- Tchibo: Guthaben-Bonus nur für Neukunden
Derzeit wirbt Tchibo mit der Möglichkeit, Telefongespräche in
alle deutschen
Mobilfunknetze und ins Festnetz für 19 Cent pro Minute zu
führen. Leider
entspricht das nicht ganz den Tatsachen, denn vor allem die mehr
als
252 000 Bestandskunden des Kaffeerösters Tchibo gehen
leer aus.
Einen Bonus erhalten dagegen Handyfans, die sich ab sofort
und bis zum
31. Juli eine neue Tchibo-Karte bzw. ein Handy mit Karte
kaufen und direkt
beim Kauf auch das Guthaben aufstocken. Wie der Kaffeeröster
erklärte, erhalten
alle Neukunden, die im Aktionszeitraum ihr Guthaben direkt bei
Kartenkauf um
bis zu 100 Euro aufladen, ohne Zusatzkosten noch einmal
85 Prozent
des Aufladebetrags gut geschrieben. Dadurch werde - bis das
Guthaben der
Erstaufladung verbraucht ist - rein rechnerisch ein Minutenpreis
von
19 Cent erreicht, obwohl Tchibo in Wirklichkeit weiterhin
35 Cent pro
Minute abrechnet. Eine SMS koste unter Berücksichtigung der
zusätzlichen
Gutschrift 11 Cent.
Ganz korrekt ist diese Darstellung der Preise aber nicht.
Der Bonus gilt
nämlich nicht für das Startguthaben von 10 Euro, das auf der
Karte auch
ohne zusätzliche Aufladung schon vorhanden ist. Kunden, die beim
Kauf der Karte
30 Euro aufladen, haben insgesamt 40 Euro bezahlt. Für
die
30 Euro, die zusätzlich aufgeladen wurden, werden
25,50 Euro
gutgeschrieben. Damit hat der Kunde insgesamt 65,50 Euro
zur Verfügung und
der rechnerische Minutenpreis beträgt 21,4 Cent. Selbst
wenn der Kunde
100 Euro auflädt, wird nur ein rechnerischer Minutenpreis
von 19,75 Cent erreicht.
Schade, dass man bei Tchibo und der Muttergesellschaft
o2 keinen Mut zur generellen Preissenkung
gerade bei den
treuen Altkunden hat. Es bleibt abzuwarten, ob Tchibo
längerfristig günstigere
Konditionen für alle Kunden und ohne Einschränkungen einführt.
War der
Minutenpreis von 35 Cent in alle Netze noch vor wenigen
Monaten vor allem
für Kunden, die hauptsächlich in die Mobilfunknetze telefonieren,
durchaus
interessant, so gibt es nun mit simyo und
der
SIMply-Card inzwischen
deutlich
preiswertere Alternativen.
- Erste Erfahrungen mit der SIMply-Card
Bei den beiden Mobilfunk-Discountern simyo
und
SIMply
dürfte
nach dem Ansturm der ersten Tage nach Einführung der neuen Tarife
(19 bzw.
18 Cent pro Minute rund um die Uhr in alle Netze) inzwischen
der Alltag
eingekehrt sein. simyo liefert seine SIM-Karten inzwischen
innerhalb von zwei
Werktagen und auch Victorvox, der
Betreiber vom
SIMply, lässt die Kunden seiner SIMply-Karte kaum länger
warten.
Der Bestellvorgang selbst klappt sehr schnell und
unkompliziert. Am
Folgetag erhält man in der Regel per E-Mail seine Rufnummer. Oft
noch am
gleichen Tag oder einen Tag später wird die Karte im
Post-Ident-Verfahren
zugestellt. Positiv fällt auf, dass zumindest neuere Karten
schon auf die von
Victorvox genutzte Kurzmitteilungszentrale eingestellt sind. Nur
bei Nutzung
dieser kostet der Versand einer SMS
nur 13 Cent, so dass man in jedem Fall
überprüfen sollte, ob die Einstellungen wirklich stimmen. Der
Provider weist
allerdings nicht nur auf seiner Homepage auf die Sondernummer
hin, sondern
verschickt an die Kunden wenige Tage nach der Karten-Aktivierung
auch noch
eine Erinnerung per E-Mail. Weitere Einzelheiten dazu erfahren
Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s17512.html .
