Newsletter 43/04 vom 21.10.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 21.10.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. mobilcom wird Serviceprovider bei o2
  2. Tchibo: Kompakt-Handy ausverkauft - Nachschub in Sicht
  3. Eco World: Ab 39 Cent europaweit telefonieren
  4. Blackberry bald von allen Netzbetreibern
  5. Talkline: Die neuen Free-Tarife
  6. Hardware: Die Neuvorstellungen der Woche
  7. Festnetz: Ortsgespräche bei 01090 günstiger, XXL nicht mehr zusammen mit enjoy
  8. Vodafone stoppt T-Com Bonusprogramm Switch & Profit
  9. VoIP: Flatrate von sipgate - weitere Diskussionen um Rufnummernvergabe
  10. DSL-Flatrate für unter 10 Euro monatlich
  11. portableDSL von Airdata im teltarif-Test
  1. mobilcom wird Serviceprovider bei o2

    Ab November will auch mobilcom Handy-Guthabenkarten von o2 anbieten Zu einem späteren Zeitpunkt werde der Büdelsdorfer Serviceprovider auch Laufzeitverträge des Münchener Netzbetreibers verkaufen und dafür einen vollwertigen Mobilfunkdienstleistervertrag abschließen. Nach Ansicht des Unternehmens werde das Prepaid-Geschäft völlig zu Unrecht unterschätzt. Das Unternehmen profitiere von volumenbedingt günstigeren Einkaufskonditionen für Prepaid-Sets. Auf Anfrage von teltarif.de waren leider noch keine konkreten Details über die Tarife zu erfahren. Es sei aber zu erwarten, dass der neue Prepaid-Tarif von mobilcom dem Original von o2 sehr ähnlich sehen werde.

    Bislang hatte sich o2 immer vehement gegen den Abschluss von Vertriebspartnerschaften mit Serviceprovidern gewehrt. Es gab darüber sogar einen Gerichtsstreit mit Deutschlands größtem Serviceprovider debitel. Hintergrund für das Umdenken bei o2 sind sicherlich auch Auflagen, die o2 zwingen, seine UMTS-Netze für Serviceprovider zu öffnen. Mehr dazu können Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s15185.html nachlesen.

  2. Tchibo: Kompakt-Handy ausverkauft - Nachschub in Sicht

    Das Mobilfunk-Angebot von Tchibo wird von Markt noch besser angenommen als erwartet. Bisher hat sich schon eine deutlich fünfstellige Zahl von Handyfans für ein Telefon bzw. eine Prepaidkarte des Kaffeerösters entschieden, allein am ersten Verkaufstag ging mehr als 20 000 Karten über den Ladentisch.

    Kein Wunder also, dass das Kompakt-Handy, das inklusive Karte mit 10 Euro Startguthaben für 39,95 Euro verkauft wurde, bereits ausverkauft ist. Lediglich die Telefone für 79,95 bzw. 129,95 Euro sind noch im Online-Shop von Tchibo zu bekommen. Auch in den meisten Filialen ist das preiswerte Einsteiger-Modell inzwischen vergriffen.

    Die Pressestelle des o2-Resellers teilte auf Anfrage von teltarif.de mit, eine Neuauflage des Einsteigermodells sei bereits geplant. Kurzfristig sei mit der Neulieferung aber noch nicht zu rechnen. Neue Produkte oder Tarife aus dem Hause Tchibo werden in diesem Jahr allerdings nicht mehr kommen. So wird es auch einen Laufzeitvertrag, über den in der Branche bereits lebhaft diskutiert wurde, zumindest in absehbarer Zeit noch nicht geben.

    Die komplette Berichterstattung zu Tchibo finden Sie unter den Adressen http://www.teltarif.de/s/s15141.html bzw. http://www.teltarif.de/s/s15159.html .

  3. Eco World: Ab 39 Cent europaweit telefonieren

    Die Berliner Firma Eco World Communications verkauft mit der Eco GSM International eine eigene Mobilfunk-Prepaidkarte, die vor allem für die Handyfans interessant sein soll, die häufig im oder ins Ausland telefonieren. So kosten viele Gespräche innerhalb Europas nur 39 Cent pro Minute. Dazu kommt allerdings eine einmalige Verbindungsgebühr von 25 Cent pro Gespräch. Sehr günstig sind auch die Konditionen für eingehende Gespräche: Diese sind in vielen europäischen Ländern und selbst in der Türkei kostenlos.

