- Paket-Tarife: Kaum Kostenkontrolle möglich
E-Plus bietet seine
Time&More-Tarife schon
seit mehreren Jahren an. Im Februar und März dieses Jahres haben
nun auch T-Mobile und
Vodafone Handytarife eingeführt, bei
denen
in der Grundgebühr schon Gesprächsminuten enthalten sind.
o2 will
ähnliche Angebote unterbreiten, wenn das UMTS-Privatkundenangebot
des Münchener
Telekommunikationsunternehmens startet.
Leider bieten diese Tarife jedoch keineswegs die
Kostentransparenz, mit denen die
Netzbetreiber gerade in Bezug auf diese Preismodelle gerne
werben. Bis heute bleibt
nämlich den Kunden aller drei Netzbetreiber, die solche Tarife
bereits im Angebot
haben, das verwehrt, was sogar für Prepaid-User heut zu Tage eine
Selbstverständlichkeit ist: Eine Abfrage, wie viel Guthaben bzw.
wie viele
Inklusivminuten man im jeweiligen Abrechnungszeitraum noch zur
Verfügung hat.
Abhilfe ist jedoch in Sicht: Sowohl die Pressestelle von T-Mobile
als auch von
Vodafone kündigten gegenüber teltarif.de an, solche
Abfragemöglichkeiten zu
planen.
Bei T-Mobile soll es für die
Relax-Tarife
möglicherweise auf Basis des bestehenden Costchecks oder per
SMS möglich sein, das jeweils
verbleibende Restguthaben
abzufragen. Wie Vodafone bei seinen Minutenpaketen in Zukunft
die Minuten-Info
realisiert, ist noch nicht bekannt. Zurzeit lassen sich über den
QuickCheck nur
Kosten abfragen, die außerhalb der Inklusivminuten angefallen
sind. Das sind zum
Beispiel Roaming-Gebühren oder auch Telefonate zu Sondernummern
und Anrufe, die
nach Aufbrauchen des Inklusivkontingents getätigt werden.
Am besten haben es noch Time&More-Kunden von
E-Plus.
Diese können sich über Cost Control und die
Online-Kundenbetreuung einen Überblick
auch über die schon genutzten Inklusivminuten verschaffen. Die
Hotline des
Netzbetreibers räumte jedoch auf Anfrage ein, dass es sich
hierbei nicht um eine
Abfrage in Echtzeit handelt. Es können Verzögerungen von bis zu
48 Stunden auftreten.
- o2: Genion Duo jetzt auch als Online-Tarif
Den Genion Duo-Tarif kann
man jetzt auch
online abschließen. Ein entsprechendes Angebot macht
o2 Germany
im Online-Shop auf seiner Internet-Homepage. Vorteil
gegenüber dem
Vertragsabschluss beim Händler sind monatlich 125 Frei-SMS
auf beiden
Karten.
Der "Genion Duo Online"-Tarif ist ab einer monatlichen
Grundgebühr von
14,90 Euro erhältlich. In diesem Fall bekommt man
allerdings nur ein
subventioniertes Handy. Zur Grundgebühr kommt noch ein
einmaliger Anschlusspreis von
24,95 Euro. Einen monatlichen Mindestumsatz gibt es nicht
und der Vertrag läuft
über mindestens 24 Monate.
Wie bei allen Online-Tarifen gibt es auch für den
Zwei-Karten-Tarif auch eine
Rechnung via Internet und einen Online-Vertragsmanager, über den
nahezu alle
vertragsrelevanten Daten konfiguriert oder geändert werden
können. Dafür steht
allerdings keine kostenlose Telefon-Hotline zur Verfügung.
- E-Plus: Free & Easy-SMS für 10 Cent und Vorsicht bei Onlinerechnung
Handyfans, die im Juni und Juli ein Free & Easy-Set
von
E-Plus erwerben, können bis Ende des
Jahres Kurzmitteilungen
günstiger verschicken. Der Versand einer
SMS
kostet im Aktionszeitraum nur 10 statt 19 Cent.
Kunden, die von den vergünstigten Kurzmitteilungen
profitieren möchten, müssen
sich nach dem Erwerb des Free & Easy Sets hierfür zunächst
per
SMS registrieren. Die
Freischaltung wird vom Netzbetreiber bestätigt. Als Tarif gilt
der
Free & Easy
Weekend plus.
