- In eigener Sache: Neue Homepage und Internet-Test
Was nutzt der billigste Online-Zugang, wenn die Daten nur tröpfeln
statt rauschen? Daher testen wir ab sofort regelmäßig die Geschwindigkeit
von Internet-Zugängen und veröffentlichen die Ergebnisse.
Zur Zeit werden dabei nur Angebote ohne Anmeldung
erfasst; später soll der Test auch auf anmeldepflichtige Internetzugänge
ausgedehnt werden. Angebote unter verschiedenem Namen, die die gleichen
Einwahlports benutzen, werden nur einfach getestet. Die URL lautet:
http://www.teltarif.de/internet/test.html
teltarif hat seit dem Wochenende eine neue Homepage. Keine Sorge,
die Adresse ist natürlich weiterhin http://www.teltarif.de/
geblieben. Doch die Seitenaufteilung ist neu. Neben den aktuellen
Nachrichten wird das Augenmerk wieder stärker auf die Angebote
wie Internet-Abfrage, Suchmaschine oder online-Forum gelenkt, die
teltarif ebenfalls zu bieten hat.
Wer vor allem einen umfassenden Nachrichten-Überblick haben will,
findet die neue Homepage vielleicht weniger ideal. Doch wird dieser
Lesergruppe mit einer eigenen Seite geholfen:
http://www.teltarif.de/arch/ . Diese wird
in den nächsten Tagen noch in
http://www.teltarif.de/news/ umbenannt werden.
- Spendenaktion für behinderte Menschen
Jeder Mensch soll unabhängig von Alter und körperlichen oder
geistigen Fähigkeiten am gesellschaftlichen Leben teilhaben
können", so das Grundmotto der Aktion "Bewegung Integrale". Als
uns vor einigen Wochen Hartwig Marx, selbst Betroffener von Polio
und erfolgreicher Teilnehmer an zahlreichen Rennstuhl-Marathons
(u. a. in Berlin und New York), davon berichtete, dass es noch
keine entsprechenden Sportgeräte für Kinder und Jugendliche gibt,
entstand die Idee, zusammen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,
die Kosten eines Prototyps aufzubringen. Der Jugend-Rennrolli
gleicht in Form und Funktion seinem Erwachsenen-Vorbild, wird sich
allerdings flexibel an Größe, Körperbau und Gewicht des Jugendlichen
anpassen lassen. Er wächst also mit ihm oder ihr mit und kann über
einen längeren Zeitraum genutzt werden.
An der Entwicklung und Fertigung des Prototyps wird sich Steffen
Woischnik (amtierender Weltmeister über 400 m und Teilnehmer an
den Paraolympics 2000 in Sydney) mit seiner Erfahrung aus zahlreichen
Wettkampfjahren beteiligen. Für die Fertigung des ersten Prototyps,
der dann als Modell für spätere Fertigungsserien dient, kalkuliert
der Projektleiter Herr Marx mit Entwicklungskosten in Höhe von
ca. DM 50.000.
teltarif selber kann keine Spenden entgegennehmen, daher
arbeiten wir hier mit dem Sportclub Berlin-Charlottenburg
SCC Berlin e.V. zusammen. Dieser veranstaltet zum Beispiel
regelmäßig den Berlin-Marathon. Vom SCC bekommen Sie auch
eine Spendenquittung, wenn Sie das wünschen. Bis jetzt
konnten wir verbindliche Spendenzusagen in Höhe von DM 3.165
registrieren. Wenn Sie einen Beitrag zur Entwicklung dieses
Gerätes leisten wollen, bitten wir Sie, Ihre Spende auf der URL
http://www.teltarif.de/rolli/spende.cgi anzumelden. Alternativ können Sie den Betrag auch direkt überweisen:
Sonderkonto des SCC Berlin e. V.
Konto 635664-100
BLZ 100 100 10 (Postbank Berlin)
Kennwort: Rennrolli
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
- Wiederum kostenlos telefonieren am Sonntag
Bereits das dritte Mal in diesem Jahr kann man am Sonntag
über die 01013 von Tele2 kostenlos
telefonieren. Um am 16. Juli allerdings wirklich in
den Genuss des Nulltarifs zu kommen, muss man bei Tele2
angemeldet sein. Gelegenheit, dies nachzuholen, besteht bis
zum 14. Juli unter der kostenlosen Nummer 0800-2401013.
Alles weitere zu Tele2 finden Sie auf unserer Anbieterseite
http://www.teltarif.de/a/tele2/
Einen anderen Weg zum kostenlosen Telefonieren geht die
Düsseldorfer 01051 Telecom: Jeden Tag
werden eine halbe Million Telefonminuten verschenkt. Leider weiß
man aber nicht, zu welcher Zeit und in welchem Vorwahlgebiet. Das
entscheidet ein Computer nach dem Zufallsprinzip. Ob man
kostenlos telefoniert, merkt man nur an der Ansage, die vor jedem
Gespräch über die 01051 ertönt. Selbst wenn man nicht zu den
Telefonkonsumenten gehört, die kostenlos telefonieren konnten,
ist 01051 mit 7 Pfennig pro Minute tagsüber ein relativ
gutes Angebot. Wer hingegen keine Lust auf "Telefonlotto" hat,
kann woanders günstiger telefonieren, zum Beispiel bei Tele2 für
nur 6 Pfennig zur Hauptzeit.
