Newsletter 24/04 vom 10.06.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 10.06.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Bewegung auf dem Festnetzmarkt: Ferngespräche ab einem Cent pro Minute
  2. T-Com: Zusatznummern für ISDN-Kunden kostenpflichtig
  3. Tarifänderungen aus dem Schmalbandbereich
  4. Auch DSL-Anbieter schwimmen auf der Marketing-Welle "Fußball-EM"
  5. Internet im Urlaub: Mit den richtigen Tricks einfach und günstig
  6. Vodafone: Minutenpakete testen und SMS-Flatrate
  7. Vodafone und die Milliardenabschreibungen
  8. E-Plus: Keine Anschlussgebühr und verbesserter Hiptop
  9. Fast wie Call by Call: Neue Spar-Lösungen fürs Handy
  10. Neu: R-Gespräche bei mobilcom
  11. UMTS: teltarif-Test im o2-Netz - Einsteigerangebot bei Talkline
  1. Bewegung auf dem Festnetzmarkt: Ferngespräche ab einem Cent pro Minute

    Nach längerem Stillstand kommt in den Wettbewerb auf dem Festnetzmarkt wieder Bewegung. Zwei Call-by-Call-Anbieter kratzen in dieser Woche erstmals über längere Zeitfester an der 1-Cent-Hürde für eine Gesprächsminute ins Festnetz.

    Den Reigen eröffnete Maestro Telecom. Der Telekommunikationsanbieter senkte am Dienstag schlag Mitternacht seinen Tarif für Ferngespräche zur Hauptzeit von 2,6 auf 1 Cent pro Minute. Der reduzierte Minutenpreis gilt montags bis freitags zwischen 0 und 16 Uhr. In der Nebenzeit erhöhte sich der Minutenpreis für Festnetz-Gespräche mit der Netzkennzahl 01015 allerdings leicht auf 1,4 Cent. Am gesamten Wochenende berechnet der Call-by-Call-Anbieter weiterhin 2,6 Cent pro Minute.

    Die Retour folgte auf dem Fuße. Telecall bietet ab heute ebenfalls einen 1-Cent-Tarif für Ferngespräche an. Dieser ist für Privatkunden noch interessanter, da er in der Zeit von 18 bis 24 Uhr gilt. In der Hauptzeit (0 bis 18 Uhr) berechnet der Anbieter 1,5 Cent pro Gesprächsminute. Allerdings stellt auch Telecall seinen Kunden die Wochenendpreisfalle. Samstags und sonntags wird für Gespräche mit der 01030 ein Minutenpreis von 2,5 Cent fällig.

    Dahingegen reduzierte der Call-by-Call-Anbieter 01058 die Zeitzonen, in denen der vor einer Woche eingeführte 1-Cent-Sonderpreis für Ferngespräche gilt. Dieser galt von Montag bis Freitag zwischen 14 und 15 Uhr. Jetzt bezahlen Nutzer der Netzkennzahl 01058 in dem Zeitfenster wieder 3,3 Cent pro Minute für Ferngespräche. In der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr bleibt die kostengünstige Tarifoption von 1 Cent weiter bestehen. Weitere günstige Angebote kennt unsere Tarifabfrage unter www.teltarif.de/standard.html .

    An der Preisschraube und der Uhr dreht derzeit der Telekommunikationsanbieter Arcor. Das Eschborner Unternehmen hat am Freitag eine zeitweilige Änderung seiner Konditionen für Ortsgespräche mit der Netzkennzahl 01070 bekannt gegeben. Noch bis zum 14. Juli werden Telefonate in das selbe Ortsnetz nicht mehr im 90-Sekunden-Takt zur Hauptzeit und im 4-Minutentakt zur Nebenzeit abgerechnet, sondern grundsätzlich immer im kundenfreundlicheren Minutentakt.

