Newsletter 13/00 vom 29.06.2000
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 29.06.2000 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Schon wieder kostenlos telefonieren
  2. Flatrates nun auch aus dem Hause AOL für alle
  3. Internet: Jeden Tag kostenlos surfen
  4. Internet-Surfen ohne Anmeldung und ohne Sondernummer
  5. Ohne Vertrag im Ausland mobil im Ausland telefonieren
  1. Schon wieder kostenlos telefonieren

    Zuerst der Hit: Am kommenden Sonntag, dem 2. Juli, kann man über die 01013 von Tele2 wieder kostenlos telefonieren. Ferngespräche in ganz Deutschland kosten dann (wie bereits bei der Pfingstaktion) genau null Pfennig. Wer schon Tele2-Kunde ist, kann sich entspannt zurücklehnen und auf den Sonntag warten. Wer noch nicht bei Tele2 angemeldet ist, kann sich bis zum Freitag 24 Uhr bei Tele2 registrieren lassen, um dann vom Sonntags-Angebot zu profitieren. Die Nummer der Hotline ist 0800-24 01013.
          Kostenlos telefonieren kann man ab 1. Juli auch bei osnatel. Das gilt allerdings nur für die netzinternen Gespräche des Osnabrücker Stadtnetzbetreibers. Immerhin werden auch Gespräche zum Mobilfunk billiger, und zwar nicht nur für Direktanschluss-Kunden, sondern auch bei Pre-Selection und im Call by Call. Ab 1. Juli kostet eine Gesprächsminute ins e-plus- und ins E2-Netz 60 Pfennig bei sekundengenauer Abrechnung und rund um die Uhr.
          Der Berliner Star-Reseller ProNet hat seine Pre-Selection-Tarife überarbeitet und bietet jetzt Ferngespräche ab 3 Pfennig die Minute im TOP 2000-Tarif. Seit dem 15. Juni gilt hier das neue Zeitschema mit einer Hauptzeit von 7 bis 19 Uhr und einer Nebenzeit von 19 bis 7 Uhr. Mit dem 3 Pfennig-Preis in der Nebenzeit hat sich ProNet an Super24 vorbei auf den Spitzenplatz für deutschlandweite Ferngespräche in dieser Zeit geschoben. Allerdings ist mit der Entscheidung für diesen Tarif nicht nur Pre-Selection, sondern auch ein Mindestumsatz in Höhe von 4,90 Mark pro Monat fällig. In der Hauptzeit kostet die Gesprächsminute in Nahbereich 5 Pfennig, im Fernbereich wie bisher 7 Pfennig. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Auch Gespräche in die Mobilnetze sind billiger geworden: 38 statt 45 Pfennig pro Minute. Einzige Ausnahme ist das E-Plus-Netz, in das Gespräche 46 Pfennig pro Minute kosten.
          Super24 bietet ab Juli persönliche Rufnummern an. Der Clou: Im Gegensatz zu den meisten anderen Telefongesellschaften sind die 0700er-Nummern bei Super 24 frei von Grundgebühren oder anderen Verpflichtungen. Es fallen lediglich die Registrierungskosten von einmalig 125 Mark je Nummer an, die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) erhoben werden. Auch die Weiterleitung der persönlichen Rufnummer ins Festnetz und auf die Voicemailbox ist kostenlos.

