- Teledump-Special: Preissensation im Ortsbereich - Stoff für die Gerichte
Am vergangenen Donnerstag wartete der Düsseldorfer Anbieter 01051 Telecom unter dem neuen Label
Teledump mit einer kleinen Sensation auf:
Ortsgespräche per einfachem "Call by Call" zu 5,5 Pfennig
pro Minute rund um die Uhr! Das ist bei kurzen Ortsgesprächen
über 50 Prozent günstiger als bei der Deutschen Telekom. Und das
Beste ist, dass der gleiche Minutenpreis auch rund um die Uhr für
Ferngespräche gilt.
Allein durch Wählen der Teledump-Nummer 01051-031 plus
Ortsvorwahl plus Teilnehmernummer kommt man in den Genuss des
neuen Minutenpreises von 5,5 Pfennig. Mit dem Trick über die
031 greift Teledump einer kommenden EU-Verordnung zur Öffnung der
Ortsnetze vor, über die im Dezember, auf Vorschlag von EU-Kommissar
Erkki Liikanen, im Europa-Parlament entschieden werden soll.
Derartiges Vorpreschen von 01051 bzw. Teledump ging
erwartungsgemäß nicht lange gut: Einen Tag nach der Einführung
des Angebots stellte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post (RegTP) fest, dass die Telekom
nicht verpflichtet ist, Ortsgespräche von und zu Mitbewerbern
durchzuleiten. Prompt schickte die Telekom eine Abmahnung mit
Unterlassungserklärung an 01051 Telecom und begann, die
Einwahlnummer von Teledump in ihren Ortsnetzen nach und nach
abzuschalten.
01051 Telecom weigerte sich jedoch, die
Unterlassungserklärung der Deutschen Telekom zu unterzeichnen
und hinterlegte bei den zuständigen Gerichten so genannte
Schutzschriften. Darüberhinaus reichte 01051 auch eine Einstweilige
Verfügung gegen die Abschaltungen seitens der Telekom ein.
Beide Anträge - der der Telekom gegen 01051 und der von 01051 gegen
die Telekom, wurden vom Gericht nicht angenommen. Stattdessen ist
nun ein mündlicher Verhandlungstermin für den Anfang der nächsten
Woche vorgesehen.
Vorläufiges Fazit: Sowohl bei Orts-, als auch bei Ferngesprächen
über die 01051-031 dürfen wir uns die nächsten Tage über die
freundliche Stimme freuen, die da verkündet: "Nur 5,5 Pfennig
pro Minute!" Wie lange noch, das wissen nur die Juristen, und
vielleicht nicht einmal die.
- Mit Tele2 am kommenden Sonntag umsonst in die USA telefonieren
Tele2-Kunden telefonieren am kommenden Sonntag, dem 22. Oktober,
24 Stunden lang gratis in die USA. Sie müssen sich aber vorab
einmalig bei der kostenlosen Hotline 0800/010 13 16
anmelden. Die Anmeldung muss bis heute, 19. Oktober,
24 Uhr erfolgt sein, um die Freischaltung bis Sonntag zu
gewährleisten. Das Angebot gilt sowohl für Pre-Selection-Kunden,
als auch für Nutzer des angemeldeten Call-by-Call über die 01013.
Durch die Teilnahme an der Aktion geht man keinerlei weitere
Verpflichtungen bei Tele2 ein. Wer bereits Kunde der Düsseldorfer
ist, braucht nichts zu machen. Er kann sich einfach auf einen
gemütlichen Telefon-Sonntag mit Freunden oder Verwandten in den
USA freuen!
- Ferngespräche mit neuen Spitzenreitern, auch Gespräche zum Mobilfunk billiger
Nach der Sonderaktion "Die fantastischen 4-Pfennig-Tage" behält
die Drillisch Festnetz GmbH
ihren 4-Pfennig-Tarif für Call-by-Call-Nutzer über die 010050
nachts von 22 bis 8 Uhr und am Wochenende bei. Damit
ist Drillisch Festnetz am Wochenende Preisführer in der
Zeit von 9 bis 20 Uhr. Danach gibt es günstigere Tarife:
One.Tel ab 20 Uhr mit 3,3 Pfennig
pro Minute oder Super24 ab 21 Uhr,
ebenfalls mit 3,3 Pfennig pro Minute.
