Newsletter 27/00 vom 09.11.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 09.11.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. AOL bietet Flatrate ohne Jahresvertragsbindung
  2. Kostenlose Ortsgespräche
  3. Genion: Kostenlos Sprachnachrichten verschicken
  4. Sich anrufen lassen und Geld verdienen
  5. Sich an-SMSen lassen und bares Geld verdienen
  6. E-Plus: SMS ins Festnetz schicken
  7. E-Plus setzt ebenfalls auf den GPRS-Standard
  8. Kein Geschäft mit Prepaid-Kunden
  9. "Nur" 1,4 Milliarden für UMTS in Österreich - Schweizer Auktion demnächst
  10. Auslandsgespräche: Alaska und Hawaii billiger als USA
  11. Deutsche Telekom: Bessere Tarifanzeige bei Auslandsgesprächen
  1. AOL bietet Flatrate ohne Jahresvertragsbindung

    Es ist zur Rarität geworden, positives vom Flatratemarkt zu berichten. Nach der wahren Pleitewelle der letzten Monate holt AOL nun mit einer neuen Flatrate-Kampagne zum Gegenschlag aus.

    Durch Zufall flatterte der teltarif-Redaktion eine Aktions-CD-ROM ins Haus, welche die schon bekannte AOL-Flatrate für 78 Mark im Monat anpries. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass mehr hinter der Kampagne steckt, als nur einfache Werbung für die Flatrate aus dem Hause Bertelsmann. So heißt es auf dem Booklet: "Bei Anmeldung bis zum 31. Dezember 2000 keine Jahresvertragsbindung."

    Auf Rückfrage bei AOL-Pressesprecher Jens Nordlohne wurde teltarif bestätigt, dass AOL derzeit zahlreiche dieser CD-ROMs an ausgewählte Kunden verschicke, um diesen die Möglichkeit zu geben, sich ohne feste Vertragsbindung für den Flatrate-Tarif anzumelden. Als Hintergrund nannte Nordlohne, AOL möchte die Resonanz auf ein solches Angebot testen, um der Regulierungsbehörde (im Erfolgsfall) deutlich machen zu können, dass eine solche Flatrate in Deutschland wirklich gebraucht wird.

  2. Kostenlose Ortsgespräche

    Wovon alle Telefonkunden träumen, wird für Kunden der Stuttgarter tesion bald Wirklichkeit: nach der Erschließung verschiedener Ortsnetze in Baden-Württemberg bietet der Regionalanbieter kostenlose Gespräche im jeweiligen Ortsnetz an. Das Angebot gilt für Telefonate zu allen Anschlüssen, nicht nur zu netzinternen. Allerdings benötigt man einen ISDN-Anschluss bei tesion. Das Angebot startet am 13. November in Freiburg, ab dem 1. Dezember geht es auch in Biberach, Stuttgart Innenstadt, Karlsruhe und Mannheim los. Heilbronn folgt dann im neuen Jahr am 15. Januar. Die Grundgebühr für einen ISDN-Mehrgeräteanschluss inklusive Ortsgesprächs-Flatrate beträgt 64 Mark im Monat, ein Anlagenanschluss kommt auf 99 Mark monatlich. Einen "Haken" hat das Angebot aber doch: Surfen kann man leider nicht kostenlos. Es gibt zwar 5 Freistunden im Monat, aber jede weitere Minute kostet 1,9 Pfennig. Internetverbindungen zu Nummern im Ortsbereich will tesion ausfindig machen und den Nutzern in Rechnung stellen.

    Auf einen schönen Advent können sich auch MEOCOM-Kunden und solche, die es jetzt noch werden wollen, freuen: An allen vier Adventssonntagen können sie bundesweit völlig kostenfrei zu allen Festnetzanschlüssen telefonieren! Damit startet die lokale Telekommunikationsfirma das diesjährige "Weihnachts-Rollout", früher auch Adventszeit genannt. Wir dürfen also schon jetzt gespannt sein, was an Weihnachtsangeboten noch auf uns zukommt.

