Newsletter 08/04 vom 19.02.2004
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 19.02.2004 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Vodafone startet UMTS-Angebot
  2. E-Plus stellt neue Tarife vor
  3. o2 Genion: Ohne Handy billiger, mit zwei Handys teurer
  4. Neuigkeiten aus dem Breitband-Bereich
  5. Erste Schmalband-Quasi-Flatrate wieder eingestellt
  6. Würmer, Viren und Sicherheitslöcher bedrohen Windows-Rechner
  7. Neuer Preiskampf im Festnetz
  1. Vodafone startet UMTS-Angebot

    Mobilfunkanbieter Vodafone hat am Montag als erster deutscher Netzbetreiber mit der Vermarktung des UMTS-Netzes für Datendienste begonnen. In rund 200 Städten, die der Netzbetreiber auf seiner Internet-Homepage auflistet, ist die Netzversorgung bereits vorhanden. Außerhalb muss man auf das herkömmliche GSM/GPRS-Netz ausweichen.

    Wie angekündigt wird zum den Datenverträgen derzeit eine spezielle Datenkarte angeboten. Diese kostet ohne Vertrag 999 Euro und mit Vertrag 359 Euro. Wer gleichzeitig einen Vodafone-Vertrag für Telefonie abschließt oder verlängert, bekommt die Modemkarte für 149 Euro. UMTS-Handys hat die Nummer zwei unter den deutschen Mobilfunk-Netzbetreibern noch nicht im Angebot.

    Allerdings ist es derzeit trotz des Vermarktungsstarts noch gar nicht so einfach, wirklich UMTS zu nutzen. Einen ersten Erfahrungsbericht der Redaktion können Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12879.html nachlesen.

    Außerdem stehen die Kunden vor der Wahl, ob sie eine volumen- oder zeitbasierte Abrechnung wünschen - keine leichte Übung bei einem neuen Dienst, für den es noch keine Erfahrungswerte gibt. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen UMTS-Tarife von Vodafone werden in einem Editorial unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12863.html beschrieben. Eine Übersicht über die angebotenen Tarife finde Sie in der Meldung unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12843.html .

    Im Spätsommer will Vodafone dann mit einem breiten Angebot von UMTS-Handys in den Massenmarkt starten. Dann sollen auch Telefonie-Tarife für UMTS wählbar sein. "Seit vier Jahren reden die Menschen über UMTS, und manche Menschen sind des Themas überdrüssig", sagte Vodafone-Konzernchef Arun Sarin im Interview mit dem Magazin Focus. Nach Angaben von Sarin wird Vodafone "im September oder Oktober eine Vielzahl von UMTS-Handys in der gehobenen, mittleren und einfachen Kategorie anbieten können und zwar sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden."

    Konkurrent T-Mobile hat noch keine konkreten Termin für seinen UMTS-Marktstart geäußert, E-Plus und o2 Germany werden im März auf der CeBIT erste UMTS-Angebote vorstellen.

    Weitere Informationen rund um UMTS finden Sie in unserem aktualisierten Ratgeber unter http://www.teltarif.de/mobilfunk/umts/ . Auch Informationen zu den in Deutschland verfügbaren UMTS-Endgeräten halten wir für Sie unter http://www.teltarif.de/i/umts-geraete.html bereit. Alle aktuellen UMTS- und GPRS-Tarife finden Sie unter http://www.teltarif.de/i/gprs-kosten.html .

  2. E-Plus stellt neue Tarife vor

    Am Wochenende überraschte E-Plus mit der Ankündigung, dass der Minutenpreis für Gespräche vom E-Plus-Netz ins Festnetz ab 1. März auf 3 Cent pro Minute gesenkt werden soll. Anfang der Woche folgte dann eine Pressemitteilung, in der das Unternehmen ab März "allein für Geschäftskunden und Unternehmen sieben neue Tarife mit der 3-Cent-Komponente" ankündigte.

    Gestern gab E-Plus dann Einzelheiten zu den neuen Tarifen bekannt: Für den Privat Tarif Plus gibt es eine neue Option mit dem Namen "Option+", mit der ab 3 Cent pro Minute telefoniert werden kann - und zwar in der Nebenzeit zwischen 18 und 7 Uhr, sowie am kompletten Wochenende und an bundeseinheitlichen Feiertagen. Allerdings kostet diese Option 4,95 Euro monatlich zusätzlich. In der Hauptzeit kosten Gespräche ins Festnetz 12 Cent pro Minute. Die Taktung dieser günstigen Gespräche ins Festnetz erfolgt allerdings abweichend im ungünstigeren Minutentakt.

    Außerdem gibt es ab 1. März neue Professional-Tarife, in denen es dann möglich ist, ohne Sonderoptionen rund um die Uhr für 3 Cent pro Minute ins deutsche Festnetz zu telefonieren. Dafür sind die Grundgebühren teilweise deutlich höher als in den bisherigen Tarifen und die Tarifautomatik ist nicht mehr kostenlos enthalten. Hierfür muss der Kunde künftig 5 Euro zusätzliche Grundgebühr pro Monat zahlen. Ein Professional XL-Tarif mit Tarifautomatik kostet somit ab 1. März für Neukunden nicht mehr 26 Euro sondern schon stolze 35 Euro pro Monat. Weitere Einzelheiten zu den neuen Tarifen von E-Plus finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12891.html .

