- Neu gestalteter News-Bereich und neue Online-Suche auf teltarif
Der News-Bereich von teltarif, seit knapp einem Jahr online, hat
ein Facelifting bekommen: Er ist nun im selben Design gehalten wie
die Homepage. Ergänzt wurde eine Onlinesuche. Mit dieser können
Sie schnell eine gewünschte Nachricht wiederfinden oder einfach
nach Wissenswerten zu einem Thema suchen. Eingabefelder für die
teltarif-interne Suchmaschine finden Sie auf der Homepage sowie
auf allen News-Seiten. Wir hoffen, dadurch unser Onlineangebot
noch attraktiver zu machen. In den nächsten Wochen sind
weitere Updates geplant - unter anderem bei den Anbieterseiten
und der Tarifdatenbank. Schauen Sie also wieder mal rein auf
www.teltarif.de!
- Nationaler Preiskampf zwischen Microcall und UPX.
Es ist wieder Bewegung im Markt der günstigen Telefongespräche.
Bereits im letzten Newsletter war über
Microcall berichtet worden, die
Gespräche rund um die Uhr für 8,5 Pfennig anbieten - leider
nur per Pre-Selection. UPX legt noch
eins drauf - und bietet seit Mitte September Pre-Select auf den
neuen Tarif "Super 8" an, bei dem Deutschlandgespräche rund um die
Uhr 8,4 Pfennig pro Minute kosten. Es gilt der Minutentakt.
Wer es lieber sekundengenau haben will, wählt die "BusinessLine"
von UPX mit 10,7 Pfennig pro Minute. Entgegen ihrem Namen ist
die BusinessLine auch für Privatkunden und Call by Call zugänglich
- aber nur mit Anmeldung. Alle Details dazu wie bisher auf den
Anbierseiten auf teltarif.de.
Die Reaktion von Microcall
ließ nur ein paar Tage auf sich warten: Beim Tarif "Easy National"
wird ab 1. Oktober der Preis für Deutschlandgespräche zur Hauptzeit
auf nur noch 7,9 Pfennig pro Minute gesenkt. Damit sind
Ferngespräche bei Microcall künftig günstiger als Ortsgespräche bei
der Deutschen Telekom! Entfernung
spielt also keine Rolle mehr...
- Arcor stellt die Weichen für weitere Preissenkungen
Mannesmann Arcor hat als erste
Telefonfirma einen Interconnect-Vertrag mit der Telekom für das
Jahr 2000 abgeschlossen. Hintergrund ist, dass die vor zwei Jahren
von Postminister Bötsch festgesetzten Preise nur bis Ende diesen
Jahres gelten.
Der neue Vertrag sieht dieselben Preise vor wie bisher.
Die Verzonung ändert sich aber. So wird der Beginn der Nebenzeit von
21 auf 18 Uhr vergezogen. Am Wochenende gilt beim Interconnect
künftig ganztags der Nebentarif, während hier bisher tagsüber von
9 bis 21 Uhr der Hauptzeittarif galt.
Der neue Vertrag muss noch von der Regulierungsbehörde genehmigt
werden. Stimmt diese zu, dürfte dieses auch Signalwirkung für die
Verhandlungen der anderen Telefonfirmen mit der Deutschen Telekom
haben. Dann wäre damit zu rechnen, dass die günstigen Preise,
die bisher nur nachts gelten, sich auch werktags nach 18 Uhr
und am Wochenende durchsetzen.
- Auslandspreiskamp zwischen 01051 und Viatel.
Während der Preiskampf bei Inlandsgesprächen zwischen Firmen
abläuft, die zwar schon seit einiger Zeit auf teltarif aufgeführt
sind, aber bisher nicht unbedingt als Discounter in Erscheinung
traten, trifft man bei Auslandsgesprächen die guten alten
Bekannten: 01051,
Viatel und KomServ.
Letztere haben bei Ihrem Servicerufnummern-Auslandsservice
01805/024 024 nun das zweite Dutzend vollgemacht, indem
Südkorea, Singapur und Taiwan aufgenommen wurden. Diese können
nun neben vielen europäischen Ländern, Nordamerika und einigen
Ländern in Fernost sowie Ozeanien zum Preis einer 01805-Nummer
erreicht werden. Dieser variiert je nach Netzbetreiber, beträgt
aber in der Regel 24 Pfennig pro Minute, von Telefonzellen
aus 40 Pfennig pro Minute.
