- Vodafone startet UMTS-Angebot
Mobilfunkanbieter Vodafone hat am
Montag als
erster deutscher Netzbetreiber mit der Vermarktung des
UMTS-Netzes für Datendienste begonnen.
In rund
200 Städten, die der Netzbetreiber auf seiner
Internet-Homepage
auflistet,
ist die Netzversorgung bereits vorhanden. Außerhalb muss man auf
das herkömmliche GSM/GPRS-Netz
ausweichen.
Wie angekündigt wird zum den Datenverträgen derzeit eine
spezielle
Datenkarte angeboten. Diese kostet
ohne Vertrag
999 Euro und mit Vertrag 359 Euro. Wer gleichzeitig
einen
Vodafone-Vertrag für Telefonie abschließt oder verlängert,
bekommt die
Modemkarte für 149 Euro. UMTS-Handys hat die Nummer zwei
unter den
deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern noch nicht im Angebot.
Allerdings ist es derzeit trotz des Vermarktungsstarts noch
gar nicht
so einfach, wirklich UMTS zu nutzen. Einen ersten
Erfahrungsbericht der
Redaktion können Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12879.html
nachlesen.
Außerdem stehen die Kunden vor der Wahl, ob sie eine volumen-
oder
zeitbasierte Abrechnung wünschen - keine leichte Übung bei einem
neuen
Dienst, für den es noch keine Erfahrungswerte gibt. Die Vor- und
Nachteile
der jeweiligen UMTS-Tarife von Vodafone werden in einem Editorial
unter der
URL
http://www.teltarif.de/s/s12863.html
beschrieben. Eine Übersicht über die angebotenen Tarife finde
Sie in der
Meldung unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12843.html .
Im Spätsommer will Vodafone dann mit einem breiten Angebot
von
UMTS-Handys in den Massenmarkt starten. Dann sollen auch
Telefonie-Tarife
für UMTS wählbar sein. "Seit vier Jahren reden die Menschen über
UMTS, und
manche Menschen sind des Themas überdrüssig", sagte
Vodafone-Konzernchef
Arun Sarin im Interview mit dem Magazin
Focus. Nach Angaben von Sarin
wird
Vodafone "im September oder Oktober eine Vielzahl von UMTS-Handys
in der
gehobenen, mittleren und einfachen Kategorie anbieten können und
zwar
sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden."
Konkurrent T-Mobile hat noch keine
konkreten
Termin für seinen UMTS-Marktstart geäußert,
E-Plus
und o2 Germany werden im März auf der CeBIT
erste
UMTS-Angebote vorstellen.
Weitere Informationen rund um UMTS finden Sie in unserem
aktualisierten
Ratgeber unter
http://www.teltarif.de/mobilfunk/umts/ .
Auch Informationen zu den in Deutschland verfügbaren
UMTS-Endgeräten halten
wir für Sie unter
http://www.teltarif.de/i/umts-geraete.html
bereit. Alle aktuellen UMTS- und GPRS-Tarife finden Sie unter
http://www.teltarif.de/i/gprs-kosten.html .
- E-Plus stellt neue Tarife vor
Am Wochenende überraschte E-Plus mit der
Ankündigung, dass der Minutenpreis für Gespräche vom E-Plus-Netz
ins
Festnetz ab 1. März auf 3 Cent pro Minute gesenkt
werden soll.
Anfang der Woche folgte dann eine Pressemitteilung, in der das
Unternehmen
ab März "allein für Geschäftskunden und Unternehmen sieben neue
Tarife mit
der 3-Cent-Komponente" ankündigte.
