Newsletter 25/04 vom 17.06.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 17.06.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Neue Handys von Nokia und Sagem
  2. Im Festnetz wenig Neues - Ortsgespräche zum Aktionspreis von 0,95 Cent
  3. meOme findet Gefallen an Tarifwechseln
  4. DSL: Kostenloses Inklusivvolumen bei freenet und callisa
  5. E-Mail-Spam: Sober.H verursacht ausländerfeindliche Mails
  6. Unerwünschter Tarifwechsel bei Vodafone?
  7. Urlaub: Für 4 Cent pro Minute aus Spanien nach Deutschland telefonieren
  8. E-Plus: UMTS kommt später
  9. o2 bestätigt UMTS-Handy-Start am 1. Juli
  10. Neue EM-Aktionen bei den Mobilfunkern
  11. Erster Wurm auf Smartphones entdeckt
  1. Neue Handys von Nokia und Sagem

    Der finnische Handyhersteller Nokia hat auf der jährlichen Nokia "Connection"-Konferenz in Helsinki und in Singapur ein neues Smartphone vorgestellt. Das Nokia 6630 ist ein Triband-Handy mit einer Megapixel-Kamera. Das Mobiltelefon arbeitet in UMTS- sowie in allen 2G-Netzen wie GSM 900, 1800 und 1900. Außerdem unterstützt das mit dem Symbian-Betriebssystem Series 60 ausgestattete Handy den Datenübertragungsstandard EDGE.

    Die Kamera des Handsets mit 1,23 Megapixel besitzt einen sechsfachen Digitalzoom und eine manuelle Belichtungskontrolle. Ein Blitz kann von außen an das Mobiltelefon angesteckt werden. Das Gerät erlaubt schnelle Schnappschussserien und die Aufnahme von Videoclips mit einer Länge von bis zu einer Stunde. Mehr erfahren Sie in unserer Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s14010.html .

    Weiterhin wollen die Finnen in diesem Jahr mit dem 6260 noch ein weiteres Smartphone auf den Markt bringen. Das Klapp-Handy ist für den Business-Bereich konzipiert. Das Symbian-Gerät ist mit einer Push-to-Talk-Funktion, einer VGA-Kamera, Bluetooth und einem E-Mail-Client ausgestattet.

    Ebenfalls eine Walkie-Talkie-Funktion weist das im mittleren Preissegment angesiedelte Kamerahandy Nokia 6170 auf. Das Triband-Handy hat zwei Displays: Das äußere kann 4 096 Farben darstellen, das innere 65 536.

    Einsteigerangebote für Mobilfunkteilnehmer vor allem in den Wachstumsmärkten Osteuropa und Asien sind die beiden Modelle 2600 im Bar-Design und 2650 im Klapp-Design. Weitere Informationen zu diesen Geräten finden Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s14012.html .

    Der französische Mobiltelefonhersteller Sagem hat mit dem myV-55 ein neues Kamera-Handy auf den Markt gebracht, das in Deutschland exklusiv von Vodafone verkauft wird. Das TFT-Display des Mobiltelefons kann Bilder, die man beispielsweise per MMS erhalten hat, mit maximal 65 536 Farben und einer Auflösung von 128 x 160 Pixeln darstellen. Die integrierte Kamera macht Photos in einer Auflösung von 640 x 480 Pixel (VGA) und verfügt über einen dreifachen Digitalzoom. Weitere Details zu diesem Handy finden Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s14033.html .

  2. Im Festnetz wenig Neues - Ortsgespräche zum Aktionspreis von 0,95 Cent

    Auf dem deutschen Festnetzmarkt hat sich in der vergangenen Woche wenig bewegt. Beim Telekommunikationsanbieter star79 mit der Netzkennzahl 01079 gibt es eine Aktion für Gespräche ins Ortsnetz. Bis Freitag nächster Woche kosten Anrufe im Ortsbereich täglich von 18 bis 8 Uhr sowie rund um die Uhr am Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen 0,95 Cent pro Minute.

