- Nokia: Sechs neue Handys und zahlreiche Zubehörteile vorgestellt
Nokia, Marktführer bei den Mobiltelefonen, hat in dieser Woche
sechs neue Handys und zahlreiches Zubehör vorgestellt. Die
Telefone decken alle Marktsegmente ab und haben passend zur
bisherigen Namensgebung von Nokia die Nummern 2100, 5100, 6100,
6800, 7250 und 8910i erhalten. Aufgrund der Vielzahl an Geräten
gehen wir im folgenden nur kurz auf einige Highlights ein. Alle
Geräte und das Zubehör finden Sie ausführlich online
dargestellt.
Durch ein eigenwilliges Design fällt das neue Messaging-Handy
6800 auf: Das Handys verfügt über eine vollständige Tastatur, die
jedoch erst durch Aufklappen der Abdeckung sichtbar wird. Das
122 Gramm schwere Dualband-Gerät unterstützt die schnelle
Datenübertragung per GPRS und HSCSD und verfügt über einen
E-Mail-Client. Durch die integrierte Java-Technik können
individuelle Anwendungen und Spiele auf das Handy geladen werden.
Darüber hinaus kann man MMS versenden und empfangen.
Mehrstimmige (polyphone) Klingeltöne und ein integriertes
UKW-Radio runden die Ausstattung ab. Das Nokia 6800 soll im
ersten Quartal 2003 verfügbar sein, der Verkaufspreis steht noch
nicht fest.
Das Nokia 7250 ist ein Triband-Gerät mit integrierter
Kamera und hat ein 128x128 Pixel großes Display mit 4 096 Farben.
Es unterstützt ebenfalls die schnelle Datenübertragung per GPRS
und HSCSD und ermöglicht den Versand multimedialer Nachrichten
(MMS). Außerdem hat das nur 92 Gramm leichte Gerät ein UKW-Radio
integriert und kann mittels Xpress-on-Cover den eigenen
Designvorstellungen angepasst werden.
Alle Informationen, Bilder und eine tabellarische Übersicht
aller Handys finden Sie in den beiden Meldungen unter
http://www.teltarif.de/s/s9190.html
und
http://www.teltarif.de/s/s9201.html .
- Nokia setzt auf mobile Spielekonsolen
Der menschliche Spieltrieb soll dem Mobilfunkmarkt aus der Flaute
helfen. Nokia will dazu mit den Top-Entwicklern und Anbietern im
Gaming-Bereich zusammenarbeiten. Die neuartigen Spiele sollen
über Speicherkarten vertrieben werden, und auf der mobilen Konsole
Nokia N-Gage laufen. Damit sollen Multiplayer-Spiele über
Bluetooth und über herkömmliche Mobilfunkverbindungen möglich
sein. Die Konsole läuft auf der Series-60-Plattform von Nokia
und dem Betriebssystem Symbian OS. Als ersten namhaften Partner
holten die Finnen bereits den Spieleanbieter Sega ins Boot, der
Spiele für das Nokia N-Gage entwickeln wird. Weitere
Informationen und ein erstes Bild der N-Gage-Konsole finden Sie
unter
http://www.teltarif.de/s/s9207.html.
- Die Rufnummer-Mitnahme kann teuer werden
Bereits im letzten Newsletter haben wir Sie über die Preise für
die Mitnahme der Mobilfunknummer zu einem anderen Anbieter
informiert. Inzwischen gibt es weitere Informationen. Der
Telekommunikationsanbieter
Hutchison Telecom hat seine Preise
für die
Rufnummernmitnahme geändert: Bei Kündigung des Vertrages bei
Hutchison wird eine
Gebühr von 24,95 Euro erhoben, falls der Kunde seine
Rufnummer behalten will. Dieser Preis entspricht dem der
Netzbetreiber
T-Mobile,
Vodafone und
E-Plus. Nur o2
berechnet mit 22,50 Euro etwas weniger.
Weitere Details zu Hutchison-Aktionen im Rahmen der
Rufnummernportierung
finden Sie in unserer News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9199.html .