- mobilcom stellt einen günstigen Paket-Tarif vor
Der Büdelsdorfer Mobilfunkprovider
mobilcom hat einen
neuen Tarif mit
Inklusivminuten auf den Weg
gebracht.
Ab dem 1. Juli können Vieltelefonierer und solche, die es
werden wollen,
monatlich 200 Gesprächsminuten zum Paketpreis von
19,80 Euro
erwerben. Der Vorteil dieses Angebots ist, dass man bei
optimaler Ausnutzung
des Minutenkontingents zu einem wirklich günstigen Preis von
knapp unter
10 Cent pro Minute in alle deutschen Netze telefonieren
kann. Aber wie
bei allen Minutenpaketen werden die Gesprächsminuten teurer, wenn
man weniger
telefoniert - oder deutlich über dem gebuchten Kontingent liegt,
weil der
Preis für die Folgeminuten mit 39 Cent dann auch wieder
recht teuer
wird.
Menschen, deren Telefonierverhalten weniger konstant ist,
als es ein
Paket-Tarif eigentlich erfordert, fahren in der Regel mit einem
umsatzabhängigen Tarif wie
SIMply
oder simyo besser, sofern sie regelmäßig
unter gut
100 Minuten telefonieren. Einen Vergleich und
Rechenbeispiele finden
Sie in unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s17515.html
- Vodafone-Zuhause: Probleme mit der Festnetznummer
Zu Wochenbeginn führte Vodafone für
seinen
Zuhause-Tarif nun auch
geografische
Festnetznummern ein. Sowohl Neukunden als auch Bestandskunden
können diese
bekommen, wenn sie sich explizit dafür entscheiden. Schriftlich
wird dem
Neukunden eine Schaltung und Bekanntgabe der Festnetz-Nummer
innerhalb von
zwei Werktagen zugesagt. Bestandskunden müssen sich allerdings bis
zum nächsten
Rechnungslauf gedulden.
Im Laufe dieser Woche korrigierte die
Vodafone-Kundenbetreuung den
Zeitrahmen für Neukunden auf "bis zu fünf Werktage". Inzwischen
spricht die
Hotline auf Anfrage von bis zu sechs Wochen Wartezeit sowohl bei
Neu- als
auch bei Bestandskunden. Die Nachfrage nach Vodafone Zuhause sei
derzeit sehr
groß, daher könne es zu Wartezeiten bei der Zuteilung der
Festnetz-Nummern
kommen.
Allerdings ist selbst die "offizielle Wartezeit" von zwei
Werktagen deutlich
länger als beim Konkurrenzprodukt
Genion
von o2, wo Festnetznummern in der Regel
innerhalb weniger
Minuten vergeben werden. Selbst beim Genion-Vermarktungsstart im
Juli 1999
waren die Anschlüsse innerhalb weniger Stunden geschaltet. Einen
ausführlichen
Vergleich des Vodafone-Zuhause-Tarifes mit o2 Genion, dem
bislang einzigen
Mobilfunkangebot auf dem deutschen Markt, bei dem es neben einer
Handynummer
auch eine normale Festnetznummer gab, finden Sie in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17467.html .
- T-Mobile: "Take away"-Karte für Datenfans
Die von T-Mobile ursprünglich für Juni
angekündigte
Markteinführung des neuen Windows-Smartphones
SDA II ist mittlerweile auf den
Herbst
verschoben. Ebenfalls ab Herbst soll der Nachfolger des
MDA III unter der Bezeichnung
MDA Pro
im Handel erhältlich sein. Das Gerät unterstützt im Gegensatz zu
seinem
Vorgänger und dem
Nokia Communicator die
Nutzung des UMTS-Netzes und kann
beispielsweise
auch für Videotelefonie
eingesetzt
werden.
Schon jetzt bietet T-Mobile für die mobile Datenkommunikation
ein neues Produkt
unter dem Namen "Take away" an. Dabei handelt es sich um
eine noch nicht
freigeschaltete SIM-Karte, die für den BusinessActive-Tarif und
die
Datenoption Data 5 mit
5 MB
monatlichem Inklusivvolumen voreingestellt ist. Nachteil des
Angebots ist,
dass der Kunde sich um die Aktivierung der Karte selbst kümmern
muss und es
dazu keine subventionierte Hardware gibt. Dafür ist die Data 5-Option, die
regulär mit 5 Euro im Monat zu Buche schlägt, für die Dauer
der gesamten
Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten kostenlos.
