- Festnetz: Überblick über den Call-by-Call-Markt zum Jahreswechsel
Im Festnetzmarkt ist während der Feiertage etwas Ruhe eingekehrt.
Nur auf dem
Bereich der Gespräche zum Mobilfunk unterbieten sich die
günstigsten Anbieter
nach wie vor täglich um zehntel Cent. Mittlerweile kosten
Gespräche aus dem Festnetz
zum Handy nur noch 10,7 Cent, wenn man die
010090
vorwählt. Bei
Vorwahl der 01045 oder
01026 sind
es 10,8 Cent pro Minute. Ein weiterer
Verfall der Preise ist nicht ausgeschlossen, auch wenn die
Minutenpreise schon
unterhalb des Interconnection-Preises liegen. Nur
01029
hat sich aus dem
Preiskampf verabschiedet und berechnet wieder moderate
13,5 Cent pro Minute.
Festnetztelefonate können schon seit geraumer Zeit mit der
01026 günstig geführt
werden. Zwischen 9 und 18 Uhr werden hier unter Nennung des
Preises
per Tarifansage 1,08 Cent pro Minute berechnet. Wer nach
18 Uhr telefonieren
möchte, kann die 01035 für 0,83 Cent
pro Minute bzw.
ab 19 Uhr auch Arcor (01070)
für 0,98 Cent pro Minute nutzen. Gespräche innerhalb des
eigenen Ortsnetzes
lassen sich derzeit zwischen 9 und 19 Uhr mit der
01058
oder der 01019 (freenetPhone) für
etwa
1,7 Cent pro Minute führen, nach 19 Uhr ist Arcor
mit 0,87 Cent pro Minute erneut der günstigste
Anbieter.
Zum Jahreswechsel erhöht
BT Germany, Anbieter
der Netzkennzahl 01090, die Preise
zur Nebenzeit. Statt bislang 1 Cent pro Minute werden den
Kunden fortan
2 Cent pro Minute berechnet - egal ob er ein Orts- oder
Ferngespräch führen
will. Daher gilt dieser Anbieter nicht mehr als Empfehlung für
die Silvester- und Neujahrsgrüße am kommenden Wochenende. Nach
aktuellem
Stand sollten hierfür bei
Ortsgesprächen
die 01070 für 0,87 Cent pro Minute
bzw. die 01013 von Tele2 für
0,99 Cent pro
Minute genutzt werden. Ferngespräche sind ebenfalls über Arcor
mit der
01070 für 0,81 Cent pro Minute am günstigsten.
Einige Anbieter sind in einigen Regionen überlastet. Hier
können sich betroffene
Kunden alternative, günstige Anbieter über unseren Tarifrechner
heraussuchen.
Dieser sollte auch sicherheitshalber vor dem obligatorischen
Neujahrsgruß
noch einmal nach Preiserhöhungen befragt werden, wenngleich
drastische
Erhöhungen bei den fürs Wochenende genannten Anbietern nicht zu
erwarten sind.
Den Tarifrechner können Sie jederzeit auch nach den derzeit
günstigsten
Gesprächspreisen zum Mobilfunk abfragen:
http://www.teltarif.de/tarifrechner .
- DSL: Arcor stellt ADSL2+-Preise vor, Telekom muss VDSL-Netz öffnen
Nachdem wir im Newsletter der vergangenen Woche schon über neue
DSL-Produkte
bei Arcor berichteten, hat der
Vollanschlussanbieter
aus Eschborn in dieser
Woche noch einmal nachgelegt und sein ADSL2+-Angebot offiziell
vorgestellt.
Mit ADSL2+ können die Kunden von Arcor mit bis zu 16 MBit/s
im Internet
surfen. Das Unternehmen bietet den Anschluss in den rund 300
Städten, in
denen es über ein eigenes Netz verfügt, für einen monatlichen
Grundpreis
von 35 Euro an. Interessenten können das neue Angebot ab
sofort
über die Arcor-Website buchen, die Bereitstellung wird aber nicht
vor Mitte bis Ende Januar erfolgen. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte der ausführlichen Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s19879.html .
Die Deutsche Telekom muss nach
einer
Entscheidung der EU-Kommission
ihren Mitbewerbern Zugang zu ihrer Breitbandinfrastruktur und
grundsätzlich
auch zu ihrem geplanten neuen Hochgeschwindigkeitsnetz (VDSL)
gewähren.
