Newsletter 17/00 vom 24.08.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 24.08.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. T-DSL Flatrate sticht die Konkurrenz aus!
  2. Flatrate: Surf1 im Sommer-Schlussverkauf; DUSnet nur solange Vorrat reicht
  3. Internet: Sinkende Verbindungspreise, Sonderaktionen und Gratis-Stunden
  4. Kostenlose Internet-Telefonate mit Go2Call
  5. Preissenkungen im Festnetz
  6. Ausland mal billiger, mal deutlich teurer
  7. Festnetz zu Mobilfunk: Einen Pfennig günstiger bis Ende September
  8. Mobilfunk: D1 und D2 vergeben Gesprächsguthaben, Viag erlässt die Grundgebühr für Neukunden
  9. UMTS: 100 Milliarden - wofür?
  1. T-DSL Flatrate sticht die Konkurrenz aus!

    DSL - Surfen mit bis zu 12facher ISDN-Geschwindigkeit - wird ab Anfang September immer erschwinglicher und auch für Kunden mit einem Analoganschluss interessant. Neben den teilweise erheblich gesenkten Aufpreisen auf den bestehenden Telefonanschluss locken neuerdings auch sehr günstige DSL-Flatrate-Angebote:

    Ab dem 1. September können T-DSL-Nutzer mit der T-Online-Flatrate DSL für 49 Mark pro Monat ohne Zeitlimit und mit Highspeed surfen. In diesem Grundpreis ist auch noch der T-Online PC-Schutzbrief enthalten, der nahezu alle Hardware-Schäden am heimischen Computer abdeckt. Zusätzlich muss ein monatlicher Grundpreis für den T-DSL-Anschluss bezahlt werden. Dieser liegt für Kunden mit T-Net-Analoganschluss bei 29,89 Mark, für Kunden mit T-ISDN-Anschluss bei 14,98 Mark. Diese Preise gelten bis zum 31. Dezember 2002, wenn die Beauftragung von T-DSL bis zum 31. Dezember diesen Jahres erfolgt. Bei Auftragserteilung ab dem 1. Januar 2001 gelten höhere Aufpreise: 19,90 Mark bei T-ISDN und 39,89 Mark bei Analoganschluss. Damit ist T-DSL flat ab dem 1. September sogar monatlich 15,11 Mark billiger als die T-ISDN-Flatrate!

    Ebenfalls ab dem 1. September beschleunigt Arcor sein DSL-Angebot, das bislang auf lediglich 128 Kilobit pro Sekunde beschränkt war. Entsprechend werden auch die Preise für die DSL-Flatrate-Angebote angepasst. Der Aufpreis für die DSL-Flatrate mit 768 Kilobit zum ISDN-Direktanschluss von Arcor beträgt 79 Mark monatlich. Damit kostet diese Variante der Arcor-DSL-Flatrate komplett 138,90 Mark und damit monatlich 30,03 Mark mehr als das vergleichbare Produkt der Deutschen Telekom. Arcors DSL-Flatrate mit 128 Kilobit kostet künftig 30 Mark weniger, komplett mit dem Arcor-Direktanschluss also monatlich 108,90 Mark.

    Wer bei Arcor DSL beantragt hat, technisch aber erst zu einem späteren Zeitpunkt angeschlossen werden kann, surft für die Übergangszeit via ISDN per Kanalbündelung zum gleichen Preis ebenfalls mit 128 Kilobit pro Sekunde. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass dann keine Leitung mehr für Telefonate übrig bleibt, während DSL keinen der beiden B-Kanäle von ISDN belegt. Derzeit hat Arcor in den Städten Hamburg, Berlin, Hannover, Düsseldorf, Köln, Essen, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München bereits einen Großteil der Stadtviertel mit eigener DSL-Technologie ausgestattet. Der weitere Netzausbau soll zügig vorangetrieben werden.

  2. Flatrate: Surf1 im Sommer-Schlussverkauf; DUSnet nur solange Vorrat reicht

    Wer immer schon mit den Flatrate-Angeboten von Surf1 geliebäugelt hat, kann nun bis zum 15. Oktober einen Teil der Einrichtungsgebühren sparen. Voraussetzung ist, man beauftragt den in Schwerin beheimateten Reseller CDM-AdNewMedia über dessen Web-Site www.adnewmedia.de oder telefonisch unter der Rufnummer 01805/706670. So spart man bei dem Surf Unlimited Privat genannten Flatrate-Tarif von CDM-AdNewMedia gegenüber der Flatrate Privat vom Bitburger Originalanbieter 30 Mark Einrichtungsgebühr. Bei den vorausbezahlten Tarifen Surf 180 und Surf 360, die dem Prepaid-Tarif Surf1-n-Go mit dem entsprechenden Tageskontingent entsprechen, beträgt die Ersparnis jeweils 20 Mark. Die Flatrate-Preise entsprechen dem Original-Angebot und starten bei 69 Mark monatlich. Alle weiteren Tarifinformationen und Leistungsbeschreibungen entnehmen unsere Leser bitte den Anbieterseiten zu Surf1 auf unserer Homepage www.teltarif.de .

