- Bewegung auf dem Festnetzmarkt: Ferngespräche ab einem Cent pro Minute
Nach längerem Stillstand kommt in den Wettbewerb auf dem Festnetzmarkt wieder Bewegung. Zwei Call-by-Call-Anbieter kratzen in dieser Woche erstmals über längere Zeitfester an der 1-Cent-Hürde für eine Gesprächsminute ins Festnetz.
Den Reigen eröffnete Maestro Telecom. Der Telekommunikationsanbieter senkte am Dienstag schlag Mitternacht seinen Tarif für Ferngespräche zur Hauptzeit von 2,6 auf 1 Cent pro Minute. Der reduzierte Minutenpreis gilt montags bis freitags zwischen 0 und 16 Uhr. In der Nebenzeit erhöhte sich der Minutenpreis für Festnetz-Gespräche mit der Netzkennzahl 01015 allerdings leicht auf 1,4 Cent. Am gesamten Wochenende berechnet der Call-by-Call-Anbieter weiterhin 2,6 Cent pro Minute.
Die Retour folgte auf dem Fuße. Telecall bietet ab heute ebenfalls einen 1-Cent-Tarif für Ferngespräche an. Dieser ist für Privatkunden noch interessanter, da er in der Zeit von 18 bis 24 Uhr gilt. In der Hauptzeit (0 bis 18 Uhr) berechnet der Anbieter 1,5 Cent pro Gesprächsminute. Allerdings stellt auch Telecall seinen Kunden die Wochenendpreisfalle. Samstags und sonntags wird für Gespräche mit der 01030 ein Minutenpreis von 2,5 Cent fällig.
Dahingegen reduzierte der Call-by-Call-Anbieter 01058 die Zeitzonen, in denen der vor einer
Woche eingeführte 1-Cent-Sonderpreis für Ferngespräche gilt. Dieser galt von Montag bis Freitag zwischen 14 und 15 Uhr. Jetzt bezahlen Nutzer der Netzkennzahl 01058 in dem Zeitfenster wieder 3,3 Cent pro Minute für Ferngespräche. In der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr bleibt die kostengünstige Tarifoption von 1 Cent weiter bestehen. Weitere günstige Angebote kennt unsere Tarifabfrage unter www.teltarif.de/standard.html .
An der Preisschraube und der Uhr dreht derzeit der Telekommunikationsanbieter Arcor. Das Eschborner Unternehmen hat am Freitag eine zeitweilige Änderung seiner Konditionen für Ortsgespräche mit der Netzkennzahl 01070 bekannt gegeben. Noch bis zum 14. Juli werden Telefonate in das selbe Ortsnetz nicht mehr im 90-Sekunden-Takt zur Hauptzeit und im 4-Minutentakt zur Nebenzeit abgerechnet, sondern grundsätzlich immer im kundenfreundlicheren Minutentakt.
Allerdings werden gleichzeitig die Minutenpreise angehoben: Unter der Woche zwischen 19 und 7 Uhr sowie am gesamten Wochenende kosten Ortsgespräche bei Arcor im Aktionszeitraum 0,98 Cent pro Minute. Von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr werden 4,5 Cent pro Minute für Ortsverbindungen berechnet. Wann sich die Sonderaktion besonders rechnet, erfahren sie unter www.teltarif.de/s13918.htm .
Aus der Reihe der Preissenkungen fiel in dieser Woche eine Ankündigung des Pre-Selection-Anbieters TeleDiscount vom vergangenen Freitag. Dieser erstattet bei seinem Angebot EasyPreselect nicht mehr das von der Deutschen Telekom erhobene Wechselentgelt in Höhe von 5,11 Euro. Alle anderen Tarifbestimmungen bleiben unverändert. Über die aktuellen Pre-Selection-Angebote informiert Sie unsere Info-Seite unter http://www.teltarif.de/i/presel-vergleich.html .