  3. Genion: Kostenlos Sprachnachrichten verschicken

    Mit zunehmender Zahl der Dienste gibt es auch beim Mobilfunk immer mehr Spartricks wie den unten vorgestellten. Im Newsletter können wir davon leider nur eine Auswahl vorstellen. Schauen Sie mal im Nachrichten- oder Infobereich auf http://www.teltarif.de vorbei, wenn Sie noch weitere Tipps haben wollen.

    Angekündigt wurde das Feature vom seinerzeitigen Produktmanager der VIAG Interkom bereits auf der Internationalen Funkausstellung vor mehr als einem Jahr, umgesetzt wurde es erst jetzt: Über die Mailboxen des E2-Mobilfunknetzes kann man jetzt auch Nachrichten austauschen oder empfangene Nachrichten weiterleiten.

    Wer Genion-Kunde ist und sich innerhalb seiner Homezone befindet, zahlt dafür noch nicht einmal etwas, denn innerhalb der Genion-Homezone ist der Zugriff auf die Mailbox kostenlos. Damit ist kostenloser Nachrichtenaustausch möglich. Man darf nur nicht den Gesprächspartner direkt anrufen, sondern muss zunächst seine Mailbox anwählen, um dann per Menüpunkt 4 eine Nachricht an eine andere Mailbox zu senden. Für den Empfänger ist das Abhören der Nachricht kostenlos, wenn er ebenfalls Genion-Kunde ist und sich in seiner Homezone aufhält.

    Außen vor bleiben dagegen LOOP-Kunden, denn in die netzinternen Anrufbeantworter der VIAG-Prepaidkarten wurde das neue Feature nicht integriert.

    E-Plus-Kunden in den neuen Business-Tarifen oder mit Verträgen aus der Anfangszeit von E-Plus können die Mailbox ebenfalls kostenlos nutzen. Auch die E-Plus-Mailbox erlaubt das Weiterleiten von Nachrichten.

  4. Sich anrufen lassen und Geld verdienen

    Es war ja zu erwarten gewesen: Wenn die Tarife immer weiter sinken, dann kommt der Punkt, dass Telefonieren nicht nur kostenlos ist, sondern der Nutzer auch noch Geld fürs Telefonieren bekommt. Allerdings gilt dieses vorerst nur für den Angerufenen, und nur für Prepaid-Kunden von Viag Interkom. Gestern bestätigte Viag Interkom entsprechende Gerüchte. Pro voller Gesprächsminute gibt es ein Guthaben von 3 Pfennig.

    Dieses neue Produkt von VIAG Interkom heißt "EasyMoney". Auf einem speziellen "EasyMoney"-Konto wird dabei zunächst der entsprechende Betrag, der bei einem eingehenden Anruf "er-telefoniert" wird, gutgeschrieben. Sind 2 Mark erreicht, wird diese Summe auf das LOOP-Guthaben des jeweiligen Kunden übertragen. Gewertet werden Anrufe aus dem Festnetz und von Mobiltelefonen. Ist man im D1-Netz eingebucht, gibt es aber kein Geld.

    Die "Zeche" zahlt bei diesem Modell - indirekt - der Anrufende. Es bleibt im Sinne sinkender Preise zu hoffen, dass derartige Rückvergütungen nicht überhand nehmen.

  5. Sich an-SMSen lassen und bares Geld verdienen

    "Geld verdienen per SMS" ist das Motto des neuen Services der Münchner MindMatics AG. Mit "SMS-You-Up" bietet das Unternehmen allen Handynutzern die Möglichkeit, mit personalisierten Werbe-SMS Geld zu verdienen. Der Nutzer erhält bis zu fünf Werbe-SMS pro Tag. Pro SMS wird ihm ein Punktebonus im Gegenwert von 10 Pfennig gutgeschrieben. Ist ein Geldbetrag von 30 DM erreicht, soll eine Überweisung des Betrags auf das Bankkonto des Nutzers erfolgen. Bis dahin muss man allerdings 300 SMS über sich ergehen lassen. Ab sofort können sich Teilnehmer aller Mobilfunknetze in Deutschland online unter sms-you-up.de [Link auf http://www.sms-you-up.de entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] anmelden und ihr eigenes Interessensprofil aus Bereichen wie Internet, Sport oder Wirtschaft festlegen.

