- Im letzten Newsletter wurde bereits kurz über die
Fusionsverhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und der
Telecom Italia berichtet. Seitdem hat sich wenig bewegt:
Die Italiener haben weiterhin Angst davor, dass die größere
Telekom die kleinere Telecom schluckt. Es wird aber weiterhin
verhandelt, und es tauchten sogar neue Gerüchte auf: Angeblich
gibt es Überlegungen, einen dritten Partner aus den USA mit ins
Boot zu nehmen.
Unterdessen ist auch Olivetti weiterhin aktiv, die eine
feindliche Übernahme der Telecom Italia planen. Seit einigen
Tagen läuft das Angebot von 11,5 Euro pro Aktie. Während
einige Großaktionäre anscheinend Olivetti unterstützen, fand
das Angebot bei den Kleinaktionären kaum Zuspruch: Viele halten
es für zu niedrig. Die Zukunft der Telecom Italia ist also
weiterhin ungewiss.
- Auch TelDaFax befindet sich
intensiv auf Partnersuche. Das besondere: Laut Presseerklärung
ist TelDaFax sowohl dazu bereit, sich von einer größeren Firma
schlucken zu lassen, als auch eine kleinere Firma selber zu
übernehmen. Letzteres hatte TelDaFax Ende '98 bereits mit
dem Internet-Anbieter Geonet praktiziert. Um möglichst bald
zu einem Telekommunikations-Komplett-Angebot zu kommen, sucht
TelDaFax zur Zeit vor allem nach einem Mobilfunkanbieter; sowohl
Debitel als auch E-Plus sind als mögliche Partner im Gespräch.
- Im Februar hat teltarif im Newsletter angekündigt, Geschädigte
für eine Klage gegen epc Telecom
zu suchen. epc hatte im Spätsommer '98 sehr günstige
Telefonkarten beworben. Viele Kunden leisteten Vorkasse,
bekamen jedoch nie die versprochenen Karten übersandt. Der oder
die Verantwortlichen sind flüchtig. Große Teile des Geldes
wurden beiseite geschafft. Ein Rest von DM 124 000,-
konnte jedoch von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt werden.
Um dieses Geld an die Geschädigten zurückgeben zu können,
ist eine Klage vor einem Gericht erforderlich.
Auf die Aktion von teltarif meldeten sich über 150
Betroffene, die zusammen DM 19.500,- zurückfordern. Dazu
kommen nochmal DM 1.000,- an Auslagen (Porto und Telefon für
Mahnungen an epc usw.). Die Unterlagen sind inzwischen an Herrn
Rechtsanwalt Neumohr weitergeleitet worden, der die Klageschrift
vorbereitet.
- Zur Hauptzeit nähern sich die Preise für nationale Ferngespräche
immer stärker der Marke von 10 Pfennig pro Minute. Zum
Vergleich: Vor zwei Jahren dauerte die Einheit bei Ferngesprächen
werktags zwischen 9 und 12 Uhr gerade mal 12 Sekunden.
Das entsprach einem Minutenpreis von 60 Pfennig - das
Vielfache von dem Preis von heute!
Tele 2 hat den Unterschied
zwischen Wochenende (10 Pfennig pro Minute) und Werktagen
(15 Pfennig pro Minute) abgeschafft, und verlangt nun
einheitlich 10 Pfennig pro Minute für Ferngespräche zwischen
7 und 19 Uhr. Eine formlose Anmeldung ist erforderlich;
abends gibt es auch hin und wieder Probleme mit überlasteten
Leitungen. Es gilt der Minutentakt. Alle weiteren Angaben zu
Tele 2, wie Hotline-Nummer oder einen Link zur Anmeldung,
finden Sie übrigens auf
www.teltarif.de. Folgen
Sie auf der Homepage einfach dem Link auf Tele 2 in der
Rubrik "Anbieterinfo". Das gilt auch für alle anderen hier
vorgestellten Telefonfirmen.
