- Festnetzmarkt fährt in ruhigerem Fahrwasser
Während wir in unserem letzten Newsletter von mehreren
bedeutenden
Tarifänderungen berichten konnten, war es auf dem Festnetzmarkt
in
den zurückliegenden sieben Tagen vergleichsweise ruhig. Nahezu
stabil
blieben die Minutenpreise für Gespräche in das nationale
Festnetz. Lediglich 01081 Telecom
hat
einen speziellen Wochenendtarif bekannt gegeben. Am kompletten
Wochenende kosten Ferngespräche über die Netzkennzahl 01081 ab
Samstag nun 1,5 Cent pro Minute.
Zu leichten Änderungen kam es bei den Tarifen für
Verbindungen
zu diversen Zielen im Ausland. So hat hier zum Beispiel die
010012 Telecom zu mehreren Zielen
die Tarife geändert. Eine Übersicht zu den neuen Minutenpreisen
finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12625.html .
Die günstigsten Tarife für Telefonate zu Zielen ihrer Wahl
finden
Sie wie immer mit Hilfe unserer Tarifabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html .
Zur Vorsicht ist allen Kunden geraten, die bisher die
Angebote
der Inlandsauskunft 11858 der
01058 Telecom genutzt haben. Zwar entfällt das bisher
noch berechnete Verbindungsentgelt in Höhe von 25 Cent pro
Anruf, gleichzeitig steigt aber auch der Minutenpreis deutlich
an.
Statt bisher 90 Cent pro Minute gilt seit Montag ein
Minutenpreis
in Höhe von 1,49 Euro. Gleichzeitig wird von der bisherigen
6/6-Taktung auf eine Abrechnung im Minutentakt (60/60)
umgestellt.
Damit werden insbesondere kurze Auskunfts-Anfragen deutlich
teurer.
- Neue Abfrage- und Vergleichs-Features in unseren Tariftabellen
Auf vielfachen Wunsch unserer Leser haben wir in unsere
Tariftabellen
diverse neue Zusatzfunktionen integriert. Ab sofort ist es
möglich,
sich nur noch Anbieter in den Tariftabellen anzeigen zu lassen,
die
vor jedem Gespräch eine kostenlose Tarifansage schalten.
Außerdem
können Sie sich nun darüber informieren, in welche Nachbarorte
Sie aus
Ihrem Vorwahlbereich zum City-Tarif der Deutschen Telekom
telefonieren
können. Nähere Informationen dazu, wie sie diese beiden neuen
Abfragemöglichkeiten nutzen können, finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12621.html .
Ferner ist es neuerdings über unsere Standard-
(http://www.teltarif.de/standard.html)
und
Profi-Abfrage
(http://www.teltarif.de/db/neu.html)
möglich, die Minutenpreise der einzelnen Call-by-Call- und
Pre-Selection-Anbieter mit vier alten Tarifen der Deutschen
Telekom zu
vergleichen. In Einzelnen handelt es sich hierbei um die beiden
alten
xxl-Tarife für Analog- und ISDN-Kunden sowie um die ebenfalls
eingestellten
- aber von Bestandskunden weiter nutzbaren - Tarife
T-Net 100 und
T-ISDN 100. Um einen Tarifvergleich mit diesen Angeboten zu
erstellen,
wählen Sie in der Standard- bzw. Profi-Abfrage in der
Vergleichsfunktion
("Vergleichen mit") den von Ihnen genutzten Telekom-Tarif aus.
Natürlich
können Sie das Abfrageergebnis auch weiterhin mit anderen
Angeboten
vergleichen.
- Neuigkeiten von E-Plus
Zuerst die schlechte Nachricht: Der
Free & Easy Weekend-Tarif
wird zum 1. März eingestellt. Damit ist der
Prepaid-Tarif, bei dem
netzinterne Gespräche an sieben Tagen in der Woche rund um die
Uhr für günstige
15 Cent pro Minute geführt werden konnten, ab diesem
Zeitpunkt für
Neukunden nicht mehr verfügbar. Bestandskunden können den Tarif
vorerst
weiter behalten. Weitere Informationen finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12651.html .