Gestern gab E-Plus dann Einzelheiten zu den neuen Tarifen
bekannt:
Für den Privat Tarif Plus gibt es eine neue Option mit dem Namen
"Option+",
mit der ab 3 Cent pro Minute telefoniert werden kann - und
zwar
in der Nebenzeit zwischen 18 und 7 Uhr, sowie am kompletten
Wochenende
und an bundeseinheitlichen Feiertagen. Allerdings kostet diese
Option
4,95 Euro monatlich zusätzlich. In der Hauptzeit kosten
Gespräche ins Festnetz
12 Cent pro Minute. Die Taktung dieser günstigen Gespräche
ins Festnetz
erfolgt allerdings abweichend im ungünstigeren Minutentakt.
Außerdem gibt es ab 1. März neue Professional-Tarife, in
denen es
dann möglich ist, ohne Sonderoptionen rund um die Uhr für
3 Cent pro Minute
ins deutsche Festnetz zu telefonieren. Dafür sind die
Grundgebühren teilweise
deutlich höher als in den bisherigen Tarifen und die
Tarifautomatik ist nicht mehr
kostenlos enthalten. Hierfür muss der Kunde künftig 5 Euro
zusätzliche
Grundgebühr pro Monat zahlen. Ein Professional XL-Tarif mit
Tarifautomatik kostet
somit ab 1. März für Neukunden nicht mehr 26 Euro
sondern schon stolze
35 Euro pro Monat. Weitere Einzelheiten zu den neuen
Tarifen von E-Plus finden
Sie in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12891.html .
- o2 Genion: Ohne Handy billiger, mit zwei Handys teurer
Neben den neuen Datentarifen, über die wir im letzten
Newsletter berichtet haben, hat
o2 Germany auch neue Preismodelle für
Genion eingeführt. Während sich
die
Minutenpreise nicht ändern, senkt der Netzbetreiber seine
Grundgebühren für Kunden, die kein subventioniertes Handy
benötigen.
Genion Duo mit zwei Handys wird
dagegen teurer
als bisher.
Unter der Bezeichnung "Genion ohne Handy" gibt es den
pfiffigen Tarif
mit der günstigen Homezone schon für 4,95 Euro monatlichen
Grundpreis.
Ein Mindestumsatz fällt nicht an. Die Ersparnis von 5 Euro
gegenüber
dem regulären Preis von 9,95 Euro monatlich erkauft man sich
durch den
Verzicht auf ein subventioniertes Mobiltelefon. Die übrigen
Konditionen
entsprechen exakt denen des Genion-Standardtarifs.
Bei Genion Duo erhält man standardmäßig künftig nur noch ein
neues
Handy. Dafür sinkt die monatliche Grundgebühr von 16,95 auf
14,90 Euro. Möchte man zwei preisgestützte Endgeräte
erwerben, so
schließt man zwei Verträge mit jeweils 9,95 Euro Grundgebühr
ab.
Dadurch steigt der Grundpreis dann um 2,95 Euro auf
19,90 Euro
an. Bei beiden Varianten gilt wie bisher der Intern-Tarif von
7 Cent
pro Minute für Gespräche zwischen den beiden
Duo-Anschlüssen.
Des Weiteren hat o2 auch die Änderungen der AGB für das
Prepaid-Produkt
LOOP in die Tat umgesetzt. Bereits am vergangenen Wochenende
wurden für
eingehende Gespräche, welche durch eine Umleitung vom
Genion-Handy auf die
LOOP-Karte zustande kamen, kein "Easy Money"-Guthaben aufgebucht.
Weitere
Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12889.html .
- Neuigkeiten aus dem Breitband-Bereich
Für DSL-Einsteiger hat die Telefongesellschaft htp unter dem
Namen
OnLeine DSL fun flat eine
Flatrate mit
reduzierter Bandbreite eingeführt. Nutzer im Raum Hannover
können zwar ohne Zeit- und
Volumenbegrenzung im Internet surfen, ihnen stehen aber nur bis
zu 256 kBit/s
im Downstream und 64 kBit/s im Upstream zur Verfügung. Das
Angebot kostet
monatlich 14,95 Euro. 49,95 Euro pro Monat kostet der
Internetzugang
OnLeine DSL Speed mit einer
Downstreamgeschwindigkeit von bis zu 3 072 kBit/s. Das
Inklusivvolumen
beträgt zwölf Gigabyte, jedes weitere Megabyte kostet
0,99 Cent. Weiteres
zu den Angeboten und anderen Tarifänderungen erfahren Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12849.html .
