Newsletter 26/00 vom 02.11.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 02.11.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. teltarif-Umfrage: Noch sind Preise für über 10.000 Mark zu haben
  2. Festnetz-Tarife in der Halloween-Woche: Rund um die Uhr für 5 Pf./Min. telefonieren
  3. VarTec - 5 Pf./Min. für Ferngespräche, USA und europäische Ziele angekündigt
  4. Auslandsgespräche: 8,5 Pf./Min. nach Italien, Spanien und Frankreich
  5. Schnelles Internet: DSL-Tiefstpreise nur noch für kurze Zeit?
  6. Flatrate ab 29,90 Mark und neue Preise bei MSN
  7. Ericsson präsentiert Lifestyle-Handy T20s mit Chatfunktion
  8. D2 startet standortbezogene WAP-Dienste
  9. Neuer Prepaid-Tarif bei T-Mobil: Mit Xtra4You tagsüber für 99 Pfennig ins Festnetz
  1. teltarif-Umfrage: Noch sind Preise für über 10.000 Mark zu haben

    Unsere Online-Umfrage, bereits in den letzten Newslettern kurz vorgestellt, geht in die letzte Runde. Noch haben Sie die Chance, einen von vielen wertvollen Preisen zu gewinnen, unter anderem die Möglichkeit, ein halbes Jahr kostenlos zu telefonieren, oder gar ein "mobiles Büro" bestehend aus Organizer und Top-Handy. Klicken Sie für den Fragebogen auf http://www.teltarif.de

    Wir wollen in der Umfrage von Ihnen wissen, wie sich der Tk-Markt in der Zukunft entwickelt. Was erwarten Sie von neuen Mobilfunkdiensten wie UMTS? Wie steht es mit dem mobilen Internet WAP? Solche Fragen und mehr erwarten Sie auf www.teltarif.de .

    Wir bedanken uns bei allen bisherigen Teilnehmern - und wünschen Ihnen viel Glück bei der Verlosung!

  2. Festnetz-Tarife in der Halloween-Woche: Rund um die Uhr für 5 Pf./Min. telefonieren

    Mit seiner Halloween-Aktion hat der Düsseldorfer Anbieter 01051 Telecom wieder einmal den Festnetz-Inlandteil gerettet: Ferngespräche über die 01051 kosten während der Halloweenwoche vom 1. bis zum 7. November rund um die Uhr 5 Pfennige pro Minute. Tagsüber ist dieser Preis Spitze, nachts gibt es allerdings billigere Angebote. Schauen Sie am besten einfach in unsere Tarifabfrage auf www.teltarif.de, um eine übersichtliche Tabelle der günstigsten Angebote zu ermitteln.

    Nicht nur beim offenen, auch beim Call-by-Call mit Anmeldung hat sich etwas getan: Bei Mistral Telecom kann man ab 1. November nach der Anmeldung ab 3,5 Pfennig pro Minute telefonieren. Allerdings macht dieser Anbieter den Kunden die Entscheidung zwischen den verschiedenen Tarifvarianten nicht einfach. Wollen Sie lieber sekundengenau oder im Minutentakt abgerechnet werden? Beim Tarif Mistral Allround 2000 (Minutentakt), lassen sich Ferngespräche tagsüber von 8 bis 18 Uhr für 7 Pfennig in der Minute führen. Nachts und am Wochenende werden 3,5 Pfennig fällig. In der sekundengenauen Variante kostet die Minute tagsüber 10 Pfennig, nachts bleibt es bei 3,5 Pfennig. Bei den Auslandspreisen ist es ähnlich, der Sekundentakt führt zu höheren Minutenpreisen. Das Angebot von Mistral kann man auch per Pre-Selection nutzen. Im angemeldeten Call by Call wird ein Mindestumsatz von 9,90 Mark berechnet. Dieser entfällt, wenn man sich für eine Pre-Selection entscheidet - als Belohnung gibt es dann sogar ein Startguthaben in Höhe von 99 Mark. Alles weitere zu Mistral, wie Hotlinenummer oder die genauen Vertragsbedingungen, erfahren Sie wie immer auf unseren Anbieterseiten auf www.teltarif.de .

