Newsletter 3/99 vom 11.02.1999
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 11.02.1999 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. MobilCom senkt die Preise drastisch.
  2. Tele 2 unterbietet MobilCom.
  3. Westcom: 9 Pfennig zur Nebenzeit - ohne Anmeldung, Sekundentakt.
  4. Callback über MDS: Handy->Handy für 35 Pfennig pro Minute!
  5. Mox Telecom bietet Türkei-Special: 65,9 Pfennig pro Minute.
  6. Nikoma senkt Ferntarif - und den Preis fürs Internet.
  7. Econophone bietet Ferntarif für 15 Pfennig pro Minute, sekundengenau.
  8. Hansenet befreit Kunden von der Anmeldepflicht.
  9. Drillisch nachgetragen.
  10. Diverse weitere Preissenkungen.
  11. Persönliche Rufnummern endlich uneingeschränkt verfügbar.
  12. Teure Miete im Ortsnetz.
  13. Streit der Konkurrenten untereinander.
  14. epc: Vorbereitung einer Sammelklage.
  15. Testlauf einer neuen Profiabfrage für die Tarifdatenbank.
  1. Dieses Mal macht MobilCom 01019 ernst mit der Preissenkung. Seit 1. Februar kostet eine Minute Ferngespräch statt 19 nur noch 16 Pfennige, wie bisher rund um die Uhr. Zwischen 19 und 24 Uhr ist bei innerdeutschen Ferngesprächen (und nur bei diesen) die erste Minute kostenlos. Die Anmeldung, die bisher für dieses Sonderangebot erforderlich war, entfällt. Telefoniert man länager als eine Minute, wird die erste Minute auch nicht mehr nachberechent.

    Telefonate zum Mobilfunk kosten bei Mobilcom künftig ganztags 49 Pfennig pro Minute. Leider gilt der Minutentakt. Da Gespräche zum Handy meist kurz sind, wählt man daher besser eine sekundengenau abrechnende Telefonfirma wie Mox Telecom.

    Für 49 Pfennig pro Minute kann man auch in diverse Länder telefonieren. Mobilcom ist damit künftig der billigste Anbieter ohne Anmeldung für Benelux, Dänemark, Griechenland, Italien, Österreich, Spanien und diverse weitere Länder. Allerdings sind Auslandsspezialisten mit Anmeldung oft noch deutlich günstiger als Mobilcom. Verwenden Sie im Zweifelsfall bitte die Tarifdatenbank auf www.teltarif.de .

    Neu ist bei Mobilcom der Tarif Call by Call 4 für den eine Anmeldung erforderlich ist. Zwar entfällt die Freiminute, dafür halbiert sich der Preis zwischen 19 und 22 Uhr auf 8 Pfennig pro Minute. Zwischen 22 und 7 Uhr sind sogar nur noch 4 Pfennig pro Minute zu bezahlen! Damit bietet Mobilcom bereits jetzt dem angekündigten 6-Pfennig-Nachttarif der Deutschen Telekom Paroli - obwohl letzterer nach gar nicht genehmigt ist. Die Abrechnung erfolt im Minutentakt.

    Bei Pre-Selection gelten dieselben Preise wie bei Call by Call 4, allerdings wird im kundenfreundlichen Sekundentakt abgerechnet. Anscheinend liegt Mobilcom daran, die Kunden künftig stärker zu binden, deswegen die Preisvorteile bei Anmeldung bzw. Pre-Selection. Zum anderen dürfte Mobilcom darauf spekulieren, dass die günstigen Tarife mit Anmeldung in diversen Übersichten gedruckt werden. Ein Teil der Leser wird sich freuen - und anschließend arglos über 01019 telefonieren, ohne sich registriert zu haben.

    Die Mobilcom-Tochter Cellway hat ihre Tarife ebenfalls gesenkt, so dass diese nun gleich mit denen von Mobilcom sind. Aus diesem Grund wird Cellway nun nicht mehr in den Ergebnissen der Tarifdatenbank genannt, um unnötige Verdoppelungen zu vermeiden.

