- Rückblick und Ausblicke: Was war 2003, was wird 2004?
Traditionell werden die letzten Tage eines Jahres von vielen
Medien
dazu verwendet, Rückblicke auf Ereignisse des ausklingenden
Jahres
zu präsentieren. Auch wir haben in diesem Jahr die letzten Tage
dazu
verwendet, die Ereignisse, Neuerungen, Aktionen und Trends des
Jahres
noch einmal rückblickend zu betrachten und für Sie die
wichtigsten
Details in insgesamt vier Meldungen zusammengefasst.
Die wichtigste Neuerung im Jahr 2003 im
Festnetz
war mit Sicherheit die Einführung von Call by Call im
Ortsnetz. Seit dem
25. April kann
jetzt endlich auch im eigenen Ortsnetz mit Call-by-Call-Nummern
wie der
01051, 01058,
01013, 01070 und
vielen
weiteren teilweise deutlich günstiger telefoniert werden als dies
bisher
über die Deutsche Telekom möglich
war.
Im Bereich Internet gibt es seit
Anfang Dezember
wieder erste Quasi-Flatrates für den Schmalband-Bereich, bei
denen man in
einem bestimmten Zeitfenster kein Minuten-, sondern nur ein
Einwahlentgelt
zahlen muss. Dieses Einwahlentgelt ist mit bis zu 1,39 Euro
zwar recht
hoch, kann sich aber rechnen, wenn man vier oder fünf Stunden am
Stück
online ist. Leider fallen einem bei dem Gedanken an das Internet
auch die
vielen Viren, Würmer und Spam-Mails ein, die im eigenen Postfach
gelandet
sind.
Blickt man auf die Entwicklungen im
Mobilfunkbereich
zurück, dann fallen sofort zwei interessante Neuigkeiten auf:
Erste Flatrates
im Mobilfunk mit der WAP-Flatrate von
o2 und der Internet-Flatrate mit dem
HipTop von
E-Plus. Als
zweiter Punkt sind dann noch die zahlreichen interessanten
Aktionstarife
von E-Plus zu nennen, die seit Mai im Abstand von ca. zwei bis
drei Monaten
die Aufmerksamkeit erregten.
Diese und viele weitere Begebenheiten haben wir in folgenden
Artikeln
für Sie zusammengefasst:
Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass wir auch in
diesem Jahr
wieder unsere Prognosen für die Entwicklungen in den drei Bereich
Festnetz,
Internet&Security und Mobilfunk abgegeben haben, die Sie in
folgenden
Meldungen nachlesen können. Stammleser wissen, dass schon oft
eingetreten
ist, was wir prognostiziert haben. Es lohnt sich also, einen
Blick auf die
Artikel zu werfen:
Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr
2004!
- Comeback: Die 01030 ist zurück
Über die aus der Vergangenheit von TelDaFax bekannte Netzkenzahl
01030
können ab sofort wieder
Call-by-Call-Gespräche
geführt werden - dies hatten wir bereits in unserem letzten
Newsletter kurz angekündigt. Realisiert
wird das Angebot von einer neuen Gesellschaft namens "Telecall
Vertriebsgesellschaft für Telefonsysteme mbH", einer
Tochtergesellschaft
der Callax Telecom Holding GmbH
(01077).
Ganz so toll wie zu Zeiten von TelDaFax sind die Tarife der
01030
allerdings nicht. So kosten innerdeutsche Ferngespräche zwar nur
1,48 Cent
pro Minute und Gespräche zum Mobilfunk 17 Cent pro Minute,
dafür wird
aber im äußerst ungünstigen 5-Minuten-Takt abgerechnet. Das
bedeutet, ruft
man eine Nummer im Mobilfunknetz an und landet nur auf dem
Anrufbeantworter,
weil das Handy ausgeschaltet wurde, dann kostet dieser kurze
Anruf schon
stolze 85 Cent! Bei Gesprächen ins Festnetz ist der Verlust
durch den
ungünstigen Takt zwar nicht ganz so groß, es gibt aber ähnlich
günstige
Angebote mit deutlich besserer Abrechnung. Ortsgespräche sind
über die
01030 derzeit noch nicht möglich.