Ab sofort kann man sich auch in den Großräumen Hamburg und
München unter der Gratisnummer 0800-0030000 für die kostenlosen
Telefongespräche bei Mox anmelden. Dabei
muss man einige Fragen zur Person durch Eingabe über die Tastatur
am Telefon beantworten. Danach wird der Telefonanschluss, von dem
aus die Anmeldung erfolgte, freigeschaltet. Gebühren werden für
die werbungsfinanzierten Telefongespräche bei Mox Telecom nicht
erhoben. Wenn das Mox-Angebot dann im September für die Münchner
und Hamburger startet, können die freigeschalteten Teilnehmer die
kostenlose Mox-Nummer wählen und sich (je nach Dauer des geplanten
Telefongesprächs) einen oder mehrere Werbespots anhören. Hat man
das hinter sich gebracht, kann man die Nummer des gewünschten
Gesprächspartners wählen und ohne Werbeeinblendungen munter drauf
los telefonieren.
Leider melden gleichzeitig Mox-Nutzer aus anderen Regionen, dass
dort die Werbetelefonie nicht mehr funktioniert. Bis zu einer
bundesweiten Einführung des Dienstes dürfte also noch einige Zeit
vergehen.
Umsonst telefonieren können ab sofort auch Kunden des
Münchner Regionalanbieters M-net,
allerdings nur in der Nebenzeit untereinander, also netzintern. Die
kostenlosen Gespräche gibt es von Montag bis Freitag zwischen 18 und
8 Uhr sowie an ganztägig an Wochenenden und Feiertagen. In
der Hauptzeit kostet die Minute innerhalb des M-net-Netzes
2,9 Pfennig. Ortsgespräche zu Anschlüssen, die nicht zu M-net
gehören, schlagen mit 5,8 Pfennig zu Buche. 5,8 Pfennig
pro Minute ist auch der Nebenzeitpreis für Gespräche außerhalb der
Ortszone.
Nicht kostenlos, aber mit einem günstigen Angebot kommt der
neue Anbieter FITphone daher: Seit Anfang
Juli kann man über die 010021 vormittags von 9 bis 10 Uhr
für 6,5 Pfennig in der Minute im offenen Call-by-Call
bundesweite Ferngespräche führen. Ferngespräche am Rest des
Tages schlagen mit 7,5 Pfennig in der Minute zu Buche. Das
ist tagsüber ein ordentlicher Wert, nachts und am Wochenende aber
viel zu teuer. Die Tarife für Ferngespräche sind zunächst bis
zum 30. September befristet.
Der Spitzenreiter Super24 reagierte
umgehend und senkte bundesweite Ferngespräche über die 01024 in der
Zeit von 9 bis 10 Uhr in der Woche auf 6,4 Pfennig. Weitere
interessante Angebote von FITphone finden Sie in diesem Newsletter
unter "Ausland".
Viag Interkom bietet zwei neue
Pre-Selection-Tarife an: 01090 basic und 01090 extra. Der basic-Tarif
ist der Nachfolger des 01090 best, bei dem es einen Rabatt für fünf
bestimmte Nummern deutschlandweit und in ein Wunschland gab. Dieses
Extra fällt künftig weg, Bestandskunden können allerdings auch
weiterhin vom Rabatt auf ihre fünf Lieblingsnummern profitieren. An
den Gesprächspreisen und der Taktung ändert sich nichts. 01090 extra
ist mit 29 Pfennig pro Minute rund um die Uhr interessant für
Vieltelefonierer, die häufig ins Mobilfunknetz von Viag-Interkom
telefonieren. Das ist im Vergleich zum offenen Call-by-Call und
dem basic-Tarif eine deutliche Ermäßigung, hier werden ins E2-Netz
45 Pfennig rund um die Uhr verlangt. Festnetzgespräche sind
deutschlandweit ab 5 Pfennig die Minute möglich, allerdings nur
in der "Traumzeit" zwischen 21 und 6 Uhr. Der 01090 extra-Tarif
ist für eine monatliche Grundgebühr von 8,95 Mark zu haben.
Die Münsteraner Hutchison
Telecom senkte zum 1. Juli ihre Preise für Gespräche zu
den Mobilfunknetzen und ins Ausland. In den Pre-Selection-Tarifen
easyfon, easyfon city, fairfon und fairfon city kosten
diese einheitlich 47,9 Pfennig pro Minute. Es gilt der
15-Sekundentakt. Beim Tarif hutch 01088, der bei Hutchison für
das angemeldete Call-by-Call steht, werden zukünftig ebenfalls
47,9 Pfennig in der Minute fällig, allerdings wird im
ungünstigeren Minutentakt abgerechnet.
Gegen den Strom schwimmt der Anbieter von Calling-Cards
Worldline Telecom. Hier wurden zum 1. Juli die Preise
bei der young&free-Karte erhöht. Gespräche vom Festnetz zum
Festnetz in Deutschland wurden um 2 Pfennig teurer und
kosten nun 11 Pfennig pro Minute. Fest zu Mobil stieg
um satte 20 Pfennig auf nunmehr 59 Pfennig in einer
Minute. Auch umgekehrt schlug Worldline zu: Gespräche vom Mobilfunk
zu Festnetzanschlüssen kosten neuerdings 71 Pfennig in der
Minute statt vorher 59. Mobil zu Mobil kletterte von 89 Pfennig
auf 1,19 Mark pro Minute.