  2. Flatrates nun auch aus dem Hause AOL für alle

    Wichtigste Neuerung im Bereich Internet des heutigen Newsletters ist sicherlich die neue Tarifstruktur bei AOL, die eine eigene Flatrate beinhaltet. Ab 1. Juli wird es diese für 78 Mark im Monat und mit einer Vertragsbindung von einem Jahr geben. Der Tarif AOL Classic kommt mit einem Minutenpreis von 3,9 Pfennig bei 9,90 monatlicher Grundgebühr daher. Die bisherige Einwahlgebühr entfällt. Beim neuen Tarif AOL Start ist ein Mindestumsatz von 10 Stunden erforderlich, die Online-Minute kostet hier 2,8 Pfennig. 30 Stunden Mindestumsatz verlangt der Tarif AOL Top und bietet dafür die Surf-Minute für günstige 2,2 Pfennig.
          Für den kleineren Geldbeutel ist das Tarifmodell des Internet-Anbieters web-x vorgesehen. Es handelt sich um einen pauschalen Internet-Zugang für 19,95 Mark pro Monat mit einer Einwahl über eine 0800er Nummer. Bei diesem Tarif mit dem Namen Dial In-basic ist in der monatlichen Grundgebühr ein Datentransfervolumen von 70 Megabyte enthalten. Nicht viel für einen Durchschnitts-Surfer, aber zum Chatten und für den E-Mail-Verkehr sollte das reichen. Der Haken: Jedes weitere Megabyte kostet stolze 35 Pfennig. Web-x bietet noch weitere Tarife an, die auch für Geschäftskunden interessant sind. Sie finden sie auf unser Anbieterseite unter http://www.teltarif.de/a/webx.html
          Sehr flott, aber auch entsprechend teuer ist der schnelle DSL-Internetzugang des neuen Anbieters riodata. Der High-Speed-Internet-Zugang mit Namen rioConnect ist eine DSL-Standleitung ins Internet, mit der Übertragungsgeschwindigkeiten realisiert werden, die bis zu 100mal schneller sind als ISDN. Der monatlichen Festpreis für einen ADSL-Anschluss mit 256 kBit Upstream und 1 MBit Downstream beträgt 1152 Mark. Im Preis enthalten ist bereits ein Datentransfervolumen von 25 Gigabyte pro Monat. Zum Vergleich: Die preislich günstigste Variante bei NGI ist ein ADSL-Anschluss mit einer Download-Geschwindigkeit von 1,5 MBit pro Sekunde. Sie kostet bei einer dreijährigen Vertragslaufzeit 199 Mark im Monat. Hier kommen aber noch Kosten für den Datentransfer hinzu. 25 Gigabyte kosten zusammengerechnet zusätzlich 1820 Mark.
          Wer große Datenmengen benötigt, kommt folglich mit dem riodata-Angebot gut weg. Wer auf das Vorhandensein der Standleitung und die Geschwindigkeit Wert legt, fährt mit der geringeren Grundgebühr von NGI besser.
          Ein nettes Sommergeschenk macht nordCom seinen Flatrate-Kunden und allen, die es noch werden wollen. In den Monaten Juli und August kostet die Nutzung der Kanalbündelung keine zusätzlichen Gebühren. Die nordCom-Flatrate allein schlägt mit 77,77 Mark im Monat zu Buche, bei der Nutzung der Kanalbündelung fallen normalerweise 2,5 Pfennig pro Minute für den zweiten Kanal an. Über dieses Sommerangebot hinaus gewährt man den Kunden 222 Freiminuten für die Nutzung des zweiten ISDN-Kanals.
          Flatrates sind auch immer das Thema des Bitburger Internet Providers Silyn-Tek, besser bekannt unter dem Namen Surf1. Dort hat man die vorausbezahlten Flatrate-Angebote günstiger gemacht. Mit der 180er-Karte kommt man sechs Monate lang zum Pauschalpreis von 79 Mark und mit der 360er-Karte ein ganzes Jahr für 69 Mark pro Monat ins Internet. Das ergibt eine Vorkasse in Höhe von 474 beziehungsweise 828 Mark. Zusätzlich fällt noch eine Aktivierungsgebühr von 49 Mark an.