Weiterhin gibt es das Nokia 3200
neuerdings
als E-Plus-Handy. Es ist unter anderem als Prepaid-Handy für
Free & Easy
erhältlich. Das Nokia 3200 verfügt über einen i-mode-kompatiblen
Browser und
über eine Digitalkamera. Das Triband-Gerät bringt auch ein
UKW-Radio und eine
Freisprecheinrichtung mit. Das Nokia 3200 Free & Easy Set
kostet in den
E-Plus Shops 199,90 Euro. Zum Vergleich: Ein CallYa-Paket
von
Vodafone D2 mit dem Kamerahandy
Sagem MY V-65 kostet ebenfalls
199 Euro.
Wer einen
Privat-Tarif von
E-Plus abschließen möchte, kann dies u. a. bei der
Einkaufsgemeinschaft
Ökoprinz tun. Dort
gibt es das Nokia 3200 ohne Zuzahlung dazu. Eine
Aktivierungsgebühr wird seitens E-Plus nicht berechnet,
allerdings verlangt
Ökoprinz für die Bestellung auf deren Homepage eine
Bearbeitungsgebühr von 7,90 Euro.
Mehr dazu können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12641.html
erfahren.
- o2: LOOP-Aktionspakete, neue Preise für WAP und WAP 2.0
o2 Germany geht nun auch im Prepaidbereich
verstärkt auf
Kundenfang. Noch bis zum 29. Februar gibt es bei
LOOP-
Paketen mit den Handys Siemens
M50,
MC60 oder
Nokia 3100
nicht nur die üblichen
10 Euro Startguthaben dazu, sondern für die Dauer von zwei
Jahren auch
monatlich ein Gesprächsguthaben in Höhe von 5 Euro. Das
Gesprächsguthaben
kann für alle Inlandsgespräche mit Ausnahme von Verbindungen zu
Sondernummern
genutzt werden. Nicht genutztes Guthaben verfällt am Monatsende.
Weitere
Details finden Sie in der News unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s12618.html .
Weiterhin führt o2 Germany einen neuen Preis für die
Nutzung von WAP 2.0 über
GPRS
ein. Statt wie bisher 5 Cent pro aufgerufener Seite werden
9 Cent je
10 Kilobyte-Datenblock in
Rechnung gestellt. Zusätzlich fällt pro Nutzungstag noch eine
einmalige Gebühr
von ebenfalls 9 Cent an. Der neue Tarif soll ab
16. Februar gelten.
Ab dann zahlen Neukunden auch für Standard-WAP-Dienste generell
9 Cent
pro 10-Kilobyte-Datenblock anstelle der 5 Cent pro
aufgerufener Seite.
Für Bestandskunden gilt diese Änderung nicht.
Weiterhin gibt es neue Informationen zu den im Oktober
eingeführten
Multicards von o2. Damit kann man
einen
Mobilfunkanschluss gleichzeitig auf mehreren Endgeräten zu
nutzen. Leider machen
Rufumleitungen bei Multicards teilweise
Probleme.
Fragt man diese ab oder möchte man Umleitungen einrichten, ändern
oder löschen,
so kommt es zum Teil zu Fehlermeldungen. Von o2 war zu erfahren,
dass dieser
Effekt dann eintritt, wenn nicht alle zu einer Rufnummer
gehörenden SIM-Karten
im Netz registriert sind. Das heißt, alle Karten sollten
regelmäßig ins Netz
eingebucht werden. Die Pressestelle erklärte allerdings
ergänzend, die
Umleitungen würden trotz der - für den Anwender natürlich
verwirrenden
Fehlermeldungen - gesetzt bzw. gelöscht oder geändert.
Eine weitere Einschränkung bei der Multicard wird es bis auf
Weiteres geben:
Kunden, die die Mehrfach-SIM nutzen, können keine zusätzlichen
Rufnummern für
den Fax-Empfang und eingehende Datenverbindungen bekommen.
- RegTP informiert über Standorte von Mobilfunk-Sendeanlagen
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) informiert seit
letzter Woche über ortsfeste Funkanlagen, die zum Betrieb eine
Standortbescheinigung benötigen. In der Datenbank sind darüber
hinaus Orte
aufgeführt, an denen durch Messungen der elektromagnetischen
Feldstärke des
gesamten Funkfrequenzspektrums überprüft wurde, ob und in welchem
Maß die
Grenzwerte zum Schutz von Personen eingehalten werden.
