Newsletter 23/04 vom 03.06.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 03.06.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Ortsgespräche über "Collect Call" bundesweit kostenlos
  2. Telekom scheitert mit 10 Cent und probiert es nun mit 12
  3. T-DSL-Wechsler können weiterhin sparen
  4. Internet: Viele neue Tarife für Schmalband-Zugänge
  5. T-Mobile: Roaming mit XtraCard jetzt in 95 Ländern
  6. Vodafone: Neue Option für Telefonate am Abend
  7. E-Plus: Mit Free & Easy ab 20 Cent in alle Netze telefonieren
  8. o2: Grundgebühr-Befreiung für drei Monate; Musik aufs Handy
  9. Nokia 3220: Leuchtmitteilungen in die Luft schreiben
  10. Faircom-Insolvenz: Viel ist nicht zu holen
  1. Ortsgespräche über "Collect Call" bundesweit kostenlos

    Über den von 01058 angebotenen R-Gesprächsdienst Collect Call sind seit Samstag deutschlandweit rund um die Uhr kostenlose Ortsgespräche möglich. Um Collect Call nutzen zu können, wählt man die 080 01058 plus der gewünschten Rufnummer. Collect Call ist vom Festnetz, Handy und Telefonzellen aus zu Festnetzanschlüssen der Deutschen Telekom möglich.

    R-Gespräche sind für den Anrufer immer kostenlos, weil der Angerufene die Gebühren bezahlt. Bei "Collect Call" sind jedoch derzeit für den Angerufenen diejenigen Gespräche kostenlos, bei denen der Anrufer aus dem Festnetz desselben Ortsnetzes aus anruft. Ansonsten sollten R-Gespräche nur im Notfall verwendet werden, da ein Anruf über Collect Call ins Festnetz der T-Com je nach Ausgangspunkt zwischen 48 und 99 Cent pro Minute kostet.

    Weitere Informationen zu dem Angebot finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13857.html .

    01058 Telecom, die Collect Call betreibt, hat gestern zudem die Preise für Ortsgespräche gesenkt. Kunden zahlen für Anrufe ins Ortsnetz montags bis freitags zwischen 20 und 7 Uhr sowie am gesamten Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen 0,99 Cent pro Minute. Deutlich reduziert hat der Anbieter damit seine Ortsgesprächpreise zur Hauptzeit am Samstag und Sonntag. Hier kosteten Verbindungen bislang noch je 1,88 Cent pro Minute.

    Der Call-by-Call-Anbieter BT Ignite hat seit vorgestern ein Call-by-Call-Angebot für Ortsgespräche im Programm. Anrufe mit der Netzkennzahl 01090 kosten im selben Ortsnetz jetzt rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche 1,5 Cent pro Minute.

    Zum Starttermin sollen Kunden in rund 60 Prozent der deutschen Ortsnetze das neue Angebot nutzen können. Ist in einem Ortsnetz eine Verbindung über die 01090 nicht möglich, erfolgt eine kostenlose Ansage.

    Wie im Fall der 01081 auch, die ihren Service für Ortsgespräche bislang auch nicht bundesweit anbietet, werden wir die 01090 wegen der geringeren Verfügbarkeit weder in der Blitzabfrage auf unserer Startseite noch in der Standard-Tarifabfrage führen. Wer die beiden Angebote dennoch in seine Tarifsuche einbeziehen möchte, muss in der Standard-Abfrage die Kategorie "regional begrenzte Angebote zulassen" aktivieren, die auf der Seite links oben über der Übersichtstabelle erscheint. Ansonsten finden Sie die jeweils günstigsten Tarife in unserer Datenbank-Abfrage unter http://www.teltarif.de/festnetz/tarifrechner.html .

  2. Telekom scheitert mit 10 Cent und probiert es nun mit 12

    Die Deutsche Telekom ist mit ihren Plänen für einen 10-Cent-Optionstarif gescheitert. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) lehnte am Freitag den entsprechenden Antrag des Bonner Konzerns wegen unzulässiger Abschläge ab. Nach Ansicht der zuständigen Kammer würden die Wettbewerbsmöglichkeiten anderer Unternehmen durch den Optionstarif "unzumutbar beeinträchtigt".