Noch günstiger als Tele 2
ist weiterhin 01051 Telecom mit
9 Pfennig pro Minute. Allerdings hat 01051 immer noch
Probleme mit mangelnden Interconnect-Kapazitäten mit der Deutschen
Telekom, die bis hin zur Abschaltung bestimmter Regionen zur
Geschäftszeit gehen. Telefonate zum Mobilfunk und Auslandsgespräche
über 01051 lassen ebenfalls auf sich warten.
Auch die Telepassport-Tochter Super
24 senkt die Preise: Ferngespräche kosten ab sofort
11 Pfennig pro Minute. Es gilt der Minutentakt, eine
Anmeldung ist erfordlich. In der Vergangenheit hat Telepassport
darauf geachtet, das eigene Netz nicht zu überlasten - gut
für alle, die geschäftlich telefonieren und auf freie Leitungen
angewiesen sind.
Der Geschäftskundencarrier Axxon
hat einen neuen Tarif vorgestellt, der im Minutentakt abgerechnet
wird. Innerdeutsche Ferngespräche kosten bei diesem 11,5 Pfennig
pro Minute.
Der Regionalanbieter VEW Telnet hat
ebenfalls die Preise gesenkt. Zur Geschäftszeit kostet eine
Minute 12 Pfennig innerhalb von Nordrhein-Westfalen, bzw.
15 Pfennig nach Deutschland. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich, Kunden innerhalb des Lizenzgebietes, der nordöstlichen
Hälfte von Nordrhein-Westfalen, können sofort über die 01044 mit
VEW telefonieren. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Bei
angemeldeten Kunden wird ab der zweiten Sekunde sekundengenau
abgerechnet.
Eine Kuriosität bietet der Telepool
von Hochfranken Online: Gespräche in bis zu drei beliebig
wählbare City-Bereiche kosten 11 Pfennig pro Minute zur
Hauptzeit bzw. 7,5 Pfenig zur Nebenzeit (Minutentakt).
Normale Ferngespräche kosten 14,5 bzw. knapp 10 Pfennig pro
Minute im Sekundentakt. Telepool wendet sich an Geschäftskunden
ab einem Umsatz von ca. DM 200,- im Monat.
Der Newcomer Drillisch berechnet
14 Pfennig pro Minute für Ferngespräche im 12-Sekunden-Takt.
Wer innerhalb einer Drillisch-Superregion wohnt (zur Zeit sind
das Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und Stuttgart sowie die
City-Zone dieser Städte), bezahlt nur 10 Pfennig pro Minute.
Der Anschluss weiterer Superregionen ist geplant, die Anmeldung
ist zur Zeit Pflicht.
Nikoma hat zum 1. Mai die
Unterscheidung zwischen den Tarifen Minutentakt und Sekundentakt
abgeschafft. Für die bisherigen Nutzer des Minutentarifs
bedeutet dieses ab sofort sekundengenaue Abrechnung bei
unveränderten Basispreisen. Ferngespräche kosten beispielsweise
12 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit. Für die Nutzer
des Sekundentarifs entfällt der Aufpreis von 12%, der bisher
berechnet wurde. Nikoma ist damit zur Geschäftszeit
zusammen mit TelDaFax der
günstigste Anbieter für Call by Call mit Sekundentakt. Für
Nikoma ist eine Anmeldung erforderlich; TelDaFax kann auch ohne
Anmeldung genutzt werden (Sparvorwahl 01030). Zwar ist
Mistral mit 7 Pfennig
pro Minute noch einiges günstiger - aber das Angebot gilt nur für
Pre-Selection und nur für Geschäftskunden mit mindestens
DM 500,- Umsatz.
Mox Telecom berechnet ab sofort
nur noch 13,9 Pfennig pro Minute - sekundengenau. Eine
Anmeldung ist erforderlich. Global
Communications berechnet 15,7 Pfennig für Ferngespräche.
Grundsätzlich werden die Kunden per Pre-Selection angeschlossen.
GTS Westcom hat den Preis für
Ferngespräche zur Geschäftszeit auf 16 Pfennig pro Minute
gesenkt. Anmeldung ist nicht erfoderlich, einfach die 01085
vorwählen. Sekundentakt.
