Newsletter 25/05 vom 23.06.2005
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 23.06.2005 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Tchibo: Guthaben-Bonus nur für Neukunden
  2. Erste Erfahrungen mit der SIMply-Card
  3. mobilcom stellt einen günstigen Paket-Tarif vor
  4. Vodafone-Zuhause: Probleme mit der Festnetznummer
  5. T-Mobile: "Take away"-Karte für Datenfans
  6. DSL-Preiskampf: Marktführer T-Online gerät unter Druck und senkt die Preise
  7. Festnetz: Ortsgespräche bei 01081 teurer, CbC-Tarifansage im Bundestag beschlossen
  8. Internet-Telefonie: Neue Flatrate und neuer Callback-Service
  9. Gerichte: Mehr Verbraucherschutz für Telefonteilnehmer
  10. Hardware: Ein neues Samsung-Handy, ein Test und eine Lasertastatur
  1. Tchibo: Guthaben-Bonus nur für Neukunden

    Derzeit wirbt Tchibo mit der Möglichkeit, Telefongespräche in alle deutschen Mobilfunknetze und ins Festnetz für 19 Cent pro Minute zu führen. Leider entspricht das nicht ganz den Tatsachen, denn vor allem die mehr als 252 000 Bestandskunden des Kaffeerösters Tchibo gehen leer aus.

    Einen Bonus erhalten dagegen Handyfans, die sich ab sofort und bis zum 31. Juli eine neue Tchibo-Karte bzw. ein Handy mit Karte kaufen und direkt beim Kauf auch das Guthaben aufstocken. Wie der Kaffeeröster erklärte, erhalten alle Neukunden, die im Aktionszeitraum ihr Guthaben direkt bei Kartenkauf um bis zu 100 Euro aufladen, ohne Zusatzkosten noch einmal 85 Prozent des Aufladebetrags gut geschrieben. Dadurch werde - bis das Guthaben der Erstaufladung verbraucht ist - rein rechnerisch ein Minutenpreis von 19 Cent erreicht, obwohl Tchibo in Wirklichkeit weiterhin 35 Cent pro Minute abrechnet. Eine SMS koste unter Berücksichtigung der zusätzlichen Gutschrift 11 Cent.

    Ganz korrekt ist diese Darstellung der Preise aber nicht. Der Bonus gilt nämlich nicht für das Startguthaben von 10 Euro, das auf der Karte auch ohne zusätzliche Aufladung schon vorhanden ist. Kunden, die beim Kauf der Karte 30 Euro aufladen, haben insgesamt 40 Euro bezahlt. Für die 30 Euro, die zusätzlich aufgeladen wurden, werden 25,50 Euro gutgeschrieben. Damit hat der Kunde insgesamt 65,50 Euro zur Verfügung und der rechnerische Minutenpreis beträgt 21,4 Cent. Selbst wenn der Kunde 100 Euro auflädt, wird nur ein rechnerischer Minutenpreis von 19,75 Cent erreicht.

    Schade, dass man bei Tchibo und der Muttergesellschaft o2 keinen Mut zur generellen Preissenkung gerade bei den treuen Altkunden hat. Es bleibt abzuwarten, ob Tchibo längerfristig günstigere Konditionen für alle Kunden und ohne Einschränkungen einführt. War der Minutenpreis von 35 Cent in alle Netze noch vor wenigen Monaten vor allem für Kunden, die hauptsächlich in die Mobilfunknetze telefonieren, durchaus interessant, so gibt es nun mit simyo und der SIMply-Card inzwischen deutlich preiswertere Alternativen.

  2. Erste Erfahrungen mit der SIMply-Card

    Bei den beiden Mobilfunk-Discountern simyo und SIMply dürfte nach dem Ansturm der ersten Tage nach Einführung der neuen Tarife (19 bzw. 18 Cent pro Minute rund um die Uhr in alle Netze) inzwischen der Alltag eingekehrt sein. simyo liefert seine SIM-Karten inzwischen innerhalb von zwei Werktagen und auch Victorvox, der Betreiber vom SIMply, lässt die Kunden seiner SIMply-Karte kaum länger warten.

