Liebe Leserinnen und Leser,
 |
am Dienstag ist die zentrale Behördenrufnummer 115 gestartet. Sie soll Bürger schnell und zuverlässig mit Informationen versorgen und damit unnötige oder falsche Behördengänge vermeiden. Aktuell nur in Modellregionen verfügbar, soll die 115 langfristig aus ganz Deutschland erreichbar sein und Fragen rund um Behörden-Anliegen kompetent beantworten. Knackpunkt ist derzeit aber vor allem die undurchsichtige Preisstruktur für den Anruf auf die 115, denn jeder Anbieter berechnet einen eigenen Preis. Wir beschäftigen uns im Festnetz-Teil unseres heutigen Newsletters mit der neuen Behördenrufnummer und haben den neuen Service für Sie bereits einem ersten Test unterzogen.
Im Rahmen unseres aktuellen Themenspecials "Stationäres Internet" zeigen wir Ihnen in dieser Woche, was Sie gegen eine zu geringe DSL-Geschwindigkeit tun und wie Sie das Maximale aus Ihrer Leitung herausholen können. Vielfach bedarf es nur kleiner Kniffe, die im Gegenzug aber spürbar mehr Bandbreite bringen.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre sowie beim Telefonieren und Surfen.
Ihre teltarif.de-Redaktion
Festnetz
Die einheitliche Behörden-Rufnummer 115 ist am Dienstag in den offiziellen Testbetrieb gegangen. Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) gab in Berlin den offiziellen Startschuss für das Projekt, bei dem Auskunftssuchende telefonisch schnell und einfach Antworten auf die häufigsten Anfragen erhalten sollen. Bislang ist die Rufnummer 115 aber nur aus 40 ausgewählten Regionen erreichbar, zudem gibt es keine einheitliche Kostenstruktur für Anrufe auf die 115: Die verschiedenen Telefonanbieter berechnen unterschiedlich hohe Preise, so verlangt Arcor zum Beispiel mehr als die Deutsche Telekom. Zudem können 115-Gespräche vom Handy aus bis zu 50 Cent pro Minute kosten.
teltarif.de hat den neuen Bürgerservice einem ersten Test unterzogen. Hier zeigte sich, dass auch die Mitarbeiter an der 115-Hotline mit den vielen unterschiedlichen Preisen überfordert sind: So wurden uns reihenweise falsche Preise für den Anruf zur 115 genannt. Zudem konnte das Service-Versprechen der 115 - nämlich die Annahme eines Anrufs innerhalb von 30 Sekunden - nicht gehalten werden, im Test fielen Wartezeiten von bis zu fünf Minuten an. Löblich: Die Mitarbeiter waren allesamt freundlich und konnten die gestellten Fragen beantworten. Alle wichtigen Informationen zur neuen Behörden-Rufnummer 115 finden Sie auf einer eigenen teltarif-Infoseite.
Zum Inhaltsverzeichnis
Tele2 mit der Netzkennzahl 01013 gilt seit vielen Monaten als konstant günstiger Anbieter für Orts- und Ferngespräche zur Nebenzeit. Das wird auch in den kommenden Monaten so bleiben.
Tele2 hat seine Tarifgarantie, die für alle Festnetzgespräche zwischen 19 und 7 Uhr gilt, ein weiteres Mal verlängert. Demnach werden Gespräche innerhalb des
deutschen Festnetzes bis mindestens 30. Juni nicht mehr als 0,98 Cent pro Minute kosten. Das gilt allerdings nur zwischen 19 und 7 Uhr. Wer tagsüber telefoniert - egal ob unter der Woche
oder am Wochenende -, zahlt bis zu 8,95 Cent pro Minute.
Zur Hauptzeit sollten Nutzer von Call by Call daher auf andere Anbieter ausweichen. Für Ortsgespräche empfiehlt sich hier nach wie vor die 01079 mit maximal 1,84 Cent pro Minute.
