Newsletter 31/04 vom 29.07.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 29.07.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. teltarif-Special: Premium-SMS wird immer öfter zur Kostenfalle
  2. Call-by-Call: Hauptzeit wird teurer, D-Netz-Anrufe günstiger
  3. T-Com-Fernsehspots mit Günther Jauch verboten - Optionstarif "CountrySelect" kommt nicht
  4. Gegen ungebetene Werbeanrufe zur Wehr setzen
  5. Bequem oder günstig surfen - das ist die Schmalband-Frage
  6. DSL: meOme kommt mit acht Tarifen auf den Breitbandmarkt
  7. Vodafone und o2 senken MMS-Preis auf 39 Cent
  8. Vodafone-UMTS-Datenoptionen günstiger - T-Mobile Data 2 weiterhin kostenlos
  9. Mobilfunk: Prepaid-Schnäppchen ab 49,90 Euro
  10. E-Plus startet UMTS für Privatkunden am 16. August
  11. Wo ist der UMTS-Einstieg am günstigsten?
  12. Neue Mobiltelefone von Motorola, neue Modemkarte von Vodafone
  13. Telekom-Rechnung ist ein Virus
  1. teltarif-Special: Premium-SMS wird immer öfter zur Kostenfalle

    Wer gerne die Jugendmusiksender Viva oder MTV sieht, bekommt sie im Viertelstundentakt serviert: Werbung für Premium-Dienste wie Klingeltöne, Handylogos, Handy-Games, Neuigkeiten vom Musikidol oder Flirtkontakte. Bislang zügelten sich die Diensteanbieter noch selber, in der Regel bewegen sich die Preise für die Premium-SMS-Dienste in einem Rahmen von 29 Cent bis drei Euro. Doch damit wird es wahrscheinlich schon bald ein Ende haben, denn im Frühjahr dieses Jahres haben einige Unternehmen bereits die Aufhebung der Selbstbeschränkung angekündigt.

    Doch auch jetzt entwickeln sich Premium-SMS immer mehr zur Kostenfalle, warnen die Verbraucherzentralen, besonders Jugendliche lassen oft das nötige Kostenbewusstsein vermissen. Das nutzen unseriöse Dienstanbieter aus: Beispielsweise versteckt sich immer häufiger hinter einem scheinbaren Klingelton- oder Bildschirmlogo-Angebot gleich ein ganzes Paket oder ein Monatsabonnement. In einem von uns beschriebenen Fall summierten sich die Kosten so mit einem Schlag auf 69,95 Euro. Aber auch mit anderen Maschen versuchen manche Anbieter, die Unachtsamkeit oder Gutgläubigkeit der Handybesitzer auszunutzen.

    Wer einmal auf ein unseriöses Angebot hereingefallen ist, bekommt nur selten das Geld zurückerstattet, denn noch streiten sich die Experten über den Status, die Standards und die Gesetzesmäßigkeit der Premium-SMS-Angebote. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tricks in der Branche gearbeitet wird und wie Sie sich davor schützen können. Lesen Sie alles Wissenswerte in unserer ausführlichen Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14430.html .

  2. Call-by-Call: Hauptzeit wird teurer, D-Netz-Anrufe günstiger

    Wieder einmal ist das Telefonieren ins deutsche Festnetz zur Hauptzeit teurer geworden. Maestro Telecom mit der Netzkennzahl 01015 hat seinen Preis für Gespräche, die zwischen Mitternacht und 16 Uhr geführt werden, auf 1,9 Cent pro Minute erhöht und freenetPHONE mit der 01019 den Minutenpreis für Telefonate zwischen 9 und 18 Uhr auf 1,98 Cent angehoben.

    Im Gegenzug gab es Bewegungen nach unten bei Gesprächen vom Festnetz in die D-Netze. 16,4 Cent pro Minute kosten Gespräche über die 01024 zu T-Mobile und Vodafone. StarTec mit der 01094 unterbot diesen Preis dann um ganze 0,1 Cent und ist wieder günstigster Anbieter für Gespräche zu den beiden D-Netzen. Vom Minutentakt auf einen Vier-Minutentakt umgestellt hat Callax mit der 01077. Der Anbieter berechnet ab heute für Mobilfunkgespräche 14,4 Cent pro Minute. Ferngespräche werden weiter im Minutentakt abgerechnet. Der Hauptzeittarif wurde hier ebenfalls heute auf 1,9 Cent pro Minute gesenkt. Auch diverse 0190-0-Lables der Callax haben an den Festnetz- und Mobilfunk-Tarifen gedreht. In den Abendstunden sind hier bei verschiedenen Anbietern Ferngespräche für 0,99 Cent pro Minute möglich. Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14429.html .