Für die Deutsche Bahn AG übernimmt T-Mobile den
WLAN-Service rail&mail. Damit
sollen
12 Standorte zu Hotspots des Providers werden. In einem
Pilotprojekt
werden die Bahn und T-Mobile bis Ende des Jahres auf dem
Streckenabschnitt
Köln-Dortmund die technische und wirtschaftliche Machbarkeit der
Internet-Kommunikation im fahrenden Zug testen. Kunden, die noch
gültige
Voucher für den alten Zugang von der Bahn haben, können diese bis
30. Juni eins zu eins in T-Mobile-Guthabenkarten umtauschen.
Die Nutzung
des drahtlosen Internetzuganges erfolgt zu den gleichen
Konditionen wie in den
anderen mehr als 5000 Hotspots von
T-Com und
T-Mobile in Deutschland. Die genauen Konditionen zu welchen die
Voucher
unterschiedlicher Guthabenhöhe eingetauscht werden erfahren Sie
in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17502.html .
Für Bankgeschäfte über mobile Endgeräte hat T-Mobile ein
neues Angebot: Mit
StarMoney Mobile 2.0 kann man mit einem aktuellem
Smartphone den
Stand seiner Konten checken. Bei Bedarf können auch aktuelle
Buchungen
eingesehen und Überweisungen ausgeführt werden. Das funktioniert
in Deutschland
ebenso wie in etlichen anderen Ländern. Das Programm bietet
einen detaillierten
Überblick über den Status aller geführten Konten inklusive
Umsatzdetails. Nutzer
können alle notwendigen Daten offline eingeben, die mobile
Online-Verbindung muss
lediglich für den Datenaustausch aufgebaut werden. Beim
Datentransfer, etwa bei
der Übertragung der PIN- und TAN soll ein wirkungsvoller
Verschlüsselungsstandard
genutzt werden, der auch die auf dem Handy gespeicherten Daten
vor unbefugtem
Zugriff schützt.
T-Mobile-Kunden können die Software unter t-zones
herunterladen und 30 Tage
lang ohne Extrakosten testen. Der Nutzungspreis danach beträgt
für die
Handy-Version des Programms einmalig 7,90 Euro, für die
PDA-Version
19,90 Euro. Näheres über die Voraussetzungen, die
notwendigen Endgeräte und
welche Kreditinstitute der neue Service unterstützt, berichten
wir in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17475.html .
- DSL-Preiskampf: Marktführer T-Online gerät unter Druck und senkt die Preise
T-Online reagiert auf den anhaltenden
Preiskampf auf
dem DSL-Markt. Für den 4. Juli hat
die
Telekom-Tochter umfangreiche Änderungen
an seinem
Tarifprogramm angekündigt. Künftig soll es nur noch vier
DSL-Zugänge - zwei
Flatrates, einen Volumen- und einen Zeittarif - geben. Auf
wettbewerbsfähige
Preise warten die Internetnutzer jedoch vergebens: Der
Branchenführer setzt
statt der Grundpreise weiterhin auf die Qualität seiner Zugänge.
Die neuen
Konditionen von T-Online, die ab kommenden Monat gelten, verrät
Ihnen unsere
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17518.html .
Auch AOL ist in der Branche eher für
seine
Tarif-Zusatzleistungen als für ein niedriges Preisgefüge bekannt.
Nun sieht
man sich offenbar auch bei dem Hamburger Provider gezwungen, zu
reagieren.
Gerüchten zufolge wird das Unternehmen ab Juli eine DSL-Flatrate
für knapp
10 Euro anbieten. Zugleich will AOL ab Oktober
DSL-Anschlüsse aus
eigener Hand anbieten. Ob es sich dabei um DSL-Resale oder
Line-Sharing
handeln wird, erfahren Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s17523.html .
Einen DSL-Zugang für T-DSL-Anschlüsse mit monatlich
unbegrenztem
Surfvolumen bietet ab dem 1. Juli auch der Provider
Global Village an. Das
Besondere an dem
intelliflat genanten Zugang: Ab einem gewissen
Volumenverbrauch wird
die Bandbreite auf doppelte ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt.