Wer über das eigene Ortsnetz hinaus telefoniert, der sollte tagsüber zur 01012 greifen. Hier werden aktuell 1,74 Cent pro Minute berechnet. Beide Anbieter haben keine Tarifgarantie,
dafür aber eine Tarifansage und sind seit längerer Zeit konstant günstig. Fürs Wochenende gilt: Wer rund um die Uhr die 01070 von Arcor wählt, macht nichts falsch. Der Anbieter bietet den günstigen Tarif an, der an den beiden Tagen gültig ist. Wer ein Handy anruft, sollte ebenfalls die 01012 nutzen. Der Minutenpreis liegt hier unter 10 Cent.
Zum Inhaltsverzeichnis
- Vorsicht bei Rechnungen von TRC Telemedia
Verbraucherschützer warnen vor Telefonsex-Rechnungen mehr...
- Auslandsgespräche bei bluerate werden günstiger
Mannheimer Callthrough-Anbieter mit neuen Tarifen mehr...
Zum Inhaltsverzeichnis
|
Sonderrufnummern: Welcher Dienst hat welche Vorwahl? 0700, 0800, 0900, 0137 oder 0180 - alles über Arten und Kosten deutscher Sonderrufnummern.
|
Internet
Nach einer rund einjährigen Beta-Test-Phase hat Microsoft Ende vergangener Woche seinen neuen Browser Internet Explorer 8 offiziell veröffentlicht. Wie das Unternehmen verspricht, soll der IE 8 der derzeit schnellste Browser auf dem Markt sein. teltarif.de hat die jüngste Version des Internet Explorer bereits getestet: Die Installation des IE 8 dauerte relativ lange und erforderte einen Reboot. Danach präsentierte sich die neue Browser-Version mit wenig Spektakulärem, sondern eher Verbesserungen im Detail. So wurde das Tabbed Browsing verbessert - beispielsweise läuft nun jeder Tab als eigener Prozess - und mit den "Webslices" eine Art personalisierter RSS-Reader integriert. Zudem soll "InPrivate-Browsing" anonymes und damit besonders sicheres Surfen ermöglichen. Alle Neuerungen des Internet Explorer 8 lesen Sie in unserem Testbericht.
Zum Inhaltsverzeichnis
- Regierung verbietet BKA Überwachung von Internet-Surfern
Überprüfung von Nutzern der BKA-Homepage nicht zulässig mehr...
- Gesetz soll Zugang zu Kinderporno-Seiten erschweren
Sperre soll bei großen Providern schon in wenigen Monaten greifen mehr...
- Klage gegen vermeintliche Internet-Betrüger abgewiesen
Richter: Internetnutzer müssen sich sorgfältig mit Webseiten befassen mehr...
- MP3HD soll Musik verlustfrei komprimieren
Neues Format bietet mehr Klangqualität, braucht aber mehr Speicherplatz mehr...
Zum Inhaltsverzeichnis
Mobilfunk
 Telefónica und Vodafone wollen ihre Masten teilen |
Die beiden Telekommunikations-Konzerne Telefónica und Vodafone haben beschlossen, Teile ihrer Infrastruktur künftig gemeinsam zu nutzen. Diese Zusammenarbeit betrifft zahlreiche Länder in Europa, darunter auch Deutschland, wo Telefónica der Mutterkonzern des Mobilfunkers o2 ist. In der Praxis wollen beide Unternehmen Kosten durch die gemeinsame Nutzung von Sendemasten, Schaltkästen, Immobilien oder Stromanbindungen einsparen und durch die größere Anzahl an Masten die Netzabdeckung erhöhen.
Nicht gemeinsam genutzt werden aber die jeweiligen Netze, wie beide Unternehmen betonen. Die Zusammenarbeit beschränke sich rein auf die passive Infrastruktur, man trete nach wie vor als Wettbewerber gegeneinander an. Da sich die Kooperation zwischen o2 und Vodafone nicht auf die Interconnection-Gebühren auswirken wird, sind keine Preissenkungen für Handygespräche zu erwarten. Alle Details zur Zusammenarbeit zwischen Vodafone und Telefónica lesen Sie in unserem ausführlichen Bericht.
Zum Inhaltsverzeichnis
- Mobile Daten: Kabel Deutschland will ein Stück vom Kuchen
o2 gilt als heißer Kandidat für Zusammenarbeit mit dem Kabelnetz-Betreiber mehr...
