- Mobilfunkpreise mit Fallsucht
Auf der CeBIT gab es ein richtiges
Preissenkungskonzert für den Mobilfunk-Markt. Den ersten Ton
gab T-D1 am Pressetag vor der CeBIT
und kündigte zum 1. April die Senkung des Minutenpreises in
der Hauptzeit von 1,29 Mark auf 99 Pfennig an. Der
zweite preisliche Paukenschlag betraf den City- und Wochenendpreis,
verkündet nur einen Tag nach der Preissenkunng von T-D1.
D2 bietet hier ab 1. April 15 Pfennig die Minute ins
Festnetz, und folgt damit dem Preis, der von e-plus bereits vor
der CeBIT vorgegeben wurde. Bereits einen Tag später sah man
am T-D1-Stand Mitarbeiter, die das Prospektmaterial durchgehen,
die alten 18-Pfennig-Preise mit dem Rotstift durchstreichen
und mit dem 15-Pfennig-Preis ersetzen. Etwas gemächlicher hat die
Münchner Konkurrenz reagiert. Eine halbe Woche später hat
Viag Interkom den 15-Pfennig-Preis
übernommen. Er gilt ebenfalls ab dem 1. April.
So kommt es, dass sich ab 1. April die Privat-Tarife
aller Netze sehr ähneln. Für Gesprächs ins Festnetz in der
Hauptzeit und am Wochenende sind die Minutenpreise identisch,
nur in der Nebenzeit verlangt Viag mit 29 Pfennig weniger
als die Konkurrenz mit 39 Pfennig. Auch bei der Grundgebühr
und bei netzinternen Gesprächen bleibt das junge Viag-Netz
weiterhin günstiger als die Konkurrenz:
Bei 10-Sekunden-Takt zahlen Viag-Kunden 10 Mark und
e-plus-Kunden 5 Mark weniger als Kunden der beiden
D-Netze. Eine ausführliche Übersicht zu den neuen Preisen
finden sie in unserem
Mobilfunkberater.
Geschäftkunden werden ebenfalls am 1. April von den
CeBIT-Preissenkungen profitieren. Bei T-D1 TellyPlus
und D2 Classic fällt der Minutenpreis in der Hauptzeit
von 69 auf 49 Pfennig. In den Tarifen
T-D1 ProTel, D2 ClassicPremium und Viag businesspartner zahlt
man künftig rund um die Uhr 29 statt 39 Pfennig.
Auch hier gilt der 15-Pfennig-Preis für Anrufe am Wochenende
und - mit Ausnahme von Viag - für Citygespräche.
Den besten Überblick verschafft Ihnen auch hier ein Blick in unseren
Mobilfunkberater.
Auf dem immer beliebteren Prepaidmarkt hat sich ebenfalls etwas
getan: Auch hier telefoniert man ab 1. April in allen Netzen
ab 15 Pfennig pro Minute am Wochenende. Und die Paketpreise
für Karte und Handy sind inzwischen bei 99 Mark angelangt.
Neben den Preisen war WAP ein ganz großes CeBIT-Thema.
Sowohl T-D1 als auch D2 wollen ab der Jahresmitte den GPRS-Standard
in ihren Netzen etablieren, der schnelleres Surfen mit dem Handy
erlaubt. Als Zwischenlösung will D2 schon vorher den HSCSD-Standard
anbieten. Auch die Handy-Hersteller warten mit allerlei neuen
WAP-Geräten auf.
- Online-Forum auf teltarif
Seit heute ist unser neues Online-Forum im Testbetrieb: Unter
allen neuen Ticker-Meldungen finden Sie Links auf Kommentare und
Ergänzungen, die Leser zu dieser Meldung hatten. Genauso können
Sie auch selber Beiträge schreiben. Wir hoffen auf rege Beteiligung
an diesem Dienst.
Wenn der Testbetrieb positiv verläuft, werden wir bis
zum Wochenende ein ähnliches Forum auch für die einzelnen
Telefonanbieterseiten installieren. Dort haben Sie dann Gelegenheit,
Ihre positiven oder negativen Erfahrungen zu äußern.