    Fraglich ist allerdings, ob die Rechnung von MindMatics aufgehen wird. Denn neben den 10 Pfennig Rückerstattung an den Empfänger muss MindMatics auch noch die Kosten für den SMS-Versand finanzieren. Rechnet man noch die im Werbebereich üblichen Agenturprovisionen hinzu, kommt man auf einen Preis von ca. 20 Pfennig, zu dem MindMatics die SMS an die Werbetreibenden verkaufen muss, um Gewinn zu machen. Dieses ist ein sehr hoher Preis für einen Werbeträger, der nur kurze Textnachrichten ohne Grafik oder Ton zulässt.

  6. E-Plus: SMS ins Festnetz schicken

    Seit 1. November bietet E-Plus das neue Produkt "SMS To Speech" an. Damit können sowohl Vertrags- als auch Prepaid-Kunden für jeweils 39 Pfennig SMS-Meldungen an eine Festnetznummer innerhalb Deutschlands verschicken. Dem Empfänger wird die getippte Nachricht dann als gesprochene Nachricht vorgetragen. Ist er nicht erreichbar, wird die Zustellung 48 Stunden lang wiederholt, wobei zwischen 23 und 6 Uhr "Nachtruhe" herrscht.

    Die Rufnummer des Absenders sowie Datum und Uhrzeit der jeweiligen SMS werden ebenfalls angesagt. Es ist derzeit möglich, Nachrichten auf Deutsch, Englisch und Französisch zu übermitteln. Eine automatische Übersetzung der SMS innerhalb dieser drei Sprachen soll in einigen Monaten angeboten werden.

  7. E-Plus setzt ebenfalls auf den GPRS-Standard

    Auch der Düsseldorfer Mobilnetzbetreiber E-Plus will den neuen Datenübertragungsstandard GPRS einführen. Als Starttermin wurde der 4. Dezember genannt. Die konkurrierende HSCSD-Technologie, die E-Plus bereits seit dem vergangenen Jahr unter dem Namen HSMD (High Speed Mobile Data) anbietet, soll weiterhin betrieben werden.

    Im Unterschied zu HSMD, wo nach Zeit abgerechnet wird, wird bei GPRS die tatsächlich übertragene Datenmenge berechnet. Mit Einführung von GPRS sollen zunächst 80 Prozent des E-Plus-Netzes mit der neuen Technologie ausgerüstet sein. Im ersten Quartal 2000 werden nach E-Plus Angaben 100 Prozent des Netzes GPRS-tauglich sein. Zunächst sollen Datenübertragungsraten von 20 Kilobit pro Sekunde möglich sein, die bis Mitte des nächsten Jahres auf 40 kbit/s verdoppelt werden sollen.

    Hier noch einmal die wesentlichen Merkmale der beiden Standards für die schnelle Datenübertragung im Mobilfunkbereich: Bei HSCSD werden mehrere gewöhnliche Gesprächs- bzw. Datenkanäle aufgebaut. Statt mit 9600 bzw. 14400 bit/Sekunde surft man dann mit dem zwei- bis dreifachen Tempo. Nachteil: Entsprechend viele Sprachkanäle werden blockiert - Netzüberlastungen könnten also noch öfter auftreten als bisher. Der Aufbau einer Verbindung dauert relativ lange - es ist also nicht möglich, mal schnell einen Internetkanal zuzuschalten, während z.B. eine große Webseite übertragen wird.