- Während zur Hauptzeit die Preise massiv bröckeln, hat sich in
den letzten Monaten an den Tarifen in den Abendstunden von 18 bis
21 Uhr bzw. am Wochenende tagsüber nur wenig geändert.
Hingegen bewirkte nachts die neue Preisvorgabe der
Deutschen Telekom von 6 Pfennig
pro Minute seit April, dass viele Anbieter nachzogen.
Telebridge geht nun
einen großen Schritt nach vorne, und senkt werktags nachts
(21 bis 8 Uhr) sowie am Wochenende durchgehend den
Tarif auf 5,5 Pfennig pro Minute im Minutentakt.
Das Angebot gilt aber nur für Pre-Selection auf einen der
Tarife Profi Bridge oder Easy Bridge. Bei beiden fällt
eine Grundgebühr von DM 2,95 sowie ein Mindestumsatz von
DM 19,- bzw. DM 39,- im Monat an. Um diesen Umsatz
zu erreichen, muss man an mindestens drei Wochenenden im Monat
jeweils zwei bzw. vier Stunden lang an der Strippe hängen.
Bei GTS WestCom sind nach
Anmeldung Gespräche werktags ab 18 Uhr bzw. am Wochenende
ganztags für 8 Pfennig pro Minute im Sekundentakt möglich.
Ohne Anmeldung (Call by Call 01085) werden 9 Pfennig
berechnet; darüberhinaus gilt in diesem Fall die Nebenzeit am
Wochenende erst nach 18 Uhr.
Der Regionalanbieter VEW Telnet
hat auch die Preise zur Nebenzeit gesenkt: Gespräche innerhalb
von Nordrhein-Westfalen sind nach 21 Uhr für nicht angemeldete
Kunde für 4 Pfennig pro Minute über die 01044 möglich. Es
wird aber im Zwei-Minuten-Takt abgerechnet! Angemeldete Kunden
haben zwar den günstigeren Takt 60/1, bezahlen dafür aber etwas
mehr, nämlich 5 Pfennig pro Minute.
- Nach den letzten Preissenkungen bilden die Ferngesprächspreise
werktags abends eine interessante Preistreppe: Zwischen 17 und
22 Uhr wird es jede Stunde um einen Pfennig billiger:
17 Uhr: 01051 (ohne Anmeldung) 9 Pfennig, Minutentakt.
18 Uhr: Westcom (Anmeldung) 8 Pfennig, sekundengenau.
19 Uhr: Tele 2 (Anmeldung) 7 Pfennig, Minutentakt.
20 Uhr: 3U (ohne Anmeldung, 01078) 5,9 Pfennig, sekundengenau.
21 Uhr: Viag Interkom (ohne Anm., 01090) 5 Pfennig, Minutentakt.
22 Uhr: Mobilcom (ohne Anmeldung, 01019)
4 Pfennig, Minutentakt.
- Bei internationalen Gesprächen gibt es immer mehr Angebote
zwischen 20 und 30 Pfennig pro Minute. Eine genaue
Aufstellung der günstigsten pro Land ist allerdings im
Umfang dieses Newsletters kaum möglich - verwenden Sie im
Zweifelsfall die Tarifdatenbank
auf Teltarif.
COLT Telecom richtet sich mit
dem neuen Produkt "best
international" an Geschäftskunden. Über ein Dutzend Länder
ist bei diesem Tarif für unter 30 Pfennig pro Minute
erreichbar - sekundengenau abgerechnet. Dafür sind nationale
Gespräche vergleichsweise teuer.
Auch Viatel hat die Preise für
die Euro-Nachbarn Belgien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande
und die Schweiz gesenkt - allerdings "nur"
auf 37 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit und 33 Pfennig
sonst. Die USA kosten nun rund um die Uhr 24 Pfennig pro
Minute. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; einfach die 01079
vorneweg wählen. Nach den ersten 30 Sekunden wird
sekundengenau abgerechnet.
