Newsletter 10/05 vom 10.03.2005
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 10.03.2005 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. CeBIT 2005 öffnet heute ihre Tore - teltarif wieder vor Ort
  2. CeBIT: Das übliche Handy-Feuerwerk ist dieses Mal kleiner
  3. o2: surf@home kommt im Frühjahr - o2-Produkte auch bald bei debitel
  4. E-Plus: Probleme mit dem Hiptop1, neuer Hiptop2 kommt und Gerüchte um neue Tarife
  5. Blackberry steht bei Vodafone im Mittelpunkt - Billigmarke möglich
  6. T-Mobile: Mailbox für Relax-Kunden automatisch; MMS-Aktion verlängert
  7. mobilcom: Mit dem Handy für 13 Cent in alle Netze telefonieren
  8. Registrierter Dialer kommt mit illegalem Doppelgänger
  9. Neue Gefahr: Vorsicht vor neuer Sober-Variante und MMS-Handy-Virus
  10. VoIP jetzt auch bei T-Online und Arcor; neue VoIP-Features bei 1&1
  11. Kampf um Pre-Selection-Kunden: Arcor und QualiTEL mit neuen Angeboten
  1. CeBIT 2005 öffnet heute ihre Tore - teltarif wieder vor Ort

    Gestern Abend hat Bundeskanzler Gerhard Schröder die weltgrößte Computermesse CeBIT in Hannover offiziell eröffnet. Ab heute können sich die Besucher eine Woche lang über neue Produkte und Trends aus den Bereichen Telekommunikation und Computerwelt informieren. Im Blickpunkt stehen dabei vor allem - das hat der gestrige Tag bereits gezeigt - die Mobilfunktechnologie UMTS mit entsprechenden Diensten wie Videotelefonie und schnelle Musik-Downloads, drahtlose Übertragungstechnologien, breitbandige Internetverbindungen, VoIP sowie das "digitale Zuhause". Insgesamt präsentieren über 6 200 Aussteller ihre Neuheiten auf der diesjährigen Branchenmesse, wieder etwas mehr als im Vorjahr.

    Auch teltarif.de ist in diesem Jahr wieder als Aussteller und Berichterstatter vor Ort. Bereits gestern informierten wir Sie über die ersten Produktvorstellungen und andere Branchennews. Unseren Stand mit der Nummer B15 finden Sie in der Halle 12, direkt gegenüber von o2. Und auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder vor Ort ein Gewinnspiel, bei dem attraktive Preise - nämlich drei topaktuelle UMTS-Handys - winken: das Nokia 6680, das Sony Ericsson V800 und das Motorola E1000.

    Wenn Sie bei dem Gewinnspiel mitmachen wollen, dann besuchen Sie uns auf der CeBIT. Für alle, die nicht auf die CeBIT kommen, ist die Teilnahme auch online möglich. Beantworten Sie einfach die folgende Frage: "Alle drei verlosten Handys verfügen über eine spezielle Funktion, über die teltarif bereits mehrfach berichtet hat. Welche ist das?" Wir geben Ihnen drei Lösungs-Optionen vor, nur eine davon ist richtig. Die möglichen Antworten finden Sie unter http://www.teltarif.de/gewinnspiel .

  2. CeBIT: Das übliche Handy-Feuerwerk ist dieses Mal kleiner

    Morgen eröffnet die CeBIT 2005 in Hannover ihre Tore, für die Hersteller Anlass genug, ihre Neuheiten vorab zu präsentieren. In diesem Jahr ist das übliche Handyfeuerwerk allerdings weniger prächtig als sonst, was auch daran liegt, dass Branchenprimus Nokia und auch Sony Ericsson ihre Neuvorstellungen schon am 1. März abgefeiert haben. Aber nichtsdestotrotz gab es heute eine ganze Reihe neuer Geräte, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

    Zwar ist die Zukunft der Handy-Sparte von Siemens nicht geklärt, doch stellte dieser Hersteller heute fünf neue Modelle vor, darunter das erste eigene Gerät für UMTS-Netze, das SXG75. Das 134 Gramm schwere Handy ist ein Multimedia-Entertainer mit kompletter Video- und Musikfunktion: Es besitzt eine 2-Megapixel-Kamera und ist dank einer zweiten CIF-Kamera Videotelefonie-fähig, hat einen MP3-Player sowie ein FM-Radio und unterstützt WAP 2.0, GPRS Multislot Klasse 10 und Bluetooth.