  3. o2 Genion: Ohne Handy billiger, mit zwei Handys teurer

    Neben den neuen Datentarifen, über die wir im letzten Newsletter berichtet haben, hat o2 Germany auch neue Preismodelle für Genion eingeführt. Während sich die Minutenpreise nicht ändern, senkt der Netzbetreiber seine Grundgebühren für Kunden, die kein subventioniertes Handy benötigen. Genion Duo mit zwei Handys wird dagegen teurer als bisher.

    Unter der Bezeichnung "Genion ohne Handy" gibt es den pfiffigen Tarif mit der günstigen Homezone schon für 4,95 Euro monatlichen Grundpreis. Ein Mindestumsatz fällt nicht an. Die Ersparnis von 5 Euro gegenüber dem regulären Preis von 9,95 Euro monatlich erkauft man sich durch den Verzicht auf ein subventioniertes Mobiltelefon. Die übrigen Konditionen entsprechen exakt denen des Genion-Standardtarifs.

    Bei Genion Duo erhält man standardmäßig künftig nur noch ein neues Handy. Dafür sinkt die monatliche Grundgebühr von 16,95 auf 14,90 Euro. Möchte man zwei preisgestützte Endgeräte erwerben, so schließt man zwei Verträge mit jeweils 9,95 Euro Grundgebühr ab. Dadurch steigt der Grundpreis dann um 2,95 Euro auf 19,90 Euro an. Bei beiden Varianten gilt wie bisher der Intern-Tarif von 7 Cent pro Minute für Gespräche zwischen den beiden Duo-Anschlüssen.

    Des Weiteren hat o2 auch die Änderungen der AGB für das Prepaid-Produkt LOOP in die Tat umgesetzt. Bereits am vergangenen Wochenende wurden für eingehende Gespräche, welche durch eine Umleitung vom Genion-Handy auf die LOOP-Karte zustande kamen, kein "Easy Money"-Guthaben aufgebucht. Weitere Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12889.html .

  4. Neuigkeiten aus dem Breitband-Bereich

    Für DSL-Einsteiger hat die Telefongesellschaft htp unter dem Namen OnLeine DSL fun flat eine Flatrate mit reduzierter Bandbreite eingeführt. Nutzer im Raum Hannover können zwar ohne Zeit- und Volumenbegrenzung im Internet surfen, ihnen stehen aber nur bis zu 256 kBit/s im Downstream und 64 kBit/s im Upstream zur Verfügung. Das Angebot kostet monatlich 14,95 Euro. 49,95 Euro pro Monat kostet der Internetzugang OnLeine DSL Speed mit einer Downstreamgeschwindigkeit von bis zu 3 072 kBit/s. Das Inklusivvolumen beträgt zwölf Gigabyte, jedes weitere Megabyte kostet 0,99 Cent. Weiteres zu den Angeboten und anderen Tarifänderungen erfahren Sie unter http://www.teltarif.de/s/s12849.html .

    Einen Volumentarif für T-DSL der Deutschen Telekom bietet seit Kurzem der Internetprovider Bisping&Bisping unter dem Namen net24 an. Für 14,90 Euro im Monat erhält der Kunde ein Inklusivvolumen von zehn Gigabyte. Jedes weitere übertragene Megabyte kostet 1,5 Cent. Die maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit bei dem günstigen Angebot beträgt je nach T-DSL-Anschluss bis zu 1 536 kBit/s im Downstream und 384 kBit/s im Upstream. Mehr können Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s12890.html nachlesen.

    Mit dem "Speed-me-up"-Button von tlink können sich Nutzer der Gamersflat vom Hamburger Internetprovider die Bandbreite per Knopfdruck erhöhen. Damit stehen dem Nutzer dann auf Wunsch 768 kBit/s statt der sonst angebotenen 128 kBit/s zur Verfügung. Allerdings muss dann jedes übertragene Megabyte mit 0,99 Cent extra bezahlt werden. Weitere Details dazu finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12866.html .

    Die Deutsche Telekom bietet ihren Geschäftskunden bis zum 16. Mai eine Sonderaktion, bei der unter anderem das Bereitstellungsentgelt für die symmetrischen und asymmetrischen T-DSL-Business-Varianten erlassen wird. Dadurch können Neukunden bis zu 540 Euro sparen. Weitere Details dazu entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12869.html .

  5. Erste Schmalband-Quasi-Flatrate wieder eingestellt

    Der Internetprovider a c n hat seinen Tarif TIMEsurf "WinterEdition" geändert, der bis dahin zur Hauptzeit eine Quasi-Flatrate darstellte. Trotz des immer noch hohen Einwahlentgeltes in Höhe von 27,9 Cent muss der Kunde jetzt rund um die Uhr Minutenpreise zwischen 0,49 und 1,99 Cent zahlen. Die Nebenzeit unterteilte der Anbieter außerdem in zwei unterschiedlich tarifierte Zeitfenster. Weitere Informationen zu der Tarifänderung finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s12840.html .