    freenetPHONE hat am Montag seinen Minutenpreis für die Zeit zwischen 18 und 19 Uhr gesenkt. Statt wie bislang 1,4 Cent pro Minute, berechnet der Hamburger Anbieter mit der Netzkennzahl 01019 nun 1,14 Cent pro Minute in dieser Zeit. Aber Vorsicht: Direkt nach diesem günstigen Angebot gilt ab 19 bis 21 Uhr ein Minutenpreis von 4,49 Cent. Bei der freenetPHONE-Tochter 01024 kostet in diesem Zeitfenster die Minute 1,14 Cent, die restliche Zeit aber 3,9 Cent pro Minute.

    freenet hat zudem eine Ausweitung ihres Internettelefonie-Angebots (VoIP) bekannt gegeben: Seit Mittwoch können iPhone-Nutzer auch Gespräche zu Festnetzanschlüssen im Ausland führen. Dafür berechnet der Anbieter für je nach Auslandsziel zwischen 4,9 und 85 Cent pro Minute rund um die Uhr. Weitere Infos finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s14042.html .

    Bei Telecall mit der Netzkennzahl 01030 kosten seit Montag Ferngespräche zwischen Mitternacht und 16 Uhr 2,4 Cent und zwischen 16 Uhr und Mitternacht 1,5 Cent pro Minute.

    Wer sich für einen Pre-Selection-Vertrag bei Arcor interessiert, sollte sich eventuell noch bis zum 31. Juli entscheiden. Bis dahin bekommt man bei Vertragsabschluss ein Gesprächsguthaben in Höhe von 30 Euro. Allerdings gilt dieses Angebot nur dann, wenn der Neukunde sich für den Tarif Preselect 765 entscheidet, bei dem aber eine monatliche Grundgebühr von 9,95 Euro anfällt. Dafür kann man samstags, sonntags und an Feiertagen kostenlose Orts- und Ferngespräche führen. Auch wenn der Kunde sich einen Vollanschluss von Arcor mit dem Tarif ISDN 765 legen lässt, gilt diese Aktion. Hier wird ihm außerdem die Einrichtungspauschale von 24,95 Euro erlassen.

    Natürlich gab es auch wieder Tarifänderungen für einige ausländische Ziele. Diese sowie die günstigsten Tarife für Ort- und Ferngespräche sowie in Mobilfunknetze finden Sie wie immer mit Hilfe unserer Tarifabfrage unter http://www.teltarif.de/tarifrechner/ . Alternativ können Sie sich über Änderungen der einzelnen Anbieter über unsere Watch-Dienste informieren lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren Watch-Diensten unter http://www.teltarif.de/services/angebot.html .

  3. meOme findet Gefallen an Tarifwechseln

    Von mehreren Neuerungen im Schmalbandbereich sind vor allem die Tarifänderungen beim Anbieter meOme zu erwähnen: Der Internetprovider hat mit smart9 einen neuen Internet-by-Call-Tarif eingeführt. Hier zahlen die Nutzer täglich zwischen 1 und 17 Uhr 2,99 Cent pro Minute, zwischen 17 und 23 Uhr 0,33 Cent pro Minute sowie zwischen 23 und 1 Uhr 0,4 Cent pro Minute. Dazu fällt jeweils ein Einwahlentgelt von 12,9  an, abgerechnet wird im Minutentakt. Die Einwahlnummer lautet 01928 5511.

    Außerdem hat meOme in seinem Tarif aktiv12 den Hauptzeitminutenpreis von 0,55 auf 0,4 Cent gesenkt. Das Einwahlentgelt für dieses Zeitfenster wurde zugleich von 5,8 auf 5 Cent reduziert. Weitere Änderung: Im Tarif aktiv9 senkte meOme den Minutenpreis zur Hauptzeit auf 0,78 Cent. Alle Tarife finden Sie auf der Anbieterseite unter http://www.teltarif.de/a/meome/ .

    Das Einwahlentgelt kräftig erhöht haben dagegen die Anbieter avivo und alster24. Näheres zu den Tarifänderungen von avivo steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14020.html , weiteres zu den alster24-Tarifen unter http://www.teltarif.de/s/s14029.html .

