich. Die Anschlussgebühr des SDSL-Zugangs
von WOL beträgt einmalig 90 Mark bei einer Mindestlaufzeit
von 12 Monaten. Wohnt man in den Regionen Frankfurt/Main
oder München, kann man am Pilotprojekt von WOL teilnehmen. Dabei
entfällt für die Einrichtung des SDSL-Zugangs die Anschlussgebühr,
und man surft die ersten drei Monate zum Vorzugs-Pauschalpreis.
Es werden für eine Übertragungsgeschwindigkeit von 144 kBit pro
Sekunde 275 Mark monatlich und bei 2,3 MBit pro Sekunde
2850 Mark im Monat fällig.
- RegTP-Chef Scheurle tritt zurück: Niederlage für den Wettbewerb?
Am Erscheinungstag unseres letzten Newsletters gab der Chef der
Bonner Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post, Klaus-Dieter Scheurle, seinen
Rücktritt zum Jahresende bekannt. Das Bundeswirtschaftsministerium
teilte dazu mit, dass Scheurle künftig einen Posten in der
Privatwirtschaft übernehmen wird. Scheurle stand seit ihrer Gründung
im Jahr 1998 an der Spitze der Behörde.
Der postpolitische Sprecher der liberalen Bundestagsfraktion,
Rainer Funke, sagte, dass der Behördenchef monatelang "unter
Dauerbeschuss von Ex-Monopolisten und wettbewerbsfeindlichen
Ministern" gestanden habe. Für seine "standhaften"
Liberalisierungsentscheidungen sei Scheurle auf Druck der
Telekom von Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) und
Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) "gemobbt" worden.
Nach seinem Ausscheiden soll Scheurles Stellvertreter, Matthias
Kurth, die Geschäfte leiten, bis der Beirat der Regulierungsbehörde
einen neuen Präsidenten vorgeschlagen habe. Kurth wird in
Medienberichten bereits als offizieller Nachfolger gehandelt.
Als SPD-Mitglied stehen Kurths Chancen besser als die des zweiten
Stellvertreters Gerhard Harms (FDP).
Allerdings muss Kurth nach Informationen des Nachrichtenmagazins
"Focus" gewissen "Spielregeln" folgen, wenn er denn nach ganz oben
kommen will. Vor allem soll er die Ex-Monopolisten Deutsche Telekom
und Deutsche Post schonen. Es heißt, dass die Bundesregierung
Matthias Kurth nur dann zu Scheurles Nachfolger ernennen werde,
wenn er bei den Gebühren-Entscheidungen zur Internet-Pauschale
und zum Ortsnetz zugunsten der Telekom entscheide, berichtete
das Münchener Nachrichtenmagazin unter Berufung auf RegTP-Kreise.
Zudem müsse Kurth einer möglichen Verlängerung des Post-Briefmonopols
zustimmen. Damit würden sich die Befürchtungen bestätigen, dass
nach dem Rücktritt Scheurles ein neuer Kurs eingeschlagen wird.
.
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