    Weiterhin präsentierte Siemens die Design-Klapp-Handys CL75 und CF75, das Multimedia-Gerät CX75 sowie mit dem M75 ein neues Outdoor-Handy. Weitere Informationen zu und Bilder von diesen Geräten finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16456.html .

    Neben diesen fünf neuen Mobilfunkgeräten hat Siemens heute auch zwei weitere, speziellere Handymodelle angekündigt. Das "Runster" genannte Gerät soll zum ultimativen Musikgerät für Sportbegeisterte werden, das "M65 Rescue Edition" dagegen ist für den Feuerwehr- und Rettungseinsatz konzipiert. Mehr dazu erfahren Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s16469.html .

    Auch der Hersteller Samsung nutzt die CeBIT, um weitere Mobiltelefone vorzustellen. Wie schon vor drei Wochen im französischen Cannes sind dabei auch wieder UMTS-Handys mit von der Partie. Das erste der neuen UMTS-Telefone mit dem Namen Z140 ist ein Klapphandy mit zwei Farbdisplays.

    Das zweite Gerät, das Z700, ist ein Klapphandy, das über zwei Digitalkameras verfügt, wobei die äußere Kamera erstmals in einem UMTS-Handy eine Auflösung von drei Megapixel hat. Bislang nur als Plakat auf dem Messestand war das neue D600 zu sehen, eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Sliders D500. Das Gerät verfügt über eine Digitalkamera mit einer Auflösung von zwei Megapixeln. Weitere Informationen zu den neuen Geräten finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16465.html .

    Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass Samsung die Lizenzen für die Realeyes3D Applikationen w-Postcard und Digitizer erhält. Damit können unter anderem handschriftliche Mitteilungen von Kamerahandys aufgezeichnet und versendet werden. Mehr dazu können Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s16439.html  nachlesen.

    Auf der CeBIT-Pressekonferenz von LG Electronics wurde bis auf das Kamera-Handy LG C3300 kein neues Mobiltelefon vorgestellt. Das Designhandy soll noch im März exklusiv bei T-Mobile auf den Markt kommen, der Preis steht aber noch nicht fest. Weiterlesen können Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s16468.html . Es stehen allerdings noch eine Reihe weiterer Pressekonferenzen aus, in den nächsten Tagen werden mit Sicherheit noch weitere Geräte präsentiert. Wir berichten wie immer in unseren aktuellen Meldungen unter http://www.teltarif.de/arch/ .

  3. o2: surf@home kommt im Frühjahr - o2-Produkte auch bald bei debitel

    Schon vor einem Jahr hat o2 surf@home, den Internet-Zugang für zu Hause auf UMTS-Basis, angekündigt. Auf der gestrigen CeBIT-Pressekonferenz gab der Münchener Netzbetreiber nun weitere Details zu Preisen und Markteinführung bekannt.

    Bestandskunden haben ab heute die Möglichkeit, über die Homepage des Unternehmens surf@home zu bestellen, Neukunden sollen voraussichtlich ab Mitte Mai ordern können. Am 15. April beginnt die Auslieferung der surf@home-Boxen.

    o2 bietet surf@home zunächst nur in Verbindung mit einem 24-Monats-Vertrag an. Das Gerät kostet dabei zwischen 49,99 und 99,99 Euro. Als Grundgebühr wird in allen Tarifvarianten 9,99 Euro pro Monat berechnet, ebenso eine einmalige Einrichtungsgebühr von 24,99 Euro. o2 bietet zunächst nur zeitbasierte Surftarife an - so kostet die Onlineminute im Grundtarif drei Cent pro Minute. Kunden, die längere Zeit im Netz verbringen wollen, können sich zwischen drei Paketen zu 10, 20 oder 40 Surfstunden für 9,99, 14,99 oder 21,99 Euro entscheiden. Weitere Details zu surf@home, insbesondere zur Hardware und weiteren Tarifmerkmalen lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16457.html .

