- Schon wieder kostenlos telefonieren
Zuerst der Hit: Am kommenden Sonntag, dem 2. Juli, kann man
über die 01013 von Tele2 wieder kostenlos
telefonieren. Ferngespräche in ganz Deutschland kosten dann (wie
bereits bei der Pfingstaktion) genau null Pfennig. Wer schon
Tele2-Kunde ist, kann sich entspannt zurücklehnen und auf den
Sonntag warten. Wer noch nicht bei Tele2 angemeldet ist, kann sich
bis zum Freitag 24 Uhr bei Tele2 registrieren lassen, um dann
vom Sonntags-Angebot zu profitieren. Die Nummer der Hotline ist
0800-24 01013.
Kostenlos telefonieren kann man ab 1. Juli auch bei
osnatel. Das gilt allerdings nur für
die netzinternen Gespräche des Osnabrücker Stadtnetzbetreibers.
Immerhin werden auch Gespräche zum Mobilfunk billiger, und zwar
nicht nur für Direktanschluss-Kunden, sondern auch bei Pre-Selection
und im Call by Call. Ab 1. Juli kostet eine Gesprächsminute
ins e-plus- und ins E2-Netz 60 Pfennig bei sekundengenauer
Abrechnung und rund um die Uhr.
Der Berliner Star-Reseller ProNet
hat seine Pre-Selection-Tarife überarbeitet und bietet jetzt
Ferngespräche ab 3 Pfennig die Minute im TOP 2000-Tarif.
Seit dem 15. Juni gilt hier das neue Zeitschema mit einer
Hauptzeit von 7 bis 19 Uhr und einer Nebenzeit von 19 bis
7 Uhr. Mit dem 3 Pfennig-Preis in der Nebenzeit hat
sich ProNet an Super24 vorbei auf
den Spitzenplatz für deutschlandweite Ferngespräche in dieser
Zeit geschoben. Allerdings ist mit der Entscheidung für diesen
Tarif nicht nur Pre-Selection, sondern auch ein Mindestumsatz in
Höhe von 4,90 Mark pro Monat fällig. In der Hauptzeit kostet
die Gesprächsminute in Nahbereich 5 Pfennig, im Fernbereich
wie bisher 7 Pfennig. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.
Auch Gespräche in die Mobilnetze sind billiger geworden: 38 statt
45 Pfennig pro Minute. Einzige Ausnahme ist das E-Plus-Netz,
in das Gespräche 46 Pfennig pro Minute kosten.
Super24 bietet ab Juli persönliche
Rufnummern an. Der Clou: Im Gegensatz zu den meisten anderen
Telefongesellschaften sind die 0700er-Nummern bei Super 24 frei
von Grundgebühren oder anderen Verpflichtungen. Es fallen lediglich
die Registrierungskosten von einmalig 125 Mark je Nummer an,
die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) erhoben werden. Auch die Weiterleitung der persönlichen
Rufnummer ins Festnetz und auf die Voicemailbox ist kostenlos.
- Flatrates nun auch aus dem Hause AOL für alle
Wichtigste Neuerung im Bereich Internet des heutigen Newsletters
ist sicherlich die neue Tarifstruktur bei AOL,
die eine eigene Flatrate beinhaltet. Ab 1. Juli wird es diese
für 78 Mark im Monat und mit einer Vertragsbindung von einem
Jahr geben. Der Tarif AOL Classic kommt mit einem Minutenpreis
von 3,9 Pfennig bei 9,90 monatlicher Grundgebühr daher.
Die bisherige Einwahlgebühr entfällt. Beim neuen Tarif AOL
Start ist ein Mindestumsatz von 10 Stunden erforderlich,
die Online-Minute kostet hier 2,8 Pfennig. 30 Stunden
Mindestumsatz verlangt der Tarif AOL Top und bietet dafür die
Surf-Minute für günstige 2,2 Pfennig.
Für den kleineren Geldbeutel ist das Tarifmodell des
Internet-Anbieters web-x vorgesehen.
Es handelt sich um einen pauschalen Internet-Zugang für
19,95 Mark pro Monat mit einer Einwahl über eine 0800er Nummer.
Bei diesem Tarif mit dem Namen Dial In-basic ist in der monatlichen
Grundgebühr ein Datentransfervolumen von 70 Megabyte
enthalten. Nicht viel für einen Durchschnitts-Surfer, aber
zum Chatten und für den E-Mail-Verkehr sollte das reichen.