- T-Com: Zusatznummern für ISDN-Kunden kostenpflichtig
Die Deutsche Telekom stellt ihren
ISDN-Kunden mit
Mehrgeräteanschluss standardmäßig drei Rufnummern (MSN) zur
Verfügung.
Nachdem für diese früher schon zusätzliche Kosten angefallen
waren, stellte
das Unternehmen die weiteren Festnetznummern seit 1998 zunächst
kostenlos
zur Verfügung. Nun aber berechnet die Telekom-Festnetzsparte
T-Com
9,90 Euro je zusätzlicher MSN, wenn man zusätzliche Nummern
erst im Nachhinein beantragt. Das bestätigte die
Pressestelle des
Bonner Telekommunikationskonzerns auf Anfrage von teltarif.de.
Bei
Beantragung der Zusatznummern zusammen mit der Beauftragung eines
Neuanschlusses würden dagegen keine Zusatzkosten anfallen.
Unsere Leser berichteten jedoch von anderen Erfahrungen, die
sie im T-Punkt
und an der Hotline gemacht hatten. So bekam ein Kunde, der
umzugsbedingt
einen neuen Anschluss beauftragte, die Information, die
9,90 Euro pro
zusätzlicher Rufnummer seinen auch dann zu entrichten, wenn man
diese
zusammen mit einem neuen Anschluss beantragt. In einem anderen
Fall
erklärte ein T-Punkt-Mitarbeiter, die 9,90 Euro würden nur
einmalig
anfallen, unabhängig davon, wie viele zusätzliche Rufnummern man
bestellt.
Diese Regelung gelte allerdings nur für Bestandskunden, für
Neukunden
wären die Nummern kostenlos.
Wer einen neuen Anschluss beauftragt, sollte sich also schon
im Vorfeld
überlegen, wie viele Rufnummern er benötigt, um später unnötige
Kosten
zu vermeiden. Bei Problemen im T-Punkt sollte der Kunde auf die
T-Com-eigene
Preisliste verweisen. Diese "Preisliste Zusätzliche Leistungen
T-ISDN Mehrgeräteanschluss" stellt
T-Com auf
seiner Homepage als PDF-Dokument zum
Download
bereit.
- Tarifänderungen aus dem Schmalbandbereich
Eine erfreuliche Änderung hat der Provider
Ventelo
vorgenommen: Künftig zahlen die Nutzer des
Internet-by-Call-Zugangs
rund um die Uhr 1,12 Cent pro Minute. Abgerechnet wird im
Minutentakt über die Telefonrechnung der
Deutschen Telekom. Bislang
berechnete
Ventelo 2,49 Cent pro Minute zur Hauptzeit und
1,17 Cent
pro Minute zur Nebenzeit. Die Einwahlnummer für den Tarif
lautet
0192 641, der Benutzername "ventelo" und das Kennwort
"internet".
Ein Einwahlentgelt wird nicht erhoben. Hinter dem
Surfdirect Classic
von News.de ist das Ventelo-Angebot zurzeit
der
zweitgünstigste anmeldefreie Schmalbandzugang mit Einheitspreis
und
Abrechnung im Minutentakt.
Seinen anderen Schmalbandzugang
Surfdirect Privat
hat News.de abgeändert. Hier zahlen die User jetzt
täglich
zwischen 22 und 9 Uhr 0,69 statt 0,83 Cent pro Minute
für
das Surfen. Zur restlichen Zeit beträgt der Minutenpreis
weiterhin
1,44 Cent pro Minute. Damit zieht News.de zeitweise mit dem
Angebot
mega24 von
meOme gleich, in dem noch bis Ende dieses
Monats ein Aktions-Minutenpreis von
0,69 Cent anfällt. Mehr Informationen erhalten Sie in
unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13909.html .
100 Freistunden verschenkt zurzeit der Internetprovider
1&1 an Neukunden, die noch in diesem
Monat
den anmeldepflichtigen Schmalbandzugang
Internet.Power
bestellen.