Auch MobilCom hat mittlerweile seine
Tarife für
die Rufnummernportierung bekannt gegeben. Die Option "Keep Your
Number" kostet
19,95 Euro und wird demjenigen in Rechnung gestellt, der mit
seiner bisherigen Rufnummer zu MobilCom wechselt. Somit kann ein
Wechsel sehr teuer werden. Wer
beispielsweise seine Nummer von Talkline zu MobilCom portiert,
zahlt zusammen 49,90 Euro, denn Talkline
berechnet dem Kunden für die abgehende Portierung schon
29,95 Euro.
Hier sollte man also vor dem Wechsel
rechnen, ob die Kosten für die Rufnummernmitnahme wirklich durch
günstigere Tarife ausgeglichen werden.
- T-Mobile: "alte" Tarife nicht mehr erhältlich
Seit dem 4. November sind bei
T-Mobile für
Neukunden nur noch die im Februar eingeführten, neuen Euro-Tarife
verfügbar.
Überraschend kommt die Einstellung der alten D-Mark-Tarife nicht,
da die
Fachhändler schon seit einem Monat keine Provision mehr für die
Aktivierung von Verträgen in diesen Preismodellen bekommen. Bleibt nun
abzuwarten, wann
Vodafone und
E-Plus
nachziehen. o2 bietet schon seit dem Start
seiner neuen
Tarif-Angebote im Sommer seine alten Tarife nicht mehr an.
Für Bestandskunden, die noch einen alten Tarif nutzen, ändert
sich nichts.
Nur Kunden, die aktiv in einen Euro-Tarif wechseln, werden
entsprechend
umgestellt. Daran wird sich auch vorerst nichts ändern, da bei
den neuen Angeboten
einige Preise höher als bisher sind, und die Kunden bei einer
unfreiwilligen
Umstellung somit ein Sonderkündigungsrecht hätten.
- Neu bei o2: Flash-SMS und MMS
Als erster deutscher Netzbetreiber bietet o2
Germany seinen
Kunden Flash-SMS aus dem WAP-Portal an. Bei Flash-SMS erscheint
die Nachricht
beim Empfänger in wenigen Sekunden automatisch auf dem Display.
Bei neueren Siemens
Handys läuft die komplette Nachricht über den Bildschirm. Bei den
meisten anderen
Handys werden die ersten Wörter direkt auf dem Display angezeigt.
Ältere Handys kommen mit den Nachrichten aber unter Umständen
nicht klar und ignorieren diese. Für diesen
Service fallen zusätzlich zu den WAP-Gebühren
19 Cent pro Nachricht an. Diverse Internet-SMS-Anbieter
bieten ebenfalls Flash-SMS, verlangen
Einen ähnlichen Dienst gibt es auch bei bluecom; mit der
SMSCard ist
ebenfalls der Versand von Flash-SMS möglich, der SMS-Versand
kostet je nach dem
Wert der Karte ab 13 Cent, WAP-Gebühren fallen nicht
an.
Außerdem können Kunden von o2 Germany demnächst den
Multimedia Messaging
Service (MMS) nutzen. Inzwischen sind weitere Details bekannt:
Ab dem
8. November 2002 wird es möglich sein, Bildnachrichten an
ein Handy oder
eine E-Mail-Adresse zu schicken. Informationen dazu finden Sie
in der Meldung
unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s9193.html ,
sowie auf
unterer MMS-Infoseite unter der URL:
http://www.teltarif.de/i/mms.html .
- LOOP-Kunden können ihre Nummer behalten
Ab Februar 2003 können LOOP-Kunden
ihre Handy-Nummer behalten, wenn sie sich für ein festes
Vertragsverhältnis bei dem
Münchner Unternehmen o2 entscheiden. Das hat
der Netzbetreiber heute in einem Händlerfax bekannt gegeben.
LOOP-Kunden, die in
einem Postpaid-Tarif wechseln, erhalten dann auch ein neues,
subventioniertes Handy.
Voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres bietet o2 Germany
auch die
Portierung von LOOP-Prepaid-Rufnummern an. Angeboten wird bis
auf weiteres nur
der Export, nicht aber der Import von Rufnummern. Das heißt, es
wird möglich
sein, eine LOOP-Nummer zu einem anderen Anbieter zu portieren.