- Ausland: Fernost zum Sparpreis
Mit Super24 ist es seit dem 8. Juli
möglich, nach China, Singapur und auf die Bahamas zu telefonieren.
Und das zugleich für diese Länder zum derzeit billigsten Tarif.
Die neuen Preise im einzelnen: Bahamas 27,9 Pfennig pro Minute,
China 48,9 Pfennig pro Minute und Singapur 23,9 Pfennig
pro Minute.
FITphone macht derzeit keine
Preisunterschiede zwischen ausländischen Fest- und Mobilnetzen.
Dadurch ist der neue Anbieter mit seinen Minutenpreise bei
Gesprächen in die Mobilfunknetze folgender Länder supergünstig:
Australien (18 Pfennig), Belgien (15 Pfennig),
Österreich (17 Pfennig), Dänemark (14 Pfennig),
Finnland (15 Pfennig), Frankreich (17 Pfennig),
Griechenland (35 Pfennig), Großbritannien (12 Pfennig),
Hongkong (15 Pfennig), Irland (16 Pfennig),
Israel (26 Pfennig), Italien (18 Pfennig), Japan
(21 Pfennig), Niederlande (14 Pfennig), Norwegen
(13 Pfennig), Schweden (12 Pfennig), Schweiz
(15 Pfennig) und Spanien (21 Pfennig).
Als neues Produkt ist uns die Sunrise-Karte der Firma
ADC-Communications in Berlin aufgefallen.
Sie beinhaltet erhebliche Sparmöglichkeiten, von denen wir
einige Highlights herausstellen möchten. Spitzentarife gibt es
bei den Minutenpreisen nach China (34,9 Pfennig), Nigeria
(88,9 Pfennig) und Vietnam (108 Pfennig). Zwar nicht
als Tabellenführer, aber doch günstig kommt die Sunrise-Karte
bei Gesprächen zum Beispiel nach Hongkong (14,9 Pfennig),
zur Elfenbeinküste (119,9 Pfennig) oder nach Togo
(118,9 Pfennig) daher. Die angegebenen Gesprächspreise werden
im Minutentakt abgerechnet und beziehen sich bei den Auslandszielen
auf Festnetzanschlüsse. Ausländische Mobilfunknetze können nicht
erreicht werden, dafür kann - gegen Aufpreis - von deutschen
Mobiltelefonen aus im Callback-Verfahren telefoniert werden.
Diverse Sunrise-Karten, die teltarif in Berlin besorgte,
funktionierten einwandfrei. Gemäß der Zielgruppe bekommt
man die Karten zum Beispiel in afrikanischen oder asiatischen
Lebensmittelläden mit 10, 20, 30 oder 50 Mark Guthaben.
Zu beachten ist, dass das nicht abtelefonierte Guthaben vier Monate
nach der ersten Kartenbenutzung verfällt.
- Ende der "kostenlosen" Telefonauskunft in Sicht
Eine der günstigsten Möglichkeiten, an eine Telefonauskunft zu
kommen, gehört bald der Vergangenheit an: Telekom Austria kündigte
in einer Pressemitteilung an, ab September Gebühren für die bisher
kostenlose Telefonauskunft zu berechnen. Für eine Auskunft, die
durchschnittlich 45 Sekunden dauert, werden für Privatkunden künftig
etwa 11 ATS fällig, Geschäftskunden bekommen die gewünschte
Nummer für durchschnittlich 8 ATS (7 ATS entsprechen rund
einer Mark).
In den letzten Monaten war es wiederholt möglich, von Deutschland
aus über einzelne Provider die österreichische Auskunft zu erreichen,
bei der auch deutsche Nummern abgefragt werden können. Doch die
Nummern der österreichischen Auskunft dürften bald überall gesperrt
sein - hat doch keine der deutschen Telefonfirmen Interesse daran,
nach dem 1. September Verbindungen zu dieser teuren Sondernummer
herzustellen.
- Vertrags-Handys ohne Grundgebühr
Zur Zeit häufen sich Angebote verschiedener Händler für günstige
oder gar Gratishandys in Verbindung mit grundgebührbefreiten
Laufzeitverträgen. teltarif berichtete beispielsweise über den Magdeburger
Internet-Handy-Shop, der im Rahmen einer Sondervereinbarung mit
Telepassport kostenlose Verträge
für D1 oder E-Plus anbietet - inklusive Handy. Ähnliche Angebote gibt
es auch bei anderen Anbietern - beispielsweise bei der faircom
GmbH & Co KG: Dort gibt es seit vergangenem Montag ein Gratishandy
mit einem Hutchison Orange Private
City-Vertrag. Faircom bietet an, die 19,95 Mark Grundgebühr
während der zweijährigen Vertragslaufzeit monatlich zu erstatten
oder einmalig 400 Mark bei Vertragsabschluss zu zahlen.
Zusätzlich gibt es noch ein Startguthaben von 50 Mark sowie
eine E-Plus Free&Easy-Weekend-Karte mit 25 Mark Startguthaben,
die unabhängig von der Hutchison-Karte genutzt werden kann.