    Einen tollen Tarif gibt es auch beim Pre-Selection-Angebot von ProNet Telecom, der zum 23. Oktober einen neuen Tarif aufgelegt hat. Bei einem Mindestumsatz von 4,90 Mark im Monat kann man mit ProNet Business in der Nebenzeit von 19 bis 9 Uhr und am Wochenende pro Minute für 3 Pfennig telefonieren. In der Hauptzeit sind Ferngespräche bereits für 5,9 Pfennig möglich. Auch die Preise für viele Auslandsziele sind interessant. Ab 13 Pfennig pro Minute sind Telefonate in viele europäische Länder und in die USA möglich. Ins C- und in die D-Netze in Deutschland kommt man für 38 Pfennig pro Minute, die E-Netze sind für 45 Pfennig zu erreichen. Abgerechnet wird im Minutentakt. ProNet ist ein Reseller der Leistungen von Star Telecom. Daher ist auch nicht, wie bei vielen anderen billigen Anbietern, mit überlasteten Leitungen oder schlechter Qualität zu rechnen. Und wenn ein Ziel bei ProNet nun doch mal nicht so günstig ist: Per Call by Call lässt sich weiterhin auch jedes andere Netz benutzen.

    Und zum Schluss noch eine Nachricht von RSL COM: Ab dem 1. Dezember gilt ein neues Tarif-Schema. Der Frankfurter Anbieter mit der Netzvorwahl 01015 vereinheitlicht bei Tarifen CleverCall und CleverSelect Zeitzonen und Preise: Ferngespräche kosten dann werktags von 8 bis 18 Uhr 10 Pfennig pro Minute, statt derzeit noch 12 Pfennig. Außerhalb der Hauptzeit werden durchgängig 7 Pfennig fällig werden. In den Abendstunden von 18 bis 21 Uhr und am Wochenende von 8 bis 21 Uhr wird das Telefonieren also 1 Pfennig pro Minute günstiger. Andererseits bezahlt man in der Zeit von 21 bis 8 Uhr einen Pfennig mehr. Da man woanders diese Gespräche bereits für 3 bis 4 Pfennig pro Minute bekommt, dürfte diese Veränderung aber Sie nicht unbedingt interessieren.

    Verbindungen in die Mobilnetze schlagen bei RSL Com zukünftig rund um die Uhr mit 48 Pfennig pro Minute zu Buche. Bei internationalen Festnetzverbindungen geht der Trend zu moderaten Preissenkungen von zwei bis vier Pfennig pro Minute. Großbritannien kostet beispielsweise künftig 12 statt derzeit noch 15 Pfennig und Frankreich 14 statt 16 Pfennig pro Minute. Verbindungen in die europäischen Mobilfunknetze werden durch Minutenaufschläge von 35 oder 70 Pfennig pro Minute aber richtig teuer. Vorsicht also vor Anrufen über die 01015 beispielsweise in die italienischen Mobilnetze: Hier sind dann 84 statt aktuell 43 Pfennig pro Minute fällig! Die genannten Minutenpreise werden sekundengenau im Pre-Selection-Tarif CleverSelect und minutengenau im Call-by-Call-Tarif CleverCall abgerechnet.

  3. VarTec - 5 Pf./Min. für Ferngespräche, USA und europäische Ziele angekündigt

    Fast schon sensationelle Knüllerpreise hat ein neuer Anbieter, die VarTec GmbH mit Sitz in Freiburg, angekündigt. Im offenen Call by Call über die Netzvorwahl 010023 werden fast alle wichtigen Ziele zu einem einheitlichen Minutenpreis erreichbar sein, der billiger ist, als ein Ortsgespräch über die Deutsche Telekom: Festnetzgespräche innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, Anrufe nach Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien, Niederlande, Spanien, Belgien, Dänemark, Portugal, Schweden, Finnland, Irland, Luxemburg und die Schweiz kosten rund um die Uhr 5 Pfennig pro Minute. Zum gleichen Preis ist auch die USA erreichbar! Der Einheitspreis gilt jedoch nur für Gespräche ins jeweilige Festnetz. Anrufe in alle deutschen Mobilnetze kosten pro Minute 39 Pfennig.

    Zur Nutzung der 010023 ist keine Voranmeldung notwendig und abgerechnet wird im Minutentakt. Allerdings offenbart die Tarifliste auch einen Pferdefuß: Pro Anruf wird, unabhängig von der Dauer, eine Mindestgebühr von 50 Pfennig berechnet, so dass VarTec erst bei längeren Gesprächen lohnt. Vor Zeitgenossen mit Anrufbeantwortern sei also gewarnt!

    Übrigens hat VarTec in den USA ein vergleichbares Tarifmodell. Statt 5 Pfennig pro Minute bei 50 Pfennig Mindestgebühr werden allerdings 5 Cent pro Minute bei 50 Cent Minimum berechnet. Beim jetzigen Eurokurs ist die deutsche Variante des Angebots also um über die Hälfte günstiger als die amerikanische.

