Newsletter 52/03 vom 25.12.2003
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 25.12.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. teltarif wünscht frohe Weihnachten
  2. Tarifänderungen im Festnetz
  3. Call by Call über 0190-Nummern vorerst weiter verfügbar
  4. Telekom darf XXL-Tarif vorerst weiter vermarkten
  5. Tarifänderungen im Schmalbandbereich
  6. MSN kündigt günstige DSL-Angebote an
  7. Neue Internetwürmer und andere Sicherheitslösungen
  8. Aktionen bei T-Mobile und Talkline
  1. teltarif wünscht frohe Weihnachten

    Zum Start unseres Newsletters in dieser Woche wollen wir Ihnen, Ihren Familien und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einige erholsame Feiertage wünschen. Einen weiteren kleine Weihnachtsgruß halten wir für Sie online in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s12408.html bereit.

    Auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren sind wir mit einem kleinen Team für Sie auf der Suche nach aktuellen Meldungen und werden Sie Tag für Tag aktuell und hintergründig informieren. Den Start macht unsere heutige Meldung "Ungeliebte Weihnachtsgeschenke: Wie wird man sie wieder los? Alles über Umtausch, Rückgabe und Kündigung", in der wir für Sie die wichtigsten Verbraucherrechte und Tipps zusammengefasst haben. Sie finden die Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s12409.html . In den kommenden Tagen werden wir so beispielsweise die wichtigsten Ereignisse aus Festnetz, Internet und Mobilfunk des zurückliegenden Jahres zusammenfassen und einen Ausblick auf das kommende Jahr wagen.

  2. Tarifänderungen im Festnetz

    Vergleichsweise ruhig haben sich in den zurückliegenden Tagen die Festnetzanbieter verhalten. Nicht ein einziger Anbieter hat für seine Telefonkunden ein Weihnachts-Special im Programm. Dafür hat die Düsseldorfer 01058 Telecom ein neues Pre-Selection-Angebot gestartet. Gegen eine monatliche Grundgebühr von 9,20 Euro ist es im den XXS-Tarif möglich, an Samstagen, Sonntagen und bundeseinheitlichen Feiertagen für 0 Cent Orts- und Ferngespräche zu führen. An Werktagen sind Orts- und Ferngespräche ab einem Minutenpreis von 1,59 Cent pro Minute möglich. Weitere Tarifdetails entnehmen Sie bitte unserer Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12402.html .

    Quasi als Weihnachtsgeschenk für die Telefonkunden und uns hat die Telecall GmbH die seinerzeit von TelDaFax genutzte Einwahlnummer 01030 wiederbelebt und bietet seit dem gestrigen heiligen Abend Gespräche im Call-by-Call-Verfahren an. Die genauen Tarife und eine Vorstellung des Anbieters finden Sie im Laufe des heutigen ersten Weihnachtsfeiertages in den Meldungen bei http://www.teltarif.de/ .

    Im ersten Quartal kommenden Jahres wird über die 01045 ein neuer Call-by-Call-Anbieter starten. Der bisher nur als Internetprovider in Erscheinung getretene Anbieter Intelicom hat auf seiner Homepage erste Details zu den künftig gültigen Minutenpreise bekannt gegeben. Interessant erscheint hier vor allem das Einführungsangebot für Ortsgespräche. Diese sollen für 1 Cent pro Minute rund um die Uhr angeboten werden. Nicht ganz so spannend sind die anderen Preise. So werden für eine Gesprächsminute bei Ferngesprächen 3,3 Cent verlangt. Telefonate in die deutschen Mobilfunknetze kosten 20,4 Cent pro Minute. Auch diese Tarife gelten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr. Sobald wir genauere Details erfahren, wann das Angebot startet, werden wir natürlich weiter berichten.

    Eine wenig erfreuliche Überraschung hatte bereits Ende der vergangenen Woche der Anbieter 01039 für seine Kunden parat. Der Sondertarif für Gespräche in das E-Plus-Netz wurde wieder eingestellt, so dass nun für Gespräche in alle nationalen Mobilfunknetze ein Preis von 24 Cent pro Minute gilt. Im Gegenzug wurde eine neue Sonderaktion gestartet: Pro vollen zehn Euro Umsatz, der über die 01039 aufgelaufen ist und auf der Telekom-Rechnung ausgewiesen ist, erhalten die Kunden fünf Euro an Gesprächsguthaben auf einem Calling-Card-Konto von 01039 wieder gutgeschrieben. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer News unter www.teltarif.de/s/s12403.html .

