Newsletter 04/05 vom 27.01.2005
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 27.01.2005 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Festnetz: Tarifänderungen erfolgen bei zahlreichen Anbietern immer kurzfristiger
  2. Ratgeber: Welche Sonderrufnummern kosten wieviel?
  3. VoIP: 1&1 mit neuen Tarifen und FRITZ! Box Fon für ISDN-Geräte kommt
  4. Breitband: Kostenloser Anschlusswechsel für T-DSL-Kunden
  5. DSL-Chaos: Kein Ende in Sicht
  6. T-Mobile will mit niedrigeren Tarifen wachsen
  7. Vodafone ist dem Marktführer dicht auf den Fersen
  8. E-Plus: i-mode an den Februar-Wochenenden kostenlos
  9. mobilcom: Neue 1-Euro-Handys für m-Limit
  10. Handy: Neue Anbieter von Billighandys vor dem Start - neue UMTS-Handys
  11. Security: 30 000 Dialer abgeschaltet, mobile Viren
  1. Festnetz: Tarifänderungen erfolgen bei zahlreichen Anbietern immer kurzfristiger

    Zahlreiche Call-by-Call-Anbieter ändern ihre Tarife immer kurzfristiger und machen ihre Tarife durch mehr Zeitfenster unübersichtlicher. Dabei ist es mittlerweile auch üblich, zuvor sehr günstige Tarife in bestimmten Zeitfenstern nur einen Tag später zu einem teuren und unattraktiven Tarif umzuwandeln. In den vergangenen Tagen haben diese Praxis unter anderem freenetPHONE (01019), 01024 und 01038 Telekom angewendet.

    So kosten Ferngespräche über die 01024 seit gestern zwischen 16 und 18 Uhr stolze 3,9 Cent pro Minute. Zuvor wurden hier lediglich 0,94 Cent pro Minute berechnet. Ähnlich die Situation beim Mitbewerber 01038 Telecom: Statt einem Minutenpreis von 1,05 oder 1,57 Cent pro Minute berechnet der Anbieter montags bis freitags zwischen 15 und 18 Uhr für Ferngespräche nun 3,48 Cent pro Minute. Ebenfalls eine deutliche Erhöhung teilte freenetPHONE mit. Kunden, die die 01019 vorwählen, müssen nun für Ferngespräche zwischen 19 und 21 Uhr 2,90 Cent pro Minute zahlen statt bislang 1,07 Cent pro Minute.

    Auch im Ortsnetz wurden in den vergangenen Tagen die Tarife verändert. Hier waren die Änderungen jedoch nicht so gravierend wie bei den Ferngesprächen. Lediglich 01058 Telecom hat für die Zeit von 7 bis 8 Uhr den Ortsgesprächs-Tarif von 0,95 auf 1,79 Cent pro Minute erhöht. Innerhalb des eigenen Vorwahlgebietes sollten Kunden daher zwischen 9 und 19 Uhr für 1,39 Cent pro Minute über 01019 telefonieren. Ab 19 Uhr sowie am gesamten Wochenende empfiehlt sich die 01070 von Arcor für 0,94 bis 0,97 Cent pro Minute als preisstabiler Anbieter.

    Alle günstigen Tarife bekommen Sie stets aktuell in unserem Tarifrechner unter http://www.teltarif.de/tarifrechner/ . Außerdem können Sie sich bei teltarif auf der Tarifseite jedes Anbieters über dessen komplette Tarife informieren. Eine Liste aller Call-by-Call-Anbieter auf dem deutschen Markt ist unter http://www.teltarif.de/a/ einsehbar. Über kurzfristige Änderungen informieren wir Sie laufend durch unsere Watchdienste. Sobald ein Anbieter seine Tarif ändert, bekommen Sie hier eine Benachrichtigung per E-Mail. Details zu diesen Diensten, die Sie 80 Cent monatlich pro Abonnement kosten, bekommen Sie unter http://www.teltarif.de/services/angebot.html .