Damit auch Bürger ohne detaillierte Fachkenntnisse eine
verständliche Informationsquelle vorfinden, werden die Inhalte
der so
genannten EMF-Datenbank visuell aufbereitet. Durch Eingabe einer
Postleitzahl und Auswahl eines Straßennamens kann der zugehörige
Kartenausschnitt aufgerufen werden. Die RegTP bietet mit dieser
Datenbank Informationen und Erläuterungen unter anderem zu
Sicherheitsabständen oder zum Verhältnis der gemessenen
Feldstärke zu
den gesetzlichen Grenzwerten.
Die Datenbank finden Sie unter
http://emf.bundesnetzagentur.de .
Weitere Informationen über die Datenbank und deren
Abfragemöglichkeiten
finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12628.html .
- Neue Handymodelle von Alcatel und Motorola vorgestellt
Als Ruhe vor dem Sturm könnte man die derzeitige Situation auf
dem
Hardware-Markt bezeichnen. Mit Neuvorstellungen an Handys halten
sich die großen Hersteller derzeit eher zurück, in den nächsten
Wochen
darf aber mit den Branchentreffs in Cannes und zur Mitte
März anstehenden Computermesse CeBIT mit einem neuerlichen
Produktfeuerwerk gerechnet werden. Ein Einsteigergerät mit
integrierter VGA-Kamera hat aber der amerikanische Hersteller
Motorola vorgestellt. Das M550 mit
4 096-Farben-Display und Zweifach-Digital-Zoom soll im
Februar
zu einem Preis von 209 Euro in den Handel kommen. Ein Foto
sowie
nähere technische Einzelheiten können Sie in unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s12659.html .
Den Nachfolger des erst im Herbst eingeführten
One Touch 735
hat der französische Handyhersteller
Alcatel
präsentiert. Das One Touch 735i ist anders als sein
Vorgänger
javafähig, ansonsten entspricht das Gerät technisch und äußerlich
seinem Vorgänger. Der Hersteller empfiehlt einen Verkaufspreis
von
279 Euro ohne Vertrag.
Ein neues Bluetooth-Telefon
für
den Heimbereich wurde bereits Ende der vergangenen Woche von
Inventel
vorgestellt. Bluetooth ermöglicht zahlreiche Zusatzfunktionen,
die über
die bloße Sprachübertragung hinausgehen. Das Bluetooth-Telefon
verfügt
über ein Farbdisplay, polyphone Klingeltöne sowie integrierte
Spiele. Der größte Vorteil dieses Telefons besteht jedoch darin,
dass über eine Funkverbindung Sprachkommunikation und die
Datenübertragung
mit anderen Bluetooth-fähigen Geräten möglich ist - insbesondere
können Informationen mit Handys ausgetauscht werden. Nähere
Einzelheiten
zu dem neuen Gerät können Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12622.html
nachlesen.
- Editorial: Mobilfunker im Käuferstreik
Wie Capital jüngst
meldete, gingen beim führenden
Mobilfunkanbieter
in Deutschland, T-Mobile, im Herbst die
Nutzungszahlen
stark zurück. Statt erwarteter durchschnittlicher
31 Minuten wurden nur
26,5 Minuten telefoniert, und statt 28 SMS waren es nur
22,7 Kurzmitteilungen. Eine mögliche Erklärung ist
sicherlich der allgemeine
"Käuferstreik" über den Wirtschaft und Politik derzeit
klagen.
Eine andere Erklärung ist die anfangs nur
teilweise bemerkte
Preiserhöhung bei der Einführung der
Euro-Tarife
Anfang 2002. So kosten netzinterne
SMS bei den neuen
Tarifen generell 19 Cent, während es diese bei den alten
Tarifen ab
15 Pfennig (8 Cent) gab. Da jeden Monat nur ein
kleiner Teil der Kunden einen neuen
Vertrag abschließt, ist es durchaus wahrscheinlich, dass die
Reaktion beim
Telefonieverhalten entsprechend verzögert erfolgt. Denn "alte"
Verträge liefen
ja jeweils unverändert weiter, und deren Nutzer konnten abends
auch weiterhin
günstig in Fremdnetze telefonieren. Im Interesse der Verbraucher
bleibt zu
hoffen, dass auch das jeweilige Management diese verzögerten
Reaktionen
versteht, und angemessen darauf reagiert. Denn auch Vodafone
hatte 2002 neue
und teurere Euro-Tarife vorgestellt. Mit ihren jüngsten
Angeboten
Relax und
Happy Wochenende scheinen die
D-Netzbetreiber der neuen Zurückhaltung bei ihren
Kunden Rechnung zu tragen. Ob Gimmicks wie das
persönliche Freizeichen bei T-Mobile
ausreichen,
um die Kunden trotz gestiegener Preise bei der Stange zu halten,
wird sich
zeigen müssen.
