Newsletter 25/00 vom 26.10.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 26.10.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Urteil: Verspätete Handyrechnungen müssen nicht bezahlt werden
  2. Gebührenimpuls auch bei Call by Call
  3. Viag Interkom: Einzelverbindungsnachweis für Prepaid-Kunden
  4. Tele2: Freiminuten für treue Kunden
  5. Aktion bis 29. Oktober: Surfen für 1 Pf./Min. bei AddCom und Resellern
  6. TeleBel: ADSL-Flatrate inkl. Telefonanschluss für 99 Mark
  7. Regulierer will Wettbewerb bei Internet-Flatrates sichern: Entscheidung bis 15. November
  8. Handfester Skandal in Italien nach vorzeitig beendeter UMTS-Auktion
  9. Neue Spitzenplätze für Inlandstelefonate
  10. Ausland: Wieder billiger
  11. teltarif-Umfrage: Preise für über 10.000 Mark zu gewinnen
  1. Urteil: Verspätete Handyrechnungen müssen nicht bezahlt werden

    Wer seine Handy-Rechnung erst mit monatelanger Verspätung bekommt, muss sie nicht zahlen. Auf zwei entsprechende Amtsgerichtsurteile hat jetzt die Stiftung Warentest aufmerksam gemacht. In zwei voneinander unabhängigen Verfahren haben die Amtsgerichte Kamen (AZ: 12 C 609/99) und Lünen (AZ: 7 C851/99) Nachforderungen der D Plus Telecommunications GmbH für mobile Kurznachrichten (SMS) abgelehnt. Grund: Die Beträge tauchten erst nach mehreren Monaten auf der Rechnung auf. Das dauerte den Richtern zu lang.

    Bei den monatlichen Mobiltelefonabrechnungen müsse niemand für alte Posten zahlen, wenn der Abrechnungszeitraum und die anschließende vierwöchige Einspruchsfrist abgelaufen seien. Nach Ansicht der beiden Gerichte dürfen nicht mehr als zwei Monate zwischen Leistung und Abrechnung vergehen.

    Auf die für ihre Verspätungen berüchtigten Viag Interkom-Rechnungen ist das Urteil vermutlich nicht übertragbar. Denn der Münchner Mobilfunk-Anbieter verzichtet - womöglich aus gutem Grund - auf feste Abrechnungszeiträume oder konstante Rechnungs-Intervalle.

  2. Gebührenimpuls auch bei Call by Call

    Die netzübergreifende Tarifanzeige rückt näher. Bereits seit Montag, 23. Oktober hat die Deutsche Telekom in 104 Ortsnetzen mit der Umsetzung begonnen und wird den Dienst flächendeckend ab 14. November bereitstellen. Ab dann bekommen Kunden, die ihren Anschluss bei der Deutschen Telekom haben, auch bei Call by Call wieder eine Anzeige auf dem Gebührenzähler.

    Die Anzeige wird aber in den seltensten Fällen korrekt sein, denn der Gebühren-Impuls wird nur in den alten Telekom-Einheiten à 12 Pfennig übertragen. Diese Einheiten werden aber inzwischen, selbst von der Telekom, kaum noch verwendet. Lediglich im Ortsbereich wird einem die Gebühr korrekt angezeigt, aber auch nur dann, wenn man keinen Optionstarif wie AktivPlus oder Select 5/30 hat. Ansonsten wird meist im Minutentakt abgerechnet.

    Da einige Telekom-Mitbewerber im Sekundentakt abrechnen, wird die Lage noch unübersichtlicher. Telekom-Pressesprecher Walter Genz erklärte uns, dass im Zweifelsfall eher zu viel angezeigt wird, als zu wenig. In der Praxis sieht das folgendermaßen aus: Beginnt man das Gespräch, zeigt der Gebührenzähler gleich 12 Pfennig an. Telefoniert man beispielsweise eine Minute für 6 Pfennig mit Tele2, so zeigt der Gebührenzähler zwar 12 Pfennig an, abgerechnet wird aber nur die Hälfte. Wenn das Gespräch länger dauert, springt der Gebührenzähler auf 24 Pfennig, sobald die tatsächlichen Kosten die 12-Pfennig-Marke überschreiten.