    Des Weiteren stellten o2-Chef Rudi Gröger und sein Marketingleiter, Lutz Schüler, die aktuelle Vertriebsstrategie sowie neue Musikangebote vor. So gaben Sie einerseits den Start des Serviceprovidergeschäftes mit mobilcom im Bereich der Laufzeitverträge bekannt, ebenso sollen die Verhandlungen mit debitel kurz vor dem Abschluss stehen. Weitere Details hierzu und zu "o2 Music" lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16459.html .

  4. E-Plus: Probleme mit dem Hiptop1, neuer Hiptop2 kommt und Gerüchte um neue Tarife

    In den letzten Wochen kam es immer wieder zu kurzzeitigen Ausfällen bei der Nutzung des Hiptop 1 von E-Plus. Am vergangenen Montag und Dienstag kam es dann zu einem längeren Totalausfall. Die meisten Kunden konnten sich zwar ins Netz einbuchen, doch eine Verbindung zum Server des Hiptop-Herstellers Danger [Link auf http://www.danger.com/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar], der für den Datenaustausch zuständig ist, kam nicht zustande. Ebenso funktionierte auch der Zugriff auf das Online-Tool zur Hiptop-Konfiguration lange nicht.

    Seit gestern funktionieren die Hiptops weitgehend wieder. Das erklärte E-Plus gestern auf der CeBIT-Pressekonferenz in Hannover. Nach wie vor gestört scheint allerdings die Online-Administration der Hiptop-Accounts im Internet. Beim Versuch der teltarif-Redakion, auf die Homepage login.eplus-hiptop.de zuzugreifen, erhielten wir nur eine Fehlermeldung. Einige Nutzer berichten auch davon, dass sie zwar E-Mails verschicken und empfangen und den AOL Instant Messenger nutzen, aber nicht über den im Hiptop eingebauten Browser im Internet surfen können. Bleibt abzuwarten, wann wirklich alle Funktionen wieder zur Verfügung stehen.

    Neben den Problemen gibt es aber auch gute Meldungen zum Hiptop und E-Plus: So soll der Nachfolger Hiptop2, produziert von Sharp, nun ab April in den E-Plus-Shops erhältlich sein. Das Gerät ist wiederum mit der schon beim Vorgängermodell bekannten Datenflatrate erhältlich. Diese kostet zusätzlich zu einem 24-Monats-Laufzeitvertrag 19,95 Euro pro Monat und eine einmalige Einrichtungsgebühr von 24,95 Euro. Der Hiptop2 wird bei Abschluss oder Verlängerung eines 24-Monatsvertrages zu einem Preis ab 99,90 Euro verkauft. Weitere Details und eine genaue Beschreibung zum Hiptop2 finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16460.html 

    Weiterhin meldet E-Plus mit 9,5 Millionen Kunden in 2004 einen neuen Höchststand und ein Wachstum von 16 Prozent zum Vorjahr. War E-Plus zu den aktuellen Geschäftszahlen noch sehr auskunftsfreudig, so reagierte man auf Nachfragen zu möglichen neuen Tarifen deutlich zurückhaltender. Auch die auf dem eigenen Server gehostete Seite http://www.eplus.de/sensation/ wollte man weder kommentieren noch bestätigen. Somit bleibt es weiter spannend, welche Sensation E-Plus dort heute präsentieren will. Die Gerüchte in den einschlägigen Onlineforen sprechen von zahlreichen interessanten Flatrateangeboten. Details dazu finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16460.html . Über die weitere Entwicklung halten wir Sie in unserem Onlineangebot natürlich auf dem Laufenden.

  5. Blackberry steht bei Vodafone im Mittelpunkt - Billigmarke möglich

    Vodafone-Kunden, die die Blackberry-Tarifoption L oder XL bis zum 31. März buchen, zahlen drei Monate lang nicht den ansonsten fälligen Paketpreis. Die Option L kostet normalerweise 17,40 Euro im Monat und beinhaltet neben dem E-Mail-Pushdienst auch 5 Megabyte Datentransfer. In der Option XL für 29 Euro sind der E-Mail-Pushdienst plus 10 Megabyte Datentransfer enthalten. Die Basispreisbefreiung wird über Gutschriften abgewickelt. Vodafone hat zudem angekündigt, die neue Blackberry-Server-Version 4.0 zu unterstützen.

