Newsletter 41/04 vom 07.10.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 07.10.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Gestartet: Handys vom Kaffeeröster Tchibo - Prepaid-Karten mit Einheitspreis
  2. Vodafone: Antrieb für MMS-Infodienste und Datentarife
  3. E-Plus: Neue Features für das i-mode-Portal
  4. Neue Mobilfunktarife bei Tangens und Telco
  5. Auch T-Mobile kündigt Push-to-Talk an
  6. Preiskampf im Festnetz pausiert - xxl sunday wird unbefristet fortgeführt
  7. Rückwärtssuche: Wer die Rufnummer kennt, kann den Inhaber herausfinden
  8. freenet beginnt DSL-Resale, web.de wird Zugangs-Provider
  9. RegTP: Ort des Telefonanschlusses bleibt an Vorwahl erkennbar
  1. Gestartet: Handys vom Kaffeeröster Tchibo - Prepaid-Karten mit Einheitspreis

    Für viel Furore sorgte in den vergangenen Tagen der Kaffeeröster Tchibo. Dieser startete am Montag den angekündigten Verkauf von Handys mit Prepaid-Karte. Mit zunächst drei Handy-Modellen kann rund um die Uhr zum Einheitspreis von 35 Cent je Minute ins deutsche Festnetz und in deutsche Mobilfunknetze telefoniert werden.

    Vergleicht man den neuen Tchibo-Tarif, der über das Mobilfunknetz von o2 Germany realisiert wird, mit den bisherigen Tarifen anderer Anbieter, so können vor allem jene Kunden Geld sparen, die viel in andere Handynetze telefonieren. Bis zu 79 Cent werden zur Hauptzeit bei den Prepaid-Karten der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und o2 pro Minute fällig, telefoniert man zu einem Handy in einem anderen Netz. Auch Festnetzgespräche zur Hauptzeit sind mit dem Tchibo-Tarif deutlich günstiger als mit anderen Prepaid-Karten. Bei den Netzbetreibern kosten Gespräche, je nach Tarif, zwischen 39 und 79 Cent pro Minute. Die Abfrage der eigenen Mailbox ist bei Tchibo sogar kostenlos möglich, was im Prepaidbereich einmalig ist. SMS kosten, wie in den meisten Tarifen, 19 Cent. Abgerechnet wird das neue Prepaid-Produkt allerdings nur im, für Prepaid üblichen, 60/1-Takt. Eine SIM-Karte mit zehn Euro Guthaben kostet einzeln 19,95 Euro. Weitere Details zu den Tarifen finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15017.html .

    Bei den drei Handys, mit denen Tchibo gestartet ist, handelt es sich um preiswerte Geräte aus dem Hause Alcatel, Philips und BenQ - allerdings nicht sofort erkennbar, sondern einheitlich mit TCM beschriftet. Das Einsteiger-Gerät - ein einfaches Alcatel-Modell ohne Farbdisplay - ist mit SIM-Karte und zehn Euro Startguthaben schon für 39,95 Euro erhältlich. Das Top-Modell bei Tchibo ist ein Kamera-Handy mit Farbdisplay, welches zusammen für 129,95 Euro erworben werden kann. Weitere Details sowie ein umfangreicher Test der neuen Angebote von Tchibo finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15049.html .

  2. Vodafone: Antrieb für MMS-Infodienste und Datentarife

    Vodafone hat die Preise für seine MMS-Infodienste zum Monatsbeginn gesenkt. Alle Dienste - ausgenommen ist der Bereich Erotik - kosten jetzt im Einzelabruf nur noch 59 Cent pro Nachricht. Im Abonnement sinkt der Preis je Mitteilung sogar auf 39 Cent. Der neue Tarif gilt unabhängig von der Dateigröße der jeweiligen Mitteilung sowohl für Prepaid- als auch für Vertragskunden. Die Preissenkung ist vermutlich auf das fehlende Kundeninteresse zurückzuführen.