  2. Ratgeber: Welche Sonderrufnummern kosten wieviel?

    "Wenn sie eine Nachricht auf Ihr Handy erhalten, dass sie unter der Nummer 0141 455414 zurückrufen sollen, antworten sie auf keinen Fall darauf. Ihre Rechnung steigt sonst ins Unermessliche." Diese E-Mail kursiert seit Jahren im Internet und hält sich hartnäckig. Dabei gibt es die Rufnummerngasse 014 in Deutschland gar nicht, entsprechend kann auch keine Verbindung hergestellt werden.

    Das Beispiel zeigt jedoch, wie undurchsichtig der deutsche Rufnummernraum ist. Betrügern ist durch diese Unübersichtlichkeit Tür und Tor geöffnet. Immer wieder werden Telefonkunden per Fax, SMS oder Anruf aufgefordert Rufnummern wie 01-03301-908xyz anzurufen. Was sich dahinter verbirgt und wie viel der Anruf kostet bleibt dabei unklar. Dabei handelt es sich in diesem Fall etwa um eine teure 0190-Nummer für 1,86 Euro pro Minute. Sie wurde lediglich geschickt formatiert und die Netzkennzahl der T-Com vorangestellt. Richtig formatiert sieht die Nummer so aus: 01033-01908xyz.

    teltarif informiert Sie ab sofort unter http://www.teltarif.de/sonderrufnummern nicht nur über die anfallenden Kosten bei Anwahl aus dem Festnetz der T-Com, sondern auch, welche Dienste hinter den Rufnummerngassen zu erwarten sind.

  3. VoIP: 1&1 mit neuen Tarifen und FRITZ! Box Fon für ISDN-Geräte kommt

    Der Internetprovider 1&1 hat in dieser Woche neue Tarife für sein Voice-over-IP-Angebot vorgestellt. Mit dem neuen VoIP-Tarif DSL Phone 100 erhalten die Kunden jeden Monat ein Inklusivkontingent von 100 Freistunden für Telefonate per Internet ins deutsche Festnetz zum Preis von 19,90 Euro im Monat. Das entspricht einem rechnerischen Minutenpreis von 0,33 Cent. Dieser Tarif ist aber nur in Verbindung mit einem Flatrate-Internetzugang von 1&1 verfügbar, der in Verbindung mit dem 100-Stunden-Tarif zehn Euro weniger als regulär kostet. Eine 1 MBit/s-Flatrate ist somit bereits für 9,90 Euro erhältlich. Weitere Details sowie eine Einschätzung zu diesem Angebot können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16029.html nachlesen.

    1&1 und andere Voice-over-IP-Anbieter bieten ihren Kunden als Hardware-Lösung zur Internettelefonie oftmals die FRITZ! Box Fon des Berliner Herstellers AVM an. Diese Box ermöglicht es den Kunden, mit bestehenden normalen Telefonen über das Internet zu telefonieren. Bisher konnnten an diese Box nur analoge Endgeräte angeschlossen werden. AVM hat nun angekündigt, zur CeBIT im März eine Box vorzustellen, an die auch ISDN-Telefone angeschlossen werden können. Die FRITZ!Box Fon mit ISDN-Anschluss soll vom zweiten Quartal 2005 an verkauft werden. Der Preis steht noch nicht fest.

    Ein neuer bedeutender Anbieter auf dem VoIP-Markt könnte der Suchmaschinenbetreiber Google werden. Einem Bericht der britischen Times nach plant Google in Großbritannien kostenlose Internetgespräche anzubieten. Mehr zu diesen Gerüchten lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16010.html .