Tagsüber gibt es allerdings eine Preiserhöhung von 7,7 auf
9 Pfennig pro Minute! Pre-Selection-Kunden erhalten den gleichen
Tarif im kundenfreundlichen Sekundentakt.
Neukunden, die sich bis zum 31. Oktober pre-selecten lassen,
bekommen 44 Mark Startguthaben. Enthalten sind darin aber
schon 10 Mark Wechselgebühr, die die Telekom in Rechnung stellt.
Wichtig finden wir, darauf hinzuweisen, dass für die Altkunden der
Festnetz GmbH die alten Vertagskonditionen weiter gelten. Wer die
neuen Konditionen nutzen möchte, muss den bisherigen Vertrag also
umstellen lassen.
Mobilfunkverträge und Internetzugang werden weiterhin nur
von der Drillisch AG angeboten, nicht von der ausgegliederten
Drillisch Festnetz GmbH. Doch die Drillisch AG bietet auch ein
eigenes Pre-Selection-Produkt an, dass jedoch ausschließlich über
die Drillisch-Vertriebspartner, sprich Händler, erhältlich ist.
Zur Information einige Daten: Nationale Ferngespräche kosten in
der Hauptzeit von 8 bis 18 Uhr 7,7 Pfennig pro Minute,
in der Nebenzeit und am Wochenende werden 5,7 Pfennige in der
Minute fällig. Auslandsgespräche gibt es ab 11 Pfennig, der
Internetzugang ist rund um die Uhr für 2,9 Pfennig pro Minute
zu haben.
Mit einem neuen Spitzentarif geht auch
01017 ins Rennen. 5,4 Pfennig pro Minute
zahlt man in der Zeit von 9 bis 18 Uhr für Gespräche innerhalb
des deutschen Festnetzes. Damit wird sogar das heiß diskutierte
Teledump-Angebot mit 5,5 Pfennig pro
Minute unterboten. In der Zeit von 18 bis 9 Uhr telefoniert man
für 4,1 Pfennig pro Minute. Damit werden die 4,2 Pfennig
bei Super24 in der Zeit von 18 bis 20 Uhr
ebenfalls getoppt. Leider verlangt 01017 am Wochenende tagsüber
auch den Hauptzeit-Tarif. Laut Auskunft des Unternehmens kann man
ab dem 23. Oktober auch vom bisher benachteiligten Berlin
aus über die 01017 telefonieren. Damit sei das Angebot bundesweit
verfügbar. Allerdings haben uns unsere Leser berichtet, dass das
Angebot auch in anderen Regionen nicht erreichbar ist. Sollte sich
dies ändern, werden die 01017-Tarife in unseren Tarif-Abfragen
auch berücksichtigt.
In die Mobilfunknetze telefoniert man bei
Super24 einen Zehntel Pfennig günstiger
als zuvor, nämlich für 37,9 Pfennig pro Minute. Auch hier nimmt
das Unternehmen jetzt vor Teledump den Spitzenplatz der Tariftabelle
ein. Sämtliche Gespräche werden im Minutentakt abgerechnet, die
Netzbetreibervorwahl ist 01024.
- Auslandstarife: Preiskampf zwischen 01017, Super24 und One.Tel
Super24 ist ab heute in den folgenden
Ländern Spitzenreiter und unterbietet 01017
und One.Tel, wenn auch gerade mal um
0,1 Pfennig. Hier die aktuellen Tarife:
- Slowenien 32,0 Pf./Min.
- Slowakische Republik 32,0 Pf./Min.
- Tschechische Republik 32,0 Pf./Min.
- Ungarn 32,6 Pf./Min.
