- E-Plus und Viag: Ab 15 Pfennig mobil telefonieren
15 Pfennig pro Minute für Wochenend-Gespräche vom Handy ins
Festnetz ist das neue "Maß" der Dinge
im Mobilfunkgeschäft, mit dem E-Plus per
1. Februar auf die Tarifsenkungen von D1 und D2 reagiert hat.
Über letzere haben wir bereits im vorangegangenen Newsletter
ausführlich berichtet.
Schade ist jedoch bei E-Plus, dass der neue Preis nur für die
Free&Easy-Weekend-Karte und für den Privat-Tarif gilt, nicht aber
für Time&More und die "normale" Free&Easy-Karte.
Als letztes zog auch Viag Interkom nach - der
neue Wochenendpreis von 18 Pfennig
pro Minute gilt erstmalig ab 18. Februar 18 Uhr -
allerdings nur für LOOP-Kunden; Vertragskunden können jeweils erst
ab Freitag 20 Uhr der günstigen Mobilleidenschaft fröhnen.
Die neuen Preise gelten auch dann, wenn das Viag-Handy bei D1
eingebucht ist.
Das Ende der Fahnenstange dürften diese Preise allerdings noch
(lange) nicht sein: Die Gerüchteküche
brodelt vor der CeBIT besonders intensiv. So wird über
39 Pfennig pro Minute für netzinterne Gespräche tagsüber bei
T-D1 gemunkelt, und eine auf 50 Mark
reduzierte Grundgebühr bei Time&More 120 von E-Plus scheint
auch nicht unmöglich zu sein. Was sich zur CeBIT genau tun wird,
erfahren Sie online in unserem CeBIT-Special auf
http://www.cebit.teltarif.de/
oder in unserem nächsten Newsletter, den Sie pünktlich zur
CeBIT-Eröffnung per E-Mail erhalten werden.
- EU-Wettbewerbshüter auf der Roaming-Pirsch
Die EU-Wettbewerbskommission untersucht, ob die gegenwärtigen
Geschäftspraktiken und Gebühren für Roaming-Dienste den Regeln
entsprechen. Denn es gibt ein auffälliges Missverhältnis bei den
Kosten für direkte Auslandstelefonate und Roaming-Gespräche: Seit
Februar verlangt die Deutsche Telekom beispielsweise für Anrufe zu
einem Schweizer Handy 24 Pfennig pro Minute. Ruft man hingegen
ein Viag-Handy an, das sich in der Schweiz befindet, kostet das
bis zu 96 Pfennig pro Minute (Telekom-Tarif). Der Angerufene
bezahlt dazu noch Roaming-Gebühren von DM 1,29 pro Minute.
Zusammengerechnet ist die Roaming-Verbindung D -> CH mit
DM 2,25 fast zehnmal so teuer wie das direkte Telefonat!
Nun ist die Gesprächsführung bei Roaming etwas komplizierter
als im direkten Fall - aber einen Faktor zehn kann das unmöglich
ausmachen. Deshalb müssen alle 200 von der Wettbewerbskommission
angeschriebenen Mobilfunkbetreiber und Regulierungsbehörden binnen
zwei Monaten den Brüsselern Auskunft erteilen. Dem Kunden kann's
recht sein, wenn die drastischen Preisunterschiede zu seinen Gunsten
ausgeglichen würden.
Die Mobilfunk-Provider D-Plus, Hutchison und Victor Vox sind
inzwischen auf die neuen 18-Pfennig-Preise von D1 und D2 eingestiegen;
Hutchison hat auch den neuen E-Plus-Tarif bereits übernommen, übrigens
auch für den grundgebührfreien "Just Talk"-Tarif.
Xtra-Kunden von D1 können seit 1. Februar auch den
SMS-MultiMessage-Dienst nutzen. Das heißt: Die SMS einmal schreiben
und an bis zu zehn Teilnehmer gleichzeitig versenden. Kostenpunkt:
39 Pfennig pro SMS und Teilnehmer plus denselben Betrag für
die Einrichtung des Verteilers.
D1 und D2 funken neuerdings auch auf 1800-MHz-Frequenzen -
der Marktführer als erster an seinem Stammsitz in Düsseldorf,
die Telekom-Tochter kurz danach zunächst am Regierungssitz Berlin.
Die Frequenzen hatten beide im vergangenen Herbst zwecks Entlastung
ihrer eigenen 900-MHz-Netze bei der Regulierungsbehörde ersteigert.
