Newsletter 52/04 vom 23.12.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 23.12.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Gewinnspiel: Nokia 9500 Communicator und zwei weitere Handys zu gewinnen
  2. Abrechnungsprobleme bei der 01075 und das Aus für XX-Billig
  3. DSL: T-Com erweitert Angebot für Bandbreitenerhöhung
  4. Inverssuche: Teuer bedeutet nicht immer gut
  5. Vodafone: 1 000 Wochenend-Minuten als Handyersatz und Sharp V902 erhältlich
  6. T-Mobile: GPRS-Internet mit XtraCard
  7. Die neuen Prepaid-Tarife im Vergleich
  1. Gewinnspiel: Nokia 9500 Communicator und zwei weitere Handys zu gewinnen

    UMTS-Start, Flatrate-Tarife fürs Telefon daheim, inverse Rufnummernsuche und der Durchbruch von Voice over IP (VoIP) - ein ereignisreiches Jahr im Bereich Telekommunikation und Internet liegt hinter uns. Für teltarif.de war es das erfolgreichste in seiner mittlerweile siebenjährigen Geschichte. So haben wir unsere Stellung als bedeutendes Online-Magazin im Bereich Telekommunikation und Internet festigen und ausbauen können. Als kleines Dankeschön für Ihre Treue verlosen wir mit einem Nokia 9500, einem Motorola E1000 und einem Siemens S65 zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel drei topaktuelle Oberklasse-Handys im Gesamtwert von über 2 100 Euro. Zur Teilnahme müssen Sie lediglich eine einfache Frage beantworten, die Sie auf unserer Gewinnspielseite unter http://www.teltarif.de/gewinnspiel/ finden und als teltarif-Leser auch leicht beantworten können. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

    An dieser Stelle möchten wir Ihnen auch gleich einen schönen Heiligabend und erholsame Fest- und Feiertage wünschen. In den kommenden Tagen werden wir Sie bei aktuellen Ereignissen natürlich informieren. Außerdem haben wir unter anderem einige Rückblicke auf die Trends und Highlights im Jahr 2004 im Bereich Telekommunikation und Internet für Sie vorbereitet. Es lohnt sich also in jedem Fall, auch während und zwischen den Feiertagen einen Blick auf teltarif.de zu werfen.

  2. Abrechnungsprobleme bei der 01075 und das Aus für XX-Billig

    Viel getan hat sich in der vergangenen Woche im Festnetzbereich: Neben etlichen Tarifänderungen im offenen Call by Call hat der Tropolys-Verbund eine neue Sprach-Flatrate vorgestellt, die 01051 Telecom die Vermarktung ihrer Teilzeit-Flatrate XX-Billig eingestellt und der Anbieter CallandoFON mit offenbar falsch abgerechneten Gespräche für Verärgerung unter seinen Kunden gesorgt.

    Seit einigen Tagen bereits häufen sich in der teltarif-Redaktion die Leserhinweise, dass Telefonate über die 01075 von CallandoFON nicht richtig berechnet wurden. Betroffen sind offenbar Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze, die im November geführt wurden. Hier wurde allem Anschein nach nicht, wie angegeben, im Minutentakt, sondern im Vier-Minutentakt abgerechnet. Der Anbieter bestritt zunächst größere Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung, wollte aber mit einigen wenigen Kunden, die von Abrechnungsproblemen betroffen waren, in Kontakt treten. Näheres dazu lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15691.html .

    Probleme auch bei der 01051: Telefonkunden nicht mehr den XX-Billig-Tarif bestellen, der Telefonate in der Nebenzeit zu einem Pauschalpreis von 4,99 Euro pro Monat ermöglichte. Der Anbieter begründete den Vermarktungsstopp mit der missbräuchlichen Nutzung des Angebots. So sei der Tarif von vielen Kunden auch gewerblich genutzt worden, obwohl der Tarif hierfür ausdrücklich nicht gedacht sei. Für Bestandskunden läuft der Tarif nach Angaben der Pressestelle vorerst unbefristet weiter.