    Telefonate über VarTec sollen derzeit bereits in Düsseldorf möglich sein. Am Freitag soll auch Hannover angeschlossen werden und in der nächsten Woche kommen auch die Freiburger in den Genuss der günstigen Tarife. Hamburger und Berliner jedoch müssen sich noch bis Dezember gedulden. Das VarTec-Kundencenter ist unter 0800-444-7778 kostenfrei zu erreichen.

  4. Auslandsgespräche: 8,5 Pf./Min. nach Italien, Spanien und Frankreich

    Highlight bei den Auslandstarifen ist in dieser Woche die Herbstaktion der Frankfurter interoute: In der bis zum 30. November dauernden Aktion kosten Gespräche in die Festnetze von Italien, Spanien und Frankreich nur noch 8,5 Pfennig pro Minute. Damit übernimmt interoute die Tabellenspitze für Spanien und Frankreich und behält sie aus der Oktober-Aktion bei Italien. Das Angebot gilt im offenen Call by Call über die 01066 bzw. für Kunden, die den Pre-Selection-Tarif "easy route 66" haben. In beiden Fällen erfolgt die Abrechnung im Minutentakt.

    Neues gibt es auch von 01017.com. Der Wiesbadener Discounter hat neue Ziele im Angebot, die über die 01017 seit 31. Oktober in folgende Länder den niedrigsten Minutenpreis darstellen:

    • Äquatorial Guinea 92,7 PF./Min.
    • Albanien 46,4 Pf./Min.
    • Bangladesh mobil 123 Pf./Min.
    • Botswana 45,7 Pf./Min.
    • Burkina Faso 93,7 Pf./Min.
    • Estland 39,7 Pf./Min.
    • Fidschi-Inseln 111,1 Pf./Min.
    • Französisch Guyana 57,8 Pf./Min.
    • Honduras 90 Pf./Min.
    • Island 23,8 Pf./Min.
    • Litauen 52,7 Pf./Min.
    • Nigeria 115 Pf./Min.
    • Südafrika 56,4 Pf./Min.
    • Rumänien 51,7 Pf./Min.
    • Seychellen 99 Pf./Min.
    • Tschad 98,7 Pf./Min.
    • Vietnam 148,9 Pf./Min.
    Seit dem 27. Oktober hält 01017 noch einen weiteren Spitzenplatz: Gespräche von Deutschland ins spanische Festnetz gibt es für 10,9 Pfennig pro Minute. Wer den Anbieter in seiner Region nicht nutzen kann, sei getröstet: Bundesweite Anbieter wie Super24 sind nur 0,1 bzw. 0,2 Pfennig teurer als 01017. Einen weiteren Spitzenplatz hat 01017 auch bei Gesprächen nach Monaco mit 20 Pfennig pro Minute. Zu beachten ist allerdings, dass 01017 im Minutentakt abrechnet und oftmals nur knapp unter dem Angebot eines Mitbewerbers liegt, der günstiger abrechnet. Beispielsweise kostet ein Gespräch nach Südafrika mit KDD-Conos nur einen Zehntel-Pfennig pro Minute mehr, wird dafür aber im 30-Sekunden-Takt abgerechnet. Ein Gespräch nach Vietnam kostet bei TelDaFax ebenfalls nur einen Zehntel-Pfennig mehr als bei 01017, wird aber sogar im Sekundentakt abgerechnet.

    Benutzen Sie am besten unsere Tarifabfrage auf http://www.teltarif.de/ um das günstigste Angebot für Ihr Wunschland herauszufinden. 01017 wird dort übrigens nicht aufgeführt, weil das Call-by-Call-Angebot von der dtg-Tochter nach wie vor nicht bundesweit verfügbar ist.

    Seit dem 30. Oktober bietet auch die Frankfurter Startec Global Communications neue Auslandspreise an und holt sich einen Spitzenplatz für Telefonate nach Bukarest mit einem Minutenpreis von 49 Pfennig. Die Vorwahl: 01094.