Wann diese
Grenze erreicht ist, hängt von dem monatlichen Grundpreis ab, den
der Kunde
zahlt. Weitere Informationen zur intelliflat hält unsere Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s17484.html
für Sie
bereit.
Bereits auf dem Markt ist das Flatrate-Angebot von RTL, für
das der
Kölner Fernsehsender zurzeit intensiv wirbt. Allerdings nennt
RTL in dem
Werbespot keine Preise mehr. Kein Wunder: Im Preisvergleich
schneidet der
Pauschalzugang nicht nur schlecht ab, für Neukunden gibt es keine
kostenlose
Aktions-Hardware und der Anbieter behält sich das Recht auf eine
Bandbreiten-Beschränkung vor. Alles Weitere zu dem RTL-Angebot
lesen Sie in
unserem Beitrag unter
http://www.teltarif.de/s/s17492.html .
DSL-Hardware zum Sonderpreis oder
Bares
erhalten Provider-Wechsler zurzeit noch bei
Tiscali,
Lycos und GMX.
Beispielsweise
erhalten Umsteiger bei Tiscali 50 Euro, wenn sie die
DSL Flat bestellen.
GMX dagegen
verschenkt 30 Euro an Wechselwillige. Wie die weiteren
Wechsler-Angebote
aussehen, steht in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17506.html .
Seit es DSL-Zugänge auf Resale-Basis gibt, ist ein
Providerwechsel
oftmals auch mit einem regelrechten Anschlusswechsel verbunden.
Welche
Probleme sich daraus ergeben können, untersucht unser
Ratgeber-Beitrag unter
http://www.teltarif.de/s/s17510.html .
- Festnetz: Ortsgespräche bei 01081 teurer, CbC-Tarifansage im Bundestag beschlossen
Erneut erhöht hat sich der Tarif für den Ortsnetztarif über die
01081. 1,8 Cent
pro Minute berechnet der Anbieter nunmehr rund um die Uhr für
Gespräche
innerhalb des eigenen
Ortsnetzes. Damit
ist 01081 nicht mehr günstiger als die Mitbewerber
01051 oder 01058.
Unsere Empfehlung,
über welchen Anbieter Sie nun ihre
Ortsnetzgespräche führen sollten und wie sie sogar in
Ballungszentren sekundengenau
abgerechnete Gespräche erhalten, finden Sie hier:
http://www.teltarif.de/s/s17473.html .
Drastisch erhöht hat 01075 von
CallandoFON seine
Festnetzgespräche. Bislang war
die 01075 täglich zwischen 11 und 14 Uhr sowie 18 und
8 Uhr zwar nicht
der günstigste Anbieter für ein Ferngespräch, mit 0,98 bis
1,45 Cent pro
Minute jedoch im vorderen Feld dabei. Nun berechnet CallandoFon
in
Teilen dieser bislang günstigen Zeitfenster 5,79 Cent pro
Minute.
In der so genannten Primetime, die täglich von 11 bis 14 Uhr
und 16 bis 18 Uhr gültig ist, wird dieser hohe Minutenpreis
von
5,79 Cent, der alles andere als marktgerecht ist, berechnet.
In weiteren Zeitfenstern von 9 bis 11 Uhr und 14 bis
16 Uhr werden
ab morgen 1,42 Cent pro Minute verlangt, in der übrigen Zeit
2,79 Cent pro Minute. Die Tatsache, dass in Teilen dieser
Zeitfenster
bisher 5,79 Cent berechnet wurde, kann die drastische
Preiserhöhung
zu anderen Zeiten jedoch nicht wettmachen.
Um vor solche unangenehmen Tarifüberraschungen geschützt zu
sein, können
Sie jederzeit aktuell in unseren Tarifrechner unter
http://www.teltarif.de/tarifrechner/
blicken.
Alternativ bieten wir
Ihnen unsere Watch-Dienste an. Hier werden Sie automatisch per
E-Mail
informiert, wenn es Neuigkeiten bei Ihrer
Lieblings-Telefongesellschaft gibt
oder neue Tarife für Ihre Anrufziele gültig werden. So erhalten
Sie
die aktuellen Tariftabellen automatisch per E-Mail. Alle
Informationen zu den
Watchdiensten erhalten Sie unter
http://www.teltarif.de/services/ .