    Für weitere Verwirrung sorgt die Tatsache, dass es auch bei den Mitbewerbern nur einen Impuls für alle Kunden gibt. Hat man beispielsweise einen besseren Tarif, weil man pre-selected ist, bekommt man trotzdem den Call-by-Call-Impuls. Ein Tiscali-Kunde hat uns beispielsweise berichtet, dass er den Takt gar nicht von Tiscali, sondern vom Netzbetreiber Colt Telecom bekommt. Der Colt-Reseller sah sich auch nicht im Stande, den irreführenden Impuls abzustellen. Die Deaktivierung des Leistungsmerkmals Gebührenanzeige kann nur bei der Telekom beantragt werden.

    Dennoch können künftig beispielsweise Hotels oder Bürogemeinschaften die Nutzung von Call-by-Call-Anbietern wieder zulassen. Denn im Zweifelsfall wird eher zu viel als zu wenig berechnet. Das freut natürlich die Hotels, bei denen eine Gebühreneinheit ja ohnehin nicht 12, sondern meist 50 oder mehr Pfennig kostet. Wenn ein Hotel-Gast doch einmal die Netzkennzahl eines Call-by-Call-Anbieters wählt, der gar keinen Gebührenimpuls übermittelt, dann kommt auch keine Verbindung zustande. Künftig können Anbieter ohne Gebührenimpuls nur noch genutzt werden, wenn das Leistungsmerkmal "Gebührenanzeige" deaktiviert ist.

  3. Viag Interkom: Einzelverbindungsnachweis für Prepaid-Kunden

    Während viele Viag Interkom-Kunden mit Laufzeitverträgen ihre Rechnungen nur mit monatelanger Verspätung sehen, sollen die Prepaidkunden jetzt tagesaktuell einen Einzelverbindungsnachweis im Internet bekommen. Damit ist der jüngste deutsche Mobilfunkanbieter auch gleich der erste, der diesen Service für Kunden mit Guthaben-Karten bietet.

    Besitzer einer LOOP-Karte können sich unter loop.de [Link auf https://konto.loop.de/eService/loop/hello.html entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] ein Passwort per SMS zuschicken lassen. Mit diesem Passwort hat man Zugriff auf einen geschützten Bereich, in dem man demnächst einen Einzelverbindungsnachweis der letzten zehn Tage sowie verbleibende Gesprächsguthaben angezeigt bekommt.

  4. Tele2: Freiminuten für treue Kunden

    Bei Tele2 hat man sich etwas Neues ausgedacht, um seine Kunden zu "verwöhnen". In einem Bonusprogramm erhalten die Kunden, entsprechend ihrer Rechnungshöhe, Freiminuten zum Sammeln. 30 Freiminuten gibt es für Rechnungen zwischen 10 und 20 Mark, 60 Freiminuten bekommt man für Rechnungen zwischen 20 und 30 Mark und wer für mehr als 30 Mark in einem Rechnungszeitraum telefoniert hat, der bekommt 90 Minuten gutgeschrieben. Damit man auch etwas zum Basteln hat, werden mit den Rechnungen Aufkleber mit den Freiminuten verschickt. Diese klebt man dann auf eine Postkarte, die Tele2 einem Info-Schreiben an die Kunden beigelegt hat, und schickt sie zurück. Dann erst bekommt man die Minuten gutgeschrieben. Abtelefonieren kann man das Guthaben mit Ferngesprächen innerhalb Deutschlands. Eine Freiminute ist also somit 4 Pfennig in der Nebenzeit oder 6 Pfennig in der Hauptzeit wert. Das Angebot gilt nur für Privatkunden.

