Newsletter 14/00 vom 13.07.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 13.07.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. In eigener Sache: Neue Homepage und Internet-Test
  2. Spendenaktion für behinderte Menschen
  3. Wiederum kostenlos telefonieren am Sonntag
  4. Ausland: Fernost zum Sparpreis
  5. Ende der "kostenlosen" Telefonauskunft in Sicht
  6. Vertrags-Handys ohne Grundgebühr
  7. Doch wieder Startguthaben und Freiminuten bei Mobilfunkverträgen
  8. Mobil telefonieren im Urlaub
  9. Internetpreise: Zehntelpfennig für Zehntelpfennig nach unten
  10. Flatrate-Angebote für 60 oder gar 40 Mark
  1. In eigener Sache: Neue Homepage und Internet-Test

    Was nutzt der billigste Online-Zugang, wenn die Daten nur tröpfeln statt rauschen? Daher testen wir ab sofort regelmäßig die Geschwindigkeit von Internet-Zugängen und veröffentlichen die Ergebnisse. Zur Zeit werden dabei nur Angebote ohne Anmeldung erfasst; später soll der Test auch auf anmeldepflichtige Internetzugänge ausgedehnt werden. Angebote unter verschiedenem Namen, die die gleichen Einwahlports benutzen, werden nur einfach getestet. Die URL lautet:

    http://www.teltarif.de/internet/test.html

    teltarif hat seit dem Wochenende eine neue Homepage. Keine Sorge, die Adresse ist natürlich weiterhin http://www.teltarif.de/ geblieben. Doch die Seitenaufteilung ist neu. Neben den aktuellen Nachrichten wird das Augenmerk wieder stärker auf die Angebote wie Internet-Abfrage, Suchmaschine oder online-Forum gelenkt, die teltarif ebenfalls zu bieten hat.

    Wer vor allem einen umfassenden Nachrichten-Überblick haben will, findet die neue Homepage vielleicht weniger ideal. Doch wird dieser Lesergruppe mit einer eigenen Seite geholfen: http://www.teltarif.de/arch/ . Diese wird in den nächsten Tagen noch in http://www.teltarif.de/news/ umbenannt werden.

  2. Spendenaktion für behinderte Menschen

    Jeder Mensch soll unabhängig von Alter und körperlichen oder geistigen Fähigkeiten am gesellschaftlichen Leben teilhaben können", so das Grundmotto der Aktion "Bewegung Integrale". Als uns vor einigen Wochen Hartwig Marx, selbst Betroffener von Polio und erfolgreicher Teilnehmer an zahlreichen Rennstuhl-Marathons (u. a. in Berlin und New York), davon berichtete, dass es noch keine entsprechenden Sportgeräte für Kinder und Jugendliche gibt, entstand die Idee, zusammen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Kosten eines Prototyps aufzubringen. Der Jugend-Rennrolli gleicht in Form und Funktion seinem Erwachsenen-Vorbild, wird sich allerdings flexibel an Größe, Körperbau und Gewicht des Jugendlichen anpassen lassen. Er wächst also mit ihm oder ihr mit und kann über einen längeren Zeitraum genutzt werden.

    An der Entwicklung und Fertigung des Prototyps wird sich Steffen Woischnik (amtierender Weltmeister über 400 m und Teilnehmer an den Paraolympics 2000 in Sydney) mit seiner Erfahrung aus zahlreichen Wettkampfjahren beteiligen. Für die Fertigung des ersten Prototyps, der dann als Modell für spätere Fertigungsserien dient, kalkuliert der Projektleiter Herr Marx mit Entwicklungskosten in Höhe von ca. DM 50.000.

    teltarif selber kann keine Spenden entgegennehmen, daher arbeiten wir hier mit dem Sportclub Berlin-Charlottenburg SCC Berlin e.V. zusammen. Dieser veranstaltet zum Beispiel regelmäßig den Berlin-Marathon. Vom SCC bekommen Sie auch eine Spendenquittung, wenn Sie das wünschen. Bis jetzt konnten wir verbindliche Spendenzusagen in Höhe von DM 3.165 registrieren. Wenn Sie einen Beitrag zur Entwicklung dieses Gerätes leisten wollen, bitten wir Sie, Ihre Spende auf der URL http://www.teltarif.de/rolli/spende.cgi anzumelden. Alternativ können Sie den Betrag auch direkt überweisen:

    Sonderkonto des SCC Berlin e. V.
    Konto 635664-100
    BLZ 100 100 10 (Postbank Berlin)
    Kennwort: Rennrolli

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

  3. Wiederum kostenlos telefonieren am Sonntag

    Bereits das dritte Mal in diesem Jahr kann man am Sonntag über die 01013 von Tele2 kostenlos telefonieren. Um am 16. Juli allerdings wirklich in den Genuss des Nulltarifs zu kommen, muss man bei Tele2 angemeldet sein. Gelegenheit, dies nachzuholen, besteht bis zum 14. Juli unter der kostenlosen Nummer 0800-2401013. Alles weitere zu Tele2 finden Sie auf unserer Anbieterseite http://www.teltarif.de/a/tele2/ 