    Der Bestellvorgang selbst klappt sehr schnell und unkompliziert. Am Folgetag erhält man in der Regel per E-Mail seine Rufnummer. Oft noch am gleichen Tag oder einen Tag später wird die Karte im Post-Ident-Verfahren zugestellt. Positiv fällt auf, dass zumindest neuere Karten schon auf die von Victorvox genutzte Kurzmitteilungszentrale eingestellt sind. Nur bei Nutzung dieser kostet der Versand einer SMS nur 13 Cent, so dass man in jedem Fall überprüfen sollte, ob die Einstellungen wirklich stimmen. Der Provider weist allerdings nicht nur auf seiner Homepage auf die Sondernummer hin, sondern verschickt an die Kunden wenige Tage nach der Karten-Aktivierung auch noch eine Erinnerung per E-Mail. Weitere Einzelheiten dazu erfahren Sie unter http://www.teltarif.de/s/s17512.html .

  3. mobilcom stellt einen günstigen Paket-Tarif vor

    Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider mobilcom hat einen neuen Tarif mit Inklusivminuten auf den Weg gebracht. Ab dem 1. Juli können Vieltelefonierer und solche, die es werden wollen, monatlich 200 Gesprächsminuten zum Paketpreis von 19,80 Euro erwerben. Der Vorteil dieses Angebots ist, dass man bei optimaler Ausnutzung des Minutenkontingents zu einem wirklich günstigen Preis von knapp unter 10 Cent pro Minute in alle deutschen Netze telefonieren kann. Aber wie bei allen Minutenpaketen werden die Gesprächsminuten teurer, wenn man weniger telefoniert - oder deutlich über dem gebuchten Kontingent liegt, weil der Preis für die Folgeminuten mit 39 Cent dann auch wieder recht teuer wird.

    Menschen, deren Telefonierverhalten weniger konstant ist, als es ein Paket-Tarif eigentlich erfordert, fahren in der Regel mit einem umsatzabhängigen Tarif wie SIMply oder simyo besser, sofern sie regelmäßig unter gut 100 Minuten telefonieren. Einen Vergleich und Rechenbeispiele finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s17515.html 

  4. Vodafone-Zuhause: Probleme mit der Festnetznummer

    Zu Wochenbeginn führte Vodafone für seinen Zuhause-Tarif nun auch geografische Festnetznummern ein. Sowohl Neukunden als auch Bestandskunden können diese bekommen, wenn sie sich explizit dafür entscheiden. Schriftlich wird dem Neukunden eine Schaltung und Bekanntgabe der Festnetz-Nummer innerhalb von zwei Werktagen zugesagt. Bestandskunden müssen sich allerdings bis zum nächsten Rechnungslauf gedulden.

    Im Laufe dieser Woche korrigierte die Vodafone-Kundenbetreuung den Zeitrahmen für Neukunden auf "bis zu fünf Werktage". Inzwischen spricht die Hotline auf Anfrage von bis zu sechs Wochen Wartezeit sowohl bei Neu- als auch bei Bestandskunden. Die Nachfrage nach Vodafone Zuhause sei derzeit sehr groß, daher könne es zu Wartezeiten bei der Zuteilung der Festnetz-Nummern kommen.

    Allerdings ist selbst die "offizielle Wartezeit" von zwei Werktagen deutlich länger als beim Konkurrenzprodukt Genion von o2, wo Festnetznummern in der Regel innerhalb weniger Minuten vergeben werden. Selbst beim Genion-Vermarktungsstart im Juli 1999 waren die Anschlüsse innerhalb weniger Stunden geschaltet. Einen ausführlichen Vergleich des Vodafone-Zuhause-Tarifes mit o2 Genion, dem bislang einzigen Mobilfunkangebot auf dem deutschen Markt, bei dem es neben einer Handynummer auch eine normale Festnetznummer gab, finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17467.html .

  5. T-Mobile: "Take away"-Karte für Datenfans

    Die von T-Mobile ursprünglich für Juni angekündigte Markteinführung des neuen Windows-Smartphones SDA II ist mittlerweile auf den Herbst verschoben. Ebenfalls ab Herbst soll der Nachfolger des MDA III unter der Bezeichnung MDA Pro im Handel erhältlich sein. Das Gerät unterstützt im Gegensatz zu seinem Vorgänger und dem Nokia Communicator die Nutzung des UMTS-Netzes und kann beispielsweise auch für Videotelefonie eingesetzt werden.