  5. Aktion bis 29. Oktober: Surfen für 1 Pf./Min. bei AddCom und Resellern

    AddCom sowie deren Reseller flat4you und EconoNet führen erneut gemeinsam eine Aktion "Surfen für 1 Pfennig pro Minute" durch: Maximal 50.000 Neukunden, die sich bis zum 29. Oktober bei einem der drei Partner anmelden, surfen danach ab Anmeldung vier Wochen lang rund um die Uhr für 1 Pfennig pro Minute inklusive Telefongebühren. Weitere Kosten, wie Grundgebühr, Mindestumsatz oder Einwahlgebühren fallen nicht an. Aus der Anmeldung entstehen keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen. Wer nach Ablauf der vier Wochen bei AddCom, flat4you oder EconoNet bleiben möchte, zahlt den regulären Tarif von 2,48 Pfennig pro Minute.

  6. TeleBel: ADSL-Flatrate inkl. Telefonanschluss für 99 Mark

    Das regionale Telekommunikationsunternehmen TeleBeL bietet ab 1. Dezember eine ADSL-Flatrate für 99 Mark im Monat an. Sie ist von Privatkunden, die sich für einen ISDN-Anschluss bei TeleBeL entscheiden, nutzbar. Auch Bestandskunden, die bereits ihren ISDN-Anschluss bei diesem Anbieter haben, können die Flatrate nutzen. Der Grundpreis von 36 Mark für den ISDN-Plus-Anschluss ist in den 99 Mark für die Flatrate schon enthalten. Wer viel telefoniert, kann in Kombination mit der Flatrate auch den ISDN-XL-Tarif wählen, und zahlt dann 9,90 Mark mehr im Monat. Dafür werden dann auch Ferngespräche günstiger. Der neue High-Speed-Internetzugang von TeleBeL ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 768 kBit pro Sekunde. Dies entspricht der zwölffachen ISDN-Geschwindigkeit und dem Tempo von DSL bei der Deutschen Telekom.

    Spannend werden die neuen Flatrate-Tarife von MobilCom, vor allem im Hinblick auf die tatsächliche Verfügbarkeit: Wer einen analogen MobilCom-Anschluss für 29 Mark im Monat sein Eigen nennt, kann eine Flatrate für 39 Mark dazu erwerben. Beim ISDN-Anschluss, der monatlich 39 Mark kostet, kommt die Flatrate auf 59 Mark im Monat. MobilCom berechnet jeweils eine einmalige Einrichtungsgebühr von 99 Mark. Allerdings bietet MobilCom seine Direktanschlüsse derzeit nur in Teilen der Städte Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart an.

  7. Regulierer will Wettbewerb bei Internet-Flatrates sichern: Entscheidung bis 15. November

    Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) will gegen das Flatrate-Sterben vorgehen, und schnellstmöglich einen ausgewogenen Wettbewerb erreichen. Ziel der anstehenden Gespräche mit Anbietern und der Deutschen Telekom sei es, bei den Pauschaltarifen "den Wettbewerb, der in der Sprachtelefonie mit viel Aufwand geschaffen wurde, auch bei Zugängen zum Internet zu erhalten", schrieb RegTP-Vizepräsident Matthias Kurth in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" vom Montag. Hier seien in den kommenden Jahren "die entscheidenden Wachstumsraten" im Telekommunikationsbereich zu erwarten. Folglich müssten sich "alle Lösungen des Flatrate-Problems an dieser Erwartung orientieren".

    Für die Konkurrenten der Telekom "und in gewisser Weise auch für den Wettbewerb" bestehe derzeit das Problem, dass die Konkurrenten zwar einen grundsätzlichen Anspruch auf den Zugang zum Telekom-Netz hätten, dieser würde aber gegenüber dem Ex-Monopolisten "minutenabhängig abgerechnet und nicht mittels Flatrate", betonte Kurth. Damit sei ein Wettbewerber "in der kniffligen Lage, seinen Kunden eine zeitunabhängige Flatrate anzubieten, während bei den Vorleistungsprodukten die Uhr läuft". So kann das Angebot einer Flatrate zum zeitlich unbegrenzten Internet-Surfen für die Wettbewerber zum Verlustgeschäft werden, wenn ihre Kunden das Angebot intensiv nutzen. Diverse Anbieter hatten deshalb ihre Angebote nach einigen Wochen oder Monaten wieder zurückgezogen oder waren sogar pleite gegangen. Kurth betonte, es werde "spannend sein", die Argumente der Telekom und der Wettbewerber zu prüfen und einer Klärung zuzuführen. Das Beispiel Großbritannien habe gezeigt, dass eine von vielen geforderte Flatrate für Vorleistungen "keineswegs alle Probleme" löse. "Denn deren Höhe und Berechnung sind natürlich auch eine Nuss, die es noch zu knacken gilt", betonte der stellvertretende Chef der Regulierungsbehörde.