    Die Karte kostet 29,95 Euro und hat 15 Euro Startguthaben. Dieses ist neun Monate lang gültig. Aufladekarten sind im Wert von jeweils ebenfalls 15 Euro erhältlich. Ab Dezember soll es eine zweite Variante der Karte mit nur 5 Euro Startguthaben sowie Aufladekarten mit verschiedenen Guthaben-Beträgen geben. Eco World Communications ist Reseller von United Mobile, das mit liechtensteinischen Mobilfunknummern arbeitet. United Mobile hat übrigens seine Preise für eingehende Gespräche gesenkt. Diese kosten nun weltweit - bis auf wenige Ausnahmen - 39 Cent pro Minute und sind somit deutlich günstiger als die Roamingpreise der deutschen Netzbetreiber, die schon innerhalb Europas Minutenpreise zwischen 55 und 69 Cent verlangen. Für abgehende Gespräche verlangt United Mobile weltweit 69 Cent pro Minute. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15171.html .

    Prepaidkarten für Mobilfunk bietet auch Buytel an. Dieses Nachfolge-Angebot von Ryan Air Telecom sollte allerdings ausführlich geprüft werden. Die auf den ersten Blick attraktiven Preise sind ein Einführungsangebot, wie lange sie gelten werden, ist nicht absehbar. Mehr Informationen erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15173.html .

  4. Blackberry bald von allen Netzbetreibern

    Die Mobile Office-Lösung der kanadischen Firma RIM (Research in Motion), Blackberry, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Neben Firmen entscheiden sich immer mehr Einzelunternehmer und auch Privatleute für das Konzept, das vor allem durch seinen E-Mail-Push-Dienst Bekanntheit erlangte.

    T-Mobile und o2 bieten die Blackberry Enterprise-Lösung für Geschäftskunden schon seit mehreren Jahren an. Neuerdings ist auch Vodafone dazu gekommen und auch bei E-Plus wird ein Blackberry-Angebot vorbereitet.

    T-Mobile und Vodafone bieten auch eine so genannte Prosumer-Lösung an. Dafür ist kein spezieller Mail-Server erforderlich und auch die teueren Software-Lizenzen müssen nicht bezahlt werden. Ganz umsonst ist der Service, E-Mails auch unterwegs automatisch zu erhalten, aber dann doch nicht. 15 Euro plus GPRS-Übertragungsgebühren muss man investieren, um den Push-Dienst zu bekommen.

    Als Standardgeräte bieten die Netzbetreiber derzeit die Blackberry-Geräte 6230 mit Schwarz/Weiß-Display und 7230 mit Farbmonitor an. Diese sind mit Vertrag bereits ab 1 Euro zu haben und bieten neben dem mobilen Mail-Empfang auch Kalender- und Kontakt-Daten, einen WAP-Browser und die Möglichkeit, Telefonate zu führen und SMS-Mitteilungen auszutauschen.

    Bei T-Mobile und Vodafone ist inzwischen auch der Blackberry 7730 erhältlich. Vodafone hat angekündigt, noch im Oktober den Blackberry 7100v auf den deutschen Markt zu bringen. Die ausführliche News dazu finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15163.html .

    Außerdem hat RIM mit dem Blackberry 7270 das erste Gerätvorgestellt, das sowohl WLAN als auch Voice over IP unterstützt. Weitere Einzelheiten will der Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

  5. Talkline: Die neuen Free-Tarife

    Ab sofort bietet der Mobilfunk-Service-Provider Talkline drei neue Tarife ohne monatliche Grundgebühr dafür aber mit Mindestumsatz ab 24 Euro pro Monat an. Die Minutenpreise sind teilweise recht günstig (ab 3 Cent bei den Angeboten im E-Plus-Netz), durch den hohen Mindestumsatz fallen trotzdem recht hohe Fixkosten an. Diese können allerdings abtelefoniert werden. Die Talkline Free-Tarife S, M und XL gelten für die Netze von T-Mobile, Vodafone und E-Plus.

    Talkline wirbt mit einer einfachen Tarifstruktur, so gibt es keine Haupt- und Nebenzeit mehr. Die Anschlussgebühr ist mit 15,95 Euro recht günstig. Im Tarif S mit 24 Euro monatlichem Mindestumsatz kostet die Gesprächsminute ins nationale Festnetz 39 Cent. Netzinterne Gespräche kosten 29 Cent pro Minute und in Fremdnetze telefoniert man für 59 Cent pro Minute. Kunden können zwischen drei Tarifoptionen auswählen: Mit der City-Option kosten Gespräche im jeweiligen Ortsnetz immer 9 Cent. Dann gibt es eine Option für netzinterne Gespräche, die damit immer 25 Cent pro Minute kosten. Und schließlich kann man sich auch für eine Fremdnetzoption entscheiden, mit der Gespräche in andere Mobilfunknetze immer 49 Cent pro Minute kosten. Bei E-Plus hat man den Vorteil, dass sämtliche Gespräche ins deutsche Festnetz 3 Cent pro Minute kosten, damit ist auch die City-Option überflüssig. Abgerechnet wird im 60/10-Takt, was für Professional-Tarife mit derartigen Mindestumsätzen wirklich nicht attraktiv ist. Weitere Informationen zu den neuen Talkline-Tarifen finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15166.html .

