- Gestartet: Handys vom Kaffeeröster Tchibo - Prepaid-Karten mit Einheitspreis
Für viel Furore sorgte in den vergangenen Tagen der Kaffeeröster
Tchibo. Dieser startete am Montag den
angekündigten
Verkauf von Handys mit
Prepaid-Karte. Mit zunächst drei
Handy-Modellen kann
rund um die Uhr zum Einheitspreis von 35 Cent je Minute ins
deutsche
Festnetz und in deutsche Mobilfunknetze telefoniert werden.
Vergleicht man den neuen Tchibo-Tarif, der über das
Mobilfunknetz von
o2 Germany realisiert wird, mit den
bisherigen
Tarifen anderer Anbieter, so können vor allem jene Kunden Geld
sparen, die
viel in andere Handynetze telefonieren. Bis zu 79 Cent
werden zur Hauptzeit
bei den Prepaid-Karten der Netzbetreiber
T-Mobile,
Vodafone, E-Plus
und o2
pro Minute fällig, telefoniert man zu einem Handy in einem
anderen Netz. Auch
Festnetzgespräche zur Hauptzeit sind mit dem Tchibo-Tarif
deutlich günstiger
als mit anderen Prepaid-Karten. Bei den Netzbetreibern kosten
Gespräche, je
nach Tarif, zwischen 39 und 79 Cent pro Minute. Die Abfrage
der eigenen
Mailbox ist bei Tchibo sogar kostenlos möglich, was im
Prepaidbereich einmalig
ist. SMS
kosten, wie in den meisten Tarifen, 19 Cent. Abgerechnet
wird
das neue Prepaid-Produkt allerdings nur im, für Prepaid üblichen,
60/1-Takt.
Eine SIM-Karte mit zehn Euro Guthaben kostet einzeln
19,95 Euro. Weitere
Details zu den Tarifen finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s15017.html .
Bei den drei Handys, mit denen Tchibo gestartet ist, handelt
es sich um
preiswerte Geräte aus dem Hause Alcatel,
Philips und BenQ - allerdings nicht
sofort erkennbar,
sondern einheitlich mit TCM beschriftet. Das Einsteiger-Gerät -
ein einfaches
Alcatel-Modell ohne Farbdisplay - ist mit SIM-Karte und zehn Euro
Startguthaben
schon für 39,95 Euro erhältlich. Das Top-Modell bei Tchibo
ist ein
Kamera-Handy mit Farbdisplay, welches zusammen für
129,95 Euro erworben
werden kann. Weitere Details sowie ein umfangreicher Test der
neuen Angebote
von Tchibo finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s15049.html .
- Vodafone: Antrieb für MMS-Infodienste und Datentarife
Vodafone hat die Preise für seine
MMS-Infodienste zum Monatsbeginn
gesenkt. Alle
Dienste - ausgenommen ist der Bereich Erotik - kosten jetzt im
Einzelabruf
nur noch 59 Cent pro Nachricht. Im Abonnement sinkt der
Preis je
Mitteilung sogar auf 39 Cent. Der neue Tarif gilt
unabhängig von der
Dateigröße der jeweiligen Mitteilung sowohl für
Prepaid- als auch für
Vertragskunden. Die
Preissenkung ist vermutlich auf das fehlende Kundeninteresse
zurückzuführen.
Das gilt auch für die Datentarife, für die der Netzbetreiber
jetzt
mit einer neuen Aktion wirbt. Wer im Aktionszeitraum bis zum
31. Oktober einen Datentarif mit 24-monatiger Laufzeit
abschließt
und dabei die Optionen Vodafone Time L, XL oder XXL
bzw.
Vodafone Volume L, XL oder XXL bucht, bekommt den
monatlichen
Grundpreis für die gewählte Option bis 31. Dezember
gutgeschrieben.
Neukunden, die ihren Datenvertrag im Oktober abschließen, können
so bis
Jahresende kostenlos über GPRS und
UMTS surfen, so lange sie sich im
Rahmen
ihres Inklusivkontigents bewegen.
