Newsletter 18/00 vom 07.09.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 07.09.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Nach dem Dominoprinzip in die Flatrate-Pleite
  2. Wider dem Flatrate-Sterben: Regionalanbieter entdecken den pauschalen Internetzugang
  3. Internet: Arcor legt neue Spitzenpreise vor - Surfen mit Tiscali ab 1,79 Pf./Min
  4. Festnetz: Gratisminuten bei Tele2 und sparen mit den Regionalanbietern
  5. Olympiade der Auslandstarife: Kampf um Zehntelpfennig statt Zehntelsekunden
  6. Mobilfunk: Super24 bietet D1-Vertrag ohne Grundgebühr - Victorvox für Vieltelefonierer
  7. Handy im Kaffee-Laden
  8. In eigener Sache
  1. Nach dem Dominoprinzip in die Flatrate-Pleite

    Die vergangenen zwei Wochen dürften vor allem für Flatrate-Kunden eine äußerst bewegende Zeit gewesen sein, mussten sie doch eine bis jetzt beispiellose Folge des Scheiterns von Flatrate-Anbietern erleben. Ende August trat Surf1, einer der ersten Flatrate-Anbieter in Deutschland, auf die Bremse und gab bekannt, den Preis für seine Flatrate schlicht und einfach zu verdoppeln: 139 Euro statt bisher 139 Mark. Am 29. August wurde die Hälfte der Flatrate-Accounts gesperrt und dieser Schritt mit vertragswidriger Mehrfachnutzung des Zugangs begründet. Zwei Tage später war es dann amtlich: Surf1 ist pleite!

    Der Dortmunder Anbieter Sonne wurde auffällig, als er sogenannten "Power-Usern" den Zugang sperrte. Sonne warf dieser Kundenspezies nahezu ununterbrochene Online-Zeiten ohne Datentransfer vor. Dadurch würden "normale" Nutzer nicht mehr ins Netz gelangen. Seither ist es nicht mehr möglich, sich bei Sonne anzumelden.

    Der 1. September brachte das Ende der Flatrate von CISMA. Absehbar war diese Entwicklung ebenfalls schon seit Mitte August. Der CISMA-Reseller flat4you ist somit natürlich auch aus dem Spiel. Gar nur zwei Wochen lang war das Internet-Pauschalangebot von DUSnet nutzbar. Auch dieser Provider trat am 4. September den völligen Rückzug an. Bei der Medien-Info-Center GmbH sah man sich genötigt, nach eigenen Angaben ungefähr 500 von 31.000 Kunden den Zugang zu Funone zu sperren, da diese gegen die AGBs des Unternehmens verstoßen hätten. Aber immerhin ist FunOne noch online.

    Alle hier genannten Internet-Providern, die sich auf das glatte Eis des Produkts "Flatrate" begeben hatten, haben Gemeinsamkeiten: Sie suchen die Gründe für ihr Scheitern bei den vermeintlich ungehemmten Dauernutzern, bei Engpässen der Infrastruktur und bei den "schlechten Rahmenbedingungen für eine Flatrate in Deutschland". Für die Kunden dieser angeschlagenen oder untergegangenen Angebote sieht es düster aus: Auch, wenn vom einen oder anderen Anbieter Beteuerungen vorliegen, die bereits bezahlten Gebühren würden an die Nutzer zurückgezahlt, gibt es auch genügend andere, die klar gemacht haben: Es gibt kein Geld zurück. Die Kunden haben also ein Produkt bezahlt, das es nicht mehr gibt. Der Schaden ist auf beiden Seiten groß.

    Unbegrenzte Leistung gegen einen Pauschalpreis abgeben zu wollen, wenn die eigenen Kosten zeitabhängig sind, ist eine Gratwanderung, bei der wiederholt diverse Anbieter abgestürzt sind. Verkalkuliert haben sich diese Unternehmen sicher nicht einfach nur auf der Zahlenseite. Im hartumkämpften Markt ist die Flatrate auch ein Instrument, um Öffentlichkeit zu erzielen und Kunden zu gewinnen. Wer gegen die PR-Maschinerien der großen Anbieter keine Chance hat, muss ein Spiel ohne Netz und doppelten Boden wagen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Man setzte auf ein Kundenverhalten, welches vielleicht so gar nicht existiert.

    Auf sicherem Boden stehen hingegen die regional handelnden Flatrate-Anbieter mit eigenem Telefonnetz. Diese müssen nicht für jede Online-Minute ihrer Kunden 1 bis 2 Pfennig an die Deutsche Telekom als Interconnect-Gebühren abführen. Vielmehr gibt es eine pauschale monatliche Leitungsmiete für den Kupferdraht der "letzten Meile", wenn man das Kabel zum Kunden nicht selber gezogen hat. Ein weiterer Kostenblock sind die Abschreibungen für die notwendige Infrastruktur wie Telefon-Vermittlungsanlagen, Internet-Modempools und das Backbone. Doch die Höhe dieser Abschreibungen ist leicht kalkulierbar und auf die Zahl der Flatrate-Nutzer umlegbar.