Mehr Kundenschutz soll es nach dem Willen des Bundestages
auch durch ein
Gesetz zur Einführung einer Tarifansage bei allen
Call-by-Call-Gesprächen
geben. Doch der Bundesrat
wird dem Gesetz aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zustimmen.
Alle Details
dazu lesen Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s17481.html .
- Internet-Telefonie: Neue Flatrate und neuer Callback-Service
Mit einer neues VoIP-Flatrate machte in
dieser
Woche der Düsseldorfer-Anbieter
dus.net von sich Reden. Das Besondere an
der Flatrate
für 19,90 Euro: Die
Pauschale für Festnetztelefonate kann von jedem
DSL-Anschluss
aus genutzt werden.
Das unterscheidet diesen Pauschaltarif von vielen anderen, die
zwar nur die Hälfte kosten,
dafür aber an einen bestimmten DSL-Anschluss gekoppelt sind. Doch
auch andere Provider wie
AOL oder nikotel
bieten solche
Flatrates in einer ähnlichen Preisklasse an.
Der VoIP-Anbieter sipsnip hat
unterdessen bekannt
gegeben, seinen Kunden nun auch
Callback anbieten zu wollen. So
kann der
VoIP-Dienst von nahezu jedem Telefon genutzt werden,
das vorher dafür definiert wurde. Damit können die
Kunden von jedem
Festnetztelefon Deutschlands aus für 3,4 Cent pro Minute ins
Festnetz telefonieren. Gespräche vom Handy ins Festnetz oder
umgekehrt
sind für 25,6 Cent pro Minute zu haben. Übrigens: Auch die
Freiminuten
der Tarife plus 250, plus 500 und plus 1000 werden
auf die
Callback-Gespräche
angerechnet. So sind Festnetz zu Festnetz-Gespräche schon ab
rechnerisch
1,7 Cent pro Minute verfügbar.
Teurer wurde die Nutzung des iPhone-Dienstes von
freenet
für alle Neukunden.
Bisher konnte mit dem Tarif für Gespräche 19 Cent pro Minute
in die
deutschen Mobilfunknetze telefonieren, was für VoIP-Tarife ein
recht gutes
Angebot war. Nun wurde der Tarif auf 22,9 Cent pro Minute
angehoben.
Für Bestandskunden ändert sich nichts. So vermeidet der
Anbieter, dass die
Kunden, die monatlich eine Grundgebühr zahlen und eine
Mindestvertragslaufzeit
von einem Jahr oder länger haben, von ihrem Recht auf
außerordentliche
Kündigung Gebrauch machen.
- Gerichte: Mehr Verbraucherschutz für Telefonteilnehmer
Der Verbraucherschutz ist ein viel diskutiertes Thema im
Tk-Bereich. Zwei
Privatpersonen und vier E-Mail-Provider haben jetzt in Karlsruhe
Verfassungsbeschwerde gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG)
eingelegt. Damit
wollen sie sich gegen die Speicherung von Kundendaten und die
dadurch
entstehenden Kosten für die Unternehmen zur Wehr setzen. Die
Beschwerdeführer
halten einige derzeitige gesetzliche Bestimmungen aus dem TKG für
verfassungswidrig, da sie im wesentlichen gegen
Artikel 10 GG
verstießen, der sich mit dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis
befasst.
Welche konkreten Punkte aus dem TKG den beteiligten Firmen ein
Dorn im Auge
sind, lesen Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17534.html .
Weitere Änderungen am TKG, die den Verbraucher vor überhöhten
Kosten
beim Telefonieren schützen sollen, hat vor Kurzem der Bundestag
beschlossen.
Für mehr Kostentransparenz schreibt der Entwurf unter anderem den
Anbietern
von Telefon- und Handy-Kurzwahldiensten in zahlreichen Fällen
Warnhinweise
an die Verbraucher und Preisobergrenzen vor. Mehr Informationen
zu der
geplanten Gesetzesänderung und der Grund, warum die Opposition
den größeren
Verbraucherschutz ablehnt, stehen in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s17481.html .
Für den Kunden urteilte zuletzt auch das OLG Stuttgart
in einem
Rechtsstreit um eine Werbeanzeige zu einem so genannten
Ein-Euro-Handy.