  4. Breitband: Kostenloser Anschlusswechsel für T-DSL-Kunden

    DSL-Internetkunden, die künftig schneller surfen wollen, können künftig wieder zwei Anschlusswechsel-Angebote der T-Com in Anspruch nehmen. Umsteigern von T-DSL 1000 auf T-DSL 2000, die den Auftrag vor dem 28. Februar abgeben, wird das Wechselentgelt in Höhe von 49,95 Euro auf einer der folgenden Telefonrechnungen gutgeschrieben. Den passenden Flatrate-Tarif bietet T-Online in den ersten drei Nutzungsmonaten um zehn Euro günstiger als normal an. Dazu gibt es einen kostenlosen WLAN-Router. Auch wer bis zum 28. Februar auf T-DSL 3000 umsteigt, erhält Vergünstigungen.

    Weiterhin läuft auch die Telekom-Aktion "Drei mal null Euro": In dem von der T-Com und von T-Online gemeinsam geschnürten Komplettpaket wird noch bis zum 31. Januar DSL-Neukunden unter bestimmten Voraussetzungen das Einrichtungsentgelt für den T-DSL-Anschluss und der erste Monatsgrundbetrag für den DSL-Tarif erlassen. Mehr zu den Aktionen lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15984.html .

    Dagegen sind bei zwei anderen Providern Aktionen ausgelaufen: Bei 1&1 gilt die DSL-Wechsleraktion bereits nicht mehr, bei Lycos läuft die DSL-Einsteigeraktion für die Anschlussvariante mit 1 MBit/s nur noch bis Ende des Monats.

    Neue Tarife für T-DSL-Anschlüsse sind in der vergangenen Woche auch hinzugekommen: So bietet callando jetzt eine DSL-Flatrate für 19,98 Euro im Monat an, die mit allen Bandbreiten nutzbar ist - allerdings kann der Aktions-Zugang nur bis Ende Februar gebucht werden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt einen Monat, es fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,95 Euro an, welche später wieder erstattet wird. Realisiert wird die neue Flatrate über den Backbone von Telefónica. Für wen das Angebot deshalb nicht geeignet ist, erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s15988.html . Über die neuen Zeittarife des Providers NGI informiert Sie unser Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s15989.html .

    Im Preis gesenkt wurden dagegen die Tarife für die DSL-Flatrates von Via net.works: Der Preis für eine 1 MBit/s-Flatrate sinkt auf bis zu 14,90 Euro monatlich, die Preise für die Pauschalzugänge mit den beiden schnelleren Anschlussvarianten auf bis zu 24,90 Euro bzw. 34,90 Euro im Monat. Der Nachteil: Der Kunde geht nicht nur eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten ein, sondern muss auch noch den gesamten Jahresbetrag im Voraus bezahlen. Näheres steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16006.html .

  5. DSL-Chaos: Kein Ende in Sicht

    Die Deutsche Telekom bekommt ihre Software-Probleme bei der Bereitstellung von DSL-Anschlüssen offenbar nicht in den Griff. Noch immer müssen Kunden der Reseller wie 1&1, Arcor und freenet teilweise mehrere Monate auf ihren bestellten Anschluss warten. Mitte des Monats waren davon rund 120 000 Neukunden betroffen. Die Fehlerpalette im Bestellprozess bei der T-Com reicht von fehlenden Rückmeldungen über falsche Termine bis hin zu abgelehnten Kunden, die dann doch freigeschaltet werden.

    Die Telekom hat bereits Krisengespräche mit mehreren Firmenchefs der Reseller geführt. Anlass zur Hoffnung gibt es für die Betroffenen aber nicht: Der Ex-Monopolist schließt eine kurzfristige Lösung des Problems aus. Die Festnetzsparte der Telekom hat aber nach eigenen Angaben im Zusammenspiel mit den Resellern die Schwachstellen identifiziert und arbeite mit Hochdruck an deren Beseitigung. Weitere Informationen zu den Verzögerungen bei der Bereitstellung von DSL-Resale-Anschlüssen finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16026.html .

  6. T-Mobile will mit niedrigeren Tarifen wachsen

    Der führende deutsche Mobilfunkkonzern T-Mobile will mit günstigeren Tarifen Handy-Kunden locken und damit den eigenen Umsatz ankurbeln. "Wir müssen die Tarife günstiger machen. Das Teuer-Image des Mobilfunks muss weg", sagte T-Mobile-Chef René Obermann der Financial Times Deutschland (FTD).