- Polen 32,4 Pf./Min.
- Brasilien 38,9 Pf./Min.
- China 46,9 Pf./Min.
- Estland 39,9 Pf./Min.
- Rumänien 51,9 Pf./Min.
- Singapur 18,9 Pf./Min.
- Thailand 57,9 Pf./Min.
- Vereinigte Arabische Emirate 64,9 Pf./Min.
Wenige Tage vorher preschte 01017 vor, und
verlangte in die Slowakische Republik, nach Slowenien und in die
Tschechische Republik 32,1 Pfennig pro Minute. Gespräche nach
Ungarn gibt es bei den Wiesbadenern für 32,7 Pfennig pro Minute,
Polen für 32,5 Pfennig pro Minute.
Laut Auskunft des Unternehmens kann man ab 23. Oktober
auch vom bisher benachteiligten Berlin aus über die 01017
telefonieren. Damit wäre das Angebot bundesweit verfügbar.
Viele Leser berichten uns allerdings, dass auch in anderen
Regionen der Bundesrepublik bei Vorwahl der 01017 zu hören
ist: "Der gewählte Verbindungsnetzbetreiber bietet den Dienst
in ihrer Region nicht an!" So lange das Angebot nicht bundesweit
verfügbar ist, werden die 01017-Tarife in unserer Tarifdatenbank
auf www.teltarif.de nicht berücksichtigt. Denn
wir wollen ja, dass Sie auch zu den günstigen Preisen telefonieren
können, die die Datenbank anzeigt.
Der Dritte im Bunde der Auslandsdiscounter ist diesmal
One.Tel. Die neuen Preise von One.Tel werden
bei einigen Ländern - wie oben berichtet - um die bereits genannten
0,1 Pfennig von Super24 unterboten:
- Argentinien 47 Pf./Min.
- Brasilien 39 Pf./Min.
- Chile 24 Pf./Min.
- China 47 Pf./Min.
- Costa Rica 39 Pf./Min.
- Estland 40 Pf./Min.
- Ghana 68 Pf./Min.
- Gibraltar 23 Pf./Min.
- Kolumbien 42 Pf./Min.
- Madagaskar 88 Pf./Min.
- Malawi 48 Pf./Min.
- Malaysia 23 Pf./Min.
- Malediven 97 Pf./Min.
- Malta 21 Pf./Min.
- Mexiko 37 Pf./Min.
- Moldavien 52 Pf./Min.
- Peru 62 Pf./Min.
- Ruanda 107 Pf./Min.
- Rumänien 52 Pf./Min.
- Simbabwe 51 Pf./Min.
- Singapur 19 Pf./Min.
- Sri Lanka 68 Pf./Min.
- Südkorea 19 Pf./Min.
- Thailand 58 Pf./Min.
- Trinidad &Tobago 87 Pf./Min.
- Ukraine 47 Pf./Min.
- Uruguay 74 Pf./Min.
- Venezuela 52 Pf./Min.
- Vereinigte Arabische Emirate 65 Pf./Min.
- Internet-Zugang: World Online mit 0,5 Pf./Min., E-Plus Online ab 2,5 Pf./Min.
World Online ging am letzten
Donnerstag mit einer Sonderaktion an den Start: Die ersten
100.000 Neukunden surfen für nur 0,5 Pfennig pro
Minute jeweils 10 Stunden im Monat. Die Aktion gilt bis
einschließlich Dezember. Für die Anmeldung auf der Homepage
www.worldonline.de bzw. unter der kostenlosen Servicenummer
0800/5 55 45 65 heißt es also, sich zu beeilen.
Wer länger als 10 Stunden monatlich bei WOL online geht,
ist mit 2,6 Pfennig pro Minute dabei. Abgerechnet wird
im 30-Sekunden-Takt. Eine Grundgebühr oder Verbindungsentgelte
gibt es nicht. Wer also Internet-by-Call von WOL nutzen möchte,
geht keine Vertragsbindung ein.