    Einige andere Flatrate-Anbieter haben derzeit wenig Glück mit der Vermarktung ihrer Produkte und ziehen teilweise gar den Ärger ihrer Kunden auf sich. Sonnet geriet zunächst in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass die Verbindungen konsequent und ohne Rücksicht auf laufende Downloads nach exakt einer Stunde getrennt wurden. Zur Monatsmitte wurden dann zahlreiche Kunden mit der fristlosen Kündigung durch den Provider konfrontiert, angeblich weil mit Mehrfacheinwahl per ISDN-Kanalbündelung und gewerblicher Nutzung "Missbrauch" des Sonnet-Angebots betrieben worden sei. Derzeit bestehen massive Einwahlprobleme, von denen offenbar alle 0800er Einwahlnummern des Providers betroffen sind. Eine offizielle Stellungnahme aus dem Hause Versatel, dem Sonnet-Betreiber, erfolgte hierzu bislang noch nicht.

    Noch bedeckter gibt sich WebX, Anbieter der mit 19,95 Mark billigsten, aber auf 70 Megabyte Transfervolumen beschränkten Flatrate. Ohne nähere Informationen zu geben, verkünden Homepage und Anrufbeantworter des Betreibers, dass man ab der zweiten Septemberwoche mit neuen Produkten auf dem Markt auftreten wolle. Was dann mit den bisherigen Angebot geschieht, wie Bestandskunden behandelt werden, und ob bei einer Umstellung des Angebotes die gezahlten Einrichtungsgebühren angerechnet werden, blieb trotz Nachfrage von Teltarif ungeklärt. Vermutlich nutzten zu viele Kunden von webx die Möglichkeit, über die WebX-Flatrate stundenlang zu chatten. Die Kalkulation eines volumen- statt zeitbasierten Tarifs kann nämlich nur dann aufgehen, wenn die Nutzer auch genügend viele Webseiten ansurfen, so dass merklicher Traffic über die Leitung geht.

    Ein weiterer Flatrate-Anbieter, die Düsseldorfer DUSnet, musste bereits drei Tagen nach Markteinführung einen Anmeldestopp verhängen. Wie viele Nutzer sich innerhalb der kurzen Zeit für das Angebot zu 69 Mark anmelden konnten und wann DUSnet wieder Anmeldungen annimmt, steht noch nicht fest. Vom Andrang überrascht habe man, so ein DUSnet-Sprecher, die "Notbremse" ziehen müssen.

  3. Internet: Sinkende Verbindungspreise, Sonderaktionen und Gratis-Stunden

    Der Preisverfall im Internet-Bereich geht, zum Vorteil der Kunden, weiter. Unterschiedliche Gebühren für Haupt- und Nebenzeit, Grundgebühren und ärgerliche Einwahlentgelte scheinen langsam der Vergangenheit anzugehören.

    So auch bei Arcor: Seit dem 23. August gilt im Tarif Online&power ein Minutenpreis von lediglich 1,9 Pfennig rund um die Uhr. Die bisherige Grundgebühr von monatlich 19,95 Mark entfällt, allerdings wird eine Mindestnutzung von 20 Stunden pro Monat berechnet. Das entspricht 22,80 Mark. Für Wenigsurfer ist der neue Tarif Online easy interessant: Bei einem Minutenpreis von 2,8 Pfennig rund um die Uhr beträgt die monatliche Mindestnutzung 10 Stunden (16,80 Mark). Der Internet-by-Call-Tarif basic zu 3,3 Pfennig pro Minute wird weiterhin angeboten. Hier wird allerdings ein Verbindungsentgelt von 6 Pfennig pro Einwahl erhoben. Kunden mit einem Arcor ISDN-Anschluss oder Pre-Selection erhalten bei Wahl von einem der drei aktuellen Internet-Tarife monatlich zusätzlich 60 Freiminuten. Nutzer des "alten" Tarifs Online power profitieren ab der nächsten Abrechnungsperiode automatisch von der Preissenkung.