Wie der Netzbetreiber weiter mitteilt, ist das Aktionsangebot in
Kombination
mit jedem neuen Free & Easy-Set zu haben.
Einen Hinweis haben wir noch zur Online-Rechnung von E-Plus.
Wie berichtet
führte der Netzbetreiber am 1. Mai führte
spezielle Tarife für Kunden ein,
die
ihren Vertrag
online abschließen. Die Web-Tarife entsprechen weitgehend den
regulären Privat- bzw.
Time & More-Tarifen, die Kunden bekommen aber über die
gesamte Vertragslaufzeit
monatlich 150 SMS extra und bestimmte Gebühren fallen erst
nach einigen
Monaten an.
Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten: Diese Tarife sind
nur mit einer
Online-Rechnung erhältlich. Schon im Kleingedruckten im
Onlineshop heißt es dazu:
"Nur mit einer Online Rechnung erhältlich (rechtlich
unverbindlich, gesetzliche
Anforderungen an Beweis, Aufbewahrung, Dokumentation u.ä. werden
nicht erfüllt
werden)." Weiterhin könne die Online-Rechung in einem
Rechtsstreit nicht als
Beweismittel genutzt werden und es sei auch nicht möglich, eine
Online-Rechnung
steuerlich geltend zu machen. Allerdings muss der Kunde trotz
der genannten
Nachteile auch eine solche "rechtlich unverbindliche" Rechnung
begleichen.
Laut Rechtsanwalt Markus Philipp Förster aus Trier gilt der
folgende Grundsatz:
"Wenn bei rechtlich unverbindlichen Rechtsgeschäften ein Entgelt
vereinbart wurde,
so ist immer von einem Rechtsbindungswillen auszugehen". Dies
bedeutet,
dass der Kunde die Rechnung begleichen muss.
Weiterhin offen bleibt die Frage, was passiert, wenn sich
E-Plus tatsächlich
einmal verrechnen sollte und der Kunde seine Rechnung
berechtigterweise reklamieren
will. Denn der "Freibrief", den sich E-Plus mit diesen AGB
ausstellen will,
benachteiligt den Kunden unverhältnismäßig. Nach Ansicht von
Rechtanwalt Förster
dürfte diese Vertragsklausel aufgrund dieser einseitigen
Benachteiligung ungültig
sein. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s13797.html .
- Aktionen bei den Providern Talkline und Telco
Der Elmshorner Mobilfunkprovider
Talkline hat seine Aktion für Kunden,
die ihre Handynummer von einem anderen Netzbetreiber oder
Provider mitbringen, abermals verlängert. Somit erhalten
MNP-Kunden noch bis zum
30. September ein Wechselguthaben von 30 Euro.
Talkline-interne Portierungen sind von der Aktion
ausgenommen.
Im Juni zahlen Talkline-Neukunden, die sich für einen
Laufzeitvertrag im
E-Plus-Netz entscheiden, außerdem keine
Anschlussgebühr.
Lediglich Rahmenverträge sind von dieser Aktion ausgenommen.
Noch bis Ende Mai zahlen auch Neukunden des Providers
Telco im D1- und E-Plus-Netz keine
Anschlussgebühr. Im
D1-Netz ist der TellyData-Tarif
von diesem Bonus
ausgenommen. Ansonsten gilt die Aktion für alle Verträge, die
bis zum 29. Mai
abgeschlossen und aktiviert wurden. Im E-Plus-Netz gilt die
Aktion bis zum
31. Mai. Hier ist jedoch der
Professional S-Tarif
vom Preisbonus ausgenommen.
- Call by Call: Ortsgespräche ab Juni auch über die 01090
Nachdem in der vergangenen Woche schon mit der
01081 Telecom ein neuer Anbieter
erstmals
Ortsgespräche im
Call by Call in
sein Programm aufgenommen hat, bietet
dies
nun ab 1. Juni auch das Münchener Unternehmen
BT Ignite an. Kunden, die mit der
Netzkennzahl
01090 Telefonate im selben
Ortsnetz
führen, sollen rund um die Uhr 1,5 Cent pro Minute zahlen.
Während
die 01081 inzwischen die Verfügbarkeit ihres Angebots mit rund
80 Prozent
bezifferte, gab BT Ignite bislang nur die Auskunft, dass der
Service
der 01090 zunächst nur in den wichtigsten Ballungsräumen
angeboten werden
kann. Abgerechnet werden die Gespräche im Minutentakt über die
Rechnung
der T-Com.
