Newsletter 45/02 vom 07.11.2002
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 07.11.2002 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Nokia: Sechs neue Handys und zahlreiche Zubehörteile vorgestellt
  2. Nokia setzt auf mobile Spielekonsolen
  3. Die Rufnummer-Mitnahme kann teuer werden
  4. T-Mobile: "alte" Tarife nicht mehr erhältlich
  5. Neu bei o2: Flash-SMS und MMS
  6. LOOP-Kunden können ihre Nummer behalten
  7. Quam now: Nicht verbrauchtes Guthaben wird zurückerstattet
  8. Schmalband-Internet könnte bald wieder teurer werden
  9. Aktionstarife für Schmalband-Internet
  10. tlink räumt Probleme bei DSL-Zugang ein
  11. Telefonate nach China sind deutlich teurer geworden
  12. Tariferhöhungen bei Gesprächen aus Telefonzellen der Telekom
  1. Nokia: Sechs neue Handys und zahlreiche Zubehörteile vorgestellt

    Nokia, Marktführer bei den Mobiltelefonen, hat in dieser Woche sechs neue Handys und zahlreiches Zubehör vorgestellt. Die Telefone decken alle Marktsegmente ab und haben passend zur bisherigen Namensgebung von Nokia die Nummern 2100, 5100, 6100, 6800, 7250 und 8910i erhalten. Aufgrund der Vielzahl an Geräten gehen wir im folgenden nur kurz auf einige Highlights ein. Alle Geräte und das Zubehör finden Sie ausführlich online dargestellt.

    Durch ein eigenwilliges Design fällt das neue Messaging-Handy 6800 auf: Das Handys verfügt über eine vollständige Tastatur, die jedoch erst durch Aufklappen der Abdeckung sichtbar wird. Das 122 Gramm schwere Dualband-Gerät unterstützt die schnelle Datenübertragung per GPRS und HSCSD und verfügt über einen E-Mail-Client. Durch die integrierte Java-Technik können individuelle Anwendungen und Spiele auf das Handy geladen werden. Darüber hinaus kann man MMS versenden und empfangen. Mehrstimmige (polyphone) Klingeltöne und ein integriertes UKW-Radio runden die Ausstattung ab. Das Nokia 6800 soll im ersten Quartal 2003 verfügbar sein, der Verkaufspreis steht noch nicht fest.

    Das Nokia 7250 ist ein Triband-Gerät mit integrierter Kamera und hat ein 128x128 Pixel großes Display mit 4 096 Farben. Es unterstützt ebenfalls die schnelle Datenübertragung per GPRS und HSCSD und ermöglicht den Versand multimedialer Nachrichten (MMS). Außerdem hat das nur 92 Gramm leichte Gerät ein UKW-Radio integriert und kann mittels Xpress-on-Cover den eigenen Designvorstellungen angepasst werden.

    Alle Informationen, Bilder und eine tabellarische Übersicht aller Handys finden Sie in den beiden Meldungen unter http://www.teltarif.de/s/s9190.html und http://www.teltarif.de/s/s9201.html .

  2. Nokia setzt auf mobile Spielekonsolen

    Der menschliche Spieltrieb soll dem Mobilfunkmarkt aus der Flaute helfen. Nokia will dazu mit den Top-Entwicklern und Anbietern im Gaming-Bereich zusammenarbeiten. Die neuartigen Spiele sollen über Speicherkarten vertrieben werden, und auf der mobilen Konsole Nokia N-Gage laufen. Damit sollen Multiplayer-Spiele über Bluetooth und über herkömmliche Mobilfunkverbindungen möglich sein. Die Konsole läuft auf der Series-60-Plattform von Nokia und dem Betriebssystem Symbian OS. Als ersten namhaften Partner holten die Finnen bereits den Spieleanbieter Sega ins Boot, der Spiele für das Nokia N-Gage entwickeln wird. Weitere Informationen und ein erstes Bild der N-Gage-Konsole finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s9207.html.