Die Kommission genehmigte in Brüssel eine entsprechende Regelung
der
Bundesnetzagentur. Im November hatte die deutsche
Regulierungsbehörde VDSL
aus dem Breitbandzugangsmarkt herausgenommen. Nach Intervention
der
Kommission änderte sie ihren Vorschlag jedoch. Die Telekom hatte
bisher
darauf bestanden, dass sie ihr geplantes VDSL-Netz zunächst
allein nutzen
kann und der Konkurrenz nicht zur Verfügung stellen muss. Mit
dem geplanten
VDSL-Netz sind noch größere Geschwindigkeiten möglich, wie
bislang mit ADSL2+.
Im Optimalfall können bis zu 50 MBit/s erzielt werden.
Der DSL-Provider getacom startet
kurz vor Jahresende
noch eine Preisaktion:
Neukunden, die sich bis zum 31. Dezember für die
DSL-Flatrate Providers
anmelden, erhalten am Ende der Vertragslaufzeit drei kostenlose
Nutzungsmonate
hinzu. Die DSL-Flatrate von getacom gibt es jetzt wahlweise mit
fester
oder dynamischer IP-Adresse und kostet 3,49 Euro pro Monat,
unabhängig
von der T-DSL-Anschluss-Bandbreite. Hinzu kommt nach der
Bestellung ein
einmaliger Einrichtungspreis von 29,49 Euro. Die
Mindestvertragslaufzeit
und der Abrechnungszeitraum betragen jeweils zwölf Monate. Dies
bedeutet, dass der Kunde bei Vertragsabschluß sofort 71,37 Euro
bezahlen muss.
- Vodafone: Die Talk & Web-Box im teltarif-Test
Vodafone bietet seinen
Zuhause-Telefontarif schon
seit November 2004
an. Seit März 2005 kann man mit
ZuhauseWeb im Internet
surfen. Auf der
CeBIT stellte das Unternehmen auch erstmals einen Prototypen
seiner Talk & Web-Box vor, die quasi einen drahtlosen Telefon- und
Internet-Anschluss in einem
Gerät darstellt. In die Box eingebaut sind ein Mobiltelefon für
GSM sowie eine
Laptop-Modemkarte, die neben den GSM-Frequenzen auch im
UMTS-Modus im Bereich von 2,1 GHz
arbeitet.
Zusätzlich hat die Box einen Router an Bord, der es
ermöglicht, den
UMTS-Internet-Zugang per LAN und WLAN
auf verschiedene
Computer zu verteilen. Wer den Internet-Zugang über einen
anderen Netzbetreiber
nutzen möchte, muss die GPRS/UMTS-Konfiguration entsprechend
anpassen. Im
teltarif.de-Test klappte die Internet-Verbindung unter anderem
auch mit einer
E-Plus-Karte. Allerdings ist Anschaffung
der
Talk & Web-Box nach wie vor nicht ganz billig. In Verbindung mit einem
Vertrag über
drei Monate Laufzeit verlangt der Netzbetreiber 489,90 Euro.
Wer sich für
24 Monate bindet, zahlt zwar nur 99,90 Euro, hat aber
zwei Jahre lang
keine Möglichkeit, auf eventuelle Alternativen zu den jetzigen
Vodafone-Tarifen
zu reagieren. Den ausführlichen Testbericht finden Sie unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s19913.html .
Eine kleine, aber ärgerliche Änderung gibt es für
Prepaid-Kunden von Vodafone,
die den CallYa Compact-Tarif
nutzen.
Dieser ermöglicht Standardgespräche innerhalb des deutschen
Vodafone-Netzes
bereits für 5 Cent pro Minute geführt werden. Zunächst hieß
es seitens der
Vodafone-Pressestelle, das Angebot sei unbefristet gültig.
Mittlerweile hat man in Düsseldorf
offenbar andere Entschlüsse gefasst: Vodafone gibt nun
eine offizielle Befristung der genannten Preise bis zum
16. Januar an.
- o2 verlängert Weihnachtsaktionen
o2 Germany verlängert seine
Weihnachtskampagne bis zum
16. Januar 2006. Wer bis dahin einen 24-Monatsvertrag im
Tarif
o2 Genion abschließt, erhält
beispielsweise
das Nokia 6230i inklusive
Bluetooth-Headset zum
subventionierten Preis von 29,99 Euro oder das Sony Ericsson
K600i für
19,99 Euro.
Prepaid-Neukunden erhalten beim Kauf
bestimmter o2
LOOP-Pakete ein
Startguthaben in Höhe von
10 Euro und 10 Frei-SMS pro Monat für ein Jahr sowie
zwei Jahre lang
ein monatliches Gesprächsguthaben in Höhe von 5 Euro.