    GPRS geht einen komplett anderen Weg. Statt über Sprachkanäle werden die Daten in Pakete gepackt und immer dann übertragen, wenn Bedarf ist und freie Kapazitäten vorhanden sind. Wird beispielsweise ein neuer Sprachkanal aufgebaut, weil in derselben Funkzelle ein anderer Handy-Nutzer ein mobiles Gespräche beginnt, wird die Datenrate bei GPRS entsprechend reduziert. Man bleibt in diesem Fall weiter online, surft allerdings nicht mehr ganz so schnell wie bisher.

    Durch den Paketmodus fällt das Problem des Verbindungsauf- und -abbaus weg. Manche sagen deswegen, dass ein GPRS-Handy immer online sei. Das ist aber irreführend, denn es werden bei GPRS nur dann Daten übertragen, wenn das auch benötigt wird. Wer nicht surft, hat somit bei GPRS auch keine Verbindung zum Netz, ist also offline. Dennoch ist ein GPRS-Handy ständig in Bereitschaft für Datentransfers, genauso, wie ein eingeschaltetes und in ein Netz eingebuchtes Handy immer in Bereitschaft ist, einen Anruf entgegenzunehmen.

  8. Kein Geschäft mit Prepaid-Kunden

    Über die Hälfte der Mobilfunk-Einsteiger kauft sich heutzutage eine Prepaidkarte. Im Paket mit einem Handy, dessen echter Wert meist über 300 Mark liegt, und einem Startguthaben von 25 Mark gibt es den Mobilfunkanschluss auf Vorkasse bei allen Anbietern für unter 100 Mark. Die Mobilfunkanbieter hoffen dabei natürlich, dass der Prepaidler die Kundengewinnungskosten durch höhere Gesprächsgebühren wieder hereintelefoniert. Diese Rechnung scheint aber nicht aufzugehen.

    Auf der Systems in München sagte Uwe Bergheim, Vorsitzender der Geschäftsführung bei E-Plus: "Der Prepaid-Boom wird teilweise zu teuer erkauft. Die zu erwartenden Umsätze mancher Kundengruppe rechtfertigen nicht immer die enormen Kundengewinnungskosten vor allem bei den preisgünstigen Prepaid-Paketen."

    Auch bei den anderen Anbietern dürfte die Rentabilität in diesem Kundensegment nicht viel besser aussehen. Es sind keine Einzelfälle, wenn Kunden eine Prepaidkarte abtelefonieren, wegschmeißen und sich eine neue kaufen, statt das Guthaben mit einer Aufladekarte nachzuladen. Denn die Prepaidkarten (ohne Handy) für Neukunden sind oftmals billiger zu haben als Aufladekarten für Bestandskunden. Viele andere kaufen sich ein Prepaid-Handy, um mal das mobile Telefonieren auszuprobieren, nutzen es dann aber nicht.

    Um dies zu verhindern, haben T-D1, D2 und e-plus unlängst die Anzahl der Prepaidkarten pro Kunde beschränkt. Dennoch scheint der Prepaid-Markt nach wie vor eher schöne Kundenzahlen zu generieren als handfeste Umsätze.

  9. "Nur" 1,4 Milliarden für UMTS in Österreich - Schweizer Auktion demnächst

    Die Versteigerung der österreichischen UMTS-Mobilfunklizenzen ist mit einem Gesamterlös von "nur" 706 Millionen Euro (1,38 Milliarden Mark) zu Ende gegangen. Nach nur zwei Tagen haben alle sechs Bieter eine "kleine Lizenz" mit zwei Frequenzpaaren erhalten. Dies sind die bestehenden Anbieter Mobilkom, tele.ring, ONE und die Deutsche Telekom-Tochter max.mobil sowie die "Neueinsteiger" Telefónica und Hutchison. Die Auktion wurde am vergangenen Freitag nachmittag nach sechsstündiger Unterbrechung wieder aufgenommen, nachdem die zuständige Regulierungsbehörde Telekom Control ihren zuvor erhobenen Vorwurf der Absprache zwischen den Anbietern fallengelassen hat.