    Einen anderen Weg zum kostenlosen Telefonieren geht die Düsseldorfer 01051 Telecom: Jeden Tag werden eine halbe Million Telefonminuten verschenkt. Leider weiß man aber nicht, zu welcher Zeit und in welchem Vorwahlgebiet. Das entscheidet ein Computer nach dem Zufallsprinzip. Ob man kostenlos telefoniert, merkt man nur an der Ansage, die vor jedem Gespräch über die 01051 ertönt. Selbst wenn man nicht zu den Telefonkonsumenten gehört, die kostenlos telefonieren konnten, ist 01051 mit 7 Pfennig pro Minute tagsüber ein relativ gutes Angebot. Wer hingegen keine Lust auf "Telefonlotto" hat, kann woanders günstiger telefonieren, zum Beispiel bei Tele2 für nur 6 Pfennig zur Hauptzeit.

    Ab sofort kann man sich auch in den Großräumen Hamburg und München unter der Gratisnummer 0800-0030000 für die kostenlosen Telefongespräche bei Mox anmelden. Dabei muss man einige Fragen zur Person durch Eingabe über die Tastatur am Telefon beantworten. Danach wird der Telefonanschluss, von dem aus die Anmeldung erfolgte, freigeschaltet. Gebühren werden für die werbungsfinanzierten Telefongespräche bei Mox Telecom nicht erhoben. Wenn das Mox-Angebot dann im September für die Münchner und Hamburger startet, können die freigeschalteten Teilnehmer die kostenlose Mox-Nummer wählen und sich (je nach Dauer des geplanten Telefongesprächs) einen oder mehrere Werbespots anhören. Hat man das hinter sich gebracht, kann man die Nummer des gewünschten Gesprächspartners wählen und ohne Werbeeinblendungen munter drauf los telefonieren.

    Leider melden gleichzeitig Mox-Nutzer aus anderen Regionen, dass dort die Werbetelefonie nicht mehr funktioniert. Bis zu einer bundesweiten Einführung des Dienstes dürfte also noch einige Zeit vergehen.

    Umsonst telefonieren können ab sofort auch Kunden des Münchner Regionalanbieters M-net, allerdings nur in der Nebenzeit untereinander, also netzintern. Die kostenlosen Gespräche gibt es von Montag bis Freitag zwischen 18 und 8 Uhr sowie an ganztägig an Wochenenden und Feiertagen. In der Hauptzeit kostet die Minute innerhalb des M-net-Netzes 2,9 Pfennig. Ortsgespräche zu Anschlüssen, die nicht zu M-net gehören, schlagen mit 5,8 Pfennig zu Buche. 5,8 Pfennig pro Minute ist auch der Nebenzeitpreis für Gespräche außerhalb der Ortszone.

    Nicht kostenlos, aber mit einem günstigen Angebot kommt der neue Anbieter FITphone daher: Seit Anfang Juli kann man über die 010021 vormittags von 9 bis 10 Uhr für 6,5 Pfennig in der Minute im offenen Call-by-Call bundesweite Ferngespräche führen. Ferngespräche am Rest des Tages schlagen mit 7,5 Pfennig in der Minute zu Buche. Das ist tagsüber ein ordentlicher Wert, nachts und am Wochenende aber viel zu teuer. Die Tarife für Ferngespräche sind zunächst bis zum 30. September befristet.

    Der Spitzenreiter Super24 reagierte umgehend und senkte bundesweite Ferngespräche über die 01024 in der Zeit von 9 bis 10 Uhr in der Woche auf 6,4 Pfennig. Weitere interessante Angebote von FITphone finden Sie in diesem Newsletter unter "Ausland".

    Viag Interkom bietet zwei neue Pre-Selection-Tarife an: 01090 basic und 01090 extra. Der basic-Tarif ist der Nachfolger des 01090 best, bei dem es einen Rabatt für fünf bestimmte Nummern deutschlandweit und in ein Wunschland gab. Dieses Extra fällt künftig weg, Bestandskunden können allerdings auch weiterhin vom Rabatt auf ihre fünf Lieblingsnummern profitieren. An den Gesprächspreisen und der Taktung ändert sich nichts. 01090 extra ist mit 29 Pfennig pro Minute rund um die Uhr interessant für Vieltelefonierer, die häufig ins Mobilfunknetz von Viag-Interkom telefonieren. Das ist im Vergleich zum offenen Call-by-Call und dem basic-Tarif eine deutliche Ermäßigung, hier werden ins E2-Netz 45 Pfennig rund um die Uhr verlangt. Festnetzgespräche sind deutschlandweit ab 5 Pfennig die Minute möglich, allerdings nur in der "Traumzeit" zwischen 21 und 6 Uhr. Der 01090 extra-Tarif ist für eine monatliche Grundgebühr von 8,95 Mark zu haben.

    Die Münsteraner Hutchison Telecom senkte zum 1. Juli ihre Preise für Gespräche zu den Mobilfunknetzen und ins Ausland. In den Pre-Selection-Tarifen easyfon, easyfon city, fairfon und fairfon city kosten diese einheitlich 47,9 Pfennig pro Minute. Es gilt der 15-Sekundentakt. Beim Tarif hutch 01088, der bei Hutchison für das angemeldete Call-by-Call steht, werden zukünftig ebenfalls 47,9 Pfennig in der Minute fällig, allerdings wird im ungünstigeren Minutentakt abgerechnet.