  2. Tele 2 kontert auf Mobilcom: Statt 16, 8 bzw. 4 Pfennig zahlt der Kunde bei Tele 2 nur 15, 7 bzw. 5 Pfennig pro Minute. Die Zeitzonen sind dieselben, bis auf das Wochenende. Während Mobilcom auch am Samstag und Sonntag von 7 bis 19 Uhr den Hochtarif von 16 Pfennig pro Minute verlangt, berechnet Tele 2 hier nur 10 Pfennig. Der Wermutstropfen: Von Sekunden- wird auf Minutentakt umgestellt. Die internationale Preisliste wurde von Tele 2 komplett überarbeitet. Viele Länder sind günstiger geworden, einige auch deutlich teurer.

    Tele 2 war 1998 in Verruf geraten, nachdem sie mit sehr günstigen Preisen herausgekommen waren. Zwar beklagte sich niemand über die Preise, aber Tele 2 hatte seine liebe Not mit dem Ansturm: Erst riefen so viele Kunden gleichzeitig beim Call-Center an, dass die meisten davon nicht mehr durchkamen. Obwohl das Call-Center bald aufgestockt wurde, erhöhte sich die Wartezeit von der Anmeldung bis zur Freischaltung von wenigen Stunden schnell auf etliche Wochen. Als Juni 1998 ein großer Schwung von Kunden aktiviert wurde, kam es in der Folge immer häufiger zu Netzüberlastungen, insbesondere in den Abendstunden. Die Freischaltungen wurden endgültig gestoppt, wartende Kunden zunächst auf den Oktober '98, dann gar auf das Jahr '99 vertröstet. Dieses Mal hat Tele 2 jedoch vorgesorgt: Aus Insiderkreisen verlautet, dass Tele 2 einen sehr großen Auftrag über Interconnect-Kapazität an die Deutsche Telekom erteilt hat.

  3. Vor kurzem wurde Westcom von GTS übernommen und firmiert seitdem als GTS-Westcom. Erste spürbare Konsequenz: Westcom stellt auf echtes Call by Call ohne Anmeldung über die Netzvorwahl 01085 um. Der Tarif: 19 Pfennig von 9 bis 21 Uhr und 9 Pfennig von 21 bis 9 Uhr. Es gilt der Sekundentakt.

    Für angemeldete Kunden beginnt die Hauptzeit bereits um 8 Uhr, endet dafür aber schon um 18 Uhr. Der günstige 9-Pfennig-Tarif gilt für angemeldete Kunden am Wochenende ganztags.

  4. Auch bei Callback rutschen die Preise. MDS berechnet künftig für Gespräche von Deutschland nach Deutschland nur mehr 20 Cent pro Minute, das sind ca. 35 Pfennig. Dabei ist es egal, ob das Gespräch im Festnetz oder auf dem Handy beginnt oder endet. Damit lässt sich zur Geschäftszeit leicht 50% oder mehr im Vergleich zu konventionellen Handy-Tarifen sparen. Die Abrechnung erfolgt im Takt 30/6 (30 Sekunden Minimum, danach 6-Sekunden-Einheiten). Die Zeit, während der man die Nummer des Gesprächspartners wählt oder es bei diesem klingelt, muss mitbezahlt werden. Kommt keine Verbindung zustande, wird aber auch nichts berechnet.

    Strenggenommen handelt es sich bei MDS nicht um eine Tarifsenkung, sondern um die Einführung eines neuen Produktes. Bisherige Kunden von MDS sollten einen kurzen Brief oder Telefax an MDS schicken und darum bitten, auf den neuen Deutschlandtarif umgestellt zu werden.

  5. Mox Telecom hat die internationale Preisliste überarbeitet. Telefonate in die Türkei kosten künftig nur noch 65,9 Pfennig pro Minute. Die asiatischen Teile von Russland wie Sibirien können für 95,9 Pfennig pro Minute erreicht werden. Ein neues Produkt von Mox ist Freecall: Hier bezahlt der Angerufene das Gespräch. Der Preis von 21,9 Pfennig pro Minute gilt unabhängig davon, ob das Gespräch vom Handy oder vom Festnetz aus kommt. Lobenswert: Mox Telecom bleibt der sekundengenauen Abrechnung treu.

  6. Nikoma hat den Ferntarif gesenkt. Es werden nur noch 14 Pfennig pro Minute statt der bisherigen 15 berechnet. Wer viele Geschäftstelefonate führt und Telefaxe über Nikoma verschickt, für den ist die Variante der sekundengenauen Abrechnung günstiger. Diese kostet zwar 12% Aufpreis, also 15,68 Pfennig pro Minute, aber dafür muss am Gesprächsende die letzte Minute nicht mehr voll bezahlt werden.

