Newsletter Sonder-Newsletter von teltarif.de / 1 Jahr Mobilfunk-Discount in Deutschland vom 30.05.2006
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 30.05.2006 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Mobilfunk-Discounter: Wo ist der Einstieg derzeit am günstigsten?
  2. Gratis-Handy mit Laufzeitvertrag ist oft zu teuer
  3. Mobilfunk-Discounter: Geschäftsmodelle und Zukunftsperspektiven
  1. Mobilfunk-Discounter: Wo ist der Einstieg derzeit am günstigsten?

    Der einjährige Geburtstag des Handy-Discounters simyo hat zu einer Aktionswelle beim Düsseldorfer Anbieter selbst und den Mitbewerbern geführt. Alle Anbieter buhlen derzeit um Neukunden und machen mit verschiedenen Einsteigeraktionen auf sich aufmerksam. Verschärft wurde der Wettbewerb nun auch durch die neuen Mitbewerber smobil, Rewe und Pennymobil. Doch wo bekommt man derzeit seine SIM-Karte am günstigsten und bei welchem Anbieter gibt es das meiste Startguthaben oder gar Bonusminuten?
     
    Geringer Kaufpreise versus hohes Guthaben
    Das wenigste Geld muss der Neukunde derzeit bei Tchibo, Rewe und easyMobile auf den Tisch legen. Lediglich 9,95 Euro bzw. 10 Euro im Falle von easyMobile wollen diese drei Anbieter haben. Das meiste Startguthaben gibt es dabei bei dem Discounter der easy-Group. Denn hier wird noch bis zum 6. Juni der volle Kaufpreis als Startguthaben gewährt. Bei Rewe sind es immerhin 5 Euro, bei Tchibo nur ein symbolischer Euro.

    Ebenfalls 9,95 Euro kostet debitel light. Allerdings nur, wenn man die Karte beim Lebensmitteldiscounter Plus kauft. Sonst kostet sie 19,95 Euro. Das Startguthaben ist dabei identisch: 10 Euro sind auf der Karte. Mit 19,95 Euro ist auch das obere Limit der Kaufpreise erreicht. Teurer ist im Discount-Bereich keine Karte. Doch als Startguthaben gibt es bei den verschiedenen 19,95 Euro-Anbietern zumeist nur etwa 10 Euro, wie die weiteren Discounter Schwarzfunk, Viva oder ALDI zeigen.

    Mit 19,95 Euro zwar ebenfalls am oberen Limit der Preisspanne, aber mit der Geburtstags-Aktion und 20 Euro Startguthaben gleichzeitig wieder günstig, ist simyo. Denn hier gibt es durch die Aktion noch bis zum 6. Juni mehr Startguthaben als die Karte kostet. Gleiches gilt für den Postpaid-Tarif von simply. Wer hier noch bis morgen, 31. Mai, bei der Bestellung das Aktionskennwort "Testsieger" eingibt, bekommt 20 Euro Guthaben für einmalig 19,95 Euro. Beim Prepaid-Tarif sind es bei simply durch das Kennwort 15 Euro Guthaben für 15,50 Euro. Ohne Kennwort bzw. ab 1. Juni ist das Startguthaben hier jeweils 5 Euro niedriger.

    Mit einem Kaufpreis von 14,95 Euro bzw. 14,99 Euro liegen Pennymobil und smobil in etwa auf dem Niveau von simply Prepaid. Das Startguthaben liegt jeweils bei 5 Euro.
     
    blau.de und klarmobil und das runde Leder
    Neukundenaktionen der anderen Art halten derzeit blau.de und klarmobil bereit. Die beiden Discounter konzentrieren sich bereits heute auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft und sagen "Holland bezahlt die Rechnung" oder rufen die "Jubelminuten" aus. Konkret bedeutet das bei klarmobil, dass jeder Kunde, der bis 9. Juli bestellt, von jedem Tor, das die Niederlande einstecken muss, profitiert. Denn für jeden Treffer, den die Gegner von unserem Nachbarland schießen, bekommt der Kunde 10 Freiminuten. Zusätzlich gibt es 10 Euro normales Startguthaben. Bei blau.de sieht das ähnlich aus, nur dass man hier nicht hoffen muss, dass der Erzrivale schwach ist, sondern dass die eigene Mannschaft stark ist. 5 Minuten zusätzlich gibt es für jedes Tor der Deutschen, jedoch mindestens 60 Freiminuten - also 9,60 Euro Extra-Guthaben. Anders als bei klarmobil ist es jedoch möglich, dass diese Sonderaktion noch während der WM von einer anderen Aktion abgelöst wird.
     
    Fazit
    Unterm Strich machen also derzeit blau.de, easyMobile und simyo die besten Einstiegsaktionen. Hier gibt es den Kaufpreis (fast) komplett als Guthaben zurück. Wer möglichst wenig für seine neue SIM zahlen möchte, kann unterdessen derzeit Tchibo, Rewe oder ebenfalls easyMobile nutzen.

    Wer seine Karte auch über das Startguthaben hinaus nutzen möchte, sollte allerdings nicht nur auf einen günstigen Einstiegspreis, sondern auch einen günstigen Minutenpreis achten. Denn der günstigste Einstieg nutzt nur wenig, wenn die Gesprächsminute dann mehr als bei anderen Anbietern kostet. Welcher Discount-Anbieter dabei ihrem Telefon-Verhalten am ehesten entspricht, können Sie in unserem Mobilfunk-Profilrechner unter http://www.teltarif.de/mobilfunk-profilrechner ermitteln.