    Gegen den Strom schwimmt der Anbieter von Calling-Cards Worldline Telecom. Hier wurden zum 1. Juli die Preise bei der young&free-Karte erhöht. Gespräche vom Festnetz zum Festnetz in Deutschland wurden um 2 Pfennig teurer und kosten nun 11 Pfennig pro Minute. Fest zu Mobil stieg um satte 20 Pfennig auf nunmehr 59 Pfennig in einer Minute. Auch umgekehrt schlug Worldline zu: Gespräche vom Mobilfunk zu Festnetzanschlüssen kosten neuerdings 71 Pfennig in der Minute statt vorher 59. Mobil zu Mobil kletterte von 89 Pfennig auf 1,19 Mark pro Minute.

  4. Ausland: Fernost zum Sparpreis

    Mit Super24 ist es seit dem 8. Juli möglich, nach China, Singapur und auf die Bahamas zu telefonieren. Und das zugleich für diese Länder zum derzeit billigsten Tarif. Die neuen Preise im einzelnen: Bahamas 27,9 Pfennig pro Minute, China 48,9 Pfennig pro Minute und Singapur 23,9 Pfennig pro Minute.

    FITphone macht derzeit keine Preisunterschiede zwischen ausländischen Fest- und Mobilnetzen. Dadurch ist der neue Anbieter mit seinen Minutenpreise bei Gesprächen in die Mobilfunknetze folgender Länder supergünstig: Australien (18 Pfennig), Belgien (15 Pfennig), Österreich (17 Pfennig), Dänemark (14 Pfennig), Finnland (15 Pfennig), Frankreich (17 Pfennig), Griechenland (35 Pfennig), Großbritannien (12 Pfennig), Hongkong (15 Pfennig), Irland (16 Pfennig), Israel (26 Pfennig), Italien (18 Pfennig), Japan (21 Pfennig), Niederlande (14 Pfennig), Norwegen (13 Pfennig), Schweden (12 Pfennig), Schweiz (15 Pfennig) und Spanien (21 Pfennig).

    Als neues Produkt ist uns die Sunrise-Karte der Firma ADC-Communications in Berlin aufgefallen. Sie beinhaltet erhebliche Sparmöglichkeiten, von denen wir einige Highlights herausstellen möchten. Spitzentarife gibt es bei den Minutenpreisen nach China (34,9 Pfennig), Nigeria (88,9 Pfennig) und Vietnam (108 Pfennig). Zwar nicht als Tabellenführer, aber doch günstig kommt die Sunrise-Karte bei Gesprächen zum Beispiel nach Hongkong (14,9 Pfennig), zur Elfenbeinküste (119,9 Pfennig) oder nach Togo (118,9 Pfennig) daher. Die angegebenen Gesprächspreise werden im Minutentakt abgerechnet und beziehen sich bei den Auslandszielen auf Festnetzanschlüsse. Ausländische Mobilfunknetze können nicht erreicht werden, dafür kann - gegen Aufpreis - von deutschen Mobiltelefonen aus im Callback-Verfahren telefoniert werden.

    Diverse Sunrise-Karten, die teltarif in Berlin besorgte, funktionierten einwandfrei. Gemäß der Zielgruppe bekommt man die Karten zum Beispiel in afrikanischen oder asiatischen Lebensmittelläden mit 10, 20, 30 oder 50 Mark Guthaben. Zu beachten ist, dass das nicht abtelefonierte Guthaben vier Monate nach der ersten Kartenbenutzung verfällt.

  5. Ende der "kostenlosen" Telefonauskunft in Sicht

    Eine der günstigsten Möglichkeiten, an eine Telefonauskunft zu kommen, gehört bald der Vergangenheit an: Telekom Austria kündigte in einer Pressemitteilung an, ab September Gebühren für die bisher kostenlose Telefonauskunft zu berechnen. Für eine Auskunft, die durchschnittlich 45 Sekunden dauert, werden für Privatkunden künftig etwa 11 ATS fällig, Geschäftskunden bekommen die gewünschte Nummer für durchschnittlich 8 ATS (7 ATS entsprechen rund einer Mark).

    In den letzten Monaten war es wiederholt möglich, von Deutschland aus über einzelne Provider die österreichische Auskunft zu erreichen, bei der auch deutsche Nummern abgefragt werden können. Doch die Nummern der österreichischen Auskunft dürften bald überall gesperrt sein - hat doch keine der deutschen Telefonfirmen Interesse daran, nach dem 1. September Verbindungen zu dieser teuren Sondernummer herzustellen.