01051 erweitert zwar nicht die
Länderliste, drückt aber die Preise weiter Pfennig für Pfennig.
Spitzenreiter sind nun die Niederlande mit nur noch 13 Pfennig
pro Minute, dicht gefolgt von Großbritannien und den USA mit
14 Pfennig. Es ist keine zwei Jahre her, da kosteten Telefonate
in die USA noch 144 Pfennig pro Minute, so schnell agiert der
deregulierte Markt! Wie bisher ist keine Anmeldung erforderlich -
einfach die 01051 vorwählen.
Ein paar Tage vor 01051 drehte Viatel
an der Preisschraube - und senkte Belgien, Frankreich, Großbritannien,
Niederlande und die USA auf 14 Pfennig pro Minute. Auch bei
Viatel gilt wie bei 01051 der Minutentakt, die Netzvorwahl von
Viatel lautet 01079.
Tesion (Vorwahl 01023, keine
Anmeldung) senkt zum 1. Oktober die Preise für Gespräche
nach Österreich, Frankreich, Italien und in die Schweiz auf
23 Pfennig pro Minute. Wie bisher kommt ein Verbindungsentgelt
von 6 Pfennig pro Gespräch hinzu, dafür wird sekundengenau
abgerechnet. Bis Ende September gilt in die genannten Länder noch
das Sonderangebot von 19 Pfennig - aber nur zur Nebenzeit werktags
nach 19 Uhr bzw. am Wochenende.
- Mobilfunk-Millionäre
In den beiden letzten Wochen haben gleich mehrere Mobilfunkanbieter
Millionfeiern veranstaltet: E-Plus begrüßte den dreimillionsten
Kunden, D2 erreicht kurz vorher die achte Million. T-D1 meldete
das Überschreiten der Millionenmarke bei den verkauften Xtra-Karten.
Bei allen Mobilfunknetzen gibt es zusammen nun mehr als
19 Millionen Verträge. Tendenz: Weiterhin stark steigend.
In den Netzen D1 und D2 sind bereits derart viele Nutzer, dass
neue Rufnummern vonnöten werden. Neben der 0171 und der 0170 wurde
nun auch die 0175 dem D1-Netz zugewiesen. D2 belegt 0172, 0173
und neu die 0174. Es dürfte aber noch etwas dauern, bis aus den
neuen Rufnummernbereichen auch Nummern an Endkunden verteilt werden.
- Vorausbezahlte Mobilfunkkarten immer billiger
Zur Zeit spielt sich die Konkurrenz im Mobilfunkbereich hauptsächlich
über die vorausbezahlten Karten ab. Hier war T-D1 vor zwei Monaten
mit der Einführung der "Nummer 1" für die Xtra-Card vorgeprescht.
Zu dieser im D1- oder Festnetz frei wählbaren Rufnummer kosten
Telefonate rund um die Uhr 38 Pfennig pro Minute. Jetzt bedankt
sich die Deutsche Telekom bei den Kunden für das rege Interesse
an Xtra mit einem Sonderangebot: Im Oktober werden lediglich
18 Pfennige pro Minute berechnet. Damit sinkt der Preis für
Mobilgespräche bei T-D1 vorübergehend unter den für Festnetzgespräche
bei der Muttergesellschaft Deutsche Telekom
zur Hauptzeit.
Bereits vor einer Woche hatte E-Plus die Preise bei Free & Easy
Weekend gesenkt. Nach 20 Uhr und am Wochenende kosten
netzinterne Gespräche nun nur noch 29 Pfennig, während der
Hauptzeit fallen 69 Pfennig pro Minute an. Verbindungen ins
Festnetz und andere Mobilnetze wurden ebenfalls etwas günstiger
und kosten nun DM 1,69 in der Hauptzeit und DM 0,69 sonst.
Getreu dem Namen der Karte bleibt der günstige Wochenendpreis für
Verbindungen ins Festnetz bestehen: 29 Pfennig pro Minute.
Bei Viag Interkom (E2-Netz) entfällt der bisher berechnete
Verbindungspreis, wenn man im D1-Netz eingebucht ist und ein Anruf
auf die Mailbox weitergeleitet wird. Bisher war das eine kleine
Gebührenfalle, denn Viag-Handies buchen sich je nach Verfügbarkeit
in das E2-Netz oder das D1-Netz ein. Damit erreicht Viag die
beste Netzabdeckung Deutschlands, wie die Zeitschrift "connect" vor
kurzem in einem Test ermittelt hatte. Grundsätzlich gelten auch in
beiden Netzen dieselben Tarife. Gespräche aus dem Viag-Netz werden
allerdings im 10-Sekundentakt abgerechnet, während beim D1-Roaming
ein Minimum von 60 Sekunden gilt.