    Der ehemals als Sonderpreis angekündigte NikoCity-Ferntarif von 12 Pfennig pro Minute gilt weiterhin für Kunden aus den City-Bereichen der Großstädte Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Düsseldorf, Nürnberg, München und Stuttgart. Bei sekundengenauer Abrechnung müssen 13,44 Pfennig pro Minute bezahlt werden.

    Alle neuen Tarife gelten rückwirkend ab dem 1. Februar 1999 jeweils in der Zeit von 9 bis 21 Uhr. Zwischen 21 und 9 Uhr spart man zusätzlich 2 Pfennig pro Minute.

    Schon in der vorletzten Woche hatte Nikoma den Internetpreis in der Nebenzeit gesenkt, wie im letzten Newsletter berichet. Zum 1. Februar sind die Peise erneut gefallen. Man bezahlt nun in der Hauptzeit 9 Pfennig und in der Nebenzeit 5 Pfennig pro Minute. Grundgebühren werden nicht verlangt. Abgerechnet wird im Minutentakt, nach Wahl auch im Sekundentakt, allerdings dann wieder mit einem Aufpreis von 12%.

  7. Econophone berechnet normalerweise 16 Pfennig pro Minute zur Geschäftszeit von 8 bis 18 Uhr sowie 10 Pfennig abends. Bei der Anmeldung per Internet sinkt der Preis tagsüber aber auf 15 Pfennig pro Minute. Normalerweise kann Econophone nur per Pre-Selection genutzt werden. Kunden, deren eigene Vorwahl mit 03, 04 oder 06 beginnt, steht aber auch Call by Call mit Anmeldung zur Verfügung.

  8. Hansenet gehört zu den Firmen, die eine Preisverschlechterung trickreich als Service-Verbesserung verkaufen: Statt Call by Call mit Anmeldung wie bisher gibt es künftig Call by Call ohne Anmeldung. Bei dieser Umstellung werden die Tarife für abendliche Ortsgespräche und bestimmte Auslandsziele erhöht. Darüber hinaus wird vom Sekunden- auf den Minutentakt umgestellt. Trotzdem spricht sich Hansenet auf der Homepage viel Eigenlob für das neue Produkt aus.

  9. Drillisch ist nun endlich in der Tarifdatenbank. Die Pre-Selection-Preise bewegen sich mit 9 bzw. 17 Pfennig (Nebenzeit/Hauptzeit) und 60/15-Takt eher im Mittelfeld. Kunden aus den Drillisch-Superregionen (Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart sowie den City-Tarif-Zonen der genannten Städte) bezahlen hingegen nur 7 bzw. 14 Pfennig für ein Ferngespräch.

  10. Alpha Telecom hat neue Pre-Selection-Preise. Ferngespräche kosten künftig 15 Pfennig pro Minute. Zwischen 21 und 9 Uhr werden nur 9 Pfennig berechnet. Das bisherige Wirrwarr mit neun unterschiedlichen Zonen, je nach Start- und Zielort eines Gesprächs, ist damit dankenswerterweise im Mülleimer entsorgt worden. Allerdings gilt künftig der Minutentakt.

    Preissenkungen gab es auch bei Debitel. Der Profitarif kostet nun 17 Pfennig pro Minute. Der Privatkundentarif wird ab sofort im Minutentakt abgerechnet. RSLcom hat bei Pre-Selection neue Preise eingeführt und den Mindestumsatz abgeschafft. Die Tarife sind insbesondere für Vieltelefonierer im Ausland interessant. Auch Star Telecom hat neue Tarife. Allerdings ist es meist günstiger, sich über einen der Reseller wie Nikoma oder Mox bei Star anzumelden.

    In Zusammenarbeit mit Debitel testet RSLcom echtes Call by Call in Hamburg über die Vorwahl 01015. Der Preis: 15 Pfennig pro Minute im Minutentakt zuzüglich einem Verbindungsentgelt von 5 Pfennig pro Gespräch. Das Verbindungsentgelt wird allerdings erst ab dem 1. Juli 1999 berechnet werden. Ab demselben Termin soll das Angebot auch bundesweit verfügbar sein. Bis dahin wird schrittweise ausgebaut. Am 1. März 1999 sollen zum Beispiel Berlin und Düsseldorf angeschlossen werden.