    Mit der neuen Option hätten Besitzer von T-ISDN- oder T-Net-Anschlüssen gegen einen monatlichen Aufpreis von 4,22 Euro auf die Grundgebühr für 10 Cent eine Stunde lang telefonieren können. Der Tarif sollte rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche gelten.

    Einen ausführlichen Kommentar zu der Ablehnung der 10-Cent-Option durch die Regulierungsbehörde finden Sie in unserem aktuellen Editorial unter http://www.teltarif.de/s/s13865.html .

    Als Reaktion auf die RegTP-Entscheidung hat die Deutsche Telekom rasch nachgebessert, und zu Wochenanfang den Optionstarif "enjoy" ins Rennen geschickt. Mit diesem Tarif sollen T-Com-Kunden für zusätzliche 4,68 Euro künftig innerhalb des deutschen Festnetzes für zwölf Cent je angefangener Stunde telefonieren können. Die neue Variante gilt ebenfalls an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr für Orts- und Ferngespräche.

    Das für T-ISDN- und T-Net-Anschlüsse verfügbare Angebot soll mit Optionen der AktivPlus-Familie verknüpft werden können. Eine Möglichkeit ist die Zusammenstellung aus "AktivPlus xxl" und "enjoy". Innerhalb des deutschen Festnetzes telefonieren Telekom-Kunden damit für null Cent an Wochenenden sowie bundesweiten Feiertagen. In der übrigen Zeit belaufen sich die Gesprächskosten auf zwölf Cent je angefangener Stunde.

    Bevor die Verbraucher allerdings in den Genuss des neuen Optionstarifs kommen, muss die Regulierungsbehörde noch zustimmen. Branchenkenner gehen aber davon aus, dass die T-COM mit ihrem neuen Vorstoß erneut scheitert.

    Ähnlich wie der abgelehnte 10-Cent-Tarif ist die "enjoy"-Variante im Falle eines Zustandekommens zudem nur für eine geringe Verbraucherschicht attraktiv: Durch die erhöhten Minuten- und Einmalentgelte muss man wohl mindestens 400 bis 500 Minuten pro Monat telefonieren, bis sich der Optionstarif im Vergleich zu Call by Call rechnet.

    Ungünstig für Endkunden bleibt der Abrechnungstakt von einer Stunde. Egal, ob das Gespräch einige wenige Minuten oder eine knappe Stunde dauert, es schlägt immer mit mindestens zwölf Cent zu Buche.

    Eine ausführliche Beurteilung zu dem Thema hatten wir bereits in unserem Special zum 10-Cent-Tarif geschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13882.html .

  3. T-DSL-Wechsler können weiterhin sparen

    T-DSL-Wechsler können weiterhin Geld sparen: Wer seinen alten T-DSL-Anschluss bei der T-Com auf eine der aktuellen Geschwindigkeiten umstellen lässt, bekommt bei Auftragserteilung vor dem 11. Juni das Wechselentgelt in Höhe von 49,95 Euro auf der nächsten Telefonrechnung wieder gutgeschrieben. Ausgenommen von der Aktion sind Umstellungen von T-DSL 768 auf T-DSL 1000. Die Internettochter der Telekom, T-Online, bietet seit gestern eine Flatrate für den T-DSL 3000-Anschluss an. Der monatliche Grundpreis dafür beträgt 49,95 Euro. Der Preis für die bislang schon verfügbare dsl flat 2000 wurde um 20 auf 39,95 Euro gesenkt.

    Einen attraktiven Volumentarif finden Internetnutzer mit einem T-DSL-Anschluss zurzeit beim Provider Strato: Dort erhält der Kunde für 2,95 Euro pro Monat ein Transfervolumen von zwei Gigabyte - das gibt es bislang bei keinem anderen Anbieter. Allerdings enthält das Angebot auch keine weiteren Extras wie Webspace oder eine Domain. Den Tarif FairFlat dagegen gibt es ab jetzt nur noch für Neukunden, die über Strato auch gleich den T-DSL-Anschluss bestellen. Weitere Tarifneuerungen von Strato stehen in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13870.html .