Zum Schluss noch eine Bitte: Seien Sie zurückhaltend in Ihren
Kommentaren. Kraftwörter wie "Scheiß-Firma" helfen zwar, Ärger
abzureagieren - könnten aber zu neuen Ärger führen, wenn deswegen
Abmahnungen verschickt werden oder gar irgendwann das Forum wieder
eingestellt werden muss. Wir hoffen, dass Sie Ihre Kritik auch auf
respektvollem Weg anbringen können. Ansonsten gilt aber: "Tastaturen
frei" für unsere neue Form der Online-Kommunikation.
- Super 24: Discountpreise mit Stolpersteinen
6,6/4,4/3,3 Pfennig pro Minute für deutschlandweite
Ferngespräche und 11,1 Pfennig pro Minute im Minutentakt für
Auslandsverbindungen in die EU-Staaten sowie Norwegen und Schweiz
sind seit 1. März ein ebenso überraschendes wie verlockendes
Angebot der zum MobilCom-Konzern
gehörigen TelePassport-Tochter
Super 24,
das im offenen Call by Call über die 01024 zu nutzen ist.
Aber: Angemeldete
TelePassport-Kunden und
Altkunden von Super 24
können die günstigen Preise nur nutzen, wenn sie sich zuvor abmelden!
Zum Glück kann man aber durch Wahl von 01024-031 überprüfen, ob man
zu den neuen Super 24- oder alten TelePassport-Preisen telefoniert,
um unangenehme Überraschungen bei der späteren Abrechnung zu vermeiden.
Die TelePassport-Preise sind nämlich z.T. deutlich teurer.
Bei der Umstellung von 01024 auf 01024 wurden Anschlüsse des
Bayerischen Roten Kreuzes offenbar versehentlich
"vertauscht", so dass für deren Mitarbeiter
Notfall-Verbindungen aufs Handy von Ärzten und Sanitätern zeitweilig
nicht möglich waren.
- "Promptes" Call by Call über die 01055
10 Pfennig pro Minute tagsüber und 5 Pfennig pro Minute
in der Nebenzeit (von 21 bis 8 Uhr)im 60/60-Takt für
Deutschlandgespräche im offenen Call by Call sind das
neue Angebot
der Ende Februar an den Start gegangenen Düsseldorfer
prompt GmbH, die als Sparvorwahl die
ehemals von Esprit genutzte 01055 übernommen
haben. Seit heute steht auch Preselection mit Sekundentakt
zur Verfügung. Am Wochenende, wo die Nebenzeit rund um die Uhr gilt,
sind die 5 Pfennig ein sehr ordentliches Angebot tagsüber, mit
dem derzeit lediglich Arcor mithalten
kann.
Registriertes Call by Call über die 01098 bietet Star-Reseller
One.Tel seit 1. März mit folgenden
Preisbeispielen: Nationale Ferngespräche für 9, Auslandsverbindungen
z.B. nach Schweden und Großbritannien für je 12 und Verbindungen zu
allen deutschen Mobilfunknetzen
für 60 Pfennig pro Minute, bei Minutentakt rund um die Uhr an
allen Tagen der Woche. Anmelden und Ausprobieren, kann man da nur
sagen, zumal für ausländische Mobilfunknetze (noch) kein Aufschlag
erhoben wird.
Nach der auf der CeBIT verkündeten Preissenkung im offenen Call
by Call über die 01066 legt interoute
rückwirkend zum 1. März auch für seine Business-Kunden im
Preselection-Tarif Advantage 66
nach: 9,8 statt bislang 12 Pfennig pro Minute bei sekundengenauer
Abrechnung für Ferngespräche und 7,8 statt bislang 8 Pfennig pro
Minute für Regio-Gespräche im 50-km-Umkreis.
Die Preselection-Tarife EASY von
Microcall werden zum 1. April
teils günstiger, teils durch Einführung einer neuen
Zeitzone "Abend" etwas teurer. Nächtliche Ferngespräche ab 21 Uhr
kosten künftig 3 Pfennig pro Minute, tagsüber sind sie mit 7,9
bzw. 8,0 Pfennig (je nach Variante) praktisch auf
Telekom-Ortsgesprächsniveau.
Günstiger als Ortsgespräche ist sogar der Preis für Ferngespräche
in der Nebenzeit von 18 bis 21 Uhr werktags für Preselection-Kunden
der Düsseldorfer Operator AG:
4,2 Pfennig pro Minute.