    Und so sieht die Voice-Flat von Tropolys aus: Für 9,95 Euro im Monat können die Kunden rund um die Uhr kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Telefonate in die Mobilfunknetze kosten zu jeder Zeit nur noch 19 Cent pro Minute. Voraussetzung für das Angebot: Eine DSL-Flatrate mit Downloadraten von bis zu 2048/256 kBit/s für 59 Euro pro Monat. Ein wenig müssen sich interessierte Vielsurfer und -telefonierer aber noch gedulden - das Produktpäckchen ist nämlich erst ab Januar erhältlich. Weitere Informationen zu dem Angebot finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15690.html .

    Wer bei der Tarifwahl lieber flexibel bleiben will, muss in den kommenden Tagen einige Preiserhöhungen beachten: So hat vor einigen Tagen die 01038 ihre Preise für Ortsgespräche kräftig angezogen. Auch freenetPHONE berechnet ab heute zur Hauptzeit wesentlich mehr für Ortsgespräche als zuvor. Wichtig für Ferngespräche: 3U berechnet für Telefonate in andere Ortsnetze über die 01078 einen Einheitspreis von 4,4 Cent pro Minute - dahinter verbirgt sich eine kräftige Preiserhöhung zur Nebenzeit. Das jeweils günstigste Tarifangebot finden Sie wie immer in unserem Tarifrechner unter http://www.teltarif.de/tarifrechner/ .

  3. DSL: T-Com erweitert Angebot für Bandbreitenerhöhung

    Neben dem Umstieg von T-DSL 1000 auf T-DSL 2000 ermöglicht die T-Com jetzt auch eine Bandbreitenerhöhung auf 3072 kBit/s im Downstream, ohne dafür das übliche Wechselentgelt in Höhe von 49,95 Euro zu erheben. Der Betrag wird zwar zunächst berechnet, dann aber auf einer der nächsten Telefonrechnungen gutgeschrieben. Das Angebot gilt nur, wenn die Umstellung über das Internet in Auftrag gegeben wird. Zusätzlich bekommen die Kunden ein Guthaben von 30 Euro. Näheres zum Upgrade-Angebot erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s15743.html .

    Beim Bielefelder Provider MagicSpeed erhalten DSL-Internetnutzer im neuen Zugang DSL 5000 ein Inklusivvolumen von 5 000 MB für einen monatlichen Grundbetrag von 6,80 Euro. Günstiger geht es zurzeit nicht. Wer mehr Datenvolumen versurft, zahlt pro weiteres Megabyte 0,49 Cent. Zusätzlich fallen für die Einrichtung des Zugangs einmalig 8,80 Euro an. Das Einrichtungsentgelt wird allerdings bei einer Buchung des Tarifs vor dem 31. Januar erlassen. Der neue Volumentarif kann mit allen T-DSL-Geschwindigkeiten genutzt werden. Über die weiteren Tarifkonditionen informiert Sie unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15724.html .

    Neue Zugänge hat auch der Anbieter tlink in sein Programm aufgenommen. Bei den Flex-Limits-Flat genannten Produkten handelt es sich um flexible Volumentarife, in denen die Kunden die ersten 500 MB im Monat kostenlos erhalten. Bei einem Datenverbrauch von bis zu 5 000 MB fallen 9,80 Euro pro Monat an. Sollte das genutzte Datenvolumen 5 000 MB überschreiten, bezahlt der Kunde je nach Bandbreite zwischen 28,80 und 48,80 Euro. Zum Start des Vertragsverhältnisses muss der Neukunde 9,80 Euro als Kaution hinterlegen, die nach der Kündigung zurückerstattet werden. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt sechs Monate, die Kündigungsfrist vier Wochen.

    Ebenfalls neu: TelDaFax ist in den DSL-Markt eingestiegen und bietet als ersten Tarif den DSL Fun mit 500 MB Inklusivvolumen für einen monatlichen Grundbetrag von 1 Euro an. Der Overtraffic wird mit 1,2 Cent pro Megabyte abgerechnet. Wer den Zugang vor dem 31. Januar bucht, zahlt in den ersten sechs Monaten keine Grundgebühr. Der DSL-Tarif ist mit allen T-DSL-Anschlüssen nutzbar und hat eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Der Kunde erhält neben dem Zugang vier E-Mail-Adressen und 20 MB Webspace.