    Allerdings werden gleichzeitig die Minutenpreise angehoben: Unter der Woche zwischen 19 und 7 Uhr sowie am gesamten Wochenende kosten Ortsgespräche bei Arcor im Aktionszeitraum 0,98 Cent pro Minute. Von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr werden 4,5 Cent pro Minute für Ortsverbindungen berechnet. Wann sich die Sonderaktion besonders rechnet, erfahren sie unter www.teltarif.de/s13918.htm .

    Aus der Reihe der Preissenkungen fiel in dieser Woche eine Ankündigung des Pre-Selection-Anbieters TeleDiscount vom vergangenen Freitag. Dieser erstattet bei seinem Angebot EasyPreselect nicht mehr das von der Deutschen Telekom erhobene Wechselentgelt in Höhe von 5,11 Euro. Alle anderen Tarifbestimmungen bleiben unverändert. Über die aktuellen Pre-Selection-Angebote informiert Sie unsere Info-Seite unter http://www.teltarif.de/i/presel-vergleich.html .

  2. T-Com: Zusatznummern für ISDN-Kunden kostenpflichtig

    Die Deutsche Telekom stellt ihren ISDN-Kunden mit Mehrgeräteanschluss standardmäßig drei Rufnummern (MSN) zur Verfügung. Nachdem für diese früher schon zusätzliche Kosten angefallen waren, stellte das Unternehmen die weiteren Festnetznummern seit 1998 zunächst kostenlos zur Verfügung. Nun aber berechnet die Telekom-Festnetzsparte T-Com 9,90 Euro je zusätzlicher MSN, wenn man zusätzliche Nummern erst im Nachhinein beantragt. Das bestätigte die Pressestelle des Bonner Telekommunikationskonzerns auf Anfrage von teltarif.de. Bei Beantragung der Zusatznummern zusammen mit der Beauftragung eines Neuanschlusses würden dagegen keine Zusatzkosten anfallen.

    Unsere Leser berichteten jedoch von anderen Erfahrungen, die sie im T-Punkt und an der Hotline gemacht hatten. So bekam ein Kunde, der umzugsbedingt einen neuen Anschluss beauftragte, die Information, die 9,90 Euro pro zusätzlicher Rufnummer seinen auch dann zu entrichten, wenn man diese zusammen mit einem neuen Anschluss beantragt. In einem anderen Fall erklärte ein T-Punkt-Mitarbeiter, die 9,90 Euro würden nur einmalig anfallen, unabhängig davon, wie viele zusätzliche Rufnummern man bestellt. Diese Regelung gelte allerdings nur für Bestandskunden, für Neukunden wären die Nummern kostenlos.

    Wer einen neuen Anschluss beauftragt, sollte sich also schon im Vorfeld überlegen, wie viele Rufnummern er benötigt, um später unnötige Kosten zu vermeiden. Bei Problemen im T-Punkt sollte der Kunde auf die T-Com-eigene Preisliste verweisen. Diese "Preisliste Zusätzliche Leistungen T-ISDN Mehrgeräteanschluss" stellt T-Com auf seiner Homepage als PDF-Dokument zum Download bereit.

  3. Tarifänderungen aus dem Schmalbandbereich

    Eine erfreuliche Änderung hat der Provider Ventelo vorgenommen: Künftig zahlen die Nutzer des Internet-by-Call-Zugangs rund um die Uhr 1,12 Cent pro Minute. Abgerechnet wird im Minutentakt über die Telefonrechnung der Deutschen Telekom. Bislang berechnete Ventelo 2,49 Cent pro Minute zur Hauptzeit und 1,17 Cent pro Minute zur Nebenzeit. Die Einwahlnummer für den Tarif lautet 0192 641, der Benutzername "ventelo" und das Kennwort "internet". Ein Einwahlentgelt wird nicht erhoben. Hinter dem Surfdirect Classic von News.de ist das Ventelo-Angebot zurzeit der zweitgünstigste anmeldefreie Schmalbandzugang mit Einheitspreis und Abrechnung im Minutentakt.