- E-Plus: Neue Features für das i-mode-Portal
Der Netzbetreiber E-Plus hat sein
i-mode-Portal mit zahlreichen neuen
Features
ausgebaut. Die wichtigste Neuerung: Ab sofort können sich die
i-mode-Kunden
mit einen Blick aufs Handy über die angefallenen Kosten
informieren. Der
neue Dienst i-mode Cost Control führt die Kosten
detailliert
nach Paketpreis, Nutzungsvolumen außerhalb des Datenpakets sowie
Abo- und
Eventpreisen auf. Kunden mit Datenpaket können auch abfragen,
wie viel von
ihrem Inklusivvolumen noch übrig ist. Zusätzlich steht jetzt ein
Online-E-Mail-Adressbuch zur Verfügung.
Neuigkeiten gibt es auch für Besitzer eines
i-mode-Browser-kompatiblen
UMTS-Handys. Diese sehen im Hauptmenü
nun
automatisch den Link "Videos". Dahinter verbirgt sich ein
spezielles Menü,
das alle Content-Partner mit Video-Angeboten präsentiert.
Bislang waren
diese ausschließlich in den jeweiligen Rubriken zu finden. Auch
die
Funktion Easy Index sorgt für schnelleres Auffinden
einzelner
Angebote der i-mode-Contentpartner.
Weitere Informationen zu den neuen Features finden Sie in
unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s15029.html .
- Neue Mobilfunktarife bei Tangens und Telco
Neues von den Mobilfunk-Service-Providern: Mit dem Tarif
Region 03
bringt der Potsdamer Mobilfunkprovider
Tangens
einen neuartigen Tarif auf den Markt. Alle Gespräche, die zu
Festnetznummern beginnend mit der Vorwahl 03 geführt werden,
werden
je nach Zeitfenster mit 19 bzw. 8 Cent pro Minute
abgerechnet, bei
Abrechnung im 10-Sekundentakt. Diesen Tarif bietet Tangens
bundesweit
an, das Angebot ist aber aufgrund der regionalen Beschränkung vor
allem
für Kunden in den östlichen Bundesländern interessant. Mehr zu
dem Angebot
erfahren Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s15039.html .
Die neuen
Time & More-Tarife im
E-Plus-Netz hat auch der Wiesbadener
Provider
Telco eingeführt. Damit ähneln die
Tarife den
Minutenpaketen der anderen Netzbetreiber. Interessierte Kunden
können noch
bis zum 15. Oktober auf Wunsch die alten Tarife bekommen,
danach sind
für Neukunden nur noch die aktuellen Konditionen erhältlich. Wie
bei E-Plus
selbst erhalten auch Telco-Neukunden in den
Time & More-Tarifen
mit 100 und
200 Inklusivminuten
120 Euro
Startguthaben. Im
Time & More 500
gibt
es sogar ein Startguthaben von 240 Euro. Allerdings - das
zeigt unser
Vergleich unter
http://www.teltarif.de/s/s15067.html
- waren die
Konditionen in den alten Time & More-Tarifen zum
Teil
günstiger.
Keine neuen Tarife, dafür aber einen lang ersehnten Service
bietet jetzt
auch debitel an: Der Stuttgarter
Service-Provider
ergänzt seinen Online-Kundenservice um einen Kosten-Check, mit
dem die Kunden
nicht nur alle bereits berechneten Verbindungen und
Dienstleistungen einsehen,
sondern zudem auch etwaige Inklusivbudgets einsehen können.
debitel bietet
als erster Serviceprovider in Deutschland seinen Kunden eine
derartige
Kostenkontrolle. Was genau mit dem neuen Dienst überprüft werden
kann und
wie Sie den Kosten-Check nutzen können, steht in unserer Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s15038.html .
- Auch T-Mobile kündigt Push-to-Talk an
Nach den Providern mobilcom und
The Phone House hat
letzte Woche mit T-Mobile der erste
deutsche Netzbetreiber angekündigt, Push-to-Talk noch bis
Ende des Jahres anzubieten. Als erstes Handy mit
Push-to-Talk-Funktion wird T-Mobile dabei das
Nokia 5140 auf
den Markt bringen, was eine wichtige Information darstellt.
Denn damit ist klar, dass T-Mobile auf einen anderen Standard
setzt als die beiden Provider mobilcom und The Phone House.
Diese
verwenden die fastchat-Software für Symbian Serie
60-Telefone.