  4. Inverssuche: Teuer bedeutet nicht immer gut

    Vor etwa drei Monaten startete in Deutschland der erste Anbieter mit der Inverssuche. Damit ist es möglich, anhand einer Rufnummer den Inhaber des Anschlusses herauszufinden. Inzwischen bietet nahezu jeder Auskunftsdienstleister diesen Service der Rückwärtssuche an. Jedoch unterscheiden sich die Dienste stark im Preis und in der Leistung. In einem aktuellen Test stellten wir dabei fest, dass teuer nicht immer gut bedeutet.

    So konnten beispielsweise die beiden Großen im Markt zwei der drei Testaufgaben nicht zufrieden stellend lösen. Weder die 11833 der T-Com noch die Mitarbeiter der 11880 von Telegate waren in der Lage, eine nicht vollständig angegebene Rufnummer als solche auch zu erkennen. Erfolgreicher waren die Call-Agents von günstigeren Auskunftsdiensten.

    Welcher Auskunftsdienst am besten bei unserem Inverssuche-Test abschnitt und mit welchen Problemen die Nutzer des Angebots rechnen müssen, verraten wir Ihnen in unserem Beitrag unter http://www.teltarif.de/s/s15723.html . Übrigens: Geprüft haben wir auch Software- und Online-Angebote.

  5. Vodafone: 1 000 Wochenend-Minuten als Handyersatz und Sharp V902 erhältlich

    Auch bei Vodafone gab es in dieser Woche etwas Neues: Kunden, die ihren Vodafone-Vertrag nach Ende der Mindestlaufzeit verlängern, können sich ab sofort anstelle eines neuen, subventionierten Handys auch für die Tarifoption Happy Wochenende entscheiden. Das bedeutet, dass man die monatlich 1 000 Freiminuten für Wochenend-Gespräche ins deutsche Vodafone-Netz und ins Festnetz ohne Aufpreis erhält, wenn man auf ein neues Handy verzichtet. Die Ersparnis beträgt monatlich 5 Euro und liegt somit bei einer Laufzeit von 24 Monaten bei insgesamt 120 Euro. Finanziell attraktiver wäre aber wohl der Kauf eines beliebigen, subventionierten Telefons, das man anschließend mit Gewinn weiterverkaufen kann.

    Schon im September kündigte Vodafone das Sharp V902 als weiteres UMTS-Handy an. Ab sofort hat der Fachhandel die Möglichkeit, die Geräte zu bestellen und auch im Onlineshop des Netzbetreibers ist das V902 bereits verfügbar. Besonderheit des Telefons ist die Integration einer 2-Megapixel-Kamera. Weitere Details können Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15711.html nachlesen.

    Außerdem hat Vodafone mit der Mobile Connect Card Novatel noch eine weitere Laptop-Modemkarte in sein Angebot aufgenommen. Die Karte kann sowohl über GPRS im GSM-Netz, als auch im UMTS-Netz genutzt werden. Vorteil gegenüber der schon seit fast einem Jahr angebotenen Mobile Connect Card UMTS ist die Triband-Tauglichheit der neuen Karte im GSM-Bereich. Die Karte ist sofort lieferbar und wird mit Vertrag ab 1 Euro verkauft. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15700.html .

  6. T-Mobile: GPRS-Internet mit XtraCard

    Was lange währt, wird endlich gut: Nachdem es schon vor anderthalb Jahren bei T-Mobile Überlegungen gab, neben den Kunden mit einem festen Vertragsverhältnis auch den Xtra-Nutzern den Internet-Zugang über GPRS zu ermöglichen, können seinen Prepaid-Kunden, die den grundgebührfreien Zusatztarif XtraData aktiviert haben, nun im World Wide Web surfen. Via GPRS können sie im GSM-Netz und über UMTS auch Mails verschicken und empfangen, chatten und andere Internet-Dienste nutzen. Die Zugangsdaten sind identisch mit denen für Vertragskunden. Alle notwendigen Parameter halten wir für Sie auf einer separaten Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/gprs-config.html bereit. Informationen über Aktivierung und Preise finden Sie auch in unserer News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15737.html .