Die Freistunden gelten nur für den ersten Nutzungsmonat. Sind
sie
aufgebraucht, fallen die gewohnten Minutenpreise an: Täglich
zwischen
9 und 23 Uhr zahlen die Nutzer 0,99 Cent pro
Onlineminute,
zwischen 23 und 9 Uhr 0,49 Cent pro Minute.
Abgerechnet wird
im Minutentakt, der monatliche Grundpreis für das Angebot beträgt
4,99 Euro. Mehr erfahren Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s13949.html .
Den Minutenpreis gesenkt hat freenet
in
seinem anmeldepflichtigen
PowerTarif.
Statt wie bislang 0,99 Cent pro Minute zahlen die Nutzer nun
0,85 Cent pro Minute. Dabei fällt kein Einwahlentgelt an.
Allerdings
verpflichten sich die Kunden zu einer Mindestabnahme von
20 Stunden
pro Monat, zahlen also jeden Monat mindestens 10,20 Euro.
Dieser
Betrag wird vom Konto des Nutzers eingezogen, ab der zwanzigsten
Stunde
werden die Gebühren über die Telefonrechnung der Telekom
abgerechnet.
Den jeweils günstigsten Internet-by-Call-Tarif finden Sie
immer in
unserer Abfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
- Auch DSL-Anbieter schwimmen auf der Marketing-Welle "Fußball-EM"
Preisnachlässe bei Bestellung eines ihrer DSL-Tarife bieten zurzeit die Breitband-Anbieter Tiscali, Arcor und broadnet mediascape. Wer im Zeitraum zwischen dem 12. Juni und dem 4. Juli - dann findet die Fußball-EM statt - den T-DSL-Pauschaltarif DSL Flat Standard bei Tiscali bestellt, zahlt jeden Monat nur 15,90 statt 18,90 Euro. Das Angebot ist nur mit einem T-DSL 1000-Anschluss nutzbar. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt sechs Monate, danach kann der Vertrag vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Allerdings gewährt Tiscali unzufriedenen Nutzern ein Sonderkündigungsrecht im ersten Monat.
Neukunden, die sich bis zum 30. Juni für einen DSL-Tarif des alternativen Anbieters Arcor entscheiden, können bis zu 210 Euro sparen. Ihnen wird ein DSL-Modem kostenlos gestellt, und in den ersten zwei Monaten entstehen keine monatlichen Kosten für den gewählten Flatrate-, Zeit- oder Volumentarif. Genaueres verrät unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13969.html .
Im Rahmen der Aktion "heißer Juni" verringert broadnet mediascape für neue Kunden bei Bestellung eines unternehmenseigenen DSL-Anschlusses die Einrichtungskosten. Die betragen bei einjähriger Vertragslaufzeit nur 49,50 statt 99 Euro. Wer sich für zwei Jahre an den Anbieter bindet, braucht gar keine Einrichtungskosten zu bezahlen. Die Aktion gilt allerdings nicht für den DSL-Zugang mit 4 MBit/s.
Darüber hinaus hat das Unternehmen die Preise für die Flattarife dataHighways home für T-DSL-Nutzer gesenkt: Das Angebot dataHighways home für T-DSL 2000 kostet jetzt 38,90 Euro, für T-DSL 3000 58,90 Euro. Mehr steht unter http://www.teltarif.de/s/s13957.html .
Der Internetprovider a c n hat mit dem DSL 02 "Volume 1" einen DSL-Volumentarif mit monatlichem Traffic-Guthaben von einem Gigabyte eingeführt. Der Grundpreis beträgt 2,80 Euro pro Monat. Ist das Inklusivvolumen verbraucht, zahlt der Kunde pro angefangenes Megabyte 0,49 Cent. Das neue Angebot ist mit allen T-DSL-Geschwindigkeiten nutzbar, ein Einrichtungsentgelt für den Tarif erhebt a c n nicht. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Anbieters.