    Die neue Version hat einen deutlich größeren Funktionsumfang und soll die bisherigen Versionen mittelfristig komplett ablösen. Neben E-Mails und Terminen synchronisiert die neue Server-Lösung auch Kontakt-Daten über das GPRS-Mobilfunknetz mit dem Firmenserver bzw. dem PC am Arbeitsplatz. Außerdem lassen sich eigene Mail-Ordner und Kategorien anlegen und mobil abgleichen. Auch Filter, Umleitungen oder Abwesenheitsnotizen können mit der neuen Software direkt am Handheld eingerichtet werden. Ferner besteht nun auch die Möglichkeit, JPG-, BMP-, PNG- und TIFF-Dateien zu öffnen. Powerpoint- und PDF-Dateien können und auch in Farbe und mit Grafik angezeigt werden und auch in Word- und Excel-Dateien eingebettete Grafiken lassen sich anzeigen.

    Weniger fortschrittlich ist Vodafone bei der TriCard, wenn sie es mit einem Kunden zu tun haben, der seine Rufnummer hat portieren lassen. Diese Kunden scheitern mit dem Versuch, eine TriCard zu bekommen. Diese sei - im Gegensatz zur TwinCard - für MNP-Kunden generell nicht erhältlich, teilte die Vodafone-Kundenbetreuung den Kunden mit. Bei den Mitbewerbern von Vodafone ist es dagegen auch für MNP-Kunden problemlos möglich, die jeweiligen "Mehr-Karten-Produkte", also die TwinCard bei T-Mobile, die FlexiCard Plus von E-Plus bzw. die Mulicard von o2, zu bekommen. Mehr hierzu lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16423.html .

    Vodafone denkt unterdessen über die Etablierung einer zweiten Mobilfunkmarke nach. Das geht aus einem Interview des Konzernchefs Arun Sarin mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor. Die Zweitmarke könne sich an Kunden richten, die keinen oder nur wenig Service benötigen und mit ihrem Handy einfach nur telefonieren wollen. Details zu dieser Zweitmarke finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16461.html .

  6. T-Mobile: Mailbox für Relax-Kunden automatisch; MMS-Aktion verlängert

    T-Mobile richtet ab 18. März allen Kunden, die in den Relax-Tarifen telefonieren, die Mailbox automatisch ein. Dabei werden automatisch die bedingten Rufumleitungen auf die Mailbox gelegt. Hintergrund ist die seit dem 1. März bestehende Möglichkeit, die Mailbox kostenlos abzuhören. Dennoch kann der mobile Anrufbeantworter zur Kostenfalle werden, zum Beispiel wenn man sich im Ausland aufhält und ein Anrufer auf der Mobilbox landet. Die Anrufe werden in diesem Fall zunächst ins ausländische Gastnetz und dann zurück nach Deutschland auf die Mailbox geleitet. Dadurch können Roaminggebühren anfallen.

    Wie T-Mobile weiter mitteilt, wird die ursprünglich bis Ende März befristete MMS-Preisaktion bis zum 30. Juni verlängert. Das heißt, noch bis Mitte des Jahres kosten mobile Multimedia-Mitteilungen zu anderen Handy-Anschlüssen im In- und Ausland sowie zu E-Mail-Adressen generell 39 Cent.

  7. mobilcom: Mit dem Handy für 13 Cent in alle Netze telefonieren

    Der Mobilfunkprovider mobilcom führt mit dem 13-Cent-Tarif einen neuen Tarif für das E-Plus-Netz mit Minutenpaket ein. Der Kunde erwirbt zu einem monatlichen Grundpreis von 13 Euro 100 Inklusivminuten für Verbindungen in alle deutschen Netze. Der rechnerische Minutenpreis liegt für diese Gespräche, wie der Name verrät, bei 13 Cent. Ist das Minutenpaket aufgebraucht, fallen allerdings teure 45 Cent pro Minute für Telefonate in die nationalen Netze an. Abgerechnet wird die erste Minute voll, danach im Sekundentakt (60/1).

    Ein subventioniertes Handy bietet das Büdelsdorfer Unternehmen zusammen mit dem neuen Mobilfunkvertrag nicht an, der Kunde erhält bei Vertragsabschluss lediglich eine SIM-Karte. Wie der neue Tarif im Vergleich mit anderen Minutenpaketen abschneidet, lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16451.html .