    Die Großen in der Branche stehen ebenfalls weitestgehend ohne Probleme dar. T-Online ist mit der Entwicklung der Flatrate seit dem Start sehr zufrieden. Das Unternehmen hat Sondervereinbarungen mit der Muttergesellschaft Deutsche Telekom, da Internet-Einwahlen in den Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom andere, oft kürzere, Wege gehen, als gewöhnliche Interconnect-Verbindungen. Mannesmann Arcor bietet seine Flatrate nur den eigenen Telefonkunden an, handelt hier also ähnlich wie die regionalen Anbieter. Bei Arcor war man schon von Anfang an der Überzeugung, dass Interconnection-Gebühren auf Minutenbasis einem Flatrate-Angebot jede Chance nehmen.

    AOL und Medien-Info-Center verbleiben als Flatrate-Anbieter ohne eigenes Telefonnetz. Beide verfügen jedoch zum Beispiel durch E-Commerce-Aktivitäten über weitere Einnahmequellen, so dass das Pauschalangebot durch Mischfinanzierung abgesichert sein sollte. Die von beiden verwendete proprietäre Einwahlsoftware dürfte auch dazu genutzt werden, sinnlose Dauernutzung zu unterbinden, indem automatisch aufgelegt wird, wenn keine Benutzer-Interaktion erkennbar ist.

  2. Wider dem Flatrate-Sterben: Regionalanbieter entdecken den pauschalen Internetzugang

    Die derzeit wohl günstigste seriöse Flatrate wird ab Mitte September der Nürnberger City-Carrier NEFkom für 29 Mark im Monat anbieten. Nutzen kann man das Angebot leider nur, wenn man bei NEFkom einen Telefonanschluss hat, der 29 Mark (Analog) oder 43,50 Mark (ISDN) im Monat kostet. Dieser ist derzeit in den Städten Nürnberg, Erlangen und Fürth erhältlich. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 16 bis 6 Uhr und an den Wochenenden rund um die Uhr sind mit der Monatspauschale von 29 Mark dann alle Kosten des Internetzugangs abgedeckt. Weitere Anmelde- oder Einrichtungskosten entstehen nicht.

    Wer außerhalb der Nebenzeit surfen will, bezahlt den bei NEFkom üblichen Preis von 1,9 Pfennig in der Minute. Bei Nutzung der Kanalbündelung werden für den zweiten Kanal ebenfalls 1,9 Pfennig fällig. Die Mindestvertragslaufzeit für diese Flatrate beträgt 3 Monate.

    Neues gibts es auch vom Regionalanbieter EWE Tel, dessen ISDN-Anschlüsse derzeit in rund 150 Städten und Gemeinden im Nordwesten Deutschlands, z.B. in Bremen, Oldenburg, Delmenhorst, Bremervörde und Wilhelmshaven angeboten werden. Die im Juni eingeführten Internetpauschaltarife der Oldenburger Firma wurden zum 1. September um den neuen Tarif "Flatrate Plus" ergänzt. Mit dieser neuen Tarifvariante ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden mit ISDN-Anschluss eine Kanalbündelung, so dass sich die Übertragungsbandbreite von 64 auf 128 kbit pro Sekunde erhöht. Kostete die bisherige Ein-Kanal-Flatrate, die auch in Zukunft weiter angeboten wird, monatlich 68,43 Mark, so steigt der Preis in der "Flatrate Plus"-Variante auf 97,77 Mark. Das heißt, für rund 20 Mark mehr als bei den Pauschaltarif-Angeboten von z.B. T-Online, AOL und NGI hat man die doppelte Performance.

    Auch die Teilzeit-Flatrates "Flat Net Easy" (täglich von 8 bis 16 Uhr oder 16 bis 24 Uhr) und "Flat Net Profi (täglich von 08.00 bis 24.00 Uhr) werden zusätzlich in der "Plus"-Variante angeboten. "Flat Net Easy" kostet mit Kanalbündelung 78,21 statt 48,88 Mark, "Flat Net Profi" verteuert sich von 58,66 auf 87,99 Mark. Bei den EWE Tel-Internet-Pauschalangeboten gibt es keine Mindestvertragslaufzeit, keine Einrichtungsgebühr, kein Einwahlentgelt und keine Volumenbegrenzung.