Einen Volumentarif für T-DSL der Deutschen Telekom bietet
seit Kurzem der
Internetprovider Bisping&Bisping unter dem Namen net24 an.
Für 14,90 Euro im Monat
erhält der Kunde ein Inklusivvolumen von zehn Gigabyte. Jedes
weitere übertragene
Megabyte kostet 1,5 Cent. Die maximale
Datenübertragungsgeschwindigkeit bei
dem günstigen Angebot beträgt je nach T-DSL-Anschluss bis zu
1 536 kBit/s im Downstream und
384 kBit/s im Upstream. Mehr können Sie in unserer News
unter
http://www.teltarif.de/s/s12890.html
nachlesen.
Mit dem "Speed-me-up"-Button von tlink
können sich Nutzer der
Gamersflat vom Hamburger
Internetprovider
die Bandbreite per Knopfdruck erhöhen. Damit stehen dem Nutzer
dann auf Wunsch 768 kBit/s
statt der sonst angebotenen 128 kBit/s zur Verfügung.
Allerdings muss dann jedes
übertragene Megabyte mit 0,99 Cent extra bezahlt werden.
Weitere Details dazu finden Sie
in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12866.html .
Die Deutsche Telekom bietet ihren Geschäftskunden bis zum
16. Mai eine Sonderaktion,
bei der unter anderem das Bereitstellungsentgelt für die
symmetrischen und
asymmetrischen T-DSL-Business-Varianten erlassen wird. Dadurch
können Neukunden
bis zu 540 Euro sparen. Weitere
Details dazu entnehmen
Sie bitte der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12869.html .
- Erste Schmalband-Quasi-Flatrate wieder eingestellt
Der Internetprovider a c n hat
seinen
Tarif
TIMEsurf "WinterEdition"
geändert,
der bis dahin zur Hauptzeit eine Quasi-Flatrate darstellte.
Trotz des
immer noch
hohen Einwahlentgeltes in Höhe von 27,9 Cent muss der Kunde
jetzt
rund um die Uhr Minutenpreise zwischen 0,49 und 1,99 Cent
zahlen.
Die Nebenzeit unterteilte der Anbieter außerdem in zwei
unterschiedlich
tarifierte Zeitfenster. Weitere Informationen zu der
Tarifänderung finden
Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s12840.html .
- Würmer, Viren und Sicherheitslöcher bedrohen Windows-Rechner
Sicherheitsexperten warnen seit dieser Woche vor der B-Variante
des Internet-Wurms Bagle. Wie sein
Vorgänger auch
schleicht sich der Wurm
als E-Mail-Attachment getarnt in die Rechner der Anwender ein.
Der Name des
Attachments wird dabei durch eine zufällige Zeichenkombination
dargestellt. In
der Betreffzeile stehen ebenfalls zufällig aneinander gereihte
Zeichen sowie das
Wort "...thanks". Der Anbieter von Anti-Viren-Software
H+BEDV
stellt auf seiner Webseite ein Update für seine Software zum
kostenfreien Download zur Verfügung.
Details zu Bagle.B lesen Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12883.html .
Auch vom Wurm Doomjuice gibt es eine B-Variante, welche versucht,
die durch Mydoom
erzeugten Hintertüren in infizierten Rechnern auszunutzen.
Angebliches Ziel war es,
ebenfalls eine Attacke gegen die Websites von Microsoft zu
starten. Der Wurm
Mydoom hatte sich vor rund drei Wochen blitzartig im Internet
verbreitet und anschließend eine
erfolgreiche Attacke gegen den Unternehmensserver der
amerikanischen Softwarefirma SCO gestartet.
