- Lange erwartet: teltarif startet DSL-Tarifrechner
DSL gehört die Zukunft - darin sind sich
die
Telekommunikationsanbieter einig. Ende März dieses Jahres war
jeder
fünfte Internetzugang in Deutschland ein DSL-Anschluss, bis zum
Ende des Jahres soll diese Zahl auf über sieben Millionen
anwachsen.
Zurzeit ist der Einstieg in das schnelle Internet so günstig
wie noch
nie. Die Anbieter wie die
Deutsche Telekom,
Arcor oder 1&1
erlassen
noch bis Ende September DSL-Einsteigern das
Einrichtungsentgelt, Provider wie
freenet und
Tiscali
locken mit vergünstigter bzw. kostenfreier Hardware, und einen
DSL-Tarif mit kleinem
Inklusivvolumen gibt es schon ab
null Euro
pro Monat. Dazu kommen noch die vielen regionalen oder
unabhängigen
DSL-Anbieter wie etwa HanseNet und
BerliKomm oder
QSC und
broadnet mediascape, die mit immer
wieder
neuen Aktionen für ihre Breitband-Produkte werben. Für den
Einsteiger ist
es da schwer, den Überblick zu behalten.
Einen ersten Überblick über die interessantesten DSL-Angebote
liefern
bereits unsere DSL-Infoseiten unter
http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html .
Jetzt aber bieten wir Ihnen zusätzlich noch einen neuen Service:
Mit unserem
DSL-Tarifrechner können Sie jetzt auch gezielt den DSL-Anbieter
oder -Tarif
finden, der genau Ihren Vorstellungen entspricht. Sie machen
dazu zunächst ein
paar kurze Angaben zu Ihrem Surfverhalten, und die Suchfunktion
liefert
Ihnen alle für Sie in Frage kommenden Angebote auf einen Blick.
Dabei können
Sie entscheiden, wie Ihnen die Angebote angezeigt werden - nur
mit den
wichtigen Basisinformationen oder detailliert mit allen einzelnen
Kostenpunkten. Außerdem erfahren Sie hier, welche
Zusatzleistungen in dem
jeweiligen DSL-Tarif enthalten sind. Mit dem DSL-Tarifrechner
finden Sie
nicht nur das passende Angebot - die Suche ist auch noch
kinderleicht.
Probieren Sie es aus! Sie finden die neue Suchfunktion unter
http://www.teltarif.de/dslrechner/ .
Wie die DSL-Tarifrechner genau funktioniert, erklären wir Ihnen
unter
http://www.teltarif.de/internet/dsl/erklaerung.html .
- Was eigentlich ist DSL?
Wer mit einem Modem über eine normale analoge Telefonleitung
ins Internet geht, surft mit maximal 56 Kilobit pro Sekunde
(kBit/s), bei einem ISDN-Zugang beträgt die Höchstgeschwindigkeit
bei
Kanalbündelung 128 kBit/s. Mit breitbandigen
Internetanschlüssen
geht es aber noch viel schneller. Bei den
Breitband-Internetanschlüssen
ist die DSL-Technik, die es seit Ende
der 80er
Jahre gibt, mit einem Marktanteil von 96 Prozent die
dominierende
Technologie.
DSL steht für "Digital Subscriber Line" und benötigt zwei
Modems -
eines an der Vermittlungsstelle des Anbieters und eines beim
Kunden.
Durch das Aufsplitten der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle -
zum
Beispiel für Sprach- und Dateninformationen - und durch die
Nutzung
nicht belegter Frequenzbereiche erzielen DSL-Technologien
Übertragungsraten von bis zu
200 Megabit pro Sekunde
(Mbit/s).
Die am weitesten verbreiteten DSL-Varianten sind ADSL und
SDSL,
wobei das A für asymmetrisch und das S für
symmetrisch steht. Bei
der asymmetrischen Variante ist die Geschwindigkeit für den
Datenstrom
von der Vermittlungsstelle zum ADSL-Nutzer deutlich höher ist als
andersherum. Downloads gehen dann schneller als Uploads. Bei
symmetrischen
Anschlüssen sind Up- und Downstream hingegen gleich schnell.
Alles Weitere
zur DSL-Technik sowie zu den Breitbandzugängen selbst lesen Sie
auf unserer
Infoseite unter
http://www.teltarif.de/i/dsl.html .
- Wo ist der DSL-Einstieg zurzeit am günstigsten?
Mit T-DSL werden die Breitbandanschlüsse der
Deutschen Telekom bezeichnet, die
in den
meisten Gebieten der Bundesrepublik erhältlich sind. Rund
90 Prozent
aller DSL-Anschlüsse werden zurzeit von der Telekom geschaltet.
Seit der
Einführung der neuen Bandbreiten im
vergangenen
April gibt es die T-DSL-Anschlüsse mit Datenübertragungsraten von
einem, zwei
und drei Megabit pro Sekunde im Downstream.
