Newsletter 15/06 vom 13.04.2006
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 13.04.2006 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Ratgeber: Breitband-Internet ohne DSL-Anschluss
  2. Fernsehen per DSL kommt: Zahlreiche neue Angebote gestartet
  3. Kostenloses Schmalband-Surfen am Ostermontag
  4. GMX-VoIP-Flatrate für sechs Monate kostenlos
  5. Aktuelles aus dem Festnetz-Markt
  6. Microsoft: Viele Patches für noch mehr Sicherheitslücken
  7. Vodafone setzt künftig auf Quadruple Play
  8. Die Billiganbieter und der Mobilfunkmarkt
  1. Ratgeber: Breitband-Internet ohne DSL-Anschluss

    Schnelles Internet wird immer noch schneller - doch wer abseits der gut versorgten Metropolen wohnt, hat noch immer das Nachsehen. Millionen deutscher Haushalte werden in absehbarer Zeit keinen schnellen Internet-Zugang via DSL bekommen. Aber es gibt Alternativen: Sie heißen TV-Kabel, Satellit, WiMAX, WLAN oder Powerline. Kunden, die ohnehin schon für einen Kabelanschluss fürs Fernsehen bezahlen, sollten ihren Kabelanbieter fragen, ob er auch Internet anbietet. Das ist inzwischen bei vielen - auch kleineren - Kabelgesellschaften der Fall. Funk-DSL und Powerline sind weniger verbreitet. Allerdings haben regionale Bürgerinitiativen schon einige Erfolge errungen, so wird beispielsweise die Gemeinde Lohra in Hessen nun komplett mit Funk-DSL versorgt.

    Im Rahmen unseres Themenmonats Breitband haben wir unter der URL http://www.teltarif.de/breitband-ohne-dsl einen Übersichtsartikel zusammengestellt, in dem wir Sie über die wichtigsten Angebote mit alternativen Internetzugangstechniken informieren.

  2. Fernsehen per DSL kommt: Zahlreiche neue Angebote gestartet

    Das Thema Fernsehen per Internet wird immer greifbarer. In dieser Woche haben diverse Anbieter den Start ihrer Plattformen für das so genannte IPTV, also Fernsehen auf Internet-Protokoll-Basis, bekannt geben. So will der Disney-Konzern in den USA die aktuellen Folgen seiner Serien "LOST" und "Desperate Housewives" online stellen. Das dürfte die Fans der Serien auch dann freuen, wenn die Ausstrahlung hier nur auf Englisch erfolgt. Aber auch in Deutschland gibt es neue IPTV-Dienste. So ist gestern mit In2movies die erste Plattform für Film-Downloads gestartet. Hier können derzeit 300 Filme gegen Entgelt herunter geladen werden. Mehr Informationen hierzu bekommen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s21264.html .

    Auch T-Online will auf den Zug IPTV aufspringen. In Kooperation mit der BBC will das Unternehmen ein Video-on-Demand-Angebot auf IPTV-Basis realisieren. Vorerst sollen etwa 20 Filmbeiträge für jeweils knapp zwei Euro zum Abruf zur Verfügung stehen. Ferner will T-Online in Zukunft auch hochauflösende Inhalte präsentieren. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Operninszenierungen wie "Carmen" von Bizet oder "Die Zauberflöte" von Mozart. Welche Mindestbandbreite für die HDTV-Programme erforderlich sein wird, steht noch nicht fest. Und auch die Deutsche Telekom plant für den Sommer den großen Roll-out beim Internet-TV. Das berichtet die Zeitschrift w&v in ihrer aktuellen Ausgabe. Danach kommt im August nicht nur die Bundesliga via Web auf die Bildschirme. Ziel von Telekom und T-Online ist darüber hinaus ein Strauß mit 100 Free- und Pay-TV-Programmen.