  2. Gratis-Handy mit Laufzeitvertrag ist oft zu teuer

    Vor allem die Angebote der Mobilfunk-Discountanbieter sorgten im letzten Jahr für eine Preissenkung für das mobile Telefonieren um 12 Prozent. Mehr als eine Million Kunden nutzen bereits die Angebote der neuen Anbieter. Im Rahmen des Specials "Ein Jahr Mobilfunk-Discount in Deutschland" haben wir die Angebote der Mobilfunk-Discounter nicht nur untereinander sondern auch mit den Offerten der Netzbetreiber verglichen. Berücksichtigt wurden dabei die Gesprächskosten über 24 Monate hinweg, ebenso wie der jeweilige Anschaffungspreis für ein neues Handy. Das Ergebnis mag überraschen: Für den Zeitraum von 24 Monaten ist nicht etwa das Handy für wenige Euro vom Mobilfunknetzbetreiber das günstigere Angebot, sondern der reguläre Kauf des Handys in Verbindung mit einer Mobilfunk-Karte bei einem Discountanbieter. Mit einer SIM-Karte bei einem Discountanbieter spart man über 24 Monate gesehen häufig zwischen 200 und 350 Euro - Geld, dass häufig für den Kauf eines schicken, neuen Handys reicht.

    Weitere Informationen und zahlreiche Beispielrechnungen lesen Sie online unter http://www.teltarif.de/discounter-im-vergleich .
     
    Häufiger Einsatz im Ausland kann teuer werden
    Doch leider sind die Angebote der Prepaid-Discounter noch nicht in allen Bereich preislich Spitze. Worauf man beispielsweise auf der nächsten Urlaubsreise achten muss, wenn man unterwegs mit einer Prepaidkarte telefonieren oder SMS-schreiben will, haben wir in unserem aktuellen Ratgeber zusammengefasst: http://www.teltarif.de/prepaid-im-ausland .

  3. Mobilfunk-Discounter: Geschäftsmodelle und Zukunftsperspektiven

    Im Rahmen unseres Themenspecials rund um Mobilfunk-Discounter haben wir uns die verschiedenen Geschäftsmodelle der Anbieter angesehen. Anders als beim Tarifmodell an sich sind hier deutliche Unterschiede zu erkennen. Als Discounter, der mit seinem Geschäftsmodell vor allem auf das Internet setzt, lebt simyo in erster Linie von seinem Internetauftritt. Anders als bei klassischen Mobilfunkanbietern hat simyo keine Läden oder weitere Verkaufsstellen, an denen der Kunde das Produkt einfach aus dem Regal nehmen kann. Die simyo-Karten können nur im Internet gekauft werden. Das ist zum einen ein großer Vorteil, weil der Aufwand entfällt, entsprechende Partner an den jeweiligen Standorten zu finden bzw. selbst solche Standorte unterhalten zu müssen. Auf der anderen Seite bleibt das Produkt in gewisser Weise virtuell, bis der Kunde die simyo-SIM-Karte tatsächlich in der Hand hält. Gerade bei älteren Menschen und jenen, die dem Vertrieb über das Internet noch skeptisch gegenüberstehen, kann sich dies in der ein oder anderen Situation als Nachteil herausstellen.

    Andere Anbieter gehen andere Wege. debitel light und blau.de beispielsweise setzen auf Kooperationen mit Handelsketten. debitel-light kann man so auch beim Lebensmitteldiscounter Plus kaufen, blau.de bei knapp 1 000 Mobilfunk-Fachhändlern und beim Lebensmitteldiscounter Norma, weitere Kooperationen sind bei beiden Anbietern in Planung. debitel light wird auch über das Internet angeboten, interessanterweise sollen die Kosten für die Kundengewinnung über das Internet bei debitel light aber höher sein als im klassischen Ladengeschäft. Dahinter steckt ein ganz anderes Geschäftsmodell, obwohl die Grundeinstellung, nämlich ein einfaches und durchschaubares Angebot zu machen, bei beiden Discountern gleich ist. So sagte der debitel light-Geschäftsführer Dr. Jörg Kühnapfel gegenüber teltarif: "No Frills-Angebote sind nicht unbedingt in jedem Bereich die billigsten, sondern sie sind einfach, nachvollziehbar und fair. Und darauf kommt es uns an." Mehr dazu erfahren Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21726.html .

    Im Rahmen unserer 24-Stunden-Reportage beim Mobilfunkdiscounter simyo haben wir nicht nur einen Blick hinter die Kulissen von simyo (http://www.teltarif.de/s/s21725.html) geworfen, sondern auch die Gelegenheit genutzt, nach der Zukunft dieses Modells zu fragen. Dazu erklärte Geschäftsführer Rolf Hansen, dass simyo auf jeden Fall am Prinzip der Einfachheit festhalten werde. simyo als eine im Internet präsente Marke arbeite für ein Zukunftsmodell "simyo 2.0" genau an den Bereichen, wo bereits jetzt die Stärken eines Internet-basierten Anbieters liegen würden. simyo-Kunden ständen etwa Online-Shopping oder dem Online-Banking und weiteren Internet-Anwendungen offen gegenüber. Zum anderen kämen die Kunden regelmäßig auf die simyo-Homepage und stünden schon jetzt im intensiven Dialog mit dem Unternehmen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21742.html .

    Zudem veranstalteten wir auch eine Live-Diskussion mit der Geschäftsführung von simyo in unserem Forum. Dabei nutzten viele unserer Leser die Gelegenheit, Fragen, Anregungen und Denkanstöße an den Prepaid-Discounter zu formulieren. Die Übersicht aller Threads in diesem Forum finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/forum/s21730/ . Außerdem interessiert uns weiterhin Ihre Meinung zum Thema Mobilfunk-Discounter. Unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21753.html laden wie Sie zur Teilnahme an unserer Umfrage ein.

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