Bislang wurde dieser Anschluss auch immer nur durch die
Festnetzsparte
des Ex-Monopolisten, der T-Com, bereitgestellt. Bei der Wahl des
entsprechenden DSL-Tarifs konnten sich die Kunden hingegen an
verschiedene
Internet-Service-Provider (ISP) wenden. So waren die
T-DSL-Nutzer bislang immer Kunde bei zwei
Unternehmen - bei der T-Com wegen des Anschlusses und bei einem
Provider wie
etwa T-Online,
1&1 oder
freenet wegen des Zugangs. Die Provider
konnten
T-DSL-Anschlüsse nur auf Provisionsbasis vermitteln.
Seit Juli hat sich das Bild geändert: Seitdem können
Unternehmen, die
entsprechende Verträge mit der Telekom geschlossen haben, die
DSL-Anschlüsse
der T-Com im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vermarkten und
darauf
zugeschnittene Angebote auf den Markt bringen.
Begonnen hat mit diesem neuen
T-DSL-Resale der
Arcor, 1&1 folgte etwas
später, QSC will
demnächst
den Resale starten.
Für den Kunden hat das Folgen: Wer sich beispielsweise für
den DSL-Einstieg
bei 1&1 entscheidet, bekommt jetzt den DSL-Anschluss und den
DSL-Zugang
aus einer Hand - er ist also nicht mehr Kunde der T-Com. Das
kann auf lange
Sicht wichtig sein: Will der Nutzer nämlich später in den Tarif
eines
anderen Providers wechseln, muss er gleichzeitig auch den
Anschluss-Anbieter
wechseln. Dadurch können erneut Einrichtungskosten anfallen, die
bei der
T-Com normalerweise knapp 100 Euro betragen. Zurzeit bieten
die T-Com,
Arcor und 1&1 aber die Breitbandanschlüsse noch ohne
Einrichtungsentgelt
an, denn durch den T-DSL-Resale ist der Kampf um die Kunden auf
dem
Breitbandmarkt in eine neue Phase getreten. Wo der DSL-Einstieg
zurzeit am
günstigsten ist, erfahren Sie in unserem Angebots-Vergleich unter
http://www.teltarif.de/s/s14497.html .
- DSL: Was kommt im nächsten Jahr auf die Kunden zu?
Im April hat die T-Com die Bandbreiten
erhöht und bietet seitdem drei
T-DSL-Varianten an:
T-DSL 1000 mit einer
maximalen Bandbreite
von 1 MBit/s,
T-DSL 2000
mit 2 MBit/s und
T-DSL 3000
mit einer Bandbreite von 3 MBit/s (jeweils im Download).
Gleichzeitig wurde auch die
Preisstruktur vereinfacht und der Preisunterschied bei T-DSL
für T-Net oder
für T-ISDN beglichen.
Zusätzlich
zum Telekom-Anschluss kosten die drei T-DSL-Varianten seitdem je
nach
Bandbreite 16,99, 19,99 bzw. 24,99 Euro im Monat. Bis Ende
des Jahres
sollen alle Bestandskunden in die neuen Leistungsbereiche
überführt werden.
Wer nicht so lange warten möchte, wird auf Anfrage über die
Telekom-Hotline
sofort umgeschaltet.
Die notwendigen technischen Änderungen nimmt das Unternehmen
in seinen
Schaltzentralen vor, für manche Kunden bedeutet dieses
Technik-Upgrade allerdings
eine Kostenanhebung: Der DSL 1000-Anschluss verteuert sich
für ISDN-Kunden
ab 1. Januar 2005 um vier Euro pro Monat. Kunden mit
Analog-Anschlüssen
und Kunden, die vorher den
T-DSL 1500
geordert hatten, dürfen sich dagegen freuen: Sie bekommen mehr
Leistung für
weniger Geld. Wer der Bandbreitenerhöhung widerspricht, wird von
der T-Com gekündigt.
Die Preisnachlässe gelten bereits, die höheren Nutzungsgebühren
werden den
Bestandskunden erst ab Januar berechnet.
Insgesamt verlangt der Anbieter ab kommendem Jahr pro Monat
40,59 Euro
für die DSL 1000-Verbindung mit einem
ISDN-Standard-Anschluss. Gegen
Aufpreis
können Kunden das doppelt so schnelle DSL 2000 oder
DSL 3000 ordern.
Die Uploadgeschwindigkeiten steigen bei diesen Tarifen auf
192 kBit/s
beziehungsweise 384 kBit/s, können gegen Aufpreis jedoch auf
bis zu
384 bzw. 512 kBit/s erhöht
werden.
In naher Zukunft könnten auf die Internetuser außerdem höhere
Nutzungspreise
zukommen. Bis Ende des kommenden Monats muss die
Regulierungsbehörde über neue
Vorleistungs-Preise der Telekom entschieden haben. Der Bonner
Konzern hat bei
der RegTP eine Preiserhöhung für die Zusammenschaltung ihres
Breitband-Datennetzes
mit den Netzen der Wettbewerber auf mehr als das Doppelte
beantragt. Näheres dazu
verrät Ihnen unsere News unter
http://www.teltarif.de/s/s14642.html .
.
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