  5. Schnelles Internet: DSL-Tiefstpreise nur noch für kurze Zeit?

    Kunden freuen sich - Wettbewerber fluchen, so gestalten sich derzeit die Tarife für den schnellen Internet-Zugang per DSL. Wahrscheinlich bleibt es aber nicht bei diesem Zustand. Wie bereits im August angekündigt, wird die Deutsche Telekom ihre DSL-Preise zum Jahreswechsel erhöhen. Analog-Kunden sollen dann 10 Mark und ISDN-Kunden 5 Mark mehr im Monat zahlen. 100.000 Kunden sollen bis zum Jahresende angeschlossen werden. Doch was die Telekom als DSL-Offensive verkauft, nennen die Wettbewerber des Ex-Monopolisten Preisdumping. Der Verband der Telekom-Konkurrenten, vatm, erhebt auch Anschuldigungen gegen die Regulierungsbehörde. Die hätte zugesichert, dass es sich beim DSL-Projekt der Telekom lediglich um einen Test bezüglich Marktakzeptanz und Nutzungsverhalten handelt. Davon kann aber bei einer bundesweiten Werbekampagne und einer avisierten Kundenzahl von 100.000 nicht die Rede sein. Außerdem habe die Telekom eine Frist verstreichen lassen, zu der der erste Testbericht hätte vorliegen müssen. Die Regulierungsbehörde hat darauf nicht mit einem Abbruch des Tests, sondern mit einer Fristverlängerung von drei Monaten reagiert.

    Zudem wird den Telekom-Kunden angeboten, dass sie bereits jetzt den DSL-Vertrag zu den Einführungspreisen abschließen können, auch wenn sie erst im nächsten Jahr angeschlossen werden. Den billigen Preis hat man sich auf jeden Fall im Vorhinein gesichert. Die Kunden freut's, aber die Wettbewerber fluchen, weil ihnen der Ex-Monopolist die Marktanteile vor der Nase wegschnappt. Sie müssen aber auch zugeben, dass sie DSL bisher eher zaghaft und nur in einigen Regionen an Geschäftskunden vertrieben haben.

    Es bleibt auf alle Fälle spannend, ob der vatm seine Position politisch durchsetzen kann. Sollte die Regulierungsbehörde den Vorwurf des Preisdumpings übernehmen, dann könnten die DSL-Preise schon bald steigen - und zwar mehr als nur 5 oder 10 Mark.

    Trotz der ganzen Diskussion um die DSL-Preise hat MobilCom beim eigenen DSL-Angebot nachgelegt. Wer einen Vollanschluss bei den Büdelsdorfern hat, kann ab sofort mit doppelter Geschwindigkeit surfen: Der ADSL-Anschluss kommt beim Downstream auf eine Geschwindigkeit von 768 kBit/s und beim Upstream auf 128 kBit/s. Zusätzliche Software ist nicht nötig - MobilCom stellt ein neues DSL-Modem zur Verfügung, das mit einer handelsüblichen Netzwerkkarte an den PC angeschlossen werden kann. Die ADSL-Flatrate kostet monatlich 99 Mark zuzüglich zur Grundgebühr von 29 Mark für den Analog- bzw. 39 Mark für den ISDN-Anschluss bei MobilCom. Die Bereitstellung des DSL-Anschlusses kostet einmalig 199 Mark.

  6. Flatrate ab 29,90 Mark und neue Preise bei MSN

    Der Münchner Regionalanbieter M-net bietet seinen vielsurfenden Kunden ab sofort Internet zum Pauschaltarif an. Zur Auswahl stehen drei Flatrates, die allesamt nur in Verbindung mit einem 39,90 Mark teuren ISDN-Vollanschluss bei M-Net zu haben sind. Ein Einstieg für den Freizeit-Surfer heißt "Fun Flat" und kostet 29,90 Mark im Monat. Damit kann man werktags von 18 bis 8 Uhr, sowie am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr surfen. Die Internet-Minute zur Hauptzeit kostet 1,9 Pfennig, wie auch für Internet-by-Call-Kunden.

    Rund um die Uhr surft der private Nutzer bei M-net mit der "Power Flat" für 69,90 Mark und der Geschäftskunde mit der "Business Flat" für 219,90 Mark im Monat. E-Mail-Adressen und Speicherplatz für die eigene Homepage sind bei allen Angeboten enthalten. Wer übrigens besonders schnell durch das Internet will oder muss und Kanalbündelung nutzt, zahlt jeweils den doppelten Flatrate-Preis.