    Seit 1. September können auch Kunden des Bielefelder Regionalanbieters BITel eine Internet-Flatrate nutzen. Der monatliche Preis beträgt 69 Mark. BITel richtet sich mit dem Angebot vor allem an Privatkunden und kleinere Unternehmen in Bielefeld. Voraussetzung für die Nutzung der BITel-Flatrate ist ein ISDN-Mehrgeräte-Anschluss. Diesen "BITel-Komfort-Anschluss" gibt es für einen Preis von 38 Mark im Monat. Wer ein vergleichbares Angebot bei der Deutschen Telekom nutzen will, fährt teurer. So kostet die T-Online-Flatrate jeden Monat 10 Mark mehr, ein ISDN-Anschluss kommt auf immerhin 44,89 Mark. Während die Telekom ihre Flatrate-Kunden für ein ganzes Jahr bindet, sind es bei BITel nur sechs Monate.

    Dass es eine schnelle Verbindung ins Internet per DSL-Technik auch bei regionalen Anbietern geben kann, beweist Citykom Münster. Im Rahmen einer Sonderaktion werden die Preise für die erst Ende Juli eingeführten C-DSL-Produkte günstiger. In Verbindung mit einem ISDN-Vollanschluss zu monatlich 39,90 Mark beträgt der Aufpreis für C-DSL statt 55 Mark künftig nur noch 14,50 Mark im Monat. In Kombination mit einem Analoganschluss zu monatlich 24,40 Mark müssen monatlich 29,50 Mark Grundgebühr für C-DSL hinzugerechnet werden. Dieses Angebot ist zunächst auf zwölf Monate befristet. Neben der Grundgebühr sinkt auch die einmalige Bereitstellungsgebühr für die DSL-Endgeräte (Modem und Splitter) von 299 Mark auf 99 Mark.

    Auch der Preis für den zeitlich unbegrenzten Internetzugang always.on wird von 75 Mark auf 45 Mark reduziert. Summa summarum bezahlt der Nutzer für den Telefonanschluss mit C-DSL und der Flatrate 99,40 Mark im Monat - 70 Mark weniger als bisher. Damit ist das jetzt vorgestellte Citykom-Angebot 9,47 Mark günstiger als die Deutsche Telekom mit ihren Produkten T-ISDN plus T-DSL und der T-Online Flatrate DSL. Zur Zeit können gut drei Viertel der Münsteraner Haushalte das C-DSL-Angebot nutzen.

    Im Interesse der Kunden ist zu hoffen, dass weitere regionale Anbieter hier nachziehen. Es wäre schade, wenn der Flatrate- und DSL-Markt alleine der Deutschen Telekom überlassen bliebe.

  3. Internet: Arcor legt neue Spitzenpreise vor - Surfen mit Tiscali ab 1,79 Pf./Min

    Mannesmann Arcor senkt den Minutenpreis fürs Internet im easy-Tarif und streicht den bisherigen Mindestumsatz in Höhe von 16,80 Mark. Die Online-Minute kostet ab sofort Montags bis Freitags von 9 bis 18 Uhr 2,9 und in der übrigen Zeit 1,9 Pfennig. Abgerechnet wird im Minutentakt. Im easy-Tarif fallen zwar weder Grundgebühr noch Mindestumsatz an, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. In dieser Klasse - Internet by Call mit Anmeldung aber ohne Mindestumsatz oder Grundgebühr - erobert Arcor easy damit die Tabellenspitze in der Zeit von 22 bis 9 Uhr sowie am Wochenende von 22 bis 19 Uhr. Rund um die Uhr surft man mit Arcor power für 1,9 Pfennig die Minute. Allerdings fällt dann ein Mindestumsatz in Höhe von 22,80 Mark an.

    Wenn es nach Comundo geht, dauert der Sommer in diesem Jahr bis zum 30. September. Der zu Lycos Europe gehörende Internetprovider bietet mit dieser Verlängerung seines Sommerspecials den Zugang zum Internet für 2,5 Pfennig pro Minute. Der Preis gilt rund um die Uhr und wird im Minutentakt abgerechnet. Zur Nutzung dieses Angebots ist eine Zugangssoftware erforderlich. Diese kann von der Homepage heruntergeladen oder über die Kunden-Hotline 01805-534455 angefordert werden.

    Seit dem 1. September bietet TiscaliNet den Internet-Zugang mit Stundenkontingenten zu festen Preisen an. Dieses unter dem Namen "TimeSurf" geführte Preismodell beinhaltet Zeitkontingente mit zehn, zwanzig und vierzig Stunden. Die jeweiligen Paketpreise ergeben sich aus dem Grundpreisen zu 1,79 bis 2,39 Pfennig pro Minute.

