Newsletter Sonder-Newsletter von teltarif.de / NEU: DSL-Tarifrechner vom 30.08.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 30.08.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Lange erwartet: teltarif startet DSL-Tarifrechner
  2. Was eigentlich ist DSL?
  3. Wo ist der DSL-Einstieg zurzeit am günstigsten?
  4. DSL: Was kommt im nächsten Jahr auf die Kunden zu?
  1. Lange erwartet: teltarif startet DSL-Tarifrechner

    DSL gehört die Zukunft - darin sind sich die Telekommunikationsanbieter einig. Ende März dieses Jahres war jeder fünfte Internetzugang in Deutschland ein DSL-Anschluss, bis zum Ende des Jahres soll diese Zahl auf über sieben Millionen anwachsen.

    Zurzeit ist der Einstieg in das schnelle Internet so günstig wie noch nie. Die Anbieter wie die Deutsche Telekom, Arcor oder 1&1 erlassen noch bis Ende September DSL-Einsteigern das Einrichtungsentgelt, Provider wie freenet und Tiscali locken mit vergünstigter bzw. kostenfreier Hardware, und einen DSL-Tarif mit kleinem Inklusivvolumen gibt es schon ab null Euro pro Monat. Dazu kommen noch die vielen regionalen oder unabhängigen DSL-Anbieter wie etwa HanseNet und BerliKomm oder QSC und broadnet mediascape, die mit immer wieder neuen Aktionen für ihre Breitband-Produkte werben. Für den Einsteiger ist es da schwer, den Überblick zu behalten.

    Einen ersten Überblick über die interessantesten DSL-Angebote liefern bereits unsere DSL-Infoseiten unter http://www.teltarif.de/i/privatdsl.html . Jetzt aber bieten wir Ihnen zusätzlich noch einen neuen Service: Mit unserem DSL-Tarifrechner können Sie jetzt auch gezielt den DSL-Anbieter oder -Tarif finden, der genau Ihren Vorstellungen entspricht. Sie machen dazu zunächst ein paar kurze Angaben zu Ihrem Surfverhalten, und die Suchfunktion liefert Ihnen alle für Sie in Frage kommenden Angebote auf einen Blick. Dabei können Sie entscheiden, wie Ihnen die Angebote angezeigt werden - nur mit den wichtigen Basisinformationen oder detailliert mit allen einzelnen Kostenpunkten. Außerdem erfahren Sie hier, welche Zusatzleistungen in dem jeweiligen DSL-Tarif enthalten sind. Mit dem DSL-Tarifrechner finden Sie nicht nur das passende Angebot - die Suche ist auch noch kinderleicht. Probieren Sie es aus! Sie finden die neue Suchfunktion unter http://www.teltarif.de/dslrechner/ . Wie die DSL-Tarifrechner genau funktioniert, erklären wir Ihnen unter http://www.teltarif.de/internet/dsl/erklaerung.html .

  2. Was eigentlich ist DSL?

    Wer mit einem Modem über eine normale analoge Telefonleitung ins Internet geht, surft mit maximal 56 Kilobit pro Sekunde (kBit/s), bei einem ISDN-Zugang beträgt die Höchstgeschwindigkeit bei Kanalbündelung 128 kBit/s. Mit breitbandigen Internetanschlüssen geht es aber noch viel schneller. Bei den Breitband-Internetanschlüssen ist die DSL-Technik, die es seit Ende der 80er Jahre gibt, mit einem Marktanteil von 96 Prozent die dominierende Technologie.

    DSL steht für "Digital Subscriber Line" und benötigt zwei Modems - eines an der Vermittlungsstelle des Anbieters und eines beim Kunden. Durch das Aufsplitten der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle - zum Beispiel für Sprach- und Dateninformationen - und durch die Nutzung nicht belegter Frequenzbereiche erzielen DSL-Technologien Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).

    Die am weitesten verbreiteten DSL-Varianten sind ADSL und SDSL, wobei das A für asymmetrisch und das S für symmetrisch steht. Bei der asymmetrischen Variante ist die Geschwindigkeit für den Datenstrom von der Vermittlungsstelle zum ADSL-Nutzer deutlich höher ist als andersherum. Downloads gehen dann schneller als Uploads. Bei symmetrischen Anschlüssen sind Up- und Downstream hingegen gleich schnell. Alles Weitere zur DSL-Technik sowie zu den Breitbandzugängen selbst lesen Sie auf unserer Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/dsl.html .

  3. Wo ist der DSL-Einstieg zurzeit am günstigsten?

    Mit T-DSL werden die Breitbandanschlüsse der Deutschen Telekom bezeichnet, die in den meisten Gebieten der Bundesrepublik erhältlich sind. Rund 90 Prozent aller DSL-Anschlüsse werden zurzeit von der Telekom geschaltet. Seit der Einführung der neuen Bandbreiten im vergangenen April gibt es die T-DSL-Anschlüsse mit Datenübertragungsraten von einem, zwei und drei Megabit pro Sekunde im Downstream.