    Seinen anderen Schmalbandzugang Surfdirect Privat hat News.de abgeändert. Hier zahlen die User jetzt täglich zwischen 22 und 9 Uhr 0,69 statt 0,83 Cent pro Minute für das Surfen. Zur restlichen Zeit beträgt der Minutenpreis weiterhin 1,44 Cent pro Minute. Damit zieht News.de zeitweise mit dem Angebot mega24 von meOme gleich, in dem noch bis Ende dieses Monats ein Aktions-Minutenpreis von 0,69 Cent anfällt. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13909.html .

    100 Freistunden verschenkt zurzeit der Internetprovider 1&1 an Neukunden, die noch in diesem Monat den anmeldepflichtigen Schmalbandzugang Internet.Power bestellen. Die Freistunden gelten nur für den ersten Nutzungsmonat. Sind sie aufgebraucht, fallen die gewohnten Minutenpreise an: Täglich zwischen 9 und 23 Uhr zahlen die Nutzer 0,99 Cent pro Onlineminute, zwischen 23 und 9 Uhr 0,49 Cent pro Minute. Abgerechnet wird im Minutentakt, der monatliche Grundpreis für das Angebot beträgt 4,99 Euro. Mehr erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s13949.html .

    Den Minutenpreis gesenkt hat freenet in seinem anmeldepflichtigen PowerTarif. Statt wie bislang 0,99 Cent pro Minute zahlen die Nutzer nun 0,85 Cent pro Minute. Dabei fällt kein Einwahlentgelt an. Allerdings verpflichten sich die Kunden zu einer Mindestabnahme von 20 Stunden pro Monat, zahlen also jeden Monat mindestens 10,20 Euro. Dieser Betrag wird vom Konto des Nutzers eingezogen, ab der zwanzigsten Stunde werden die Gebühren über die Telefonrechnung der Telekom abgerechnet.

    Den jeweils günstigsten Internet-by-Call-Tarif finden Sie immer in unserer Abfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html .

  4. Auch DSL-Anbieter schwimmen auf der Marketing-Welle "Fußball-EM"

    Preisnachlässe bei Bestellung eines ihrer DSL-Tarife bieten zurzeit die Breitband-Anbieter Tiscali, Arcor und broadnet mediascape. Wer im Zeitraum zwischen dem 12. Juni und dem 4. Juli - dann findet die Fußball-EM statt - den T-DSL-Pauschaltarif DSL Flat Standard bei Tiscali bestellt, zahlt jeden Monat nur 15,90 statt 18,90 Euro. Das Angebot ist nur mit einem T-DSL 1000-Anschluss nutzbar. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt sechs Monate, danach kann der Vertrag vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Allerdings gewährt Tiscali unzufriedenen Nutzern ein Sonderkündigungsrecht im ersten Monat.

    Neukunden, die sich bis zum 30. Juni für einen DSL-Tarif des alternativen Anbieters Arcor entscheiden, können bis zu 210 Euro sparen. Ihnen wird ein DSL-Modem kostenlos gestellt, und in den ersten zwei Monaten entstehen keine monatlichen Kosten für den gewählten Flatrate-, Zeit- oder Volumentarif. Genaueres verrät unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13969.html .

    Im Rahmen der Aktion "heißer Juni" verringert broadnet mediascape für neue Kunden bei Bestellung eines unternehmenseigenen DSL-Anschlusses die Einrichtungskosten. Die betragen bei einjähriger Vertragslaufzeit nur 49,50 statt 99 Euro. Wer sich für zwei Jahre an den Anbieter bindet, braucht gar keine Einrichtungskosten zu bezahlen. Die Aktion gilt allerdings nicht für den DSL-Zugang mit 4 MBit/s.