PTI hat die Zone des "Prima Call"
deutlich erweitert, so dass nun folgende Länder für 29 Pfennig
in der Minute erreichbar sind: Belgien, Dänemark, Frankreich,
Großbritannien, Italien, Monaco, Niederlande, Österreich, Schweden,
Schweiz, Spanien sowie Kanada und die USA. Eine Anmeldung ist
erforderlich, es wird sekundengenau abgerechnet.
Auch Mox hat neue internationale
Preise vorgestellt. Interessant ist hier vor allem die
Nebenzeit zwischen 21 und 8 Uhr: Großbritannien und die
USA kosten zu dieser 19,9 Pfennig pro Minute,
Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien,
Kanada, Luxemburg, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich
Schweden, Schweiz und Spanien 25,9 Pfennig pro Minute,
jeweils im Sekundentakt. Anmeldung erforderlich.
Bei Drillisch kosten Belgien,
Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien (allerdings
ohne Nordirland), Hongkong, Kanada, Niederlande, Norwegen,
Schweden, Schweiz und die USA (ohne Hawaii und Alaska) nur
22 Pfennig pro Minute. Für 33 Pfennig pro Minute
sind ein weiteres Dutzend Länder im Angebot. 12-Sekunden-Takt,
Anmeldung erforderlich.
Auch KDD Conos hat mit dem
Business Call Far East neue
Auslandstarife vorgestellt. Die Preise sind jedoch mit
beispielsweise 49 Pfennig für Euro Center (Belgien,
Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Vatikanstaat)
deutlich höher als bei den anderen oben vorgestellten Firmen.
Nach Aussage von KDD-Conos bemüht man sich aber, dem Kunden
immer einwandfreie Leitungen zur Verfügung zu stellen,
während Konkurrenten in Einzelfällen die Gespräche so stark
komprimieren würden , dass man sein Gegenüber kaum noch verstehen
könne. Teltarif empfiehlt trotzdem, es erstmal mit einem der
Billiganbieter zu probieren. Wenn man mit der Gesprächsqualität
nicht zufrieden ist, kann man immer noch zu einer teureren Firma
wechseln.
- Im Markt für Calling Cards ist in den letzten Wochen Ruhe
eingekehrt. Die frühere Hauptanwendung - Telefonate vom
Mobilfunk zum Festnetz - ist aufgrund der drastisch gestiegenen
Handyzuschläge kaum mehr sinnvoll. Allerdings zeichnet sich
Besserung ab: Das EU-Kartellamt hat gerade ein Verfahren gegen
diverse Mobilfunknetzbetreiber wegen zu hoher Auszahlungssätze
bei Verbindungen aus dem Festnetz abgeschlossen. Auch die
deutschen Mobilfunkprovider waren betroffen. Nun will die
Regulierungsbehörde dafür sorgen, dass die Auszahlungssätze
bald sinken. Das würde auch die Handy-Zuschläge bei 0800
wieder reduzieren.
Bisher konnte die Karte von o.tel. ohne Zuschlag benutzt
werden. Ab Juni ist damit Schluss. Handy -> Festnetz oder
Festnetz -> Handy kostet dann DM 1,49 pro Minute, Handy ->
Handy sogar DM 1,99. Da ist es im Zweifelsfall billiger und
auch komfortabler, ohne Karte direkt vom Handy aus zu wählen.
Die Taktung wird insofern verschlechtert, als künftig immer
mindestens eine Minute abgerechnet wird. Bisher galt der
Sekundentakt.
Einen Trick für günstige Gespräche vom Handy ins Festnetz
oder ins Ausland benutzt Komtel
Telecommunication Services: Ein Anruf bei einer 01805-Nummer
kostet nämlich im D1-Mobilnetz bei vielen Verträgen tagsüber
weniger als ein Anruf bei einer normalen Festnetznummer.