    Unterdessen suchen die Telekom-Mitbewerber den Kontakt zu Bundesliga-Rechte-Inhaber arena. Wie unter http://www.teltarif.de/s/s21258.html berichtet, will der Brekoverband, in dem sich viele der lokalen, alternativen Anbieter organisiert haben, eine Sublizenz mit Arena abschließen, um über die verschiedenen DSL-Leitungen der Anbieter auch Bundesligaspiele zeigen zu können.

  3. Kostenloses Schmalband-Surfen am Ostermontag

    Schmalbandnutzer können sich auf Ostermontag freuen, denn an diesem Tag kann über den Provider avivo mit seinem neuen Tarif 1-2-Online Go kostenlos gesurft werden. Normalerweise werden hier rund um die Uhr 0,78 Cent pro Minute bei Abrechnung im Minutentakt fällig. Die Einwahldaten und weitere Informationen finden Sie auf der Anbieterseite von avivo unter http://www.teltarif.de/a/avivo/go.html .

    Auch der Anbieter echtfair.de hat neue Schmalband-Zugänge eingeführt. Die vier Angebote bieten zwar zu keiner Tageszeit echte Tiefpreise, ermöglichen dafür aber für mehrere Stunden am Stück das Surfen zu akzeptablen Minutenpreisen. Gleichzeitig muss der Kunde in fast allen Tarifen keine horrenden Entgelte in den teureren Zeitfenstern befürchten. Die genauen Details finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21260.html .

    Bei dem Internetprovider dump:net kann Surfen dagegen jetzt teuer werden: Der Anbieter hat den Minutenpreis in seinem Internet-by-Call-Tarif Super6 für fast die gesamte Tageszeit auf teure 3,99 Cent erhöht. Einen günstigen Zugang bietet dagegen der Tarif X-Surf, mit dem noch bis mindestens 30. Mai für minütlich 0,72 Cent pro Minute gesurft werden kann. Details zu den dump:net-Angeboten erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21205.html .

    Der Anbieter callandoNet hat ebenfalls einige seiner Schmalband-Tarife geändert. Bei zwei Angeboten wurden die Zeitfenster verschoben, bei einem weiteren Tarif Zeitfenster neu eingeführt, so dass Nutzer hier schnell in die Kostenfalle tappen können. Zudem bietet das Unternehmen jetzt wieder ein Aktionsangebot, bei dem befristet rund um die Uhr zu günstigen Entgelten gesurft werden kann. Details zu den neuen callandoNet-Konditionen finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21208.html .

    Preiswerte Internet-by-Call-Angebote finden Sie auch mit unserem Internet-Rechner, eine günstige Einwahl ist zudem jederzeit mit unserem Discountsurfer möglich.

  4. GMX-VoIP-Flatrate für sechs Monate kostenlos

    In Kooperation mit der Zeitschrift Inside bietet GMX seine VoIP-Flatrate jetzt kostenlos für sechs Monate bei Abschluss eines Ein-Jahres-Vertrages an. Zusätzlich muss sich der Kunde für den Phone-Adapter Fritz!Box 5012 von GMX entscheiden, der mit 29,90 Euro zuzüglich Versandkosten zu Buche schlägt. Weitere Details zum GMX-Angebot und wo Sie die VoIP-Flatrate bestellen können, erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21250.html .

    DSL-Reseller Lycos verlängert sein Aktionsangebot "Surfen & Telefonieren" bis zum 11. Mai. Hierbei erhalten Neukunden zu einem VoIP-Pauschaltarif für Telefonate ins deutsche Festnetz und einer DSL-Flatrate, beide zum normalen Preis, einen günstigen WLAN-Router. Voraussetzung ist allerdings ein Resale-DSL-Anschluss von Lycos. Weitere Details erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21257.html .

    Der Voice-over-IP-Anbieter PepPhone hat den Monatspreis für seine VoIP-Sprachflatrate in die deutschen Festnetz- und Mobilfunknetze auf 79,99 Euro gesengt. Bisher war diese für monatlich 149 Euro erhältlich. Ebenfalls gesenkt hat das Unternehmen die Kosten für Gespräche zum Mobilfunk im Premium-Tarif: In alle Netze fallen jetzt nur noch 15 Cent pro Minute an. Weitere Informationen zur PepPhone-Flatrate sowie ein Vergleich zum alternativen Angebot von Strato finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21230.html .