Callino mit 5,9 Pfennig pro Minute
als neuem Nebenzeitpreis werktags ab 18 Uhr und am Wochenende
rund um die Uhr über die offene 01075 ab 4. März,
Viag Interkom mit den neuen
Call-by-Call-Preisen von 14/8/5 gegenüber bislang 15/10/5 Pfennig
pro Minute über die 01090 per 1. April und die seit 1. März
günstigeren Angebote von
Viatel für ihre
Preselection-Kunden (9,3 Pf./Min. für Ferngespräche tagsüber)
sind weitere Beispiele für die anhaltend lebhafte Wettbewerbssituation
auch im Bereich Inlandspreise. Befragen Sie im Zweifelsfall unsere
Tarifdatenbank online auf
http://www.teltarif.de/ . Es gab
so viele Änderungen, dass es schwierig ist, diese im Text
zusammenzufassen.
11,9 Pfennig pro Minute für deutschlandweite Ferngespräche
verlangt WorldXChange in seinen
Privatkunden-Tarifen Try&Dial sowie PennyPlan, der Preselectionkunden
den Vorteil sekundengenauer Abrechnung bietet. Ansonsten sind die
Preise des Wettbewerbers, der ACC Telecom aufgekauft hatte, eher
unspektakulär.
Schließlich: Die endgültige
Abschaltung des offenen Call by Call
über die 01080 von Telegate, über die wir
in der Vergangenheit schon berichtet hatten,
erfolgt am 13./14. März. Die Kapazitäten verwendet Telegate für
den weiteren Ausbau seiner Auskunftsdienste.
Auf Grund neuer Interconnection-Vereinbarungen zwischen Deutscher
Telekom und Mannesmann Mobilfunk wird der Preis für Gespräche vom
Telekom-Festnetz ins D2-Netz ab 1. Mai rund um die Uhr
48 Pfennig pro Minute betragen. Allerdings wird auf den
Minutentakt umgestellt. Tagsüber ist der neue Preis dennoch eine
Vergünstigung, zumindest, wenn man über 30 Sekunden telefoniert,
während abends dadurch Gespräche zum Mobilfunk teurer werden.
Aber schließlich kann man auch weiterhin mit Call by Call von
TelDaFax über die 01030 in sehr guter
Qualität in die D-Netze telefonieren - bei sekundengenauer Abrechnung.
Drillisch hat mit Wirkung vom
24. Februar den Preis für Verbindungen zu allen deutschen
Mobilfunknetzen im offenen Call by Call über die 010050 auf
48 Pfennig pro Minute rund um die Uhr gesenkt. Es gilt in
diesem Fall der Minutentakt.
- First Telecom: Sparchancen bei Auslandsgesprächen
In neun Länder - Russland (53 Pf./Min.), Ungarn (36),
Polen (36), Dominikanische Republik (37), Mexico (41), China (61),
Thailand (71), Japan (21) und Israel (28 Pf./Min.) - hat
First Telecom per 4. März
die Preise gesenkt und damit wieder gleichgezogen mit
den bisherigen Spitzenreitern in der
teltarif-Datenbank, nämlich
Callino,
01051 und
interoute. Außerdem fällt
für alle Auslandsgespräche die bisherige Verbindungsgebühr von
2 Pfennig ersatzlos weg. Ein netter Zug.
25 Pfennig pro Minute bei Sekundentakt für Gespräche nach
Japan sind das herausragende Detail der Preissenkung von
PTI im registrierten Call by Call über die 01069 per 1. März.
- Debatte um Telekom-Flatrate
"Unter hundert Mark" im Monat soll die schon länger
angekündigte Flatrate der
Deutschen Telekom kosten. Gerüchte,
sie wolle das Produkt gar nicht wirklich auf den Markt bringen,
dementierte der Ex-Monopolist jetzt
energisch, ohne allerdings einen definitiven Preis zu nennen.
Die Flatrate gibt es aller Voraussicht nach nur in Kombination
mit einem ISDN-Anschluss. Entgegen anderslautender Aussagen in den
Medien ist sie nicht im vorhinein bei der Regulierungsbehörde
genehmigungspflichtig. Als Termin wurde auf einer Pressekonferenz
vor der CeBIT der 1. Mai genannt. Warten wir es ab.
Callando sammelt seit 1. März
Anmeldungen für eine Flatrate mit gewissen Einschränkungen:
Automatische Trennung vom Netz nach 12 Stunden Dauerbetrieb
und Begrenzung des Transfervolumens auf 1 GB. Kostenpunkt:
89 Mark im Monat und ab 1. April zusätzlich eine
Einrichtungsgebühr von 99 Mark; Laufzeit: 3 Monate.