    Bei 010012 gelten seit vorgestern zu mehreren Zielen im Ausland günstigere Minutenpreise. Eine Übersicht zu den interessantesten Zielen haben wir für Sie in unserer Meldung unter www.teltarif.de/s/s12400.html zusammengefasst. Diese und alle weiteren Tarifänderungen sind bereits in unserer Tarifdatenbank unter www.teltarif.de/standard.html berücksichtigt.

    Alternativ können Sie sich auch über Änderungen der einzelnen Anbieter über unsere neuen Watch-Dienste informieren lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren Watch-Diensten unter www.teltarif.de/services/angebot.html .

  3. Call by Call über 0190-Nummern vorerst weiter verfügbar

    Kunden, die eine oder auch mehrere der zahlreichen 0190-0-Nummern nutzen, um im Call-by-Call-ähnlichen Verfahren günstige Orts- und Ferngespräche zu führen, können dies auch in den kommenden Tagen tun. Zwar hat das Verwaltungsgericht Köln in einem am vergangenen Freitag bekannt gegebenen Beschluss einen gegen die Änderung der Zuteilungsbedingungen für 0190- und 0900-Nummern gerichteten Antrag im vorläufigen Rechtsschutzverfahren abgelehnt. Aus der Begründung des Gerichts ergibt sich jedoch, dass die Regulierungsbehörde bei Erlass des Verbots von 0190-Call-by-Call geschlampt hat.

    Die Regulierungsbehörde hatte den Call-by-Call-Anbietern Anfang November ein Schreiben zukommen lassen, in denen die Rechtssicht der Regulierungsbehörde bezüglich 0190-Call-by-Call dargestellt wird. Zusätzlich wurden die Unternehmen aufgefordert, entsprechende Dienste binnen drei Wochen einzustellen. Hiergegen reichten 01058 Telecom, Callax und TeleDiscount Klagen im Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Köln ein.

    Das VG Köln geht nun davon aus, dass die Regulierungsbehörde durch die neue Rechtsauslegung faktisch die Zuteilungsregeln für 0190er-Nummernblöcke geändert habe. Dieses könne sie aber nur tun, indem sie die alten Zuteilungsbescheide widerrufe und neue, geänderte ausstelle, was bisher nicht erfolgt ist. Damit dürfen - zumindest nach Ansicht des VG Köln - mit bereits zugeteilten 0190-Rufnummernblöcken weiterhin Call-by-Call-ähnliche Dienste angeboten werden.

    Für die klagenden Unternehmen ist die Situation dennoch paradox: Sie haben vor dem VG Köln verloren, weil dieses die Klage gegen die noch nicht geänderten Rufnummernzuteilungen ablehnen musste. In der Sache haben sie aber dennoch einen Teilerfolg erzielt. Ein Editorial, das sich unter anderem auf diesen Beschluss bezieht, können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s12387.html nachlesen.

  4. Telekom darf XXL-Tarif vorerst weiter vermarkten

    In unserem letzten Newsletter hatten wir darüber berichtet, dass die Deutsche Telekom ihre beiden Optionstarife xxl und calltime 120 auf Grund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichts Köln nicht mehr anbieten dürfe. Diesen Beschluss hat das Oberverwaltungsgericht Münster am letzten Donnerstag vorläufig ausgesetzt. Sowohl die Telekom als auch die Regulierungsbehörde haben beim OVG Münster Beschwerde eingelegt, wodurch nun in einem neuen Verfahren eine Entscheidung gefällt werden muss. Das anstehende Verfahren wird klären, ob die durch die Regulierungsbehörde erteilte Genehmigung der beiden Tarife rechtskräftig ist.