  6. Vertrags-Handys ohne Grundgebühr

    Zur Zeit häufen sich Angebote verschiedener Händler für günstige oder gar Gratishandys in Verbindung mit grundgebührbefreiten Laufzeitverträgen. teltarif berichtete beispielsweise über den Magdeburger Internet-Handy-Shop, der im Rahmen einer Sondervereinbarung mit Telepassport kostenlose Verträge für D1 oder E-Plus anbietet - inklusive Handy. Ähnliche Angebote gibt es auch bei anderen Anbietern - beispielsweise bei der faircom GmbH & Co KG: Dort gibt es seit vergangenem Montag ein Gratishandy mit einem Hutchison Orange Private City-Vertrag. Faircom bietet an, die 19,95 Mark Grundgebühr während der zweijährigen Vertragslaufzeit monatlich zu erstatten oder einmalig 400 Mark bei Vertragsabschluss zu zahlen. Zusätzlich gibt es noch ein Startguthaben von 50 Mark sowie eine E-Plus Free&Easy-Weekend-Karte mit 25 Mark Startguthaben, die unabhängig von der Hutchison-Karte genutzt werden kann.

    Es wird sich zeigen, ob die frisch gewonnenen Kunden bereit sind, solche Angebote durch fleißige Nutzung zu refinanzieren. Denn genau das ist es ja, worauf es die Anbieter abgesehen haben: Eine Menge Handys unter die Leute zu bringen, mit denen man dann unbegrenzt telefonieren kann. Außerdem sind die Nutzer für die nächsten zwei Jahre vertraglich gebunden, wie immer die Mobilfunkgebühren im Jahre 2002 auch aussehen werden. Doch außer der Änderung der Rufnummer hindert den Nutzern der "kostenlosen" Handys ja niemand daran, sich zwischendurch noch eine andere SIM-Karte mit günstigeren Konditionen zu besorgen.

    Hingegen limitieren die Netzbetreiber und Provider Prepaid-Freischaltungen weiter: Nach T-Mobil, Mannesmann Mobilfunk und E-Plus hat nun VIAG Interkom als letzter Netzbetreiber eine Beschränkung für den Verkauf seiner Mobilfunk-Prepaid-Karten eingeführt. Pro Einkauf dürfen Händler an einen Kunden nur noch maximal drei Karten bzw. Pakete abgeben. D1 hat die Anzahl von Xtra Cards pro Kunde vor einigen Wochen auf drei begrenzt. D2 lässt pro Kunde sogar nur zwei CallYa-Karten zu. Nur auf Antrag haben die Kunden die Möglichkeit, weitere Karten zu registrieren. E-Plus lässt pro Kunde immerhin fünf Free & Easy-Karten zu.

    Eine gute Nachricht gibt es hingegen für Xtra-Card-Kunden: D1 rechnet Xtra-SMS künftig einzeln ab. Ab November wird dann jede Kurznachricht direkt vom Guthaben abgezogen. Bisher konnte es passieren, dass durch die verzögerte Abbuchung sich ein großer "Schuldenberg" auf der Prepaid-Karte anhäuft. Auch der SMS-Versand im Ausland soll ab November ermöglicht werden.

    Auch E-Plus hat eine Verbesserung anzubieten: Free&Easy wird datenfähig. Ab August kann man auch mit der E-Plus-Prepaid-Karte WAP-Dienste nutzen. Die Prepaid-Karten von D2 Mannesmann und VIAG Interkom waren schon immer datenfähig. Seit Anfang des Jahres lässt auch T-D1 Datenübertragungen mit der Xtra Card zu. Hauptgrund: Auch Prepaid-Kunden sollen die neuen WAP-Dienste nutzen können. Nachdem VIAG Interkom schon auf der CeBIT Ende Februar ein Prepaid-Paket mit dem WAP-fähigen Motorola-Handy T 2288 angekündigt hatte, zogen D1 und D2 kurze Zeit später nach. Die Nutzung von WAP wird - wie für Vertragskunden - 39 Pfennig pro Minute kosten.

    Auch der Provider Talkline hat seine Fachhändler angewiesen, pro Privatkunde nur noch maximal zwei Karten zu aktivieren, unabhängig davon, für welche Netze er sich entscheidet. Firmenkunden ohne Handelsregistereintrag können maximal noch fünf Karten erhalten. Ins Handelsregister eingetragene Unternehmen können weiterhin auch eine größere Anzahl an Karten bekommen. Die MobilCom-Tochterfirma Cellway hat eine Beschränkung auf drei Karten pro Kunde eingeführt und Händlern, die weitere Karten auf einen Kunden aktivieren, angekündigt, bereits ausgezahlte Provisionen wieder rückzubelasten. Möchte ein Kunde oder eine Firma mehr als drei Karten aktivieren lassen, so muss hierfür von Cellway eine entsprechende Freigabe eingeholt werden.

    Vermutlich werden weitere Provider dem Beispiel von Talkline und Cellway folgen und ebenfalls in Kürze die Prepaid-Freischaltungen einschränken. Wer also mehrere Karten benötigt, sollte noch schnell zugreifen.

    Grundgebührfreie Verträge gibt es auch bei anderen Providern: Hutchison Telecom hat sich unter dem Namen "Mac Phone" ein neues Paket für Privatkunden ausgedacht. Handys gibt es bei diesem an Fast-Food erinnernden Tarif ab 79 Mark. Dazu gehören zur Zeit das Nokia 5110 oder das WAP-fähige Motorola T2288. Mac Phone kombiniert das Telefon mit den just talk private-Tarifen von Hutchison. Diese haben keine Grundgebühr, dafür aber einen Mindestumsatz von 19,95 Mark im Monat. Citygespräche kommen bei Mac Phone auf 15 Pfennig pro Minute rund um die Uhr. Zum Vergleich: Bei Prepaid-Verträgen zahlt man tagsüber für City-Gespräche DM 1,69 pro Minute.

