- Rennen um das günstigste Oster-Sonderangebot
Bereits seit 11. April kann man mit Super24 für 8,8 Pfennig pro Minute
in die USA, für 9, Pfennig pro Minute nach Großbritannien
und für 31,9 Pfennig pro Minute nach Ungarn telefonieren.
Die Befristung gilt bis zum 30. April. Alle Preise gelten
rund um die Uhr. Noch einmal günstiger sind die Tarife am
verlängerten Osterwochenende, von Karfreitag 0 Uhr bis
Ostermontag 24 Uhr. Hier kosten Ferngespräche über die
01024 3,3 Pfennig die Minute - rund um die Uhr. Für Anrufe
ins Ausland gilt ebenfalls ein Sonderpreis. Befragen Sie dafür
im Zweifelsfall die Tarifdatenbank
auf http://www.teltarif.de/ um zu ermitteln, ob auch für Ihr
Land ein gutes Angebot dabei ist.
Nicht billiger als Super24, aber durch den Sekundentakt dennoch
interessant ist 3U bei Gesprächen in die
USA mit 9,9 Pfennig pro Minute. Bei diesem Sondertarif,
der zwischen dem 15. und 30. April gilt, sind auch Gespräche
nach Großbritannien ins Festnetz (10,9 Pfennig pro Minute)
und nach Ungarn (32,9 Pfennig pro Minute) sehr günstig. Bei
Gesprächen nach Ungarn hält 3U in der Zeit des Sondertarifes die
Tabellenführung. Alle Gespräche lassen sich im offenen Call-by-Call
über die 01078 führen.
Für 2 Pfennig die Minute kann man über die Ostertage bei
Callino über die 01075 durchs Internet surfen. Außerdem reiht
sich Callino vom 21. bis zum 24. April in die Liste der
Anbieter ein, die Auslandsgespräche zu Sonderkonditionen anbieten.
In zwölf europäische Länder (Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich,
Schweden und Schweiz) und die USA kostet die Gesprächsminute dann
nur 10,75 Pfennig.
Wer zu Ostern billig ins Ausland telefonieren will, wird
auch von RSL.COM umworben. In der
Zeit vom 20. April bis zum 7. Mai bietet die Frankfurter
Telefongesellschaft Sonderpreise. So kostet die Gesprächsminute über
die 01015 von 18 bis 8 Uhr nach Belgien, Dänemark, Frankreich,
Italien, in die Niederlande, nach Österreich und in die Schweiz nur
11 Pfennig. Wie auch sonst wird für Anrufe in die ausländischen
Mobilfunknetzte ein Zuschlag in Höhe von 25 Pfennig
erhoben. Abgerechet wird bei RSL.COM für Call-by-Call-Kunden
minutengenau und für Preselection-Kunden sekundengenau.
Auch GTS will es sich nicht nehmen
lassen, eine Sonderaktion zur Osterzeit zu starten. Über die
01040 telefonieren Call-by-Call-Kunden in der Zeit vom 16. bis
zum 24. April jeweils nachts von 21 bis 7 Uhr sowie an
Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztags für 13,9 Pfennig die
Minute in die Auslandszone "Spezial". Zu dieser Zone gehören alle
EU-Staaten, die Schweiz, Norwegen, die USA und Kanada. Auch im
Inland kann man zu Ostern mit GTS etwas billiger telefonieren. Der
Minutenpreis reduziert sich am Wochenende in der Zeit von 7 bis
21 Uhr von 9 auf 8 Pfennig. Nachts gilt weiterhin der
günstige Minutenpreis von 3,9 Pfennig.
Zu Ostern lockt ebenfalls die Frankfurter
Interoute Telecom mit Sonderpreisen im
offenen Call-by-Call. Am Osterwochenende, von Karfreitag 0 Uhr
bis Ostermontag 24 Uhr, kosten Ferngespräche über die 01066
3,8 Pfennig die Minute. Auch ins Ausland kann man Ostergrüße
zum Sonderpreis verschicken. 10 Pfennig die Minute kosten
Gespräche nach Österreich und in die Schweiz, nach Großbritannien,
Frankreich und in die USA. Abgerechnet wird, wie bei Interroute
üblich, im Minutentakt.
TÜRKEI-SPEZIAL!