Der Haken: Jedes weitere Megabyte kostet stolze 35 Pfennig.
Web-x bietet noch weitere Tarife an, die auch für Geschäftskunden
interessant sind. Sie finden sie auf unser Anbieterseite unter
http://www.teltarif.de/a/webx.html
Sehr flott, aber auch entsprechend teuer ist der
schnelle DSL-Internetzugang des neuen Anbieters riodata.
Der High-Speed-Internet-Zugang mit Namen rioConnect ist eine
DSL-Standleitung ins Internet, mit der Übertragungsgeschwindigkeiten
realisiert werden, die bis zu 100mal schneller sind als ISDN.
Der monatlichen Festpreis für einen ADSL-Anschluss mit 256 kBit
Upstream und 1 MBit Downstream beträgt 1152 Mark. Im Preis
enthalten ist bereits ein Datentransfervolumen von 25 Gigabyte
pro Monat. Zum Vergleich: Die preislich günstigste Variante bei
NGI ist ein ADSL-Anschluss mit einer Download-Geschwindigkeit
von 1,5 MBit pro Sekunde. Sie kostet bei einer dreijährigen
Vertragslaufzeit 199 Mark im Monat. Hier kommen aber noch
Kosten für den Datentransfer hinzu. 25 Gigabyte kosten
zusammengerechnet zusätzlich 1820 Mark.
Wer große Datenmengen benötigt, kommt folglich mit dem
riodata-Angebot gut weg. Wer auf das Vorhandensein der Standleitung
und die Geschwindigkeit Wert legt, fährt mit der geringeren
Grundgebühr von NGI besser.
Ein nettes Sommergeschenk macht
nordCom seinen Flatrate-Kunden und
allen, die es noch werden wollen. In den Monaten Juli und August
kostet die Nutzung der Kanalbündelung keine zusätzlichen Gebühren.
Die nordCom-Flatrate allein schlägt mit 77,77 Mark im Monat
zu Buche, bei der Nutzung der Kanalbündelung fallen normalerweise
2,5 Pfennig pro Minute für den zweiten Kanal an. Über dieses
Sommerangebot hinaus gewährt man den Kunden 222 Freiminuten
für die Nutzung des zweiten ISDN-Kanals.
Flatrates sind auch immer das Thema des Bitburger
Internet Providers Silyn-Tek, besser bekannt unter dem Namen
Surf1. Dort hat man die vorausbezahlten
Flatrate-Angebote günstiger gemacht. Mit der 180er-Karte kommt
man sechs Monate lang zum Pauschalpreis von 79 Mark und mit
der 360er-Karte ein ganzes Jahr für 69 Mark pro Monat ins
Internet. Das ergibt eine Vorkasse in Höhe von 474 beziehungsweise
828 Mark. Zusätzlich fällt noch eine Aktivierungsgebühr von
49 Mark an.
- Internet: Jeden Tag kostenlos surfen
Ganz kostenlos ist das Angebot aus dem Hause
AltaVista mit
dem Namen "FreeIn". Es bietet fünf Stunden pro Monat kostenloses
Surfen im Internet, das entspricht zehn Minuten pro Tag. Leider
können die Freistunden aber nicht angespart oder auf einen Schlag verbraucht
werden. Sie verteilen sich wirklich auf die Tage eines jeden Monats.
Bleibt man an einem Tag länger als 10 Minuten online, kostet das
über diesen Zugang jede weitere
Minute 4,9 Pfennig. Sicher spekuliert man darauf, dass der eine
oder andere etwas länger im Netz bleibt, um damit die kostenlosen
ersten zehn Minuten zu finanzieren. Immerhin reicht so manchen Nutzer
diese Zeit aber aus, um abends mal schnell die E-Mails abzuholen
oder die neuesten Nachrichten auf unserer Homepage
www.teltarif.de zu lesen - vollkommen kostenlos,
wenn man das Zeitlimit nicht überschreitet.
Seit gestern kann man sich auf
www.altavista.de für das
FreeIn-Angebot vormerken lassen. Ab dem 10. Juli 2000
werden dann per E-Mail die für den Download der Zugangssoftware
erforderlichen Daten an die Bewerber verschickt. Eine Anmeldegebühr
oder monatliche Grundgebühren werden nicht erhoben.