Sollten alle drei Anbieter bis Jahresende Push-to-Talk
starten,
dann gibt es zwei gleiche Dienste mit unterschiedlichen
Standards. Diese werden untereinander nicht kompatibel sein,
das heißt, dass es vermutlich nicht möglich sein wird, eine
P2T-Nachricht von mobilcom- zu T-Mobile-Kunden zu senden.
Weitere Informationen zum geplanten Push-to-Talk-Dienst
von T-Mobile lesen Sie bitte unter
http://www.teltarif.de/s/s15028.html .
- Preiskampf im Festnetz pausiert - xxl sunday wird unbefristet fortgeführt
Nach einigen Wochen des Preiskampfes sind die Preise für
Call by Call im Festnetz
diese Woche weitestgehend stabil geblieben. Im offenen Call by
Call hat lediglich
freenetPHONE seine Tarife geändert.
Die überaus teure Zeitzone
19 und 21 Uhr, in der bislang 4,49 Cent pro Minute
berechnet wurden,
existiert nicht mehr.
Stattdessen gilt jetzt ab 19 Uhr ein einheitlicher
Minutenpreis von 2,9 Cent.
Damit ist die 01019 ab 21 Uhr deutlich teurer geworden als
bislang.
Zwei Neuigkeiten gibt es diese Woche von der
T-Com. Zum
einen darf der ehemalige
Monopolist ab sofort die
enjoy-Tarife
(eine Stunde Telefonieren zum Preis von zwölf Cent)
auch im
Komfortpaket anbieten. Interessant ist das vor allem für jene
Kunden, für
die sowohl den
Optionstarif als auch Komfortmerkmale wie Gebührenimpuls oder
Rufumleitung wichtig sind.
Mehr Kunden dürften sich hingegen für die neuen Informationen zum
T-Com-Tarif xxl sunday
interessieren. Der Tarif, mit dem sonntags zum Pauschalpreis
telefoniert und gesurft
werden kann, wird nach Angaben der Pressestelle bis auf Weiteres
unverändert fortgeführt.
Mit einer Einführung der Blacklist, mit der Surfen über offene
Einwahlnummern
kostenpflichtig werden soll, ist nicht vor Jahreswechsel zu
rechnen.
- Rückwärtssuche: Wer die Rufnummer kennt, kann den Inhaber herausfinden
Seit Montag kann bei der Auskunft nachgefragt werden, wer der
Inhaber einer bestimmten
Rufnummer ist. Bislang bieten drei verschiedene Auskunftsdienste
diesen Dienst an.
Telegate mit der Rufnummer 11880, der
größte Mitbewerber der
T-Com-Auskunft, war der erste
Anbieter, der mit dem Dienst startete. Inzwischen sind auch die
11883 Telecom und
Telix (11810) gestartet. Dabei ist die
11810 mit 49 Cent pro Minnute
die günstigste Auskunft. Es handelt es sich jedoch um einen
automatisierten Dienst
über einen Sprachcomputer. Als einziger Dienst erkennt Telix
derzeit auch Nebenstellennnummern
korrekt. Handynummern können in der Regel nicht abgefragt
werden, weil die
Mobilfunkprovider die Datensätze für ihre Kunden größtenteils
gesperrt haben.
Details und einen ersten Schnelltest können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s15046.html
nachlesen.
Weitere Informationen zum Thema Inverssuche erhalten Sie zudem
unter
http://www.teltarif.de/i/inverssuche.html .
- freenet beginnt DSL-Resale, web.de wird Zugangs-Provider
Der DSL-Resale-Start von
freenet sowie die Einführung eigener
DSL-Tarife von
web.de bestimmten in der vergangenen Woche
die
Schlagzeilen im Internetbereich. web.de beginnt seine
Providertätigkeit mit
fünf DSL-Tarifen - drei Volumentarife mit
zwei,
fünf und
zehn Gigabyte Inklusivvolumen
sowie eine
Flexi-Flat und eine
wirkliche
Flatrate. Die monatlichen
Grundpreise
sind im Mittelfeld angesiedelt und entsprechen denen der
Resale-Anschlüsse von
1&1. Realisiert werden die Zugänge
über den
Telefónica-Backbone.