Optimisten dürfen bei einer Preisaktion des Providers Faventia auf Kostenersparnis hoffen. Der Anbieter will das Grundentgelt für T-DSL-Anschluss und -Tarif und bei den eigenen Breitband-Anschlüssen auch das Einrichtungsentgelt zurückerstatten, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der EM das Halbfinale erreicht. Mehr erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s13915.html .
Drei weitere Meldungen der vergangenen Woche informieren Sie über Bandbreiten-Anpassung von regionalen DSL-Anbietern. Die aktuellen DSL-Geschwindigkeiten von Cyberfun finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13912.html , von NEFkom unter http://www.teltarif.de/s/s13900.html und von EWE TEL unter http://www.teltarif.de/s/s13966.html .
- Internet im Urlaub: Mit den richtigen Tricks einfach und günstig
Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. So ist es nicht verwunderlich, dass der Wunsch besteht, auch unterwegs, zum Beispiel im Urlaub, auf das weltumspannende Datennetz zuzugreifen.
Grundsätzlich ist das heutzutage mit Handy und Laptop
oder PDA, mit einem Smartphone oder auch im Internet-Café kein Problem. Doch
der Gebührenzähler tickt hier - insbesondere im Ausland - deutlich schneller
als beim heimischen Internetzugang. Und auch die ein oder andere Kostenfall wartet darauf, zuschnappen zu können.
Am günstigsten ist es, wenn man im Hotel
oder Appartement über einen Telefonanschluss verfügt. In diesem Fall würde
ein Adapter für die Verbindung des Modems mit der ausländischen Telefondose
ausreichen, um eine Online-Verbindung aufzubauen. Wer nicht extra für ein paar Urlaubstage ein Vertragsverhältnis
eingehen will, kann auch auf Internet-Prepaidkarten zurückgreifen, die man
fast überall dort bekommt, wo auch Calling Cards
verkauft werden. In vielen Hotels, Restaurants, Cafés etc. stehen
aber auch WLAN-Zugänge zur Verfügung, die man nutzen kann, wenn der Laptop
oder PDA mit der entsprechenden Hardware ausgestattet ist. Unternehmen wie T-Online, AOL oder
1&1 bieten - oft in Zusammenarbeit mit Partnern
im Ausland - in vielen Ländern Einwahlnummern an. Derzeit belohnt T-Online Kunden, die sich bis zum 31. August für den internationalen
Zugang anmelden mit einem Startguthaben von 5 Euro.
Weitere Informationen und Aspekte zur Internet-Nutzung im Ausland haben
wir für Sie auch auf einer eigenen Infoseite (http://www.teltarif.de/roaming/internet-ausland.html) sowie einem ausführlichen aktuellen Artikel (http://www.teltarif.de/s/s13931.html) zusammengestellt. Zudem halten wir unter der Adresse http://www.teltarif.de/reise/ einen Ratgeber für die Benutzung des Handys im Ausland für Sie bereit.
- Vodafone: Minutenpakete testen und SMS-Flatrate
Vodafone-Kunden, die sich noch nicht
für die neuen
Minutenpakete nach dem
Relax-Modell entscheiden wollten,
haben nun die
Möglichkeit, diese für drei Monate unverbindlich zu testen. Über
die Hotline
unter der netzinternen Kurzwahl 1212 können sie eine
entsprechende Umstellung
des Tarifs vornehmen lassen. Für die Umstellung berechnet
Vodafone keine Kosten.
Nach drei Monaten haben die Kunden, die mit dem neuen
Preismodell nicht
zufrieden sind, die Möglichkeit, in ihren alten Tarif zurück zu
wechseln oder
auch ein anderes Minutenpaket zu wählen. Auch dieser Wechsel ist
kostenlos.
Ein Wechsel in ein höherwertiges Minutenpaket ist vorab möglich,
während bei
einer Umstellung in ein Paket mit weniger Inklusivminuten oder
einen anderen
Tarif generell eine Frist von drei Monaten einzuhalten ist.