Tarifänderungen gab es außerdem bei
freenetPHONE und bei vier
Telediscount-Töchtern. Bei der
01019
kosten Ortsgespräche jetzt zur Hauptzeit täglich zwischen 9 und
18 Uhr
1,48 statt 1,89 Cent pro Minute. Zur restlichen Zeit fällt
wie gehabt
ein Cent pro Minute an. Bei den Ferngesprächen bleibt das
teuerste Zeitfenster
täglich zwischen 19 und 21 Uhr, in dem 4,49 Cent pro
Minute berechnet
werden, unverändert. Eine kleine Preissenkung gibt es unter der
Woche zwischen
21 und 9 Uhr, Ferngespräche von Montag bis Freitag zwischen
9 und
19 Uhr sind dagegen teurer geworden. Über die jeweiligen
Minutenpreise
informiert Sie unsere News unter
http://www.teltarif.de/s/s13819.html .
Ihre Preise für Orts- und Ferngespräche haben die
Call-by-Call-Anbieter
Teledump
(0190 031),
Junior Telecom
(0190 051),
Telestunt
(0190 076) und
Surprise Telecom
(0190 047)
jeweils um 0,2 Cent
pro Minute erhöht. Eine weitere Änderung teilte die
Callax-Tochter
01030 mit. Ab sofort werden alle
ausländische Festnetzziele
im Minutentakt abgerechnet - ausländische Mobilfunkziele werden
aber weiterhin
im ungünstigen Fünf-Minutentakt abgerechnet. Mehr zu allen
genannten Änderungen finden
Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13824.html .
- DSL: Global Planets bietet flexible Flatrate an
Der Internetprovider
Global Planets
hat eine flexible Flatrate in sein
DSL-Sortiment
aufgenommen. Wer den Zugang als echtes Pauschalangebot ohne
Begrenzung
gebraucht, zahlt mehr als gewohnt, bis zu einem gewissen
Datenverbrauch
bleibt der Grundpreis jedoch recht günstig. Die echte Flatrate
für
T-DSL 1000 kostet 49 Euro im Monat, bei einem
Datenverbrauch
von weniger als 20 Gigabyte zahlt der Kunde allerdings nur
einen
monatlichen Grundpreis von 25 Euro. Bei dem Angebot für
T-DSL 2000 betragen die Grundkosten 33 Euro pro Monat,
wenn
weniger als 20 Gigabyte versurft werden, danach 69 Euro
pro
Monat. Zunächst garantiert Global Planets die genannten Preise
nur bis
zum 30. September. Bei Bestellung bis zum 30. Juli
gelten
Sonderkonditionen. Weitere Informationen und mögliche Optionen
verrät unsere Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13789.html .
Mit HELLWEGmedia
ist in
diesem Monat ein neuer Anbieter auf den Breitbandmarkt getreten.
Der
Provider hat drei Volumentarife und eine Flatrate für
T-DSL-Anschlüsse
im Programm. Die Grundkosten der HELLWEGmedia-Tarife liegen im
oberen
Mittelfeld der T-DSL-Angebote mit
Telekom-fremden
Backbone. Preise und weitere Tarifdetails erfahren Sie in
unserer Meldung
unter
http://www.teltarif.de/s/s13821.html .
- Zwei neue Schmalbandzugänge mit konstantem Minutenpreis
Zwei neue Internet-by-Call-Angebote stehen Schmalband-Nutzern zur
Verfügung.
Einen Einheitspreis weist der Internetzugang
a c n Private02
vom Provider
a c n auf. Der Minutenpreis liegt
bei
1,18 Cent, abgerechnet wird im Sekundentakt. Wer das
Angebot nutzen möchte,
muss sich dafür auf der Homepage des Anbieters anmelden.
Der Internetprovider sbq4you bietet
mit
"Smart by Call" einen neuen Internet-by-Call-Tarif für
Langzeitsurfer
an. Zwischen 8 und 9 Uhr morgens sowie zwischen 15 und
18 Uhr
abends kostet die Onlineminute nach dem neuen Tarif sehr günstige
0,48 Cent. Zu den restlichen Tageszeiten ist der Zugang
aber
deutlich teurer. Außerdem kostet die Einwahl jeweils zusätzliche
5,79 Cent. Abgerechnet wird im Minutentakt. Gleichzeitig
reduzierte
sbq4you die Preise im Tarif
Special by Call.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13834.html .