  6. Hardware: Die Neuvorstellungen der Woche

    Motorola hat angekündigt, das Geschäft mit so genannten Branding-Handys auszubauen. In Partnerschaft mit führenden Netzbetreibern sollen neue Geräte verstärkt unter dem Label der Geschäftspartner angeboten werden - und mit den entsprechenden Anpassungen an das spezielle Angebot des jeweiligen Partners. Motorola nennt unter anderem die mobilen Portale Vodafone live!, t-zones und o2 Active. Motorola kündigte in diesem Zusammenhang gleich sechs neue Handys im trendigen Klappformat an, allerdings handelt es sich teilweise um baugleiche Geräte, die in verschiedenen Versionen für die jeweiligen Netzbetreiber auf den Markt kommen werden.

    Unter den Neuheiten ist das V620, das dem erfolgreichen V600 nachfolgt. Auch das populäre V525 hat einen Nachfolger bekommen - das V550. Für Kunden von Orange wird es ein ähnliches Modell mit der Bezeichnung V545 geben. Und schließlich kommt auch noch eine Lifestyle-Version des Folders als "fun and funky phone" auf den Markt, die mit V535 bezeichnet wird. Hier wurde aber noch nicht verraten, bei welchem Netzbetreiber dieses Gerät zu haben sein wird. Mehr Informationen zu diesen Geräten und zu den Modellen E550 und V547 finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15133.html .

    Nokia beginnt ab sofort mit der Auslieferung seines ersten Handys mit schwenkbaren Displays. Die Zielgruppe des 6260 mit dem nokia-untypischen Design richtet sich vor allem an Geschäftskunden. Für sie sind Features wie ein VPN-Client, HTML-Browser, VGA-Kamera und Bluetooth interessant. Das Triband-Mobiltelefon unterstützt GSM-Netze in den Frequenzbereichen 900, 1 800 und 1 900 MHz. Es basiert auf der Series 60-Plattform und dem Betriebssystem Symbian. Weitere Details finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15169.html .

    Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wartet in dieser Woche ebenfalls mit einer Neuheit auf: Er hat nach eigenen Angaben das erste Handy mit einer hochauflösenden Fünf-Megapixel-Kamera entwickelt. Mehr dazu lesen Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15187.html .

    Wie bereits angekündigt, hat Sagem nun das myC-4 vorgestellt. Auf den ersten Blick fällt das myC-4 durch eine Schiebetastatur und ein kompaktes zweifarbiges Gehäuse aus. Ebenfalls neu im T-Mobile-Shop ist das Sagem myX-55. Dieses Handy verfügt über eine Kamera mit VGA-Auflösung und dreifachem Digitalzoom. Mehr zu den neuen Geräten im T-Mobile-Shop erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15144.html .

    Und schließlich gibt es von Sagem mit dem myC5-2 noch eine dritte Neuvorstellung: Das Klapphandy folgt dem Einsteigermodell myC5-w nach, wurde aber mit einigen neuen Features versehen, die für die neue multimediale Mobilfunkwelt unentbehrlich sind. Mehr zu diesem Gerät lesen Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15157.html .

    Der Münchner Mobilfunkanbieter o2 hat die Verkaufspreise für UMTS-Handys gesenkt. Im Online-Shop des Netzbetreibers ist das Nokia 7600 mit Vertrag nun für 79,95 Euro zu bekommen. Das videotelefonie-taugliche Samsung SGH-Z105U kostet nun 99,95 Euro. Damit bietet o2 derzeit - zusammen mit Vodafone - die günstigsten Netzbetreiber-Konditionen zum Einstieg in die neue Mobilfunkwelt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s15134.html .

  7. Festnetz: Ortsgespräche bei 01090 günstiger, XXL nicht mehr zusammen mit enjoy

    BT Germany hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass die eigene Abdeckung von Call by Call im Ortsnetz stark erhöht wurde. Mittlerweile kann nach Firmenangaben in 80 Prozent der Ortsnetze innerhalb des eigenen Ortes telefoniert werden. Zusammen mit dieser Bekanntmachung hat BT Germany die Minutenpreise für Ortsgespräche über die 01090 gesenkt. Der Anbieter berechnet nun rund um die Uhr 1,1 Cent pro Minute.