    Strato war nach PepPhone in Deutschland erst der zweite Anbieter, der einen Pauschaltarif auch für Telefonate in alle deutschen Mobilfunknetze auf den Markt gebracht hat. Ob solche Angebote für die Telekommunikations-Unternehmen überhaupt finanzierbar sind, ist bisher jedoch ungewiss und stark vom Verhalten der Konsumenten abhängig. Einen ausführlichen Artikel zu den Risiken für die Anbieter sowie bei Flatrate-Angeboten allgemein finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21220.html .

  5. Aktuelles aus dem Festnetz-Markt

    Regelrechte vorösterliche Ruhe herrschte in der vergangenen Woche im Festnetzbereich. Nur der Call-by-Call-Anbieter 010090 machte von sich Reden, weil er seine Tarife deutlich nach unten korrigierte und nun je nach Uhrzeit für innerdeutsche Ferngespräche 1,48 oder 1,67 Cent pro Minute berechnet. Allerdings gilt es hier Vorsicht walten zu lassen: Zwar ist der Anbieter derzeit als Rund-um-die-Uhr-Empfehlung nennenswert, im gleichen Atemzug sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass es keine Tarifansage gibt. Dies ist wichtig zu wissen, da der Anbieter zur Ventelo-Gruppe gehört, die für relativ kurzfristige Tarifänderungen bekannt ist.

    Welche Anbieter sich außer 010090 eignen, um beispielsweise in der Nebenzeit noch günstiger zu telefonieren oder bei Orts-, Mobil- bzw. Auslandsgesprächen zu sparen, erfahren Sie wie immer jederzeit aktuell in unserem Tarifrechner, den Sie unter http://www.teltarif.de/tarifrechner aufrufen können.

    Kunden der Versatel, die des Öfteren ins Ausland telefonieren, können nun ein neues Ländermodul buchen. Mit dem Tarif, der monatlich 3,99 Euro zusätzlich kostet, kann günstiger in zehn verschiedene Länder telefoniert werden. Der Minutenpreis beträgt dann noch 4,5 Cent. Um welche Länder es sich handelt, können Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s21171.html nachlesen.

  6. Microsoft: Viele Patches für noch mehr Sicherheitslücken

    Microsoft hat neue Patches veröffentlicht, die eine ganze Reihe von Sicherheitslücken in Windows, Microsoft Office und Microsoft Outlook schließen. Drei der Schwachstellen bewertet der Software-Entwickler selbst als kritisch, deshalb sollten betroffene Nutzer die Updates so schnell wie möglich einspielen. Insgesamt zehn Schwachstellen werden alleine im Internet Explorer durch einen kumulativen Patch ausgebessert. Darunter befinden sich auch die im März entdeckte "CreateTextRange"- sowie zwei bislang nicht bekannte Fehler bei der HTML-Verarbeitung. Hierüber kann unter Umständen ein Angreifer die Kontrolle über einen ungepatchten Rechner übernehmen. Weitere Informationen zum jüngsten Patch-Day von Microsoft erhalten Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s21251.html .

    Noch keine wirkliche Gefahr stellt dagegen ein neuer Schädling dar: Anti-Viren-Experten haben einen neuen Virus entdeckt, der neben Windows- auch Linux-Systeme angreifen kann. Der Proof-of-Concept-Virus ist noch nicht mit Schadcode bestückt und soll zunächst nur demonstrieren, dass es möglich ist, Plattform-übergreifende Viren herzustellen. Die Erfahrung zeigt aber, dass in solchen Fällen schädliche Varianten sehr schnell nachfolgen. Mehr dazu steht in unserem Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s21227.html .