Zur Zeit versendet der Netzbetreiber auch SMS an einige
seiner Kunden, in
der eine SMS-Flatrate angeboten wird. Konkret sollten die Kunden
eine Woche
lang unbegrenzt netzinterne Kurzmitteilungen zum Pauschalpreis
von
3 Euro versenden können. Geht man davon aus, dass eine
Kurzmitteilung normalerweise 19 Cent kostet, so lohnt sich
das Angebot sobald man in der
Woche mehr als 15 SMS innerhalb des deutschen
Vodafone-Netzes
verschickt.
Die Sache hat jedoch auch einen Haken: Derzeit können sich
nur Kunden, die
explizit vom Netzbetreiber angesprochen wurden, für die Flatrate
anmelden.
Wählt ein anderer Kunde die vorgesehene Kurzwahl 22080, so hört
er lediglich
Werbung für die Vodafone-Minutenpakete.
Eine News gibt es noch für die Nutzer der Tarifoptionen
HappyWochenende und
HappyAbend. In beiden
Tarif-Optionen sind jeweils bis zu
1 000 Gesprächsminuten im Monat inbegriffen. Kunden,
die beide
Features gebucht haben, telefonieren immer zuerst die
HappyAbend-Minuten ab.
Das heißt, dass die Gespräche, die an Feiertagen ab 20 Uhr
geführt werden,
zunächst Inklusivminuten bei HappyAbend kosten, während in
dieser Zeit das
HappyWochenende unangetastet bleibt. Erst wenn alle Freiminuten
des
Abend-Tarifs aufgebraucht sind, läuft der Zähler beim
HappyWochenende
weiter.
Kunden, die beide Optionen buchen, sollten dies
berücksichtigen und ihre
Wochenend-Minuten an Feiertagen tagsüber, also in der Zeit von 8
bis
20 Uhr, abtelefonieren. Eine Alternative wäre, für eine der
beiden
Optionen eine zweite Karte zu verwenden. Dies kann
beispielsweise auch eine
CallYa-Karte sein. Weitere Details dazu lesen Sie in der Meldung
unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s13939.html .
- Vodafone und die Milliardenabschreibungen
Nachdem am Wochenende bekannt wurde,
dass
Vodafone Milliardenbeträge von der
Steuer absetzen
will, ist die Aufregung in der Politik groß. Während
Bundeswirtschaftsminister
Wolfgang Clement nicht annimmt, dass
der
Mobilfunkriese Vodafone mit seinen geplanten
Milliardenabschreibungen von
Verlusten durchkommt, sehen
Steuerrechtler das
durchaus anders. Über die Pläne des Mobilfunkriesen Vodafone,
die Steuerlast
möglicherweise auf Jahre durch Milliardenabschreibungen zu
drücken, werden
allerdings die Finanzbehörden von Nordrhein-Westfalen
entscheiden.
Vodafone Deutschland hatte bei der Finanzverwaltung
Teilwertabschreibungen
auf den Wert von Mannesmann in Höhe von 50 Milliarden Euro
beantragt.
Nach der Mannesmann-Übernahme aus dem Jahr 2000 waren der
deutschen Tochter
des britischen Konzerns Verluste entstanden, die das Unternehmen
ab dem Jahr
2001 geltend machen will.
Interessant ist nun, dass auch andere Konzerne diese Lücke im
Steuerrecht
nutzen. So erstatteten die Ämter alleine dem Telekom-Konzern für
das Jahr 2002
unterm Strich 2,847 Milliarden Euro Körperschafts- und
Gewerbeertragssteuern. In der rot-grünen Koalition wird nun der
Ruf nach
Gesetzesänderungen laut, um das milliardenschwere
Steuersparmodell des
britischen Telefonkonzerns Vodafone zu verhindern. Ähnlich
äußerte sich auch
CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann. Er sagte, der
"beabsichtigte
steuerliche Beutezug" müsse notfalls durch eine rückwirkende
Änderung des
Steuerrechts verhindert werden. Weitere Informationen finden Sie
unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s13947.html
und in unseren aktuellen Meldungen.