Der Kölner Regionalanbieter NetCologne
hat neben seinem Spezial-Angebot für Schüler ab 1. Juli auch
neue Internetpreise für die Direktanschluss-Kunden. Beim Tarif
Timeline ohne monatlichen Grundpreis kostet die Online-Minute
2,9 Pfennig. Beim Tarif PowerLine 200, der 44 Mark
im Monat kostet und 200 Freistunden enthält, kommt man dagegen auf
günstige 1,86 Pfennig pro Minute. Weiterhin existieren die
Tarife mit 10, 60 und 100 Freistunden pro Monat. Wer über den in der
Pauschale festgelegten Zeitraum hinaus surfen will, zahlt pro Minute
2,9 Pfennig. Bei NetCologne werden alle Tarife sekundengenau
abgerechnet. Verbilligen kann man die Internet-Tarife noch, indem
man pro Monat eine Pauschale von 25 Mark zusätzlich entrichtet.
Dann nämlich entfällt der Telefonkostenanteil von 1,5 Pfennig pro
Minute, der bei den Internetpreisen enthalten ist. Im Rahmen der
Aktion "Kölner Schüler ans Netz" gibt es ein spezielles Internet-Paket
für Schülerinnen, Schüler und Lehrer. Alle Haushalte, in denen
jemand aus den genannten Gruppen lebt, können ab August einen
Internetzugang für 60 Stunden pro Monat mit einer Kostenpauschale
von nur 25 Mark nutzen.
Gerne würden wir auch verkünden, dass die Benzinpreise in
Deutschland fallen, doch ist es damit leider nichts. Shell hat
aber beim Internetzugang von der Tankstelle kräftig die Minutenpreise
gesenkt. Musste man vor kurzem noch den Ortstarif zahlen, beträgt
der Preis ab sofort rund um die Uhr 2,9 Pfennig bei Abrechnung
im Minutentakt. Anmelden kann man sich mit der CD-ROM für die Zugangssoftware, die es kostenlos bei den
Shell-Tankstellen gibt, oder per Download von der Seite des
Internetbetreibers 12move, mit dem Shell
kooperiert.
Ganz neu ist das Angebot des Mannheimer Energieversorgers MVV
Energie AG, der in den nächsten Wochen die ersten Teilnehmer an den
Internetzugang per Steckdose anschließen wird. Im Laufe des
Jahres soll dann eine flächendeckende Versorgung ermöglicht werden.
Die Technik von MVV ermöglicht eine 30-fach größere Datentransferrate
gegenüber ISDN. Sie schafft eine permanente Verbindung, so dass kein
Einwählen notwendig ist. Die ersten Kunden erhalten den
PowerLine Service von der MVV bis zum Jahresende kostenlos.
Beim weiteren Ausbau nimmt der Energieversorger monatliche
Gesamtkosten für die Kunden von rund 60 Mark an. Im
derzeitigen Vergleich mit "normalen" Flatrates per Telefonleitung
ein hitverdächtiger Preis.
Seit dem 16. Juni hat der Internetprovider
Nikoma einen neuen Namen: Tiscali.
Aber das ist auch schon die entscheidende Änderung, die Angebote,
die sich dahinter verbergen, verändern sich nicht.
- Internet-Surfen ohne Anmeldung und ohne Sondernummer
Zur Einwahl bei der Mehrzahl der Internet-Provider werden inzwischen
Sondernummern wie 0800/xxx oder 0191xxx bis 0194xxx verwendet.
Die hier vorgestellten Firmen werden hingegen über eine "normale"
Telefonnummer erreicht. Trotzdem ist keine Anmeldung nötig. Außer
den "normalen" Telefongebühren für die Anwahl der Einwahlnummern
fallen keine Kosten an.
Wozu braucht man solche Internet-Provider mit lokaler
Einwahlnummer? Nun, es gibt gleich mehrere Gründe:
Sparen vom Festnetz aus:
Mit dem T-ISDN-xxl-Tarif der Deutschen
Telekom kann man an Sonntag kostenlos telefonieren, aber
normalerweise nicht kostenlos surfen. Die Sondernummern der
Internet-Provider sind von den kostenlosen Gesprächen ausgenommen.