- Flatrates: Kommen und Gehen
Die Deutsche Telekom bemüht sich um
Umsetzung ihrer Planungen zum Thema "Flatrate". Zunächst einmal
kommt die kleine Variante: Dazu soll ein
Standby-Betrieb über den D-Kanal des ISDN-Anschlusses ermöglicht
werden. Dieser Kanal kann aber höchstens 9,6 Kilobit pro
Sekunde übertragen. Bei erhöhtem Bandbreitenbedarf wird daher
ein B-Kanal zugeschaltet und extra berechnet. Mit dem Testbetrieb
soll zur CeBIT begonnen werden. Die monatliche Extra-Grundgebühr
(neben T-Online) ist mit 10 Mark moderat - bekommt man doch
im Gegenzug eine zwar langsame, aber dennoch echte Standleitung
zum Internet. Zum Chatten oder E-Mail-Abholen reichen aber auch
9,6 Kilobit dicke aus.
Aus Österreich kommt die Meldung, dass Telekom Austria ihre
Flatrate "A-On Complete" wieder eingestellt
hat. Der Grund: Zu wenige Einwahlknoten, zu viele Blockaden auf den
Strecken dorthin. Lösung: Weiterer Netzausbau. Die ADSL-Flatrate
wird hingegen auch weiterhin angeboten.
Die von insort angekündigte
Internet-Standleitung per Funk für 220 Mark im Monat in zunächst
sieben deutschen Großstädten scheint indes noch kein ausgegorenes
Konzept zu sein.
- Surfen: Lieber ohne als mit
DUSNet bietet seit 1. Februar auch einen grundgebührfreien
Zugang an: call0800 ist über eine 0800-Einwahlnummer
bundesweit verfügbar und kostet 4,5/4,0/3,5 Pfennig pro Minute
im Sekundentakt; die Hauptzeit läuft von 5 bis 18 Uhr.
Ebenfalls ohne Grundgebühr bietet bremerhaven.de einen
Zugang, der über einen Anschluss von
CNB Nordcom tagsüber 4 und in
der Nebenzeit 3 Pfennig pro Minute kostet, ebenfalls bei
Sekundentakt.
Ohne Grundgebühr, aber mit Anmeldung kann man seit 1. Februar
mit Centron in Kooperation mit
COLT bundesweit über eine 0800-Nummer online gehen; der Preis:
4,69 Pfennig pro Minute ebenfalls im Sekundentakt.
Die Bamberger ecore AG kündigt zum 1. März eine
Preissenkung für ihren Privatkunden-Tarif
"German Local" an. 4,3 und 2,9 Pfennig pro Minute bei
29 Mark Grundgebühr im Monat sind die Features, wobei eine
.de-Domain im Preis enthalten ist.
Die Details zu den hier vorgestellten Tarifen finden Sie wie
üblich auf unserer Homepage http://www.teltarif.de .
Um die Minutenpreise von Internetzugängen zu vergleichen, stellen Sie
in einer der drei Tarifabfragen (Blitz, Standard und Profi) das
Gesprächsziel "Internet-Zugang" ein und starten die Abfrage.
Alternativ können Sie die spezielle Internetabfrage verwenden, um
für Ihr Surf-Verhalten die günstigsten Angebote in der jeweiligen
Zeitzone zu ermitteln.
- 3U jetzt Preisführer bei Inlandsgesprächen
Mit einem Preis von 8,9 Pfennig pro Minute bei Sekundentakt
ist 3U seit 1. Februar neuer Preisführer
bei deutschlandweiten Ferngesprächen im offenen Call by Call zur
Hauptzeit - und das im fairen Sekundentakt! Um den Dienst zu nutzen,
einfach die Vorwahl 01078 wählen. Verbindungen zu allen Mobilfunknetzen
kosten mit 47,9 0,1 Pfennig pro Minute weniger als bei TelDaFax. Die Kapazitäten
über die 01078 sollen ebenfalls verbessert werden, wird angekündigt.
Bald ist auch Preselection bei dem Frankfurter Discounter möglich.
Zuvor hatte Drillisch seinen bislang schon in den Superregionen
angebotenen Preis von 9,8 Pfennig pro Minute zum 1. Februar
per Call by call über die 010050 bundesweit verfügbar gemacht.
Das Wochenende kostet bei der Kölner AG nun tagsüber 7,8 Pfennig
pro Minute - ebenfalls ein sehr gutes Angebot, das allerdings im
Minutentakt abgerechnet wird. C- und D-Mobilfunknetze: 59 Pfennig
pro Minute tagsüber.