    Schon jetzt bietet T-Mobile für die mobile Datenkommunikation ein neues Produkt unter dem Namen "Take away" an. Dabei handelt es sich um eine noch nicht freigeschaltete SIM-Karte, die für den BusinessActive-Tarif und die Datenoption Data 5 mit 5 MB monatlichem Inklusivvolumen voreingestellt ist. Nachteil des Angebots ist, dass der Kunde sich um die Aktivierung der Karte selbst kümmern muss und es dazu keine subventionierte Hardware gibt. Dafür ist die Data 5-Option, die regulär mit 5 Euro im Monat zu Buche schlägt, für die Dauer der gesamten Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten kostenlos.

    Für die Deutsche Bahn AG übernimmt T-Mobile den WLAN-Service rail&mail. Damit sollen 12 Standorte zu Hotspots des Providers werden. In einem Pilotprojekt werden die Bahn und T-Mobile bis Ende des Jahres auf dem Streckenabschnitt Köln-Dortmund die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der Internet-Kommunikation im fahrenden Zug testen. Kunden, die noch gültige Voucher für den alten Zugang von der Bahn haben, können diese bis 30. Juni eins zu eins in T-Mobile-Guthabenkarten umtauschen. Die Nutzung des drahtlosen Internetzuganges erfolgt zu den gleichen Konditionen wie in den anderen mehr als 5000 Hotspots von T-Com und T-Mobile in Deutschland. Die genauen Konditionen zu welchen die Voucher unterschiedlicher Guthabenhöhe eingetauscht werden erfahren Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17502.html .

    Für Bankgeschäfte über mobile Endgeräte hat T-Mobile ein neues Angebot: Mit StarMoney Mobile 2.0 kann man mit einem aktuellem Smartphone den Stand seiner Konten checken. Bei Bedarf können auch aktuelle Buchungen eingesehen und Überweisungen ausgeführt werden. Das funktioniert in Deutschland ebenso wie in etlichen anderen Ländern. Das Programm bietet einen detaillierten Überblick über den Status aller geführten Konten inklusive Umsatzdetails. Nutzer können alle notwendigen Daten offline eingeben, die mobile Online-Verbindung muss lediglich für den Datenaustausch aufgebaut werden. Beim Datentransfer, etwa bei der Übertragung der PIN- und TAN soll ein wirkungsvoller Verschlüsselungsstandard genutzt werden, der auch die auf dem Handy gespeicherten Daten vor unbefugtem Zugriff schützt.

    T-Mobile-Kunden können die Software unter t-zones herunterladen und 30 Tage lang ohne Extrakosten testen. Der Nutzungspreis danach beträgt für die Handy-Version des Programms einmalig 7,90 Euro, für die PDA-Version 19,90 Euro. Näheres über die Voraussetzungen, die notwendigen Endgeräte und welche Kreditinstitute der neue Service unterstützt, berichten wir in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17475.html .

  6. DSL-Preiskampf: Marktführer T-Online gerät unter Druck und senkt die Preise

    T-Online reagiert auf den anhaltenden Preiskampf auf dem DSL-Markt. Für den 4. Juli hat die Telekom-Tochter umfangreiche Änderungen an seinem Tarifprogramm angekündigt. Künftig soll es nur noch vier DSL-Zugänge - zwei Flatrates, einen Volumen- und einen Zeittarif - geben. Auf wettbewerbsfähige Preise warten die Internetnutzer jedoch vergebens: Der Branchenführer setzt statt der Grundpreise weiterhin auf die Qualität seiner Zugänge. Die neuen Konditionen von T-Online, die ab kommenden Monat gelten, verrät Ihnen unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17518.html .