  3. Die Rufnummer-Mitnahme kann teuer werden

    Bereits im letzten Newsletter haben wir Sie über die Preise für die Mitnahme der Mobilfunknummer zu einem anderen Anbieter informiert. Inzwischen gibt es weitere Informationen. Der Telekommunikationsanbieter Hutchison Telecom hat seine Preise für die Rufnummernmitnahme geändert: Bei Kündigung des Vertrages bei Hutchison wird eine Gebühr von 24,95 Euro erhoben, falls der Kunde seine Rufnummer behalten will. Dieser Preis entspricht dem der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und E-Plus. Nur o2 berechnet mit 22,50 Euro etwas weniger.

    Weitere Details zu Hutchison-Aktionen im Rahmen der Rufnummernportierung finden Sie in unserer News unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s9199.html . Auch MobilCom hat mittlerweile seine Tarife für die Rufnummernportierung bekannt gegeben. Die Option "Keep Your Number" kostet 19,95 Euro und wird demjenigen in Rechnung gestellt, der mit seiner bisherigen Rufnummer zu MobilCom wechselt. Somit kann ein Wechsel sehr teuer werden. Wer beispielsweise seine Nummer von Talkline zu MobilCom portiert, zahlt zusammen 49,90 Euro, denn Talkline berechnet dem Kunden für die abgehende Portierung schon 29,95 Euro.

    Hier sollte man also vor dem Wechsel rechnen, ob die Kosten für die Rufnummernmitnahme wirklich durch günstigere Tarife ausgeglichen werden.

  4. T-Mobile: "alte" Tarife nicht mehr erhältlich

    Seit dem 4. November sind bei T-Mobile für Neukunden nur noch die im Februar eingeführten, neuen Euro-Tarife verfügbar. Überraschend kommt die Einstellung der alten D-Mark-Tarife nicht, da die Fachhändler schon seit einem Monat keine Provision mehr für die Aktivierung von Verträgen in diesen Preismodellen bekommen. Bleibt nun abzuwarten, wann Vodafone und E-Plus nachziehen. o2 bietet schon seit dem Start seiner neuen Tarif-Angebote im Sommer seine alten Tarife nicht mehr an.

    Für Bestandskunden, die noch einen alten Tarif nutzen, ändert sich nichts. Nur Kunden, die aktiv in einen Euro-Tarif wechseln, werden entsprechend umgestellt. Daran wird sich auch vorerst nichts ändern, da bei den neuen Angeboten einige Preise höher als bisher sind, und die Kunden bei einer unfreiwilligen Umstellung somit ein Sonderkündigungsrecht hätten.

  5. Neu bei o2: Flash-SMS und MMS

    Als erster deutscher Netzbetreiber bietet o2 Germany seinen Kunden Flash-SMS aus dem WAP-Portal an. Bei Flash-SMS erscheint die Nachricht beim Empfänger in wenigen Sekunden automatisch auf dem Display. Bei neueren Siemens Handys läuft die komplette Nachricht über den Bildschirm. Bei den meisten anderen Handys werden die ersten Wörter direkt auf dem Display angezeigt. Ältere Handys kommen mit den Nachrichten aber unter Umständen nicht klar und ignorieren diese. Für diesen Service fallen zusätzlich zu den WAP-Gebühren 19 Cent pro Nachricht an. Diverse Internet-SMS-Anbieter bieten ebenfalls Flash-SMS, verlangen

    Einen ähnlichen Dienst gibt es auch bei bluecom; mit der SMSCard ist ebenfalls der Versand von Flash-SMS möglich, der SMS-Versand kostet je nach dem Wert der Karte ab 13 Cent, WAP-Gebühren fallen nicht an.

    Außerdem können Kunden von o2 Germany demnächst den Multimedia Messaging Service (MMS) nutzen. Inzwischen sind weitere Details bekannt: Ab dem 8. November 2002 wird es möglich sein, Bildnachrichten an ein Handy oder eine E-Mail-Adresse zu schicken. Informationen dazu finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s9193.html , sowie auf unterer MMS-Infoseite unter der URL: http://www.teltarif.de/i/mms.html .