    Weitere Neuerung bei mobilcom: Neben Prepaid-Karten will der Anbieter zukünftig auch Mobilfunkverträge des Netzbetreibers o2 verkaufen. Entsprechende Verhandlungen sind erfolgreich abgeschlossen worden. Somit können die Kunden demnächst bei den Büdelsdorfern auch einen Tarif wie Genion buchen, bei dem man im Umkreis von 500 Metern einer frei wählbaren Homezone zu annähernd Festnetzpreisen telefoniert. Der Startschuss wird vermutlich im zweiten Quartal dieses Jahres erfolgen. Mehr zu dem Ausbau der Produktpalette erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s16415.html .

  8. Registrierter Dialer kommt mit illegalem Doppelgänger

    Experten von Dialerschutz.de und Computerbetrug.de haben einen neuen Fall aufgedeckt, bei dem arglose Internetsurfer in die Falle gelockt werden. Unter den teuren Rufnummern 09009-0000-929, -930, -931 und -932 werden nicht nur registrierte Dialer eingesetzt, sondern auch illegale Programme, die sich automatisch und ohne Wissen des Betroffenen einwählen. Die Regulierungsbehörde (RegTP) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind bereits über die illegalen Doppelgänger informiert.

    Der Trick: Arglose User bekommen unter Umständen statt dem ersten - bei der Regulierungsbehörde angemeldeten - Dialer einen zweiten, illegalen Dialer auf den PC geladen. Dieser kann sich dann ohne Wissen des Betroffenen einwählen und so hohe Kosten verursachen. Zur Verschleierung des Vorgangs werden an die Dateinamen der Internetseiten beispielsweise jeweils Session Keys angehängt. Erfolgt der Zugriff nicht innerhalb einer vorgegebenen, relativ kurzen Zeit, oder wird dieser Session Key gar nicht angegeben, wird man auf die Webseite stop.php umgeleitet und der Zugriff somit unterbunden. Unter anderem werden auch Dialer mit Auslandsrufnummern eingesetzt.

    Sollte die RegTP einen Missbrauch feststellen, kann sie die Registrierung des Dialers widerrufen und die Rechnungslegung und das Inkasso für die missbrauchte Nummer stoppen. Weitere Informationen zu dem neuerlichen Dialer-Betrug erhalten Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16435.html .

  9. Neue Gefahr: Vorsicht vor neuer Sober-Variante und MMS-Handy-Virus

    Die Bedrohung durch mobile Schädlinge tritt in eine neue Dimension ein: F-Secure und SimWorks melden mit "CommWarrior" den ersten Handy-Virus, der sich über MMS verbreitet. Anders als bei vorherigen Handy-Viren wie etwa Cabir, die sich über Bluetooth verbreiten, ist das Sicherheitsrisiko hier ungleich größer: MMS-Viren sind in ihrer epidemischen Reichweite vergleichbar mit E-Mail-Würmern wie Bagle oder Sobig.

    CommWarrior befällt in der jetzigen Variante Smartphones mit Symbian OS Serie 60. Der Virus wählt im Adressbuch des Smartphones zufällig Telefonummern aus und verschickt sich selbst als MMS. Anscheinend zeigt CommWarrior noch keine das System des Smartphones direkt schädigenden Funktionen, der indirekte Schaden betrifft allerdings die Mobilfunkrechnung. Weitere Informationen zu CommWarrior liefert Ihnen unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16442.html .

    Die Alarmglocken schrillen zurzeit auch wieder im Internet: Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt zurzeit vor einer Variante des Sober-Wurms. Sober.L verbreitet sich zurzeit sehr schnell per Massenmailing auf Windows-Betriebssystemen und kann dort Prozesse von Sicherheitsprogrammen beenden. Ausserdem sucht Sober.L auf infizierten Computern nach E-Mail-Adressen und versendet sich an diese weiter.

    Gefährlich an Sober.L ist, dass er sich wie seine Vorgänger-Versionen unter gefälschten Absenderadressen und unter anderem auch mit deutschem Text verschickt. Unachtsame User könnten so vorschnell die angehängte Datei samt Anwendung starten. Wie der Wurm genau aussieht und wie Sie sich vor ihm schützen können, verrät Ihnen unser Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s16444.html .