    Kurz vor dem geplanten Beginn der UMTS-Auktion in der Schweiz am kommenden Montag haben ausländische Großkonzerne ihre Position auf dem eidgenössischen Markt verstärkt. France Télécom übernahm vom deutschen Energiekonzern E.ON dessen 42,5-prozentigen Anteil am Schweizer Mobilfunkunternehmen Orange Communications und verdoppelte damit seinen Einfluss. Der Schweizer Ex-Monopolist Swisscom holte sich derweil den britischen Mobilfunkriesen Vodafone ins Boot. Vodafone übernimmt einer Firmenmitteilung zufolge für 4,5 Milliarden Franken (5,76 Milliarden Mark) 25 Prozent an der Swisscom Mobil AG. In der Schweiz sollen ab Montag vier UMTS-Lizenzen zum Aufbau multimedia- und internetfähiger Mobilfunknetze versteigert werden.

  10. Auslandsgespräche: Alaska und Hawaii billiger als USA

    Das Telefonieren in die "exotischen Regionen" der USA ist bei Onetel inzwischen billiger als ins "Stammland": Bei Gesprächspreisen von 8,4 Pfennig pro Minute nach Alaska und Hawaii irritiert der Standardtarif USA mit 8,9 Pfennig pro Minute. So etwas ist möglich, da die Gespräche nach Kanada und Hawaii teilweise andere Wege gehen, als die in die anderen Bundesstaaten.

    Auch ansonsten ist der Preisrutsch bei den Auslandstarifen seit der letzten Woche bemerkenswert. Befragen Sie daher im Zweifelsfall unsere Tarifdatenbank auf unserer Homepage http://www.teltarif.de , um zu überprüfen, ob sich auch für Ihre Destinationen etwas geändert hat.

    Nachdem die Drillisch Festnetz GmbH zum 1. November an der Preisschraube für Auslandgespräche gedreht hat, drehte der Frankfurter Anbieter Onetel kräftig weiter: Für viele der folgenden Ziele hat sich Onetel (Call-by-Call-Vorwahl: 01086) mit der Preissenkung an die Tabellenspitze im offenen Call-by-Call geschoben. Das Angebot gilt aber vorerst nur bis zum 31. Dezember diesen Jahres:

    • Alaska 8,4 Pf./Min.
    • Armenien 60 Pf./Min.
    • Aserbaidschan 60 Pf./Min.
    • Bahrein 65 Pf./Min.
    • Bangladesh 112 Pf./Min.
    • Brunei 53 Pf./Min.
    • Cookinseln 130 Pf./Min.
    • Fidschi 125 Pf./Min.
    • Georgien 45 Pf./Min.
    • Hawaii 8,4 Pf./Min.
    • Hong Kong 11 Pf./Min.
    • Indonesien 50 Pf./Min.
    • Irak 140 Pf./Min.
    • Israel 20 Pf./Min.
    • Jemen 130 Pf./Min.
    • Kambodscha 97 Pf./Min.
    • Kasachstan 50 Pf./Min.
    • Kirgisistan 65 Pf./Min.
    • Kiribati 128 Pf./Min.
    • Korea (Nord) 90 Pf./Min.
    • Kuwait 87 Pf./Min.
    • Laos 123 Pf./Min.
    • Libanon 80 Pf./Min.
    • Malaysia 23 Pf./Min.
    • Mikronesien 108 Pf./Min.
    • Mongolei 115 Pf./Min.
    • Nauru 100 Pf./Min.
    • Nepal 135 Pf./Min.
    • Neu-Kaledonien 75 Pf./Min.
    • Neuseeland 11 Pf./Min.
    • Oman 95 Pf./Min.
    • Pakistan 125 Pf./Min.
    • Palau 45 Pf./Min.
    • Papua-Neuguinea 60 Pf./Min.
    • Philippinen 45 Pf./Min.
    • Katar 80 Pf./Min.
    • Russland 39 Pf./Min.
    • Samoa (West) 73 Pf./Min.
    • Saudi Arabien 100 Pf./Min.
    • Taiwan 20 Pf./Min.
    • Tokelau 65 Pf./Min.
    • Tonga 125 Pf./Min.
    • Vietnam 148 Pf./Min.
    • Zypern 35 Pf./Min.
    Die Spitzenplätze für Japan (14,4 Pf./Min.), Singapur (18 Pf./Min.), Thailand (57,7 Pf./Min.), Süd-Korea (18 Pf./Min.) und die Salomonen (108 Pf./Min.) muss sich Onetel mit anderen Anbietern teilen. Allerdings rechnet Onetel im Minutentakt ab, während KDD Conos (Vorwahl: 01063) beispielsweise einen 30-Sekundentakt anbietet, was die bessere Wahl ist.