Ein ähnlich "verführerisches" Angebot gibt es ab 1. Mai
bei Erotikwelt-Online: 89 Mark
Monatsgebühr bei 6 Monaten Laufzeit (oder 149 Mark
Einrichtungsgebühr); auch hier mit automatischer Trennung nach
12 Stunden Dauerverbindung. Dass bei der Einwahl zuerst auf
die Homepage des Erotik-Anbieters gelenkt wird, sollte man vor
Vertragsschluss bedenken.
canaletto aus Dresden zieht
hingegen sein Flatrate-Angebot für Neukunden vorerst
zurück, offiziell wegen missbräuchlicher
Nutzung. Doch stellt sich generell die Frage, ob die angebotenen
Produkte bei den gegenwärtigen Konditionen rentabel zu betreiben
sind. Sind unter den Flatrate-Nutzern zu viele "Profisurfer", wird
es eng für die Anbieter.
Einen Überblick über den Markt verschafft unsere frisch
aktualisierte Flatrate-Seite auf
http://www.teltarif.de/i/flatrate.html .
- NGI: Internet by Call für 3,29 Pfennig
Mit einer drastischen Preissenkung auf
3,29 Pfennig pro Minute bei sekundengenauer Abrechnung für
den Internet-by-Call-Zugang hat NGI zum
1. März auf das Comeback von MSN
(3,3 Pf./Min.) reagiert. Allerdings ist eine Anmeldung
erforderlich. Im Premium-Tarif ist
die Grundgebühr von 17,90 auf 9,95 Mark und der Minutenpreis
von 3 auf 2,79 Pfennig reduziert worden. Beides sind Angebote,
bei denen man nicht zögern braucht.
Die Fehlermeldung, er sei noch nicht Kunde bei
MCI WorldCom, hatte einen teltarif-Leser zu
dem Schluss gebracht, man müsse sich
zur Nutzung des MSN-Angebots möglicherweise anmelden. Das stimmt
aber nicht. MSN ist nach wie vor ohne Anmeldung nutzbar, die
Fehlermeldung geht auf eine Überlastung des Systems in der
vergangenen Woche zurück, wie ein Sprecher des Unternehmens erläuterte.
Weiterhin interessant ist das Internet-Angebot von
Microcall:
In der Office-Variante kann man (entgegen unserer Meldung auf der
Website vom 07.02.2000) Kanalbündelung nach wie vor ohne Aufpreis
nutzen, das heißt, für 4,9 Pfennig pro Minute bekommt man die
doppelte Leistung wie sonst üblich. Damit rentiert sich das
Angebot vor allem für größere Downloads. Allerdings fällt eine
monatliche Grundgebühr von DM 4,06 an und man muss auf einen
der "Easy"-Tarife von Microcall preselected sein, was bei
Neukunden DM 5,80 monatlich kostet.
Ab 15. März bietet centron einen
Nebenzeitpreis (21 bis 9 Uhr) von 2,5 Pfennig pro Minute
bei 19,90 Mark monatlicher Grundgebühr. Tagsüber werden
3,5 Pfennig pro Minute berechnet. Wer täglich 2 Stunden in der
Nebenzeit surft, kommt mit centrocallPRO noch besser weg als bei NGI.
NDH aus Köln bietet seit 1. März im
Privatkundentarif FUN einen
Nebenzeitpreis von 2,6 Pfennig pro Minute bei 9,90 Euro(!)
monatlicher Grundgebühr. Tagsüber fallen 3,9 Pfennig
pro Minute an. Der nominell ebenfalls sehr günstige Preis
rechnet sich gegenüber den grundgebührfreien Zugängen von NGI
und MSN aber erst ab 47 Stunden monatlicher Online-Nutzung.
Wie stets gilt also, sein persönliches Surfverhalten mit Hilfe der
teltarif-Internetabfrage sorgfältig zu
überprüfen.
Interessanter geworden sind die
talknet-Minutenpakete von Talkline,
dadurch dass der Minutenpreis von 2,9 Pfennig seit 24. Februar
rund um die Uhr zu nutzen ist und nicht mehr nur in der Nebenzeit
ab 20 Uhr. Für das Paket fällt ein Preis von 58 Mark an, in dem
2000 Surfminuten enthalten sind. Mehrverbrauch wird zum
selben Preis nachberechnet (bislang wurde der teurere by-Call-Tarif
von 4,8 Pfennig verlangt); Minderverbrauch verfällt allerdings.