Komtel TS kann über 01805/036 036 erreicht werden, von
dort aus kann man sich dann ohne zusätzliche Kosten zu einer
beliebigen Nummer im deutschen Festnetz weiterwählen. Allerdings
bezahlt man für die 01805-Verbindung bereits, während das zweite
Gespräch aufgebaut wird. Auf 01805/024 024 bietet Komtel TS
bereits seit einiger Zeit einen Auslandsservice an. Auch hier
ist die Einwahl vom Handy aus möglich - in der Regel deutlich
günstiger, als ein direktes Auslandsgespräch vom Handy. Fazit:
Ein cleveres Produkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich;
der Dienst wird bei der ersten Einwahl (am besten vom Festnetz
aus) vom Telefoncomputer erklärt.
First Telecom, Calling-Card-Spezialist,
steigt ab Juni '99 ins Festnetz ein. Geplant ist Call by Call
ohne Anmeldung über die 01039. Die Preise stehen aber noch nicht
fest.
- Zum Muttertag (9. Mai) beschenkt die Citykom Münster ihre Kunden:
Nah- und Ferngespräche kosten an diesem Tag nur die Hälfte, also
zwischen 1,2 und 2 Pfennig pro Minute (Nahgespräche) bzw.
5,5 Pfennig (Fern).
- Viag Interkom geht beim
Internettarife-Senken mit, und reduziert den Tarif für
Planet Interkom auf 6 Pfennig
pro Minute. Es gilt weiterhin ein monatlicher Mindestumsatz
von DM 6,-. Dafür ist eine eigene E-Mail-Adresse und
Webspace bereits enthalten.
Super 24 verlangt ab sofort
nur noch 5,5 Pfennig pro Minute für Verbindungen ins Netz
der Netze. Einen Mindestumsatz gibt es nicht, der Internetzugang
ist gleich enthalten, wenn man sich bei Super 24 für Telefonie
freischalten lässt.
ISIS bietet seinen Kunden
einen ganz besonderen Service: Bei jeder Einwahl ins Internet
sind die ersten 30 Sekunden umsonst. Man kann also
kostenlos mal schnell seine E-Mail holen oder nachschauen, ob
es eine neue News auf teltarif gibt. Entscheidet man sich dann
doch, länger online zu bleiben, ist der Preis mit 1 bis
2 Pfennig pro Minute ebenfalls deutlich günstiger als
anderswo. Allerdings ist für diesen Service ein kompletter
Wechsel des Anschlusses zu ISIS erforderlich.
- Teleflash hat Ende '98 und Anfang
'99 groß angekündigt, kostenlose Telefongespräche zu ermöglichen,
indem regelmäßig Werbung eingeblendet wird. Dagegen opponiert
jedoch der Verbraucherschutzverein, da der oder die Angerufene
diese Werbung über sich ergehen lassen muss, ohne dieser
zugestimmt zu haben. Telefonwerbung ist grundsätzlich in
Deutschland verboten. Teleflash hatte als Reaktion auf die
Einwände des Verbraucherschutzvereins den Dienst abgeschaltet.
Ein erster Gerichtstermin in dieser Sache ist am
12. Juli angesetzt. Er wird aber wahrscheinlich noch keine
Entscheidung bringen. Grundsatzentscheidungen können sich
über Jahre hinziehen, bis diese durch alle Instanzen sind.
Problematisch ist, dass viele Kunden eine Registrierungsgebühr
von DM 38,- an Teleflash bezahlt haben, und dennoch nicht
telefonieren können. Bisher hat kein teltarif-Leser berichtet,
das Geld zurücküberwiesen bekommen zu haben, obwohl etliche
Leser Teleflash dazu aufgefordert haben. Anscheinend setzt man
bei Teleflash auf Zeit.
Es hat sich also wieder einmal viel bewegt. Wenn Sie jemanden kennen,
der immer noch "teuer" telefoniert, schicken Sie ihr oder ihm doch
einfach diesen Newsletter weiter. Oder empfehlen Sie die Website
www.teltarif.de. Ansonsten wünscht Ihnen das teltarif-Team einen
Schönen Tag bzw. einen Guten Abend - je nachdem, wann Sie diesen
Letter gerade lesen.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
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