Außerdem gab der Münchener Netzbetreiber bekannt, die
Tarifoption
LOOP Alltime bis zum
30. Juni 2006 zu verlängern. Damit telefonieren alle
Prepaid-Neu- und Wechselkunden für 39 Cent pro Minute rund
um die Uhr in alle deutschen Netze. Nur wenn der
Kunde sein o2 LOOP-Konto innerhalb von 12 Stunden mit
mindestens
30 Euro auflädt, telefoniert er einen Monat lang für nur
19 Cent pro
Minute rund um die Uhr in alle deutschen Netze. Mehr dazu
erfahren Sie in unserer
Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19885.html .
- ALDI Talk: Neue Aktion im Januar
Der ALDI Talk-Tarif von
E-Plus und
Medion Mobile, für
den es derzeit wie berichtet einen
Verkaufsstopp gibt,
wird schon bald wieder erhältlich sein. Der bisherige Verkauf
von Starterpaketen
und Aufladekarten für den ALDI Talk-Mobilfunktarif hat die
Erwartungen des
ALDI-Lieferanten Medion nach eigenen Angaben übertroffen. Das
Unternehmen habe
innerhalb der 14 Tage dieser Aktion 300 000 Karten
verkauft und
liege damit über den Erwartungen. Gemeint sind dabei
Aufladekarten, mit denen man
das Guthaben auf den SIM-Karten um 15 bzw. 30 Euro nachladen
kann. Zu den
Verkaufszahlen der Starter-Pakete gibt es dagegen keine
offiziellen Zahlen. In
Branchenkreisen geht man von etwa
60 000 ALDI-Talk-Nutzern aus.
Inzwischen hat ALDI bestätigt, dass die nächste
Verkaufsaktion bereits für
Januar geplant sei. Wann genau die neue Aktion starten wird, hat
der Discounter
allerdings noch nicht verraten. Hintergrundinformationen zu dem
ALDI-Angebot finden Sie in der Meldung unter den URLs
http://www.teltarif.de/s/s19880.html und
http://www.teltarif.de/s/s19886.html .
- Mobilfunk-Discounter erschließen weitere Vertriebswege
Auf den Verkaufsstop von
ALDI Talk haben der
Anbieter
Blau und die ITK-Fachhandelskooperation
aetka (gehört zur
KomSa-Gruppe) schnell reagiert. Ab sofort kann ein
Mobilfunkfachhändler, der
seine Waren bei aetka
einkauft, seinen Kunden
auch die SIM-Karte von Blau anbieten. Damit können Kunden die
Discount-Karte von
Blau.de jetzt auch im Fachhandel bekommen. Mehr dazu finden Sie
unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19891.html .
Der von E-Plus bereits im Oktober
eingeführte
Ay Yildiz-Tarif wird nun auch über
Service-Provider verkauft. Das Stuttgarter Unternehmen
debitel hat die Prepaidkarte jetzt in
ihr
Produktportfolio aufgenommen. Wie E-Plus selbst verlangt auch
debitel für die
Karte 19,95 Euro. Darin enthalten ist ein Startguthaben von
10 Euro.
Ay Yildiz richtet sich vor allem an türkische Kunden.
Gespräche innerhalb
Deutschlands und in die Türkei kosten rund um die Uhr
29 Cent pro Minute.
Bis zum Jahresende reduziert sich der Minutenpreis für
Türkei-Gespräche auf
14 Cent. Mehr zu den neuen Angeboten bei debitel erfahren
Sie unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s19883.html .
- Neue Handys nach Weihnachten
Wenn noch kein neues Handy unter dem Weihnachtsbaum lag, lohnt es
sich vielleicht,
auf die neuen Geräte zu warten, die BenQ Mobile angekündigt hat.
So soll es bald
einen K750i-Konkurrenten geben, der
dem Gerät von
Sony Ericsson von den
technischen Daten her
ganz ähnlich sein soll. Weiterhin wurde ein neues Slider-Phone
vorgestellt, das
mit E71 bezeichnet wurde. Außerdem ist von einem Klapphandy
namens Hermes C5 die
Rede. Das mit S88 bezeichnete Handy wurde mit einer
2-Megapixel-Kamera
ausgestattet. Ein MP3-Player soll auch an Bord sein. Weitere
Details und erste
Bilder zu diesen Handys finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19918.html .
Außerdem soll von BenQ Mobile demnächst ein neues
UMTS-Klapphandy auf den Markt kommen.