    Die RegTP will bis zum 15. November über die umstrittene Frage der Internet-Flatrates entscheiden. Wie ein Sprecher der Behörde nach einer Anhörung zu den Pauschaltarifen am Dienstag in Bonn sagte, bekräftigten die Konkurrenten der Deutschen Telekom ihre Forderung nach einem festen Entgelt für die Nutzung des Telekomnetzes.

    Die Telekom lehnt die "Großhandels-Flatrate" bislang ab. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) erklärte als Sprachrohr der Konkurrenten, der mangelnde Wettbewerb in den Ortsnetzen sei "Haupthindernis für günstige, von der Nutzungszeit unabhängige Pauschalpreise im Internet". Die Telekom, die auf Ortsnetzebene noch 98 Prozent aller Telefonanschlüsse in der Hand habe, lasse kein "kostendeckendes Geschäft" mit der Flatrate zu.

  8. Handfester Skandal in Italien nach vorzeitig beendeter UMTS-Auktion

    Im Milliardenpoker um die UMTS-Mobilfunkfrequenzen in Europa gibt es einen ersten Skandal: Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem vorzeitigen Ende der italienischen UMTS-Auktion wegen Manipulationsverdachtes. Wie am Dienstagabend aus Justizkreisen in der italienischen Hauptstadt verlautete, sollen die Finanzermittler Rodolfo Sabelli und Pasquale Lapadura den Ablauf der Versteigerung genau unter die Lupe nehmen. Bei der Auktion hatte das Blu-Konsortium um British Telecom schon am ersten Tag zunächst um eine Auszeit gebeten und sich am vorigen Montag nach nur zehn Bieterrunden zurückgezogen.

    Durch den Ausstieg von Blu hatten die fünf verbliebenen Bieter Omnitel, IPSE 2000, Wind, Andala und TIM jeweils eine Lizenz erhalten, ohne ihre Gebote weiter erhöhen zu müssen. Mit 23,55 Billionen Lire (23,8 Milliarden Mark) nimmt Rom durch das frühzeitige Ende der Auktion insgesamt deutlich weniger ein, als ursprünglich erwartet wurde. Einige Experten waren von einem Betrag in doppelter Höhe ausgegangen. Der Staatssekretär im Kommunikationsministerium, Michele Lauria sagte, dem italienischen Staat seien rund zehn Billionen Lire (gut zehn Milliarden Mark) durch das vorzeitige Ende der Auktion entgangen. Die Regierung habe am Montag geprüft, ob die Auktion annulliert werden solle, sich dann aber dagegen entschieden. Dies, so der Staatssekretär, "wäre ein Fehler gewesen". Experten hatten gewarnt, dass es bei einer Annullierung zu einer Serie von Klagen durch die Bieter gekommen wäre.

    Noch im Verlaufe des Dienstag wurden dem Blu-Konsortium von der Regierung Absprachen mit anderen Bietern vorgeworfen und der Gruppe um British Telecom dafür eine Buße von rund 4 Milliarden Mark auferlegt. Es gebe "Hinweise auf ein abgestimmtes Verhalten", begründete der Lauria die Entscheidung im öffentlichen Rundfunk. Blu habe "wiederholt gegen seine Zurückhaltungspflicht" verstoßen: In der italienischen Presse waren seit Beginn der Auktion am Donnerstag Berichte aufgetaucht, Blu plane, sich frühzeitig aus der Auktion zurückzuziehen.