  4. DSL: Kostenloses Inklusivvolumen bei freenet und callisa

    freenet hat einen neuen DSL-Tarif ohne monatlichen Grundpreis eingeführt. Im neuen Angebot free_1GB erhalten die Kunden kostenlos ein Gigabyte Datenvolumen und 20 Surfstunden. Erst nach Verbrauch dieses Kontingents fallen Kosten für die Internetnutzung an - 1,1 Cent pro angebrochenes Megabyte und ein Cent pro angefangene Surfminute. Beide Guthaben werden in dem Angebot parallel geführt. Hat der User Traffic- und Stundenguthaben aufgebraucht, zahlt er pro Megabyte und pro Minute. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13994.html .

    Gleich acht neue Tarife bietet callisa an. Für DSL-Einsteiger interessant ist der callando.DSL free, in dem der Kunde jeden Monat 500 Megabyte Datenvolumen kostenlos erhält. Bei Mehrverbrauch wird allerdings jedes weitere Megabyte mit 1,5 Cent abgerechnet. Die Einrichtungsgebühr beträgt 16,95 Euro. Einen niedrigeren Megabytepreis weist der DSL-by-Call-Tarif mit 0,49 Cent auf. Informationen zu den weiteren Tarifen erhalten Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s14011.html .

    Auf Studenten zugeschnittene DSL-Tarife bietet der Provider 4More Communications an. Es werden drei Volumentarife mit 1 500, 3 500 und 5 500 Megabyte Inklusivvolumen pro Monat zum Preis von 6,95, 12,49 bzw. 17,95 Euro angeboten. Wenn der Student innerhalb eines Monats weniger als 100 Megabyte verbraucht, bekommt er für den Zeitraum die Grundgebühr zurückerstattet - allerdings höchstens dreimal im Jahr. Näheres dazu steht in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s14008.html .

    Preisaktionen laufen zurzeit bei den alternativen Breitband-Anbietern QSC und HanseNet: Wer noch bis zum 31. Juli einen der Alice-Tarife von HanseNet bestellt, spart die Einrichtungsgebühr von 159 Euro. Im Angebot Alice 3000 wird außerdem das erste Monatsentgelt von 39,90 Euro für die zeitbasierte Variante und 59,90 Euro für den Pauschalzugang erlassen.

    Das Einrichtungsentgelt und den ersten Monatsgrundpreis auf jeweils elf Euro hat QSC in den Normal- und Studenten-Tarifen für Q-DSL home und Q-DSLhome 2300 gesenkt - allerdings nur bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten und bei Bestellung vor dem 11. Juli.

  5. E-Mail-Spam: Sober.H verursacht ausländerfeindliche Mails

    Seit gut einer Woche sorgt eine E-Mail-Flut mit rechtem Inhalt für Ärger bei vielen Internetnutzern. In Massenmails wird dabei ausländerfeindliches Gedankengut verbreitet. Für die Spam-Welle ist nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Sober.G-Nachfolger Sober.H verantwortlich. Mit Sober.G infizierte Rechner laden sich dabei eine Datei aus dem Internet. Diese enthält Sober.H, der sich dann selbsttätig auf dem Rechner des Nutzers installiert. Anschließend verschickt der neue Virus E-Mails mit gefälschtem Absender an alle E-Mail-Adressen, die Sober auf dem Rechner findet.

    Das Bundesamt meldete vor allem bezüglich der gefälschten Absender Bedenken an. "Die versendeten Spams mit rechtsradikalen Inhalten führen zu erheblichen Ansehensverlusten der vermeintlichen Absender", heißt es seitens des BSI. Auch E-Mails mit teltarif.de-Absender wurden inzwischen versendet, die selbstverständlich nicht aus unserem Hause stammen. Wer nicht will, dass auch sein Computer und Internet-Zugang für solche Machenschaften missbraucht wird, sollte unbedingt alle aktuellen Sicherheitsupdates installieren, die persönliche Firewall aktivieren, und per Virenscanner den Rechner prüfen. Weitere Informationen rund um Spam finden Sie auch auf unserer Infoseite http://www.teltarif.de/internet/sicherheit/spam.html .