    Wer sicher ist, dass er den Mindestumsatz von 19,95 Mark erreicht, findet folglich bei Hutchison ein interessantes Angebot. Ein Startguthaben in Höhe von 25 Mark ist ebenfalls dabei, ein Anschlusspreis wird nicht berechnet. Die Verträge haben eine Laufzeit von 24 Monaten.

  7. Doch wieder Startguthaben und Freiminuten bei Mobilfunkverträgen

    Die meisten Netzbetreiber haben inzwischen die diversen "Startguthaben" bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages abgeschafft. Nicht so jedoch der Provider Talkline: Wer sich zwischen dem 12. und dem 31. Juli für einen der Talk2Me-Tarife des Elmshorner Anbieters entscheidet, bekommt einmalig 1000 Freiminuten, die allerdings nur in der Nebenzeit abtelefoniert werden können. Dennoch entspricht das einem Wert von bis zu 390 Mark. Dazu gibt es ein Nokia 3210 oder ein Siemens C35i-Handy für eine symbolische Mark. Die Talk2Me-Tarife gelten für die D-Netze, sie kosten 14,95 Mark Grundgebühr pro Monat und der einmalige Anschlusspreis beträgt 49,95 Mark. Hinzu kommt noch ein Mindestumsatz von 10 Mark pro Monat.

    Bei VIAG Interkom haben seit dem 10. Juli auch die Mobilfunktarife businesspartner und Genion mit Business-Tarif eine Cityzone. Damit kostet ein Anruf innerhalb einer Stadt vom Handy ins Festnetz dieser Stadt nur noch 15 Pfennig pro Minute (bislang 29 Pfennig). Allerdings gilt diese Option nur für eine von 250 ausgewählten Städten. In der vom Kunden gewählten Stadt zeigt das Display seines Handys "city" an, wenn er zum günstigen Citytarif telefonieren kann.

    Bereits zum 1. Juli hatte VIAG Interkom eine Preisoffensive gestartet und auf dem Land 43 neue Cityzonen eingeführt. VIAG Interkom zahlt übrigens als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber seinen Kunden auch im Juli bei Abschluss eines Laufzeitvertrags über 24 Monate in den Tarifen Citypartner oder Businesspartner - gegebenenfalls mit Genion-Option - ein Startguthaben von 100 Mark. Auch die Anschlussgebührenbefreiung hat VIAG bis zum 31. Juli verlängert. Der Genion-Check im Internet wurde aktualisiert - damit kann man auf der Homepage von VIAG Interkom überprüfen, ob das Fixed-Mobile-Integration-Produkt an einer bestimmten Adresse verfügbar ist.

    Bei RSLCom Clevermobil telefoniert man jetzt mit ultra statt light: Weniger Grundgebühr, dafür höherer Minutenpreis. Die Tarif-Änderung bei den Mobilfunktarifen von RSLCom gilt allerdings für D1 und D2, bei E-Plus bleibt alles beim alten. Die augenfälligste Änderung ist die neue Grundgebühr von 9,95 Mark statt vorher 14,95 Mark, doch leider werden Gespräche zum Festnetz gleich 20 Pfennig teurer: zur Hauptzeit werden jetzt 1,39 Pfennig pro Minute berechnet! An den anderen Preisen hat sich nichts geändert, was auch für das Haupt-/Nebenzeit-Schema und die Taktzeiten gilt. Bestandskunden können bzw. müssen nach Ende ihrer Vertragslaufzeit in den neuen Tarif wechseln. Ein Tarifwechsel von light zu ultra ist innerhalb des laufenden Vertrags nicht möglich.

    Neue Tarife gibt es seit dem 4. Juli auch bei der Oldenburger Telefongesellschaft EWE TEL: EWE TEL mobil fun und EWE TEL mobil fun direct. Diese Tarife orientieren sich am D2-Fun-Tarif von Mannesmann. Allerdings ist die (teure) Hauptzeit von 6 bis 18 Uhr gleich drei Stunden länger als beim Original-Tarif. Geringe Abweichungen gibt es auch bei den Auslandsgesprächen: Verbindungen nach Europa und nach Nordamerika kosten einheitlich 1,98 Mark pro Minute. Vereinfacht wurde die Preisstruktur für netzexterne Gespräche. In der Hauptzeit kosten alle Gespräche in Fremdnetze 1,69 Mark pro Minute, in der Nebenzeit 39 Pfennig. Wer bereits einen Telefonanschluss bei der EWE TEL hat, kann vom günstigeren EWE TEL mobil fun direct-Tarif profitieren. Statt der üblichen 24,90 Mark für den Fun-Tarif zahlen EWE TEL-direct-Kunden nur 19,90 Mark Grundgebühr pro Monat. Ansonsten gelten die üblichen D2-Fun-Bedingungen: Anschlusspreis einmalig 49,95 Mark, Laufzeit 24 Monate, 60/1-Taktung und die Wahl zwischen den Optionen BestCity und Local.