    Blu bestreitet jedes Fehlverhalten: Der Hauptanteilseigner, der italienische Autobahnbetreiber Autostrada, verlangte "die sofortige Aussetzung" der Geldbuße. Ansonsten werde das Unternehmen gegen die Regierung klagen. Ein Sprecher des Blu-Konsortiums betonte, die Gruppe weise "entschieden Vermutungen eines unkorrekten Verhaltens zurück".

  9. Neue Spitzenplätze für Inlandstelefonate

    Der Frankfurter Telefonanbieter interoute senkt den Minutenpreis für Gespräche ins nationale Festnetz in der Zeit zwischen 21 und 22 Uhr. Im so genannten Moonrise-Tarif kann man seit dem 25. Oktober über die Vorwahl 01066 deutschlandweit für nur 3,2 Pfennig pro Minute telefonieren. Die Aktion ist aber bis zum Jahresende befristet. Sie gilt für Call-by-Call-Kunden und bei Pre-Selection im easy route 66-Tarif. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Damit ist interoute für diesen Zeitraum neuer Preisführer in den Tariftabellen. Der Tarif von 3,2 Pfennig gilt auch an Wochenenden in der angegebenen Zeit.

    01017 senkt seinen Preis für Ferngespräche in der Woche von 9 bis 18 Uhr auf 4,99 Pfennig. Der Preis gilt im Rahmen einer Sonderaktion bis zum 31. Oktober. Bisher verlangte 01017 5,4 Pfennig pro Minute. Der Dienst ist, wie in den letzten Newslettern beschreiben, weiterhin nicht in allen Teilen der Bundesrepublik verfügbar. Daher führen wir 01017 noch nicht als bundesweites Angebot in der Tarifdatenbank.

    Kunden von 01051-Telecom wird ab sofort auch Pre-Selection angeboten. Damit entfällt das oftmals lästige Vorwählen der Netz-Vorwahl. Manchmal ist es aber dennoch von Nöten oder zumindest ratsam. Beispielsweise bietet 01051 in der Nebenzeit sehr teure Ferngespräche. Hier telefoniert man sogar billiger mit der Deutschen Telekom (01033). Einige Auslandsziele, Genion-Nummern oder Inlands-Rufnummern von einigen alternativen City-Carriern sind sogar gar nicht erreichbar. Das Vorwählen von Call-by-Call-Nummern bleibt einem also auch mit Pre-Selection bei 01051 nicht erspart.

    Die Frankfurter One.Tel GmbH will offenbar für ihre Kunden einen Anreiz schaffen, sich anzumelden. Wer einfach die 01086 vorwählt und One.Tel im offenen Call-by-Call nutzt, zahlt ab sofort werktags von 6 bis 12 Uhr 6,6 Pfennig und von 20 bis 22 Uhr 3,6 Pfennig pro Telefonminute ins deutsche Festnetz. Nur für angemeldete Kunden gelten weiterhin die günstigeren Minutenpreise in Höhe von 6,3 Pfennig (6-20 Uhr) und 3,3 Pfennig (20-6 Uhr). Von diesen Preisen profitiert auch, wer sich erst jetzt anmeldet. Wenn die Anmeldung per Internet erfolgt, gibt es bis zum 30. November als zusätzlichen Anreiz 100 Gratisminuten für Anrufe ins deutsche Festnetz.

  10. Ausland: Wieder billiger

    Gleich vorweg: Es hat sich eine Menge getan. Wenn Sie keine Lust haben, unten stehenden Text nach "Ihrem" Land zu durchsuchen, verwenden Sie einfach die Tarifdatenbank auf unserer Homepage http://www.teltarif.de/ .