  11. Seit Herbst '98 bietet Arcor persönliche 0700-Nummern an. Der Vorteil: Man kann seine Nummer auch nach einem Umzug behalten. Es ist möglich, tagsüber die Gespräche zum Geschäftsanschluss oder Handy und abends zum Privatanschluss zu leiten. Die Nachteile: Der Anrufer muss vor der Nummer noch 01070 vorwählen und bezahlt mit 48 Pfennig pro Minute einen vergleichsweise hohen Preis.

    Die 01070-Vorwahl ist nun nicht mehr erforderlich. Eine 0700-Nummern ist daher ab sofort wirklich universell. Der Anrufer zahlt aber weiterhin den hohen Preis von 48 Pfennig pro Minute werktags von 9 bis 18 Uhr bzw. 24 Pfennig sonst.

    Es ist nicht klar, welche Vorteile 0700 gegenüber den relativ etablierten Service-Nummern 01803 und 01805 bietet. Letztere erlauben nämlich ebenfalls eine Weiterschaltung nach Bedarf.

    Aber auch die bekannten Service-Nummern sind nicht ohne Probleme. Zumindest 01805 ist mittlerweile als überteuert anzusehen: Der höchste Ferntarif der Telekom beträgt 36 Pfennig pro Minute, im Gegensatz zu 48 Pfennig bei 01805. Es wäre angebracht, bei 01803 wie 01805 die Preise, die der Anrufer zu bezahlen hat, zu halbieren.

    Einige Telefonfirmen zahlen bereits Vergütungen für die Schaltung von 01805-Nummern: Der Angerufene bekommt dafür Geld, dass er angerufen wird. Aus der 01805-Nummer wird dadurch klammheimlich eine 0190-Nummer. Daher empfiehlt es sich: 01805-Nummern nicht mehr verwenden, sondern bei Firmen auf die Nennung von normalen Telefonnummern drängen.

  12. Telekom-Konkurrenten können künftig für DM 25,40 netto bzw. DM 29,46 inklusive MwSt. im Monat Anschlussleitungen von der Deutschen Telekom mieten. Den Preis hat die Regulierungsbehörde festgesetzt. Damit ist die blanke Leitung merklich teurer als ein kompletter Analoganschluss für Endkunden, obwohl letzterer noch Zusatzleistungen wie die Verbindung mit der Telekom-Vermittlungsanlage oder eine monatliche Rechnung beinhaltet. Wenn ein Konkurrent einen Anschluss übernimmt, muss er Vermittlungscomputer und Abrechnungsleistungen natürlich selber bereitstellen.

    Die meisten Konkurrenten reagierten negativ auf diese Entscheidung. Einige Firmen, z.B. Arcor, haben bereits Klage eingereicht bzw. bereiten eine solche vor. Das Bundeskartellamt spricht in einer Stellungnahme sehr deutlich davon, dass auf diese Weise die Konkurrenz im Ortsnetz weitgehend verhindert wird, zumindest bei Analoganschlüssen.

  13. Hieß es in 1998 bei den neuen Telefonanbietern noch "gemeinsam gegen die Telekom", droht nun die Spaltung: Eine Reihe von Carriern, nämlich COLT, Hansenet, Mannesmann Arcor, MCI Worldcom, Netcologne, o.tel.o, VEW Telnet und Viag Interkom stellen in einer gemeinsamen Pressemitteilung fest, "dass künftig eine verstärkte Interessenvertretung der Telekommunikationsanbieter mit eigener Infrastruktur innerhalb des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) gewährleistet sein muss." Der Umkehrschluss: Die Vertretung der Firmen ohne eigene Infrastruktur ist weniger wichtig.

    Mit den Firmen "ohne Infrastruktur" sind wohl insbesondere TelDaFax und Mobilcom gemeint. Dabei verfügen diese über umfangreiche Anlagen wie Vermittlungscomputer und Mietleitungen. Nur eigene Kabel werden von beiden nicht oder nur in geringem Umfang verbuddelt. Mit dieser Strategie waren TelDaFax und Mobilcom aber bisher erfolgreicher als die großen Boliden mit eigenem Netz. Wenn die Interessensvertretung der Firmen mit Netz gestärkt werden soll, dann ganz eindeutig, um die anderen zu bremsen.