  8. Mobil telefonieren im Urlaub

    Auf Auslandsreisen das Handy zu zücken, ist nicht billig. Deswegen hat teltarif zur Urlaubszeit eine neue Übersichtsseite zum Sparen jenseits unserer Landesgrenzen eingerichtet. Die URL lautet: http://www.teltarif.de/i/reise.html .

    Einer der Tipps des Reise-Ratgebers ist, sich im Ausland eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen. Bei einem Anruf vom Festnetz auf ein deutsches Handy, das sich gerade im westeuropäischen Ausland befindet, zahlt der Anrufer je nach Netzbetreiber ca. 40 bis 50 Pfennig und der Angerufene ca. DM 1,10 bis DM 1,30 pro Minute. Hingegen kostet der Anruf auf eine ausländische Prepaid-Karte bei der Deutschen Telekom lediglich 24 Pfennig pro Minute.

    Auf genau diese Konstellation hat sich die Firma Globilo spezialisiert. Dazu sie ausländische Prepaid-Mobil-Karten auf der Firmen-Homepage an, damit man diese gleich in Deutschland erwerben kann. Zur Zeit hat Globilo Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und die Schweiz im Programm. Mit dieser Karte erhält man praktischerweise schon zu Hause seine ausländische Mobilfunknummer und kann dann im entsprechenden Land unter dieser Nummer angerufen werden und natürlich auch selbst telefonieren. Es entfallen dabei die zum Teil beträchtlichen Roaming-Gebühren. Zusätzlich gibt es bei globilo auch eine deutschsprachige Bedienungsanleitung.

    Bezahlen lässt sich globilo diesen Service mit einem Aufpreis auf den jeweiligen Kaufpreis der Karte im Land. Eine Karte, die in Spanien funktioniert, kostet somit zum Beispiel 139 Mark. Enthalten ist ein Startguthaben das einer Gesprächsdauer von bis zu 90 Minuten entspricht. Fair wäre es allerdings, wenn man hier den Betrag in Mark oder Peseten angeben würde. Schließlich gibt es beträchtliche Unterschiede der Gesprächskosten in den einzelnen Tarifzeiten und Zonen. Ein einminütiges Gespräch aus Spanien nach Deutschland kommt zum Beispiel auf immerhin 1,54 Mark. Nicht nutzen lässt sich der Service von globilo, wenn man ein SIM-Lock-Handy hat. Dann geht nach dem Wechsel der SIM-Karte leider gar nichts mehr.

    E-Plus-Kunden können jetzt auch in Ägypten und Marokko mobil telefonieren. In Ägypten steht hierfür das Netz des Roaming-Partners Mobilnil zur Verfügung, in Marokko telefoniert man bei Marok Telecom. Hierbei handelt es sich um GSM-900-Netze, so dass zur Nutzung des neuen Roamingdienstes ein Dualband-Handy erforderlich ist. Von Ägypten aus zahlt man für ein einminütiges Gespräch nach Deutschland je nach Wechselkurs rund 6,80 Mark pro Minute, in der Nebenzeit werden zirka 5,20 Mark berechnet. Inlandsgespräche kosten dagegen nur knapp 50 Pfennig pro Minute. Von Marokko aus kosten Gespräche nach Deutschland in Hauptzeit für 4,60 Mark, in der Nebenzeit für 4,10 Mark pro Minute, Inlandsgespräche kosten tagsüber rund zwei Mark sowie in der Nebenzeit eine Mark pro Minute.

    Neu ist für E-Plus-Kunden auch die Möglichkeit, im italienischen Omnitel-Netz zu telefonieren. Bislang standen hier nur die Netze von Telecom Italia Mobile und Wind zur Verfügung. Gespräche nach Deutschland kosten im Omnitel-Netz rund um die Uhr 1,47 Mark pro Minute. Innerhalb von Italien telefoniert man für 1 Mark pro Minute. Omnitel erhebt zusätzlich eine Pauschale pro Verbindung: bei Inlandsgesprächen bei 34 Pfennig und bei Telefonaten ins Ausland 1  Mark.

    Das Satelliten-Netz GlobalStar kann jetzt auch mit VIAG-Karte genutzt werden. Nach der Abschaltung des Roamings der deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber T-D1, D2 Mannesmann und E-Plus mit dem Satellitennetz Iridium, testeten wir die Möglichkeit des Roamings im neuen GlobalStar-Netz. Mit D1- und D2-Karte kann man schon seit einigen Monaten bei GlobalStar roamen. Das ist auch weiterhin möglich, wie unser Test zeigte. Auch SMS-Versand und -Empfang sowie die Rufnummernanzeige (abgehend und ankommend) funktionieren. Anrufumleitungen sind ebenfalls möglich. Mit einer E-Plus-Karte war das Einbuchen bei GlobalStar dagegen nicht möglich. Im Handy-Display wurde aber angezeigt, dass zumindest Notrufe getätigt werden können. Eine Überraschung erlebten wir mit einer Karte von VIAG Interkom: Zwar waren mit der vierstelligen PIN ebenfalls nur Notrufe möglich. Mit der fünfstelligen Swisscom-PIN jedoch, die in vielen Ländern inzwischen nicht mehr genutzt werden kann, war das Einbuchen möglich. Sowohl die Mobilfunk-, als auch die Genion-Festnetznummern waren problemlos erreichbar, abgehende Gespräche konnten auch geführt werden. Lediglich der SMS-Versand klappte nicht.