Es wird sich zeigen, ob die frisch gewonnenen Kunden bereit sind,
solche Angebote durch fleißige Nutzung zu refinanzieren. Denn genau
das ist es ja, worauf es die Anbieter abgesehen haben: Eine Menge
Handys unter die Leute zu bringen, mit denen man dann unbegrenzt
telefonieren kann. Außerdem sind die Nutzer für die nächsten zwei
Jahre vertraglich gebunden, wie immer die Mobilfunkgebühren im
Jahre 2002 auch aussehen werden. Doch außer der Änderung der
Rufnummer hindert den Nutzern der "kostenlosen" Handys ja niemand
daran, sich zwischendurch noch eine andere SIM-Karte mit günstigeren
Konditionen zu besorgen.
Hingegen limitieren die Netzbetreiber und Provider
Prepaid-Freischaltungen weiter: Nach
T-Mobil,
Mannesmann Mobilfunk und
E-Plus hat nun VIAG
Interkom als letzter Netzbetreiber eine Beschränkung für den
Verkauf seiner Mobilfunk-Prepaid-Karten eingeführt. Pro Einkauf
dürfen Händler an einen Kunden nur noch maximal drei Karten
bzw. Pakete abgeben. D1 hat die Anzahl von Xtra Cards pro Kunde vor
einigen Wochen auf drei begrenzt. D2 lässt pro Kunde sogar nur zwei
CallYa-Karten zu. Nur auf Antrag haben die Kunden die Möglichkeit,
weitere Karten zu registrieren. E-Plus lässt pro Kunde immerhin
fünf Free & Easy-Karten zu.
Eine gute Nachricht gibt es hingegen für Xtra-Card-Kunden:
D1 rechnet Xtra-SMS künftig einzeln ab. Ab
November wird dann jede Kurznachricht direkt vom Guthaben abgezogen.
Bisher konnte es passieren, dass durch die verzögerte Abbuchung sich
ein großer "Schuldenberg" auf der Prepaid-Karte anhäuft. Auch der
SMS-Versand im Ausland soll ab November ermöglicht werden.
Auch E-Plus hat eine Verbesserung anzubieten:
Free&Easy wird datenfähig. Ab August kann man auch mit der
E-Plus-Prepaid-Karte WAP-Dienste nutzen. Die Prepaid-Karten von
D2 Mannesmann und VIAG
Interkom waren schon immer datenfähig. Seit Anfang des Jahres
lässt auch T-D1 Datenübertragungen mit
der Xtra Card zu. Hauptgrund: Auch Prepaid-Kunden sollen die
neuen WAP-Dienste nutzen können. Nachdem VIAG Interkom schon
auf der CeBIT Ende Februar ein Prepaid-Paket mit dem WAP-fähigen
Motorola-Handy T 2288 angekündigt hatte, zogen D1 und D2 kurze
Zeit später nach. Die Nutzung von WAP wird - wie für Vertragskunden
- 39 Pfennig pro Minute kosten.
Auch der Provider Talkline hat
seine Fachhändler angewiesen, pro Privatkunde nur noch maximal
zwei Karten zu aktivieren, unabhängig davon, für welche Netze er
sich entscheidet. Firmenkunden ohne Handelsregistereintrag können
maximal noch fünf Karten erhalten. Ins Handelsregister eingetragene
Unternehmen können weiterhin auch eine größere Anzahl an Karten
bekommen. Die MobilCom-Tochterfirma Cellway
hat eine Beschränkung auf drei Karten pro Kunde eingeführt
und Händlern, die weitere Karten auf einen Kunden aktivieren,
angekündigt, bereits ausgezahlte Provisionen wieder rückzubelasten.
Möchte ein Kunde oder eine Firma mehr als drei Karten aktivieren
lassen, so muss hierfür von Cellway eine entsprechende Freigabe
eingeholt werden.
Vermutlich werden weitere Provider dem Beispiel von Talkline und
Cellway folgen und ebenfalls in Kürze die Prepaid-Freischaltungen
einschränken. Wer also mehrere Karten benötigt, sollte noch schnell
zugreifen.
Grundgebührfreie Verträge gibt es auch bei anderen Providern:
Hutchison Telecom hat sich unter dem Namen
"Mac Phone" ein neues Paket für Privatkunden ausgedacht. Handys gibt
es bei diesem an Fast-Food erinnernden Tarif ab 79 Mark.
Dazu gehören zur Zeit das Nokia 5110 oder das WAP-fähige
Motorola T2288. Mac Phone kombiniert das Telefon mit den just
talk private-Tarifen von Hutchison. Diese haben keine Grundgebühr,
dafür aber einen Mindestumsatz von 19,95 Mark im Monat.
Citygespräche kommen bei Mac Phone auf 15 Pfennig pro Minute
rund um die Uhr. Zum Vergleich: Bei Prepaid-Verträgen zahlt man
tagsüber für City-Gespräche DM 1,69 pro Minute.
Wer sicher ist, dass er den Mindestumsatz von 19,95 Mark
erreicht, findet folglich bei Hutchison ein interessantes Angebot.