    Zwei Monate nach der T-DSL-Bandbreitenanpassung für Privatkunden vergünstigt die T-Com nun auch seine Tarife für die Geschäftskunden, die T-DSL Business verwenden. Bei Neubeauftragung bis zum 31. Juli gibt es die Leistungen T-DSL Business 2000 und 3000 sowie die Flatrate-Optionen im ersten Monat ohne Grundentgelt. Mehr verrät unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s13886.html .

    Der Anbieter NGI hat das Inklusivvolumen in seinem Volumentarif NGI-T-DSL premium erhöht. Bislang erhielten Kunden für 9,99 Euro monatlich drei Gigabyte, jetzt gibt es dafür fünf Gigabyte. Die Verträge der Bestandskunden wurden automatisch an die neuen Konditionen angepasst.

    Ab Juli will der alternative DSL-Anbieter Arcor seine Anschlüsse nicht nur im eigenen Netz, sondern auch über die Leitungen der Telekom vertreiben, und so die Verfügbarkeit seiner Breitband-Produkte von höchstens 40 auf rund 90 Prozent ausbauen. Mehr zum Resale-Angebot erfahren Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13889.html .

    Gesenkt hat Arcor die Vielnutzer-Preise seiner Varioflat-DSL-Tarife: Künftig kostet der flexible Pauschalzugang für den 2-Megabit-Anschluss 39,95 Euro pro Monat, für den 3-Megabit-Anschluss 49,95 Euro. Diese Kosten fallen jetzt für User an, die mehr als 20 GB Datenvolumen pro Monat verbrauchen. Bislang lag diese Preisgrenze bei 25 GB. Wer weniger versurft, zahlt jeweils 19,95 Euro pro Monat.

    Die Bandbreite im Upstream für alle Q-DSL home-Produkte hat der Kölner DSL-Anbieter QSC erhöht. Ab sofort stehen Neu- und Bestandskunden 512 kBit/s statt wie bisher 256 kBit/s zur Verfügung.

  4. Internet: Viele neue Tarife für Schmalband-Zugänge

    Schmalband-Internetnutzer können auf zahlreiche neue Internet-by-Call-Tarife zurückgreifen. Hier die wichtigsten Neuheiten auf einen Blick:

    Den zurzeit günstigsten Tarif ohne Einwahlentgelt und mit Abrechnung im Sekundentakt bietet der neue Provider freshsurf an. Im fresh.1 genannten Zugang surfen die Kunden von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr für 1,05 Cent pro Minute, zur restlichen Zeit zahlen sie 1,08 Cent pro Minute. Die Einwahlnummer des neuen Tarifs lautet 01935 1720, Benutzername und Kennwort jeweils "freshsurf".

    Mit zwei Zeitfenstern hat News.de seinen zweiten Schmalband-Zugang Surfdirect Privat ausgestattet: Täglich zwischen 9 und 22 Uhr kostet die Onlineminute 1,44 Cent, zur restlichen Zeit günstige 0,83 Cent. Damit zählt dieser Tarif zumindest von Mitternacht bis 9 Uhr morgens zu den günstigsten Angeboten mit Minutentakt. Wer ihn nutzen möchte, muss sich über die Nummer 01936 4732 ins Netz einwählen. Der Username lautet "surfdirect-privat", das Passwort "internet".

    Drei Zeittarife mit einem Freikontingent von bis zu 120 Stunden bietet Faventia seit kurzem an. Unabhängig von der Stundenzahl beträgt der rechnerische Minutenpreis in allen drei Fällen 0,9 Cent bei voller Ausschöpfung des in der Monatspauschale enthaltenen Zeitkontingents. Beispielsweise kostet das Angebot mit 30 Inklusivstunden 19,99 Euro pro Monat. Weitere Informationen finden Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13854.html .