Seit dem 16. Oktober gilt auch bei E-Plus Online
ein niedrigerer Tarif für die Nutzer des angemeldeten Internet
by Call. Sie surfen nun werktags von 9 bis 18 Uhr
für 3,5 Pfennig pro Minute, statt vorher für 3,9 Pfennig.
Von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende geht man jetzt für
2,5 Pfennig pro Minute online, statt zuvor 2,9 Pfennig.
E-Plus-Mobilfunkkunden erhalten zusätzlich 60 Gratisminuten
monatlich zum Versurfen. Anmelden kann sich bei E-Plus-Online aber
jeder Interessierte. Abgerechnet wird im Minutentakt. Es fallen
weder Grund- noch Verbindungsgebühren oder ein Mindestumsatz an.
Ein neues Internet-Portal mit Namen "Planet Internet"
startete in Deutschland am 13. Oktober. Es bietet zwei
Tarifmodelle. Mit Planet Premium kann man für eine Grundgebühr
von 39 Mark 25 Stunden im Monat gratis surfen. Umgerechnet
entspricht dies allerdings einem Minutenpreis von 2,6 Pfennig.
Wer länger als 25 Stunden monatlich im Web bleibt, nimmt mit
3,4 Pfennig pro Minute ein eher luxuriöses Angebot wahr. Sollte
man sich für den Tarif Planet Go entscheiden, kann man ohne
Grundgebühr, aber für stolze 3,4 Pfennig ab der ersten Minute
surfen. Abgerechnet wird im Minutentakt. Die Anmeldung erfolgt bei
www.planetinternet.de.
Die Angabe der Bankverbindung ist erforderlich.
Gerechtfertigt wird der hohe Minutenpreis seitens des
Unternehmens mit einem schnellen, sicheren und zuverlässigen Zugang
und einem anspruchsvollen redaktionellen Angebot. Rund um die
Uhr würde ein Redaktionsteam aktuelle News für die Portalseite
zusammenstellen.
- debitel.net - Ahnungslose surfen für 24 Pf./Min. über eine 01805er Nummer
Wer zur Zeit noch Debitel als
Internetprovider nutzt, sollte seine debitel.net-Abrechnung sowie
die Rechnung der Deutschen Telekom aufmerksam kontrollieren.
Die Einwahlsoftware von Debitel installiert nämlich einen
Verbindungsmanager, der es in sich hat: Bei den DFÜ-Einstellungen
wird neben der Einwahlnummer 019161 als "alternative" Nummer die
01805-001965 eingetragen. Verbindungen hierüber kommen immer
dann zu Stande, wenn die eigentliche Einwahlnummer überlastet
ist, und schlagen mit 24 Pfennig Telefonkosten pro Minute zu
Buche! Wer sich also über einen hohen Posten für "Verbindungen
zum Service 0180x" auf seiner Telekom-Rechnung wundert, findet
hier vielleicht eine passende Erklärung.
Zur Erinnerung: Wem die Einwahl über die erste Nummer gelingt,
zahlt - auch nicht mehr ganz zeitgemäße - 4,8 Pfennig pro
Minute. In den AGBs und der mit der Einwahlsoftware gelieferten
Dokumentation fehlt jeder Hinweis auf die Bedeutung und die
anfallenden Gebühren bei der 01805er Nummer. Allein in einem Text,
der Bestandskunden die Umstellung der Einwahlparameter erläutert,
wird dem Nutzer befohlen: "In der Zeile, die mit 'Phone1' beginnt,
muss die Vorwahl durch die Nummer (180) ersetzt werden und die
Rufnummer durch die Nummer 5001965." Wer die Software direkt von
CD installiert, hat standardmäßig, ohne Hinweis und Nachfrage,
beide Rufnummern eingetragen. Es ist kaum anzunehmen, dass die
Zielgruppe, an die sich das Angebot richtet, nach einer solchen
Installation alle Parameter überprüfen wird. Die meisten dürften
froh sein, die Systemeinstellungen unter Windows nicht von Hand
eintragen zu müssen.