  6. Würmer, Viren und Sicherheitslöcher bedrohen Windows-Rechner

    Sicherheitsexperten warnen seit dieser Woche vor der B-Variante des Internet-Wurms Bagle. Wie sein Vorgänger auch schleicht sich der Wurm als E-Mail-Attachment getarnt in die Rechner der Anwender ein. Der Name des Attachments wird dabei durch eine zufällige Zeichenkombination dargestellt. In der Betreffzeile stehen ebenfalls zufällig aneinander gereihte Zeichen sowie das Wort "...thanks". Der Anbieter von Anti-Viren-Software H+BEDV stellt auf seiner Webseite ein Update für seine Software zum kostenfreien Download zur Verfügung. Details zu Bagle.B lesen Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12883.html . Auch vom Wurm Doomjuice gibt es eine B-Variante, welche versucht, die durch Mydoom erzeugten Hintertüren in infizierten Rechnern auszunutzen. Angebliches Ziel war es, ebenfalls eine Attacke gegen die Websites von Microsoft zu starten. Der Wurm Mydoom hatte sich vor rund drei Wochen blitzartig im Internet verbreitet und anschließend eine erfolgreiche Attacke gegen den Unternehmensserver der amerikanischen Softwarefirma SCO gestartet. Die programmierte Attacke gegen Websites von Microsoft des deutlich harmloseren Mydoom.B lief wegen erfolgreicher Gegenmaßnahmen des Softwaregiganten dagegen weitgehend ins Leere. Auf den infizierten Rechnern öffnete der Schädling eine "Hintertür" (Port 2127), die einen Zugriff auf Daten des Rechners erlaubt. Weitere Informationen finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12809.html .

    Der Software-Riese Microsoft hat einen Patch für den Windows Media Player heraus gegeben und empfiehlt, dieses Update zu installieren, damit über den Media Player abgespielte Streaming-Angebote keinen Schaden anrichten können. Theoretisch sei es möglich, dass Inhalte-Anbieter einen Audio- oder Video-Stream erstellen und diesem Scriptbefehle hinzufügen, die eine Gefahr für den Rechner bedeuten könnten. So sei es zum Beispiel denkbar, dass über die programmierten Scriptbefehle der Webbrowser gestartet und dann eine Verbindung zu einer bestimmten Webseite hergestellt werden könne. Auf diesem Wege könnten dann Trojaner oder Dialer auf den Rechner des Opfers geschleust werden.

    Mehr Informationen zu diesem Programmfehler aus dem Hause Microsoft sowie einen Link auf das entsprechende Update finden Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12833.html .

  7. Neuer Preiskampf im Festnetz

    Im Festnetzbereich ist letzte Woche wieder ein Preiskampf entbrannt. Den Anfang machte der Call-by-Call-Anbieter Arcor, die Konkurrenten Maestro Telecom und Ventelo zogen gleich darauf nach. Arcor senkte den Minutenpreis für nationale Ferngespräche in der Nebenzeit auf 1,38 Cent pro Minute. Nur zur Hauptzeit bleibt der Anbieter überdurchschnittlich teuer: Werktags zwischen 7 und 19 Uhr zahlen Kunden für Gespräche außerhalb des Ortsnetzes über die Netzkennzahl 01070 weiterhin 9,2 Cent pro Minute. Weitere Einzelheiten finden Sie in unsere Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12835.html .

    Die Reaktion bei Maestro Telecom war die Einführung einer neuen Nebenzeit. Von Montag bis Freitag zwischen 19 und 7 Uhr gilt über die Netzkennzahl 01015 für Ferngespräche ein Minutenpreis von 1,3 Cent pro Minute. Auch Ventelo reagierte mit einer abermaligen Tarifsenkung beim nur noch bis morgen gültigen Sondertarif. An Werktagen zwischen 21 und 8 Uhr sowie am Wochenende rund um die Uhr werden bis einschließlich morgen 1,37 Cent pro Minute berechnet. Ab Samstag werden Ferngespräche über die 01040 wieder deutlich teurer. Weitere Infos zu den Tarifänderungen von Maestro Telecom und Ventelo können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s12839.html nachlesen.

    Gegen den Trend erhöhte der Düsseldorfer Anbieter Telestunt die Preise für Orts- und Ferngespräche - und das gleich zwei Mal innerhalb von fünf Tagen. Dadurch stieg der Nebenzeittarif für die Einwahlnummer 0190 076 von 1,48 auf nun 2,1 Cent pro Minute. Dieser Tarif gilt jetzt wieder rund um die Uhr. Weiteres steht in unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12878.html .

    Diese und alle weiteren Tarife können Sie natürlich tagesaktuell über unsere Tarifdatenbank unter http://www.teltarif.de/standard.html abfragen.

    Alternativ können Sie sich auch über Änderungen der einzelnen Anbieter über unsere neuen Watch-Dienste informieren lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren Watch-Diensten unter http://www.teltarif.de/services/angebot.html .

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