    Genau eine gute Woche wird sich eine Sonderaktion von Ventelo halten. Ab heute bis nächste Woche Freitag kosten Festnetzgespräche über die 01040 zwischen 21 und 8 Uhr sowie am gesamten Wochenende 1,09 Cent pro Minute.

    Auf eine sekundengenaue Taktung konzentriert sich der Pre-Selection-Anbieter Comnet. Diese Woche kündigte die Ratinger Gesellschaft an, zum 1. September neue Tarife einzuführen. Mit diesen will man dann der günstigste sekundengenau abrechnende Anbieter zu allen Zielen und jeder Uhrzeit sein. Erste Tarifinformationen können unter http://www.teltarif.de/s/s14374.html nachgelesen werden.

  3. T-Com-Fernsehspots mit Günther Jauch verboten - Optionstarif "CountrySelect" kommt nicht

    Die sogenannten "Badezimmer-Spots" der T-Com mit Günther Jauch dürfen im deutschen Fernsehen vorerst nicht mehr ausgestrahlt werden. Das Landgericht Hamburg hat auf Antrag von Tele2 eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom wegen der Irreführung von Verbrauchern durch die beiden TV-Spots erlassen. Aus Sicht von Tele2 behaupte Günther Jauch in den Telekom-Spots, dass man das gesamte Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen für 0 Cent telefonieren könne. Auch verschweige Jauch, dass die 0-Cent-Offerte durch eine deutlich erhöhte Telefon-Grundgebühr erkauft werden muss.

    Seit gestern sind nun auch die sogenannten "Sauna-Spots" verboten. In diesen Werbespots hat Günther Jauch für das neue Optionsangebot enjoy geworben. Nach Meinung von Tele2 sind die Spots irreführend. Das Angebot von 12 Cent beim enjoy-Tarif gilt jeweils nur für ein Gespräch, das eben bis zu einer Stunde lang sein kann. Wenn mehrere kurze Gespräche innerhalb einer Stunde geführt werden, müssen pro Telefonat jeweils 12 Cent bezahlt werden. Außerdem sage Günther Jauch nichts darüber, dass es sich bei diesem Telefon-Angebot um einen kostenpflichtigen Extra-Tarif handelt. Diesen muss der Verbraucher zusätzlich zu seiner Grundgebühr für weitere 4,68 Euro im Monat hinzu kaufen.

    Weitere Details zum Verbot der Werbespots finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s14379.html. Einen Kommentar zum Verbot der Badezimmer-Spots lesen Sie in unserem Editorial vom vergangenen Wochenende unter http://www.teltarif.de/s/s14392.html mit dem Titel "Jauchs Millionen".

    Unterdessen ist die T-Com-Tarifoption CountrySelect erst einmal Geschichte. Die T-Com hat ihren Antrag auf Genehmigung des Tarifes, mit dem Kunden in drei vorher von ihnen festgelegte Länder günstiger telefonieren können sollten, zurückgezogen. Zur Begründung hieß es, dass die Option wegen fehlender Kostendeckung in einigen Fällen nicht genehmigt worden wäre.

  4. Gegen ungebetene Werbeanrufe zur Wehr setzen

    Verbraucher sollten sich gegen ungebetene Werbeanrufe auf ihrem Privatanschluss zur Wehr setzen. Statt sich ausfragen zu lassen, sollten die Angerufenen einfach den Spieß umdrehen und den ungebetenen Anrufer ausfragen, rät die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig. So sollten beispielsweise der Vor- und Nachname des Anrufers, die Postanschrift der Firma, für die der Anrufer arbeitet, der genaue Grund des Anrufs sowie Tag und Uhrzeit festgehalten werden. Das wirke abschreckend auf den Anrufer. Zum Schutz vor weiteren Anrufen anderer Firmen können die Angaben an die Verbraucherzentralen weitergeleitet werden. Laut der Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sind derartige Werbeanrufe verboten.

