Newsletter 19/00 vom 14.09.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 14.09.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Olympischer Wettstreit mit neuer Dimension: 17 Tage umsonst nach Australien telefonieren
  2. Kostenloser Olympia-SMS-Service in allen vier Mobilfunknetzen
  3. Ferngespräche: Billige Feierabend-Tarife für vier Wochen bei One-Tel
  4. 15 Telefonminuten täglich - ein Geschenk von Gratistel
  5. Regulierungsbehörde ordnet neue Interconnect-Regelung ab 1. Juni 2001 an
  6. Schneller Internetzugang: DSL-Preise purzeln weiter
  7. Internet-Flatrates: Regional bei ISIS und kostenlos für Studierende bei e-fellows
  8. Schnelles Internet per Handy: D2 rüstet auf - Nokia liefert erstes HSCSD-Handy
  9. Call-by-Call ins Ausland bis zu 33 Prozent billiger
  10. T-Online bekommt neue Konkurrenz in Europa
  1. Olympischer Wettstreit mit neuer Dimension: 17 Tage umsonst nach Australien telefonieren

    Wie erwartet ist der Kampf der Telefongesellschaften um die "Spitzenplätze bei Olympia" in voller Schärfe entbrannt. Der Renner dieses Newsletters ist daher das folgende Angebot von Talkline: Von morgen, dem Beginn der Olympischen Spiele, bis zum 1. Oktober sind alle Telefongespräche über die Vorwahl 01050 ohne Anmeldung nach Australien gratis! Das Angebot gilt rund um die Uhr. Während dieser 17 Tage kosten sogar Gespräche zu australischen Mobiltelefonen keinen Pfennig.

    Damit erübrigen sich wohl alle Spekulationen, wer diesen Tarif nach Australien noch unterbieten kann. Kostenlos, rund um die Uhr, auch zu Mobiltelefonen - dem ist nichts hinzuzufügen. Dahinter bleibt auch das Tele2-Angebot schnell zurück: Über die 01013 können die angemeldeten Kunden am kommenden Wochenende, d. h. dem 16. und 17. September, umsonst ins australische Festnetz telefonieren.

  2. Kostenloser Olympia-SMS-Service in allen vier Mobilfunknetzen

    Im Olympia-Fieber befinden sich auch die Mobilfunk-Betreiber T-D1, D2 Privat und VIAG Interkom: Ihre Kunden können die aktuellen Ergebnisse der Olympischen Spiele per kostenloser SMS erhalten. Die Bestellung dieser Angebote erfolgt bei D1 unter www.t-dl.de bei D2 unter www.d2-message.de und bei VIAG Interkom unter www.genion.de.

    Starwap bietet während der Spiele sogar einen netzübergreifenden Olympia-SMS-Service an. Er ist werbefinanziert und deshalb für Kunden aller vier Mobilfunk-Anbieter kostenlos. Die Anmeldung dafür erfolgt unter www.starwap.de .

  3. Ferngespräche: Billige Feierabend-Tarife für vier Wochen bei One-Tel

    Nicht umsonst, aber dafür wirklich preiswert kann man bei One.Tel auch innerhalb Deutschlands telefonieren: Werktags ab 18 Uhr kosten Ferngespräche nur noch 3,3 Pfennig pro Minute. Allerdings ist die Aktion auf vier Wochen befristet und am Wochenende gilt weiterhin die Nebenzeit erst ab 20 Uhr. Damit belegt One.Tel für den Zeitraum von 18 bis 20 Uhr den Spitzenplatz in der Tariftabelle. Die beiden nächstgünstigsten Anbieter im offenen Call by Call, Super24 (01024) und Mannesmann Arcor (01070), sind 0,9 Pfennig pro Minute teurer. Tagsüber von 6 bis 18 Uhr werden über die 01086 wie gehabt 6,3 Pfennig pro Minute verlangt - der Spitzenplatz unter den Telefonfirmen ohne Anmeldung. Abgerechnet wird bei One.Tel im Minutentakt.

    Eine aktuelle Tabelle, wer wann am günstigsten ist, können Sie sich online über unsere Homepage www.teltarif.de erstellen lassen. Klicken Sie dazu auf die "Standardabfrage" - oder verwenden Sie die Schnellabfrage direkt auf der Homepage in der "Karteikarte" zum Thema Festnetz.