Neue Preise auch bei Alpha Telecom: 9,9 Pfennig pro Minute
tagsüber; Preselection-Kunden bekommen Sekundentakt und registrierte
Call-by-Call-Nutzer den 30/30-Takt. Anmeldung ist auch für Call by
Call erforderlich.
Einen pauschalen Rabatt von mindestens 30 Prozent auf die
Standard-ISDN-Tarife der Deutschen Telekom bietet die Düsseldorfer
operator AG nun auch für Privatkunden.
In konkreten Zahlen heißt das: Deutschlandgespräche tagsüber
für 16,8 und nachts für 4,2, Auslandsverbindungen ab 16,8 und
Mobilfunkverbindungen ab 33,6 Pfennig pro Minute. Gar nicht
schlecht für jemanden, der sicherstellen will, dass er nie teurer
als zu Telekom-Preisen telefoniert.
QSC aus Köln bietet offenes Call
by Call über die 01021 an, ist allerdings vergleichsweise teuer.
So landet der Preis von 59 Pfennig pro Minute für Verbindungen
zum Mobilfunk bei Sekundentakt auf Platz vier der
teltarif-Datenbank.
Erwähnt sei schließlich noch die Preissenkung
beim Geschäftskunden-Anbieter COLT. Hier sind Preise ab 13,9 Pfennig
pro Minute für nationale Ferngespräche und 47,6 Pfennig pro
Minute für Mobilfunkverbindungen zu vermelden.
- Plus-Minus-Bewegung bei Auslandsgesprächen
Andorra, Färöer, Gibraltar, Malta, Monaco, Portugal und San Marino
erreicht man seit 1. Februar am günstigsten mit - der Deutschen Telekom, nämlich für
24 Pfennig pro Minute im Minutentakt. Der Ex-Monopolist hat sich
mit seiner Preissenkung jedenfalls teilsweise kräftig ins Zeug gelegt,
andererseits gehen aber auch Ziele wie Australien, Hongkong, Japan,
Taiwan und Südkorea mit 1,56 Mark nach wie vor richtig ins Geld.
Die teltarif-Datenbank
zeigt Ihnen im Zweifelsfall, wo der Sparkurs langgeht.
TelDaFax liegt seit ihrer Preissenkung
zum 7. Februar bei Spanien, den Kanarischen Inseln und
Liechtenstein mit jeweils 21,9 Pfennig pro Minute ganz vorn im
Vergleich der sekundengenauen Anbieter von offenem Call by Call.
Discounter 01051 leistete sich mit
einer ersten Preissenkung zum 5. Februar sozusagen den "Faux-pas",
bei Liechtenstein und Luxemburg mit je 27, Israel 30, Südkorea 33 und
Taiwan 35 Pfennig pro Minute einmal nicht Tabellen-Erster im
Tarifvergleich zu sein; dies holten die Düsseldorfer in ihrer zweiten
"Abschlagsrunde" per 9. Februar aber souverän nach. Für Japan
(21 Pf./Min.), Südkorea (27), Singapur (31), Taiwan (31), Russland (53), Philippinen (54), China (61), Ukraine (64),Indonesien (69) und Thailand (71) gibt es zur Zeit keinen nominell günstigeren Anbieter.
teltarif-Leser beklagen aber immer wieder
mangelnde Verfügbarkeit bei 01051, die aktuell auch
Abrechnungsfehler bei ihrer viel beworbenen
"Gratisaktion" einräumen mussten. Es ist aber fair, sich für aufgrund
eines Fehlers nicht gewährte 15 Freiminuten 60 Freiminuten als Ersatz
im nächsten Abrechnungszeitraum anzubieten.
Trotz Preissenkung und Einführung einer
neuen Preisgruppe "S" mit 24 Pfennig pro Minute ist MobilCom für Auslandsgespräche im offenen Call by Call derzeit nicht zu empfehlen; selbst die DTAG
bietet inzwischen in viele Länder günstigere Preise als der Star der
ersten Liberalisierungs-Monate.
Dagegen kann man im Call by Call über die 01063 von KDD-Conos bei Gesprächen in derzeit
19 Auslandsziele nicht nur durch den freundlicheren
30-Sekunden-Takt das eine oder andere Schnäppchen machen,
sondern auch mittels günstiger Preise. KDD ist nun auch aus den
Vorwahlbereichen 03 und 04 und innerhalb der nächsten 14 Tage
auch bundesweit zu nutzen. Ab dann finden
Sie die Preise auch in unserer Tarifdatenbank; zur Zeit können Sie
KDD-Conos nur über die Profiabfrage vergleichen.