  7. Vodafone setzt künftig auf Quadruple Play

    Vor einigen Wochen berichteten wir, dass der Mobilfunkanbieter Vodafone künftig verstärkt aufs Festnetz setzen wolle. Mittlerweile hat der Vodafone-Vorstandschef Arun Sarin dem Deutschen Vorstand Thomas Geitner die Aufgabe gestellt, neue Produkte für das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk zu entwickeln. Konkrete Angaben zu einer neuen Strategie, die Sarin Ende Mai vorstellen will, gibt es zwar noch nicht, aber die deutsche Festnetz-Tocher Arcor soll eine wichtige Rolle bei der künftigen Entwicklung spielen. Allerdings plant Vodafone auch, weitere Festnetzanbieter einzukaufen.

    Analysten sehen in der Gründung des Konzernbereichs "Neue Geschäfte und Innovationen" unter Geitners Leitung einen Hinweis darauf, dass sich Vodafone ernsthaft im so genannten Quadruple Play positionieren will. Quadruple Play ist die Erweiterung des Triple Play um den Mobilfunk. Es geht also um das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk, Fernsehen und Breitband-Internet auf Basis der IP-Technik. Mehr dazu finden Sie in unser Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21196.html .

    Doch auch Vodafone selbst könnte demnächst Ziel einer Übernahme werden: Einem Zeitungsbericht soll ein Konsortium um den US-Branchenriesen Verizon und die spanische Telefonica den Kauf der britischen Vodafone prüfen. Die Käufer-Gruppe will demnach umgerechnet rund 140 Milliarden Euro für den Konzern bieten. Bei einem Kauf solle Verizon das Vodafone-Geschäft in den USA und Großbritannien bekommen, Telefonica das Europageschäft, Blackstone Asien und Südafrika. Es hieß allerdings auch, dass das Projekt noch in einem sehr frühen Stadium sei und auf viele Schwierigkeiten stoßen könne. Bei Gelingen wäre diese aber die bisher größte Transaktion ihrer Art.

  8. Die Billiganbieter und der Mobilfunkmarkt

    Wer Ostern nicht nur Eier, sondern auch günstige Mobilfunktarife sucht, wird noch bis einschließlich 18. April bei easyMobile fündig. In dieser Zeit packt der Prepaid-Discount-Anbieter noch fünf Euro Gesprächsguthaben zum Starterpaket dazu. Mit dem Osterbonus erhält der Kunde also anstatt bisher 10 nun 15 Euro Gesprächsguthaben. Das Starterpaket kostet 16 Euro. Damit kostet die neue SIM-Karte rechnerisch nur 1 Euro. Die Meldung dazu finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21173.html .

    Die Mobilfunk-Discounter sind dabei, den Mobilfunkmarkt umzukrempeln. Der größte deutsche Mobilfunkbetreiber T-Mobile erwartet noch zahlreiche weitere Billiganbieter im Markt, sieht sie in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung aber stark überschätzt. Den Artikel dazu finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s21244.html .

    Fest steht jedenfalls, dass die Billiganbieter den etablierten Mobilfunkkonzernen bereits Marktanteile abgenommen haben. Im ersten Quartal sollen sie rund eine halbe Million neue Kunden in Deutschland gewonnen haben. Damit kämen diese Gesellschaften auf insgesamt über 1,5 Millionen Nutzer und einen Marktanteil von rund zwei Prozent.

    Neues gibt es auch bei der Nummer 2 im Markt: Nach E-Plus und T-Mobile öffnet nun auch Vodafone sein Netz für die Billiganbieter. Vor wenigen Tagen schlossen die Düsseldorfer eine Kooperation mit der Drogeriekette Schlecker. Es heißt aber, dass Vodafone nun auch weiteren Billiganbietern den Weitervertrieb von Mobilfunkverträgen anbiete, um dem "Verlust von Marktanteilen zu begegnen". Mit seinem Namen und Logo wolle Vodafone aber nicht in Erscheinung treten, um den Markennamen nicht zu schädigen. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s21247.html .

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