    Mit einer monatlichen Freistunde lockt auch die Düsseldorfer o.tel.o: Sowohl Bestands- als auch Neukunden der Telefontarife o.tel.o direct und o.tel.o komplett erhalten 60 Gratisminuten, wenn sie den Internettarif online 01011 nutzen. So spart man in der Freistunde nicht nur die Minutenentgelte von 2,9 Pfennig an Wochentagen sowie 2,2 Pfennig am Wochenende, sondern auch die Einwahlgebühren von 6 Pfennig pro Einwahl. Wer schon Kunde für die genannten Tarife ist, muss nichts weiter unternehmen, denn o.tel.o stellt die betroffenen Kunden automatisch um.

    Sicherlich interessant und für die Kunden natürlich auch von Vorteil ist, dass das günstige Internet-by-Call-Angebot von Callino durch die Reseller MDS-Online, T-Link, Absolventen.NET, eXpressNet und X-Serv noch um 0,4 Pfennig pro Minute unterboten wird: Der Minutenpreis von 2,5 Pfennig wird im Minutentakt abgerechnet. Es ist keine Anmeldung erforderlich und weitere Kosten, wie Grundgebühr, Mindestumsatz oder Einwahlentgelte, fallen nicht an. Alle erforderlichen Einwahlnummern und die in den DFÜ-Einstellungen anzugebenden Benutzernamen und Passwörter finden Sie online auf http://www.teltarif.de/ auf den Anbieterseiten der jeweiligen Reseller.

    An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren eifrigen Newsletter-Lesern für einen bedauerlichen Tippfehler in der vorigen Ausgabe entschuldigen: Alle, die uns auf fälschlich angegebenen Sekundentakt bei AddCom hingewiesen haben, sagen wir herzlichen Dank! Sie hatten natürlich Recht, das AddCom-Angebot mit einem Minutenpreis von 2,48 Pfennig wird tatsächlich im Minutentakt abgerechnet. Die ersten 50000 Nutzer dieses Angebots surfen einmalig für vier Wochen nach der ersten Anmeldung sogar für nur einen Pfennig pro Minute rund um die Uhr! Wer noch in den Genuss dieser Aktion gelangen möchte, sollte mit der Anmeldung nicht länger zögern: Das Kontingent von 50000 Kunden teilen sich neben AddCom auch die Reseller Flat4You, alpha11 und econonet.

    Ebenso flink müssen Schüler sein, die ab dem 1. September den Schülertarif von AddCom nutzen wollen. Zunächst 20000 Schülern im Alter zwischen 14 und 18 Jahren bietet AddCom monatlich fünf Freistunden. Darüber hinaus gilt dann der Minutenpreis von 2,48 Pfennig im Minutentakt. Die Eltern müssen die Anmeldung auf der Website von AddCom (www.addcom.de) vornehmen und eine Kopie des Schülerausweises ist einzureichen. Pro Schüler ist das Angebot allerdings auf sechs Monate befristet.

  4. Kostenlose Internet-Telefonate mit Go2Call

    Zum Abschluss noch der Hinweis auf eine Möglichkeit, über das Internet "kostenlose" Telefongespräche innerhalb der Bundesrepublik, in die USA, nach Großbritannien und Irland zu führen: Go2Call verlangt für die Anmeldung lediglich einige Angaben zur Person und die Nennung einer E-Mail-Adresse. Gewählt wird nach Erhalt des persönlichen Passwortes über ein Java-Applet, das aussieht wie die Tastatur eines normalen Telefons. In diesem Fenster wird auch Werbung eingeblendet, über die das Angebot finanziert wird. Zur Nutzung benötigt man einen PC mit Lautsprechern und Mikrofon, besser noch ein Headset. Zusätzlich bietet www.go2call.com die Einrichtung einer personalisierten Seite, auf der man sein eigenes Telefonbuch anlegen kann. Bei unserem Test erfolgte der Verbindungsaufbau schnell und zuverlässig.

  5. Preissenkungen im Festnetz

    Interoute Telecom hat seine Preise für Ferngespräche im offenen Call by Call gesenkt und bietet damit eine Alternative zu One.Tel. Von Montag bis Freitag kostet ein Gespräch in der Hauptzeit von 8 bis 17 Uhr nur noch 6,3 Pfennig. Unverändert blieb der Preis für die Zeit von 17 bis 18 Uhr mit 5,8 Pfennig. Am Abend von 18 bis 22 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 22 Uhr sinkt der Preis auf 4,4 Pfennig pro Minute. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.

    Mit dieser Senkung schiebt sich der Tarif Easy Route 66 von Interoute in der wichtigen Zeit von 9 bis 16 Uhr an so bekannten Mitbewerbern wie Super24, FITphone, 01051 und o.tel.o vorbei. Interoute steht nun neben One.Tel mit ebenfalls 6,3 Pfennig pro Minute auf dem vordersten Platz der Tariftabelle.