    In den vergangenen Tagen informierten uns immer wieder Leser, dass sie Anrufe von Tele2 bekommen. Sie hätten im offenen Call by Call über den Anbieter telefoniert - etwa um das derzeitige 1-Cent-Angebot zu nutzen. Einige Zeit später fragte Tele2 telefonisch nach, ob man nicht dauerhaft von den Tele2-Preisen profitieren wolle. Sprich: Tele2 versucht, dem Kunden eine Pre-Selection anzubieten. Dabei kommen die Anrufe nicht zwingend von Tele2 selber, sondern von beauftragten oder auf Provisionsbasis arbeitenden Callcentern.

    Ralf Reicherts von der Verbraucherzentrale Thüringen sieht hier eine Wettbewerbsverzerrung. Eine mutmaßliche Einwilligung des Verbrauchers, beispielsweise aufgrund bereits bestehender vertraglicher Beziehungen, reiche demnach nicht aus. Kunden, die Anrufe von Tele2 erhalten, sollten diese mündlich untersagen. Sollte dennoch eine Pre-Selection geschaltet werden, so ist diese kostenfrei stornierbar. Laut Reicherts sei die T-Com verpflichtet, den Urzustand der Voreinstellung für den Kunden kostenfrei wieder herzustellen.

  5. Bequem oder günstig surfen - das ist die Schmalband-Frage

    Es gibt zwei Arten von Schmalbandsurfern: Die einen wechseln mit ständigem Blick auf die Uhr zwischen den jeweils günstigsten Angeboten hin und her, die anderen entscheiden sich für einen Tarif mit Einheitspreis, der rund um die Uhr gilt. Damit surfen sie zwar nicht zum günstigsten Minutenpreis, brauchen sich aber auch nicht um die verschieden tarifierten Zeitfenster kümmern.

    Für den bequemen Nutzer hat der Provider Callero einen neuen Zugang eingeführt. Im Tarif Super I zahlen die Kunden ohne ein Einwahlentgelt rund um die Uhr einen Cent pro Minute bei sekundengenauer Abrechnung. Günstiger ist zurzeit kein anderes Angebot mit Einheitspreis. Über weitere Tarifneuheiten sowie Tarifänderungen bei Callero können Sie sich in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14406.html informieren.

    Für Sparfüchse interessante Angebote haben auch die Anbieter meOme und Germany by Call im Programm. Häufige Tarifänderungen waren aber in den vergangenen Wochen bei beiden Providern an der Tagesordnung. Günstige Schmalbandzugänge sind zurzeit der mega24 von meOme und der Germany by Call Plus! von Germany by Call.

    Im mega24 hat meOme den Preis für die Onlinenutzung von 0,85 auf 0,62 Cent pro Minute gesenkt, und zwar täglich in der Zeit von 18 bis 24 Uhr. Zur restlichen Zeit fallen weiterhin die üblichen 1,39 Cent pro Minute an. Ein Einwahlentgelt wird nicht erhoben, abgerechnet wird im Minutentakt. Über weitere Änderungen im Tarifangebot des Hamburger Anbieters gibt unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s14404.html Auskunft.

    Germany by Call hat Preissenkungen in den Tarifen Zugängen Germany by Call Plus! und Germany by Call Easy! vorgenommen. Der günstigste Minutenpreis liegt inzwischen in beiden Angeboten, in denen jeweils ein Einwahlentgelt von 9,99 Cent anfällt, bei 0,23 Cent pro Minute. Im Germany by Call Plus! gilt dieser Minutenpreis zur Feierabendzeit, täglich zwischen 18 und 21 Uhr. Treten keine ungewollten Verbindungsunterbrechungen auf, beträgt der rechnerische Minutenpreis für die gesamten drei Stunden 0,29 Cent. Selbst bei einer Surfdauer von einer Stunde zahlt der Feierabendnutzer rechnerisch nur 0,4 Cent pro Minute. Über die anderen Änderungen bei dem Anbieter klärt Sie unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s14399.html auf.