Wer am Ostersonntag, 23. April, Bekannte, Verwandte
oder Freunde in der Türkei anrufen möchte, sollte sich
die Call-by-Call-Vorwahl 01075 der Telefongesellschaft
Callino merken. Sowohl ins türkische
Festnetz, als auch in die Mobilfunknetze des Landes zahlt man an
diesem Tag nur 23 Pfennig pro Minute. Regulär kostet eine
Minute Türkei (Festnetz) 36 Pfennig. In die Handynetze kostet
ein Gespräch sogar 99 Pfennig pro Minute. Callino kann im
offenen Call-by-Call genutzt werden. Die Abrechnung erfolgt im
Minutentakt über die Fernmelderechnung der Deutschen Telekom AG.
- Mobilfunk - e-plus setzt zum Angriff auf die D-Netze an
e-plus will sein Marketing-Konzept
für eine neue Werbeoffensive fit machen. Das bisherige
Time&More-Konzept mit Paketpreis und Inklusivminuten - "und
die Grundgebühr ist auch schon drin" - will man im Wesentlichen
beibehalten, es soll aber anders verkauft werden. Unterm Strich
ändert sich für Time & More-Kunden nur, dass
künftig die Paketminuten auch für Anrufe in andere Mobilfunknetze
genutzt werden können. Dass der Inklusivminutenpreis in Höhe von
25 Pfennig rund um die Uhr ins deutsche Fest- sowie in alle
deutschen Mobilfunknetze im Vergleich zur Konkurrenz sehr günstig
ist, soll für den Kunden deutlicher werden. Das ist soweit richtig,
die Schwierigkeit für den Kunden liegt nur weiterhin darin, sein
Telefonverhalten richtig einzuschätzen. Telefoniert er einmal
weniger, dann verfallen die restlichen Minuten. Telefoniert er einmal
mehr, dann kostet jede Extraminute nicht 25 sondern 99 Pfennig
zur Haupt- und 39 Pfennig zur Nebenzeit.
Wem das Time&More-Konzept nicht gefällt, der bekommt mit den
neuen Businesstarife von e-plus ebenfalls eine attraktive Alternative
zu den D-Netzen. Für den Privattelefonierer ist beispielsweise der
Tarif "E-Plus Business Regio" interessant. Bei einer Grundgebühr
von 29,95 Mark ist hier der 10-Sekunden schon inbegriffen. Die
Fixkosten sind also ebensohoch wie in den D-Netzen, dafür kostet die
Gesprächsminute zur Hauptzeit aber 79 statt 99 Pfennig. Anrufe
am Wochenende und in die festgelegte City-Zone oder zu fünf festen
Wunschrufnzummern gibt es zum werbewirksamen Tiefpreis von 15 Pfennig
pro Minute. Vieltelfonieren bietet e-plus noch Business-Tarife
entweder zu 44,95 Mark oder zu 59,95 Mark monatlich.
Der Minutenpreis beträgt rund um die Uhr 39 bzw. 29 Pfennig.
Gespräche am Wochenende und zur Wunschvorwahl oder zu fünf festen
Rufnummern kosten hier ebenfalls 15 Pfennig die Minute.
Eine kleinere Änderung wird D2-Manesmann an seinem
Classic-Tarif vornehmen. Nachdem die BestCity-Option durch
die Hauptzeit-Preissenkung vom 1. April obsolet geworden
war, wird sie nun zum 1. Mai mit günstigeren Tarifen neu
eingeführt. Anrufe zu einer festen Vorwahl kosten dann rund um die
Uhr 39 statt 49 Pfennig die Minute.
Ebenfalls für 39 Pfennig die Minute will CS-Telecom Handygespräche innerhalb
Deutschlands, nach Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien,
Irland, Kanada, Niederlande, Norwegen, Schweden und in die USA
ermöglichen. Dazu muss bei CS-Telecom zum Preis von 55 Mark
eine originale D1-Xtra- oder D2-Callya-Karte erworben werden,
deren Wunschrufnummer auf eine Frankfurter Callthrough-Nummer
eingestellt wird. Dort eingewählt, kann man dann beim Freizeichen
die gewünschte Rufnummer anwählen. Neben den 39 Pfennig die
Minute für den Anruf zur Wunschrufnummer sollen keine Extragebühren
anfallen. Die Karten mit 50 Mark Startguthaben sind über
CS-Telecom aufladbar. Bei diesem Angebot stellt sich die Frage,
wie es sich rechnen kann. Teltarif wird die Zuverlässigkeit des
Zugangs testen und weiter über dieses interessante Angebot berichten.