    Darüber hinaus hat das Unternehmen die Preise für die Flattarife dataHighways home für T-DSL-Nutzer gesenkt: Das Angebot dataHighways home für T-DSL 2000 kostet jetzt 38,90 Euro, für T-DSL 3000 58,90 Euro. Mehr steht unter http://www.teltarif.de/s/s13957.html .

    Der Internetprovider a c n hat mit dem DSL 02 "Volume 1" einen DSL-Volumentarif mit monatlichem Traffic-Guthaben von einem Gigabyte eingeführt. Der Grundpreis beträgt 2,80 Euro pro Monat. Ist das Inklusivvolumen verbraucht, zahlt der Kunde pro angefangenes Megabyte 0,49 Cent. Das neue Angebot ist mit allen T-DSL-Geschwindigkeiten nutzbar, ein Einrichtungsentgelt für den Tarif erhebt a c n nicht. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Anbieters.

    Optimisten dürfen bei einer Preisaktion des Providers Faventia auf Kostenersparnis hoffen. Der Anbieter will das Grundentgelt für T-DSL-Anschluss und -Tarif und bei den eigenen Breitband-Anschlüssen auch das Einrichtungsentgelt zurückerstatten, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der EM das Halbfinale erreicht. Mehr erfahren Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s13915.html .

    Drei weitere Meldungen der vergangenen Woche informieren Sie über Bandbreiten-Anpassung von regionalen DSL-Anbietern. Die aktuellen DSL-Geschwindigkeiten von Cyberfun finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13912.html , von NEFkom unter http://www.teltarif.de/s/s13900.html und von EWE TEL unter http://www.teltarif.de/s/s13966.html .

  5. Internet im Urlaub: Mit den richtigen Tricks einfach und günstig

    Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. So ist es nicht verwunderlich, dass der Wunsch besteht, auch unterwegs, zum Beispiel im Urlaub, auf das weltumspannende Datennetz zuzugreifen. Grundsätzlich ist das heutzutage mit Handy und Laptop oder PDA, mit einem Smartphone oder auch im Internet-Café kein Problem. Doch der Gebührenzähler tickt hier - insbesondere im Ausland - deutlich schneller als beim heimischen Internetzugang. Und auch die ein oder andere Kostenfall wartet darauf, zuschnappen zu können.

    Am günstigsten ist es, wenn man im Hotel oder Appartement über einen Telefonanschluss verfügt. In diesem Fall würde ein Adapter für die Verbindung des Modems mit der ausländischen Telefondose ausreichen, um eine Online-Verbindung aufzubauen. Wer nicht extra für ein paar Urlaubstage ein Vertragsverhältnis eingehen will, kann auch auf Internet-Prepaidkarten zurückgreifen, die man fast überall dort bekommt, wo auch Calling Cards verkauft werden. In vielen Hotels, Restaurants, Cafés etc. stehen aber auch WLAN-Zugänge zur Verfügung, die man nutzen kann, wenn der Laptop oder PDA mit der entsprechenden Hardware ausgestattet ist. Unternehmen wie T-Online, AOL oder 1&1 bieten - oft in Zusammenarbeit mit Partnern im Ausland - in vielen Ländern Einwahlnummern an. Derzeit belohnt T-Online Kunden, die sich bis zum 31. August für den internationalen Zugang anmelden mit einem Startguthaben von 5 Euro.

    Weitere Informationen und Aspekte zur Internet-Nutzung im Ausland haben wir für Sie auch auf einer eigenen Infoseite (http://www.teltarif.de/roaming/internet-ausland.html) sowie einem ausführlichen aktuellen Artikel (http://www.teltarif.de/s/s13931.html) zusammengestellt. Zudem halten wir unter der Adresse http://www.teltarif.de/reise/ einen Ratgeber für die Benutzung des Handys im Ausland für Sie bereit.