    Auch AOL ist in der Branche eher für seine Tarif-Zusatzleistungen als für ein niedriges Preisgefüge bekannt. Nun sieht man sich offenbar auch bei dem Hamburger Provider gezwungen, zu reagieren. Gerüchten zufolge wird das Unternehmen ab Juli eine DSL-Flatrate für knapp 10 Euro anbieten. Zugleich will AOL ab Oktober DSL-Anschlüsse aus eigener Hand anbieten. Ob es sich dabei um DSL-Resale oder Line-Sharing handeln wird, erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s17523.html .

    Einen DSL-Zugang für T-DSL-Anschlüsse mit monatlich unbegrenztem Surfvolumen bietet ab dem 1. Juli auch der Provider Global Village an. Das Besondere an dem intelliflat genanten Zugang: Ab einem gewissen Volumenverbrauch wird die Bandbreite auf doppelte ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt. Wann diese Grenze erreicht ist, hängt von dem monatlichen Grundpreis ab, den der Kunde zahlt. Weitere Informationen zur intelliflat hält unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17484.html für Sie bereit.

    Bereits auf dem Markt ist das Flatrate-Angebot von RTL, für das der Kölner Fernsehsender zurzeit intensiv wirbt. Allerdings nennt RTL in dem Werbespot keine Preise mehr. Kein Wunder: Im Preisvergleich schneidet der Pauschalzugang nicht nur schlecht ab, für Neukunden gibt es keine kostenlose Aktions-Hardware und der Anbieter behält sich das Recht auf eine Bandbreiten-Beschränkung vor. Alles Weitere zu dem RTL-Angebot lesen Sie in unserem Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s17492.html .

    DSL-Hardware zum Sonderpreis oder Bares erhalten Provider-Wechsler zurzeit noch bei Tiscali, Lycos und GMX. Beispielsweise erhalten Umsteiger bei Tiscali 50 Euro, wenn sie die DSL Flat bestellen. GMX dagegen verschenkt 30 Euro an Wechselwillige. Wie die weiteren Wechsler-Angebote aussehen, steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17506.html .

    Seit es DSL-Zugänge auf Resale-Basis gibt, ist ein Providerwechsel oftmals auch mit einem regelrechten Anschlusswechsel verbunden. Welche Probleme sich daraus ergeben können, untersucht unser Ratgeber-Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s17510.html .

  7. Festnetz: Ortsgespräche bei 01081 teurer, CbC-Tarifansage im Bundestag beschlossen

    Erneut erhöht hat sich der Tarif für den Ortsnetztarif über die 01081. 1,8 Cent pro Minute berechnet der Anbieter nunmehr rund um die Uhr für Gespräche innerhalb des eigenen Ortsnetzes. Damit ist 01081 nicht mehr günstiger als die Mitbewerber 01051 oder 01058. Unsere Empfehlung, über welchen Anbieter Sie nun ihre Ortsnetzgespräche führen sollten und wie sie sogar in Ballungszentren sekundengenau abgerechnete Gespräche erhalten, finden Sie hier: http://www.teltarif.de/s/s17473.html .

    Drastisch erhöht hat 01075 von CallandoFON seine Festnetzgespräche. Bislang war die 01075 täglich zwischen 11 und 14 Uhr sowie 18 und 8 Uhr zwar nicht der günstigste Anbieter für ein Ferngespräch, mit 0,98 bis 1,45 Cent pro Minute jedoch im vorderen Feld dabei. Nun berechnet CallandoFon in Teilen dieser bislang günstigen Zeitfenster 5,79 Cent pro Minute. In der so genannten Primetime, die täglich von 11 bis 14 Uhr und 16 bis 18 Uhr gültig ist, wird dieser hohe Minutenpreis von 5,79 Cent, der alles andere als marktgerecht ist, berechnet. In weiteren Zeitfenstern von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr werden ab morgen 1,42 Cent pro Minute verlangt, in der übrigen Zeit 2,79 Cent pro Minute. Die Tatsache, dass in Teilen dieser Zeitfenster bisher 5,79 Cent berechnet wurde, kann die drastische Preiserhöhung zu anderen Zeiten jedoch nicht wettmachen.