    Tele2 hat unterdessen mitgeteilt, dass die seit 1 1/2 Jahren laufende Aktion für Ortsnetzgespräche nun bis mindestens Ende des Jahres gilt. Die Gespräche kosten an Werktagen von 19 bis 7 Uhr sowie ganztägig am Wochenende 0,99 Cent pro Minute. Für Ortnetzgespräche an Werktagen von 7 bis 19 Uhr werden über die 01013 allerdings 3,09 Cent pro Minute berechnet.

    Bei 01047 hat sich das Zeitfenster für günstige Ferngespräche verschoben. Gespräche für 0,89 Cent pro Minute sind nun nur noch werktags zwischen 9 und 14 Uhr möglich, zwischen 14 und 18 Uhr werden 1,49 Cent pro Minute berechnet. Zwischen 18 und 9 Uhr sowie am Wochenende verlangt der Anbieter 2,5 Cent pro Minute. Mitbewerber 01071 bietet seine Ferngespräche weiterhin zwischen 9 und 16 Uhr für 0,89 Cent pro Minute an. Das Zeitfenster gilt somit zwei Stunden länger als bei 01047. Beide Anbieter informieren vor dem Gespräch durch eine Ansage über den aktuellen Tarif und kurzfristige Änderungen.

    T-Com-Kunden, die den XXL-Wochenend-Tarif nutzen, haben ab sofort weniger Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Optionstarifen. XXL lässt sich nur noch mit CountrySlelect kombinieren. Eine Nutzung mit anderen Tarifen wie enjoy ist nicht mehr möglich. Details hierzu lesen Sie bitte unter http://www.teltarif.de/s/s15154.html .

  8. Vodafone stoppt T-Com Bonusprogramm Switch & Profit

    T-Com musste vergangene Woche ihr Bonusprogramm Switch & Profit einstellen. Grund war eine Einstweilige Verfügung des Mobilfunkanbieter Vodafone. Mit Switch & Profit konnte ein T-Com-Kunde seine Mobilfunkrufnummer auf einen Festnetzanschluss umleiten. Alle Anrufer, die aus dem T-Com-Festnetz diese Mobilfunkrufnummer anwählten, wurden nun direkt zu einer vorgewählten Festnetznummer des Mobilfunkkunden umgeleitet. Als Bonbon erhielt der Festnetzkunde 2,59 Cent pro Minute auf seiner Rechnung gutgeschrieben, der Anrufer musste freilich die T-Com-Preise zum Mobilfunk bezahlen, die - je nach Netz und Tarifoption - zwischen 20 und 29 Cent pro Minute liegen. Die Mobilfunkanbieter nahmen in diesem Fall, wie unter http://www.teltarif.de/s/s15139.html ausführlich geschildert, keine Interconnection-Gebühren ein. Das erklärt auch, warum Vodafone die Verfügung erwirkte.

    Sicher war das Programm ohnehin nicht. So war es möglich, ein nur kurzfristig ausgeliehenes Telefon für das Programm anzumelden. Die Folge: Gespräche aus dem T-Com-Netz zu diesem Handy liefen plötzlich auf einem fremden Festnetzanschluss auf. Mehr zu diesem durch die mittlerweile erwirkte Abschaltung freilich nur theoretisch existierenden Sicherheitsloch lesen Sie bitte unter http://www.teltarif.de/s/s15152.html nach.

  9. VoIP: Flatrate von sipgate - weitere Diskussionen um Rufnummernvergabe

    Nachdem vor wenigen Tagen bereits der amerikanische Anbieter easyphone24 eine VoIP-Flatrate auf dem deutschen Markt einführte, startet nun auch ein deutsches Unternehmen mit einem solchen Angebot. Unter der Marke nufone hat der Düsseldorfer Internettelefonie-Provider (VoIP) indigo networks GmbH einen zeitunabhängigen Telefontarif für Privatkunden eingeführt. Kunden können damit für einen monatlichen Pauschalbetrag von 19,95 Euro ungegrenzt ins deutsche Festnetz telefonieren. Für die Einrichtung des Angebots fallen normalerweise zusätzlich einmalig 149,95 Euro an. Wer jedoch seinen nufone-Anschluss vor dem 15. November bestellt, zahlt 50 Euro weniger für die Einrichtung. In welchen Ortsnetzen nufone verfügbar ist und weitere Angaben zu Preisen zu deutschen Mobilfunkanschlüssen und ins Ausland sowie einen ersten Vergleich mit dem Angebot von easyphone24 finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15145.html .