    Finanziert werden solle dies über den Abbau von Handy-Subventionen. Entsprechende Details zum Sparprogramm "Save for Growth" finden Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s15974.html. So seien die Zuschüsse für im Voraus bezahlte Prepaid-Karten bereits deutlich reduziert worden. "Das dadurch gesparte Geld nutzen wir, um günstigere Tarife anzubieten und so Telefonate und mobile Datendienste attraktiver zu machen", sagte Obermann.

    Bereits am Dienstag kündigte das Unternehmen neue Tarife für kleine Datenpakete und die Nutzung des Blackberry an. So löst der Tarif Data 5 das bisherige Angebot Data 2 ab und beinhaltet nun fünf Megabyte Inklusivvolumen pro Monat zu einem Festpreis von 5 Euro. Weiterhin werden einmalig 4,95 Euro Einrichtungsgebühr berechnet. Weitere Tarifdetails finden Sie online unter http://www.teltarif.de/a/tmobile/gprs-data5.html. Der monatliche Nutzungspreis für den E-Mail-Pushdienst bzw. die Firmenlösung Blackberry Enterprise kostet künftig einheitlich 17,40 Euro im Monat. Darin enthalten sind bereits fünf Megabyte Datentransfer.

  7. Vodafone ist dem Marktführer dicht auf den Fersen

    Der zweitgrößte deutsche Mobilfunknetzbetreiber, Vodafone, ist dem Marktführer T-Mobile auf den Fersen. Laut der gestern veröffentlichten Quartalszahlen hat das Unternehmen im gesamten Jahr 2004 2,3 Millionen Kunden hinzugewonnen. Dazu trug vor allem das erfolgreiche Weihnachtsgeschäft bei. Weltweit hat Vodafone zwischen Oktober und Dezember die größte Zahl an Neukunden seit Ende 2000 an sich binden können. Weitere Details des Geschäftsergebnisses lesen Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16033.html .

    Vodafone-Kunden, die besonders viel telefonieren oder oft die vorhandenen Datendienste nutzen, können sich für Vodafone Stars, das neue Bonus-Programm, anmelden. Teilnehmer können dort nicht nur Bonus-Punkte bzw. Prämien und Lufthansa-Meilen sammeln, sondern erhalten jetzt auch monatliche Freiminuten.

    Kunden, die im Stars-Programm den Platin-Status haben, können samstags, sonntags und an bundeseinheitlichen, gesetzlichen Feiertagen bis zu 1 000 Minuten im Monat kostenlos telefonieren. Mit dem Gold-Status bekommt man an Sonntagen bis zu 500 Freiminuten im Monat. Der Silber-Status reicht immerhin für 250 Gesprächsminuten im Monat, die allerdings nur jeweils sonntags zwischen 18 und 24 Uhr genutzt werden können.

    Näheres zum Bonusprogramm verrät unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s16014.html . Weitere Aktionen und Angebote, die die Düsseldorfer für die kommenden Monate planen, können Sie unserem CeBIT-Ausblick unter http://www.teltarif.de/s/s15994.html entnehmen. Dabei geht es vor allem um Neuigkeiten zum UMTS-Angebot.

  8. E-Plus: i-mode an den Februar-Wochenenden kostenlos

    E-Plus bietet im Februar allen Kunden die Möglichkeit, den Multimedia-Service i-mode kostenlos zu testen. Dazu wird an allen Wochenenden der Datenverkehr für den i-mode-Zugang nicht berechnet. Kostenpflichtige Dienste im i-mode-Portal müssen aber auch an diesen Tagen bezahlt werden. Die Aktion gilt jeweils von Samstag, 0 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr. Profitieren können sowohl Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis als auch Prepaidkunden. Zur Nutzung von i-mode ist aber in jedem Fall eine vorherige Anmeldung notwendig. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16008.html .