    So kostet zum Beispiel das Paket "TimeSurf 20" bei einem Minutenpreis von 2,29 Pfennig 27,48 Mark im Monat. Zehn Stunden Internet sind für 14,34 Mark, vierzig Stunden für 42,96 Mark zu haben. Allerdings wird dieser Preis unabhängig von der Nutzung erhoben: Wer weniger als zwanzig Stunden im Monat online ist, muss trotzdem den vollen Grundpreis zahlen. Surft man über die fest gebuchte Zeit hinaus, schlägt dies dann auch gleich mit 3,99 Pfennig in der Minute zu Buche. Immerhin werden die Online-Zeiten im Sekundentakt abgerechnet.

    Die "TimeSurf"-Tarife sind in den folgenden 23 "Tiscali-Cities" nutzbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg, Rostock, Stuttgart und Würzburg.

    Eine etwas ungewöhnliche Kombination von Gratis-Internetzugang und dem Online-Handel von Wertpapieren bietet 1&1 Internet in Zusamenarbeit mit Internet-Broker Consors. 60 Freiminuten täglich, 2,9 Pfennig für jede weitere Minute rund um die Uhr und 9,90 Mark Grundgebühr im Monat sind die Eckdaten des Tarifs "Easy Internet Broking". Wer mindestens einen Aktienkauf- oder Verkauf über diesen Zugang tätigt, bekommt im entsprechenden Monat auch die Grundgebühr erlassen. Der Zugang beinhaltet 20 MB Speicherplatz für die eigene Homepage und 10 E-Mail-Adressen. Außerdem wird eine Benachrichtigung über den E-Mail-Eingang per SMS für 6 Pfennig pro Nachricht angeboten. Die 60 täglichen Freiminuten können auf mehrere Sitzungen am Tag verteilt werden. Berücksichtigen muss man beim Preis außerdem, dass das ConSors-Wertpapier-Depot eine jährliche Verwaltungsgebühr kostet.

  4. Festnetz: Gratisminuten bei Tele2 und sparen mit den Regionalanbietern

    Der Düsseldorfer Telefonanbieter Tele2 belohnt die Werbung von Neukunden schon seit einiger Zeit mit Gratisminuten. Aktuell bekommt man für jeden neu geworbenen Kunden 100 Freiminuten - und das Beste daran ist, dass nicht nur der Werber, sondern auch der Geworbene diesen Bonus erhält. Dazu muss man auf der Homepage von Tele2 ein entsprechendes Formular ausfüllen. Leider kann man sich das Guthaben nicht auszahlen lassen, sondern muss die Gratisminuten mit Ferngesprächen ins deutsche Festnetz vertelefonieren. Innerhalb dieses Angebotes können maximal 10 Neukunden geworben werden.

    Für Freunde der 0700-Allzweck-Nummer gibt es ein neues Angebot von M-Net. Die persönliche Rufnummer ist bei diesem Anbieter ohne weitere Gebühren erhältlich, derzeit ist aber nur eine Weiterleitung auf eine Nummer ins Festnetz möglich. Wer sich eine "Persönliche Rufnummer" einrichten möchte, kommt um die Zahlung einer Gebühr von 125 Mark nicht herum. Diesen Betrag zieht die Regulierungsbehörde (RegTP) grundsätzlich für die Zuteilung jener achtstelligen Ziffernkombination ein, die sich an die Vorwahl 0700 anschließt.

    Die Münchener M-net Telekommunikations GmbH bietet die Wunsch-Wahl dann aber ohne weitere Kosten an. Die entscheidenden Vorteile der Persönlichen Rufnummer, zum Beispiel automatisch die Anrufe an verschiedene Ziele wie zuhause, im Büro oder aufs Mobiltelefon weiterleiten zu lassen, sind aber noch nicht umsetzbar. Im nächsten Jahr sollen diese Möglichkeiten dann allerdings zur Verfügung stehen - vermutlich werden Weiterleitungen zum Mobiltelefon oder auf einen Festnetzanschluss im Ausland dann aber kostenpflichtig. Zur Portierung auf die gewünschte Festnetznummer stellt M-net auf der Homepage ein Antragsformular zum Herunterladen zu Verfügung. Der Wunschanschluss kann dann per Fax (089 / 2361-5909) festgelegt werden.