Das Gerät mit
der Bezeichnung SLV 140 wird mit einer 2-Megapixel-Kamera und den
üblichen
UMTS-Features wie Audio- und Videostreaming und -download und
Videotelefonie
ausgestattet sein. Das Handy wird auch einen MP3-Player
besitzen. Mehr zu diesem
Modell erfahren Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19916.html .
Erste Informationen gab es auch zum neue Linux-Handy A1200
von
Motorola. Dieses soll nicht nur mit
dem freien
Betriebssystem, sondern auch mit jeder Menge Features
ausgestattet werden,
etwa mit einer 2-Megapixel-Kamera, einem Musicplayer für die
Formate MP3, WAV,
und AAC+, einen Realplayer für MPEG4-Formate, Bluetooth und
umfangreichen
Office- und Organizer-Funktionen. Mehr zu dem Handy können Sie
unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19877.html
Mehr zu dem Betriebssystem Linux für Handys finden Sie auch in
unserer
Übersichtsnews unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19847.html .
Testberichte gab es bei uns auch in der Weihnachtswoche. So
haben wir uns
das als "Mobile Jukebox" angekündigte UMTS-Handy
TS 803 von
Toshiba
genauer angesehen. Neben seinen musikalischen
Wiedergabe-Fähigkeiten bewirbt der
Mobilfunkbetreiber vor allem das hochwertige Display mit
262 144 Farben, die 2,3-Megapixel-Kamera, die
Konnektivitäts-Möglichkeiten sowie die Akkuleistung des neuen
Geräts. Inzwischen
verkauft Vodafone das zweite
UMTS-Modell der Japaner
für mindestens 159,89 Euro in Verbindung mit einem
Mobilfunkvertrag. Ohne
Vertrag müssen die Käufer knapp 800 Euro für das TS 803
hinlegen. Um es
vorwegzunehmen: Vodafone hat bessere und günstigere UMTS-Handys
im Angebot. Für
eine bestimmte Zielgruppe kann das Gerät trotzdem interessant
sein. Den
ausführlichen Testbericht können Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19902.html
lesen.
Getestet haben wir auch das Stereo-Bluetooth-Headset Blue
BSH-100 von
Anycom.
Den Testbericht zu diesem Gerät finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s19911.html .
- Rückblende: Das Jahr 2005 im Telekommunikationsmarkt & Neujahrsgrüße
Das Jahr 2005 war eines der ereignisreichsten Jahre in der
Telekommunikationsbranche.
Dabei beschränkten sich die Aktivitäten nicht etwa auf eine
Teilbranche des Marktes,
sondern erstreckte sich über alle Bereiche des Marktes. Das ist
Grund genug für
uns, am Ende des Jahres einmal auf die zurückliegenden Ereignisse
zu blicken und
diese für Sie zusammen zu fassen.
In aller Munde war der Preissturz im Mobilfunkbereich. So
gab es einen
Preisverfall bei den Minutenpreisen, wie er bislang nicht bekannt
war.
Die Ereignisse des Mobilfunk-Discountermarktes haben wir unter
http://www.teltarif.de/s/s19915.html
zusammengetragen.
Ähnlich deutlich war aber auch der Preisverfall im DSL-Bereich.
Wurde Anfang des
Jahres noch ein relativ hoher Preis für eine DSL-Flatrate
gezahlt, so bekommt
man die Tarife, wie auch im DSL-Teil beschrieben, schon für weit
unter zehn
Euro. Eine komplette Zusammenfassung des DSL-Jahres 2005 lesen
Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s19910.html .
Und auch auf dem Festnetzmarkt tobte der Preiskampf. Hier war
das Wort "Flatrate"
ebenfalls eines der Marktbestimmenden Themen. Wie sich der Markt
2005
entwickelt hat, können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s19905.html
nachlesen.
In einem weiteren Rückblick beschäftigen wir uns mit einem Blick
auf die
Sicherheitslücken, Würmer und Viren 2005. Diesen lesen Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s19922.html .
In den kommenden Tagen blicken wir noch auf des Mobilfunkjahr
2005 jenseits
der Discounter zurück und wagen auch erste Ausblicke auf das Jahr
2006, das sicherlich
ähnlich spannenden sein wird, wie das zurückliegende. Es lohnt
sich also, teltarif.de
auch zum Jahreswechsel zu lesen. Wir wünschen Ihnen an dieser
Stelle
"einen guten Rutsch" ins neue Jahr und alles Gute für 2006.
.
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