  10. VoIP jetzt auch bei T-Online und Arcor; neue VoIP-Features bei 1&1

    Zur CeBIT gab Arcor den seit mittlerweile einem halben Jahr geplanten Start eines eigenen Internet-Telefonie-Angebotes bekannt. In Verbindung mit dem Arcor-eigenen Vollanschluss können Kunden ab April auch über das Internet telefonieren. Für eine zusätzliche Grundgebühr von 2,95 Euro pro Monat kann Arcor@Call - so der Name des VoIP-Produktes - mit einer Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten gebucht werden. Gespräche in andere Netze und ins Ausland werden zum Arcor-ISDN-Standardtarif abgerechnet. Zusätzlich erhält der Kunde 100 Inklusivminuten für Gespräche ins deutsche Festnetz während der Nebenzeit. Näheres erfahren Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16455.html

    Auch T-Online präsentierte zur CeBIT das neue VoIP-Angebot für seine Kunden. Zunächst konzentriert sich die T-Com-Tochter dabei auf eine Software-Lösung, die das Telefonieren per PC ermöglicht. "Kurzfristig" soll darüber hinaus ein VoIP-Adapter angeboten werden, mit der das herkömmliche Telefon Internettelefonie-fähig wird.

    Allerdings ist das VoIP-Angebot von T-Online bei teuren Gesprächspreisen und eingeschränkter Erreichbarkeit insgesamt eher enttäuschend. Mit 2,9 Cent pro Minute ins Festnetz setzt sich T-Online klar von der Konkurrenz ab, die bereits Gespräche für 1 Cent pro Minute anbietet. Alles Weitere dazu finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16431.html

    Der Internet-Anbieter freenet wird zur CeBIT ein VoIP-fähiges Handy vorstellen. Mit dem freenet-Handy iP1, das noch im Frühjahr dieses Jahres auf den Markt kommen soll, kann der Nutzer unterwegs in den vier Mobilfunknetzen telefonieren und zu Hause die günstigeren Voice-over-IP-Dienste nutzen. Als Schnittstelle zwischen Handy, dem DSL-Anschluss und dem VoIP-Anschluss dient die so genannte freenet HomeStation, ein Kombigerät aus DSL-Router und Modem mit WLAN, das ebenfalls VoIP-fähig ist und Bluetooth unterstützt. Kunden können zuhause innerhalb der Reichweite der HomeStation - der so genannten "freenet PhoneZone" - mit dem freenet iP1 Handy über das Internet telefonieren. Das Handy kommuniziert dabei per Bluetooth mit der HomeStation.

    Telefonate in das deutsche Festnetz sollen durch den monatlichen Grundbetrag, der noch nicht feststeht, abgedeckt sein. Außerhalb der PhoneZone telefoniert der Kunde zu marktüblichen Mobilfunkkonditionen. E-Plus wird dabei der Mobilfunkpartner von freenet sein. Alle weiteren Informationen zu dem neuen Angebot erfahren Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16430.html

    Der Internetprovider 1&1 macht die neue AVM-Box zum Kernstück seines kombinierten DSL- und Telefonie-Angebots. Wer ab April einen DSL Plus-Tarif bei dem Provider 1&1 abschließt, kann zusätzlich die VoIP-fähige FRITZ!Box Surf & Phone für knapp 30 Euro erwerben. Dabei handelt es sich um die bekannte FRITZ!Box Fon, an die auch ISDN-Telefone angeschlossen werden können. Somit ist erstmals VoIP mit ISDN-Telefonen möglich. Bestandskunden müssen eine Wechselgebühr von unter 50 Euro zahlen, um die neue Hardware zu bekommen.

    Kunden mit einem DSL Plus-Vertrag sollen zukünftig nicht nur Internet-Telefonie mit sämtlichen ISDN-Komfortmerkmalen erhalten, sondern auch weitere Dienste wie Videotelefonie, einen kostenlosen Anrufbeantworter und bis zu vier Rufnummern aus dem eigenen Ortsnetz. Zusammengefasst heißt das neue Angebot bei 1&1 statt VoIP oder Internet-Telefonie abweichend "DSL-Telefonie". Alle Details zu diesem Angebot und weiteren geplanten Diensten von 1&1 finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16464.html .