Man kann dagegen
nicht von einem anderen Provider zu o2 LOOP wechseln und dabei
die Handynummer
behalten. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer
Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s9180.html .
Zur Rufnummernportierung haben wir eine eigene Informationsseite
unter der URL
http://www.teltarif.de/i/portierung.html
zusammengestellt.
- Quam now: Nicht verbrauchtes Guthaben wird zurückerstattet
Zum Schluss gibt es doch noch eine gute Nachricht für
Quam-Kunden: Der Anbieter hat sich
entschlossen, dass Quam-now-Kunden nicht verbrauchtes Guthaben
auch zurückerstattet bekommen.
Betroffene Nutzer können sich hierzu an die Kundenbetreuung unter
der netzintern kostenlosen Rufnummer 1555 wenden. Die Kunden sollen
dann einen
Verrechnungsscheck zugeschickt oder das Restguthaben auf ihr
Bankkonto
überwiesen bekommen.
- Schmalband-Internet könnte bald wieder teurer werden
Wie der VATM gestern mitgeteilt
hat, will die Deutsche Telekom die
Internet-Vorleistung für
schmalbandige Internetdienste um 20 Prozent verteuern. Die
Telekom habe
bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) zum 1. Dezember
2002 Entgelte
für die minutenabhängige Zuführungsleistung O.12 beantragt, die
circa 20 Prozent
über den bisher den Wettbewerbern abverlangten Preisen liegen
sollen. Weil es der Telekom vorerst gelungen sei, eine
Flatrate-Tarifierung
zu stoppen, seien diese zeitabhängig berechneten Tarife für die
Wettbewerber
besonders wichtig. Die alternativen Provider wären angesichts
bereits in der
Vergangenheit deutlich geschrumpfter Margen nach einer derartigen
Kostensteigerung gezwungen, die höheren Belastungen an die Endkunden
weiterzugeben. Die Telekom-Tochter
T-Online, die bundesweit auf die
Ortsnetze ihrer Mutter zugreifen kann, beträfe die Preiserhöhung
nicht.
Heute wird vor der Beschlusskammer vier der
Regulierungsbehörde, die über den
Telekom-Antrag zu entscheiden hat, eine Anhörung zu diesem Thema
stattfinden. Über
eventuelle Ergebnisse werden wir selbstverständlich auf
http://www.teltarif.de/ berichten.
- Aktionstarife für Schmalband-Internet
Der Billiganbieter TeleDiscount
startet heute einen
neuen Internet-Aktionstarif. Noch bis zum 13. November
können sich Surfer für
0,9 Cent pro Minute ins Internet einwählen. Allerdings
fällt ein hohes
Einwahlentgelt von 6 Cent pro Verbindung an. Somit eignet
sich dieser Tarif
nur für längere Onlinesitzungen. Genutzt werden kann das Angebot
über die Einwahlnummer
0193656. Als Benutzername und Passwort verwendet man
"telediscount". Die Abrechnung
erfolgt im Minutentakt.
123andGo hat den Preis für die
Onlineminute im Tarif "Aktion" von 1,37 Cent
pro Minute auf 1,34 Cent pro Minute gesenkt. Aber auch bei
diesem Tarif fällt
ein Verbindungsentgelt in Höhe von 2,55 Cent an. Außerdem
haben sich die Einwahldaten
geändert. Als Benutzername verwendet man jetzt "123@surf". Das
neue Passwort lautet "go".
Die Einwahlnummer bleibt allerdings gleich und lautet weiterhin
019161. Abgerechnet wird
im Minutentakt über die Rechnung der Deutschen Telekom.
- tlink räumt Probleme bei DSL-Zugang ein
In den letzten Tagen erreichten uns vermehrt Hinweise, dass die
DSL-Angebote,
die über die technische Plattform von mediaWays abgewickelt
werden, von massiven
Einwahl- und Bandbreitenproblemen betroffen seien.