    Für lange Surfsessions geeignet ist der vom Anbieter meOme eingeführte Tarif X-Treme, in dem die Onlineminute rund um die Uhr 0,5 Cent pro Minute kostet. Zusätzlich erhebt der Anbieter ein Einwahlentgelt von 9,9 Cent. Über weitere Tarifdetails und andere Tarifänderungen von meOme klärt Sie unsere News unter http://www.teltarif.de/s/s13879.html auf.

    Weitere Neuigkeiten aus der vergangenen Woche entnehmen Sie bitte den entsprechenden Meldungen: Über den Markteinstieg des neuen Anbieters alster24 lesen Sie mehr unter http://www.teltarif.de/s/s13862.html .

    Über die umfangreiche Änderungen im Tarif-Angebot von FeidiNet informiert Sie unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13840.html .

    Die neuen Konditionen des access2surf VIII-Tarifs von access2surf finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13869.html .

    Günstigen Internetzugang bietet auch unser Discountsurfer, den Sie unter http://www.teltarif.de/discountsurfer/ downloaden können.

  5. T-Mobile: Roaming mit XtraCard jetzt in 95 Ländern

    Rechtzeitig vor dem Beginn der Hauptreisezeit erweitert T-Mobile zum 1. Juni die Roamingmöglichkeiten für seine Prepaidkunden. Wie die Telekom-Mobilfunktochter mitteilte, können die Nutzer der D1-Prepaidkarte ab sofort Partnernetze in 35 weiteren Staaten nutzen. Damit stehen den Xtra-Kunden in Zukunft insgesamt 95 Länder offen.

    In allen Ländern sind Xtra-Kunden erreichbar und können auch selbst abgehende Gespräche führen. Auch der Versand und Empfang von SMS-Nachrichten ist in allen 95 Roamingländern möglich. Die Nutzung des GPRS-Datendienstes sowie der Versand und Empfang von MMS-Mitteilungen ist in 34 Ländern möglich.

    Genaue Preise für Gespräche im Ausland finden Sie in unserer Meldung http://www.teltarif.de/s/s13848.html. Weitere Tipps & Tricks zum Telefonieren im Ausland finden Sie übrigens auch in unserem Reiseratgeber.

    Markante Veränderungen weist T-Mobile zudem in seinen Geschäftszahlen aus: Nach Informationen der Wirtschaftswoche wird T-Mobile USA im laufenden Geschäftsjahr einen größeren Umsatz erzielen als das Geschäft im Heimatmarkt Deutschland (siehe http://www.teltarif.de/s/s13838.html).

  6. Vodafone: Neue Option für Telefonate am Abend

    Schon lange wurde es vermutet, seit Anfang Juni ist es nun offiziell: Vodafone führt eine neue Tarifoption für Telefonate am Abend ein. Mobilfunkkunden des Düsseldorfer Netzbetreibers mit einem Laufzeitvertrag oder einer Prepaid-Karte können das Minutenpaket Vodafone-HappyAbend für 7,50 Euro im Monat buchen. Damit können sie montags bis freitags zwischen 20 und 8 Uhr bis zu 1 000 Minuten lang ins D2-Netz und ins nationale Festnetz telefonieren.

    Bei optimaler Ausnutzung des Minutenkontigents würde rein rechnerisch ein sensationeller Minutenpreis von 0,75 Cent anfallen. Abgerechnet wird im Takt des jeweiligen Mobilfunkvertrages. Allerdings werden auch Plaudertaschen nachts Schwierigkeiten haben, das Kontingent voll auszuschöpfen. Nicht verbrauchte Optionsminuten verfallen am Monatsende.

    Vodafone-HappyAbend ist noch bis zum 31. August buchbar über die kostenlose Hotline 12444. Die Mindestlaufzeit der neuen Option beträgt drei Monate.