Eine weitere Kostenfalle konnten unsere Leser in diesem
Zusammenhang ebenfalls aufdecken: Aufgrund eines "Systemfehlers"
- so die Bezeichnung der Debitel-Kundenbetreuung - konnten die
Rechnungsbeträge einer ganzen Reihe von Usern nicht abgebucht werden.
Folge war, dass die betroffenen Zugänge gesperrt wurden. Alleine
schon mit diesem Vorgehen verstößt Debitel gegen die eigenen AGB.
Unter Punkt 9 ist dort festgelegt, dass ein Account gesperrt wird,
wenn man mit der Zahlung von mindestens zwei Monatsgrundpreisen oder
einem Betrag von mehr als 100 Mark in Verzug gerät oder eine
Abbuchung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat wenigstens
zweimal nicht vorgenommen werden kann.
Wer bereits eine solche Mahnung erhalten hat, sollte sich auf
jeden Fall hüten, die dort angegebene Hotline unter der Rufnummer
0190-774477 zu 2,42 Mark pro Minute zu bemühen. Es handelt sich
eben nicht (!) um die Nummer des Debitel "Forderungsmanagements",
das für die Mahnung verantwortlich ist, sondern eine allgemeine
Hotline. Einer unserer Leser brauchte drei Anwahlversuche und rund
vier Minuten in vertrackten Auswahlmenüs, um die richtige Nummer
01805-147141 herauszufinden.
- Verwaltungsgericht: Keine Datenerhebung bei Prepaid-Kunden
Ein interessantes Urteil hat die 11. Kammer des
Verwaltungsgerichtes in Köln gefällt. Demnach können die
Mobilfunkanbieter nicht verpflichtet werden, bei Kunden von
Prepaid-Karten eine Identitätsprüfung vorzunehmen. Derzeit
werden auch bei Kunden der beliebten vorausbezahlten SIM-Karten
wie bei Vertragskunden die personenbezogenen Daten erhoben.
Dagegen hatten ein Netzbetreiber und ein Service-Provider geklagt.
Die Dienstanbieter begründen die Klage damit, dass der Kunde mit
dem Erwerb einer Prepaid-Karte in Vorleistung tritt. Eine Erhebung
personenbezogener Daten sei daher zur Erbringung der Dienstleistung
nicht erforderlich.
Um jedoch die im Telekommunikationsgesetz grundsätzlich
vorgesehenen Auskunftspflichten gegenüber Strafverfolgungs- und
Sicherheitsbehörden sicherzustellen, erließ die Regulierungsbehörde
(RegTP) eine Anordnung. Der zufolge sind die Dienstanbieter zur
Erhebung der Daten verpflichtet. Gegen diese Anordnung hatte
die Klage nun Erfolg. Das Gericht gibt als Grund allerdings an,
dass die auferlegte Verpflichtung der RegTP "keine ausreichende
gesetzliche Grundlage" habe. Ändern wird sich an der bestehenden
Praxis vorläufig dennoch nichts. In einem parallelem Verfahren "des
vorläufigen Rechtsschutzes" hatte die Kammer entschieden, dass die
Anbieter die Daten vorerst weiter speichern müssen. Die ansonsten
lückenhafte Dokumentation der TK-Kunden könnte die Sicherheit der
Allgemeinheit beeinträchtigen. Dies gilt bis zum Abschluss eines
Haupsacheverfahrens, in das auch mögliche Nachbesserungen durch
den Gesetzgeber eingehen könnten.
Fazit: Wer sich nicht überwachen lassen möchte, benutzt besser
kein Handy. Denn auf gerichtlichen Beschluss können nicht nur
mobile Telefongespräche aufgezeichnet werden, sondern auch
Bewegungsprofile erstellt werden, aus denen hervorgeht, zu welcher
Zeit der Handy-Nutzer bei welcher Basisstation eingebucht war.
Daraus lässt sich wiederum der ungefähre Aufenthaltsort ermitteln.