  3. Internet: Jeden Tag kostenlos surfen

    Ganz kostenlos ist das Angebot aus dem Hause AltaVista mit dem Namen "FreeIn". Es bietet fünf Stunden pro Monat kostenloses Surfen im Internet, das entspricht zehn Minuten pro Tag. Leider können die Freistunden aber nicht angespart oder auf einen Schlag verbraucht werden. Sie verteilen sich wirklich auf die Tage eines jeden Monats. Bleibt man an einem Tag länger als 10 Minuten online, kostet das über diesen Zugang jede weitere Minute 4,9 Pfennig. Sicher spekuliert man darauf, dass der eine oder andere etwas länger im Netz bleibt, um damit die kostenlosen ersten zehn Minuten zu finanzieren. Immerhin reicht so manchen Nutzer diese Zeit aber aus, um abends mal schnell die E-Mails abzuholen oder die neuesten Nachrichten auf unserer Homepage www.teltarif.de zu lesen - vollkommen kostenlos, wenn man das Zeitlimit nicht überschreitet.
          Seit gestern kann man sich auf www.altavista.de für das FreeIn-Angebot vormerken lassen. Ab dem 10. Juli 2000 werden dann per E-Mail die für den Download der Zugangssoftware erforderlichen Daten an die Bewerber verschickt. Eine Anmeldegebühr oder monatliche Grundgebühren werden nicht erhoben.
          Der Kölner Regionalanbieter NetCologne hat neben seinem Spezial-Angebot für Schüler ab 1. Juli auch neue Internetpreise für die Direktanschluss-Kunden. Beim Tarif Timeline ohne monatlichen Grundpreis kostet die Online-Minute 2,9 Pfennig. Beim Tarif PowerLine 200, der 44 Mark im Monat kostet und 200 Freistunden enthält, kommt man dagegen auf günstige 1,86 Pfennig pro Minute. Weiterhin existieren die Tarife mit 10, 60 und 100 Freistunden pro Monat. Wer über den in der Pauschale festgelegten Zeitraum hinaus surfen will, zahlt pro Minute 2,9 Pfennig. Bei NetCologne werden alle Tarife sekundengenau abgerechnet. Verbilligen kann man die Internet-Tarife noch, indem man pro Monat eine Pauschale von 25 Mark zusätzlich entrichtet. Dann nämlich entfällt der Telefonkostenanteil von 1,5 Pfennig pro Minute, der bei den Internetpreisen enthalten ist. Im Rahmen der Aktion "Kölner Schüler ans Netz" gibt es ein spezielles Internet-Paket für Schülerinnen, Schüler und Lehrer. Alle Haushalte, in denen jemand aus den genannten Gruppen lebt, können ab August einen Internetzugang für 60 Stunden pro Monat mit einer Kostenpauschale von nur 25 Mark nutzen.
          Gerne würden wir auch verkünden, dass die Benzinpreise in Deutschland fallen, doch ist es damit leider nichts. Shell hat aber beim Internetzugang von der Tankstelle kräftig die Minutenpreise gesenkt. Musste man vor kurzem noch den Ortstarif zahlen, beträgt der Preis ab sofort rund um die Uhr 2,9 Pfennig bei Abrechnung im Minutentakt. Anmelden kann man sich mit der CD-ROM für die Zugangssoftware, die es kostenlos bei den Shell-Tankstellen gibt, oder per Download von der Seite des Internetbetreibers 12move, mit dem Shell kooperiert.
          Ganz neu ist das Angebot des Mannheimer Energieversorgers MVV Energie AG, der in den nächsten Wochen die ersten Teilnehmer an den Internetzugang per Steckdose anschließen wird. Im Laufe des Jahres soll dann eine flächendeckende Versorgung ermöglicht werden. Die Technik von MVV ermöglicht eine 30-fach größere Datentransferrate gegenüber ISDN. Sie schafft eine permanente Verbindung, so dass kein Einwählen notwendig ist. Die ersten Kunden erhalten den PowerLine Service von der MVV bis zum Jahresende kostenlos. Beim weiteren Ausbau nimmt der Energieversorger monatliche Gesamtkosten für die Kunden von rund 60 Mark an. Im derzeitigen Vergleich mit "normalen" Flatrates per Telefonleitung ein hitverdächtiger Preis.
          Seit dem 16. Juni hat der Internetprovider Nikoma einen neuen Namen: Tiscali. Aber das ist auch schon die entscheidende Änderung, die Angebote, die sich dahinter verbergen, verändern sich nicht.

  4. Internet-Surfen ohne Anmeldung und ohne Sondernummer

    Zur Einwahl bei der Mehrzahl der Internet-Provider werden inzwischen Sondernummern wie 0800/xxx oder 0191xxx bis 0194xxx verwendet. Die hier vorgestellten Firmen werden hingegen über eine "normale" Telefonnummer erreicht. Trotzdem ist keine Anmeldung nötig. Außer den "normalen" Telefongebühren für die Anwahl der Einwahlnummern fallen keine Kosten an.
          Wozu braucht man solche Internet-Provider mit lokaler Einwahlnummer? Nun, es gibt gleich mehrere Gründe:

    Sparen vom Festnetz aus:
    Mit dem T-ISDN-xxl-Tarif der Deutschen Telekom kann man an Sonntag kostenlos telefonieren, aber normalerweise nicht kostenlos surfen. Die Sondernummern der Internet-Provider sind von den kostenlosen Gesprächen ausgenommen. Doch kann man mit xxl kostenlos eine der Einwahlnummern der unten vorgestellten Provider anwählen. Dadurch ergibt sich eine sehr günstige "Sonntags-Flatrate": T-ISDN xxl kostet einen Aufpreis von nur 15,01 Mark im Monat zusätzlich zum normalen Telekom-ISDN-Anschluss.
          Hat man den Optionstarif Select 5/30 gewählt, der 5 Mark Aufpreis zum normalen Anschluss bei der Telekom kostet, bekommt man 30 Prozent Rabatt auf fünf ausgewählte Nummern. Eine könnte dann die des bevorzugten Internetzuganges aus unserer Liste sein. Eine Minute Surfen kostet dann beim ISDN-Anschluss in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende ganztags rechnerisch nur 2,1 Pfennig.
          Aber auch ohne diese Sondertarife ist es interessant, eine Liste mit den Einwahlnummern zu haben. Viele Hotels sperren alle Sondernummern inklusive 0800 und 010xy für abgehende Telefonate. Damit werden aber auch die Wege ins Internet versperrt, wenn man sich mit Laptop und Modem vom Hotelzimmer aus einwählen will. Keine Probleme bereitet hingegen die Anwahl der hier vorgestellten lokalen Einwahlnummern. In Hotels ist das zwar meist kein billiges Vergnügen, aber immerhin, es funktioniert! Und billiger als eine Fernverbindung zu einem anderen Provider ist das dann allemal.

    Sparen vom Mobilfunk aus:
    Vom Mobilfunk kann man die Nummern ebenfalls nutzen, um zum Beispiel mit dem Laptop mobil ins Internet zu gelangen. Insbesondere Verträge, die eine City-Option enthalten, sind interessant. Hier kostet die Einwahl je nach Betreiber im jeweils entsprechenden Ortsbereich ab 15 Pfennig pro Minute. Selbst Besitzer einer Prepaid-Karte können sparen: Stellt man als Lieblingsnummer die entsprechende lokale Einwahlnummer ein, kommt man bei D1 und D2 den ganzen Tag über für 39 Pfennig pro Minute mobil ins Netz. Am Wochenende werden bei allen Verträgen ohnehin nur 15 Pfennig pro Minute fällig, und das sogar bei bundesweit möglicher Einwahl.
          Angeboten werden solche Einwahlnummern unter anderem von Viag Interkom, Ewe Tel, KomTel, Mirado und Germany.Net. Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, haben wir diese auf der Seite http://www.teltarif.de/i/einwahl.html zusammengestellt. Die Information, welchen Benutzernamen und welches Passwort Sie angeben müssen, steht hingegen auf der Seite http://www.teltarif.de/i/einwahl.html .

  5. Ohne Vertrag im Ausland mobil im Ausland telefonieren

    Was lange währt, ward endlich gut - wenn auch anders, als erwartet: Am Montag startete T-Mobil das bereits mehrfach angekündigte Auslandsroaming mit der XtraCard. In 19 Ländern können Kunden mit der Prepaid-Karte ohne große Mühe, wenn auch zu recht hohen Preisen, telefonieren. Allerdings sind Luxemburg und die Türkei nicht wie angekündigt vom Start weg dabei. Hinzugekommen ist dafür Kroatien. T-Mobil will das System mit dem Xtra-Roaming weiter ausbauen, so dass die Kunden bald in noch mehr Ländern mobil telefonieren können. Hier die Ländereinteilung mit den Tarifen (hinter der Bezeichnung der Gruppe ist in Klammern der Preis für eine Gesprächsminute nach Deutschland angegeben):

    Gruppe 1 (1,99 Mark): Kroatien, Griechenland, Irland, Italien, Norwegen, Dänemark

    Gruppe 2 (2,4 Mark): Portugal, Tschechien, Finnland, Niederlande; Österreich, Schweden, Schweiz

    Gruppe 3 (2,99 Mark): Belgien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Ungarn, Spanien