    Zur Einführung der neuen Tarifoption gibt es zudem ein weiteres Angebot, genannt "SommerSpecial": Aus 18 Urlaubsländern in ganz Europa können die HappyAbend-Kunden die Hälfte bei Anrufen von montags bis freitags zwischen 20 und 8 Uhr ins deutsche Vodafone-Netz und Festnetz aus dem jeweiligen Vodafone-Partnernetz sparen. Diese Regelung gilt für die Vodafone-Netze in Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Portugal, Griechenland, Ungarn, Schweden, Irland, Ägypten, Malta sowie für die Netze von SFR (Frankreich), Proximus (Belgien), Swisscom (Schweiz), Mobilkom (Österreich), Simobil (Slowenien), Vipnet (Kroatien) und TDC (Dänemark).

    Auch zahlreiche Provider haben die HappyAbend-Option mittlerweile übernommen. So profitieren beispielsweise Neukunden von The Phonehouse von einem Bonbon: Sie erhalten die neue Tarifoption vier Monate lang kostenlos. Weitere Informationen zum Sonderangebot finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13856.html .

  7. E-Plus: Mit Free & Easy ab 20 Cent in alle Netze telefonieren

    Einige Free & Easy-Kunden von E-Plus erhielten dieser Tage Post vom Netzbetreiber. Angeboten wurde ein neuer, bislang unbekannter Tarif für die Prepaidkarte von Deutschlands drittgrößtem Mobilfunk-Netzbetreiber.

    Vorteil des "20 Cent Tarifs", so der Name des neuen Angebots, ist ein einheitlicher Minutenpreis an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr in alle deutschen Netze. Ferner ist der Zugang zur eigenen Mailbox kostenlos. Der Preis für die ersten beiden Minuten eines Gesprächs beträgt jeweils 40 Cent. Danach werden für jede weitere Minute 20 Cent berechnet. Grundgebühren oder Mindestumsätze fallen nicht an, für den Versand einer SMS berechnet E-Plus generell 20 Cent.

    Der "20 Cent Tarif" wird derzeit nicht allgemein angeboten. Laut Informationen der Free & Easy Hotline wurde das Angebot gezielt bestimmten Kundenkreisen unterbreitet. Die Aktivierung nimmt die Kundenbetreuung unter der Kurzwahl 1150 vor und soll per SMS bestätigt werden.

    Weiterhin gab E-Plus bekannt, am 11. Juni in 160 Städten mit dem schnellen UMTS-Mobilfunkdienst zu starten. Weitere Informationen zum genauen Angebot finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13881.html .

  8. o2: Grundgebühr-Befreiung für drei Monate; Musik aufs Handy

    Derzeit profitieren Neukunden des jüngsten Netzbetreibers o2 von Sonderkonditionen bei Bestellung eines Genion-, Genion Duo-, Select- oder Starter-Vertrages mit zweijähriger Mindestlaufzeit. Wer bis zum 30. Juni einen der genannten o2-Mobilfunkverträge abschließt, zahlt die ersten drei Monate keine Grundgebühr. Bei einem o2 Genion-Vertrag bedeutet dies eine Ersparnis von bis zu 38,85 Euro. Bei Abschluss eines entsprechenden Vertrags in den Profi-Tarifen o2 Genion Profi, o2 Genion Profi Duo oder o2 Select Profi sparen Kunden drei Monate lang die halbe Grundgebühr.

    Desweiteren setzt o2 voll auf Musik: o2 will schon bald komplette Musikstücke zum Download anbieten, und zwar bereits bis zu zwei Wochen bevor die entsprechenden Songs als CD auf den Markt kommen. Pro Titel will o2 maximal 1,99 Euro verlangen. Weitere Informationen zu den geplanten Musik-Downloads bei o2 finden Sie unter http://www.teltarif.de/s/s13861.html .