Ein Startguthaben in Höhe von 25 Mark ist ebenfalls dabei,
ein Anschlusspreis wird nicht berechnet. Die Verträge haben eine
Laufzeit von 24 Monaten.
- Doch wieder Startguthaben und Freiminuten bei Mobilfunkverträgen
Die meisten Netzbetreiber haben inzwischen die diversen
"Startguthaben" bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages abgeschafft.
Nicht so jedoch der Provider Talkline: Wer sich zwischen dem 12. und
dem 31. Juli für einen der Talk2Me-Tarife des Elmshorner
Anbieters entscheidet, bekommt einmalig 1000 Freiminuten,
die allerdings nur in der Nebenzeit abtelefoniert werden können.
Dennoch entspricht das einem Wert von bis zu 390 Mark.
Dazu gibt es ein Nokia 3210 oder ein Siemens C35i-Handy für
eine symbolische Mark. Die Talk2Me-Tarife gelten für die D-Netze,
sie kosten 14,95 Mark Grundgebühr pro Monat und der einmalige
Anschlusspreis beträgt 49,95 Mark. Hinzu kommt noch ein
Mindestumsatz von 10 Mark pro Monat.
Bei VIAG Interkom haben seit
dem 10. Juli auch die Mobilfunktarife businesspartner und
Genion mit Business-Tarif eine Cityzone. Damit kostet ein Anruf
innerhalb einer Stadt vom Handy ins Festnetz dieser Stadt nur noch
15 Pfennig pro Minute (bislang 29 Pfennig). Allerdings
gilt diese Option nur für eine von 250 ausgewählten Städten. In der
vom Kunden gewählten Stadt zeigt das Display seines Handys "city"
an, wenn er zum günstigen Citytarif telefonieren kann.
Bereits zum 1. Juli hatte VIAG Interkom eine Preisoffensive
gestartet und auf dem Land 43 neue Cityzonen eingeführt. VIAG
Interkom zahlt übrigens als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber seinen
Kunden auch im Juli bei Abschluss eines Laufzeitvertrags über
24 Monate in den Tarifen Citypartner oder Businesspartner
- gegebenenfalls mit Genion-Option - ein Startguthaben von
100 Mark. Auch die Anschlussgebührenbefreiung hat VIAG bis
zum 31. Juli verlängert. Der Genion-Check im Internet wurde
aktualisiert - damit kann man auf der Homepage von VIAG Interkom
überprüfen, ob das Fixed-Mobile-Integration-Produkt an einer
bestimmten Adresse verfügbar ist.
Bei RSLCom Clevermobil telefoniert man
jetzt mit ultra statt light: Weniger Grundgebühr, dafür höherer
Minutenpreis. Die Tarif-Änderung bei den Mobilfunktarifen von
RSLCom gilt allerdings für D1 und D2, bei E-Plus bleibt alles
beim alten. Die augenfälligste Änderung ist die neue Grundgebühr
von 9,95 Mark statt vorher 14,95 Mark, doch leider
werden Gespräche zum Festnetz gleich 20 Pfennig teurer: zur
Hauptzeit werden jetzt 1,39 Pfennig pro Minute berechnet!
An den anderen Preisen hat sich nichts geändert, was auch für das
Haupt-/Nebenzeit-Schema und die Taktzeiten gilt. Bestandskunden
können bzw. müssen nach Ende ihrer Vertragslaufzeit in den neuen
Tarif wechseln. Ein Tarifwechsel von light zu ultra ist innerhalb
des laufenden Vertrags nicht möglich.
Neue Tarife gibt es seit dem 4. Juli auch bei der
Oldenburger Telefongesellschaft EWE TEL: EWE TEL
mobil fun und EWE TEL mobil fun direct. Diese Tarife orientieren
sich am D2-Fun-Tarif von Mannesmann. Allerdings ist die (teure)
Hauptzeit von 6 bis 18 Uhr gleich drei Stunden länger als
beim Original-Tarif. Geringe Abweichungen gibt es auch bei
den Auslandsgesprächen: Verbindungen nach Europa und
nach Nordamerika kosten einheitlich 1,98 Mark pro Minute.
Vereinfacht wurde die Preisstruktur für netzexterne Gespräche.
In der Hauptzeit kosten alle Gespräche in Fremdnetze 1,69 Mark
pro Minute, in der Nebenzeit 39 Pfennig. Wer bereits einen
Telefonanschluss bei der EWE TEL hat, kann vom günstigeren EWE
TEL mobil fun direct-Tarif profitieren. Statt der üblichen
24,90 Mark für den Fun-Tarif zahlen EWE TEL-direct-Kunden
nur 19,90 Mark Grundgebühr pro Monat. Ansonsten gelten die
üblichen D2-Fun-Bedingungen: Anschlusspreis einmalig 49,95 Mark,
Laufzeit 24 Monate, 60/1-Taktung und die Wahl zwischen den
Optionen BestCity und Local.
- Mobil telefonieren im Urlaub
Auf Auslandsreisen das Handy zu zücken, ist nicht billig. Deswegen
hat teltarif zur Urlaubszeit eine neue Übersichtsseite zum Sparen
jenseits unserer Landesgrenzen eingerichtet. Die URL lautet:
http://www.teltarif.de/i/reise.html .