  6. DSL: meOme kommt mit acht Tarifen auf den Breitbandmarkt

    Der bislang nur aus dem Schmalbandbereich bekannte Provider meOme ist nun auch auf den Breitbandmarkt getreten. Ab sofort bietet der freenet-Ableger auch Tarife für T-DSL-Anschlüsse an. Kunden können zurzeit zwischen vier Zeit- und vier Volumentarifen auswählen. Die im monatlichen Grundpreis enthalten Inklusivleistungen betragen ein, zwei, vier oder acht Gigabyte Datenvolumen bzw. zehn, 20, 40 oder 80 Surfstunden. Die Grundkosten liegen je nach Tarif zwischen null und 11,90 Euro pro Monat.

    Besonders interessant dürften für den Durchschnittssurfer die Angebote mit einem Gigabyte Freivolumen und zehn Freistunden sein, bei denen keine monatlichen Grundkosten anfallen. Allerdings berechnet meOme bei Mehrverbrauch hohe 1,5 Cent pro Megabyte bzw. pro Minute. In allen acht DSL-Tarifen braucht der Kunde bei Bestellung keine Einrichtungskosten bezahlen. Die genauen Tarifdetails können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14385.html nachlesen.

    Einen attraktiven DSL-by-Call-Tarif hat außerdem der Anbieter Planet DSL eingeführt. Kunden mit einem T-DSL-Anschluss zahlen in dem Angebot 0,44 Cent pro Megabyte, abgerechnet wird bytegenau. Der Zugang, der über den celox-Backbone realisiert wird, soll ohne Leistungsbeschränkungen oder Portpriorisierungen gestaltet sein. Zurzeit gibt es in unserer Tarifübersicht keinen günstigeren DSL-by-Call-Tarif. Was zum weiteren Leistungsumfang des Tarifs gehört und für wen sich DSL-by-Call-Angebote überhaupt rechnen, verrät unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s14371.html .

    Wer für die Zukunft mit einem Breitband-Internetanschluss beim Quasi-Monopolisten Kabel Deutschland plant, muss sich womöglich in Geduld üben. Das Unternehmen hat angekündigt, sein technisch veraltetes Kabelnetz nicht zu modernisieren. Über die Gründe informiert Sie unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14410.html .

  7. Vodafone und o2 senken MMS-Preis auf 39 Cent

    Vor drei Wochen berichteten wir in unserem Newsletter, dass T-Mobileden Preis für MMS auf 39 Cent senken will. Dieses Angebot soll im Rahmen einer von August bis Dezember geltenden Aktion eingeführt werden. T-Mobile hat damit eine kleine Preiswelle losgetreten: Auch die Netzbetreiber Vodafone und o2 Germany haben ihre Preise entsprechend angepasst. Ab Sonntag werden auch sie für MMS, die aus den jeweiligen Heimatnetzen in eines der vier deutschen Mobilfunknetze verschickt werden, 39 Cent berechnen.

    Dabei wird Vodafone nach dem Vorbild von T-Mobile auch die mögliche Datenmenge auf 300 kByte erhöhen. Bei o2 ist dieses auch geplant, jedoch noch nicht umgesetzt. Auch bei Vodafone und o2 ist die Preisaktion auf den Zeitraum vom 1. August 31. Dezember beschränkt.

    E-Plus hat bislang keine Ankündigung gemacht, ebenfalls eine solche MMS-Aktion anbieten zu wollen. Kunden dieses Netzbetreibers zahlen weiterhin bis zu 1,29 Euro pro MMS. Eine Übersicht über die MMS-Preise aller vier Netzbetreiber haben wir unter http://www.teltarif.de/i/mms-preis.html veröffentlicht.

  8. Vodafone-UMTS-Datenoptionen günstiger - T-Mobile Data 2 weiterhin kostenlos

    Vodafone senkt zum 2. August die Preise für die Time- und Volume-Datenoptionen. Der monatliche Grundpreis für die Time L-Option mit zwei Inklusivstunden bzw. die Volume L-Option mit 10 MB Inklusivvolumen liegt künftig bei 9,68 anstatt bisher 11,60 Euro. Damit unterbietet Vodafone die Grundgebühren für die vergleichbaren Tarife seiner Mitbewerber. T-Mobile verlangt für 10 MB oder zwei Online-Stunden exakt 10 Euro, bei E-Plus werden 9,95 Euro berechnet. o2, das noch keinen zeitbasierten Tarif anbietet, berechnet für die 10 MB-Option ebenfalls 9,95 Euro.