  11. Kampf um Pre-Selection-Kunden: Arcor und QualiTEL mit neuen Angeboten

    Kaum sind die neuen Tarife der T-Com offiziell gestartet, meldet sich die Konkurrenz mit neuen Pre-Selection-Tarifen zu Wort. Vor allem Arcor möchte offensichtlich in diesen Markt vorstoßen und bietet ab 4. April gleich mehrere neue Pre-Selection-Tarife an: Pre-Selection telefon flat, Preselect free und Preselect weekend stehen zur Auswahl.

    Bei Pre-Selection telefon flat können Kunden zum Festpreis von 19,95 Euro pro Monat jeweils 25 Stunden lang ins deutsche Festnetz telefonieren. Bei voller Ausnutzung des Monatsbudgets entspricht das einem Minutenpreis von etwa 1,3 Cent. Danach kostet die Minute 3 Cent. Es handelt sich also nicht um eine echte Flatrate, wie sie Arcor-Vollanschlusskunden buchen können und der Tarifname glauben machen will. Man erwirbt lediglich ein monatliches Minutenkontingent, das abtelefoniert werden kann. Nicht genutzte Minuten können auch nicht in den Folgemonat übertragen werden.

    Für Wenigtelefonierer bietet Arcor den Preselect free-Tarif an. Damit kann der Kunde zum Monatspreis von 4,95 Euro 333 Minuten lang Orts- und Ferngespräche führen.

    Bei der dritten Option, Arcor Preselect weekend, handelt es sich nicht um ein Minutenpaket sondern um eine Teilzeitflat. Mit diesem Tarif können am Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen Orts- und Ferngespräche zum Pauschalpreis von 6,95 Euro monatlich geführt werden.

    Wie bei Pre-Selection üblich, bleibt bei allen drei Pauschaltarifen die Möglichkeit für Telefonate im Call-by-Call-Verfahren erhalten. Somit kann der Kunde auch weiterhin günstigere Angebote, z.B. für Telefonate ins Ausland, wählen. Alle Tarife werden im Minutentakt abgerechnet, die Mindestvertragslaufzeit beträgt jeweils 12 Monate. Weitere Tarifdetails können der Meldung http://www.teltarif.de/s/s16438.html entnommen werden. Für wen sich die Tarife rechnen, lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16448.html nach.

    Auch 01058 hat ein neues Pre-Selection-Angebot eingeführt. Mit QualiTEL kosten rund um die Uhr alle Gespräche ins deutsche Festnetz nur 1,4 Cent pro Minute. Das ist aktuell das günstigste Angebot auf dem Pre-Selection-Markt. Lediglich nachts von 23 bis 7 Uhr ist der Classic-Tarif von Brauner Telecom mit einem Cent pro Minute noch günstiger. Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze kosten 14,5 Cent pro Minute, Auslandsgespräche sind ab 1,9 Cent pro Minute möglich. Alle Gespräche werden im Minutentakt abgerechnet. Eine kostenlose Ansage informiert den Anrufer vor jedem Telefonat über den aktuellen Tarif. Die Umstellungsgebühr der Telekom von 5,11 Euro übernimmt QualiTEL. Kleiner Wermutstropfen: Bestandskunden in den Tarifen Minutel und Easyfone können leider nicht in diesen Tarif wechseln.

    Ansonsten hat sich diese Woche wenig auf dem Festnetzmarkt getan. Wer wissen will, ob sich etwas zu ihrem oder seinem Lieblingsziel geändert hat, befragt am besten unseren Tarifrechner unter http://www.teltarif.de/tarifrechner .

    Freuen können sich alle Kunden, die einen Vollanschluss bei Arcor gebucht haben. Ab 4. April werden zu Gesprächen in die deutschen Mobilfunknetze in Verbindung mit den Tarifoptionen telefon flat oder weekend dann nur noch 18,5 Cent statt bislang 23 Cent berechnet. Beim ISDN-Standardtarif sinkt der Minutenpreis ins deutsche Festnetz zur Hauptzeit montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr von 4,5 auf 3,5 Cent.

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