First Telecom berechnet seit
5. Februar teils recht kräftige Zuschläge für Verbindungen in
ausländische Mobilfunknetze. Betroffen sind sowohl das offene Call
by Call über die 01039 als auch das Prepaid-Produkt First Phone.
Festnetzziele im Ausland bleiben aber über First Telecom weiterhin
attraktiv.
- Callback teurer
GlobalTel hat sich durch eine schlechte
Informationspolitik hervorgetan. Die durch
Unterscheidung zwischen Mobil- und Festnetzzielen sich ergebenden
Preiserhöhungen von bis zu 50 Prozent für Gespräche Mobil ->
Mobil wurden in vermeintlich "aktuellen" Webseiten des Anbieters
schlicht verschwiegen. Die Information, dass bei der Beantragung
von mehr als zwei Rückrufnummern eine Grundgebühr von einem Dollar
pro Monat fällig würde, fehlte ebenfalls.
Auch bei Access Authority ist
der Callback zum 1. Februar merklich teurer geworden; Handy ->
Handy kostet jetzt 44 statt bislang 30 Cent. Eine Alternative
aus dem selben Hause: Callthrough über 0800-0080113, der auch aus
den Mobilnetzen zu erreichen ist und mit 34 Cent im Vergleich
dazu zwar merklich günstiger kommt, aber dennoch in vielen Fällen
teurer als ein "normales" Handy-Gespräch ist.
- Wahre Begebenheiten
Geld zurück bekam eine teltarif-Leserin von der Firma
Teleflash, nachdem sie deren Anwalt mit
einer Zivilklage gedroht hatte. Teleflash hatte im Frühjahr 1999
werbefinanziertes Telfonieren angeboten und für die Freischaltung
38 Mark kassiert. Dabei konnten die Kunden entweder gar nicht
oder höchstens ein bis zwei Wochen den ansonsten kostenlosen, da
werbefinanzierten Dienst nutzen.
Regen Zuspruch bei den teltarif-Lesern fand eine
Meldung über unkorrekte Abrechnungen
durch Microcall. Hier sind offenbar bei nationalen Ferngesprächen
von mehr als einer Minute Länge bis zu 30 Prozent zuviel berechnet
worden. Der selbsternannte "Weltmeister"
der Reklamationsbearbeitung scheint beschäftigt zu bleiben.
- Britisch-deutsche Elefantenhochzeit
Nach monatelangem Werben, Bieten, Weigern und Zanken ist die TK-Ehe
zwischen Vodafone Airtouch und Mannesmann doch noch unfeindlich zu
Ende gegangen. Ein abermals verbessertes Angebot und die Aussicht,
anderenfalls auch unfreiwillig geschluckt zu werden, half dem
Mannesmann-Konzern, sich zu einer Fusion
mit dem britisch-amerikanischen Mobilfunkbetreiber durchzuringen.
Gesamtwert des spektakulären Deals: Über 370 Milliarden Mark.
Die Mannesmann-Aktionäre halten künftig mit 49,5 Prozent
der Anteile am Gesamt-Unternehmen eine respektable Minderheit.
Arbeitsplätze, so wurde mehrfach versichert, seien nicht in Gefahr.
- Spray-Netzwerk
Viele von Ihnen haben ihn schon gesehen - den
Spray-Navigations-Balken am oberen Rand der teltarif-Homepage.
Spray ist in Schweden vor einigen Jahren als Internetprovider und
Portalanbieter mit sehr gutem Erfolg gestartet - und mittlerweile
auch in Norwegen, Italien, Frankreich und nun in Deutschland
vertreten. Ziel von Spray ist es, ein europäisches Internetportal
aufzubauen. Als "Funky Company" legt man wert darauf, dass das
Ganze auch Spaß macht - und zwar sowohl den Angestellten als auch
den Nutzern.
Teltarif ist nur eine von mehreren Websites im Netzwerk
von Spray. Auf diesem Weg bekommen Sie ein umfassendes
Informationsangebot. Über den Spray-Bar, den alle Partnerseiten
tragen, können Sie mühelos die Themen wechseln.
Einige Leser haben kritisch bemerkt, dass der Spray-Bar beim
Laden einen Cookie im Browser setzt. Wir haben Spray bereits
darauf angesprochen und gebeten, auf dieses zu verzichten. Eine
Reaktion erwarten wir in den nächsten Tagen. Bis dahin haben Sie auch
die Möglichkeit, die Seite
http://www.teltarif.de/homepage.html
als Homepage zu verwenden, die weiterhin Bar- und Cookiefrei ist.
.
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aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
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