Ihrem seit längerer Zeit nicht mehr beworbenen
Schmalband-Zugang
Surfdirect hat die Vartex
Media Marketing GmbH im Zuge eines Relaunch des Info- und
Entertainment-Portals News.de neues Leben
eingehaucht. Fortan zahlen Nutzer in dem Angebot rund um die Uhr
0,9 statt 1,5 Cent pro Minute. Außerdem entfällt zukünftig
das
Einwahlentgelt von bislang 2,5 Cent. Der Tarif wird im
Minutentakt
über die Telefonrechnung der T-Com abgerechnet. Ein
Mindestumsatz oder
eine Grundgebühr gibt es nicht. Wer das Angebot nutzen möchte,
muss in
seinen DFÜ-Netzwerk-Einstellungen die Einwahlnummer
01936 4731 eingeben.
Der Benutzername lautet "surfdirect", das Passwort
"internet".
Änderungen an seinem bestehenden Internet-by-Call-Tarif
dial'n'surf hat der
Anbieter
Claranet vorgenommen. Fortan surfen
Nutzer unter der
Woche drei Stunden länger pro Tag für teure 2,45 Cent pro
Minute. Dieser
Minutenpreis fällt jetzt von Montag bis Freitag zwischen 9 und
21 Uhr sowie
am Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen zwischen 18
und 21 Uhr
an. Der täglich zwischen 21 und 9 Uhr geltende
Nebenzeitpreis dagegen wurde
auf 0,51 Cent pro Minute leicht gesenkt. Samstags
und sonntags sowie
an Feiertagen beträgt der Minutenpreis zwischen 9 und 18 Uhr
0,52 Cent.
In diesem Tarif muss der User außerdem für jeden
Verbindungsaufbau 12,9 Cent
zahlen, abgerechnet wird im Sekundentakt. Mehr Tarifdetails
erfahren Sie in unserer
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13793.html .
Einen happigen Mindestumsatz fordert ab sofort Erfurter
Provider
ATeO in seinem Angebot
ByCall Happy 7. In
dem Tarif werden
jetzt immer mindestens 38,5 Cent pro Einwahl berechnet. Hat
der Nutzer den
Betrag abgesurft, wird wie gewohnt ein Minutenpreis von 7,77 oder
0,07 Cent -
je nach Zeitfenster - in einem 77-Sekundentakt abgerechnet.
Leider wird der Kunde im
günstigen Zeitfenster diese Mindestkosten nie erreichen, denn
selbst im Zeitraum
zwischen 5 und 9 Uhr zahlt der Nutzer für die volle
Ausnutzung der Zeitspanne
lediglich 24,57 Cent. Im teuren Zeitfenster dagegen ist der
Mindestumsatz schon
nach etwas mehr als vier Minuten Onlinezeit erreicht.
Gleichzeitig führte ATeO in
zwei anderen Internet-by-Call-Tarifen eine Happy Hour mit
günstigeren Konditionen
ein. Mehr dazu steht in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s13814.html .
- Hardware: Aus für Xelibri und weitere News
Der Handyhersteller Siemens
verabschiedet sich von seinem
Konzept, modische Mobiltelefone unter der Marke
Xelibri
zu verkaufen. Die Siemens-Mobilfunksparte ICM hatte die Marke im
Januar 2003 gestartet. Wie damals
berichtet, versprach sich ICM-Chef
Rudi Lamprecht von der neuen Marke Xelibri eine Erhöhung des
weltweiten Marktanteils
der Münchener. Aber das Geschäft lief nicht wie erwartet.
Deshalb stellt Siemens
das Geschäft mit den Xelibri-Handys ein.
Offen ist noch, wie der Name Xelibri künftig vermarktet
werden soll. Es heißt,
dass Siemens weiterhin auf "Mode-Handys" setzen wolle. Das
Schiebehandy
SL 55, das unter der Marke
Siemens verkauft wird,
sei beispielsweise ein großer Erfolg. Derzeit ist Siemens hinter
Nokia, Motorola
und
Samsung Nummer vier auf dem Handy-Markt
sind.
Die Entwicklung schreitet aber auch ohne neue Mode-Marken
rasant voran.