Das Angebot der neuen 01030 soll bundesweit verfügbar sein
und wird über
die Rechnung der Deutschen Telekom abgerechnet. Vor jedem
Gespräch informiert
eine kostenlose Tarifansage über den jeweiligen Minutenpreis.
Hier wird auch
auf den 5-Minutentakt hingewiesen. Ein Mindestumsatz oder eine
Grundgebühr
fallen nicht an.
Weitere Informationen zur 01030 entnehmen Sie bitte der
Meldung unter
http://www.teltarif.des/s12412.html
bzw. der
entsprechenden Anbieter- und Tarifseite unter
http://www.teltarif.de/a/01030/ .
- E-Plus: Free&Easy-Aktion und neuer Tarif für mobiles Internet
Heimlich, still und leise hat E-Plus
seinen Preis
für die Nutzung der WAP-Dienste via
GPRS-by-Call geändert. Pro Kilobyte
werden jetzt
2 statt bisher 2,5 Cent berechnet und die Abrechnung erfolgt
wie
bisher auf das Kilobyte genau. Negativ ist lediglich, dass je
Verbindung
nun mindestens 3 Cent berechnet werden. Setzt man jedoch
voraus, dass jede WAP-Seite rund ein Kilobyte groß ist, so wird
dieser
Mindestumsatz schon beim Aufruf einer zweiten Seite pro
Verbindung erreicht.
Somit fällt diese Änderung kaum ins Gewicht.
Vom 5. Januar bis 31. März bietet E-Plus außerdem
ein
Free & Easy Twix Set an. Dieses kostet inklusive 15 Euro
Startguthaben
149,90 Euro und beinhaltet neben der Prepaidkarte das
MMS-Handy
OneTouch 735 von Alcatel
sowie
einige Twix-Schokoriegel und ein Gutschein für weitere
15 Gesprächsguthaben.
Ebenfalls vom 5. Januar bis 31. März verlost E-Plus
400 Alcatel
OneTouch 735-Handys. Informationen hierzu sollen im Internet
unter der
Adresse
http://ww.eplus-unlimited.de
veröffentlicht werden.
- o2: Weiterhin drei Monate Grundgebührbefreiung
o2 Germany hat die Verlängerung seiner
diesjährigen
Weihnachtsaktion bekannt gegeben. Wer sich bis zum
18. Januar für
einen Laufzeitvertrag über 24 Monate in den
Privatkunden-Tarifen
des Münchner Netzbetreibers entscheidet, zahlt im ersten
Vierteljahr
keine Grundgebühr.
Kunden, die sich bis zu diesem Termin für einen Vertrag in
den
Profi-Tarifen entscheiden, zahlen in den ersten drei Monaten nur
die
Hälfte des sonst üblichen monatlichen Grundpreises. Alle
Neukunden
bekommen zusätzlich eine Umhängetasche im o2-Look.
Auch die Aktion für Handyfans, die ihre Rufnummer von einem
anderen
Netzbetreiber zu o2 mitnehmen,
läuft
weiter. Die Kunden bekommen ein Wechselguthaben von 25 Euro
gut
geschrieben. Das entspricht in der Regel der Gebühr, die der
vorherige
Anbieter dem Kunden für die Portierung der Nummer berechnet.
Prepaid-Neukunden,
die sich für ein LOOP-Paket entscheiden, können ein Jahr lang
monatlich
zehn SMS gratis verschicken.