- Im Festnetzbereich fallen die Preise weiter:
So hat 3U zum 15. April die Preise
für die nationale Festnetztelefonie gesenkt. Langsam aber
sicher nähern sich auch die sekundengenau abgerechneten
Preise der von Super24
vorgelegten Marke von 4,4 Pfennig pro Minute. Nach
TelDaFax mit 4,9 Pfennig pro
Minute zieht 3U mit 4,8 Pfennig pro Minute nach. Dies ist
der neue Preis für ein nationales Ferngespräch am Wochenende und
an Feiertagen. Ebenfalls 4,8 Pfennig pro Minute werden auch
wochentags in der Zeit von 18 bis 8 Uhr fällig.
Die Frankfurter One-Tel ist auf dem
Weg in die vorderen Ränge der Tariftabelle. Der Star-Reseller hat
zum 13. April, seinen Minutenpreis für Ferngespräche von 9 auf
7 Pfennig gesenkt. Damit ist One-Tel tagsüber zusammen mit
01051 der zweitbilligste Anbieter.
Die Drillisch AG hat ebenfalls
drastisch ihre Preise für Festnetzgespräche gesenkt. Für nationale
Ferngespräche werden ab sofort in der Zeit von 8 bis 19 Uhr
nur noch 7,7 Pfennig die Minute verlangt. In der Nebenzeit
kostet die Gesprächsminute nur 6,6 Pfennig (19 bis 22 und 6
bis 8 Uhr). Nachts und am Wochenende werden 4,7 Pfennig
pro Minute fällig. Abgerechnet wird im Minutentakt.
Gigabell (01036) hat seit
1. April folgende neue Tarife: Ferngespräche kosten jetzt
9,9 Pfennig zur Haupt- (9 bis 18 Uhr) und 6,9 Pfennig
die Minute zur Nebenzeit. Der Minutenpreis für Anrufe in alle
Mobilfunknetze sinkt von 75 Pfennig auf 55 Pfennig rund um
die Uhr. Abgerchnet wird bei Gigabell immer im fairen Sekundentakt,
leider ist eine Anmeldung erforderlich.
Gleiches gilt für die KDD-Conos AG,
die ihre Preise für nationale Gespräche gesenkt hat. So werden
werktags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr 8,8 Pfennig pro
Minute für ein nationales Ferngespräch fällig. Nach unserer Datenbank
ist dieses zur Zeit das günstigste sekundengenau abgerechnete
Angebot zur Geschäftszeit. Schade, dass Pre-Selection erforderlich
ist und man hauptsächlich Geschäftskunden anspricht. Nachts und am
Wochenende kostet ein Ferngespräch 5,9 Pfennig pro Minute.
Ein besonderes Schmankerl hat nach mehrfachen Ankündigungen und
Testläufen die Mox Telecom AG anzubieten:
Ihr werbefinanziertes kostenloses Telefonangebot wurde nun auch im
Vorwahlbereich 03 gestartet. Dieser umfasst Berlin und die neuen
Bundesländer. Allerdings ist der Dienst vorläufig auf 100.000
Telefonkunden und vier Wochen beschränkt. Er gilt für Orts- und
Ferngespräche ins Festnetz. Der Teilnehmer wählt sich wie bisher
schon in Nordrhein-Westfalen über die kostenlose Nummer 0800-0030000
in den Computer von Mox ein, und muss einmalig einige Fragen zu
seiner Person beantworten. Nachdem er so "freigeschaltet" wurde,
kann er den Dienst nutzen. Er muss sich dafür wieder einwählen,
einen Werbespot ertragen, und kann dann drei Minuten kostenlos
telefonieren.
- Auch die Auslandspreise sind nach wie vor in Bewegung
Als relativ neuer Anbieter in Deutschland hat
One-Tel (Anmeldung für die 01098
erforderlich) die Preise für Auslandsziele bereits zum 1. April
gesenkt. Für Anrufe nach Frankreich, Finnland und in die Niederlande
ist One-Tel beispielsweise mit 11 Pfennig die Minute ein sehr
günstiger Anbieter. Auch nach Großbritannien und Schweden verlangt
One-Tel 11 Pfennig die Minute.
Der Düsseldorfer Telefon-Discounter
01051 hat seine Preise für zehn Länder
gesenkt. Billigster Anbieter kann 01051 allerdings in keines der
genannten Länder werden. Am nächsten zur Tabellenspitze liegt der
Preis für Anrufe nach Australien mit 17 Pfennig die Minute.