  6. LOOP-Kunden können ihre Nummer behalten

    Ab Februar 2003 können LOOP-Kunden ihre Handy-Nummer behalten, wenn sie sich für ein festes Vertragsverhältnis bei dem Münchner Unternehmen o2 entscheiden. Das hat der Netzbetreiber heute in einem Händlerfax bekannt gegeben. LOOP-Kunden, die in einem Postpaid-Tarif wechseln, erhalten dann auch ein neues, subventioniertes Handy.

    Voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres bietet o2 Germany auch die Portierung von LOOP-Prepaid-Rufnummern an. Angeboten wird bis auf weiteres nur der Export, nicht aber der Import von Rufnummern. Das heißt, es wird möglich sein, eine LOOP-Nummer zu einem anderen Anbieter zu portieren. Man kann dagegen nicht von einem anderen Provider zu o2 LOOP wechseln und dabei die Handynummer behalten. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s9180.html .

    Zur Rufnummernportierung haben wir eine eigene Informationsseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/portierung.html zusammengestellt.

  7. Quam now: Nicht verbrauchtes Guthaben wird zurückerstattet

    Zum Schluss gibt es doch noch eine gute Nachricht für Quam-Kunden: Der Anbieter hat sich entschlossen, dass Quam-now-Kunden nicht verbrauchtes Guthaben auch zurückerstattet bekommen. Betroffene Nutzer können sich hierzu an die Kundenbetreuung unter der netzintern kostenlosen Rufnummer 1555 wenden. Die Kunden sollen dann einen Verrechnungsscheck zugeschickt oder das Restguthaben auf ihr Bankkonto überwiesen bekommen.

  8. Schmalband-Internet könnte bald wieder teurer werden

    Wie der VATM gestern mitgeteilt hat, will die Deutsche Telekom die Internet-Vorleistung für schmalbandige Internetdienste um 20 Prozent verteuern. Die Telekom habe bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zum 1. Dezember 2002 Entgelte für die minutenabhängige Zuführungsleistung O.12 beantragt, die circa 20 Prozent über den bisher den Wettbewerbern abverlangten Preisen liegen sollen. Weil es der Telekom vorerst gelungen sei, eine Flatrate-Tarifierung zu stoppen, seien diese zeitabhängig berechneten Tarife für die Wettbewerber besonders wichtig. Die alternativen Provider wären angesichts bereits in der Vergangenheit deutlich geschrumpfter Margen nach einer derartigen Kostensteigerung gezwungen, die höheren Belastungen an die Endkunden weiterzugeben. Die Telekom-Tochter T-Online, die bundesweit auf die Ortsnetze ihrer Mutter zugreifen kann, beträfe die Preiserhöhung nicht.

    Heute wird vor der Beschlusskammer vier der Regulierungsbehörde, die über den Telekom-Antrag zu entscheiden hat, eine Anhörung zu diesem Thema stattfinden. Über eventuelle Ergebnisse werden wir selbstverständlich auf http://www.teltarif.de/ berichten.

  9. Aktionstarife für Schmalband-Internet

    Der Billiganbieter TeleDiscount startet heute einen neuen Internet-Aktionstarif. Noch bis zum 13. November können sich Surfer für 0,9 Cent pro Minute ins Internet einwählen. Allerdings fällt ein hohes Einwahlentgelt von 6 Cent pro Verbindung an. Somit eignet sich dieser Tarif nur für längere Onlinesitzungen. Genutzt werden kann das Angebot über die Einwahlnummer 0193656. Als Benutzername und Passwort verwendet man "telediscount". Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.

    123andGo hat den Preis für die Onlineminute im Tarif "Aktion" von 1,37 Cent pro Minute auf 1,34 Cent pro Minute gesenkt. Aber auch bei diesem Tarif fällt ein Verbindungsentgelt in Höhe von 2,55 Cent an. Außerdem haben sich die Einwahldaten geändert. Als Benutzername verwendet man jetzt "123@surf". Das neue Passwort lautet "go". Die Einwahlnummer bleibt allerdings gleich und lautet weiterhin 019161. Abgerechnet wird im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom.

  10. tlink räumt Probleme bei DSL-Zugang ein

    In den letzten Tagen erreichten uns vermehrt Hinweise, dass die DSL-Angebote, die über die technische Plattform von mediaWays abgewickelt werden, von massiven Einwahl- und Bandbreitenproblemen betroffen seien.