    Unterdessen hat der Programmierer des Sasser-Wurms Angst um seine Zukunft. Er sieht zahlreiche Schadensersatzforderungen auf sich zukommen. Aber er zeigt augenscheinlich guten Willen und sucht Arbeit - am liebsten bei einer Sicherheitssoftware-Firma. Mehr zu seinen Plänen lesen Sie unter http://www.teltarif.de/s/s14041.html .

    Aus aktuellem Anlass mussten wir gestern wieder einmal über Dialer berichten: Bis zu knapp 30 Euro wollen manche Seitenbetreiber berechnen, wenn Jugendliche nach Informationen suchen. Dabei richten sich die Macher der Hausausgaben-Seite gar nicht an minderjährige Schüler, wie unter http://www.teltarif.de/s/s14039.html bzw. als Anmerkung zum Beispiel auf der Seite www.hausaufgaben.de zu lesen ist.

  6. Unerwünschter Tarifwechsel bei Vodafone?

    Wenn ein Mobilfunkkunde seinen Tarif wechselt, ist es allgemein üblich, dass er sich an seinen Netzbetreiber oder Provider wendet und den Wunsch zur Umstellung äußert. Mehrere Vodafone-Kunden berichteten in den vergangenen Tagen, dass Deutschlands zweitgrößter Netzbetreiber offenbar den umgekehrten Weg gehen und die Kunden ungefragt in eines seiner Minutenpakete umstellen möchte.

    Die betroffenen Kunden geben an, eine Kurzmitteilung mit folgendem Text bekommen zu haben: "Sehr geehrter Vodafone-Kunde, wie gewünscht werden wir Ihren Tarif zum XX.XX.2004 auf Vodafone 100, 60/1 s-Takt umstellen. Ihr Vodafone-Team". Dabei sei das Änderungsdatum zum Teil sehr kurzfristig. In einem Fall sollte der Kunde bereits 24 Stunden nach Erhalt der SMS umgestellt werden. Die betroffenen Kunden versicherten, nie einen Tarifwechsel veranlasst zu haben.

    Die Vodafone-Pressestelle bestritt auf Anfrage von teltarif.de, dass der Netzbetreiber ohne entsprechenden Kundenwunsch Tarifwechsel vornimmt, räumte jedoch ein, dass es sein könne, dass Kunden Werbebotschaften für die aktuellen Tarife per Kurzmitteilung erhalten.

    Um eine unerwünschte Tarifumstellung geht es auch bei dem im Dezember letzten Jahres eingeführten Vodafone World-Tarif für Gespräche im Ausland. Seit März 2004 bekommen nun alle Neukunden automatisch diesen Tarif. Altkunden sollten ebenfalls automatisch auf Vodafone World umgestellt werden, bekamen aber die Möglichkeit, gegen den Wechsel Einspruch zu erheben. Der Grund liegt auf der Hand: Mit Vodafone World werden die Gesprächspreise im Ausland zwar übersichtlicher und überschaubarer, in vielen Fällen aber auch teurer. Vodafone hat die Einspruchsfrist für Altkunden, die eigentlich im März enden sollte, bis 1. Oktober verlängert.

    Vodafone-Kunden sollten daher die Roaming-Tarife für ihre bevorzugten Reiseländer vergleichen und danach entscheiden, ob Vodafone World oder der Standard-Roamingtarif für sie günstiger ist. Die Welt-Tarife der Netzbetreiber, zu denen auch Vodafone World zählt, haben wir auf einer separaten Infoseite unter der URL http://www.teltarif.de/i/reise-welttarife.html zusammengefasst. Im weiteren Verlauf des Newsletters stellen wir Ihnen darüber hinaus noch eine Sparmöglichkeit beim Aufenthalt in Spanien vor.