    Der bereits im März diesen Jahres, zu Beginn des allgemeinen Flatrate-Sterben, mit seinem Angebot zu 189 Mark monatlich gescheiterte Dresdner Anbieter canaletto, versucht sich nun an einer Neuauflage: Für 99 Mark im Monat gibt es ab sofort ein "Business-Angebot" FLAT 64 ohne Zeit- und Volumenbegrenzung sowie zusätzlich zwei .de-Domains mit Web-Space. Die Einrichtungsgebühr beträgt einmalig 99 Mark und die Mindestvertragslaufzeit drei Monate. Die Einwahl ist bundesweit über eine 0800er-Rufnummer möglich. Wer lieber mit doppelter ISDN-Geschwindigkeit surfen will, muss sich für die FLAT 128 entscheiden, die hinsichtlich Einrichtungsgebühr und Monatspauschale zu 189 Mark jedoch auch annähernd doppelt so teuer ist.

    Auf Nachfrage bestätigte uns Herr Erbkamm von canaletto, dass "jeder" dieses Angebot nutzen könne - also auch Privatkunden. Das ehedem gescheiterte Angebot, so führte er aus, sei auf den Tarifen der Deutschen Telekom aufgebaut gewesen. Nun habe canaletto jedoch eine "große skandinavische Telefongesellschaft" mit wesentlich günstigeren Tarifen als Partner gewinnen können. Neue technische Vorkehrungen schließen außerdem Missbrauch durch Mehrfacheinwahl von verschiedenen Orten aus. Es bleibt dennoch abzuwarten, ob die Flatrate unter diesen neuen Bedingungen eine Chance hat.

    Wer keine Flatrate braucht und bereits über Microsoft Network (MSN) surft, oder sich für diesen Provider entscheiden möchte, merke sich den 11. November vor: Zur Eröffnung der Karnevalsaison kostet die Surfminute statt bislang 3,3 Pfennig nur noch 2,9 Pfennig. Weitere Kosten fallen wie bisher nicht an, die Abrechnung erfolgt sekundengenau.

  7. Ericsson präsentiert Lifestyle-Handy T20s mit Chatfunktion

    Ericsson hat gestern das neue Mobiltelefon T20s vorgestellt, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Das 101x54x28 mm große Handy verfügt über WAP und eine neue Chat-Funktionen, die zusammen mit der schwedischen Firma Mgage entwickelt wurde. Am Chat kann man sowohl mit dem Handy über WAP als auch über das normale Internet teilnehmen. Die Nutzer können zwischen verschiedenen Chaträumen wählen, private Chaträume aufsuchen und auf Wunsch Decknamen benutzten. Für das mobile Chat-Vergnügen muss der Handy-Nutzer aber auch tief in die Tasche greifen. Mit 39 Pfennig die Minute ist wappen derzeit noch ziemlich teuer. Die GPRS-Technik, mit der man vielleicht billiger wappen könnte, unterstützt das T20s leider nicht.

    Das 125 Gramm schwere Gerät wird von einem Lithium-Ionen-Akku versorgt, der eine Gesprächs- oder Chatzeit von bis zu 10 Stunden und eine Standbyzeit von bis zu 200 Stunden ermöglichen soll. Wenigtelefonierer müssen das Handy also nur einmal in der Woche noch aufladen. Das dreizeilige Display ist vollgrafisch. Zur Ausstattung gehören auch Aktivklappe, Vibrationsalarm und Sprachanwahl, sowie Sprachsteuerung bei Rufannahme und Ablehnung. Als Zubehör wäre für Vielchatter natürlich das Chatboard zu empfehlen: Eine Tastatur, die man an das Handy anschließt.

    Erhältlich sein soll das T20s ab November 2000. Der Preis steht noch nicht fest.

  8. D2 startet standortbezogene WAP-Dienste

    Ist die Markenjeans im Kaufhaus um die Ecke zum Schnäppchenpreis zu haben? Lauert hinter der nächsten Autobahnabfahrt ein Mega-Stau? Wo gibt es ein günstiges Hotelzimmer mit Frühstücksbuffet und Whirlpool ganz in der Nähe? Per Tastenklick sollen Handy-Nutzer schon bald auf solche Fragen Antworten finden. Als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber bietet D2 privat in seinem WAP-Portal jetzt so genannte Location Based Services, also standortbezogene Dienste, im Pilotbetrieb an.

    Mit den Location Based Services sollen WAP-Dienste intelligenter und deutlich komfortabler werden. Ein Beispiel: Ein WAP-Kunde, der in München ein günstiges Hotel sucht, musste bislang über die Handy-Tastatur erst einmal den Städtenamen eintippen, um an die gewünschte Information zu kommen - eine reichlich mühsame und zeitaufwendige Prozedur. Dank der neuen Technik kennt das WAP-Handy den momentanen Aufenthaltsort des Kunden und liefert deshalb die standortbezogen Informationen umso schneller.