- Alice Mobile ab sofort auch ohne DSL-Anschluss erhältlich
Zunächst monatlich 30 MB Daten-Nutzung kostenlos inklusive mehr...
- SMS-Versand im EU-Ausland ab 1. Juli für 13 Cent
Niedrigere Preise für Datendienste und Gespräche im Ausland ab 2010 mehr...
- 60 Euro Startguthaben für Neukunden bei Tchibo mobil
Geburtstags-Aktion gilt für Neukunden vom 31. März bis 4. Mai mehr...
- BigSIM: Prepaid-Handytarif mit 8 Cent pro Minute und SMS
Start des neuen Drillisch-Resellers am 6. April geplant mehr...
- Besser Durchblick behalten: Neue Mobil-Flatrate von surfklar.de
Händler offeriert bekannten Tarif für mobiles Internet von mobilcom mehr...
- Mit Sparruf vom Handy ins Ausland zum Inlandspreis telefonieren
Mit Handy-Flatrate kostenlose Gespräche in 70 Länder möglich mehr...
Zum Inhaltsverzeichnis
|
Mobiles Internet mit dem Handy, PDA und Laptop: Alles über Technologien,
Kosten, Dienste, Handys und die richtigen Einstellungen erfahren Sie in unserem
Ratgeber.
|
Handy & Co.
| Im Überblick |
| Asus EeePC 1000HE |
| Größe (in cm) |
26,6 x 19,1 x 3,8 |
| Gewicht |
1,45 kg |
| Display |
10 Zoll |
| Betriebszeit |
max. 9,5 Stunden |
| Prozessor |
Intel Atom N280 |
| Betriebssystem |
Windows XP |
| Preis |
375 - 400 Euro |
| Stand: 25.03.2009 |
In der kommenden Woche kommt der neue Asus EeePC 1000HE in die Läden. Das neue Netbook des taiwanesischen Trendsetters soll extrem lange Akkulaufzeiten von bis zu 9,5 Stunden ermöglichen. teltarif hatte die Möglichkeit, das Gerät bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart auf Herz und Nieren zu testen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwar wiegt das Netbook durch den starken Sechs-Zellen-Akku knapp 1,5 Kilogramm, überzeugt aber mit dem sparsamen Intel Atom N280 Prozessor, der mit 1,66 GHz getaktet ist sowie einem neuen Tastatur-Design. Das neue Keyboard erreicht 92 Prozent einer normalen Standard-PC-Tastatur.
Der neue EeePC 1000HE hat noch kein UMTS-Modem integriert, besitzt aber ein WLAN-Modul, das auch den neuen Draft-N-Standard unterstützt. Zudem verfügt das Gerät über eine 1,3-Megapixel-Kamera, integrierte Lautsprecher an der Unterseite sowie einen integrierten Speicherkarten-Leser. Das Asus-Netbook wird mit Windows XP ausgeliefert und soll in Deutschland für 375 bis 400 Euro verkauft werden. Alle Details zum EeePC 1000HE sowie Bilder finden Sie in unserem Testbericht.
Zum Inhaltsverzeichnis
- Neues Apple iPhone 4G kommt offenbar Mitte Juni
Außerdem AppStore-Programme künftig auch umtauschen mehr...
- Apple iPhone 3G künftig ohne Jailbreak als Laptop-Modem nutzen
Außerdem bei AT&T in den USA iPhone 3G ohne Neuvertrag erhältlich mehr...
- Fußball-Bundesliga live und kostenlos auf dem Apple iPhone
Fußball-Radio 90elf stellt kostenlose iPhone-Software bereit mehr...
- Neoi 906e im kurzen Test: Halbes Smartphone mit stylischer Optik
Gerät in Scheckkarten-Größe zeigt überraschende Stärken mehr...
- Neue Firmware für Nokia-Smartphones E71 und E66
Aktualisierung soll vor allem für bessere Betriebssicherheit sorgen mehr...
- o2 verkauft neues Netbook Asus EeePC 1003HAG
Netbook für 49,99 Euro mit Active Data Plus und Internet-Pack L mehr...