Die Mindestvertragslaufzeit in allen Tarifen, egal ob für
Wechsler oder
Neukunden, beträgt zwölf Monate. Wer bis 31. Dezember einen
DSL-Anschluss
über web.de bestellt, bekommt die Einrichtungsgebühr in Höhe von
99,95 Euro
als Startguthaben. Außerdem wird subventionierte Hardware
angeboten. Wie die
einzelnen Angebote genau aussehen, erfahren Sie in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s15055.html .
Das Einrichtungsentgelt in Höhe von 99,90 Euro erlässt
zurzeit auch
der Provider freenet für seine am Donnerstag eingeführten
DSL-Resale-Anschlüsse
mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 2 048 und
3 072 kBit/s.
Einzige Bedingungen: Die Bestellung muss vor dem 31. Oktober
erfolgen und
gleichzeitig muss ein freenetDSL-Tarif ab einem monatlichen
Grundpreis von
5,90 Euro gebucht werden. Für den
DSL 1000-Anschluss
müssen die Kunden
weiterhin die Einrichtungspauschale bezahlen.
Zum Resale-Start führt freenet weitere Preisaktionen durch:
Beispielsweise
können DSL-Einsteiger den Anschluss
DSL 2000
zum monatlichen Grundpreis von 16,99 statt 19,90 Euro
bestellen. DSL-Surfer,
die schon einen T-DSL-Anschluss haben und von einem anderen
Zugangs-Provider zu freenet
wechseln, können wählen: Entweder brauchen sie sechs Monate lang
kein Monatsentgelt
zahlen oder sie entscheiden sich für vergünstigte
Hardware-Angebote. Alle Details
zu den Resale-Produkten sowie zu Tarifneuerungen liefert Ihnen
unsere News unter
http://www.teltarif.de/s/s15023.html .
Verstärkt auf Tempo setzen die
Kabelinternet-Anbieter sowie
regionale
Telekommunikationsanbieter:
Dokom bietet seinen Breitbandkunden
neuerdings eine so
genannte Turbo-Taste an, mit der die Nutzer sporadisch die
Datenübertragungsrate
auf bis zu 6 MBit/s erhöhen können. Dazu zahlen sie aber
auch gesonderte
Preise. Genaueres steht in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s15018.html .
Der
nordrhein-westfälische Netzbetreiber ish
dagegen hat jetzt
eine Flatrate mit
5 MBit/s für
Privatkunden im Programm. Der monatliche Grundpreis beträgt
74,90 Euro, die
Einrichtungskosten in Höhe von 99,90 Euro entfallen bis Ende
Oktober. Mehr
dazu lesen Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s15030.html .
- RegTP: Ort des Telefonanschlusses bleibt an Vorwahl erkennbar
Der Ort des Telefonanschlusses wird auch künftig an der Vorwahl
zu erkennen
sein. Die Regulierungsbehörde
ging gestern
gegen fünf Anbieter von Internet- und Festnetzanschlüssen vor,
die ihren
Kunden Rufnummern aus fremden Ortsnetzen angeboten haben. Die
betroffenen
Anbieter müssen bis zum August kommenden Jahres die vergebenen
Nummern wieder
abschalten. Stattdessen soll es nach Aussage von RegTP-Chef
Matthias Kurth
künftig ortsunabhängige Rufnummern mit der Vorwahl 032
geben.
Es ist wahrscheinlich, dass auch das
T-Com-Produkt
T-Net vor Ort von der Verfügung betroffen ist. Hier
erhalten die
Kunden eine Festnetzrufnummer in einem fremden Ortsnetz. Ein
echter
Anschluss wird nicht geschaltet, sondern lediglich die Rufnummer
aktiviert
und eine Rufumleitung zu einem existierenden Anschluss
geschaltet.
Trotz der Einschränkung geht Kurth von einem Boom der
Internet-Telefonie aus. Dazu sollen
auch
weiter veränderte Rahmenbedingungen beitragen: So wird es wohl
zukünftig
möglich sein, einen DSL-Anschluss
unabhängig vom
Telefonanschluss bestellen zu können. Außerdem sollen
Telefonteilnehmer bei
einem Wechsel zur Internet-Telefonie ihre bisherige Rufnummer
auch im
Internet behalten können.
Weitere Informationen zur RegTP-Entscheidung erhalten Sie in
unseren
beiden Meldungen zum Thema unter
http://www.teltarif.de/s/s15068.html
und
http://www.teltarif.de/s/s15071.html .
.
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