    Bislang wurde dieser Anschluss auch immer nur durch die Festnetzsparte des Ex-Monopolisten, der T-Com, bereitgestellt. Bei der Wahl des entsprechenden DSL-Tarifs konnten sich die Kunden hingegen an verschiedene Internet-Service-Provider (ISP) wenden. So waren die T-DSL-Nutzer bislang immer Kunde bei zwei Unternehmen - bei der T-Com wegen des Anschlusses und bei einem Provider wie etwa T-Online, 1&1 oder freenet wegen des Zugangs. Die Provider konnten T-DSL-Anschlüsse nur auf Provisionsbasis vermitteln.

    Seit Juli hat sich das Bild geändert: Seitdem können Unternehmen, die entsprechende Verträge mit der Telekom geschlossen haben, die DSL-Anschlüsse der T-Com im eigenen Namen und auf eigene Rechnung vermarkten und darauf zugeschnittene Angebote auf den Markt bringen. Begonnen hat mit diesem neuen T-DSL-Resale der Arcor, 1&1 folgte etwas später, QSC will demnächst den Resale starten.

    Für den Kunden hat das Folgen: Wer sich beispielsweise für den DSL-Einstieg bei 1&1 entscheidet, bekommt jetzt den DSL-Anschluss und den DSL-Zugang aus einer Hand - er ist also nicht mehr Kunde der T-Com. Das kann auf lange Sicht wichtig sein: Will der Nutzer nämlich später in den Tarif eines anderen Providers wechseln, muss er gleichzeitig auch den Anschluss-Anbieter wechseln. Dadurch können erneut Einrichtungskosten anfallen, die bei der T-Com normalerweise knapp 100 Euro betragen. Zurzeit bieten die T-Com, Arcor und 1&1 aber die Breitbandanschlüsse noch ohne Einrichtungsentgelt an, denn durch den T-DSL-Resale ist der Kampf um die Kunden auf dem Breitbandmarkt in eine neue Phase getreten. Wo der DSL-Einstieg zurzeit am günstigsten ist, erfahren Sie in unserem Angebots-Vergleich unter http://www.teltarif.de/s/s14497.html .

  4. DSL: Was kommt im nächsten Jahr auf die Kunden zu?

    Im April hat die T-Com die Bandbreiten erhöht und bietet seitdem drei T-DSL-Varianten an: T-DSL 1000 mit einer maximalen Bandbreite von 1 MBit/s, T-DSL 2000 mit 2 MBit/s und T-DSL 3000 mit einer Bandbreite von 3 MBit/s (jeweils im Download). Gleichzeitig wurde auch die Preisstruktur vereinfacht und der Preisunterschied bei T-DSL für T-Net oder für T-ISDN beglichen. Zusätzlich zum Telekom-Anschluss kosten die drei T-DSL-Varianten seitdem je nach Bandbreite 16,99, 19,99 bzw. 24,99 Euro im Monat. Bis Ende des Jahres sollen alle Bestandskunden in die neuen Leistungsbereiche überführt werden. Wer nicht so lange warten möchte, wird auf Anfrage über die Telekom-Hotline sofort umgeschaltet.

    Die notwendigen technischen Änderungen nimmt das Unternehmen in seinen Schaltzentralen vor, für manche Kunden bedeutet dieses Technik-Upgrade allerdings eine Kostenanhebung: Der DSL 1000-Anschluss verteuert sich für ISDN-Kunden ab 1. Januar 2005 um vier Euro pro Monat. Kunden mit Analog-Anschlüssen und Kunden, die vorher den T-DSL 1500 geordert hatten, dürfen sich dagegen freuen: Sie bekommen mehr Leistung für weniger Geld. Wer der Bandbreitenerhöhung widerspricht, wird von der T-Com gekündigt. Die Preisnachlässe gelten bereits, die höheren Nutzungsgebühren werden den Bestandskunden erst ab Januar berechnet.

    Insgesamt verlangt der Anbieter ab kommendem Jahr pro Monat 40,59 Euro für die DSL 1000-Verbindung mit einem ISDN-Standard-Anschluss. Gegen Aufpreis können Kunden das doppelt so schnelle DSL 2000 oder DSL 3000 ordern. Die Uploadgeschwindigkeiten steigen bei diesen Tarifen auf 192 kBit/s beziehungsweise 384 kBit/s, können gegen Aufpreis jedoch auf bis zu 384 bzw. 512 kBit/s erhöht werden.

    In naher Zukunft könnten auf die Internetuser außerdem höhere Nutzungspreise zukommen. Bis Ende des kommenden Monats muss die Regulierungsbehörde über neue Vorleistungs-Preise der Telekom entschieden haben. Der Bonner Konzern hat bei der RegTP eine Preiserhöhung für die Zusammenschaltung ihres Breitband-Datennetzes mit den Netzen der Wettbewerber auf mehr als das Doppelte beantragt. Näheres dazu verrät Ihnen unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s14642.html .

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