  7. Urlaub: Für 4 Cent pro Minute aus Spanien nach Deutschland telefonieren

    Spanien-Urlauber haben nun auch ohne den Kauf einer Calling Card die Möglichkeit, zu günstigen Tarifen nach Deutschland zu telefonieren. Das Telekommunikationsunternehmen Teleconnect bietet mit seiner SpeedLine einen anmeldefreien Call-by-Call-Service an. Man wählt zuerst die Einwahlnummer 902 903 177, wartet eine spanischsprachige Ansage ab und wählt anschließend die Zielrufnummer. Die Gesprächskosten liegen werktags von 8 bis 20 Uhr bei 7 Cent pro Minute. In der Nebenzeit und am Wochenende wird ein Minutenpreis von 4 Cent berechnet. Dazu kommt pro Verbindung noch eine einmalige Pauschale von 8,3 Cent. Infos gibt es direkt beim Anbieter unter www.teleconnect.es .

    Ein zweiter Anbieter, der seinen Call-by-Call-Service zu ähnlichen Konditionen wie Teleconnect offeriert, ist Phonetone Telecom, erreichbar unter www.phonetonetele.com/es/default.asp?l=en . Hier lautet die Einwahlnummer 902 660 660. In der Hauptzeit beträgt der Minutenpreis vom Festnetz aus 6,7 Cent, in der Nebenzeit werden 4 Cent berechnet.

    Auch vom Handy ist dieser Dienst nutzbar. Hier sollten die Kunden allerdings bedenken, dass mit einem deutschen Handy im Ausland die Roaming-Tarife anfallen. Und diese sind nicht gerade niedrig, allerdings von Tarif zu Tarif unterschiedlich.

    Umfassende Infos zu anderen in Spanien geltenden Tarifen und zu zahlreichen anderen Urlaubsländern, wie etwa Ägypten, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien aber auch vielen anderen Ländern finden Sie in unserem Reiseratgeber unter www.teltarif.de/reise/ .

  8. E-Plus: UMTS kommt später

    Der für den vergangenen Freitag geplante Vermarktungsstart von UMTS-Datendiensten bei E-Plus ist verschoben worden. E-Plus wollte ursprünglich am Freitag mit Angeboten für Geschäftskunden starten. Dazu wollte Deutschlands drittgrößter Netzbetreiber das UMTS-Netz in 160 Städten für seine Kunden freischalten und zunächst eine Datenkarte für den Laptop für 199,90 Euro verkaufen. Bereits Mitte Mai hat der Netzbetreiber die UMTS-Datentarife hierfür vorgestellt.

    Der genaue Zeitplan für den UMTS-Start bei E-Plus ist somit wieder unklar. Auf Anfrage erklärte die Pressestelle des Unternehmens gegenüber teltarif.de: "E-Plus startet, wie angekündigt, im Juni sein UMTS-Angebot für Businesskunden. Weitere Details werden wir wie üblich zu gegebener Zeit veröffentlichen."

    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wäre es so nicht mehr überraschend, wenn E-Plus als erster deutscher Netzbetreiber UMTS-Dienste gleichzeitig für Privat- und Geschäftskunden startet. Sofern dies in den kommenden Tagen geschieht, kämen sie damit auch o2 zuvor, die ihren Privatkundenstart für den 1. Juli angekündigt hatten.

  9. o2 bestätigt UMTS-Handy-Start am 1. Juli

    Der Netzbetreiber o2 Germany hat gegenüber teltarif.de den für den 1. Juli geplanten Vermarktungsstart für UMTS-Handys bestätigt. Wie die Pressestelle des Münchner Telekommunikationsunternehmens auf Anfrage weiter erläuterte, wird es Verträge mit UMTS-fähigen SIM-Karten zunächst nur in Verbindung mit den Minutenpaket-Tarifen geben, die bereits auf der CeBIT im März vorgestellt wurden. Es sei aber denkbar, dass die Tarife gegenüber den ursprünglichen Plänen noch modifiziert werden.

    Unter anderem ist geplant, dass Kunden bestimmte Dienste und Services zu ihrem Vertrag hinzubuchen können. Denkbar ist laut o2-Pressestelle beispielsweise, dass ein Kunde zu seiner Karte für Telefongespräche auch eine Laptop-Modemkarte und dazu eine Zweit-SIM-Karte als Zusatzvertrag erwirbt.