    Das gilt auch für die Datentarife, für die der Netzbetreiber jetzt mit einer neuen Aktion wirbt. Wer im Aktionszeitraum bis zum 31. Oktober einen Datentarif mit 24-monatiger Laufzeit abschließt und dabei die Optionen Vodafone Time L, XL oder XXL bzw. Vodafone Volume L, XL oder XXL bucht, bekommt den monatlichen Grundpreis für die gewählte Option bis 31. Dezember gutgeschrieben. Neukunden, die ihren Datenvertrag im Oktober abschließen, können so bis Jahresende kostenlos über GPRS und UMTS surfen, so lange sie sich im Rahmen ihres Inklusivkontigents bewegen.

  3. E-Plus: Neue Features für das i-mode-Portal

    Der Netzbetreiber E-Plus hat sein i-mode-Portal mit zahlreichen neuen Features ausgebaut. Die wichtigste Neuerung: Ab sofort können sich die i-mode-Kunden mit einen Blick aufs Handy über die angefallenen Kosten informieren. Der neue Dienst i-mode Cost Control führt die Kosten detailliert nach Paketpreis, Nutzungsvolumen außerhalb des Datenpakets sowie Abo- und Eventpreisen auf. Kunden mit Datenpaket können auch abfragen, wie viel von ihrem Inklusivvolumen noch übrig ist. Zusätzlich steht jetzt ein Online-E-Mail-Adressbuch zur Verfügung.

    Neuigkeiten gibt es auch für Besitzer eines i-mode-Browser-kompatiblen UMTS-Handys. Diese sehen im Hauptmenü nun automatisch den Link "Videos". Dahinter verbirgt sich ein spezielles Menü, das alle Content-Partner mit Video-Angeboten präsentiert. Bislang waren diese ausschließlich in den jeweiligen Rubriken zu finden. Auch die Funktion Easy Index sorgt für schnelleres Auffinden einzelner Angebote der i-mode-Contentpartner.

    Weitere Informationen zu den neuen Features finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15029.html .

  4. Neue Mobilfunktarife bei Tangens und Telco

    Neues von den Mobilfunk-Service-Providern: Mit dem Tarif Region 03 bringt der Potsdamer Mobilfunkprovider Tangens einen neuartigen Tarif auf den Markt. Alle Gespräche, die zu Festnetznummern beginnend mit der Vorwahl 03 geführt werden, werden je nach Zeitfenster mit 19 bzw. 8 Cent pro Minute abgerechnet, bei Abrechnung im 10-Sekundentakt. Diesen Tarif bietet Tangens bundesweit an, das Angebot ist aber aufgrund der regionalen Beschränkung vor allem für Kunden in den östlichen Bundesländern interessant. Mehr zu dem Angebot erfahren Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15039.html .

    Die neuen Time & More-Tarife im E-Plus-Netz hat auch der Wiesbadener Provider Telco eingeführt. Damit ähneln die Tarife den Minutenpaketen der anderen Netzbetreiber. Interessierte Kunden können noch bis zum 15. Oktober auf Wunsch die alten Tarife bekommen, danach sind für Neukunden nur noch die aktuellen Konditionen erhältlich. Wie bei E-Plus selbst erhalten auch Telco-Neukunden in den Time & More-Tarifen mit 100 und 200 Inklusivminuten 120 Euro Startguthaben. Im Time & More 500 gibt es sogar ein Startguthaben von 240 Euro. Allerdings - das zeigt unser Vergleich unter http://www.teltarif.de/s/s15067.html - waren die Konditionen in den alten Time & More-Tarifen zum Teil günstiger.

    Keine neuen Tarife, dafür aber einen lang ersehnten Service bietet jetzt auch debitel an: Der Stuttgarter Service-Provider ergänzt seinen Online-Kundenservice um einen Kosten-Check, mit dem die Kunden nicht nur alle bereits berechneten Verbindungen und Dienstleistungen einsehen, sondern zudem auch etwaige Inklusivbudgets einsehen können. debitel bietet als erster Serviceprovider in Deutschland seinen Kunden eine derartige Kostenkontrolle. Was genau mit dem neuen Dienst überprüft werden kann und wie Sie den Kosten-Check nutzen können, steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15038.html .

  5. Auch T-Mobile kündigt Push-to-Talk an

    Nach den Providern mobilcom und The Phone House hat letzte Woche mit T-Mobile der erste deutsche Netzbetreiber angekündigt, Push-to-Talk noch bis Ende des Jahres anzubieten. Als erstes Handy mit Push-to-Talk-Funktion wird T-Mobile dabei das Nokia 5140 auf den Markt bringen, was eine wichtige Information darstellt. Denn damit ist klar, dass T-Mobile auf einen anderen Standard setzt als die beiden Provider mobilcom und The Phone House. Diese verwenden die fastchat-Software für Symbian Serie 60-Telefone.