- Mydoom: Neuer Internetwurm fegt durch das Internet
Die führenden Hersteller von AntiVirus-Software schlagen Alarm:
Ein neuer Internetwurm namens Mydoom verbreitet sich derzeit mit
rasender Geschwindigkeit im Internet. Inzwischen hat der
Schädling
gemessen an seiner Ausbreitungsgeschwindigkeit sogar den
bisherigen
Spitzenreiter Sobig.F hinter sich
gelassen.
Der neue Schädling, der auch unter dem Namen Novarg oder Mimail.R
bekannt ist, verbreitet sich jedoch nicht nur mit hoher
Geschwindigkeit
weiter, er installiert bei Infektion des Systems auch ein
Backdoor-Programm,
das die TCP-Ports 3127 und 3198 öffnet. Damit hat ein
Angreifer
die Möglichkeit, den infizierten Rechner fernzusteuern. Außerdem
kann
diese Backdoor weitere Dateien aus dem Internet herunterladen.
Von
der neuen Bedrohung betroffen sind alle User, die ein
Microsoft-Betriebssystem
nutzen. Weitere Informationen und aktuelle Schutzstrategien
finden Sie
in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12663.html .
- Internet by Call: Tarifänderungen bei acn und avivo
Seit vergangenen Sonntag müssen Nutzer des
"TIMEsurfWinterEdition"
genannten
Tarifs des Providers acn 1,11 Euro für
die
Einwahl ins Internet zahlen. Davor waren pro Einwahl noch
99 Cent
fällig. Als Gegenleistung für die vergleichsweise hohe
Einwahlgebühr
wird montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr
vom Anbieter kein Minutenentgelt berechnet.
Der Anbieter begründete die Erhöhung
des
Einwahlentgeltes
mit dem stark gestiegenen Minutenvolumen, das die User über den
Tarif
erzeugten. Acn war im Dezember der erste Anbieter, der für die
Zeit
zwischen 8 und 18 Uhr (Montag bis Freitag)
eine Quasi-Flatrate mit einem Minutenpreis von
0 Cent einführte. Zur restlichen Zeit zahlt der Nutzer
zusätzlich zur
neu festgelegten Einwahlgebühr 1,90 Cent pro Minute.
Den zurzeit günstigsten anmeldefreien Internet-Tarif im
Sekundentakt bietet
zur Nebenzeit avivo an. In dem Tarif
"Access Freetime" der
avivo-Marke
Access by Call kostet das Surfen ab sofort 1,1 Cent pro
Minute und zwar
von Montag bis Freitag zwischen 18 und 23 Uhr sowie an
Wochenenden und
Feiertagen zwischen 8 und 23 Uhr. Eine Einwahlgebühr muss
der
Internet-Nutzer nicht bezahlen. In der restlichen Zeit fallen
mit Access
Freetime 1,69 Cent pro Minute an. Die Einwahlnummer lautet
01935 1930,
der Benutzername und das Kennwort "freetime".
- DSL: Sonderaktionen bei Lycos, Avego und DNS:NET
Drei Internetprovider locken die Kunden mit
Breitband-Tarifaktionen und
Preissenkungen: Lycos hat ab sofort auf
T-DSL basierende Breitbandzugänge im Programm: Neben drei Zeit-
und drei Volumentarifen auch eine Flatrate mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 768 kBit/s im Downstream für
28,90 Euro. Bei den Zeittarifen kann der Kunde zwischen
20, 40 und 100 Inklusivstunden wählen, die monatliche
Grundgebühr liegt je nach Inklusivstunden bei 3,80, 9,80 bzw.
14,80 Euro.
Das gleiche Tarifschema gilt für die drei Volumentarife von
Lycos.