    Thema der Woche im Bereich der Internettelefonie war die Frage der Rufnummern, unter der in Zukunft Internettelefonanschlüsse erreicht werden können. Für VoIP-Anschlüsse will die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) die Rufnummerngasse 032 verwenden. Die Zuteilungsregeln für solche Nummern will die Behörde schon im November veröffentlichen. Die Gasse 032 soll genutzt werden, um eine Schnittstelle zwischen dem klassischen Festnetz und Voice over IP-Netzen zu schaffen. Bisher nutzten die VoIP-Anbieter hierfür echte Ortsnetzrufnummern. Die Nutzung dieser Nummern hat die RegTP jedoch vor kurzem für den Fall, dass der Kunde nicht in dem Ortsnetz der zugeteilten Rufnummer wohnt, untersagt. Anträge für Rufnummern aus dem neuen Rufnummernblock sollen direkt nach der Veröffentlichung der Zuteilungsregeln möglich werden. Erste Zuteilungen sollen nach Plänen der Regulierungsbehörde dann im Januar erfolgen. Kurth erwähnte nicht, was Anrufe aus anderen Netzen zu diesen Rufnummern kosten sollen. Auch soll die Grundlage der Nutzung geographischer Ortsnetzrufnummern überprüft werden. Es solle aber auf jeden Fall am Ortsnetzbezug der geografischen Rufnummern festgehalten werden.

    Wie nicht anders zu erwarten, zeigen sich die Voice-over-IP-Anbieter in ihren Reaktionen auf die angekündigte Rufnummerngasse 032 verhalten. Die verschiedenen Meinungen, etwa von sipgate, freenet sowie der Deutschen Telekom haben wir für Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15174.html zusammengestellt.

    Mittlerweile werden auch bereits erste Alternativen zu der vor einer Woche bekannt gegebenen Einschränkung der Vergabe normaler Ortsnetznummern für VoIP-Anschlüsse angeboten: sipgate vergibt ab sofort auch 01801-Nummern an seine Neukunden. Diese Nummern erhalten jene Kunden, die nicht in einer von sipgate direkt erschlossenen Stadt leben. Einwohner dieser 14 erschlossenen Städte erhalten weiterhin Nummern aus ihrem eigenen Ortsnetz. Weitere Details lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15195.html .

  10. DSL-Flatrate für unter 10 Euro monatlich

    Die Preise für DSL-Tarife befinden sich weiter im freien Fall. Gründe dafür sind einerseits der Konkurrenzkampf durch den Start von T-DSL-Resale im Juli dieses Jahres. Anderseits müssen die Telekom-Konkurrenten durch eine Entscheidung der RegTP vom September dieses Jahres weniger für die genutzte Bandbreite bei den DSL-Anschlüssen zahlen. Somit ist es wenig verwunderlich, dass die Preisschwelle von zehn Euro für eine DSL-Flatrate nach unten durchbrochen wurde: 1XNET bietet jetzt eine Flatrate für 9,95 Euro an. Allerdings ist der Tarif nicht mit einem T-DSL-Anschluss nutzbar, sondern nur mit einem von 1XNET bereitgestellten Resale-Anschluss. Dafür ist die Flatrate mit allen drei Bandbreiten nutzbar - also auch mit einem 3 MBit/s-Anschluss. Weitere Details zu den Konditionen und den Preisen der DSL-Anschlüsse entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15189.html .

  11. portableDSL von Airdata im teltarif-Test

    Seit Ende September bietet Airdata in Zusammenarbeit mit DNS:NET nach Stuttgart auch in Berlin einen mobilen DSL-Anschluss an. Bei dieser portableDSL genannten Technik wird die Breitbandverbindung nicht wie bei DSL üblich über eine Kupferleitung realisiert, sondern per Funk. Über den Start des Dienstes hatten wir bereits in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14991.html berichtet.

    In den letzten Tagen hatten wir die Gelegenheit, den mobilen DSL-Zugang genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei mussten wir leider feststellen, dass portableDSL zwar im Umkreis von bis zu drei Kilometern um den Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz nutzbar ist, vor allem aber die Performance sehr zu wünschen übrig lässt. So sind derzeit nur Übertragungsraten im UMTS-Niveau möglich - mit einem echten DSL-Anschluss kann portableDSL somit noch nicht mithalten. Den kompletten Testbericht lesen Sie bitte unter http://www.teltarif.de/s/s15197.html .

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