  6. Vodafone: Minutenpakete testen und SMS-Flatrate

    Vodafone-Kunden, die sich noch nicht für die neuen Minutenpakete nach dem Relax-Modell entscheiden wollten, haben nun die Möglichkeit, diese für drei Monate unverbindlich zu testen. Über die Hotline unter der netzinternen Kurzwahl 1212 können sie eine entsprechende Umstellung des Tarifs vornehmen lassen. Für die Umstellung berechnet Vodafone keine Kosten.

    Nach drei Monaten haben die Kunden, die mit dem neuen Preismodell nicht zufrieden sind, die Möglichkeit, in ihren alten Tarif zurück zu wechseln oder auch ein anderes Minutenpaket zu wählen. Auch dieser Wechsel ist kostenlos. Ein Wechsel in ein höherwertiges Minutenpaket ist vorab möglich, während bei einer Umstellung in ein Paket mit weniger Inklusivminuten oder einen anderen Tarif generell eine Frist von drei Monaten einzuhalten ist.

    Zur Zeit versendet der Netzbetreiber auch SMS an einige seiner Kunden, in der eine SMS-Flatrate angeboten wird. Konkret sollten die Kunden eine Woche lang unbegrenzt netzinterne Kurzmitteilungen zum Pauschalpreis von 3 Euro versenden können. Geht man davon aus, dass eine Kurzmitteilung normalerweise 19 Cent kostet, so lohnt sich das Angebot sobald man in der Woche mehr als 15 SMS innerhalb des deutschen Vodafone-Netzes verschickt.

    Die Sache hat jedoch auch einen Haken: Derzeit können sich nur Kunden, die explizit vom Netzbetreiber angesprochen wurden, für die Flatrate anmelden. Wählt ein anderer Kunde die vorgesehene Kurzwahl 22080, so hört er lediglich Werbung für die Vodafone-Minutenpakete.

    Eine News gibt es noch für die Nutzer der Tarifoptionen HappyWochenende und HappyAbend. In beiden Tarif-Optionen sind jeweils bis zu 1 000 Gesprächsminuten im Monat inbegriffen. Kunden, die beide Features gebucht haben, telefonieren immer zuerst die HappyAbend-Minuten ab. Das heißt, dass die Gespräche, die an Feiertagen ab 20 Uhr geführt werden, zunächst Inklusivminuten bei HappyAbend kosten, während in dieser Zeit das HappyWochenende unangetastet bleibt. Erst wenn alle Freiminuten des Abend-Tarifs aufgebraucht sind, läuft der Zähler beim HappyWochenende weiter.

    Kunden, die beide Optionen buchen, sollten dies berücksichtigen und ihre Wochenend-Minuten an Feiertagen tagsüber, also in der Zeit von 8 bis 20 Uhr, abtelefonieren. Eine Alternative wäre, für eine der beiden Optionen eine zweite Karte zu verwenden. Dies kann beispielsweise auch eine CallYa-Karte sein. Weitere Details dazu lesen Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13939.html .

  7. Vodafone und die Milliardenabschreibungen

    Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass Vodafone Milliardenbeträge von der Steuer absetzen will, ist die Aufregung in der Politik groß. Während Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement nicht annimmt, dass der Mobilfunkriese Vodafone mit seinen geplanten Milliardenabschreibungen von Verlusten durchkommt, sehen Steuerrechtler das durchaus anders. Über die Pläne des Mobilfunkriesen Vodafone, die Steuerlast möglicherweise auf Jahre durch Milliardenabschreibungen zu drücken, werden allerdings die Finanzbehörden von Nordrhein-Westfalen entscheiden.

    Vodafone Deutschland hatte bei der Finanzverwaltung Teilwertabschreibungen auf den Wert von Mannesmann in Höhe von 50 Milliarden Euro beantragt. Nach der Mannesmann-Übernahme aus dem Jahr 2000 waren der deutschen Tochter des britischen Konzerns Verluste entstanden, die das Unternehmen ab dem Jahr 2001 geltend machen will.