    Telefonkunden in Weimar, Jena und Oßmannstedt können beim Jenaer Anbieter JelloCom einen ISDN-Komfort-Anschluss für 29 Mark monatliche Grundgebühr erhalten. JelloCom ist hier 20 Mark billiger als die Deutsche Telekom. Für Ortsgespräche werden tagsüber 8 und in der Nebenzeit 5 Pfennig pro Minute fällig. Ferngespräche innerhalb Deutschlands kosten 18 Pfennig in der Hauptzeit, von 18 bis 9 Uhr und an Wochenenden kostet die Minute 8 Pfennig. Diese Gesprächspreise liegen auf und in der Nebenzeit sogar über Telekomniveau. Für einen Gebührenaufschlag von 6 Mark ist der Internetanschluss mit Minutenpreis auf 2,9 Pfennig rund um die Uhr erhältlich. Wer öfter zum Telefon greift, und dabei vor allem in die Ferne und ins Ausland wählt, sollte daran denken, dass der Grundpreisvorsprung schnell an die Gesprächsgebühren verlorengehen kann, denn Call by Call mit JelloCom nicht mehr möglich.

    Bereits zum 1. September hatte der Regionalanbieter EWE Tel die Preise für seine Vollanschluss-Kunden im Tarif "direct plus" gesenkt. Dieser Tarif, der einen monatlichen Aufpreis von 8,90 Mark zum normalen Anschluss (analog 24 Mark, ISDN 39 Mark monatlich) kostet, ermöglicht nun Regio50-Gespräche zum City-Tarif. Damit kann man bei EWE tel im Umkreis von 50 Kilkometern ab 3 Pfennig telefonieren - in der Nebenzeit von 6 bis 18 Uhr und am Wochenende. Auch Ferngespräche werden billiger: Der Minutenpreis sinkt von 12 Pfennig in der Hauptzeit und 6 Pfennig in der Nebenzeit auf 9 bzw. 5 Pfennig in der Minute. Auch der Hauptzeit-Preis für Gespräche in die E-Netze zur Hauptzeit wird von 63 auf 45 Pfennig pro Minute gesenkt. Abgerechnet wird im Minutentakt.

  5. Olympiade der Auslandstarife: Kampf um Zehntelpfennig statt Zehntelsekunden

    Zirka zwei Wochen vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Australien begannen die deutschen Telefonfirmen bereits ihren eigenen "Wettkampf", nämlich den um den günstigsten Minutenpreis während der Spiele.

    So eröffnete Super24 (01024) mit 13,4 Pfennig pro Minute, um damit Callino (01075) herauszufordern. Callino zog darauf mit 12,9 Pfennig pro Minute nach. Nur wenige Tage später lag Super24 wieder vorn: Seit 1. September gelten 12,8 Pfennig pro Minute. KDD-Conos (01063) mischte zwischenzeitlich mit 12,9 Pfennig pro Minute ebenfalls im Kampf um die Spitze mit, scheiterte aber an Super24. KDD-Conos hat dafür den günstigeren 30-Sekunden-Takt, während Super24 und Callino im Minutentakt abrechnen. Die Folge: Bei einem 3,5-Minuten-Telefonat ist KDD-Conos trotz des marginal schlechteren Minutenpreises über 10 Prozent günstiger als Super 24.

    Doch als vierter Mitstreiter schaltete sich Rapid Link (01065) in den Wettbewerb ein und erreichte eine neue Dimension: 10 Pfennig pro Minute sind die bisher unerreichte Spitze, allerdings mit der Einschränkung, dass bei diesem Anbieter eine Anmeldung erforderlich ist. Wer sich für Pre-Selection entscheidet, erhält sogar eine sekundengenaue Abrechnung. Alle weiteren Details zu diesem Anbieter finden Sie - wie gewohnt - auf der Anbieterseite zu Rapid Link auf unserer Homepage http://www.teltarif.de/ .

    Interessant ist darüber hinaus das reine Call-by-Call-Angebot von 3U: Über die 01078 telefoniert man für 13,8 Pfennig pro Minute im Sekundentakt nach Australien.

    Zum Vergleich: Vor der Deregulierung bezahlte man über 2 Mark pro Minute für Telefonate nach "down under". Die neuen Preise entsprechen daher einem Preisverfall von über 95 Prozent! Zugleich bekommt man heute auch noch eine bessere Sprachqualität, denn statt über verrauschte und stark verzögernde Satelliten-Transponder werden die Gespräche zunehmend über digitale Glasfaser-Seekabel geführt.

    Alle bisher genannten Angebote gelten nur in das australische Festnetz. Möchte man in die australischen Mobilfunknetze telefonieren, ist KDD-Conos beispielsweise nicht an der Spitze vertreten, denn man bezahlt 37,9 Pfennig pro Minute. Abgerechnet wird aber auch hier im 30-Sekunden-Takt. Etwas günstiger telefoniert man bei Interoute (01066), nämlich für 36 Pfennig pro Minute. Führende Anbieter ins australische Mobilfunknetz sind aber RSL COM (01015) mit 24 Pfennig pro Minute und bisher ungeschlagen FITphone (010021) mit supergünstigen 18 Pfennig pro Minute.