    Weitere Details dazu finden sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/arch/s/s14411.html und auf unserer Infoseite zu den Datentarifen der Netzbetreiber, die Sie unter http://www.teltarif.de/i/gprs-kosten.html finden.

    Wettbewerber T-Mobile hat sein Angebot zur Einführung der Data 2-Tarifoption bis Ende des Jahres verlängert. Kunden, die die Datenoption mit zwei Megabyte monatlichem Inklusivvolumen buchen, sparen bis zum Ende dieses Jahres den zusätzliche monatliche Grundpreis von fünf Euro.

    Das Inklusivvolumen kann nur im Inland genutzt werden. Nicht genutztes Volumen entfällt jeweils zum Monatsende. Nach Verbrauch des Kontingents berechnet T-Mobile pro weiteres Megabyte 3,90 Euro. Die Abrechnung erfolgt in 10-Kilobyte-Schritten, wobei mindestens einmal pro Online-Stunde auf den begonnenen Datenblock gerundet wird.

  9. Mobilfunk: Prepaid-Schnäppchen ab 49,90 Euro

    Das waren noch Zeiten: Vor einigen Jahren konnte man Prepaid-Handys mit Karte und Startguthaben oft unter 60 Mark, respektive 30 Euro kaufen. Inzwischen haben die Netzbetreiber und Provider die Preise längst angehoben. Einige Schnäppchen gibt es aber trotzdem noch.

    Günstigstes Xtra-Handy direkt bei T-Mobile ist derzeit das Siemens M55. Für das Gerät muss man aber immer noch 69,95 Euro - inklusive 15 Euro Startguthaben - hinlegen. Alle anderen Handys sind noch teurer. Auch bei o2 kosten die günstigsten Prepaid-Pakete derzeit 69,95 Euro. Hier hat man jedoch immerhin die Auswahl zwischen dem Nokia 3410 und dem Siemens A52.

    E-Plus verkauft das Sagem myX-1 mit Free & Easy-Karte derzeit für 59,90 Euro. Noch einen Tick billiger sind die derzeit günstigsten CallYa-Telefone von Vodafone. Beim zweitgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber bekommt man das Nokia 3410 und das Motorola C200 nämlich schon für 59 Euro. Es lohnt sich aber auch, einen Blick auf die Angebote der Provider zu werfen. Mehr dazu finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s14420.html .

  10. E-Plus startet UMTS für Privatkunden am 16. August

    Wie wir im letzten Newsletter bereits erwähnt haben, startet E-Plus demnächst seine UMTS-Angebote für Privatkunden: Ab dem 16. August geht es los. Bei der Vermarktung der neuen Dienste setzt E-Plus ganz auf das Thema Video. Der Anbieter geht auch gleich mit zwei UMTS-Handys an den Start: Das i-mode-kompatible SonyEricsson Z1010 unterstützt Videotelefonie, Videostreaming sowie Videodownloads aus dem i-mode-Portal. Das zweite Gerät ist das Nokia 7600.

    Die Preise für die Handys in den E-Plus-Shops richten sich nach der Tarifwahl des Kunden. Das Z1010 kostet zwischen 299,90 und 399,90 Euro, für das Nokia 7600 werden zwischen 199,90 und 299,90 Euro verlangt. Die UMTS-Handys sind somit teurer als bei der Konkurrenz. Positiv bei E-Plus hingegen ist, dass alle Kunden mit einem Laufzeitvertrag UMTS nutzen können. Einen Vergleich der Angebote sämtlicher Netzbetreiber finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s14398.html .

    Von Anfang an bietet E-Plus seinen UMTS-Kunden Videotelefonie an. Während des ersten Nutzungsmonats sind alle Videoanrufe innerhalb des E-Plus Netzes kostenlos. Danach kosten Videoanrufe im E-Plus-Netz zwischen 50 und 80 Cent pro Minute. Videoanrufe in andere Mobilfunknetze sind mit 80 Cent bis 1,20 Euro pro Minute deutlich teurer. Diese Aktion gilt bei Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember.