    Um vor solche unangenehmen Tarifüberraschungen geschützt zu sein, können Sie jederzeit aktuell in unseren Tarifrechner unter http://www.teltarif.de/tarifrechner/ blicken. Alternativ bieten wir Ihnen unsere Watch-Dienste an. Hier werden Sie automatisch per E-Mail informiert, wenn es Neuigkeiten bei Ihrer Lieblings-Telefongesellschaft gibt oder neue Tarife für Ihre Anrufziele gültig werden. So erhalten Sie die aktuellen Tariftabellen automatisch per E-Mail. Alle Informationen zu den Watchdiensten erhalten Sie unter http://www.teltarif.de/services/ .

    Mehr Kundenschutz soll es nach dem Willen des Bundestages auch durch ein Gesetz zur Einführung einer Tarifansage bei allen Call-by-Call-Gesprächen geben. Doch der Bundesrat wird dem Gesetz aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zustimmen. Alle Details dazu lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s17481.html .

  8. Internet-Telefonie: Neue Flatrate und neuer Callback-Service

    Mit einer neues VoIP-Flatrate machte in dieser Woche der Düsseldorfer-Anbieter dus.net von sich Reden. Das Besondere an der Flatrate für 19,90 Euro: Die Pauschale für Festnetztelefonate kann von jedem DSL-Anschluss aus genutzt werden. Das unterscheidet diesen Pauschaltarif von vielen anderen, die zwar nur die Hälfte kosten, dafür aber an einen bestimmten DSL-Anschluss gekoppelt sind. Doch auch andere Provider wie AOL oder nikotel bieten solche Flatrates in einer ähnlichen Preisklasse an.

    Der VoIP-Anbieter sipsnip hat unterdessen bekannt gegeben, seinen Kunden nun auch Callback anbieten zu wollen. So kann der VoIP-Dienst von nahezu jedem Telefon genutzt werden, das vorher dafür definiert wurde. Damit können die Kunden von jedem Festnetztelefon Deutschlands aus für 3,4 Cent pro Minute ins Festnetz telefonieren. Gespräche vom Handy ins Festnetz oder umgekehrt sind für 25,6 Cent pro Minute zu haben. Übrigens: Auch die Freiminuten der Tarife plus 250, plus 500 und plus 1000 werden auf die Callback-Gespräche angerechnet. So sind Festnetz zu Festnetz-Gespräche schon ab rechnerisch 1,7 Cent pro Minute verfügbar.

    Teurer wurde die Nutzung des iPhone-Dienstes von freenet für alle Neukunden. Bisher konnte mit dem Tarif für Gespräche 19 Cent pro Minute in die deutschen Mobilfunknetze telefonieren, was für VoIP-Tarife ein recht gutes Angebot war. Nun wurde der Tarif auf 22,9 Cent pro Minute angehoben. Für Bestandskunden ändert sich nichts. So vermeidet der Anbieter, dass die Kunden, die monatlich eine Grundgebühr zahlen und eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr oder länger haben, von ihrem Recht auf außerordentliche Kündigung Gebrauch machen.

  9. Gerichte: Mehr Verbraucherschutz für Telefonteilnehmer

    Der Verbraucherschutz ist ein viel diskutiertes Thema im Tk-Bereich. Zwei Privatpersonen und vier E-Mail-Provider haben jetzt in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG) eingelegt. Damit wollen sie sich gegen die Speicherung von Kundendaten und die dadurch entstehenden Kosten für die Unternehmen zur Wehr setzen. Die Beschwerdeführer halten einige derzeitige gesetzliche Bestimmungen aus dem TKG für verfassungswidrig, da sie im wesentlichen gegen Artikel 10 GG verstießen, der sich mit dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis befasst. Welche konkreten Punkte aus dem TKG den beteiligten Firmen ein Dorn im Auge sind, lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17534.html .

    Weitere Änderungen am TKG, die den Verbraucher vor überhöhten Kosten beim Telefonieren schützen sollen, hat vor Kurzem der Bundestag beschlossen. Für mehr Kostentransparenz schreibt der Entwurf unter anderem den Anbietern von Telefon- und Handy-Kurzwahldiensten in zahlreichen Fällen Warnhinweise an die Verbraucher und Preisobergrenzen vor. Mehr Informationen zu der geplanten Gesetzesänderung und der Grund, warum die Opposition den größeren Verbraucherschutz ablehnt, stehen in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s17481.html .