- E-Plus: Keine Anschlussgebühr und verbesserter Hiptop
Beim Netzbetreiber Nummer 3 gibt es in dieser Woche ein kleines Goodie: Wer bis
zum 30. Juni
einen Laufzeitvertrag bei E-Plus
abschließt,
zahlt keine Anschlussgebühr. Außerdem sind zwei
i-mode-Handys ab sofort billiger zu
haben sind.
Mit Vertrag kosten das NEC N341i
und das
Panasonic P341i ab sofort
nur noch
1 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, welches i-mode-Paket
der Kunde
zum Vertrag bucht. Auch der i-mode-by-call-Tarif reicht
aus.
Weitere Informationen gibt es auch zum
20-Cent-Tarif für Free & Easy
Kunden, über den
wir bereits in der letzten Woche berichtet haben. Dieser Tarif
kann nicht von
Provider-Kunden gebucht werden. Laut E-Plus ist auch nicht
geplant, den Tarif
später allen Kunden anzubieten.
Eine gute Nachricht gibt es dagegen für
Hiptop-Nutzer: Die schon zur
Einführung des
Hiptops angedachte Synchronisationsmöglichkeit mit Daten auf dem
heimischen PC
wurde jetzt realisiert. E-Plus stellt nun die Intellisync-Software
im Kundenmenü
auf der Hiptop-Homepage zum Download bereit. Mehr dazu finden
Sie in der
Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s13927.html .
- Fast wie Call by Call: Neue Spar-Lösungen fürs Handy
Immer wieder behaupten Anbieter, dass mit ihrem Angebot
Call by Call vom Handy aus möglich
sei. Doch ganz
korrekt sind diese Behauptungen nicht - in der Regel handelt es
sich um
vereinfachte
Callthrough-Angebote; die freie
Anbieterwahl per Betreibervorwahl ist im Mobilfunk noch immer
nicht möglich - der Gesetzgeber sieht eine solche Sparmöglichkeit
für die Mobilfunkkunden derzeit nicht vor.
Nichts desto trotz schreitet die Entwicklung voran: Das
Softwarehaus
nextmobile aus
Kufstein/Österreich
stellte eine neue Lösung vor, mit der der bislang umständliche
Einsatz von
Callthrough oder Callback vom Handy aus deutlich einfacher
wird.
nextmobile hat hierzu ein Softwarepaket für Symbian-Handys
entwickelt, das
den Zugang zu alternativen Telefonieanbietern so vereinfacht,
dass sich für den
Nutzer trotz Nutzung von Callthrough- oder Callback-Diensten
keinerlei Änderung
in der Bedienung seines Handys ergibt. Die Software namens
nextrouter lizensiert
nextmobile an interessierte Anbieter von Callingcards. Wurde die
Software
aktiviert, analysiert sie die gewählten Rufnummern und leitet sie
je nach Ziel,
Standort und Zeit über den kostengünstigsten Weg weiter. Weitere
Details finden
Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s13938.html .
Eine ähnliche, wenngleich auch nicht ganz so umfassende Software bietet neu auch die CallingCard-Tochter der
Deutschen Telekom, www.isicall-by-call.de an.
Nationale und internationale Gespräche können hier nach einer
einmaligen Installation ohne die aufwendige Eingabe der Einwahlnummer
geführt werden. Diese kosten rund um die Uhr 39 Cent pro Minute.
Wermutstropfen ist allerdings die ungünstige Abrechnung 90-Sekundentakt.