Einer der Tipps des Reise-Ratgebers ist, sich im Ausland eine
Prepaid-SIM-Karte zu kaufen. Bei einem Anruf vom Festnetz auf ein
deutsches Handy, das sich gerade im westeuropäischen Ausland befindet,
zahlt der Anrufer je nach Netzbetreiber ca. 40 bis 50 Pfennig
und der Angerufene ca. DM 1,10 bis DM 1,30 pro Minute.
Hingegen kostet der Anruf auf eine ausländische Prepaid-Karte bei
der Deutschen Telekom lediglich 24 Pfennig pro Minute.
Auf genau diese Konstellation hat sich die Firma
Globilo spezialisiert.
Dazu sie ausländische Prepaid-Mobil-Karten auf der Firmen-Homepage
an, damit man diese gleich in Deutschland erwerben kann. Zur Zeit
hat Globilo Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und die
Schweiz im Programm. Mit dieser Karte erhält man praktischerweise
schon zu Hause seine ausländische Mobilfunknummer und kann dann
im entsprechenden Land unter dieser Nummer angerufen werden und
natürlich auch selbst telefonieren. Es entfallen dabei die zum Teil
beträchtlichen Roaming-Gebühren. Zusätzlich gibt es bei globilo
auch eine deutschsprachige Bedienungsanleitung.
Bezahlen lässt sich globilo diesen Service mit einem Aufpreis
auf den jeweiligen Kaufpreis der Karte im Land. Eine Karte, die
in Spanien funktioniert, kostet somit zum Beispiel 139 Mark.
Enthalten ist ein Startguthaben das einer Gesprächsdauer von bis zu
90 Minuten entspricht. Fair wäre es allerdings, wenn man hier
den Betrag in Mark oder Peseten angeben würde. Schließlich gibt
es beträchtliche Unterschiede der Gesprächskosten in den einzelnen
Tarifzeiten und Zonen. Ein einminütiges Gespräch aus Spanien
nach Deutschland kommt zum Beispiel auf immerhin 1,54 Mark.
Nicht nutzen lässt sich der Service von globilo, wenn man ein
SIM-Lock-Handy hat. Dann geht nach dem Wechsel der SIM-Karte leider
gar nichts mehr.
E-Plus-Kunden können jetzt auch in Ägypten
und Marokko mobil telefonieren. In Ägypten steht hierfür das Netz
des Roaming-Partners Mobilnil zur Verfügung, in Marokko telefoniert
man bei Marok Telecom. Hierbei handelt es sich um GSM-900-Netze,
so dass zur Nutzung des neuen Roamingdienstes ein Dualband-Handy
erforderlich ist. Von Ägypten aus zahlt man für ein einminütiges
Gespräch nach Deutschland je nach Wechselkurs rund 6,80 Mark
pro Minute, in der Nebenzeit werden zirka 5,20 Mark berechnet.
Inlandsgespräche kosten dagegen nur knapp 50 Pfennig pro
Minute. Von Marokko aus kosten Gespräche nach Deutschland in
Hauptzeit für 4,60 Mark, in der Nebenzeit für 4,10 Mark
pro Minute, Inlandsgespräche kosten tagsüber rund zwei Mark
sowie in der Nebenzeit eine Mark pro Minute.
Neu ist für E-Plus-Kunden auch die Möglichkeit, im italienischen
Omnitel-Netz zu telefonieren. Bislang standen hier nur die Netze
von Telecom Italia Mobile und Wind zur Verfügung. Gespräche nach
Deutschland kosten im Omnitel-Netz rund um die Uhr 1,47 Mark
pro Minute. Innerhalb von Italien telefoniert man für 1 Mark
pro Minute. Omnitel erhebt zusätzlich eine Pauschale pro Verbindung:
bei Inlandsgesprächen bei 34 Pfennig und bei Telefonaten ins
Ausland 1 Mark.
Das Satelliten-Netz GlobalStar kann jetzt auch mit VIAG-Karte
genutzt werden. Nach der Abschaltung des Roamings der deutschen
Mobilfunk-Netzbetreiber T-D1, D2 Mannesmann und E-Plus mit dem
Satellitennetz Iridium, testeten wir die Möglichkeit des Roamings
im neuen GlobalStar-Netz. Mit D1- und D2-Karte kann man schon seit
einigen Monaten bei GlobalStar roamen. Das ist auch weiterhin
möglich, wie unser Test zeigte. Auch SMS-Versand und -Empfang
sowie die Rufnummernanzeige (abgehend und ankommend) funktionieren.
Anrufumleitungen sind ebenfalls möglich. Mit einer E-Plus-Karte war
das Einbuchen bei GlobalStar dagegen nicht möglich. Im Handy-Display
wurde aber angezeigt, dass zumindest Notrufe getätigt werden
können. Eine Überraschung erlebten wir mit einer Karte von VIAG
Interkom: Zwar waren mit der vierstelligen PIN ebenfalls nur
Notrufe möglich. Mit der fünfstelligen Swisscom-PIN jedoch, die
in vielen Ländern inzwischen nicht mehr genutzt werden kann, war
das Einbuchen möglich. Sowohl die Mobilfunk-, als auch
die Genion-Festnetznummern waren problemlos erreichbar, abgehende
Gespräche konnten auch geführt werden. Lediglich der SMS-Versand
klappte nicht.