Doch kann man mit xxl kostenlos eine der Einwahlnummern der
unten vorgestellten Provider anwählen. Dadurch ergibt sich
eine sehr günstige "Sonntags-Flatrate": T-ISDN xxl kostet einen
Aufpreis von nur 15,01 Mark im Monat zusätzlich zum normalen
Telekom-ISDN-Anschluss.
Hat man den Optionstarif Select 5/30 gewählt,
der 5 Mark Aufpreis zum normalen Anschluss bei der Telekom
kostet, bekommt man 30 Prozent Rabatt auf fünf ausgewählte
Nummern. Eine könnte dann die des bevorzugten Internetzuganges aus
unserer Liste sein. Eine Minute Surfen kostet dann beim ISDN-Anschluss
in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende ganztags
rechnerisch nur 2,1 Pfennig.
Aber auch ohne diese Sondertarife ist es interessant, eine
Liste mit den Einwahlnummern zu haben. Viele Hotels sperren alle
Sondernummern inklusive 0800 und 010xy für abgehende Telefonate.
Damit werden aber auch die Wege ins Internet versperrt, wenn man
sich mit Laptop und Modem vom Hotelzimmer aus einwählen will. Keine
Probleme bereitet hingegen die Anwahl der hier vorgestellten lokalen
Einwahlnummern. In Hotels ist das zwar meist kein billiges Vergnügen,
aber immerhin, es funktioniert! Und billiger als eine Fernverbindung
zu einem anderen Provider ist das dann allemal.
Sparen vom Mobilfunk aus:
Vom Mobilfunk kann man die Nummern ebenfalls nutzen, um zum Beispiel
mit dem Laptop mobil ins Internet zu gelangen. Insbesondere
Verträge, die eine City-Option enthalten, sind interessant.
Hier kostet die Einwahl je nach Betreiber im jeweils entsprechenden
Ortsbereich ab 15 Pfennig pro Minute. Selbst Besitzer einer
Prepaid-Karte können sparen: Stellt man als Lieblingsnummer
die entsprechende lokale Einwahlnummer ein, kommt man bei
D1 und D2
den ganzen Tag über für 39 Pfennig pro Minute mobil ins
Netz. Am Wochenende werden bei allen Verträgen ohnehin nur
15 Pfennig pro Minute fällig, und das sogar bei bundesweit
möglicher Einwahl.
Angeboten werden solche Einwahlnummern unter anderem von Viag
Interkom, Ewe Tel, KomTel, Mirado und Germany.Net. Um Ihnen den
Überblick zu erleichtern, haben wir diese auf der Seite
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html
zusammengestellt. Die Information, welchen Benutzernamen und
welches Passwort Sie angeben müssen, steht hingegen auf der Seite
http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .
- Ohne Vertrag im Ausland mobil im Ausland telefonieren
Was lange währt, ward endlich gut - wenn auch anders, als
erwartet: Am Montag startete T-Mobil
das bereits mehrfach angekündigte Auslandsroaming mit der XtraCard.
In 19 Ländern können Kunden mit der Prepaid-Karte ohne große
Mühe, wenn auch zu recht hohen Preisen, telefonieren. Allerdings
sind Luxemburg und die Türkei nicht wie angekündigt vom Start weg
dabei. Hinzugekommen ist dafür Kroatien. T-Mobil will das System
mit dem Xtra-Roaming weiter ausbauen, so dass die Kunden bald in noch
mehr Ländern mobil telefonieren können. Hier die Ländereinteilung
mit den Tarifen (hinter der Bezeichnung der Gruppe ist in Klammern
der Preis für eine Gesprächsminute nach Deutschland angegeben):
Gruppe 1 (1,99 Mark): Kroatien, Griechenland, Irland,
Italien, Norwegen, Dänemark
Gruppe 2 (2,4 Mark): Portugal, Tschechien, Finnland,
Niederlande; Österreich, Schweden, Schweiz
Gruppe 3 (2,99 Mark): Belgien, Frankreich, Großbritannien,
Polen, Ungarn, Spanien
Die Preise für Gespräche innerhalb der Ländergruppen: innerhalb
der Gruppen 1 bis 3, beziehungsweise von diesen Ländern
in andere Länder der Gruppen 1 bis 4 werden 2,99 Mark pro
Minute fällig. Für Gespräche in die übrige Welt 3,99 Mark
pro Minute.