    Trotz der Preisoffensive von Onetel hat Drillisch (010050) einige Spitzenplätze im offenen Call-by-Call halten können:

    • China mit 46 Pf./Min.
    • Dominikanische Republik 30 Pf./Min.
    • El Salvador 56 Pf./Min.
    • Süd-Korea 18 Pf./Min.
    • Lettland 52 Pf./Min.
    • Litauen 52 Pf./Min.
    • Polen 32 Pf./Min.
    • Singapur 18 Pf./Min.
    • Tschechische Republik 31 Pf./Min.
    • Ukraine 46 Pf./Min.
    • Uruguay 73 Pf./Min.
    Außerdem sind Moskau, St. Petersburg und Georgien jetzt auch im offenen Call-by-Call über die 010050 zu erreichen. Genau wie Onetel rechnet Drillisch diese Tarife im Minutentakt ab. Pre-Selection-Kunden profitieren von einer sekundengenauen Abrechnung. Wer sich bis zum 30. November für eine Pre-Selection auf die 010050 entscheidet, bekommt zudem ein Startguthaben von 44 Mark gutgeschrieben.

    Auch bei Rapid Link hat sich einiges geändert, leider nicht unbedingt zum positiven. Die Auslandstarife teils gesenkt, teils erhöht. Besonders ärgerlich ist die jetzt schlechtere Taktung beim Pre-Selection-Privat-Tarif. Rapid-Link rechnet hier jetzt, wie auch beim Call-by-Call, im Minutentakt ab, und nicht mehr sekundengenau. Lediglich bei den Spezialtarifen für Mannheim, Frankfurt und Würzburg sowie beim Business-Tarif, der nur über Pre-Selection nutzbar ist, wird weiterhin sekundengenau tarifiert.

    Nutzer des Business-Tarifs können sogar kostenlos ins Ausland und in die Mobilfunknetze telefonieren, sofern die Gespräche kürzer als 10 Sekunden sind. Seit dem 1. November gelten die neuen Tarife. Günstiger telefoniert man dabei nur nach Kanada für jetzt 13 Pfennig pro Minute, statt vorher 14 Pfennig, in die spanischen Städte Madrid und Barcelona für 16 Pfennig pro Minute statt 17 Pfennig, und in den Iran für 1,25 Mark pro Minute statt bisher 1,67 Mark. Gespräche in die USA kosten jetzt mit 13 Pfennig pro Minute einen Pfennig mehr. Anrufe in die russischen Metropolen Moskau und Sankt Petersburg sind ebenfalls teurer geworden und kosten jetzt 39 Pfennig pro Minute. Erhöht wurden auch die Tarife für Telefonate nach Georgien, Singapur, Lima in Peru, Kuala Lumpur in Malaysia und zu den Norfolk Islands.