    Weiterhin können sich Xtra-Nutzer freuen, dass die Hotline, die unter der netzinternen Kurzwahl 2202 zu erreichen ist, nun nicht mehr tarifiert wird. Erst wenn man sich zu einem Berater verbinden lässt, tickt der Gebührenzähler im Hintergrund.

    12 Cent pro Minute verlangt T-Mobile von Kunden, die sich mit einem persönlichen Ansprechpartner verbinden lassen. Dieser Preis ist äußerst moderat im Vergleich zu den Tarifen, die die T-D1-Mitbewerber für Hotline-Anrufe berechnen. Einen Preisvergleich der Prepaid-Hotlines finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15714.html .

  7. Die neuen Prepaid-Tarife im Vergleich

    Anfang Oktober ging Tchibo mit einem eigenen Mobilfunk-Produkt auf den Markt. Auf Basis der LOOP-Karte von o2 bietet der Kaffeeröster seitdem einen eigenen Handy-Tarif an. Dieser überzeugt vor allem durch eine sehr übersichtliche und im Vergleich mit anderen Prepaid-Produkten auch recht günstigen Preisstruktur: Innerdeutsche Gespräche kosten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr 35 Cent pro Minute. Das ist vor allem für Telefonate in die Mobilfunknetze ein echtes Schnäppchen, während man bei anderen Preismodellen ins Festnetz vor allem am Wochenende oft deutlich weniger zahlt.

    Das Tchibo-Angebot schlug voll ein. Innerhalb kürzester Zeit wurde eine fünfstellige Zahl an Handys und SIM-Karten verkauft. Der Einstiegspreis ist auch recht günstig: Eine einzelne Karte kostet 19,95 Euro. Dabei sind 10 Euro Guthaben schon inklusive. Mit Handy ist die Karte ab 39,95 Euro zu haben.

    Rund vier Wochen nach dem Tchibo-Start gab es den ersten Nachahmer: Lekkerland-Tobaccoland bietet seit Anfang November zusammen mit T-Mobile einen eigenen Xtra-Tarif, Xtra und los, an. Das Produkt gibt es nur als einzelne SIM-Karte für rund 20 Euro mit 10 Euro Guthaben. Die Tarife sind allerdings nicht ganz so attraktiv wie bei Tchibo. Eine Minute ins deutsche Festnetz und in die Handynetze kostet rund um die Uhr 40 Cent und ist damit 5 Cent teuerer als bei Tchibo. Auch der Versand einer SMS ist mit 20 Cent geringfügig teurer als die 19 Cent beim Tchibo-Tarif. Inzwischen gibt es auch noch weitere Angebote wie CallYa-Real oder Schwarzfunk [Link auf http://www.uboot.com/mobiltelefonieren/schwarzfunk/ger/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar]. Diese beiden Angebote haben allerdings weniger interessante Minutenpreise, Schwarzfunk ist eigentlich nur für SMS-Nutzer interessant, weil die SMS mit 17 Cent etwas günstiger qls bei der Konkurrenz sind. Weitere Details zu diesen Tarifen finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15706.html .

    Ein Hinweis noch für alle, die Prepaid-Karten lieber vom Netzbetreiber kaufen: Auch bei T-Mobile und o2 kosten die XtraCard bzw. die LOOP-Karte ohne Mobiltelefon 19,95 anstatt wie bislang knapp 40 Euro. Vodafone hatte den Preis für CallYa schon vorher auf 19,95 gesenkt. Einzig E-Plus bleibt beim bisherigen Verkaufspreis von 40 Euro für die Free & Easy-Karte.

    Unterschiede gibt es allerdings beim Startguthaben. Während dieses bei der CallYa-Karte von Vodafone nur 10 Euro beträgt, sind es bei den anderen Anbietern 15 Euro.

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