    Sollten alle drei Anbieter bis Jahresende Push-to-Talk starten, dann gibt es zwei gleiche Dienste mit unterschiedlichen Standards. Diese werden untereinander nicht kompatibel sein, das heißt, dass es vermutlich nicht möglich sein wird, eine P2T-Nachricht von mobilcom- zu T-Mobile-Kunden zu senden.

    Weitere Informationen zum geplanten Push-to-Talk-Dienst von T-Mobile lesen Sie bitte unter http://www.teltarif.de/s/s15028.html .

  6. Preiskampf im Festnetz pausiert - xxl sunday wird unbefristet fortgeführt

    Nach einigen Wochen des Preiskampfes sind die Preise für Call by Call im Festnetz diese Woche weitestgehend stabil geblieben. Im offenen Call by Call hat lediglich freenetPHONE seine Tarife geändert. Die überaus teure Zeitzone 19 und 21 Uhr, in der bislang 4,49 Cent pro Minute berechnet wurden, existiert nicht mehr. Stattdessen gilt jetzt ab 19 Uhr ein einheitlicher Minutenpreis von 2,9 Cent. Damit ist die 01019 ab 21 Uhr deutlich teurer geworden als bislang.

    Zwei Neuigkeiten gibt es diese Woche von der T-Com. Zum einen darf der ehemalige Monopolist ab sofort die enjoy-Tarife (eine Stunde Telefonieren zum Preis von zwölf Cent) auch im Komfortpaket anbieten. Interessant ist das vor allem für jene Kunden, für die sowohl den Optionstarif als auch Komfortmerkmale wie Gebührenimpuls oder Rufumleitung wichtig sind. Mehr Kunden dürften sich hingegen für die neuen Informationen zum T-Com-Tarif xxl sunday interessieren. Der Tarif, mit dem sonntags zum Pauschalpreis telefoniert und gesurft werden kann, wird nach Angaben der Pressestelle bis auf Weiteres unverändert fortgeführt. Mit einer Einführung der Blacklist, mit der Surfen über offene Einwahlnummern kostenpflichtig werden soll, ist nicht vor Jahreswechsel zu rechnen.

  7. Rückwärtssuche: Wer die Rufnummer kennt, kann den Inhaber herausfinden

    Seit Montag kann bei der Auskunft nachgefragt werden, wer der Inhaber einer bestimmten Rufnummer ist. Bislang bieten drei verschiedene Auskunftsdienste diesen Dienst an. Telegate mit der Rufnummer 11880, der größte Mitbewerber der T-Com-Auskunft, war der erste Anbieter, der mit dem Dienst startete. Inzwischen sind auch die 11883 Telecom und Telix (11810) gestartet. Dabei ist die 11810 mit 49 Cent pro Minnute die günstigste Auskunft. Es handelt es sich jedoch um einen automatisierten Dienst über einen Sprachcomputer. Als einziger Dienst erkennt Telix derzeit auch Nebenstellennnummern korrekt. Handynummern können in der Regel nicht abgefragt werden, weil die Mobilfunkprovider die Datensätze für ihre Kunden größtenteils gesperrt haben. Details und einen ersten Schnelltest können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15046.html nachlesen. Weitere Informationen zum Thema Inverssuche erhalten Sie zudem unter http://www.teltarif.de/i/inverssuche.html .

  8. freenet beginnt DSL-Resale, web.de wird Zugangs-Provider

    Der DSL-Resale-Start von freenet sowie die Einführung eigener DSL-Tarife von web.de bestimmten in der vergangenen Woche die Schlagzeilen im Internetbereich. web.de beginnt seine Providertätigkeit mit fünf DSL-Tarifen - drei Volumentarife mit zwei, fünf und zehn Gigabyte Inklusivvolumen sowie eine Flexi-Flat und eine wirkliche Flatrate. Die monatlichen Grundpreise sind im Mittelfeld angesiedelt und entsprechen denen der Resale-Anschlüsse von 1&1. Realisiert werden die Zugänge über den Telefónica-Backbone.