Offizielle Roaming-Preise für Iridium gibt es nach wie vor
nicht. Der in Europa zuständige Globalstar-Provider Elsacom habe
den deutschen Netzbetreiber noch keine Abrechnungsdaten mitgeteilt,
war von T-Mobil zu erfahren. Dennoch werden die im Satellitennetz
geführten Gespräche bereits berechnet: Der Minutenpreis liegt
demnach bei 5,10 Mark, dazu kommt eine einmalige Pauschale
von 1,23 Mark pro Gespräch.
- Internetpreise: Zehntelpfennig für Zehntelpfennig nach unten
Zahlreiche Internet-Anbieter haben in den letzten 14 Tagen
die Preisschraube weiter nach unten gedreht. So bietet
der Internet-Provider surfEU die
Online-Minute für 2,5 Pfennig statt vorher 2,9 Pfennig an.
Leider hat man aber den kundenfreundlichen Sekundentakt aufgegeben
und dafür den ungünstigeren Minutentakt eingeführt. Bei längeren
Internet-Sitzungen ist das zwar kein Problem, aber ein kurzes
E-Mail-Abholen kostet dann immer den Preis für eine volle Minute.
Um den Zugang von surfEU nutzen zu können, ist eine einmalige
Anmeldung erforderlich.
Keinen Preisknüller hat die Kölner Mannesmann-Tochter
o.tel.o für den Gelegenheitsnutzer des
Internets. Für 3,3 Pfennig pro Minute kann man nun rund
um die Uhr mit dem Internet by Call-Zugang o.tel.o online 01011
im weltweiten Datennetz surfen. Es gilt aber der Minutentakt und
zusätzlich wird pro Einwahl ein Verbindungspreis von 6 Pfennig
berechnet. Kurze Verbindungen werden damit teuer. Die Einwahlnummer
lautet 01011-0191501. Als Benutzername wird bei der Konfiguration
des DFÜ-Netzwerks "o.tel.o" oder "otelo"
eingegeben, das Kennwort lautet "online".
Einen Internetzugang über das Festnetz hat auch das
Mobilfunkunternehmen E-Plus. Die Preise
liegen bei E-Plus Online ab sofort bei 3,9 Pfennig pro Minute
in der Hauptzeit von 9 bis 18 Uhr sowie 2,9 Pfennig pro
Minute in der Nebenzeit. Zu beachten ist, dass die Hauptzeit auch
samstags, sonntags und an Feiertagen tagsüber gilt. Die ersten
60 Online-Minuten pro Monat sind kostenlos, wenn man
gleichzeitig Mobilfunk-Kunde (außer Prepaid-Karten) bei E-Plus
ist.
Die 1&1 Internet AG hat ebenfalls
einen neuen Internet-Tarif: Gegen eine Gebühr von 9,90 Mark
monatlich können alle Nutzer der 1&1 Internet.profi-Angebote
rund um die Uhr für 1,9 Pfennig pro Minute ins Netz der Netze.
Einzige Ausnahme: Beim 1&1 Internet.profi Basic-Tarif gilt der
günstige Minutenpreis von 1,9 Pfennig pro Minute nur in der
Freizeit, nämlich Montag bis Samstag von 19 bis 9 Uhr, sowie
sonntags und an Feiertagen. Verzichtet man auf das minutes&more
genannte Zusatzangebot, kostet die Online-Minute in der Hauptzeit
3,9 Pfennig und in der Nebenzeit 2,9 Pfennig - bei einer
Grundgebühr von 3,90 Mark im Monat.
Talkline bietet demnächst eine Prepaid-Karte für das Surfen
im Internet. Um diese erstmalig zu nutzen, muss man im Handel
eine CD-ROM für 24,95 Mark kaufen. Auf dieser sind dann
bereits 500 Minuten zum Absurfen enthalten. Mit der CD erwirbt
man die Option auf weitere Folge-Karten, die ebenfalls 500
Surfminuten enthalten und dann nur noch 19,95 Mark kosten.
Letzteres entspricht einem Minutenpreis von 3,99 Pfennig; die
Start-CD kostet einmalig 5 Mark extra. Übrigens: Die Firma
Intelserv bietet schon seit einiger Zeit
ein vergleichbares Produkt an.
Mit dem neuen Smart City-Tarif können Kunden der
ecore Kommunikations AG ab
1,7 Pfennig in der Minute ins Internet - und zwar in der
Nebenzeit Wochentags von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende.
In der Hauptzeit, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr,
kostet die Onlineminute 2,6 Pfennig. Abgerechnet wird
im Sekundentakt. Das Angebot gilt allerdings nur für Kunden,
die ein Produkt des Web-Dienstleisters nutzen, beispielsweise
German Web Start. Dieses Einsteiger-Paket enthält eine .de-Domain,
20 MB Speicherplatz, fünf E-Mail-Accounts, sowie Statistiken
über Seitenaufrufe, AutoResponder und unbegrenzten Datentransfer.
German Web Start kostet monatlich 29 Mark.