Bevor das Direktroaming mit D1 ermöglicht wurde, bediente sich
Viag des Umweges über die Schweiz: Der Kunde erhielt eine SIM-Karte,
die sich über eine Extra-PIN als Karte der Schweizer Swisscom
ausgab, mit der man aufgrund internationaler Roaming-Verträge in
allen Mobilnetzen Deutschlands telefonieren konnte. Dieses
"Swisscom-Roaming" dürfte seinem Ende zugehen. So hat Viag erstmals
SIM-Karten ausgeliefert, bei denen dieses nicht mehr möglich ist.
Ohne Grundgebühr, aber trotzdem nicht Prepaid, sind drei neue
Mobilfunk-Angebote von Victor Vox.
Bei diesen bezahlt man in etwa dieselben Preise, wie bei den an
Privatkunden gerichteten Einsteigerverträgen der Netzbetreiber.
Der Wegfall der Grundgebühr hat jedoch zwei Haken: Das Handy muss
man selber mitbringen - und Monat für Monat gilt ein Mindestumsatz
von DM 24,- (E-Plus-Netz) bzw. DM 29,- (D-Netze).
- So lange surfen, wie man will - für zwei Hunderter im Monat
Sylin-Tek bietet unter dem Namen Surf1 eine echte Flatrate
an. Pro Monat sind allerdings
DM 359,- zu entrichten - mit Sicherheit kein Pappenstiel.
Die Flatrate lohnt sich somit nur für hartnäckige Freaks, die länger
als sechs Stunden pro Tag online sind. Andernfalls ist Internet
by Call die günstigere Variante. Auch die lange Laufzeit von einem
Jahr dürfte viele Nutzer vor Sylin-Tek abschrecken. Unterschreibt
man für zwei Jahre, sinkt der monatliche Preis auf DM 259,-,
bei drei Jahren Laufzeit bezahlt man "nur" noch DM 199,-.
Es ist fraglich, ob man im schnellebigen Festnetzbereich eine derart
lange Laufzeit akzeptieren sollte: In zwei bis drei Jahren dürften
Flatrates für unter DM 100,- bundesweit angeboten werden.
Denn erste derartige Angebote gibt es bereits in einigen Regionen,
siehe den nächsten Abschnitt.
Ecore wollte sein Produkt "Internet Unlimited" erst im November
starten. Zur Zeit läuft eine Pilotphase mit einer beschränkten
Kundenzahl, um das Surfverhalten zu studieren und danach den
endgültigen Preis festzulegen. Doch nun hat man dem Druck der Kunden
- oder dem des Marktes - nachgegeben, und startet ab Mitte Oktober
mit einem "Internet Unlimited Alpha". Der monatliche Preis beträgt
DM 299,-, die Einrichtung DM 249,-. Zu welchen Konditionen
man dann später auf das endgültige "Internet Unlimited" wechseln
kann, steht noch nicht fest - es sollen laut Ecore aber höchstens
DM 299,- werden. Vorteil von Ecore im Vergleich zu Surf 1: Man
legt sich nicht auf ein Jahr fest, sondern kann monatlich kündigen.
- Regionale Flatrates ab DM 29,- im Monat
In der westsächsischen Stadt Werdau hat die Firma Ost Tel Com
ein eigenes Kabelnetz verlegt - und bietet demnächst über dieses
auch Internetdienste an. Ein 50-Megabyte-Paket kostet DM 29,-
im Monat, 100 MB kommen auf DM 49,-. Die Onlinezeit ist
hingegen kostenlos. Das macht das Angebot vor allem für Onlinechats
interessant. Mit der richtigen Chatsoftware dauert es selbst in
einem geschwätzigen Chatraum Stunden, bis ein Megabyte voll ist.
Für umfangreiche Downloads ist das OstTelCom-Angebot hingegen
weniger interessant. Zwar ist das Netz mit bis zu 768 kbit
pro Sekunde schön schnell, mit DM 0,49 pro Megabyte aber auch
sehr teuer. Bei Internet-by-Call über ISDN kommt ein Megabyte
hingegen nur auf ca. 10 bis 20 Pfennig, je nach Minutenpreis
und Verbindungsqualität.