    Außerhalb des Wettstreits um Australien hat Super24 ab heute neue Preise zu zwölf Auslandszielen. Bei allen Ländern holt sich Super24 den Spitzenplatz von Callino oder KDD-Conos zurück. Gespräche in die Festnetze folgender Staaten werden billiger:

    • Belgien 10,8 Pfennig
    • Bulgarien 50,8 Pfennig
    • Japan 17,7 Pfennig
    • Kroatien 32,8 Pfennig
    • Liechtenstein 13,8 Pfennig
    • Neuseeland 12,8 Pfennig
    • Polen 32,8 Pfennig
    • Singapur 20,8 Pfennig
    • Slowakische Republik 32,8 Pfennig
    • Slowenien 32,8 Pfennig
    • Tschechische Republik 32,8 Pfennig
    • Ungarn 33,4 Pfennig
    Super24 unterbietet die Wettbewerber in dieser neuen Runde wiederum um einen zehntel Pfennig. Egal, der Trend der Auslandspreise nach unten setzt sich fort, wenn auch in kleinen Schritten.

  6. Mobilfunk: Super24 bietet D1-Vertrag ohne Grundgebühr - Victorvox für Vieltelefonierer

    Die MobilCom-Tochter Super24 hat jetzt die Bühne der Mobilfunk-Provider betreten. Zur Auswahl stehen zwei Tarife, die den original Netzbetreiber-Tarifen E-Plus-Privat und T-D1-Telly entsprechen. Einziger Unterschied: 24 Monate lang fällt keine Grundgebühr an. Dafür gibt es auch kein bezuschusstes Handy. Neu sind derartige Aktionen nicht. Der Service-Provider Netztel bietet seit einiger Zeit ebenfalls grundgebühr- und mindestumsatzfreie Verträge für D1 und D2, leider aber nicht für E-Plus. Im Gegensatz zum Angebot von Super24 beträgt bei der Teldafax-Tochter Netztel die Vertragslaufzeit nur 12 Monate. Außerdem ist die Abrechnung im 10-Sekundentakt günstiger. Bei Netztel fällt aber eine Anmeldegebühr von 55 Mark an, bei Super24 nicht.

    Wenn Sie wissen wollen, welcher Tarif für Sie in Frage kommt, wählen Sie die Profil-Abfrage auf unserer Homepage http://www.teltarif.de/ an. Dort können Sie zunächst abschätzen, wie viele Minuten Sie im Monat vertelefonieren, und dann angeben, in welche Netze Sie telefonieren. Danach bekommen Sie die für Sie günstigsten Tarife angezeigt.

    Neue Handy-Tarife gibt es auch beim Service-Provider Victorvox. Mit "Power Business" haben die Krefelder einen interesanten Tarif für Vieltelefonierer aufgelegt. Rund um die Uhr kostet hier die Telefonminute 19 Pfennig - und das bei sekundengenauer Abrechnung. Netzinterne Gespräche kosten ganztägig 29 Pfennig pro Minute. Die monatliche Grundgebühr beträgt im D1- und E-Plus-Netz 69,90 Mark, im D2-Netz 74,90 Mark. Das ist genauso teuer wie zum Beispiel der Protel-Tarif von T-D1 bei 10-Sekunden-Takt. Auch bei Victorvox ist in den D-Netzen die City-Option mit Ortsgesprächen für 15 Pfennig pro Minute verfügbar, bei E-Plus können die Optionen Regio oder Partner&Freunde gewählt werden, die ebenfalls rund um die Uhr Gespräche für 15 Pfennig bieten.

    Wer nicht nur viel telefoniert, sondern auch dabei viel reist, ärgert sich sicher über die hohen Roaming-Gebühren. Gleich zwei Möglichkeiten, diese zu umgehen, gibt es nun aus dem Fürstentum Liechtenstein. Nach der Viag Interkom-Tochter Montel, die wir in unserem letzten Newsletter beschrieben haben, bietet nun auch die Tele 2-Tochtergesellschaft Tango die Möglichkeit, im gesamten deutschsprachigen Europa ohne Roamingkosten bei eingehenden Gesprächen mobil zu bleiben. Tango betreibt zwar auch ein Netz in Luxemburg, die 12,60 Mark teure Tarifoption "Roam In" bekommt man aber nur von Tango Liechtenstein. "Roam In" gibt es auch in Verbindung mit der grundgebührfreien Tango-Karte "Hip Hop". Zum Vergleich: Montel ist mit 35 Euro im Monat deutlich teurer.