  4. 15 Telefonminuten täglich - ein Geschenk von Gratistel

    Wem billig nicht reicht, kann sich bei Gratistel anmelden - dort bekommt man jeden Tag 15 Gesprächsminuten völlig kostenlos. Allerdings muss man sich dafür in regelmäßigen Abständen eingespielte Werbespots anhören. Das norddeutsche Unternehmen bietet seit knapp vier Wochen werbefinanzierte Telefonie in Hamburg und Schleswig-Holstein an. Inzwischen kann das Angebot auch im übrigen Bundesgebiet genutzt werden. Bemerkenswert ist, dass das tägliche Gesprächsguthaben von 15 Minuten pro Person auch unterwegs genutzt werden kann. Von fremden Anschlüssen aus muss man zunächst seine bei Gratistel registrierte Telefonnummer per MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren) eingeben, gefolgt von der von Gratistel vergebenen "Family-Nummer" und einer achtstelligen PIN. Voraussetzung ist lediglich ein Festnetzanschluss - vom Handy aus hört man nach der Einwahlnummer 0800-5577666 nur die Ansage, dass der Dienst nicht zur Verfügung steht. Anmelden kann man sich über die Homepage www.gratistel.de oder telefonisch unter der 01805-302090.

  5. Regulierungsbehörde ordnet neue Interconnect-Regelung ab 1. Juni 2001 an

    Der Ex-Monopolist Deutsche Telekom hat in dieser Woche bei der Neuregelung der Interconnect-Gebühren eine Niederlage hinnehmen müssen. Für die Wettbewerber bedeutet dieses hoffentlich eine gerechtere Kostenverteilung. Kernpunkt der Entscheidung: Ab dem 1. Juni 2001 werden die Preise für die Leistungen der Telekom nicht mehr von der Entfernung bestimmt, sondern abhängig davon, wie viele der teuren Vermittlungsanlagen genutzt werden.

    Anders als von der Telekom beantragt entschied die Regulierungsbehörde, dass für die Abrechnung ein zweistufiges Netzmodell zugrunde gelegt werden. Die sogenannten Teilnehmer-Vermittlungsstellen, von denen die Telekom tausende in der Nähe der Kunden betreibt, werden nicht berücksichtigt. Dadurch verbleiben 475 lokale Knoten und 23 übergeordnete Hauptverbindungsknoten. Hierüber können alle Festnetzteilnehmer in der Bundesrepublik erreicht werden.

    Zugleich werden auch günstigere Interconnect-Tarife festgelegt. Der Verband der Telekom-Konkurrenten VATM geht "in der Tendenz" davon aus, dass trotz enger Gewinnmargen ab Sommer nächsten Jahres mit weiter sinkenden Preisen für den Endverbraucher zu rechnen sei. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass wir uns bei den Tarifen für Festnetz und Internet bis zu diesem Termin eher auf eine Stagnation einstellen können.

    Die neuen Tarife im Einzelnen: Bei Zusammenschaltungen in der Lokalzone sind ab Juni 2001 pro Gesprächsminute 1,24 Pfennig (werktags 9 bis 18 Uhr) bzw. 0,83 Pfennig (übrige Zeit und Wochenende) als Interconnect-Gebühren an die Telekom abzuführen. Um flächendeckend in den Genuss dieser niedrigsten Durchleitungstarife zu kommen, ist ein sehr engmaschiges Netz mit Anschluss an alle 475 lokalen Knoten erforderlich. Hiervon profitieren Firmen, wie beispielsweise Mannesmann Arcor oder COLT Telecom, die viel in die eigene Infrastruktur investiert haben.

    Gegenüber dem bisherigen Interconnect-City-Tarif sind die neuen Preise um ca. 25 Prozent reduziert. Doch ist die neue Lokal-Zone vor allem in den Ballungszentren deutlich kleiner als die bisherige City-Zone. Auf dem Land kann die Lokal-Zone hingegen auch mal größer als der 20-km-City-Bereich sein.

    Deutlich einfacher ist der Aufbau des eigenen Netzes für einen Telekom-Konkurrenten, wenn er in jedem Einzugsbereich der 23 überregionalen Vermittlungsstellen jeweils nur eine lokale Vermittlungsstelle direkt anschließt. In diesem Fall werden für die Gespräche innerhalb des jeweiligen Einzugsbereichs 1,9 Pfennig in der Haupt- und 1,24 Pfennig in der Nebenzeit fällig. Im Vergleich zum City-Tarif entspricht das einer Steigerung von 11 bis 15 Prozent. Gegenüber dem bisherigen Region-50 oder gar Region-200-Tarif ist der neue Preis aber wesentlich günstiger.