    Offizielle Roaming-Preise für Iridium gibt es nach wie vor nicht. Der in Europa zuständige Globalstar-Provider Elsacom habe den deutschen Netzbetreiber noch keine Abrechnungsdaten mitgeteilt, war von T-Mobil zu erfahren. Dennoch werden die im Satellitennetz geführten Gespräche bereits berechnet: Der Minutenpreis liegt demnach bei 5,10 Mark, dazu kommt eine einmalige Pauschale von 1,23 Mark pro Gespräch.

  9. Internetpreise: Zehntelpfennig für Zehntelpfennig nach unten

    Zahlreiche Internet-Anbieter haben in den letzten 14 Tagen die Preisschraube weiter nach unten gedreht. So bietet der Internet-Provider surfEU die Online-Minute für 2,5 Pfennig statt vorher 2,9 Pfennig an. Leider hat man aber den kundenfreundlichen Sekundentakt aufgegeben und dafür den ungünstigeren Minutentakt eingeführt. Bei längeren Internet-Sitzungen ist das zwar kein Problem, aber ein kurzes E-Mail-Abholen kostet dann immer den Preis für eine volle Minute. Um den Zugang von surfEU nutzen zu können, ist eine einmalige Anmeldung erforderlich.

    Keinen Preisknüller hat die Kölner Mannesmann-Tochter o.tel.o für den Gelegenheitsnutzer des Internets. Für 3,3 Pfennig pro Minute kann man nun rund um die Uhr mit dem Internet by Call-Zugang o.tel.o online 01011 im weltweiten Datennetz surfen. Es gilt aber der Minutentakt und zusätzlich wird pro Einwahl ein Verbindungspreis von 6 Pfennig berechnet. Kurze Verbindungen werden damit teuer. Die Einwahlnummer lautet 01011-0191501. Als Benutzername wird bei der Konfiguration des DFÜ-Netzwerks "o.tel.o" oder "otelo" eingegeben, das Kennwort lautet "online".

    Einen Internetzugang über das Festnetz hat auch das Mobilfunkunternehmen E-Plus. Die Preise liegen bei E-Plus Online ab sofort bei 3,9 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit von 9 bis 18 Uhr sowie 2,9 Pfennig pro Minute in der Nebenzeit. Zu beachten ist, dass die Hauptzeit auch samstags, sonntags und an Feiertagen tagsüber gilt. Die ersten 60 Online-Minuten pro Monat sind kostenlos, wenn man gleichzeitig Mobilfunk-Kunde (außer Prepaid-Karten) bei E-Plus ist.

    Die 1&1 Internet AG hat ebenfalls einen neuen Internet-Tarif: Gegen eine Gebühr von 9,90 Mark monatlich können alle Nutzer der 1&1 Internet.profi-Angebote rund um die Uhr für 1,9 Pfennig pro Minute ins Netz der Netze. Einzige Ausnahme: Beim 1&1 Internet.profi Basic-Tarif gilt der günstige Minutenpreis von 1,9 Pfennig pro Minute nur in der Freizeit, nämlich Montag bis Samstag von 19 bis 9 Uhr, sowie sonntags und an Feiertagen. Verzichtet man auf das minutes&more genannte Zusatzangebot, kostet die Online-Minute in der Hauptzeit 3,9 Pfennig und in der Nebenzeit 2,9 Pfennig - bei einer Grundgebühr von 3,90 Mark im Monat.

    Talkline bietet demnächst eine Prepaid-Karte für das Surfen im Internet. Um diese erstmalig zu nutzen, muss man im Handel eine CD-ROM für 24,95 Mark kaufen. Auf dieser sind dann bereits 500 Minuten zum Absurfen enthalten. Mit der CD erwirbt man die Option auf weitere Folge-Karten, die ebenfalls 500 Surfminuten enthalten und dann nur noch 19,95 Mark kosten. Letzteres entspricht einem Minutenpreis von 3,99 Pfennig; die Start-CD kostet einmalig 5 Mark extra. Übrigens: Die Firma Intelserv bietet schon seit einiger Zeit ein vergleichbares Produkt an.

    Mit dem neuen Smart City-Tarif können Kunden der ecore Kommunikations AG ab 1,7 Pfennig in der Minute ins Internet - und zwar in der Nebenzeit Wochentags von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende. In der Hauptzeit, Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, kostet die Onlineminute 2,6 Pfennig. Abgerechnet wird im Sekundentakt. Das Angebot gilt allerdings nur für Kunden, die ein Produkt des Web-Dienstleisters nutzen, beispielsweise German Web Start. Dieses Einsteiger-Paket enthält eine .de-Domain, 20 MB Speicherplatz, fünf E-Mail-Accounts, sowie Statistiken über Seitenaufrufe, AutoResponder und unbegrenzten Datentransfer. German Web Start kostet monatlich 29 Mark.