- Aus Hutchison Telecom wird "The Phone House"
Wie bereits berichtet wird ab
1. Januar
die Hutchison Telecom ausschließlich
unter dem
Namen "The Phone House" firmieren. Nach der Übernahme des
Münsteraner
Mobilfunk Service-Providers durch die britische
Mobilfunkhandelskette
"The Carphone Warehouse" Anfang Juni 2003 wird die
Zusammenführung
der Unternehmen auch nach außen hin sichtbar abgeschlossen.
Bereits zum
1. September 2003 wurden die 80 Shops, die beide
Unternehmen gemeinsam
haben, unter eine gemeinsame Leitung gestellt.
Für die Kunden, die bislang einen Hutchison-Mobilfunkvertrag
hatten,
ändert sich außer dem Firmennamen nichts. Die Tarife und
Verträge bleiben
unverändert gültig.
- Ungeliebte Weihnachtsgeschenke: Wie wird man sie wieder los?
Dass man an Weihnachten immer wieder Geschenke bekommt,
die man einfach nicht haben möchte, ist ein bekanntes Phänomen.
Bei Socken und Krawatten ist das noch überschaubar, die kann man
eventuell auch weiter verschenken. Aber was ist mit dem neuen
Mobilfunkvertrag für das ach
so günstige Handy, das man über die monatliche
Grundgebühr
hintenrum selbst bezahlen muss? Oder die lieben Verwandten hatten
alle die
gleiche Idee und jetzt häufen sich gleich drei Kamera-Handys auf
dem
Gabentisch. Wie wird man die beiden nicht benötigten Geräte -
und
vor allem die Verträge dazu - wieder los? In Zusammenarbeit mit
Rechtsanwalt
Markus Philipp Förster aus Trier haben wir hierzu einen kleinen
Ratgeber
rund um "Umtausch, Rückgabe und Kündigung" verfasst. Diesen
finden Sie
unter der folgenden Adresse:
http://www.teltarif.de/s/s12409.html .
- Umfangreiche Serie: UMTS in Deutschland vor dem Start
Nach langer Zeit der Vorbereitung steht nun auch in Deutschland
der
kommerzielle Start der
UMTS-Mobilfunknetze unmittelbar bevor.
T-Mobile und
Vodafone
lassen bereits ausgewählte Endkunden die Netze testen,
bei o2 läuft seit November ein interner
Friendly User Test und auch bei
E-Plus, das sein UMTS-Netz erst in den
letzten Monaten in Betrieb genommen
hat, bereitet man sich schon auf die Vermarktung des neuen Netzes
vor, das
vor allem für digitale Datendienste große Vorteile gegenüber der
bisherigen
Technik mit sich bringen wird.
Nach den Lizenzbedingungen zum Erwerb und Betrieb einer
UMTS-Lizenz
müssen die Lizenzinhaber bis zum 31. Dezember 2003
mindestens
25 Prozent der Bevölkerung mit UMTS abdecken können. Dies
haben
nur vier der ehemals sechs Lizenzinhaber erreicht, denn
Quam und mobilcom
mussten bereits vor einiger Zeit ihre UMTS-Pläne
einstampfen.
Doch die Erfüllung der Lizenz-Bedingungen ist nur die eine
Seite
der UMTS-Medallie. Für einen kommerziellen Start von UMTS in
Deutschland
sind auch Endgeräte
zwingend erforderlich und die gibt es bisher nur in
geringen Stückzahlen oder sind schon teilweise wieder veraltet,
bzw.
bieten einige UMTS-Handys wichtige Features, wie Videotelefonie,
nicht
an.
In einem dreiteiligem UMTS-Special informieren wir Sie über
den aktuellen
Planungsstand für den kommerziellen Start der neuen Handynetze in
Deutschland
sowie über die Entwicklung in anderen europäischen Ländern, wo
UMTS schon
seit einigen Monaten angeboten wird. Ferner berichten wir
darüber, welche
Endgeräte für UMTS in Deutschland zu erwarten sind und was diese
an Mehrwert
gegenüber herkömmlichen Handys bieten.
Die Themen des UMTS-Specials im Überblick:
.
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