    Kunden, die diesen Dienst häufiger nutzen wollen, können die Preise für Videotelefonate mit der Video Option + für 5 Euro extra pro Monat senken. Mehr dazu erfahren Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s14396.html .

    i-mode-Fans dürfen sich über ein erweitertes Multimedia-Menü freuen, das nun auch Videostreams und Downloads umfasst. Bis zum Jahresende berechnet E-Plus nichts für die Datenübertragung der Videoclips. Der Kunde zahlt lediglich den Nutzungspreis des jeweiligen Anbieters für den Film. Zusätzlich stehen den Kunden während der ersten zwei Monate zusätzlich fünf Megabyte Datenvolumen für die Nutzung anderer i-mode-Inhalte kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen zum Dienste-Angebot von E-Plus erhalten Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s14403.html .

  11. Wo ist der UMTS-Einstieg am günstigsten?

    Im Februar startete Vodafone als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber die Vermarktung von UMTS-Diensten in Deutschland. Zahlte man seinerzeit noch stolze 359 Euro für die 3G-taugliche Laptop-Modemkarte, so bietet das Düsseldorfer Unternehmen die Karte mit 24-Monatsvertrag heute bereits ab 1 Euro an, so dass der Einstieg in das neue Mobilfunk-Zeitalter deutlich günstiger ist als noch vor wenigen Monaten.

    Auch die drei Mitbewerber auf dem deutschen Mobilfunkmarkt bieten inzwischen UMTS-Modemkarten für Notebooks an. Bei T-Mobile ist die Karte ab 149,95 Euro zu haben. Auch E-Plus bleibt - je nach gewähltem Vertrag - unter 200 Euro, während o2-Kunden mit 329,95 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Auch bei den UMTS-Handys, die derzeit angeboten werden, gibt es gewisse Preisunterschiede. Preisübersichten und weitere Informationen, die man bei der Wahl seines UMTS-Netzbetreibers bedenken sollte, finden Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s14376.html .

    Für all diejenigen, die in den kommenden Monaten ein neues UMTS-Telefon kaufen wollen, hat Motorola in dieser Woche zwei neue Geräte vorgestellt: Es handelt sich zum einen das Klapphandy V975 und zum anderen um das C975 im Schokoriegel-Format. Beide Geräte verfügen eine VGA-Kamera mit 4-fach-Zoom an Bord und unterstützen zahlreiche UMTS-Features wie Videotelefonate und -konferenzen. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben mit diesen Geräten UMTS für den Massenmarkt interessant machen. Mit technischen Daten oder Bildern ist der Hersteller allerdings bislang noch sehr zurückhaltend. Immerhin gibt er an, dass diese Geräte im letzten Quartal 2004 auf den Markt kommen sollen. Zwei erste Bilder finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14412.html .

  12. Neue Mobiltelefone von Motorola, neue Modemkarte von Vodafone

    Neue Handys hat in dieser Woche Motorola vorgestellt, darunter mit dem MPx220 und dem A780 zwei Smartphones mit Quad-Band-Technologie. Das MPx220 ist mit dem Betriebssystem Windows Mobile 2003 Second Edition, einer 1,23 Megapixel-Kamera und Bluetooth ausgerüstet. Reichhaltiger ausgestattet ist das A780, das auf einer offenen Linux- und Java-Plattform beruht. Zu den zusätzlichen Features gegenüber dem MPx220 gehören EDGE sowie ein Video- und ein MP3-Player. Weitere vorgestellte Handys und Details zu den beiden oben erwähnten Geräten finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s14412.html . Weitere Informationen zu den neuen UMTS-Handys von Motorola liefert auch unser Newsletter-Beitrag zum UMTS-Einstieg.