    Die Preise für Gespräche innerhalb der Ländergruppen: innerhalb der Gruppen 1 bis 3, beziehungsweise von diesen Ländern in andere Länder der Gruppen 1 bis 4 werden 2,99 Mark pro Minute fällig. Für Gespräche in die übrige Welt 3,99 Mark pro Minute.
          Die Abrechnung erfolgt im 30-Sekundentakt, so dass die billigste Möglichkeit für ein Gespräch nach Deutschland aus der Gruppe 1 mit einer Mark zu Buche schlägt. Außerdem entstehen natürlich Kosten, wenn man im Ausland auf dem Handy mit der Prepaid-Karte angerufen wird. Da der Anrufer in Deutschland nur den Preis für ein "normales" Gespräch zum Handy bezahlt, muss der Angerufene den Aufpreis für die Auslandsweiterleitung bezahlen. Dieser beträgt pro Minute 1,59 Mark.
          Wo wir gerade bei Xtra sind, noch eine schlechte und eine gute Nachricht:
          Das Xtra-Startguthaben wird halbiert, ab 10. Juli starten D1-Prepaid-Kunden mit nur noch 25 Mark Guthaben. Der empfohlene Verkaufspreis liegt weiterhin bei 55 Mark.
          Dafür wurde die Xtra-Mobilbox verbessert, so dass die Nachrichtenabfrage nicht mehr vom Handy aus erfolgen muss. Nach der Anwahl der netzinternen Kurzwahl 3311 hat man nun neben der Abfrage der vorliegenden Nachrichten und der Änderung der Begrüßungsansage einen weiteren Menüpunkt zur Verfügung: Unter Punkt 4 kann man eine Geheimzahl festlegen, unter der man die Box von jedem beliebigen Telefonanschluss aus erreichen und abfragen kann.
          Neues gibt es auch für D1-Kunden mit dem Tarif ProTel: Ab sofort hat man die Wahl zwischen den Optionen "International" und "City". Mit der City-Option kosten Ortsgespräche vom Handy nach wie vor 15 Pfennig die Minute. Mit der International-Option kostet ein Telefonat ins europäische Ausland montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr künftig 1,29 Mark statt sonst 1,77 Mark pro Minute. Außerhalb dieser Zeiten und an gesetzlichen Feiertagen sinkt der Minutenpreis sogar auf 89 Pfennig statt bisher 1,30 Mark pro Minute. Alle anderen Verbindungen ins Ausland schlagen für "International"-Kunden ganztags mit 2,99 Mark statt 3,53 Mark pro Minute zu Buche. Wer sich allerdings für "International" entscheidet, zahlt für Ortsgespräche fortan fast das Doppelte, nämlich 29 statt 15 Pfennig die Minute. Noch günstigere Auslandsgespräche kann man übrigens mit Callback führen. Und zwar in allen Tarifen, auch ohne auf die City-Option zu verzichten zu müssen. Doch sinkt dann der Komfort.
          Und wir bleiben noch ein bisschen bei T-Mobil: "Als weltweit erster Netzbetreiber führt T-Mobil in dieser Woche die neue Datenübertragungstechnik GPRS (General Packet Radio Service) ein", teilte die Telekom-Tochter am 20. Juni mit. Tatsächlich nutzbar ist die anfangs 40 kBit/s schnelle Datenübertragungstechnik allerdings noch nicht, weil es kein Handy auf dem Markt gibt, das diese Technik unterstützt. Zum GPRS-Start will T-D1 rund 70 Prozent der Fläche Deutschlands mit der neuen Technik versorgen, noch im Spätsommer soll sie dann bundesweit zur Verfügung stehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Handy-Hersteller nachziehen und endlich eines der vielen angekündigten GPRS-Geräte auf den Markt bringen.
          Ab 1. Juli führt der Viag Interkom Mobilservice insgesamt 43 neue City-Zonen ein, in deren Umkreis Kunden im Tarif Citypartner lokale Gespräche rund um die Uhr für 15 Pfennig pro Minute führen können. Der Vorteil ist bei Viag, dass die City-Zone deutlich größer als bei den anderen Netzbetreibern ist und jeweils auch Nachbarorte darin enthalten sind. Der Nachteil ist aber, dass die City-Zone nicht mitwandert, wenn man unterwegs ist.
          Ebenfalls bei Viag: GPRS-Testbetrieb. Noch im Sommer soll der Regelbetrieb starten. Wie gesagt hoffen wir, dass die Handy-Hersteller bald in Stückzahlen liefern können.


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