    Neueste Änderung: Der Erfurter Anbieter Super24 reagiert heute auf die zahlreichen vorangegangenen Preissenkungen der Mitbewerber 01017, KDD-Conos und Teledump, und bietet ab sofort für 19 Auslandsziele neue Minutenpreise an. Die Highlights sind:

    • Belgien 9,4 Pfennig
    • Brasilien 38,7 Pfennig
    • China 46,7 Pfennig
    • Estland 39,7 Pfennig
    • Großbritannien 6,9 Pfennig
    • Japan für 14,4 Pfennig
    • Niederlande 7,9 Pfennig
    • Polen 32,2 Pfennig
    • Tschechische Republik 31,8 Pfennig
    • Schweden 6,9 Pfennig
    • Singapur 18,7 Pfennig
    • Slowenien 31,8 Pfennig
    • Slowakische Republik 31,8 Pfennig
    • Tschechische Republik 31,8 Pfennig
    • Vereinigte Arabische Emirate 64,7 Pfennig
    Bei Gesprächen nach Australien liegt 01051 Telecom mit 7 Pfennig pro Minute vorn - zumindest bis zum 31. Oktober. Im Rahmen der Sonderaktion "Operation Herbstlaub" sind bis zum Ende des Monats noch weitere Preise gefallen: Argentinien 41 Pfennig, Indien 105 Pfennig, Mexiko 34 Pfennig, Philippinen 39 Pfennig und Ukraine 39 Pfennig pro Minute. Bei allen genannten Ländern liegt 01051 am Spitzenplatz in der Tariftabelle. Abgerechnet wird im Minutentakt.

    Seit dem 20. Oktober kann man auch beim 01051-Ableger Teledump über die 01051-031 besonders günstig in die Niederlande telefonieren: nämlich für 8,0 Pfennig pro Minute.

    Im Rahmen einer Sonderaktion vom 29. Oktober bis zum Jahresende bietet Callino günstige Telefonate in acht Länder. So kosten Anrufe über die 01075 ins Festnetz nach Polen, Griechenland, die Tschechische Republik und die Slowakische Republik werktags zwischen 22 und 8 Uhr und am gesamten Wochenende 29,5 Pfennig pro Minute. An Werktagen zwischen 8 und 22 Uhr bleibt es bei 32,9 Pfennig pro Minute. Die Sonderaktion gilt auch für Türkei und Jugoslawien, die man nachts und am Wochenende ins Festnetz für 34,5 Pfennig pro Minute erreicht, sowie für Indien und Iran, wohin Gespräche nachts und am Wochenende ins Festnetz 1,19 Mark pro Minute kosten. Außer für Griechenland erreicht Callino im Rahmen der Sonderaktion die Spitze der Tariftabelle für für die genannten Länder.

    Neues gibt es auch bei Onetel. Seit letzten Samstag kann man einige internationale Ziele über die Vorwahl 01086 günstig erreichen. Nach Brasilien, China, Estland, Rumänien, Singapur, Thailand und in die Vereinigten Arabischen Emirate kosten Telefongespräche jeweils nur einen zehntel Pfennig mehr als beim Konkurrenten Super24. Achtung: Zu internationalen Mobilfunknetzen wird ein Aufschlag von 30 Pfennig pro Minute berechnet. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.

    Minimale Preissenkungen finden sich auch bei 01017. Nach Tschechien, Slowenien und in die Slowakei verlangt dieser Anbieter nun 31,7 Pfennig pro Minute. Ungarn ist nun für 32,5 Pfennig, Polen für 32,1 Pfennig und Tschechien für 31,9 Pfennig pro Minute zu erreichen. Der Dienst ist weiterhin nicht in allen Teilen der Bundesrepublik verfügbar. Daher führen wir 01017 nicht als bundesweites Angebot in der Tarifdatenbank.