Auch bei lokal oder regional nutzbaren Zugängen gibt
es neue Preise. Über den Berliner Internet-Provider
Blinx kann man im Ortsbereich Berlin in der
Zeit von 18 bis 9 Uhr für 2,9 Pfennig, in der restlichen
Zeit für 3,6 Pfennig in der Minute surfen. Hinzu kommt zunächst
eine monatliche Grundgebühr von 6 Mark. Die entfällt aber, wenn
man das Angebot von Blinx mehr als 40 Stunden im Monat nutzt.
Wer mehr als 80 Stunden online ist, kommt noch einmal etwas
günstiger weg. Die Gebühren pro Minute sinken dann tagsüber auf
3,3 Pfennig und zur Nachtzeit auf 2,5 Pfennig. Will man
den Zugang testen, erhält man im ersten Monat zwei Freistunden.
Zusätzlich bekommt man bei Blinx fünf E-Mail-Postfächer
mit einem Speicherplatz pro Mailbox von zehn Megabyte sowie
30 Megabyte Speicherplatz für die eigene Homepage.
Wer einen Direkt-ISDN-Anschluss des Freiburger Anbieters
BreisNet hat, kann zum Beispiel das
Internet by Call-Angebot für 2,9 Pfennig pro Minute Nutzen.
Es gilt rund und um die Uhr und wird sekundengenau abgerechnet.
- Flatrate-Angebote für 60 oder gar 40 Mark
Seit dem Letzten Newsletter hat sich wieder einiges im Bereich
der Internet-Flatrates getan. Am 1. August startet
AddCom ein neues Flatrate-Angebot für einen
monatlichen Pauschalpreis von 59 Mark. In der Woche kann man
damit in der Zeit von 18 bis 9 Uhr ohne weitere Gebühren surfen.
Am Wochenende und an Feiertagen geht es sogar rund um die Uhr.
Interessenten können sich auf der Homepage von AddCom unter der
Adresse www.addcom.de anmelden.
Der Zugang steht vorerst nur 10.000 Nutzern zur Verfügung,
frei nach dem Motto: "Wer zuerst anmeldet, surft zuerst."
Die Einrichtungsgebühr beträgt einmalig 39 Mark und die
Kündigungsfrist ist jeweils das Monatsende. Das Angebot steht nur
für den privaten Gebrauch zur Verfügung. Wer in der Woche tagsüber
surfen will, zahlt über den AddCom-Zugang 3,88 Pfennig in der
Minute, aber dafür kann man sich ja auch eine günstigere Alternative
suchen.
Die bislang als Betreiber der Erotik-Welt-Flatrate bekannte
Medien Info Center bietet zwei
neue Tarifmodelle an: Fun-Flat-66 für 66 DM pro Monat und
Fun-Flat-75 für 75 Mark pro Monat. Einziger Unterschied:
die preiswertere Variante hat eine Laufzeit von 10 Monaten,
während man beim 9 Mark teureren Modell lediglich fünf Monate
vertraglich gebunden ist. Nutzer des alten Flatrate-Angebots zu
89 Mark können sich für einen der neuen Tarife ummelden. Bei
beiden Modellen ist die Monatspauschale für fünf Monate im Voraus
zu entrichten.
Einen anderen Weg beschreitet der Bitburger Internet Provider
Silyntec, bekannt unter dem Namen Surf1.
Er plant für das vierte Quartal des Jahres ein Flatrate-Angebot
für unter 40 Mark mit dem Namen Surf1 Real Flatrate.
Diese monatliche Pauschale fällt deswegen so gering aus, da
das Angebot teilweise durch Werbefinanzierung gesponsort wird.
Das Surf1-Angebot kostet damit nur rund den halben Preis der
gängigen Flatrate-Angebote. Bei dem drastischen Preisverfall auf
dem Internet-Markt kann es passieren, dass zum Einführungszeitpunkt
Surf1 mit diesem Preis nicht mehr alleine ist.
Auch regionale Gesellschaften mischen inzwischen im
Flatrate-Geschäft mit. Jüngstes Beispiel ist der Freiburger
City-Carrier Breisnet. Seine neue
Internet-Flatrate kostet 79 Mark im Monat. Hinzu kommen
allerdings noch 37,50 Mark für einen Direkt-ISDN-Anschluss bei
BreisNet, der Voraussetzung für den Zugang zu den Internetangeboten
ist.
Soll es etwas schneller ins Internet gehen, bekommt
man bei der Deutsche Telekom ab
1. August ein neues Angebot. DSL gibt es dann für nur noch
9,90 Mark Aufschlag pro Monat, wenn man bereits T-ISDN-xxl oder
T-ISDN 300 hat. T-ISDN xxl plus dem bis zu 768 kBit
schnellen DSL sind so bereits für 69,80 Mark im Monat zu haben.
Wer einen "herkömmlichen" ISDN-Anschluss bei der Deutschen Telekom
hat, zahlt künftig 19,90 Mark monatlich für den schnellen
Datentransfer dazu - insgesamt also 64,79 Mark. Zusätzlich zur
Anschlussgebühr entstehen noch Online-Gebühren von 3 Pfennig
pro Minute. Wer lange online ist, kann auch die DSL-Flatrate für
eine monatliche Pauschale von 79 Mark ordern. Summa summarum
(Anschluss, DSL-Aufpreis und Flatrate) kostet das unbeschränkte
High-Speed-Surf-Vergnügen also knapp 150 Mark im Monat.
.
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