    Wie das Aussehen kann, berichtet die Zeitschrift "connect": Mannesmann Arcor, Otelo und Viag Interkom verhandeln offenbar derzeit intensiv mit der Deutschen Telekom AG über einen monatlichen Mietpreis für Telefon-Endanschlüsse, der unter den von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation gestern verkündeten 25,40 Mark liegen soll. Angeblich finden die Gespräche auf höchster Ebene statt. Es bleibt zu hoffen, dass der Regulierer solche Kungelei verhindert.

    Unterdessen kontert TelDaFax mit einer selbstbewußten Pressemitteilung: "TelDaFax hat den Ortsgesprächsverkehr auf flächendeckender Basis im Gegensatz zu seinen Konkurrenten nie als attraktiv betrachtet und auch nicht zum Geschäftsziel gehabt. Die Gesellschaft hat ihre Strategie konsequent auf Fernverbindungen mit Geschäftskunden ausgerichtet, das internationale Geschäft forciert und damit seine Ressourcen optimal eingesetzt. Den direkten Teilnehmeranschluß wird TelDaFax allenfalls ausgewählten Kunden offerieren. Während die Konkurrenz mit der Hoffnung auf einen preisgünstigen flächendeckenden Ortsnetzzugang fehlinvestiert hat, kann TelDaFax seinen Kurs unbeirrt fortsetzen." Der Grund für so viel Stärke: Trotz 35% Preissenkung im Januar ist der Umsatz um 24% gestiegen. Der weitere Netzausbau - mit Mietleitungen - wird forciert: Ende 1999 will man die vierfache Kapazität haben wie Ende 1998.

    Dabei ist zu befürchten, dass sich das ganze Gerangel nachteilig für alle auswirkt: Wenn jeder gegen jeden kämpft, wird es der Regulierungsbehörde immer schwerer fallen, Gebührenentscheidungen gegen die Deutsche Telekom zu treffen.

  14. Der Betrugsfall epc ist bereits einige Monate her. Per Internet und Zeitungsanzeigen wurden günstige Telefonkarten beworben. Die Kunden, die Geld überwiesen haben, bekamen jedoch nie die Karten zugesendet. Von den Verantwortlichen fehlt jede Spur. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch einen erklecklichen Geldbetrag, immerhin DM 124 000, auf dem Konto von epc beschlagnahmt, die offenbar nicht mehr rechtzeitig beseitegeschafft werden konnten.

    Damit dieses Geld an die betrogenen Kunden zurückgegeben werden kann, ist eine Klage erforderlich. Um die Kosten niedrig zu halten, empfiehlt sich eine Klägergemeinschaft. teltarif wird dazu die Unterlagen von Betroffenen epc-Kunden sammeln und an einen Rechtsanwalt weiterleiten. Ab Freitag, dem 12. Februar '99, steht auf der Homepage www.teltarif.de ein Formular bereit, in das man seine Daten eintragen kann.

    Bitte geben Sie diese Information auch an Kollegen und Bekannte weiter. Nur dann, wenn sich genügend Kläger finden, lässt sich ein sinnvolles Verhältnis zwischen den Gerichts- und Rechtsanwaltskosten auf der einen Seite und dem eigentlichen Streitwert auf der anderen Seite herstellen.

  15. Seit kurzem befindet sich eine neue Version der Profi-Abfrage auf teltarif im Testbetrieb. Wie von vielen Lesern gewünscht lassen sich bei dieser bestimmte Tarifarten (Pre-Selection, Call by Call usw.) im Block ein- und ausschalten. Es ist also nicht mehr nötig, alle Kästchen einer Rubrik an- bzw. auszuklicken. In einer alphabetisch sortierten Liste der Telefonfirmen und -tarife kann man darüber hinaus festlegen, welche Produkte abweichend von der Blockauswahl immer bzw. nie in die Ergebnisseite übernommen werden sollen.
Weitere Informationen zu allen hier genannten Telefonfirmen, wie zum Beispiel die Internet-Adresse, Hotline-Nummer oder eine Tarifübersicht, finden Sie wie üblich auf http://www.teltarif.de/ .
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