    Für den Kunden urteilte zuletzt auch das OLG Stuttgart in einem Rechtsstreit um eine Werbeanzeige zu einem so genannten Ein-Euro-Handy. Die Richter urteilten: Sowohl die mit diesem Vertrag verbundenen Kosten als auch die Mindestlaufzeit des Vertrages müssen in dem Zusammenhang leicht erkennbar und deutlich lesbar sein. Die Urteilsbegründung sowie mögliche Folgen für zukünftige Werbemaßnahmen ähnlich attraktiv klingender Angebote liefert Ihnen unser Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s17486.html .

    In einer schwierigen Position ist der Kunde auch, wenn er sich einzelne Posten auf der Telefonrechnung nicht erklären kann oder eine fehlerhafte Rechnung erhält. Beispielsweise Fehler auf einem Einzelverbindungsnachweis zu beweisen, dürfte für den Telefonteilnehmer in der Praxis unmöglich sein. Die Anbieter haben es aufgrund des so genannten Anscheinsbeweises leichter. Was ein solcher Anscheinsbeweis ist und wie Gerichte in aktuellen Streitigkeiten geurteilt haben, erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s17469.html .

    Für den Internethandel relevant ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom April, das jetzt veröffentlicht wurde: Demnach besteht für ein Internet-Versandhaus die Pflicht, die bestellte Ware unverzüglich nach der Auftragstellung zu versenden. Sollte die Lieferung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein, müsse die Webseite darüber unmissverständlich informieren. Mehr dazu lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s17462.html .

  10. Hardware: Ein neues Samsung-Handy, ein Test und eine Lasertastatur

    Samsung will im dritten Quartal mit dem SGH-D550 ein neues Handy für Business-User auf den Markt bringen, das vor allen durch eine wohldimensionierte QWERT-Tastatur und Blackberry-Funktionen überzeugen soll.

    Das Triband-Handy wurde mit einer 1,3-Megapixel-Kamera, einem TransFlash Memory Card-Slot und Unterstützung für den E-Mail-Pushdienst Blackberry ausgerüstet. Bei dem Gerät aus der D500er-Reihe fällt zuerst das bewegliche Display ins Auge. Aufgeklappt hält man ein Hochformat in Händen, mit ein paar Handgriffen kann man es umbauen in einen querformatigen Bildschirm. Dazu passend erhält man gleichzeitig eine QWERT-Tastatur. Der Minibildschirm selbst stellt 262 144 Farben in einer Auflösung von 176 mal 220 Pixel dar. Das Außendisplay ist ein OLED mit 129 mal 96 Pixeln. Neben praktischen Business-Anwendungen kann das schwarze Edelgerät auch als MP3-Player fungieren und verschiedene Formate, darunter MP3 und AAC, abspielen. Was das Geschäftstelefon kosten soll, ist noch unklar.

    Im Test hatten wir in dieser Woche das UMTS-Handy Z130 von Samsung. Der Dreh mit dem Display und der darunter verborgenen 1-Megapixel-Kamera ist ein echter Hinkucker: Dreht man das Handydisplay um 90 Grad, wird die darunter befindliche Kamera aktiviert. Diese lässt sich wiederum um 180 Grad drehen, so dass man das Handy auch wieder schließen kann. Die Kamera steht dann weiterhin für Schnappschüsse, Videoaufnahmen oder zur Bildübertragung bei Videotelefonaten bereit.

    Auf den ersten Blick macht das Gerät einen soliden Eindruck. Wenn man es in Betrieb nimmt, fällt es mit reichlich Schnickschnack auf. Für Handynutzer mit unverbrauchtem Spieltrieb ist dieses Gerät mit Sicherheit eine Offenbarung. Für nüchterne Kunden, die eher auf den Nutzwert achten, hat das Handy allerdings Schwächen. Den vollständigen Testbericht finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s17493.html .

    Vor einiger Zeit stellten wir bereits die Laserprojektionstastatur von Celluon vor. Mittlerweile ist der Laserkey für 249 Euro im Fachhandel und Onlineshops erhältlich. Mehr dazu erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s17525.html .

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