  9. Nokia 3220: Leuchtmitteilungen in die Luft schreiben

    Der finnische Hersteller Nokia hat am Montag ein neues Mobiltelefon vorgestellt. Das Nokia 3220 ist etwas für Leute, die gern im Rampenlicht stehen: Mit diesem Handy können Leuchtmitteilungen in die Luft "geschrieben" werden. Laut Nokia sorgt das neue Modell auch für ein neues Spielerlebnis, wenn der Nutzer es in schnellen Bewegungsspielen, die zur Nokia Xpress-on Fun Shell gehören, als Joystick verwendet. Hier kann der Spieler im wahrsten Sinne des Wortes in die Aktion "hineinspringen" und die Charaktere durch Kippen und Drehen des Mobiltelefons durch die Herausforderungen und Prüfungen des Spiels führen.

    Das Nokia 3220 ist ein Triband-Mobiltelefon, wiegt 86 Gramm und misst 104,5 mal 44,2 mal 18,7 Millimeter. Die maximale Sprechzeit gibt der Hersteller mit drei Stunden an, die Standby-Zeit soll bis zu 280 Stunden betragen. Weitere Informationen zu diesem Handy sowie ein Bild finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13871.html .

    Außerdem hat Nokia jetzt damit begonnen, das Smartphone 7610, welches der Hersteller im Rahmen der diesjährigen CeBIT vorgestellt hatte, auszuliefern, so dass es demnächst in ersten Shops erhältlich sein wird. Der Preis wird ohne Vertrag um 500 Euro betragen.

    Schlechte Nachrichten gibt es diese Woche vom österreichischen Elektronikkonzern Tel.Me. Der Hersteller von Handys und Smartphone steht vor dem Aus. Nachdem Verhandlungen mit Investoren nicht zeitgerecht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, stellte das Unternehmen in dieser Woche einen Konkursantrag beim Wiener Handelsgericht. Noch im März hatte Tel.Me mit dem T939 ein neues Smartphone mit eingebauter 2,1 Megapixel-Digitalkamera vorgestellt. Dieses sollte gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen und ohne Vertrag knapp 600 Euro kosten. Die früheren Tel.Me-Produkte für den Handybereich waren auf dem Markt nicht so erfolgreich, wie erhofft. Die Verkaufszahlen für die Telefone blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Meldung vom letzten Donnerstag unter http://www.teltarif.de/s/s13851.html .

  10. Faircom-Insolvenz: Viel ist nicht zu holen

    Um den insolventen Mobilfunkhändler Faircom ist es in den letzten Wochen und Monaten auffällig ruhig geworden. Vielleicht liegt das daran, dass es schon bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens Mitte März hieß, dass die allermeisten der rund 30 000 Gläubiger leer ausgehen würden.

    In der vergangenen Woche fand nun der angekündigte Berichtstermin statt. Im Forum Süd der Bonner Beethovenhalle hatten sich gut 20 Personen versammelt, darunter ein Richter, der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Plössner und vier Angehörige von Faircom, darunter Lars Hallatsch, der als Gläubiger auftrat. Der teltarif-Leser Stephan Lentes war ebenfalls als Gläubiger anwesend. Er stellte uns ein Protokoll des Berichtstermins zur Verfügung.

    Nach einem kurzen Bericht des Insolvenzverwalters über die Historie von Faircom wurden die Verbindlichkeiten und Vermögensverhältnisse offen gelegt. Hauptschuldner von faircom sei das Finanzamt Bonn, das insgesamt eine siebenstellige Summe Steuerschulden geltend macht bzw. machen wird. Daneben gibt es eine große Zahl von Kleingläubigern, die seinerzeit über den Händler Mobilfunkverträge abgeschlossen hatten und nun auf die versprochenen Grundgebührerstattungen warten. Dem gegenüber stehen geringe noch ausstehende Provisionsansprüche, die insgesamt aber nur knapp die Kosten des Insolvenzverfahrens decken können.

    Somit bleibt es für alle Beteiligten beim Alten und zwar: "Weiter abwarten". So lange Faircom keine Insolvenzverschleppung nachgewiesen wird, bleibt den Kunden nichts, außer den Prozenten, über die wir bereits berichtet hatten. Ein detailliertes Protokoll des Berichtstermins können Sie in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s13844.html nachlesen.

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