- D2 Privat wird zu D2 Vodafone - Neuer Name kommt im Januar 2001
Etwas Neues gibt es doch noch aus dem Bereich Mobilfunk zu berichten.
Ab Januar 2001 wird Vodaphone-Mannesmann
seine Mobilfunkmarke D2 Privat in D2 Vodafone umbenennen.
Damit soll ein knappes Jahr nach der Übernahme des deutschen
Konzerns durch die britische Vodafone auch für die Kunden der Wandel
sichtbar werden. Vodafone hatte das deutsche Unternehmen in einer
Übernahmeschlacht Anfang dieses Jahres erworben. Danach wurden fast
alle Geschäftsfelder des Mannesmann-Konzerns verkauft. Lediglich
das Mobilfunkgeschäft, auf das sich Vodafone konzentrieren will,
und die deutsche Festnetzgesellschaft Arcor
gehören noch zum Unternehmen. Arcor soll von Vodafone vielleicht
noch dieses Jahr an die Börse gebracht werden.
- teltarif.de auf der Buchmesse - "New Books, New Shops, New Jobs"
eBooks, Print-on-Demand, Cross-Media-Production, eCommerce,
Content-Management, Web-Based-Learning - es gibt eine Menge
neuer Begriffe, die uns bei unserer täglichen Arbeit im Internet
begleiten. Auf der Frankfurter Buchmesse ist folglich einer der
Informationsschwerpunkte das Angebot der neuen elektronischen
Medien.
Da die Buchmesse inzwischen zu einem der weltweit größten
Marktplätze für elektronisches Publizieren geworden ist, nutzt
www.teltarif.de die Gelegenheit, sich auf einem eigenen Stand zu
präsentieren. Sie finden uns im "Electronic Medien Center" in Halle
4.0, Stand H 1103/18. Hier gibt es neben der Möglichkeit, einige
Teltarif-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich kennzulernen,
auch Informationen über die neuen Berufe in der Online-Branche.
Was machen z.B. Fachinformatiker bei teltarif? Antwort:
So ziemlich alles von der Einrichtung und Administration unserer
Linux-Server über das Verwalten und die Pflege der Datenbanken
bis zum Erstellen von HTML-Seiten für unseren Internetauftritt.
Details vor Ort!
Was Sie als Leser bei Teltarif an Meldungen und
Hintergrundinformationen zu Lesen bekommen, stammt von den
Online-Redakteuren. Sie recherchieren die Inhalte, schreiben
die Meldungen, bereiten sie mit den fürs Internet typischen Links
auf und bearbeiten das gesamte "Drumherum". Dazu gehören Presse-
und Leseranfragen, Kooperationen mit anderen Medien und z.B. der
wöchentliche Newsletter. Und vieles mehr!
Neugierig geworden? Besuchen Sie uns doch einfach in Frankfurt
auf der Buchmesse. Wir freuen uns auf Sie!
- teltarif-Umfrage: Preise für über 10000 Mark zu gewinnen
Bereits im letzten Newsletter hatten wir unsere Online-Umfrage auf
www.teltarif.de kurz vorgestellt. Wir bedanken
uns bei allen von Ihnen, die zahlreich an der Umfrage teilgenommen
haben, und die sich die Mühe gemacht haben, die Fragen vollständig
zu beantworten.
Sie können aber auch weiterhin an der Umfrage teilnehmen.
Hier nochmal kurz die Parameter: Wir wollen wissen, wohin sich
der Telekommunikationsmarkt entwickeln, insbesondere, was Sie
als Nutzer von den diversen neuen Mobilfunkdiensten halten.
Als Dankeschön für die Teilnahme gibt es wertvolle Preise,
unter anderem ein mobiles Büro, bestehend aus Organizer und
Top-Handy, sowie sechs Monate kostenloses Telefonieren! Einen
Link auf die Umfrage finden Sie direkt auf unserer Homepage
http://www.teltarif.de .
.
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aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
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geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
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