    Ähnlich wie bei kleineren Startproblemen seines DSL-Angebotes geht tlink mit gutem Beispiel voran und hat eine Stellungnahme abgegeben. Der Geschäftsführer von tlink, Vincente Hernando, bestätigt, dass es besonders im Großraum Berlin Einschränkungen gegeben hat. teltarif gegenüber teilte er mit, dass sich viele Kunden über den Zustand bei tlink und bei der Deutschen Telekom beschwert hätten. In diesem Zusammenhang weist er ausdrücklich kursierende Gerüchte zurück, dass die Probleme von der Telekom mutwillig herbeigeführt worden wären. Ohne die gute Zusammenarbeit mit der Telekom und mediaWays hätte der Start des Flatrate-Angebotes für 19,90 Euro monatlich nicht realisiert werden können.

    Weitere Details und die Ursachen der Störung entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9174.html . Informationen zu DSL und DSL-Tarifen finden Sie auf unserer entsprechenden Informationsseite unter http://www.teltarif.de/i/dsl.html .

  11. Telefonate nach China sind deutlich teurer geworden

    Die chinesische Regierung hat den Telekommunikationsmarkt als Einnahmequelle entdeckt. Um an das Geld der internationalen Telefonierer zu kommen, hat sie beschlossen, die Interconnection-Gebühren für Verbindungen aus dem Ausland nach China um den Faktor zehn zu erhöhen. Die Erhöhung ist bereits zum 4. November in Kraft getreten. Aus diesem Grund haben mittlerweile fast alle Call-by-Call-Anbieter ihre Tarife für Gespräche nach China erhöht. Die Details dazu würden jedoch den Rahmen dieses Newsletters sprengen. Aus diesem Grund konsultieren Sie einfach vor Ihrem nächsten Telefonat nach China unsere Tarifabfragen unter http://www.teltarif.de/standard.html oder lesen Sie die entsprechenden Meldungen unter http://www.teltarif.de/s/s9173.html und http://www.teltarif.de/s/s9188.html .

  12. Tariferhöhungen bei Gesprächen aus Telefonzellen der Telekom

    Von den bundesweit 110 000 öffentlichen Telefonen der Deutschen Telekom ist die Inlandsauskunft deutlich teurer geworden. Seit dem 1. November kostet das Heraussuchen einer Rufnummer rechnerisch 50 Cent pro Minute statt bisher 30 Cent pro Minute. Für einen Anruf bei der Inlandsauskunft werden mindestens 50 Cent berechnet, nach der ersten Minute wird dann im 10-Cent-Takt abgebucht, eine Einheit entspricht jeweils 12 Sekunden. Von den öffentlichen Telefonen der Deutschen Telekom kann nur die konzerneigene Auskunft 11833 angewählt werden.

    Außerdem werden Gespräche zum Mobilfunk und die Anwahl der Service-Rufnummern mit 0180 beginnend deutlich teurer. Details dazu entnehmen Sie bitte der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s9164.html .

    Besonders ärgerlich ist die Änderung der Abrechnung von 01802-Rufnummern, da diese Nummern bisher von vielen CallingCard-Anbietern genutzt wurde. Statt eines einmaligen Betrags von 10 Cent pro Verbindung zahlt der Kunde für die Einwahl nun 20 Cent pro Minute. Dazu kommen noch die Gebühren, die der Callthrough-Carrier für das eigentliche Gespräch erhebt. Unter diesen Umständen ist die Calling-Card-Nutzung von Telefonzellen aus kaum noch interessant.

    Allerdings hat sich schon der erste Anbieter gemeldet, der trotz allem oder gerade wegen der verschlechterten Bedingungen Gespräche über eine CallingCard für nur 0,1 Cent pro Minute anbietet. Mit Voxline können alle Nutzer der Produkte GoSpicy, ZOOM Afrika, Asia, East und World sowie der Hallo Polska Calling Card ab 0,1 Cent pro Minute aus Telefonzellen telefonieren - zuzüglich der Einwahlkosten der Telekom von 20 Cent pro Minute. Zusätzliche Verbindungspreise oder Zuschläge werden nicht erhoben. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.


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