Nach Belgien und Frankreich beträgt der neue Preis 14 Pfennig,
nach Dänemark 15 und nach Finnland, Italien und Östereich bei
16 Pfennig die Minute. Wie bisher rechnet 01051 minutengenau ab
und sagt den Preis vor Gesprächsbeginn automatisch an. In jedem Fall
ist der 11,1-Pfennig-Preis von Super24
aber niedriger.
Ab 21. April ist die 01039 von First
Telecom die billigste Vorvorwahl für eine Reihe von weiter
entfernten Ländern. 16 Pfennig pro Minute kostet dann z.B. ein
Anruf nach Neusseland. Ebenfalls ganz vorn liegt der Tarif für einen
Anruf nach Japan. 19 Pfennig kostet eine Minute ins Land der
aufgehenden Sonne. Die weiteren Minutenpreise mit Spitzenplätzen
sind: Ägypten (89 Pfennig), Argentinien (56 Pfennig),
Brasilien (41 Pfennig), Bosnien-Herzegowina (51 Pfennig),
Bulgarien (53 Pfennig), Chile (26 Pfennig), Costa Rica
(46 Pfennig), Dominikanische Republik (33 Pfennig),
Indien (1,10 Mark), Israel (25 Pfennig), Kolumbien (46
Pfennig), Monaco (22 Pfennig), Mexico (38 Pfennig),
Peru (68 Pfennig), Russland (42 Pfennig),
Südafrika (58 Pfennig), Südkorea (25 Pfennig),
Taiwan (27 Pfennig), Thailand (64 Pfennig), Tunesien
(67 Pfennig) und Venezuela (58 Pfennig). Abgerechnet wird
im Minutentakt. Die Tarife gelten nur im offenen Call by Call, nicht
für Pre-Selection-Kunden. Sie sind auf das Festnetz der jeweiligen
Länder beschränkt. Mobilnetze im Ausland kosten einen Aufpreis.
Dass die Preise nicht immer abwärts gehen, zeigt
die MobilCom-Tochter
TelePassport. Seit 1. April
gilt eine neue Tarifstruktur bei gleichzeitig eingeführten neuen
Preisen. Langfristig sollen nur noch die Tarife TelePassport-Privat
(mit Minutentakt) und TelePassport-Profi (mit Sekundentakt), jeweils
im registrierten Call-by-Call oder mit Preselection angeboten
werden, wobei für Preselection-Kunden zur Zeit keine zusätzlichen
Vorteile bestehen. In beiden Tarifen wurde das Länderschema
für Auslandsgespräche geändert. Dabei sind vor allem unsere
westeuropäischen Nachbarn sowie USA und Kanada mit 24 Pfennig
pro Minute billiger geworden.
Der Schrecken kommt jedoch bei der genaueren Betrachtung der
Ländereinteilung: Finnland gehört jetzt zur Gruppe 2 und kostet
49 statt vorher 30 Pfennig die Minute. Griechenland klettert
immerhin um 9 auf ebenfalls 49 Pfennig pro Minute. Australien
macht einen gewaltigen Sprung von 80 Pfennig auf 1,49 Mark
pro Minute. Auch die teuerste Gruppe 4 klettert insgesamt
von 1,60 Mark auf 2,49 Mark pro Minute. Wenn man sich
überlegt, dass die billigsten TelePassport-Auslandstarife gerade
mal das Niveau der Deutsche Telekom erreichen, fragt man sich,
was diese Tarifpolitik bewirken soll.
- Internet: freenet-Tiefstpreis sorgt für großen Andrang und lange Anmeldezeiten
Zwei Wochen ist es nun her, dass die
Mobilcom-Tochter
freenet pünktlich zur
Aktionärsversammlung der Muttergesellschaft den Internetzugang
zu einem Preis bekanntgegeben hat, mit dem sie die Konkurrenz
weit unterbietet. Doch noch immer gibt es Kunden, die sehnlichst
auf den Brief warten, der ihnen bestätigt, dass sie wirklich
zum Tiefstpreis surfen können. Die meisten Kunden der ersten
Stunde halten den Brief allerdings schon in Händen und freuen
sich zumeist auch über gute Verfügbarkeit. Wer sich für den
Power-Tarif angemeldet hat, stutzte allerdings nicht schlecht,
als er in dem Brief etwas über eine Einwahlgebühr in Höhe von
6 Pfennig las. Dabei handelt es sich allerdings um einen
Druckfehler. Beim Anmeldevorgang selbst gab es vor allem in den
ersten Tagen technische Schwierigkeiten.