    Neuigkeiten für die Liebhaber von Smartphones und PDAs hat Hewlett-Packard. Der Hersteller hat mit dem h6340 einen neuen HP iPAQ Pocket PC vorgestellt. Als erster Handheld auf dem Markt bietet er neben Bluetooth und WLAN auch Quad-Band-GSM und GPRS. Als Betriebssystem kommt Microsoft Windows Mobile 2003 für Pocket PC Phone Edition zum Einsatz. Der Speicher ist 64 MB RAM groß. Die im Lieferumfang befindliche Daumentastatur kann während des Betriebs an das laufende Gerät angesteckt und zur Texteingabe verwendet werden. Außerdem lässt sich der iPAQ über einen SD-Steckplatz erweitern. Der h6340 ist ab Ende September zum Preis von 699 Euro im Fachhandel erhältlich. Informationen zu drei weiteren iPAQ-Neuheiten stehen in unserer gestrigen News unter http://www.teltarif.de/s/s14425.html .

    Ebenfalls neu soll im September der PDA MyPal A730 von Asus auf den Markt treten. Ausgerüstet ist das Gerät mit einem Intel-Prozessor XScale PXA 270 mit einer Taktfrequenz von 512 MHz, einem 64 MB großen Arbeitsspeicher, einer integrierten Megapixel-Kamera und einem drehbaren, 3,7 Zoll großen TFT-Display mit einer Auflösung von 480 mal 640 Pixeln. Darstellen kann das VGA-Display 65 500 Farben. Der Verkaufspreis soll bei rund 450 Euro liegen. Eine ausführliche Beschreibung des Pocket PCs bietet unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s14422.html .

    Für Datenliebhaber bietet der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone mit der Mobile Connect Card WLAN seine dritte Laptop-Modemkarte an. Diese unterstützt neben GPRS auch leitungsvermittelte Datenübertragungen (CSD und HSCSD) in den GSM-Mobilfunknetzen sowie WLAN - allerdings kein UMTS. Die neue SonyErcisson-Karte GC79 ersetzt die Nokia-Karte mit der Bezeichnung D211. Die neue Karte kostet ab sofort 189 Euro bei gleichzeitigem Abschluss eines Vodafone-Datentarifs, ohne Vertrag 398 Euro. Ab Herbst will Vodafone auch eine Laptop-Modemkarte anbieten, die sowohl GPRS und UMTS als auch WLAN unterstützt - eine solche Karte bietet die Swisscom in der Schweiz bereits ab August an. Weitere Informationen hält unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14419.html für Sie bereit.

    Weniger für den Mobilfunkbereich als für den PC-Bereich relevant ist eine Weiterentwicklung des USB-Standards. Der Chiphersteller Intel und andere Hersteller basteln zurzeit an einer drahtlosen Variante. 480 MBit/s schnell soll die Übertragung mit Wireless USB im Umkreis von drei Metern sein. Näheres dazu unter http://www.teltarif.de/s/s14372.html .

  13. Telekom-Rechnung ist ein Virus

    Derzeit sind E-Mails mit dem Absender "Telekom AG" unterwegs. Diese E-Mail gibt vor, eine E-Mail des Rechnung-Online Programmes von T-Com zu sein. Im Anhang befände sich die Rechnung, wie üblich im PDF-Format. Tatsächlich befindet sich im Anhang eine Datei, die Telekom-Rechnung.pdf.exe heißt. Das bedeutet nichts anderes, als dass es eine ausführbare Datei ist, die sich als pdf tarnt. In Wirklichkeit öffnet der E-Mail-Leser durch den Doppelklick einen Virus. Die T-Com betont, dass der Virus nicht aus ihrem Hause stamme. Erkennbar ist die gefälschte Mail durch die Absenderadresse, die nicht der der Telekom entspricht. Auch die doppelte Dateiendung ist ein Indiz, wird aber je nach Rechnereinstellung nicht immer angezeigt.

    Nicht nur Privatanwender fallen Viren zum Opfer, auch die größten Suchmaschinen werden in Mitleidenschaft gezogen. Anfang der Woche waren diverse bekannte Suchdienste von einer Mydoom-Variante betroffen. Das Virus legte die Suchmaschinen mit einer Vielzahl an Anfragen lahm. Reguläre Nutzer musste ungewöhnlich lange auf ihr Suchergebnis warten oder kamen erst gar nicht auf die Seite. Mydoom.O suchte in den Datenbanken der Suchdienste nach neuen E-Mail-Adressen von Privatleuten, an die er sich verschicken konnte, um deren Rechner zu infizieren.

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