Der japanische Telefonkonzern
KDDI hat in Tokio
ein von Casio entwickeltes
Kamerahandy mit
3,2 Megapixeln vorgestellt. Nach Presseberichten sollen
interessierte Kunden
das neue CDMA-Mobiltelefon mit der Bezeichnung A5406CA ab Juni
erwerben können.
Ein genauer Preise für das Handy steht noch nicht fest. Weitere
Details finden Sie in der News unter
http://www.teltarif.de/s/s13785.html .
Neuigkeiten sind auch vom Hersteller
Nokia zu erwarten.
Auf zahlreichen Internetseiten wird derzeit über ein neues
UMTS-Kamerahandy gemunkelt. Als erste
Seite berichtete
Mobile Review über das
mit "Charlie NP 15"
bezeichnete Gerät. Es heißt, dass das Handy mit einer
1,3-Megapixel-Kamera
ausgestattet sei. Die MMC-Speicherkarten sollen sich beim Nokia
N-Gage QD sich auch
während des
Betriebs auswechseln
lassen (Hot-Swap). Interessanterweise wurde der Artikel bei
Mobile Review auf Wunsch
des finnischen Herstellers wieder
entfernt
-
womit man fast vermuten möchte, dass an der Geschichte etwas dran
ist. Auf Mobile
Review wird an der betreffenden Stelle ein großer Artikel über
alle aktuellen
Neuheiten von Nokia versprochen. Wir sind jedenfalls
gespannt.
Eine weitere Neuigkeit gibt es nun Dank UMTS: Früher konnten
Datenanrufe nur
leitungsvermittelt durchgeführt werden. Das bedeutet, dass
während einer solchen
Verbindung der entsprechende Anschluss für andere Telefonate
besetzt war. Man war
weder telefonisch erreichbar, noch konnte man selbst abgehend
telefonieren.
Wer den paketvermittelten Datendienst
GPRS nutzt, weiß
jedoch, dass hier erstmals nicht gleich das ganze Telefon
blockiert ist, während man
im Internet oder im WAP-Portal seines
Netzbetreibers surft.
Geht ein Anruf ein oder wählt man selbst einen Gesprächspartner
an, so wird während
dieser Zeit die Datenverbindung unterbrochen und nach
Gesprächsende wieder aufgebaut.
Das ist aber ärgerlich, wenn deshalb ein Download unterbrochen
wird. Mit UMTS können
dagegen Sprach- und Datenverbindungen auch gleichzeitig
hergestellt werden.
teltarif.de testete diese Möglichkeit mit dem Samsung
SGH-Z105, das
Vodafone seit Anfang Mai als erstes
UMTS-Handy anbietet.
Auch nach Aufbau der Sprachverbindung blieb die
Internetverbindung erhalten. Dies
bestätigte uns auch ein weiterlaufender Download, sowie das
gleichzeitige Chatten
mittels Instant Messenger. Somit ermöglicht das Z105 tatsächlich
den Parallelbetrieb
von Sprach- und Datenverbindungen - natürlich nur im UMTS-Netz.
Weitere Details zum
Test finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s13787.html .
- DVB-T-Start jetzt auch in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen
Das "Überall-Fernsehen" DVB-T ist in Norddeutschland und
Nordrhein-Westfalen
gestartet. Zunächst werden die Regionen Köln-Bonn,
Hannover-Braunschweig und
Bremen-Unterweser mit DVB-T versorgt. Damit können dort via
Haus- und
Zimmerantenne mit den im Handel erhältlichen
Empfangsgeräten künftig mindestens
doppelt so
viele Programme wie bisher empfangen werden. Ein weiterer
Vorteil ist, dass
eine mobile Nutzung über Notebooks,
PDA oder
Handys möglich ist - sofern entsprechende
Dienste
angeboten werden. Neben den öffentlich-rechtlichen Sendern
werden auch
zahlreiche private Anbieter über DVB-T zu empfangen sein. In
Berlin, wo das
digitale terrestrische Fernsehen bereits im vergangenen Jahr den
Regelbetrieb
aufgenommen hatte, sind schon jetzt 27 digitale Sender auf
der Antenne.
Bis zum 9. Juni läuft eine Ausschreibung für weitere acht
Sendeplätze.
Näheres zu DVB-T in Deutschland steht in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s13798.html .
.
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geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
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