    Führend unter den Mobilfunker ist E-Plus, was die Möglichkeiten zur Kostenkontrolle bei den Tarifen mit Minutenpaketen betrifft. Kunden der Time&More-Tarife können ihre noch zur Verfügung stehenden Inklusivminuten bei Deutschlands drittgrößtem Netzbetreiber gleich auf zwei verschiedene Varianten abrufen, während Vodafone und o2 für ihre Minutenpaket-Tarife noch gar keine Möglichkeiten bieten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16042.html .

  9. mobilcom: Neue 1-Euro-Handys für m-Limit

    Schon seit August letzten Jahres bietet mobilcom im D1-Netz den Tarif m-Limit an. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Tarifmodell, das nicht an zusätzliche Mobilfunkverträge gekoppelt ist, wie das neue Teen-Angebot von T-Mobile. Ein Vorteil von m-Limit ist auch, dass bei dem m-limit-Angebot auch ein vergünstigtes Handy dabei ist. Hier bietet mobilcom jetzt unter anderem die Modelle Nokia 3220, Nokia 6610i und Nokia 6100 für einen Euro sowie von Siemens das CXT65 für 49 Euro (T-Mobile-Version des CX65) und das C65 für 79 Euro zur Auswahl. Weitere Informationen zu m-limit und CombiCard Teen finden Sie in der http://www.teltarif.de/s/s15977.html .

    Im Internetbereich prüft mobilcom derzeit eine vollständige Übernahme der Internettochter freenet. Nach Anweisung des Aufsichtsrats des Unternehmens untersucht Firmenchef Thorsten Grenz derzeit, ob ein Kauf der restlichen Anteile an freenet die sinnvollste Alternative ist, um den angehäuften Steuerverlust von rund 3,2 Milliarden Euro abzutragen und die Marktpositionen zu stärken.

    Bei einer Übernahme könnte mobilcom seinen Verlustvortrag gegen die hohen Gewinne der Internettochter, die sich in einem wachstumsstarken Markt bewegt, verrechnen. Schätzungen zufolge könnte der Steuereffekt zwischen 300 und 500 Millionen Euro betragen. Zudem würden beiden Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund zwei Milliarden Euro erreichen, heißt es in einem Bericht der Financial Times Deutschland Anfang dieser Woche. Dadurch stünde den Firmen dann bei einem recht hohen Streubesitz reichlich Masse für Übernahmen zur Verfügung. Zu den Übernahmekandidaten gehören der alternative Anbieter Arcor, für den Vodafone schon länger einen Käufer sucht, und der italienische Internetanbieter Tiscali. Bereits übernommen von freenet wurden der Webhoster und DSL-Anbieter Strato und Talkline ID. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s16034.html .

  10. Handy: Neue Anbieter von Billighandys vor dem Start - neue UMTS-Handys

    Im Rahmen der 3GSM World Congress-Messe, die im Februar im französischen Cannes stattfinden wird, stellt der amerikanische Hersteller Hop-On seine GSM-Modelle 1845 und 1846 vor. Diese sollen als kostengünstigste Kamerahandys auf dem Markt eingeführt werden. Die neuen Telefone unterscheiden sich lediglich in der Modellnummer und im Aussehen, nicht jedoch bei den Features. Beide Telefone sind, je nach Markt, als Dual-Band (900/1800 MHz) oder als Triband 850/1800/1900 MHz-Gerät zu haben und jeweils 90 Gramm schwer. Das 128 mal 128 Pixel große Hauptdisplay stellt 65 000 Farben dar, während das kleinere Außendisplay lediglich 48 mal 64 Pixel groß ist und nur über eine monochrome Darstellung verfügt. Die 82,4 mal 43 mal 24,5 Millimeter große Telefon unterstützt sowohl MMS, als auch EMS und SMS, die mittels T9 leichter geschrieben werden können. Des Weiteren unterstützt das Telefon GPRS Class 10, verfügt über eine VGA-Kamera und kann 200 Einträge im Telefonbuch speichern. Zum Telefonieren hat der Nutzer vier Stunden Zeit, bevor der Akku streikt, die reine Standby-Zeit beträgt 150 Stunden. Zum Preis macht Hop-on derzeit noch keine Angaben. Fest steht jedoch, dass die Geräte neben Europa auch in Russland, Australien, Asien und in Nord- und Süd-Amerika auf den Markt kommen sollen. Erste Bilder zu den Telefonen finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s16021.html .