    Bei Gesprächen im Festnetz mischt nun auch Arcor wieder im Marktgeschehen mit. Im neuen Tarif "Arcor sunny city" werden ab 15. September nur noch 2 Pfennig für Gespräche zu anderen Arcor-Kunden innerhalb derselben Stadt berechnet. Voraussetzung ist allerdings ein Vollanschluss bei Arcor sowie eine zusätzliche monatliche Grundgebühr von 9,90 Mark. Ferngespräche sind in diesem Tarif jedoch mit 12 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit nicht gerade günstig. Auslandsgespräche gibt es für Vollanschlussinhaber gar erst ab 18 Pfennig pro Minute.

    Interessanter ist da schon das Call-by-Call Angebot von Arcor (Vorwahl 01070). Wochentags werden zwischen 18 und 21 Uhr für Inlandsgespräche nur noch 4,2 Pfennig pro Minute berechnet. Damit schiebt sich Arcor zusammen mit Super24 zwischen 18 und 20 Uhr auf Platz 1. Am Wochenende bleibt es hingegen beim alten Preis: 4,4 Pfennig pro Minute.

    Ein interessantes Angebot bietet EconoNet für Pre-Selection-Kunden. Wer sich bei EconoNet anmeldet, erhält ein Startguthaben von 100 Mark. Dieses kann nach Herzenslust vertelefoniert werden. Es wird keine Grundgebühr erhoben und es gibt auch keine Mindestvertragslaufzeit. Call by Call mit anderen Anbietern kann weiterhin genutzt werden. Kleiner Wermutstropfen: Es wird ein monatlicher Mindestumsatz von 4,90 Mark erwartet. EconoNet ist Wiederverkäufer von Pronet. Beide Anbieter greifen auf den selben Netzbetreiber, Star Telecom, zurück und bieten daher auch identische Tarife an. Wer jedoch schon bei einer anderen Telefongesellschaft für die Netzvorwahl 01098 freigeschaltet ist, muss dies löschen lassen, bevor eine Anmeldung bei Pronet/EconoNet möglich ist.

    Es stehen zwei Tarife zur Auswahl: Pronet Standard mit Sekundentaktung und Pronet Top2000 mit Minutentaktung. Im Top2000-Tarif kann man zum Beispiel ab 19 Uhr und am Wochenende bundesweit für 3 Pfennig pro Minute telefonieren. Alle weiteren Tarife finden Sie auf unseren Pronet-Anbieterseiten auf unserer Homepage www.teltarif.de . Folgen Sie dabei zunächst in der Karteikarte "Festnetz" dem Link auf "Festnetz-Anbieter", dann dem Link auf Pronet.

    Die Büdelsdorfer MobilCom reiht sich in die Liste der Anbieter von 0700-Rufnummern ein. Für eine monatliche Grundgebühr von 9,90 Mark kommt man bei MobilCom in den Genuss der lebenslangen Wunschrufnummer mit der Vorwahl 0700. MobilCom verlangt für diesen Service keine Einrichtungsgebühr, auch fallen bei der Anrufweiterleitung keine Verbindungsentgelte an.

    Allerdings kann man eingehende Telefonate beim 0700er-Angebot von MobilCom nicht auf das Handy weiterleiten lassen. Die Weiterleitung beschränkt sich auf drei Festnetznummern innerhalb Deutschlands. Will man das Routing der Weiterleitung ändern, fallen dafür dann jedes Mal 9,90 Mark an. MobilCom leitet die Gespräche an eine Mailbox weiter, wenn der Angerufene einmal nicht abheben sollte. Einen vergleichbaren 0700-Service gibt es bei der MobilCom-Tochter Super24 hingegen kostenlos.

    Für die Vergabe der 0700-Wunschrufnummern ist in Deutschland die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zuständig. Sie erhebt, unabhängig davon bei welchem Anbieter man sich die Nummer dann schalten lässt, einen Betrag von einmalig 125 Mark.

    Ganz neu auf dem Markt ist ein regionaler Anbieter in Gütersloh. Die Gesellschaft mit dem Namen GTelnet stellt als Alternative zur Deutschen Telekom Vollanschlüsse bereit. Möglich sind Analog-, ISDN- und Internet-Breitbandanschlüsse im Ortsnetzbereich von Gütersloh.