Mobilcom begründet die Fehler und die Verzögerungen mit dem enormen
Andrang auf die neuen Angebote.
Mit 2,5 ohne bzw. 1,9 Pfennig pro Minute mit 20 Stunden
Mindestabname bietet freenet einen Preis bei dem nicht viele
Mitbewerber folgen können. Denn schon die Interconnect-Gebühren
(IC), die Telefonfirmen für die Durchleitung an die Deutsche
Telekom zahlen müssen, betragen zur Hauptzeit brutto mindestens
1,98 Pfennig pro Minute, also knapp 0,1 Pfennig mehr als Freenet
vom Kunden verlangt. Weitere Kosten von freenet, wie für den Betrieb
der Einwahlknoten oder für die Verbindungen ins Internet, sind noch
gar nicht eingerechnet. Damit das Angebot dennoch rentabel ist,
muss Freenet weitere Einnahmequellen nutzen. Vielleicht spekuliert
man darauf, dass einige Kunden die 20 Onlinestunden nicht
voll ausschöpfen oder vornehmlich zur Nebenzeit surfen, in der der
Interconnect-Tarif günstiger ist. Vor allem aber dürfte Freenet
darauf setzen, dass ein nicht unbedeutender Teil der Onlinekunden
nach der Einwahl erstmal auf der Freenet-Homepage hängen bleibt. Die
dort anfallenden Klicks und Views haben aufgrund von Bannerwerbung
ebenfalls einen Wert.
Unterboten werden kann der freenet-Tarif wohl nur von
Vollanschlussanbietern, die keine IC-Gebühren abführen müssen.
So bietet der Citycarrier KielNET
ab 1. Mai den Internetzugang für 1 Pfennig die Minute
an. Voraussetzung ist allerdings eine Grundgebühr von 9,50 Mark
und eben der Direktanschluss bei KielNet.
Interessant ist auch der Internetzugang von
Drillisch, für den im Gegensatz
zu den oben erwähnten Angeboten keine Anmeldung erforderlich ist.
Mit 2,9 Pfennig die Minute kann man in der Nebenzeit günstig
und mit 3,9 Pfennig in Hauptzeit auch nicht gerade teuer surfen.
- T-DSL-Offensive gestartet
Die Deutsche Telekom hat ihre angekündigte T-DSL-Offensive
gestartet. Seit 1. April kann man sich für die Marktstudie
"T-Online Speed" anmelden und bekommt dafür pro Monat bis zu 50
Highspeed-Onlinestunden umsonst. Weiterhin bezahlen muss man
allerdings den monatlichen Grundpreis von 96,49 Mark für den
T-DSL-Anschluss. In diesem ist aber bereits ein ISDN-Anschluss
enthalten. Wenn man dessen Kosten von 44,89 Mark abzieht, verbleiben
51,60 Mark, die man für T-DSL selber bezahlen muss. Die einmalige
Bereitstellungsgebühr beträgt 299 Mark, bzw. 229 Mark, wenn man
bereits über ISDN verfügt.
Das Angebot gilt nur, wenn man in einem Haus wohnt, in dem die
schnelle Leitung bis Ende des Jahres geschaltet werden kann. In Frage
kommen dafür bestimmte Gebiete in circa 60 Großstädten. Geschaltet
wird die 768-kbit/s-Variante. Bei dieser sind Downloads mit
maximal 768 kbit/s und Uploads mit bis zu 128 kbit/s möglich.
Überschreitet man das 50-Stunden-Kontingent, werden 3 Pfennig pro
Minute berechnet.
Die Ermäßigung gibt es allerdings nur, wenn man jeden Monat
einen Fragebogen mit 30 bis 50 Fragen online beantwortet. Kommt man
einen Monat mal nicht dazu, wird für diesen Monat der Standardpreis
für T-Online-Speed 50 berechnet, das sind 99 Mark. Vergisst man
zweimal hintereinander, das Formular auszufüllen, fliegt man sogar
ganz aus dem Programm. Regulär endet die Marktstudie am 30. April
2002 und ist auf 100.000 Teilnehmer beschränkt, die sich bis zum
31. Juli 2000 angemeldet haben müssen. Eine Ermäßigung für andere
DSL-Varianten oder auf die Anschlussgebühr gibt es nicht.
.
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