    Während Tango-Kunden in allen Roaming-Partnernetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz "Roam In" nutzen können (in Deutschland sind das alle vier GSM-Netze), gilt das kostenlose Roaming bei Montel nur in den Netzen von VIAG Interkom (Deutschland), One (Österreich) und Orange (Schweiz). Das ist ein großer Nachteil, wenn man bedenkt, dass vor allem die Netze von VIAG Interkom und Orange noch weit von einer Flächendeckung entfernt sind. Für Tango-Kunden fällt aber nur bei eingehenden Gesprächen der Roaming-Zuschlag weg. Für abgehende Gespräche fallen normale Roamimgkosten an. Diese liegen bei rund 1,90 Mark pro Minute tagsüber und 90 Pfennig in der Nebenzeit. Montel-Nutzer telefonieren zum einheitlichen Preis von 0,30 Euro pro Minute.

    Die Verträge bei beiden Netzbetreibern sind auch für deutsche Kunden erhältlich. Montel ermöglicht die Anmeldung über seine Homepage, Tango Liechtenstein-Verträge können vor Ort in Liechtenstein abgeschlossen werden. Alternativ kann man die Unterlagen auch beim Tango-Hauptsitz in Luxemburg per eMail anfordern. Die E-Mail-Adresse lautet info@tango.lu.

    Wem der Umweg über Liechtenstein nicht gefällt, kann sich auch - wie in unserem Reise-Ratgeber auf teltarif beschrieben - eine ausländische Prepaid-Karte zulegen. Wie man das komplizierte Auswechseln der SIM-Karte mit einem Multi-SIM-Card-Modul umgeht, haben wir im letzten Newsletter beschrieben. Jetzt gibt es vom italienischen Hersteller Benefon ein Handy, das mit zwei SIM-Karten arbeitet: das Benefon Twin. Damit kann man auch die geschäftliche und private Telefonnummer bequem im selben Telefon unterbringen. Wie auch beim SIM-Wechsel-Modul ist aber immer nur ein Kartenleser aktiv. Um von der einen auf die andere SIM-Karte zu wechseln, muss das Handy aus- und wieder eingeschaltet werden.

    Ein neuese Handy gibt es auch von Nokia. Noch in diesem Herbst soll das neue Einsteigermodell 3310 auf den Markt kommen. Das Dualband-Gerät wiegt 132 Gramm, verfügt über Vibrationsalarm, aber über keinen WAP-Browser. Mitgeliefert wird ein Nickelmetallhydrid-Akku, der es auf eine Standby-Zeit von bis zu 260 Stunden und eine Gesprächszeit von bis zu 4,5 Stunden bringen soll. Im günstigsten Fall muss man also weniger als einmal in der Woche den Akku laden.

    Weniger neu, aber dafür billig gibt es nächste Woche Mittwoch das Sagem MC 922 im Tchibo-Laden. In den bekannten Kaffee-Geschäfte wird das französische Handy 39,95 Mark kosten, im Paket mit einer D2-CallYa-Karte und einem Gesprächsguthaben von 25 Mark. Das Gerät arbeitet im D- und E-Netz (Dual-Band), verfügt über Vibrationsalarm und bietet T9-Worterkennungssoftware. Ein Taschen- und ein Währungsrechner sind ebenfalls integriert. Das Angebot gilt - wie üblich - solange der Vorrat reicht. Dass das Handy SIM-gelockt ist, versteht sich bei dem Preis eigentlich von selbst.

    Wer gleich mehrere Handys mitnehmen will - "ein Pfund Kaffe und ein halbes Dutzend Handys bitte" - wird damit Schwierigkeiten haben. Denn D2-Privat rationiert seine CallYa-Karten auf eine Karte pro Kunde. Etwas härter fasst auch T-Mobil künftig seine Prepaid-Kunden an. Während man Handys aus Xtra-Paketen bisher auch mit anderen Xtra-Karten oder D1-Vertragskarten beteiben konnte, soll das Xtra-Handy in Zukunft nur noch mit der dazugehörien Xtra-Card funktionieren. Bei der Rationierung zieht D1 ebenfalls mit D2 gleich: nur noch eine Prepaid-Karte pro Kunde.