    Interessant ist nun, dass auch andere Konzerne diese Lücke im Steuerrecht nutzen. So erstatteten die Ämter alleine dem Telekom-Konzern für das Jahr 2002 unterm Strich 2,847 Milliarden Euro Körperschafts- und Gewerbeertragssteuern. In der rot-grünen Koalition wird nun der Ruf nach Gesetzesänderungen laut, um das milliardenschwere Steuersparmodell des britischen Telefonkonzerns Vodafone zu verhindern. Ähnlich äußerte sich auch CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann. Er sagte, der "beabsichtigte steuerliche Beutezug" müsse notfalls durch eine rückwirkende Änderung des Steuerrechts verhindert werden. Weitere Informationen finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13947.html und in unseren aktuellen Meldungen.

  8. E-Plus: Keine Anschlussgebühr und verbesserter Hiptop

    Beim Netzbetreiber Nummer 3 gibt es in dieser Woche ein kleines Goodie: Wer bis zum 30. Juni einen Laufzeitvertrag bei E-Plus abschließt, zahlt keine Anschlussgebühr. Außerdem sind zwei i-mode-Handys ab sofort billiger zu haben sind. Mit Vertrag kosten das NEC N341i und das Panasonic P341i ab sofort nur noch 1 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, welches i-mode-Paket der Kunde zum Vertrag bucht. Auch der i-mode-by-call-Tarif reicht aus.

    Weitere Informationen gibt es auch zum 20-Cent-Tarif für Free & Easy Kunden, über den wir bereits in der letzten Woche berichtet haben. Dieser Tarif kann nicht von Provider-Kunden gebucht werden. Laut E-Plus ist auch nicht geplant, den Tarif später allen Kunden anzubieten.

    Eine gute Nachricht gibt es dagegen für Hiptop-Nutzer: Die schon zur Einführung des Hiptops angedachte Synchronisationsmöglichkeit mit Daten auf dem heimischen PC wurde jetzt realisiert. E-Plus stellt nun die Intellisync-Software im Kundenmenü auf der Hiptop-Homepage zum Download bereit. Mehr dazu finden Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13927.html .

  9. Fast wie Call by Call: Neue Spar-Lösungen fürs Handy

    Immer wieder behaupten Anbieter, dass mit ihrem Angebot Call by Call vom Handy aus möglich sei. Doch ganz korrekt sind diese Behauptungen nicht - in der Regel handelt es sich um vereinfachte Callthrough-Angebote; die freie Anbieterwahl per Betreibervorwahl ist im Mobilfunk noch immer nicht möglich - der Gesetzgeber sieht eine solche Sparmöglichkeit für die Mobilfunkkunden derzeit nicht vor. Nichts desto trotz schreitet die Entwicklung voran: Das Softwarehaus nextmobile aus Kufstein/Österreich stellte eine neue Lösung vor, mit der der bislang umständliche Einsatz von Callthrough oder Callback vom Handy aus deutlich einfacher wird.

    nextmobile hat hierzu ein Softwarepaket für Symbian-Handys entwickelt, das den Zugang zu alternativen Telefonieanbietern so vereinfacht, dass sich für den Nutzer trotz Nutzung von Callthrough- oder Callback-Diensten keinerlei Änderung in der Bedienung seines Handys ergibt. Die Software namens nextrouter lizensiert nextmobile an interessierte Anbieter von Callingcards. Wurde die Software aktiviert, analysiert sie die gewählten Rufnummern und leitet sie je nach Ziel, Standort und Zeit über den kostengünstigsten Weg weiter. Weitere Details finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13938.html .

    Eine ähnliche, wenngleich auch nicht ganz so umfassende Software bietet neu auch die CallingCard-Tochter der Deutschen Telekom, www.isicall-by-call.de an. Nationale und internationale Gespräche können hier nach einer einmaligen Installation ohne die aufwendige Eingabe der Einwahlnummer geführt werden. Diese kosten rund um die Uhr 39 Cent pro Minute. Wermutstropfen ist allerdings die ungünstige Abrechnung 90-Sekundentakt.