Für 1,9 Pfennig pro Minute rund um die Uhr will Talkline ab
15. April gemeinsam mit der Berliner Novaville AG einen
werbesubventionierten Internetzugang
anbieten - zunächst für maximal 100.000 Testkunden.
Für Surf-Anfänger und zu Testzwecken ist vielleicht eher der
Internet-by-Call-Zugang von Viag
Interkom geeignet, der bei einem Minutenpreis von 5 Pfennig
im 60/60-Takt neuerdings auch ohne Anmeldung zu nutzen ist. Ebenfalls
grundgebührfrei ist der Zugang "Internet Basic" der Düsseldorfer
Europortal Internet AG, der mit
4,9 Pfennig pro Minute bei Sekundentakt preislich allerdings
ebenfalls nicht mehr wirklich up-to-date ist.
- Gigabell mit neuer Calling Card
49 Pfennig pro Minute für Gespräche vom Handy zum Handy
sowie internationale Nutzbarkeit in 80 Ländern sind die
Vorteile der neuen Prepaid Calling Card mit Namen
"Dial Dali", die die Frankfurter
Gigabell AG ab sofort zum Preis
von 50 Mark anbietet. Die Preisgestaltung ermöglicht
durchaus einige Schnäppchen wie z.B. Hong Kong -> Deutschland
für 33 Pfennig pro Minute; andererseits sind Verbindungen
aus europäischen Nachbarländern wie der Schweiz oder Österreich
nach Deutschland mit 82 Pfennig pro Minute eher unattraktiv.
38 Pfennig pro Minute für Gespräche vom Handy zum Festnetz
ist der Preis beim neuen reinen Mobilfunkprodukt
Transeasy von
Transglobe. Der Kartenpreis
beträgt 44 Mark. Abgerechnet wird im Minutentakt.
Ganz kostenlos telefonieren können die Freunde der Werbetelefonie
mit dem Mox-SponsorCall ab kommender Woche
auch in Berlin. Es sind höchstens 9 Gesprächsminuten pro
Verbindung möglich. Wer zu oft anruft, so der
Erfahrungswert eines teltarif-Lesers
während der laufenden Testphase, wird nach einigen Gesprächen
für den Rest des Tages abgewiesen.
- Telekom: Internet per Satellit
Voraussichtlich ab Spätsommer will die
Deutsche Telekom breitbandiges
Surfen auch via Satellit anbieten.
Downstream bis 800 kbit/s, wahrscheinliche Kopplung des Angebots
mit einem ISDN-Anschluss. Einen monatlichen Grundpreis um 50 Mark
und voraussichtliche Minutenpreise von 3 Pfennig wurden bislang
nicht bestätigt.
Ebenfalls Zukunftsmusik bleibt zunächst
das Internet aus der Steckdose. Die deutschen Energieversorger wie
VEBA und RWE benötigen wohl noch geraume Zeit, um die Powerline-Technologie,
bei der Telefon- oder Internetdaten in den herkömmlichen
Stromleitungen transportiert werden, marktreif zu bekommen.
Einen innovativen Funkdienst, bei dem
das beim Kunden installierte Endgerät zugleich mobile Basisstation für
die Weitervermittlung von Daten ist, hat das Unternehmen DIRC auf der
CeBIT vorgestellt. Zwei solcher Basisstationen können innerhalb eines
Radius von fünf Kilometern direkt miteinander kommunizieren. Ist der
Abstand größer, können zwischenliegende DIRC-Geräte als Zwischenstation
(Relais) verwendet werden. Mit DIRC könnte der Traum von einem Tk-Netz
ohne Minutenentgelte Wirklichkeit werden - wenn das Netz nicht aufgrund
seines eigenen Erfolgs an Überlastung zusammenbricht.
- DTAG: Neuer Übernahmekandidat?
Mit QWest, der Nummer 4 der amerikanischen Telefongesellschaften,
ist ein weiterer potentieller Übernahmekandidat ins Gespräch gekommen,
mit dem die Deutsche Telekom in
Verhandlungen stehen soll. Geschätzte 80 Milliarden Dollar
sollen fließen, falls der Deal zustande kommt. Wie üblich gab die
Telekom zu dem "Marktgerücht" keinen Kommentar.
.
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