    Die Mindestvertragslaufzeit in allen Tarifen, egal ob für Wechsler oder Neukunden, beträgt zwölf Monate. Wer bis 31. Dezember einen DSL-Anschluss über web.de bestellt, bekommt die Einrichtungsgebühr in Höhe von 99,95 Euro als Startguthaben. Außerdem wird subventionierte Hardware angeboten. Wie die einzelnen Angebote genau aussehen, erfahren Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15055.html .

    Das Einrichtungsentgelt in Höhe von 99,90 Euro erlässt zurzeit auch der Provider freenet für seine am Donnerstag eingeführten DSL-Resale-Anschlüsse mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 2 048 und 3 072 kBit/s. Einzige Bedingungen: Die Bestellung muss vor dem 31. Oktober erfolgen und gleichzeitig muss ein freenetDSL-Tarif ab einem monatlichen Grundpreis von 5,90 Euro gebucht werden. Für den DSL 1000-Anschluss müssen die Kunden weiterhin die Einrichtungspauschale bezahlen.

    Zum Resale-Start führt freenet weitere Preisaktionen durch: Beispielsweise können DSL-Einsteiger den Anschluss DSL 2000 zum monatlichen Grundpreis von 16,99 statt 19,90 Euro bestellen. DSL-Surfer, die schon einen T-DSL-Anschluss haben und von einem anderen Zugangs-Provider zu freenet wechseln, können wählen: Entweder brauchen sie sechs Monate lang kein Monatsentgelt zahlen oder sie entscheiden sich für vergünstigte Hardware-Angebote. Alle Details zu den Resale-Produkten sowie zu Tarifneuerungen liefert Ihnen unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s15023.html .

    Verstärkt auf Tempo setzen die Kabelinternet-Anbieter sowie regionale Telekommunikationsanbieter: Dokom bietet seinen Breitbandkunden neuerdings eine so genannte Turbo-Taste an, mit der die Nutzer sporadisch die Datenübertragungsrate auf bis zu 6 MBit/s erhöhen können. Dazu zahlen sie aber auch gesonderte Preise. Genaueres steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s15018.html . Der nordrhein-westfälische Netzbetreiber ish dagegen hat jetzt eine Flatrate mit 5 MBit/s für Privatkunden im Programm. Der monatliche Grundpreis beträgt 74,90 Euro, die Einrichtungskosten in Höhe von 99,90 Euro entfallen bis Ende Oktober. Mehr dazu lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s15030.html .

  9. RegTP: Ort des Telefonanschlusses bleibt an Vorwahl erkennbar

    Der Ort des Telefonanschlusses wird auch künftig an der Vorwahl zu erkennen sein. Die Regulierungsbehörde ging gestern gegen fünf Anbieter von Internet- und Festnetzanschlüssen vor, die ihren Kunden Rufnummern aus fremden Ortsnetzen angeboten haben. Die betroffenen Anbieter müssen bis zum August kommenden Jahres die vergebenen Nummern wieder abschalten. Stattdessen soll es nach Aussage von RegTP-Chef Matthias Kurth künftig ortsunabhängige Rufnummern mit der Vorwahl 032 geben.

    Es ist wahrscheinlich, dass auch das T-Com-Produkt T-Net vor Ort von der Verfügung betroffen ist. Hier erhalten die Kunden eine Festnetzrufnummer in einem fremden Ortsnetz. Ein echter Anschluss wird nicht geschaltet, sondern lediglich die Rufnummer aktiviert und eine Rufumleitung zu einem existierenden Anschluss geschaltet.

    Trotz der Einschränkung geht Kurth von einem Boom der Internet-Telefonie aus. Dazu sollen auch weiter veränderte Rahmenbedingungen beitragen: So wird es wohl zukünftig möglich sein, einen DSL-Anschluss unabhängig vom Telefonanschluss bestellen zu können. Außerdem sollen Telefonteilnehmer bei einem Wechsel zur Internet-Telefonie ihre bisherige Rufnummer auch im Internet behalten können.

    Weitere Informationen zur RegTP-Entscheidung erhalten Sie in unseren beiden Meldungen zum Thema unter http://www.teltarif.de/s/s15068.html und http://www.teltarif.de/s/s15071.html .

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