Hier stehen monatliche Inklusivvolumina von 500, 2 000 und
5 000 Megabyte zur Verfügung. Jedes darüber hinaus
gehende Megabyte
bzw. jede zusätzliche Minute, die der Nutzer im Internet surft,
wird mit 1,19 Cent in Rechnung gestellt. Wer sich noch bis
zum 31. Januar anmeldet, muss zwei Monate keine Grundgebühr
zahlen.
Seine "Aktion 10 000" weitet
der
Internetprovider Avego aus: Ab dem
1. Februar gelten die ermäßigten Tarife nicht nur für die
DSL-by-Call-Angebote, sondern auch für die DSL-Volumentarife.
Jeder neue Bezieher eines Tarifs mit Inklusivvolumen wird für die
Aktion mitgezählt, bei der Avego durch gesenkte Preise bis zum
15. April 10 000 Neukunden gewinnen will. Wird die
Zahl
erreicht, sollen die günstigeren Tarife über den Aktionstermin
hinaus bestehen bleiben. Von den günstigeren Konditionen
profitieren
aber auch Bestandskunden. Weitere Informationen finden Sie in
unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12652.html
.
Gesenkte Preise kündigte auch der Internetprovider DNS:NET in
Berlin
an: Ab dem 1. Februar beträgt die monatliche Grundgebühr für
das
T-DSL-Flatrate-Angebot "specialDSL 768" 27 Euro.
Bestellt
werden kann der Tarif unter der firmeneigenen Homepage unter
http://www.dns-net.de/de/
.
- Telekom: T-DSL soll schneller werden - erste Produktdetails
Die Deutsche Telekom hat für ihre
Breitbandkunden
eine erfreuliche Nachricht. Wie das Bonner Unternehmen heute
mitteilte, soll
die gesamte T-DSL-Palette
einem Relaunch
unterzogen werden. In diesem Zusammenhang will T-Com, die
Festnetzsparte der
Deutschen Telekom, die Übertragungsraten ihrer DSL-Anschlüsse
deutlich erhöhen.
In Zukunft sollen Kunden zwischen Anschlussvarianten mit
Übertragungsraten von
einem, zwei oder drei Megabit pro Sekunde wählen können.
Bestandskunden, die bisher die Flatrate mit einer
Downstreamgeschwindigkeit
von 768 kBit/s nutzen,
sollen - sofern
technisch realisierbar - auf eine Geschwindigkeit von
1 024 kBit/s
umgestellt werden. Wer bisher mit
T-DSL 1500
im Netz surft, kann sich für die Zukunft auf Downstreamraten von
bis zu
2 048 kBit/s freuen. Als Premiumangebot soll es
künftig T-DSL 3000
geben, das im Downstream eine Geschwindigkeit von bis zu
3 072 kBit/s
erlaubt, im Upstream sollen bis zu 384 kBit/s möglich sein.
Am Rande des
in Berlin stattfindenden Presse Kolloquium
der Deutschen Telekom wurde von einem Starttermin im April oder
Mai für Neukunden
gesprochen. Die Umstellung der mittlerweile mehr als
4 Millionen Bestandskunden
bezeichnete ein Telekomvertreter hingegen als Großprojekt, das
sicherlich auch
noch im kommenden Jahr etliche Ressourcen bündeln werde.
Details zu den Preisen
sollen spätestens auf der CeBIT bekannt gegeben werden, die Mitte
März auf dem Messegelände
in Hannover stattfinden wird. Für das Basisangebot
T-DSL 1000 ist mit konstanten
Preisen zu rechnen, will der Kunde hingegen einen deutlichen
Geschwindigkeitszuwachs
so muss er sicherlich auch tiefer in die Tasche greifen.
Ferner wurde bekannt, dass die Telekom bis zum Jahr 2007 die
Anzahl ihrer
geschalteten T-DSL-Anschlüsse auf zehn Millionen steigern möchte.
Bisher verfügen
circa vier Millionen Personen über einen T-DSL-Anschluss.
teltarif.de berichtet auch morgen live vom Pressekolloqium in
Berlin und wird
Sie zeitnah auf dem Laufenden halten. Weitere Details des ersten
Tages, so etwa
Ausführungen zu neuen Festnetzprodukten und einer geplanten
Flatrate für Sprachverbindungen
werden wir morgen vormittag für Sie bereit halten.
.
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