    In Gütersloh und Umgebung telefoniert man tagsüber für 6 Pfennig pro Minute, bundesweite Ferngespräche kommen auf 10 Pfennig. Wenn man das Glück hat, dass der Gesprächspartner ebenfalls über einen Anschluss bei GTelnet verfügt, telefoniert in der Hauptzeit für 5 Pfennig pro Minute. In der Nebenzeit wird jeweils nur der halbe Preis berechnet. Beim Internetzugang bietet GTelnet eine interessante Flatrate für 69 Mark im Monat. Die normalen Internetverbindungen sind mit 4 Pfennig in der Minute Rund um die Uhr recht teuer.

    Verabschieden kann man sich langsam aber sicher vom "Langen Dackel". Die Düsseldorfer Telefongesellschaft GTS, die vielen durch das possierliche Tierchen aus der Print- und Fernsehwerbung bekannt sein dürfte, zieht sich aus dem Privatkunden-Geschäft zurück. Call-by-Call über die 01040 wird nur noch bis zum Jahresende möglich sein. Quasi als Abschiedsgeschenk wurde der Preis für Telefonate zwischen 21 und 7 Uhr von 3,9 auf 3,8 Pfennig die Minute gesenkt. Der GTS-Auskunftsdienst unter der 11822 wird bereits zum 1. Oktober eingestellt.

  6. Ausland mal billiger, mal deutlich teurer

    Die schlechte Nachricht zuerst:
    Ab dem 1. September erhebt die Deutsche Telekom bei Telefongesprächen in die Mobilfunknetze einer Reihe von Ländern einen Aufschlag von 29 Pfennig pro Minute. Grund dafür sind die erhöhten Gebühren, die die Netzbetreiber der Länder der Telekom in Rechnung stellen, wenn sie deren Gespräch übernehmen bzw. weiterleiten.

    Folgende Länder sind betroffen: Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien (mit Insel Man, Kanalinseln und Nordirland), Irland, Island, Italien (inkl. Vatikanstadt), Jugoslawien, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und Zypern.

    Der Zuschlag von 29 Pfennig pro Minute gilt für den Telekom-Standardtarif sowie für die Optionstarife AktivPlus, Select 5/10 und Select 5/30.

    Wie bereits in den vergangenen Wochen liefern sich drei Call-by-Call-Anbieter einen erbitterten Preiskampf um die Tabellenspitze bei einigen Auslandszielen. KDD-Conos, 01051 Telecom und Super24 rangeln im Bereich von Zehntel-Pfennigen.

    Fangen wir mit der jüngsten Preissenkung von Super24 (Vorwahl 01024) an. Hier die Minutenpreise:

    • Australien 13,4 Pfennig
    • Bahamas 27,4 Pfennig
    • Bulgarien 51,4 Pfennig
    • China 47,4 Pfennig
    • Dominikanische Republik 30,4 Pfennig
    • Hongkong 12,4 Pfennig
    • Singapur 22,4 Pfennig
    Bereits einige Tage vorher hatte Super24 mit folgenden Tarifen die Tabellenspitze erobert:
    • Dänemark 8,8 Pfennig,
    • Finnland 10,9 Pfennig,
    • Frankreich 8,8 Pfennig,
    • Großbritannien 8,8 Pfennig,
    • Italien 9,8 Pfennig,
    • Kanada 8,8 Pfennig
    • Niederlande 8,8 Pfennig,
    • Österreich 9,8 Pfennig,
    • Schweden 8,8 Pfennig,
    • Schweiz 8,8 Pfennig,
    • Ungarn 33,9 Pfennig und
    • USA 8,8 Pfennig (ohne Alaska und Hawaii).
    Nur wenige Stunden vor der letzten Preissenkung von Super24 hatte KDD-Conos (Vorwahl 01063) die Tarife ins Ausland reduziert. Insgesamt sind die Gesprächskosten für 68 Länder gesenkt worden. Einige Beispiele für die Minutenpreise:
    • Australien 13,5 Pfennig
    • Dominikanische Republik 30,5 Pfennig
    • Israel 24,5 Pfennig
    • Korea (Süd) 22,9 Pfennig
    • Litauen 53,5 Pfennig
    • Russische Föderation 40,9 Pfennig
    • Moskau 20,5 Pfennig
    • Thailand (auch in die Mobilfunknetze) 58,5 Pfennig
    Abgerechnet wird bei KDD-Conos im vorteilhaften 30-Sekundentakt, bei dem man im Schnitt deutlich weniger Geld verschenkt als beim Minutentakt. Einige Ziele wurden jedoch auch teurer. Betroffen davon sind Gespräche in die Mobilfunknetze von Australien, Brasilien, Großbritannien, Israel, Norwegen, Österreich und der Türkei, weiterhin Gespräche nach St. Petersburg, in die Slowakische Republik und nach Slowenien.