    Kleinere Telefonfirmen, die nur wenige Verknüpfungspunkte zum Telekom-Netz unterhalten, müssen für bundesweite Verbindungen über das Telekom-Netz in der Tarifzone III künftig 2,99 Pfennig bzw. 1,96 Pfennig zahlen. Bisher wurden hier bis zu 4,47 Pfennig berechnet.

    Das neue Gebührenmodell hätte ursprünglich bereits vier Monate früher in Kraft treten sollen als nun beschlossen. Die Behörde berücksichtigte bei ihrer Entscheidung jedoch, dass vor allem die Telekom vor aufwändigen und zeitintensiven Umstellungsarbeiten steht. Für die Übergangszeit vom 1. Februar bis zum 31. Mai 2001 gilt daher das alte Entfernungsmodell weiter. Spätestens Anfang 2003 wird dann erneut über die Interconnect-Gebühren entschieden werden müssen, denn die Neuregelung gilt vorerst nur bis zum 31. Mai 2003.

    Das neue Modell bringt vor allem Entlastung auf dem Land. Eine Telefonfirma, die in München und Nürnberg einen POI mit der Telekom unterhält, muss zum Beispiel für die Anbindung von Kunden in Passau hohe IC-Preise an die Telekom zahlen. Entsprechend unwillig sind die Discounter, für diese entfernten Kunden ausreichende Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, denn ein eigener POI in Passau rechnet sich auch nicht. Nach dem neuen Modell sinken aber die IC-Gebühren für Passau drastisch.

    Der umgekehrte Effekt tritt in den Ballungszentren wie den Großstädten oder dem Ruhrgebiet auf. Eine Telefonfirma, die hier nicht alle Vermittlungsstellen direkt anschließt, bezahlt künftig mehr statt weniger.

  6. Schneller Internetzugang: DSL-Preise purzeln weiter

    Arcor senkt ab 15. September die Preise für seine DSL-Flatrate. Der schnelle Zugang mit 768 Kilobit pro Sekunde kostet bei Arcor dann monatlich 49 Mark. Doppelte ISDN-Geschwindigkeit mit 128 Kilobit pro Sekunde ist bereits ab 39 Mark möglich. Gleichzeitig sinkt der einmalige Bereitstellungspreis für den DSL-Anschluss von 229 Mark auf 50 Mark.

    Voraussetzung für beide Varianten der Flatrates ist der Arcor-DSL-ISDN-Anschluss zum Monatspreis von 59,90 Mark, der zur Zeit in Hamburg, Berlin, Hannover, Düsseldorf, Köln, Essen, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München angeboten wird. Nicht alle Kunden, die einen DSL-Anschluss beantragt haben, bekommen diesen auch sofort freigeschaltet. Wenn die entsprechende Technik noch nicht installiert ist, kann für die Übergangszeit per ISDN zum Pauschalpreis gesurft werden.

    Zum Vergleich die Preise der Deutschen Telekom für den DSL-Anschluss. Hier gibt es nur die Variante mit 768 Kilobit pro Sekunde für einen Preis von 63,98 Mark im Monat. Er setzt sich zusammen aus der Gebühr für T-DSL (14,98 Mark) und der Flatrategebühr (49 Mark). Hinzu kommt die normale Grundgebühr für den ISDN-Anschluss in Höhe von 44,89 Mark. Insgesamt werden also 108,87 Mark im Monat bei der Telekom im Vergleich zu 108,90 Mark bei Arcor fällig. Dafür hat man bei der Telekom den Vorteil, Call by Call mit allen Telefonanbietern nutzen zu können, während gerade die Discounter vom Arcor-Anschluss aus nicht erreichbar sind.

    Angelehnt an das Angebot der Telekom ist die DSL-Flatrate von 1&1 Internet. Ab 25. September soll sie für nur 29 Mark im Monat angeboten werden. Voraussetzung für die Nutzung ist ein T-ISDN-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom zu den oben genannten Preisen. Damit wäre das Angebot rund 20 Mark billiger als die DSL-Flatrate der Deutschen Telekom. Leider ist es aber nicht direkt vergleichbar, da 1&1 das Datenvolumen auf ein Gigabyte im Monat begrenzt. Jedes weitere Megabyte schlägt mit 9 Pfennig zu Buche. Das macht 90 Mark pro Gigabyte. Zu bedenken ist, dass gerade bei einem schnellen Zugang das Downloaden von Daten rasch und folglich in großen Mengen geschieht, so dass ein Gigabyte schnell "verbraucht" ist.