Die Richter urteilten: Sowohl die mit diesem Vertrag verbundenen
Kosten
als auch die Mindestlaufzeit des Vertrages müssen in dem
Zusammenhang leicht
erkennbar und deutlich lesbar sein. Die Urteilsbegründung sowie
mögliche
Folgen für zukünftige Werbemaßnahmen ähnlich attraktiv klingender
Angebote
liefert Ihnen unser Beitrag unter
http://www.teltarif.de/s/s17486.html .
In einer schwierigen Position ist der Kunde auch, wenn er
sich
einzelne Posten auf der Telefonrechnung nicht erklären kann oder
eine
fehlerhafte Rechnung erhält. Beispielsweise Fehler auf einem
Einzelverbindungsnachweis zu beweisen, dürfte für den
Telefonteilnehmer
in der Praxis unmöglich sein. Die Anbieter haben es aufgrund des
so
genannten Anscheinsbeweises leichter. Was ein solcher
Anscheinsbeweis ist
und wie Gerichte in aktuellen Streitigkeiten geurteilt haben,
erfahren Sie
in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s17469.html .
Für den Internethandel relevant ist ein Urteil des
Bundesgerichtshofs
(BGH) vom April, das jetzt veröffentlicht wurde: Demnach besteht
für ein
Internet-Versandhaus die Pflicht, die bestellte Ware unverzüglich
nach der
Auftragstellung zu versenden. Sollte die Lieferung erst zu einem
späteren
Zeitpunkt möglich sein, müsse die Webseite darüber
unmissverständlich
informieren. Mehr dazu lesen Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s17462.html .
- Hardware: Ein neues Samsung-Handy, ein Test und eine Lasertastatur
Samsung will im dritten Quartal mit dem
SGH-D550 ein
neues Handy für Business-User auf den Markt bringen, das vor
allen durch eine
wohldimensionierte QWERT-Tastatur und
Blackberry-Funktionen
überzeugen soll.
Das Triband-Handy wurde mit einer 1,3-Megapixel-Kamera, einem
TransFlash Memory
Card-Slot und Unterstützung für den E-Mail-Pushdienst Blackberry
ausgerüstet. Bei dem
Gerät aus der D500er-Reihe fällt zuerst das bewegliche Display
ins Auge.
Aufgeklappt hält man ein Hochformat in Händen, mit ein paar
Handgriffen kann
man es umbauen in einen querformatigen Bildschirm. Dazu passend
erhält man
gleichzeitig eine QWERT-Tastatur. Der Minibildschirm selbst
stellt
262 144 Farben in einer Auflösung von 176 mal
220 Pixel dar.
Das Außendisplay ist ein OLED mit 129 mal 96 Pixeln. Neben
praktischen
Business-Anwendungen kann das schwarze Edelgerät auch als
MP3-Player fungieren
und verschiedene Formate, darunter MP3 und AAC, abspielen. Was
das
Geschäftstelefon kosten soll, ist noch unklar.
Im Test hatten wir in dieser Woche das
UMTS-Handy
Z130 von Samsung.
Der Dreh mit dem Display und der darunter
verborgenen 1-Megapixel-Kamera ist ein echter Hinkucker: Dreht
man das
Handydisplay um 90 Grad, wird die darunter befindliche
Kamera aktiviert.
Diese lässt sich wiederum um 180 Grad drehen, so dass man
das Handy auch
wieder schließen kann. Die Kamera steht dann weiterhin für
Schnappschüsse,
Videoaufnahmen oder zur Bildübertragung bei Videotelefonaten
bereit.
Auf den ersten Blick macht das Gerät einen soliden Eindruck.
Wenn man es in
Betrieb nimmt, fällt es mit reichlich Schnickschnack auf. Für
Handynutzer
mit unverbrauchtem Spieltrieb ist dieses Gerät mit Sicherheit
eine Offenbarung.
Für nüchterne Kunden, die eher auf den Nutzwert achten, hat das
Handy
allerdings Schwächen. Den vollständigen Testbericht finden Sie
unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s17493.html .
Vor einiger Zeit stellten wir bereits die
Laserprojektionstastatur von
Celluon vor. Mittlerweile
ist der
Laserkey für 249 Euro im Fachhandel und Onlineshops
erhältlich. Mehr
dazu erfahren Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s17525.html .
.
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