    Weniger umfangreich ist die Liste der Preissenkungen bei 01051 Telecom (Vorwahl 01051). Drei Länder, drei Preise: Anrufe nach Belgien kosten 8 Pfennig, nach Neuseeland 10 Pfennig und nach Ungarn 30 Pfennig pro Minute. Abgerechnet wird, wie gewohnt bei 01051, im Minutentakt. Ebenfalls wie immer gibt es die kostenlose Tarifansage vor dem Gespräch.

    Ums Ausland geht es auch beim Sommertarif von Tesion, der zunächst bis zum 31. August gelten sollte. Er wird jetzt bis 31. Dezember verlängert. Somit kann man auch in den nächsten vier Monaten über die Netzkennzahl 01023 montags bis freitags zwischen 19 und 9 Uhr sowie am Wochenende rund um die Uhr für 9,9 Pfennig pro Minute nach Italien, Frankreich, Österreich und in die Schweiz telefonieren. In der Hauptzeit (werktags von 9 bis 19 Uhr) berechnet tesion 15 Pfennig pro Minute. Die Abrechnung erfolgt sekundengenau, wobei Call-by-Call-Kunden pro Gespräch einen Zuschlag von 6 Pfennig zahlen. Für Anrufe in Mobilfunknetze der jeweiligen Länder wird ein Zuschlag von 30 Pfennig pro Minute erhoben.

  7. Festnetz zu Mobilfunk: Einen Pfennig günstiger bis Ende September

    Die Erfurter Super24 (01024) hat wieder das billigste Angebot für Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze. Der neue Preis in Höhe von 38,9 Pfennig die Minute gilt bis zum 30. September.

    Nur 0,1 Pfennig teurer ist die Düsseldorfer 01051 Telecom (Vorwahl 01051). In einer ebenfalls bis zum 30. September befristeten Aktion kosten Gespräche in alle deutschen Mobilfunknetze 39 Pfennig in der Minute bei Abrechnung im Minutentakt.

    Gerade bei kurzen Gesprächen, wie sie zum Handy nicht ungewöhnlich sind, kann man allerdings noch mehr sparen, wenn man sich für einen Anbieter entscheidet, der nicht im groben Minutentakt abrechnet. 3U (01078) und TalDaFax (01030) berechnen beispielsweise 47,9 bzw. 48 Pfennig pro Minute, rechnen aber sekundengenau ab.

  8. Mobilfunk: D1 und D2 vergeben Gesprächsguthaben, Viag erlässt die Grundgebühr für Neukunden

    Ab dem 4. September steht allen D2-Neukunden mit Laufzeitvertrag die neue Option "Take10" zur Verfügung. D2-Mannesmann reagiert damit auf die Get10-Option von T-D1. Im monatlichen Grundpreis - z.B. 24,95 Mark bei D2-Fun - sind dann bereits 10 Mark Gesprächsguthaben enthalten. Das Guthaben kann für Inlandsgespräche ins deutsche Festnetz (außer Sonderrufnummern) oder Verbindungen in die inländischen Mobilfunknetze genutzt werden. Bestandskunden können die Take10-Option erst einen Monat später buchen. Wer sich für Take10 entscheidet, kann aber nicht gleichzeitig die BestCitySpecial-Option nutzen. Damit verteuern sich beim Wechsel von BestCitySpecial auf Take10 die Ortsgespräche zur Hauptzeit von 15 auf 99 Pfennig die Minute. Für Wenigtelefonierer ist die neue Option dennoch interessant. Ein Wechsel ist unter der Nummer 0172/22044 möglich und kostet 11,50 Mark. Zum Vergleich: Bei T-D1 ist der Wechsel kostenlos, aber nur im Telly-Vertrag möglich.

    Auch technisch gibt es von D2-Mannesmann etwas neues zu berichten. Der Branchenprimus nutzt im Großraum der Expo-Stadt Hannover nun mit Halfrate den dritten GSM-Sprachcodec neben Fullrate und Enhanced Fullrate. Alle vier deutschen Netzbetreiber haben neben der schon immer zur Verfügung stehenden Fullrate in den letzten Jahren die Enhanced Fullrate eingeführt, die eine erheblich bessere Sprachqualität im Handynetz ermöglicht. Halfrate wurde ebenfalls von verschiedenen Netzbetreibern im In- und Ausland getestet, aber wegen der sich dadurch ergebenden schlechten Sprachqualität meist wieder verworfen. D2 kommt aus Kapazitätsgründen offenbar trotz der Nutzung der neuen Frequenzen im Bereich um 1800 MHz nicht um die Halfrate herum, denn durch diese Technik verdoppelt sich die Anzahl der gleichzeitig zur Verfügung stehenden Sprachkanäle. So ist es möglich, den noch immer ungebrochenen Kundenansturm zu bewältigen.