    Auch der Wiesbadener Telefonanbieter 01017 liefert neue Tarife, statt sich um den bundesweiten Ausbau seines Call-by-Call-Angebotes zu kümmern. Für alle, die schon über die 01017 telefonieren können, hier einfach die neuen Preise (und in Klammern die alten):

    • Bangladesh 117,4 Pf./min. (123 Pf./min.)
    • Bulgarien 49,9 Pf./min. (50,7 Pf./min.)
    • Estland 39,6 Pf./min. (39,7 Pf./min.)
    • Fidschi 124,9 Pf./min. (111,1 Pf./min.)
    • Finnland 15,8 Pf./min. (16 Pf./min.)
    • Frankreich 10,7 Pf./min. (12,9 Pf./min.)
    • Griechenland 31,9 Pf./min. (32,8 Pf./min.)
    • Italien 12,9 Pf./min. (9,3 Pf./min.)
    • Lettland 51,9 Pf./min. (52,7 Pf./min.)
    • Türkei 37,8 Pf./min. (34,8 Pf./min.)
    Außer bei den Anrufen ins italienische Festnetz, nach Fidschi und in die Türkei werden alle genannten Ziele billiger.

    Und last but not least hat Mannesmann Arcor zum Monatsbeginn seine Auslandspreise in den Optionstarifen Arcor Sunny, Sunny Pro und Sunny City gesenkt, und damit weitgehend denen der Aktiv Plus-Option bei der Deutschen Telekom angepasst: Sunny-Kunden telefonieren innerhalb Deutschlands in der Hauptzeit (werktags von 9 bis 18 Uhr) für 9 statt 11 Pfennig pro Minute, in der Nebenzeit werden 6 Pfennig berechnet. In nahezu alle westeuropäischen Länder sowie in die USA und nach Kanada können Sunny-Kunden nun rund um die Uhr für 9 Pfennig pro Minute telefonieren. Damit hat sich der Minutenpreis für diese Destinationen halbiert. Nach Portugal zahlt man für ein einminütiges Gespräch 19 Pfennig, eine Minute Griechenland, Tschechien oder Island ist für 29 Pfennig zu haben. Einen Haken hat die Sache aber doch: Arcor berechnet nun für Telefonate in ausländische Mobilfunknetze einen Zuschlag von 23 Pfennig pro Minute, so dass man für ein Gespräch zu einem Handy z.B. in Österreich, Großbritannien oder Italien insgesamt 30 Pfennig pro Minute zahlt. Bestandskunden werden automatisch auf die neuen Tarife umgestellt.

  11. Deutsche Telekom: Bessere Tarifanzeige bei Auslandsgesprächen

    Die Deutsche Telekom hat eine technische Möglichkeit gefunden, um ihren Kunden ab diesem Monat eine differenzierte Tarifanzeige für Festnetz- und Mobilfunkziele bei Standardverbindungen in die Länder zu ermöglichen, für die Mobilfunkzuschläge berechnet werden. Bei Einführung dieser Zuschläge zum 1. September 2000 war eine getrennte Anzeige von Verbindungen ins Festnetz ohne Zuschläge und Verbindungen in ausländische Mobilfunknetze mit den Zuschlägen aus technischen Gründen in der Tarifanzeige am Telefon des Kunden nicht darstellbar. Daher wurde als Übergangslösung die generelle Anzeige des höheren Tarifs inklusive des Mobilfunkzuschlags auch für Festnetzverbindungen angeboten.

    Da sich die Telekom nicht in der Lage sah, kurzfristig die Kapazitäten zu erweitern, hat sie jetzt eine Alternativlösung erarbeitet. Dazu wird die spezielle Tarifanzeige des "Vis-à-vis"-Tarifes im für Kunden in grenznahmen Bereichen aufgehoben. Statt dessen wird hier jeweils der Standardtarif angezeigt. Mit der so gewonnenen Datenkapazität ist nun eine erweiterte Kennzahlenauswertung und damit eine Differenzierung in der Tarifanzeige zwischen Festnetz- und Mobilfunkzielen bei Standardverbindungen möglich geworden. Nach wie vor ist die Tarifanzeige aber nicht völlig korrekt, da sie zumeist in einem anderen Takt erfolgt, als die tatsächliche Abrechnung.


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