    D2-Kunden können ihre WAP-fähigen Mobiltelefone in der Pilotphase bereits als mobile Verkehrslotsen, lokale Einkaufsführer oder Hotelführer nutzen. Zu finden sind die standortbezogenen Dienste in der Rubrik "Unterwegs" des D2-WAP-Portals: Der PASSO-Verkehrsinformationsdienst liefert Staumeldungen aus der Umgebung aufs Display, der Hotelkatalog sucht auf Wunsch nach günstigen Übernachtungs-Angeboten in der Nähe, und der mobile Shopping-Führer Kompazz fahndet nach Sonderangeboten vor Ort. Das Kompazz-Angebot funktioniert bereits heute in Berlin und München. Es soll noch im November auf Köln, Hamburg und Frankfurt/Main ausgeweitet werden.

    Bei allen drei Angeboten muss der Nutzer die Positionsbestimmung selbst aktiv auslösen. Der Aufenthaltsort wird dann ohne Angabe der Rufnummer des Teilnehmers mit dem gewünschten Inhalt verknüpft. So soll die Anonymität des Kunden gewährleistet bleiben.

    Und so funktioniert die Standortbestimmung: Weil jedes Handy nicht nur Funksignale empfängt, sondern auch sendet, ist es prinzipiell möglich, den Standort eines eingeschalteten Mobiltelefons zu ermitteln. Die Lokalisierung erfolgt über die so genannte gesprächsführende Mobilfunkzelle, eine Technik, die bereits bei den Tarifoptionen D2-BestServices genutzt wird. Auch das bekannte Genion-Angebot von VIAG Interkom, bei dem man innerhalb einer Homezone günstiger mobil telefoniert, beruht auf dieser Methode.

    In Citylagen kann die Position eines Nutzers bis auf einige hundert Meter genau bestimmt werden. Da Funkzellen in ländlichen Gebieten größer sind, ist das Verfahren dort weniger genau. Über verbesserte Lokalisierungstechniken, bei der Laufzeitunterschiede der Signale zwischen Handy und unterschiedlichen Basisstationen berücksichtigt werden, ließe sich die Positionsbestimmung künftig noch verbessern. Auch an eine Kombination mit Empfängern für das globale Satelliten-Ortungssystem GPS (Global Positioning System) ist denkbar.

  9. Neuer Prepaid-Tarif bei T-Mobil: Mit Xtra4You tagsüber für 99 Pfennig ins Festnetz

    Ab dem 20. November bietet T-Mobil zwei Prepaid-Tarife an: Neu eingeführt wird der Tarif Xtra4You, mit dem tagsüber bis 18 Uhr Gespräche ins Festnetz 99 Pfennig pro Minute kosten. Dies ist pro Minute 70 Pfennig günstiger als im bisherigen XtraCard-Tarif. Außerdem beginnt die günstigere Moonshine-Zeit bei Xtra4You bereits zwei Stunden früher. Ab 18 Uhr kostet eine Minute ins Festnetz 49 Pfennig. Das entspricht zwischen 18 und 20 Uhr einer Ersparnis von 1,20 Mark In der Zeit danach spart man 20 Pfennig pro Minute. Ebenfalls 49 Pfennig pro Minute werden für Gespräche am Wochenende fällig. Hier ist der bisherige Tarif in der Weekend-Zeit von Freitag 20 Uhr bis Sonntag 24 Uhr mit 15 Pfennig pro Minute aber deutlich günstiger.

    Gespräche zu T-D1-Anschlüssen werden im neuen Tarif um einiges teurer: 99 Pfennig gegenüber 69 Pfennig in der Hauptzeit und 49 Pfennig statt 39 Pfennig in der Nebenzeit. Komplett gestrichen wird bei Xtra4You die XtraNummer Eins. Abfragen der Mobilbox kosten rund um die Uhr 49 Pfennig pro Minute.

    Im XtraCard-Tarif wird im günstigen 10-Sekundentakt abgerechnet. Bei Xtra4You hingegen wird die erste Minute immer voll berechnet, erst danach geht es im Sekundentakt weiter.

    Alle Xtra-Kunden haben ab dem 20. November die Möglichkeit, in den neuen Tarif zu wechseln. Wir dürfen gespannt sein, wann D2-Mannesmann auf den neuen Tarif von T-Mobil reagiert. Bisher haben die Düsseldorfer ihre Preise immer zügig an die der Bonner angepasst!


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