  7. Internet-Flatrates: Regional bei ISIS und kostenlos für Studierende bei e-fellows

    Seit Anfang September gibt es einen neuen Tarif für ISIS-Kunden in Düsseldorf und Umgebung. Die isiONLINE flatrate128 ermöglicht das Surfen mit doppelter ISDN-Geschwindigkeit zum Pauschalpreis von 69 Mark im Monat. Extrakosten für die Benutzung des zweiten Kanals, wie sie bei vielen anderen Anbietern berechnet werden, gibt es nicht.

    Die isiONLINE flatrate128 kann man nutzen, wenn man über einen ISDN-Vollanschluss von ISIS mit den Tarifen isiFON plus (44,90 Mark monatlich) oder isiFON partner (49,80 Mark im Monat) verfügt. Kunden, die sich für die isiONLINE flatrate128 entscheiden, erhalten automatisch DSL-Zugangs-Technik, sobald DSL für den entsprechenden Anschluss verfügbar ist. Dann wird aber auch der Bereitstellungspreis von 229 Mark fällig. Enthalten sind der notwendige Splitter und das DSL-Modem zur Eigeninstallation.

    Ganz kostenlos ins Internet kommen Stipendiaten des Internet-Start-Ups e-fellows.net. Sie erhalten die Flatrate der Deutschen Telekom kostenfrei. Dieses Angebot ist Teil des Online-Stipendiums für das sich Studierende aller Fachrichtungen auf der Internetseite www.e-fellows.net bewerben können. Die Stipendiaten erhalten auch Zugriff auf mehr als 70 sonst kostenpflichtige Datenbanken. Außerdem gibt es Kontakte in die Wirtschaft. Die Kooperationspartner von e-fellows sind McKinsey & Company, die Deutsche Telekom selbst, die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie SAP und Compaq. Derzeit gibt es bei e-fellows 2000 Stipendiaten, die aus 5000 Bewerbern ausgewählt wurden. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt 15.000 Stipendien vergeben werden.

  8. Schnelles Internet per Handy: D2 rüstet auf - Nokia liefert erstes HSCSD-Handy

    Etwas später als E-Plus (mit HSCSD) und D1 (mit GPRS) bietet auch der Marktführer unter den deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern, D2-Privat, noch im Laufe dieses Monats die Möglichkeit, schneller als mit den bisher im Mobilfunk üblichen 9.600 Bit pro Sekunde Daten zu übertragen. D2 setzt im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern gleich auf beide Verfahren für die schnellere Datenübertragung im GSM-Netz: HSCSD und GPRS. Mit HSCSD sind bis zu 38.400 Bit pro Sekunde möglich. GPRS ist theoretisch noch schneller, doch bremsen die Netzbetreiber allzu große Erwartungen: "Wenn wir mit GPRS zunächst 28.800 Bit pro Sekunde erreichen, sind wir zufrieden. Später geht dann natürlich noch mehr."

    Während man für die Nutzung von HSCSD wie bei normalen Telefongesprächen die üblichen Minutenpreise zahlt, ist für GPRS eine paketvermittelte Abrechnung im Gespräch. Das würde bedeuten, dass man nicht für die Online-Zeit, sondern für die übertragene Datenmenge zahlt. Für WAP wäre das mit Sicherheit der Durchbruch, denn die kleinen Seiten brauchen keine großen Datenmengen. Ob es wirklich zu dieser Art der Abrechnung kommen wird, bleibt allerdings fraglich. Beim Marktführer unter den österreichischen Mobilfunknetzen, A1, wo GPRS bereits läuft, zahlt man nämlich auch ganz normale Minutenpreise, und das, obwohl die Datenrate auch einmal langsamer sein kann als die 9.600 Bit pro Sekunde, die die Funknetze jetzt schon können. Surfen nämlich mehrere Kunden gleichzeitig unter Verwendung des gleichen Sendemasten im Internet, so teilen sich diese die zur Verfügung stehende Performance. Das Ergebnis ist, dass aus der Datenautobahn ein ziemlich holpriger Trampelpfad werden kann.