Die Abrechnung erfolgt im 30-Sekundentakt, so dass die billigste
Möglichkeit für ein Gespräch nach Deutschland aus der Gruppe 1
mit einer Mark zu Buche schlägt. Außerdem entstehen natürlich
Kosten, wenn man im Ausland auf dem Handy mit der Prepaid-Karte
angerufen wird. Da der Anrufer in Deutschland nur den Preis für ein
"normales" Gespräch zum Handy bezahlt, muss der Angerufene den
Aufpreis für die Auslandsweiterleitung bezahlen. Dieser beträgt
pro Minute 1,59 Mark.
Wo wir gerade bei Xtra sind, noch eine schlechte und eine gute
Nachricht:
Das Xtra-Startguthaben wird halbiert, ab 10. Juli starten
D1-Prepaid-Kunden mit nur noch 25 Mark Guthaben. Der empfohlene
Verkaufspreis liegt weiterhin bei 55 Mark.
Dafür wurde die Xtra-Mobilbox verbessert, so dass die
Nachrichtenabfrage nicht mehr vom Handy aus erfolgen muss. Nach der
Anwahl der netzinternen Kurzwahl 3311 hat man nun neben der Abfrage
der vorliegenden Nachrichten und der Änderung der Begrüßungsansage
einen weiteren Menüpunkt zur Verfügung: Unter Punkt 4 kann man eine
Geheimzahl festlegen, unter der man die Box von jedem beliebigen
Telefonanschluss aus erreichen und abfragen kann.
Neues gibt es auch für D1-Kunden mit dem Tarif ProTel: Ab
sofort hat man die Wahl zwischen den Optionen "International" und
"City". Mit der City-Option kosten Ortsgespräche vom Handy nach wie
vor 15 Pfennig die Minute. Mit der International-Option kostet
ein Telefonat ins europäische Ausland montags bis freitags von 7
bis 20 Uhr künftig 1,29 Mark statt sonst 1,77 Mark
pro Minute. Außerhalb dieser Zeiten und an gesetzlichen Feiertagen
sinkt der Minutenpreis sogar auf 89 Pfennig statt bisher
1,30 Mark pro Minute. Alle anderen Verbindungen ins Ausland
schlagen für "International"-Kunden ganztags mit 2,99 Mark
statt 3,53 Mark pro Minute zu Buche. Wer sich allerdings für
"International" entscheidet, zahlt für Ortsgespräche fortan fast
das Doppelte, nämlich 29 statt 15 Pfennig die Minute. Noch
günstigere Auslandsgespräche kann man übrigens mit Callback
führen. Und zwar in allen Tarifen, auch ohne auf die City-Option
zu verzichten zu müssen. Doch sinkt dann der Komfort.
Und wir bleiben noch ein bisschen bei T-Mobil: "Als weltweit
erster Netzbetreiber führt T-Mobil in dieser Woche die neue
Datenübertragungstechnik GPRS (General Packet Radio Service)
ein", teilte die Telekom-Tochter am 20. Juni mit. Tatsächlich
nutzbar ist die anfangs 40 kBit/s schnelle Datenübertragungstechnik
allerdings noch nicht, weil es kein Handy auf dem Markt gibt, das
diese Technik unterstützt. Zum GPRS-Start will T-D1 rund 70 Prozent
der Fläche Deutschlands mit der neuen Technik versorgen, noch im
Spätsommer soll sie dann bundesweit zur Verfügung stehen. Bleibt nur
zu hoffen, dass die Handy-Hersteller nachziehen und endlich eines
der vielen angekündigten GPRS-Geräte auf den Markt bringen.
Ab 1. Juli führt der Viag Interkom
Mobilservice insgesamt 43 neue City-Zonen ein, in deren Umkreis
Kunden im Tarif Citypartner lokale Gespräche rund um die Uhr für
15 Pfennig pro Minute führen können. Der Vorteil ist bei Viag,
dass die City-Zone deutlich größer als bei den anderen Netzbetreibern
ist und jeweils auch Nachbarorte darin enthalten sind. Der Nachteil
ist aber, dass die City-Zone nicht mitwandert, wenn man unterwegs
ist.
Ebenfalls bei Viag: GPRS-Testbetrieb. Noch im Sommer soll
der Regelbetrieb starten. Wie gesagt hoffen wir, dass die
Handy-Hersteller bald in Stückzahlen liefern können.
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