    Bereits am 19. Oktober offerierte die KDD-Conos AG im offenen Call-by-Call über die 01063 neue Tarife. Wirkliche Spitzenplätze belegt das Unternehmen jedoch nur für Telefonate in einige asiatische Länder und zu ausgewählten karibischen Inseln. So telefoniert man zum Beispiel nach Südkorea für 18,9 Pfennige pro Minute und nach Pakistan für 1,275 Mark pro Minute. Bei Gesprächen nach China für 46,9 Pfennig pro Minute und nach Hongkong für 12,4 Pfennig pro Minute zieht KDD-Conos mit Super24 gleich, schneidet aber aufgrund der 30-Sekunden-Taktung im Endergebnis besser ab. Vorn liegt dieser Anbieter bei Telefonaten nach Kuba, mit 1,225 Mark. Nach Albanien kostet die Gesprächsminute 46,5 Pfennig, das ist ebenfalls Tabellenspitze. Möchte man die europäischen Nachbarn, zum Beispiel in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, oder auch in Österreich, Italien und Spanien anrufen, kann man dies bei Teledump oder Super24 um einige Pfennige günstiger tun. Mit Ausnahme von Spanien sind Anrufe in die Mobilfunknetze der genannten sowie einiger weiterer Länder allerdings teurer geworden.

    Teurer geworden sind auch die Preise für Gespräche von Festnetz zu ausländischen Mobilfunknetzen bei Drillisch. Seit dem 24. Oktober ist bei Telefonaten über die 010050 Vorsicht geboten. Betroffen sind jeweils die Mobilfunknetze folgender Länder: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und Spanien. Damit werden die Verbindungen, je nach Land, um 5 bis 15 Pfennig pro Minute teurer. Pre-Selection-Kunden telefonieren vorerst noch zu den alten Preisen. Begründet wird die Preiserhöhung mit gestiegenen Einkaufspreisen bei den ausländischen Netzbetreibern. Anfang September hatte auch die Deutsche Telekom auf viele ausländische Mobilfunknetze einen Aufschlag von 29 Pfennig pro Minute eingeführt.

    Ab sofort kann man auch mit der Mox-Calling-Card richtig sparen, wenn man ins Ausland telefonieren will. Folgende Länder lassen sich mit dieser Karte im Rahmen einer Sonderaktion für 8,8 Pfennig pro Minute erreichen: Irland, Norwegen, Österreich, Italien, USA/Hawaii, Kanada, Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und Nordirland, Niederlande, Schweden, Schweiz. Ebenfalls billiger sind Telefonate nach Indonesien, für die Gesprächsminute werden jetzt statt 49,9 Pfennig nur noch 45,9 Pfennig berechnet. Die Abrechnung erfolgt bei Mox im Minutentakt. Die Aktion läuft bis zum Ende des Jahres.

    Zum Schluss meldet auch die Stuttgarter tesion GmbH zum 1. November einige Änderungen: Der 4-Länder-Spezial-Tarif für Gespräche in die Schweiz, nach Österreich, Frankreich und Italien gilt nun unbefristet. Gespräche in diese Länder kosten in der Hauptzeit 14 Pfennig, in der Nebenzeit 9,9 Pfennig pro Minute bei einem Verbindungsentgelt von 6 Pfennig. Abgerechnet wird bei Tesion sekundengenau. Leider sind Verbindungen zu vielen ausländischen Mobilfunknetzen teurer geworden. Tesion erhebt jetzt einen Aufschlag von 30 Pfennig pro Minute.

  11. teltarif-Umfrage: Preise für über 10.000 Mark zu gewinnen

    Bereits im letzten Newsletter hatten wir unsere Online-Umfrage auf www.teltarif.de kurz vorgestellt. Wir bedanken uns bei allen von Ihnen, die zahlreich an der Umfrage teilgenommen haben, und die sich die Mühe gemacht haben, die Fragen vollständig zu beantworten. Sie können aber auch weiterhin an der Umfrage teilnehmen. Hier nochmal kurz die Parameter: Wir wollen wissen, wohin sich der Telekommunikationsmarkt entwickeln, insbesondere, was Sie als Nutzer von den diversen neuen Mobilfunkdiensten halten. Als Dankeschön für die Teilnahme gibt es wertvolle Preise, unter anderem ein mobiles Büro, bestehend aus Organizer und Top-Handy, sowie sechs Monate kostenloses Telefonieren! Einen Link auf die Umfrage finden Sie direkt auf unserer Homepage http://www.teltarif.de .


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