    Als Handy wird o2 unter anderem das schon jetzt von T-Mobile vermarktete Nokia 7600 anbieten. Daneben soll es aber noch weitere Endgeräte geben. Weitere Informationen dazu finden Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13992.html .

    Zum UMTS-Angebot von o2 finden Sie auch einen Test, in dem wir die Modemkarte für Laptops im PCMCIA-Format unter die Lupe genommen haben. Die Installation erfolgt genauso einfach wie bei den beiden D-Netz-Betreibern. Große Unterschiede gibt es bei der Software, die o2 anbietet. Den ausführlichen Bericht finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13979.html .

  10. Neue EM-Aktionen bei den Mobilfunkern

    Die Fußball-Europameisterschaft läuft bereits auf vollen Touren, da kommen auch die Mobilfunkanbieter langsam in Fahrt. E-Plus hat sich nach dem Motto "Jeder Treffer zählt - mehr Rabatt für mehr Tore" eine neue Aktion einfallen lassen: Je mehr Tore bei der Fussball-Europameisterschaft in Portugal fallen, desto besser. Denn E-Plus gewährt während der EM täglich soviel Preisnachlass, wie am Tag zuvor Tore gefallen sind. Alle, die während der EM über die Homepage von E-Plus Handys mit Laufzeitvertrag, Prepaid-Pakete, Zubehör- oder Merchandising-Artikel kaufen, profitieren den EM-Rabatten. Das Shop-System reduziert dann den Kaufpreis automatisch je nach Anzahl der Tore vom Vortag. Sollte an einem Spieltag wider Erwarten kein Tor fallen, gibt es einen "Trostrabatt": Bei torlosen EM-Tagen bekommen Online Shopper einen Preisnachlass von 15 Prozent. Nach spielfreien Tagen erhalten die Kunden den Preisnachlass des jeweils letzten Spieltages.

    Ab den Viertelfinal-Spielen verdoppelt E-Plus den Rabatt. Für jedes Tor gibt es dann zwei Prozent Nachlass. Die Aktion E-Plus EM Rabatte läuft bis 5. Juli.

    Auch o2 bietet jetzt zur EM einen Live-Ticker an: Alle Tore und Ergebnisse der Fußball-EM in Portugal kommen jetzt per SMS, MMS oder WAP direkt auf das Handy des Kunden. Für den EM-Ticker fallen nur die entstehenden WAP-Gebühren an. Eine SMS des SMS-Infodienstes kostet jeweils 19 Cent. Der MMS-/SMS-Kombikanal besteht aus jeweils einer MMS zur Halbzeit und zum Spielende zu je 39 Cent sowie durchschnittlich vier SMS zu jeweils 19 Cent. Je nach Spielgeschehen erhält der Kunde auch mehr SMS. Im Bereich Downloads gibt es zur EM passende Klingeltöne, Logos, Wallpapers und Games zum Herunterladen. Klingeltöne, Games und Wallpapers gibt es ab 1,99 Euro pro Stück, Logos ab 1,29 Euro.

  11. Erster Wurm auf Smartphones entdeckt

    Der russische Antivirus-Software-Entwickler Kaspersky Lab hat nach eigenen Angaben den ersten Netzwerkwurm entdeckt, der sich über Smartphones mit dem häufig genutzten Betriebssystem Symbian OS verbreitet. Allerdings soll bislang keine große Gefahr von dem "Cabir" genannten Wurm ausgehen.

    "Cabir" wird über die Bluetooth-Schnittstelle von Symbian-Smartphones übertragen. Dabei tarne sich der Wurm als Caribe Security Manager, eine Anwendung der Sicherheitssoftware des Mobiltelefons. Wird die infizierte Datei gestartet, erscheint auf dem Display das Wort "Caribe", der Wurm dringt in das System ein und wird fortan immer dann aktiviert, wenn das Handy in Betrieb genommen wird. "Cabir" sucht nach anderen zugänglichen Mobiltelefonen, die mit der Bluetooth-Funktechnik ausgestattet sind, an die er sich dann selbst verschickt. Kaspersky Labs warnt davor, dass auch die Handsets anderer Hersteller betroffen sein könnten.

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