    Einen Kundenansturm wünscht sich offenbar auch Viag Interkom für sein Fixed-Mobil-Integration-Produkt Genion. Wer seit dem 4. August einen Genion-Vertrag abschließt, zahlt bis Jahresende keine monatliche Grundgebühr - das wird durch eine groß angelegte Werbekampagne in allen Medien bekannt gemacht. Weniger bekannt ist allerdings, dass dies auch für Citypartner-Bestandskunden gilt, die sich innerhalb des Aktionszeitraums für ein Upgrade zu einem Genion-Vertrag entscheiden. Sobald Genion geschaltet ist, entfällt bis 31. Dezember die bisherige Citypartner-Grundgebühr von 19,95 Mark. Ab Januar sind dann monatlich nur 24,95 Mark zu zahlen - 5 Mark weniger als bisher bei Genion. Weiterhin wurde teltarif erneut bestätigt, dass die Upgrade-Kunden wie bisher 29 Pfennig pro Minute für Gespräche in andere Mobilfunknetze zahlen. Die aktuelle Preisliste für Neukunden, in der diese Gespräche 10 Pfennig teurer berechnet werden, gilt für Upgrade-Kunden also nicht! Trotzdem müssen wir nochmals auf eine verbleibende Unklarheit hinweisen: Auf den aktuellen Vordrucken für den Erweiterungs-Auftrag (Druckstand: 07/2000) steht noch, dass der Kunde mit seiner Unterschrift die aktuelle Genion-Preisliste akzeptiert. Da dies immer wieder zu Verwirrung und Nachfragen führt, wäre es Viag Interkom angeraten, mit neuen Formularen für Rechtssicherheit bei den Anträgen zu sorgen.

    Mit einem ganz neuen Dienst ist Viag Interkom in Liechtenstein gestartet. "Montel" steht aber nicht nur im Fürstentum zur Verfügung, sondern auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem einheitlichen Preis. Unabhängig davon, in welchem der genannten Länder man sich gerade aufhält, kostet jedes Gespräch in eines dieser Länder 0,30 Euro pro Minute, allerdings zuzüglich Mehrwertsteuer. Das entspricht einem Preis von 68 Pfennig pro Minute - und damit nur ca. einem Drittel des bei uns zur Zeit üblichen Preises für mobile Gespräche von Deutschland nach Österreich. Derselbe Preis gilt auch für mobile Datendienste und den WAP-Zugang. Abgehende SMS kosten jeweils 0,15 Euro.

    Der Clou: Ankommende Gespräche sind innerhalb des Montel-Netzes für den Montel-Kunden kostenlos. Roaming-Zuschläge fallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht an. Ganz billig ist das Handy für den Alpen-Reisenden allerdings nicht. Die monatliche Grundgebühr liegt bei 35 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer - das sind 79,41 Mark. Privatkunden scheiden damit als Nutzer aus, und auch Geschäftskunden dürften nur dann von Montel profitieren, wenn sie sich regelmäßig außerhalb des Heimatlandes, aber innerhalb einem der anderen Montel-Länder aufhalten.

    Billiger kommt man weg, wenn man sich - wie online in unserem Reise-Ratgeber beschrieben - Prepaidkarten der jeweiligen Reiseländer zulegt und so die Roaming-Gebühren umgeht. Dabei hat man allerdings den Nachteil, dass man nicht mehr unter einer einheitlichen Nummer erreichbar. Außerdem muss man an der Grenze immer die SIM-Karte wechseln. Das wird aber leichter, wenn man sich einen Multi-SIMcard-Switch zulegt. Damit ist es nicht mehr nötig, ständig zum Wechsel der SIM-Karte das Handy zu zerlegen. Stattdessen werden einmal bis zu drei Karten in das Modul gelegt und mit einem Knopfdruck wechselt man - bei ausgeschaltetem Handy - von einer zur anderen. Man könnte dann beispielsweise in das Modul eine deutsche, eine französische und eine schweizer Karte legen. Überquert man die Grenze, genügen ein paar Knopfdrucke und man telefoniert zu den Konditionen für Inländer. Das Multi-SIMcard-Switch-Zubehör wird für 159,99 Mark im Web-Shop trade5.de angeboten, der mit dem taiwanesischen Hersteller einen vierwöchigen Gebietsschutz vereinbart hat. Im Moment wird der Switch nur als Zubehör für das Motorola v3688 angeboten. In Kürze soll es aber für allen gängigen Modelle von Motorola und Nokia verfügbar sein.