Die programmierte Attacke gegen Websites von Microsoft des
deutlich harmloseren
Mydoom.B lief wegen erfolgreicher
Gegenmaßnahmen des
Softwaregiganten dagegen weitgehend ins Leere. Auf den
infizierten Rechnern öffnete
der Schädling eine "Hintertür" (Port 2127), die einen Zugriff auf
Daten des Rechners
erlaubt. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12809.html .
Der Software-Riese
Microsoft hat einen Patch
für
den Windows Media Player heraus gegeben und empfiehlt,
dieses Update
zu installieren, damit über den Media Player abgespielte
Streaming-Angebote keinen
Schaden anrichten können. Theoretisch sei es möglich, dass
Inhalte-Anbieter einen Audio-
oder Video-Stream erstellen und diesem Scriptbefehle hinzufügen,
die eine Gefahr für den Rechner bedeuten könnten. So sei es zum
Beispiel denkbar, dass über die programmierten
Scriptbefehle der Webbrowser gestartet und dann eine Verbindung
zu einer bestimmten Webseite
hergestellt werden könne. Auf diesem Wege könnten dann Trojaner
oder Dialer auf den Rechner des
Opfers geschleust werden.
Mehr Informationen zu diesem Programmfehler aus dem Hause
Microsoft sowie einen Link auf das
entsprechende Update finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12833.html .
- Neuer Preiskampf im Festnetz
Im Festnetzbereich ist letzte Woche wieder ein Preiskampf
entbrannt. Den Anfang machte
der Call-by-Call-Anbieter
Arcor, die Konkurrenten
Maestro Telecom und
Ventelo zogen
gleich darauf nach. Arcor senkte den Minutenpreis für nationale
Ferngespräche
in der Nebenzeit auf 1,38 Cent pro Minute. Nur zur
Hauptzeit bleibt der Anbieter
überdurchschnittlich teuer: Werktags zwischen 7 und 19 Uhr
zahlen Kunden
für Gespräche außerhalb des Ortsnetzes über die Netzkennzahl
01070 weiterhin
9,2 Cent pro Minute. Weitere Einzelheiten finden Sie in
unsere Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12835.html .
Die Reaktion bei Maestro Telecom war die Einführung einer
neuen Nebenzeit. Von Montag
bis Freitag zwischen 19 und 7 Uhr gilt über die Netzkennzahl
01015 für
Ferngespräche ein Minutenpreis von 1,3 Cent pro Minute.
Auch Ventelo reagierte
mit einer abermaligen Tarifsenkung beim nur noch bis morgen
gültigen Sondertarif.
An Werktagen zwischen 21 und 8 Uhr sowie am Wochenende rund
um die Uhr werden
bis einschließlich morgen 1,37 Cent pro Minute
berechnet. Ab Samstag werden Ferngespräche über die 01040 wieder
deutlich teurer.
Weitere Infos zu den Tarifänderungen von Maestro Telecom und
Ventelo können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12839.html
nachlesen.
Gegen den Trend erhöhte der Düsseldorfer Anbieter
Telestunt die Preise für Orts- und
Ferngespräche - und das gleich zwei Mal innerhalb von
fünf Tagen. Dadurch stieg der Nebenzeittarif für die
Einwahlnummer
0190 076 von
1,48 auf nun 2,1 Cent pro Minute. Dieser Tarif gilt jetzt
wieder
rund um die Uhr. Weiteres steht in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12878.html .
Diese und alle weiteren Tarife können Sie natürlich
tagesaktuell über unsere
Tarifdatenbank unter
http://www.teltarif.de/standard.html
abfragen.
Alternativ können Sie sich auch über Änderungen der einzelnen Anbieter über unsere neuen Watch-Dienste informieren lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren Watch-Diensten unter http://www.teltarif.de/services/angebot.html .
.
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