    Ein weiterer Vorteil der HSCSD-Technologie ist, dass hierfür bereits jetzt Endgeräte verfügbar sind. Schon seit einigen Monaten ist das Nokia CardPhone 2.0, eine PCMCIA-Einsteckkarte für Notebooks, lieferbar. Seit letzter Woche wird auch das neue Nokia 6210, das erste HSCSD-fähige Handy, ausgeliefert. Für GPRS steht zurzeit nur eine kleine Anzahl an Testgeräten von Motorola zur Verfügung, deren Software nach Berichten von Testern noch etwas instabil läuft. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft soll das Motorola Timeport P7389i dann aber in größeren Stückzahlen verfügbar sein.

  9. Call-by-Call ins Ausland bis zu 33 Prozent billiger

    Innerhalb von nur einer Woche - seit Erscheinen des letzten teltarif-Newsletters - ist es zu enormen Veränderungen bei den Auslandstelefonaten gekommen. Die Preise sanken um bis zu 33 Prozent - allerdings befristet bis zum Ende diesen Monats. Der Preiskampf spielte sich dabei ausschließlich zwischen den zwei Anbietern 01051-Telecom, Super24 und ab. Die größten Preissenkungen gab es - mit der Ausnahme von Dänemark und Israel - in Asien. Auf Platz 1 steht Singapur. Hier bucht Super24 (Vorwahl: 01024) nur noch 14,9 Pfennig pro Minute ab, Konkurrent 01051-Telecom folgt mit einem Zehntel Pfennig Abstand. Telefonate nach China kann man seit kurzem für 35,9 Pfennig in der Minute führen. Auch hier setzt sich Super24 mit 0,1 Pfennig Differenz vor 01051-Telecom auf den ersten Platz in unserer Tarifübersicht. Die Preissenkung beträgt 24 Prozent.

    Ebenfalls um 24 Prozent sank der Tarif für Anrufe nach Israel. Jetzt sind nur noch 19 Pfennig fällig, wenn über 01051 telefoniert wird. Verbindungen nach Japan kosten bei dem hier schon angeführten Doppel 13,9 (Super24) bzw. 14 Pfennig (01051) pro Minute. Bei Gesprächen nach Dänemark hat sich wiederum 01051-Telecom den ersten Platz gesichert, der Düsseldorfer Anbieter erhebt für Telefonate mit dem Nachbarn im Norden mit sieben Pfennig in der Minute den gleichen Preis wie für Inlandsgespräche über 01051.

    Alle Spitzenpreise sind in der folgenden Liste zusammengefasst: Zunächst Super24 (Vorwahl 01024):

    • Singapur 14,9 Pf./Min.
    • China 35,9 Pf./Min.
    • Japan 13,9 Pf./Min.
    • Norwegen 8,9 Pf./Min.
    • HongKong 9,9 Pf./Min.
    • Tschechien 32,6 Pf./Min.
    • Slowenien 32,6 Pf./Min.
    • Slowakei 32,6 Pf./Min.
    • Ungarn 33,2 Pf./Min.
    Hier die Preise von 01051:
    • Israel 19 Pf./Min.
    • Dänemark 7 Pf./Min.
    • Norwegen 9 Pf./Min.
    • Brasilien 35 Pf./Min.
    • Estland 35 Pf./Min.
    • Island 22 Pf./Min.
    • Irland 8 Pf./Min.
    • Libanon 75 Pf./Min.
    • Puerto Rico 11 Pf./Min.
    • Taiwan 18 Pf./Min.
    • Tunesien 55 Pf./Min.
    Alle genannten Preise - bei beiden Anbietern - sind als Sonderaktion bis zum 30. September befristet.

  10. T-Online bekommt neue Konkurrenz in Europa

    Die Telekom-Tochter T-Online, mit derzeit mehr als 6,4 Millionen Kunden Europas größter Online-Dienst, bekommt neue Konkurrenz: Der italienische Internet Provider Tiscali will den niederländischen Konkurrenten World Online per Aktientausch übernehmen. Gemeinsam wären beide Unternehmen nach T-Online der zweitgrößte europäische Internet-Anbieter. Firmenangaben zufolge soll die neue Gesellschaft insgesamt 6,1 Millionen Nutzer in 15 Staaten zählen. Marktführer wären die Partner demnach vom Start weg in Italien, den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Tschechien.


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