Zum Inhaltsverzeichnis
|
Die kompakten Netbooks à la EeePC erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auf einer speziellen Ratgeber-Seite präsentieren wir Ihnen alles Wissenswerte zu Netbooks.
|
Special
 Hier kommt das DSL- Signal an: klassische Telefondose |
Viele DSL-Kunden kennen das Problem: Die Leitung ist zu langsam. Denn wer für eine Leitung mit "bis zu 16 MBit/s" bezahlt, möchte diese 16 MBit/s im Downstream möglichst auch erhalten. Dass effektiv weniger Bandbreite beim Nutzer ankommt, kann unterschiedliche Gründe haben. Dabei ist nicht immer der Provider schuld, wenn die Daten zu langsam aus der Leitung kommen. So kann beispielsweise die Verwendung von WLAN und älterer Hardware dazu führen, dass statt geschalteter 16 MBit/s beim Download nur etwa 5 MBit/s aus der Leitung kommen. Auch
wenn sich ein DSL-Kunde einen Zugang mit mehreren Nutzern teilt oder Fernsehen per Internet nutzt, kann dies zu Performance-Einbußen führen.
Doch auch das Leitungsnetz kann dazu führen, dass beim Kunden eine geringere Bandbreite ankommt als er eigentlich gebucht hat.
Das kann sowohl bei Anschlüssen mit 1 oder 2 MBit/s, aber auch bei Anschlüssen mit 16 MBit/s der Fall sein. Warum das so ist und
warum eine Leitung bei einem Provider etwas schneller oder langsamer sein kann als bei einem anderen, lesen Sie in einem
ausführlichen Artikel
aus dem aktuellen Themen-Special "Stationäres Internet".
Zum Inhaltsverzeichnis
- M-net beginnt mit großflächigem Glasfaserausbau in München
100 MBit/s im Downstream kosten unter 40 Euro mehr...
- EU-Kommissarin rügt unzureichende Internet-Versorgung
12,5 Prozent der Bürger haben keinen Zugang zu schnellem Internet mehr...
Zum Inhaltsverzeichnis
Zu diesem Newsletter
Dieser Newsletter wurde von teltarif.de erstellt. Gerne können Sie ihn an Ihre Freunde weiterschicken oder - unter Quellenangabe - einmalig ganz oder auszugsweise in anderen Medien publizieren. Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik freuen wir uns über Ihre Mail an newsletter@teltarif.de. In der Newsletter-Verwaltung können Sie den Status Ihres Abonnements einsehen, Ihre Mail-Adresse ändern oder den Newsletter abbestellen bzw. die Zustellung für eine zeitlang pausieren lassen.
Geben Sie hierzu Ihre E-Mail-Adresse in das Formular zur Abfrage des Abostatus
ein. Sie erhalten als Antwort Ihre Statusseite, auf der Sie unter den
Link 'Benutzerdaten ändern' alles weitere einstellen können, wie Ihre E-Mail-Adresse oder den Abo-Typ.
Ihre Themenwünsche:
Vermissen Sie ein bestimmtes Thema bei teltarif.de? Wenn ja, freuen wir uns auf Ihre Vorschläge. Senden Sie uns eine E-Mail an redaktion@teltarif.de!
Impressum/Herausgeber:
teltarif.de Onlineverlag GmbH, Alt-Moabit 96c, 10559 Berlin
Telefon: 030 / 453 081-400 (keine Tarifauskünfte!)
Hotline: 0900 1 330 100 (1,86 Euro pro Minute aus dem Festnetz der T-Home, CNS24)
Eingetragen beim AG Berlin-Charlottenburg, HRB 70507
Umsatzsteuer-ID: DE201038407
Geschäftsführer: Kai Petzke
V.i.S.d.P.: Kai Petzke, Alt-Moabit 96c, 10559 Berlin
Bei Interesse an einer Werbeeinblendung im Newsletter richten Sie
bitte Ihre Anfrage per E-Mail an Herrn Hein:
marketing@teltarif.de. Haben Sie Ideen
oder Hinweise zu unseren Themen und möchten mit der Redaktion von
teltarif.de Kontakt aufnehmen, freuen wir uns über eine E-Mail an
newsletter@teltarif.de.