    Ebenfalls neu auf den Handy-Markt, wenn auch erst zur Computermesse CeBIT im März, kommt Grundig. Der Unterhaltungselektronik-Hersteller aus Nürnberg will mit Hilfe der spanischen Telekommunikationsfirma Vitelcom in den Mobilfunkmarkt einsteigen. Vitelcom werde bereits in Kürze vier Handys unter dem Markennamen Grundig herausbringen.

    Lange war unsicher, ob eine Schließung oder ein Verkauf der verlustreichen Handysparte von Siemens ansteht oder nicht. Diese Pläne sind offenbar vorerst vom Tisch. "Wir haben einen klaren Fahrplan, wie wir das Handy-Geschäft aus den roten Zahlen bringen", sagte der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer in einem heute erscheinenden Bericht der Tageszeitung Die Welt .

  11. Security: 30 000 Dialer abgeschaltet, mobile Viren

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat rund 30 000 Dialern die Einwahlnummer gesperrt. Grund für die Abschaltung sei eine rechtswidrige Nutzung der Nummern. Zu den näheren Hintergründen wollte man sich nicht im Detail äußern, "da diese für ein laufendes Verwaltungsverfahren von Bedeutung sind." Zu den gesperrten Nummern im Nummernkreis 0900-9 gehören unter anderem Anschlüsse der Intexus GmbH [Link auf http://www.intexus.de/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar]. Schon in der Vergangenheit war die RegTP aufgrund des Gesetzes zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern gegen Intexus vorgegangen.

    In der letzten Woche gab es zudem Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gegen Audiovisual Telecom Services (ATS) in sieben deutschen Städten. Die in Hamburg ansässige Firma warb in Zeitungen, im Videotext und im Fernsehen für erotische Dienstleistungen per Telefon. Sobald ein Anruf erfolgte, stellten die Mitarbeiter der Firma den jeweiligen Anschlussinhaber fest. Anschließend versandte die Firma Rechnungen an die Anrufer, weil diese durch das Telefonat angeblich ein Monatsabonnement für den Zugang zu telefonischen "Erotik-Dienstleistungen" abgeschlossen hatten. Weitere Details zu den Ermittlungsarbeiten finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15992.html .

    Last but not least müssen wir wieder von einem Virus für Handys berichten. Die Anti-Viren-Spezialisten von SimWorks melden den ersten Smartphone-Virus, der infizierte Geräte komplett außer Kraft setzen kann. Gavno.a ist anders als bisherige Smartphone-Schädlinge wie der relativ harmlose Wurm Cabir oder der Trojaner Skulls fähig, das Symbian-Betriebssystem so stark zu schädigen, dass im schlimmsten Fall sämtliche Funktionen ausfallen. Auch Telefonate sind dann nicht mehr möglich. Betroffen sind Smartphones mit Symbian Serie 60-Betriebssystem in der Version 7 wie das Nokia 6600 oder das Nokia 7610. Sicher vor Gavno.a sind Serie 60-Smartphones in Version 6. Gavno muss manuell vom Nutzer installiert werden. Der gerade einmal zwei Kilobyte große Virus verbreitet sich deshalb versteckt in der Datei "patch.sis", deren Name dem Nutzer vorgaukeln soll, er installiere ein Sicherheitsupdate. Nutzer sollten also auf ihren mobilen Endgeräten nur solche Software installieren, die aus vertrauenswürdiger Quelle stammt.

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