    Der Eine oder Andere hat sicher schonmal gehört, dass sich diese Sperrcodes auch kancken lassen. Dieses Thema hat die Zeitschrift "connect" in ihrer heute erscheinenden Ausgabe aufgegriffen und hat das Verfahren in einem Praxistest ausprobiert. Hacker bieten im Internet Software an, die den Speicher des Handys überschreibt und so das Gerät frei schaltet. Allerdings ist die Rechtslage unklar: Der Entsperrvorgang bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone. connect weist darauf hin, dass die Benutzung des Handys mit einer anderen als der mitgelieferten Karte sogar verboten ist. Viele Handy-Hack-Programme stammen aus dem ost- und südeuropäischen Raum. Wenn überhaupt vorhanden, sind die dazu gehörigen Beschreibungen und Hilfefunktionen meist in einer Fremdsprache abgefasst. Zudem ist unklar, was genau die Programme mit dem Mobiltelefon anrichten. Spielen sie ein komplett neues Betriebssystem auf ("Flashen"), kann das Handy zerstört werden, wenn die Prozedur nicht perfekt klappt. Und nicht jedes Handy lässt sich ohne weiteres knacken: Das Siemens C25 wehrte alle Versuche der connect-Techniker mit Erfolg ab.

  7. Handy im Kaffee-Laden

    Nicht neu, aber dafür billig gibt es nächste Woche ab Mittwoch das Sagem MC 922 im Tchibo-Laden. In den bekannten Kaffee-Geschäfte wird das französische Handy 39,95 Mark kosten, im Paket mit einer D2-CallYa-Karte und einem Gesprächsguthaben von 25 Mark. Das Gerät arbeitet im D- und E-Netz (Dual-Band), verfügt über Vibrationsalarm und bietet T9-Worterkennungssoftware. Ein Taschen- und ein Währungsrechner sind ebenfalls integriert. Das Angebot gilt - wie üblich - solange der Vorrat reicht. Dass das Handy SIM-gelockt ist, versteht sich bei dem Preis eigentlich von selbst.

    Wer gleich mehrere Handys mitnehmen will - "ein Pfund Kaffe und ein halbes Dutzend Handys bitte" - wird damit aber Schwierigkeiten haben. Denn D2-Privat rationiert seine CallYa-Karten auf eine Karte pro Kunde. Etwas härter fasst auch T-Mobil künftig seine Prepaid-Kunden an. Während man Handys aus Xtra-Paketen bisher auch mit anderen Xtra-Karten oder D1-Vertragskarten betreiben konnte, soll das Xtra-Handy in Zukunft nur noch mit der dazugehörien Xtra-Card funktionieren. Bei der Rationierung zieht D1 ebenfalls mit D2 gleich: Nur noch eine Prepaid-Karte pro Kunde.

    Der eine oder andere hat sicher schonmal gehört, dass sich die SIM-Lock-Codes auch knacken lassen. Dieses Thema hat die Zeitschrift "connect" in ihrer heute erscheinenden Ausgabe aufgegriffen und das Verfahren in einem Praxistest ausprobiert. Hacker bieten im Internet Software an, die den Speicher des Handys überschreibt und so das Gerät frei schaltet. Allerdings ist die Rechtslage unklar: Der Entsperrvorgang bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone. In der Regel hat man das SIM-Lock-Handy ja deswegen verbilligt kaufen können, weil es nur in einem bestimmten Netz funktioniert und der Netzbetreiber die Subvention über Minutenentgelte wieder zurückverdienen will. Knackt man nun das Handy und legt eine andere Karte ein, verletzt man diesen Vertrag. Andererseits ist dem Netzbetreiber auch dann nicht gedient, wenn man das subventionierte Handy unbenutzt im Schrank liegen lässt oder gar wegschmeißt, weil man sich zwischenzeitlich ein anderes Handy in einem anderen Netz besorgt hat.

    Viele Handy-Hack-Programme stammen aus dem ost- und südeuropäischen Raum. Wenn überhaupt vorhanden, sind die dazu gehörigen Beschreibungen und Hilfefunktionen meist in einer Fremdsprache abgefasst. Zudem ist unklar, was genau die Programme mit dem Mobiltelefon anrichten. Spielen sie ein komplett neues Betriebssystem auf ("Flashen"), kann das Handy zerstört werden, wenn die Prozedur nicht perfekt klappt. Und nicht jedes Handy lässt sich ohne weiteres knacken: Das Siemens C25 wehrte alle Versuche der connect-Techniker mit Erfolg ab.

  8. In eigener Sache

    Sie haben es schon mitbekommen: Unser Newsletter wird immer länger und immer umfangreicher. Neben Festnetz behandeln wir jetzt auch Internet und Mobilfunk. Auch innerhalb dieser Gruppen wird das Angebot immer vielfältiger - man denke nur an DSL, was vor zwei Jahren für die meisten Leser noch ein Fremdwort war.

    Langer Rede, kurzer Sinn: Ab der nächsten Ausgabe kommt der teltarif-Newsletter wöchentlich. Wir hoffen, dadurch noch besser als bisher für Sie zum Wegweiser in der Telekommunikation zu werden, ob nun fest oder mobil, Sprache oder Daten.


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