    Vereinfachungen gibt es jedoch auch für die Nutzer "herkömmlicher" Handys: QuickNet hat seine Callingcard mit der Berliner Lokaleinwahl verbessert: Nach einer Anmeldung auf der QuickNet-Homepage und der Freischaltung der Handynummer durch das Unternehmen tippt der Kunde auf seinem Handy die Kurzwahl 030-2122 und dann gleich die Zielrufnummer inklusive Ortsvorwahl ein. Auch Auslandsgespräche sind so möglich. Es ist also nicht mehr nötig, erst eine Verbindung zu der Einwahlplattform aufzubauen, von der aus dann die eigentliche Nummer angerufen wird.

    Mit 2,9 Cent pro Minute können sich die Minutenpreise des QuickNet-Dienstes durchaus sehen lassen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass zu diesem Preis, der für Gespräche zu allen Festnetzanschlüssen gültig ist, noch die Tarife des Gespräches nach Berlin hinzu kommen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in unserer Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13945.html .

  10. Neu: R-Gespräche bei mobilcom

    Der Serviceprovider mobilcom bietet ab sofort R-Gespräche vom Handy aus an. Dabei übernimmt der Angerufene im Festnetz die Kosten in Höhe von 79 Cent pro Minute. Wer die Nummer 0800 1314 des m-callback genannten Diensts vor der gewünschten Festnetznummer wählt, erhält sechs Sekunden Zeit, um sich beim Empfänger des Anrufes anzukündigen. Wenn der Empfänger abhebt, erhält er einen Hinweis auf die anfallenden Kosten pro Minute und er kann die Ankündigung des Anrufers hören. Wenn das für den Angerufenen kostenpflichtige Gespräch angenommen werden soll, muss eine zweistellige Ziffernfolge eingegeben werden. Erst danach wird der Anruf durchgestellt. Der neue Dienst ist auch mit Prepaid-Handys mit abgelaufenem Guthaben nutzbar. Weitere Information dazu erhalten Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s13941.html .

  11. UMTS: teltarif-Test im o2-Netz - Einsteigerangebot bei Talkline

    o2 bietet seit Ende April seinen Geschäftskunden Datendienste im schnellen UMTS-Standard an. Wie die beiden D-Netze vermarktet auch der Münchner Netzbetreiber eine Modemkarte für Laptops im PCMCIA-Format. teltarif.de konnte die Karte in den vergangenen Tagen ausgiebig an mehreren Orten in Deutschland im o2-Netz bzw. im Roaming im Netz von T-Mobile testen. Alle weitere Details zum Handling der Karte, wie diese sich bei der Installation und im Betrieb mit einem Laptop verhält bzw. welche Datenraten bei unseren Test-Downloads möglich waren, erfahren Sie im Testbericht, der ab Donnerstag Vormittag auf unserer Homepage http://www.teltarif.de/" abrufbar ist.

    Darüberhinaus gibt es bei Talkline für die mobile Datenübertragung ein Einsteiger-Angebot. Mit dem Talkline Joy Data-Tarif kann per Laptop-Datenkarte oder Smartphone mobil gesurft oder auch nur telefoniert werden. 120 Freiminuten für die UMTS/GPRS-Nutzung sind in der Grundgebühr von 19,95 Euro enthalten. Das bedeutet bei optimaler Ausnutzung einen Minutenpreis von 16,63 Cent pro Minute. Ab der 121. Minute beträgt der Minutenpreis 24,9 Cent. Abgerechnet wird allerdings im 10-Minuten-Takt, weshalb es mit der optimalen Ausnutzung schwer werden dürfte und die Onlineminuten entsprechend teurer werden.

    Der Talkline Joy Data-Tarif soll laut Talkline eine Alternative für Privatkunden sein. Bestellt werden kann der Tarif im Talkline-Onlineshop. Weitere Informationen erhalten Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s13914.html .

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