Vereinfachungen gibt es jedoch auch für die Nutzer
"herkömmlicher" Handys:
QuickNet hat seine Callingcard mit der Berliner Lokaleinwahl
verbessert: Nach einer
Anmeldung auf der QuickNet-Homepage und der Freischaltung der
Handynummer durch
das Unternehmen tippt der Kunde auf seinem Handy die Kurzwahl
030-2122 und dann
gleich die Zielrufnummer inklusive Ortsvorwahl ein. Auch
Auslandsgespräche sind so
möglich. Es ist also nicht mehr nötig, erst eine Verbindung zu
der
Einwahlplattform aufzubauen, von der aus dann die eigentliche
Nummer
angerufen wird.
Mit 2,9 Cent pro Minute können sich die Minutenpreise
des
QuickNet-Dienstes durchaus sehen lassen. Dabei ist jedoch zu
beachten, dass zu
diesem Preis, der für Gespräche zu allen Festnetzanschlüssen
gültig ist, noch
die Tarife des Gespräches nach Berlin hinzu kommen. Weitere
Informationen dazu
erhalten Sie in unserer Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s13945.html .
- Neu: R-Gespräche bei mobilcom
Der Serviceprovider mobilcom bietet
ab sofort
R-Gespräche vom Handy aus an. Dabei übernimmt der Angerufene im
Festnetz die
Kosten in Höhe von 79 Cent pro Minute. Wer die Nummer 0800
1314 des
m-callback genannten Diensts vor der gewünschten Festnetznummer
wählt, erhält
sechs Sekunden Zeit, um sich beim Empfänger des Anrufes
anzukündigen. Wenn der
Empfänger abhebt, erhält er einen Hinweis auf die anfallenden
Kosten pro Minute
und er kann die Ankündigung des Anrufers hören. Wenn das für den
Angerufenen
kostenpflichtige Gespräch angenommen werden soll, muss eine
zweistellige
Ziffernfolge eingegeben werden. Erst danach wird der Anruf
durchgestellt.
Der neue Dienst ist auch mit Prepaid-Handys mit abgelaufenem
Guthaben nutzbar.
Weitere Information dazu erhalten Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s13941.html .
- UMTS: teltarif-Test im o2-Netz - Einsteigerangebot bei Talkline
o2 bietet seit Ende April seinen
Geschäftskunden Datendienste im schnellen UMTS-Standard
an. Wie die beiden D-Netze vermarktet auch der
Münchner Netzbetreiber eine Modemkarte für Laptops im PCMCIA-Format.
teltarif.de konnte die Karte in den vergangenen Tagen ausgiebig
an mehreren Orten in Deutschland im o2-Netz bzw. im Roaming im
Netz von T-Mobile testen.
Alle weitere Details zum Handling der Karte, wie diese sich bei
der Installation und im Betrieb mit einem Laptop verhält bzw.
welche Datenraten bei unseren Test-Downloads möglich waren, erfahren
Sie im Testbericht, der ab Donnerstag Vormittag auf unserer
Homepage http://www.teltarif.de/" abrufbar ist.
Darüberhinaus gibt es bei
Talkline für die mobile Datenübertragung ein Einsteiger-Angebot. Mit
dem Talkline Joy
Data-Tarif kann per Laptop-Datenkarte oder Smartphone mobil
gesurft oder auch
nur telefoniert werden. 120 Freiminuten für die
UMTS/GPRS-Nutzung
sind in
der Grundgebühr von 19,95 Euro enthalten. Das bedeutet bei
optimaler
Ausnutzung einen Minutenpreis von 16,63 Cent pro Minute.
Ab der
121. Minute beträgt der Minutenpreis 24,9 Cent.
Abgerechnet wird
allerdings im 10-Minuten-Takt, weshalb es mit der optimalen
Ausnutzung schwer
werden dürfte und die Onlineminuten entsprechend teurer
werden.
Der Talkline Joy Data-Tarif soll laut Talkline eine
Alternative für
Privatkunden sein. Bestellt werden kann der Tarif im
Talkline-Onlineshop.
Weitere Informationen erhalten Sie unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s13914.html .
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.