Ähnlich wie bei kleineren
Startproblemen seines DSL-Angebotes
geht tlink mit gutem Beispiel voran und
hat eine Stellungnahme
abgegeben. Der Geschäftsführer von tlink, Vincente Hernando,
bestätigt, dass es besonders
im Großraum Berlin Einschränkungen gegeben hat. teltarif
gegenüber teilte er mit, dass sich
viele Kunden über den Zustand bei tlink und bei der Deutschen
Telekom beschwert hätten.
In diesem Zusammenhang weist er ausdrücklich kursierende Gerüchte
zurück, dass die Probleme
von der Telekom mutwillig herbeigeführt worden wären. Ohne die
gute Zusammenarbeit mit der
Telekom und mediaWays hätte der Start des Flatrate-Angebotes für
19,90 Euro monatlich nicht realisiert werden können.
Weitere Details und die Ursachen der Störung entnehmen Sie
bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9174.html .
Informationen zu DSL
und DSL-Tarifen finden Sie auf unserer entsprechenden
Informationsseite unter
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
- Telefonate nach China sind deutlich teurer geworden
Die chinesische Regierung hat den Telekommunikationsmarkt als
Einnahmequelle entdeckt.
Um an das Geld der internationalen Telefonierer zu kommen, hat
sie beschlossen, die
Interconnection-Gebühren für Verbindungen aus dem Ausland nach
China um den Faktor zehn
zu erhöhen. Die Erhöhung ist bereits zum 4. November in
Kraft getreten. Aus diesem Grund
haben mittlerweile fast alle Call-by-Call-Anbieter ihre Tarife
für Gespräche nach
China erhöht. Die Details dazu würden jedoch den Rahmen dieses
Newsletters sprengen. Aus
diesem Grund konsultieren Sie einfach vor Ihrem nächsten
Telefonat nach China unsere
Tarifabfragen unter
http://www.teltarif.de/standard.html
oder
lesen Sie die entsprechenden Meldungen unter
http://www.teltarif.de/s/s9173.html
und
http://www.teltarif.de/s/s9188.html .
- Tariferhöhungen bei Gesprächen aus Telefonzellen der Telekom
Von den bundesweit 110 000 öffentlichen Telefonen der
Deutschen Telekom
ist die Inlandsauskunft deutlich teurer geworden. Seit dem
1. November kostet das Heraussuchen
einer Rufnummer rechnerisch 50 Cent pro Minute statt bisher
30 Cent pro Minute. Für einen
Anruf bei der Inlandsauskunft werden mindestens 50 Cent
berechnet, nach der ersten Minute wird
dann im 10-Cent-Takt abgebucht, eine Einheit entspricht jeweils
12 Sekunden. Von den öffentlichen
Telefonen der Deutschen Telekom kann nur die konzerneigene
Auskunft 11833 angewählt werden.
Außerdem werden Gespräche zum Mobilfunk und die Anwahl der
Service-Rufnummern mit 0180 beginnend
deutlich teurer. Details dazu entnehmen Sie bitte der
entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s9164.html .
Besonders ärgerlich ist die Änderung der Abrechnung von
01802-Rufnummern, da diese Nummern
bisher von vielen CallingCard-Anbietern genutzt wurde. Statt
eines einmaligen Betrags von 10 Cent
pro Verbindung zahlt der Kunde für die Einwahl nun 20 Cent
pro Minute. Dazu kommen noch die Gebühren,
die der Callthrough-Carrier für das eigentliche Gespräch erhebt.
Unter diesen Umständen ist die Calling-Card-Nutzung von
Telefonzellen aus kaum noch interessant.
Allerdings hat sich schon der erste Anbieter gemeldet, der
trotz allem oder gerade wegen der
verschlechterten Bedingungen Gespräche über eine CallingCard für
nur 0,1 Cent pro Minute anbietet.
Mit Voxline können alle Nutzer der Produkte GoSpicy, ZOOM Afrika,
Asia, East und World sowie der Hallo
Polska Calling Card ab 0,1 Cent pro Minute aus Telefonzellen
telefonieren - zuzüglich der Einwahlkosten
der Telekom von 20 Cent pro Minute. Zusätzliche
Verbindungspreise oder Zuschläge werden nicht erhoben.
Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.
.
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