    Auch bei lokal oder regional nutzbaren Zugängen gibt es neue Preise. Über den Berliner Internet-Provider Blinx kann man im Ortsbereich Berlin in der Zeit von 18 bis 9 Uhr für 2,9 Pfennig, in der restlichen Zeit für 3,6 Pfennig in der Minute surfen. Hinzu kommt zunächst eine monatliche Grundgebühr von 6 Mark. Die entfällt aber, wenn man das Angebot von Blinx mehr als 40 Stunden im Monat nutzt. Wer mehr als 80 Stunden online ist, kommt noch einmal etwas günstiger weg. Die Gebühren pro Minute sinken dann tagsüber auf 3,3 Pfennig und zur Nachtzeit auf 2,5 Pfennig. Will man den Zugang testen, erhält man im ersten Monat zwei Freistunden. Zusätzlich bekommt man bei Blinx fünf E-Mail-Postfächer mit einem Speicherplatz pro Mailbox von zehn Megabyte sowie 30 Megabyte Speicherplatz für die eigene Homepage.

    Wer einen Direkt-ISDN-Anschluss des Freiburger Anbieters BreisNet hat, kann zum Beispiel das Internet by Call-Angebot für 2,9 Pfennig pro Minute Nutzen. Es gilt rund und um die Uhr und wird sekundengenau abgerechnet.

  10. Flatrate-Angebote für 60 oder gar 40 Mark

    Seit dem Letzten Newsletter hat sich wieder einiges im Bereich der Internet-Flatrates getan. Am 1. August startet AddCom ein neues Flatrate-Angebot für einen monatlichen Pauschalpreis von 59 Mark. In der Woche kann man damit in der Zeit von 18 bis 9 Uhr ohne weitere Gebühren surfen. Am Wochenende und an Feiertagen geht es sogar rund um die Uhr. Interessenten können sich auf der Homepage von AddCom unter der Adresse www.addcom.de anmelden. Der Zugang steht vorerst nur 10.000 Nutzern zur Verfügung, frei nach dem Motto: "Wer zuerst anmeldet, surft zuerst." Die Einrichtungsgebühr beträgt einmalig 39 Mark und die Kündigungsfrist ist jeweils das Monatsende. Das Angebot steht nur für den privaten Gebrauch zur Verfügung. Wer in der Woche tagsüber surfen will, zahlt über den AddCom-Zugang 3,88 Pfennig in der Minute, aber dafür kann man sich ja auch eine günstigere Alternative suchen.

    Die bislang als Betreiber der Erotik-Welt-Flatrate bekannte Medien Info Center bietet zwei neue Tarifmodelle an: Fun-Flat-66 für 66 DM pro Monat und Fun-Flat-75 für 75 Mark pro Monat. Einziger Unterschied: die preiswertere Variante hat eine Laufzeit von 10 Monaten, während man beim 9 Mark teureren Modell lediglich fünf Monate vertraglich gebunden ist. Nutzer des alten Flatrate-Angebots zu 89 Mark können sich für einen der neuen Tarife ummelden. Bei beiden Modellen ist die Monatspauschale für fünf Monate im Voraus zu entrichten.

    Einen anderen Weg beschreitet der Bitburger Internet Provider Silyntec, bekannt unter dem Namen Surf1. Er plant für das vierte Quartal des Jahres ein Flatrate-Angebot für unter 40 Mark mit dem Namen Surf1 Real Flatrate. Diese monatliche Pauschale fällt deswegen so gering aus, da das Angebot teilweise durch Werbefinanzierung gesponsort wird. Das Surf1-Angebot kostet damit nur rund den halben Preis der gängigen Flatrate-Angebote. Bei dem drastischen Preisverfall auf dem Internet-Markt kann es passieren, dass zum Einführungszeitpunkt Surf1 mit diesem Preis nicht mehr alleine ist.

    Auch regionale Gesellschaften mischen inzwischen im Flatrate-Geschäft mit. Jüngstes Beispiel ist der Freiburger City-Carrier Breisnet. Seine neue Internet-Flatrate kostet 79 Mark im Monat. Hinzu kommen allerdings noch 37,50 Mark für einen Direkt-ISDN-Anschluss bei BreisNet, der Voraussetzung für den Zugang zu den Internetangeboten ist.

    Soll es etwas schneller ins Internet gehen, bekommt man bei der Deutsche Telekom ab 1. August ein neues Angebot. DSL gibt es dann für nur noch 9,90 Mark Aufschlag pro Monat, wenn man bereits T-ISDN-xxl oder T-ISDN 300 hat. T-ISDN xxl plus dem bis zu 768 kBit schnellen DSL sind so bereits für 69,80 Mark im Monat zu haben. Wer einen "herkömmlichen" ISDN-Anschluss bei der Deutschen Telekom hat, zahlt künftig 19,90 Mark monatlich für den schnellen Datentransfer dazu - insgesamt also 64,79 Mark. Zusätzlich zur Anschlussgebühr entstehen noch Online-Gebühren von 3 Pfennig pro Minute. Wer lange online ist, kann auch die DSL-Flatrate für eine monatliche Pauschale von 79 Mark ordern. Summa summarum (Anschluss, DSL-Aufpreis und Flatrate) kostet das unbeschränkte High-Speed-Surf-Vergnügen also knapp 150 Mark im Monat.


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