    Zum Schluss noch eine Hiobsbotschaft für alle Sparfüchse, die mit Callback die Gebühren der Mobilfunk-Anbieter umgehen. Der Bisherige Billigst-Anbieter MDS verabschiedet sich zum 1. September von der Tabellenspitze. Als Grund für die Preiserhöhung nennt MDS neue Interconnection-Gebühren. Ferngespräche innerhalb Deutschlands kosten demnächst 12 US-Cent, vom Mobilfunk zum Mobilfunk werden dann 30 US-Cent fällig. Von Deutschland in die USA kostet eine Gesprächsminute 12 US-Cent. Betroffen sind auch Bestandskunden.

  9. UMTS: 100 Milliarden - wofür?

    Die größte Auktion der deutschen Wirtschaftsgeschichte ist beendet, der Kampf um den UMTS-Markt kann also beginnen - zumindest theoretisch. In der ersten Runde haben sich sechs Bieter für eine Gesamt-Summe von knappen 100 Milliarden Mark jeweils eine "kleine UMTS-Lizenz" - bestehend aus zwei Frequenzblöcken - gesichert. Damit haben die Firmen schon mal für jeden potentiellen deutschen Kunden - vom Säugling bis zur Oma - stolze 1200 Mark verbucht. Zwischen 16,37 und 16,58 Milliarden Mark müssen Mannesmann Mobilfunk, T-Mobil, VIAG Interkom, e-plus/Hutchison, MobilCom/France Télécom und die Group 3G aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera jeweils binnen zehn Tagen an die Staatskasse überweisen. In der zweite Runde haben sich dann alle Bieter - außer Viag Interkom - für "lächerliche" 561 Millionen Mark eines der zusätzlichen "halben" Frequenzpakete gesichert, um die "kleinen" Lizenzen aus der ersten Auktion etwas zu erweitern.

    Über die wirtschaftlichen Hintergründe zu der UMTS-Auktion wurde in praktisch allen Medien berichtet. Analysten wurden eilig herbeigerufen, um ihre Meinung Kund zu tun. Die Frage, was UMTS wirklich leisten kann, kam dabei allerdings meisten zu kurz. Schneller Internet-Zugang, Videokonferenzen, Börsengeschäfte oder Online-Reisebuchung - soviel ist klar, das soll der Mobilfunkstandard der dritten Generation ermöglichen. Doch schon jetzt zeichnen sich Wolken am UMTS-Himmel ab. Die maximale Datenrate von 2 Mbit/s - entsprechend der 31-fachen ISDN-Geschwindigkeit - lässt sich nämlich nur im Idealfall erreichen, wenn das Netz voll hochgerüstet ist, sich der Nutzer nicht vom Fleck bewegt und am besten noch mit seinem Wunder-Handy allein auf weiter Flur steht.

    Der erste Punkt, das Netz voll hochzurüsten, ist noch am leichtesten zu erreichen. Aus Kostengründen werden sich die Netzbetreiber aber anfangs auf 384 kbit - die 6-fachen ISDN-Geschwindigkeit - beschränken. Die zweite Einschränkung ist die Mobilität des Nutzers. Bei Tempo 120 auf der Autobahn beträgt die Übertragungsrate beispielsweise nur ein Fünftel des Maximums, bei Tempo 300 im ICE nur noch ein Vierzehntel. Die größte Einschränkung dürfte aber sein, dass der Nutzer eine Frequenz für sich allein benötigt, um die vollen 2 Mbit/s auszukosten.

    Anders als bei der jetzigen GSM-Technik erfolgt die Datenübertragung nicht auf verschiedenen Kanälen im Frequenz- oder Zeitmultipex, sondern es werden alle Verbindungen gleichzeitig auf der gleichen Frequenz gefunkt. Jede Verbindung wird vom Sender mit einem speziellen Schlüssel codiert, der nur dem Empfänger zur Verfügung steht. So kann dieser aus dem Rauschen der sich überlagernden Übertragungen die für ihn bestimmten Daten herausfiltern. Je mehr Leute UMTS nutzen wollen, desto langsamer wird also für alle die Datenübertragungsrate.

    In Ballungszentren haben somit die alten Netzbetreiber die Nase vorn, weil sie einfache Sprachverbindungen auch über das bestehende GSM-Netz abwickeln können, während UMTS für Videokonferenzen und ähnliche Breitband-Anwendungen frei gehalten wird.


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