In Leipzig verlangt die PrimaCom DM 99,- pro Monat,
ebenfalls für den Onlinezugang über Kabel. Hier hat PrimaCom noch
kein Volumenlimit genannt - behält sich dieses aber vor.
In Berlin ist es nicht das Fernsehkabel, sondern das Telefonkabel
der Berlikomm, dass den Weg zur
Flatrate ebnet. Bei allen folgenden genannten Anbietern braucht
man dazu einen Anschluss bei der BerliKomm.
IN-Berlin bietet etwa eine Flatrate
für DM 244,48 an. Zu diesem Preis kann man nicht nur beliebig
lange online gehen, sondern ist auf Wunsch auch jederzeit aus dem
Netz erreichbar (Rückruf des Providers). Wer es eine Nummer kleiner
will, bekommt ein 100-Stunden-Paket für DM 97,79 im Monat.
Bei MiND und
Bembel gibt es ein night-Paket, bei dem
man täglich zwischen 22 und 6 Uhr für pauschal DM 77,-
im Monat surfen kann. Will man bereits ab 18 Uhr online,
verdoppelt sich der Preis fast auf DM 142,-
Die günstigste Angebot in Zusammenarbeit mit Berlikomm
dürfte weiterhin sireco bieten: 100 Onlinestunden im Monat
für DM 50,-. Ist man länger online, werden DM 1,20 pro
"Überstunde" berechnet.
- Leichte Preissenkungen bei Internet by Call
Beim Internet by Call bewegen sich die Preise um Zehntelpfennige.
So bietet Federle, die nun unter Networking
People Internet Communications GmbH firmieren, Internet nach
18 Uhr für 4,75 und nach 21 Uhr für 3,8 Pfennig
pro Minute an. Ginko hat die
Preise vereinheitlicht und verlangt nun 5,9 Pfennig
von 5 bis 21 Uhr und 4,9 Pfennig nachts.
KDT senkt beim "BusinessNet" auf
4,8 Pfennig rund um die Uhr im Sekundentakt. Beim Private-Tarif
gelten sogar 4,5 Pfennig tagsüber bzw. 3,0 Pfennig nach
21 Uhr - aber nur während der ersten fünf Onlinestunden.
Danach werden pro Minute 5 Pfennig Aufschlag berechnet -
bis nach 16 Stunden und 40 Minuten wieder derselbe Preis
erreicht wird, wie anfangs.
Für lange nächtliche Sessions sind vor allem die Provider zu
empfehlen, die über ein Ortsgespräch erreicht werden. Bisher war
das vor allem Dellnet, nun ist auch
Comundo dazugekommen. Das Ortsgespräch
für die Einwahl kostet 3 Pfennig pro Minute, wird aufgrund
der 12-Pfennig-Einheiten der Deutschen
Telekom allerdings im ungünstigen 4-Minutentakt abgerechnet.
Wählt man den Optionstarif Select 5/30,
sinkt der Minutenpreis auf 2,1 Pfennig. Allerdings fällt
dafür eine extra-Grundgebühr von DM 5,- im Monat an. Diese
rechnet sich ab ca. zehn nächtlichen Onlinestunden im Monat.
- In eigener Sache: Stellenangebote
Teltarif hat sich als Infomedium fest etabliert - und sucht nun
Mitarbeiter, um unseren Service weiter zu verbessern. So ist
in Berlin ein Ausbildungsplatz für eine(n) Fachinformatiker/-in,
Fachrichtung Anwendungsentwicklung zu besetzen. Bewerben können sich
Absolventen/-innen der Realschule oder des Gymnasiums, die Interesse
an Computern haben. Weitere Stellen: Ein(e) Sekretär/-in in
Berlin, ein(e) Redakteur/-in ebenfalls in Berlin sowie ein(e)
Marketing-Praktikant/-in in Göttingen. Die vollen
Stellenausschreibungen finden Sie online unter
http://www.teltarif.de/ .
Die Preisspirale dreht sich weiter und in Sachen "Flatrate" ist
nun zum ersten Mal Bewegung sichtbar. Hoffen wir im Interesse
aller Onlinenutzer, dass die Fixpreisangebote schnell günstiger
werden - DM 300,- monatlich dürfte nur für eine Minderheit
von Interesse sein.
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