  5. Tarifänderungen im Schmalbandbereich

    Traditionell haben einige Internetprovider zu den Weihnachtsfeiertagen einige Sonderangebote für ihre Kunden aus dem Hut gezaubert. So sind Internetverbindungen über den Tarif special by call von sbq4you ab einem günstigen Minutenpreis von 0,49 Cent möglich. Der Preis gilt sowohl an Werktagen zwischen 9 und 21 Uhr sowie am Wochenende und den Feiertagen zwischen 9 und 5 Uhr. In der restlichen Zeit fallen 1,79 Cent pro Minute an. Mit jeder Einwahl wird ein Einwahlentgelt in Höhe von 9,9 Cent berechnet. Vorerst ist das Angebot bis zum 31. Dezember befristet.

    Für Nachtsurfer haben die Anbieter avivo und access4surfn neue Angebote aus dem Hut gezaubert. Bei der avivo-Marke Access by Call werden täglich zwischen 23 und 8 Uhr über den Tarif Access Nighttime 1,1 Cent pro Minute bei Abrechnung im Sekundentakt erhoben. In der restlichen Zeit fallen 1,99 Cent pro Minute an. Ein Einwahlentgelt gibt es in diesem Tarif nicht. Wer Wert auf einen günstigen Minutenpreis legt und ein Einwahlentgelt in Kauf nimmt, kann sich über den Tarif access4surfn IV täglich zwischen 23 und 8 Uhr für 0,7 Cent in das Internet einwählen. Pro Einwahl werden zusätzlich 6,9 Cent berechnet.

    Eine unschöne Folge hatte eine bereits Ende der vergangenen Woche erfolgte Umstrukturierung der beiden Tarife fun und work bei Avego. Vorsicht ist insbesondere denjenigen Kunden geraten, die bisher den work-Tarif über die Einwahlnummer 0192 56254 genutzt haben. Diese Einwahlnummer gilt neuerdings für den fun-Tarif, was zur Folge hat, dass Internet-Einwahlen zur Hauptzeit um fast 100 Prozent teurer werden. Nähere Einzelheiten hierzu und zu den neuen Minutenpreisen finden Sie in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s12368.html .

    Abschließend sei noch daraufhin gewiesen, dass die Quasi-Flatrates von 11surf.de, Intelicom und acn nicht an den Feiertagen nutzbar sind. Hier fallen je nach Anbieter und Tarif jeweils neben dem Einwahlentgelt von bis zu 1,39 Euro auch bis zu 5 Cent pro Minute an. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12393.html .

  6. MSN kündigt günstige DSL-Angebote an

    Der Internetanbieter MSN erweitert seine Produktpalette um insgesamt fünf Breitbandangebote für den schnellen Zugang ins Internet. Ab dem 12. Januar können MSN-User erstmals über DSL im Internet surfen.

    Die User haben künftig die Wahl zwischen drei Volumen-Tarifen mit 1 GB, 2,5 GB und 5 GB sowie zwei Flatrates. Die genauen Preise und Leistungsmerkmale zu den Tarifen finden Sie in unserer Meldung vom vergangenen Wochenende: http://www.teltarif.de/arch/2003/kw51/s12384.html . Alle User, die sich bis zum 11. Januar im Internet für einen der neuen Breitbanddienste von MSN voranmelden, erhalten sofort 10 WebSMS, bei Zeichnung eines Vertrages ab dem 12. Januar weitere 50 WebSMS zur freien Verfügung.

  7. Neue Internetwürmer und andere Sicherheitslösungen

    Gleich zwei neue Internetwürmer bedrohen derzeit die Rechner zahlreicher Internetsurfer. Hierbei handelt es sich um die B- und C-Variante des erstmals im Oktober aufgetauchten Schädlings namens Sober. Während die B-Version E-Mails in englischer Sprache versendet und so von vielen AntiSpam-Systemen erkannt wird, ist der E-Mail-Text der C-Version in deutscher Sprache geschrieben und nutzt zum Beispiel das Thema der illegalen Tauschgeschäfte von Musik- und Film-Dateien über die P2P-Tauschbörsen.

    Der neue Wurm verwendet beispielsweise die Betreffzeile "Sie sind ein Raubkopierer", um so den Anwender zum Öffnen des Anhangs zu bewegen. Der eigentliche Wurm versteckt sich im Attachment zum Beispiel hinter dem Namen "aktenz7665.txt.pif". In der E-Mail selber ist davon die Rede, dass die IP-Adresse vom Rechners des Users erfasst und der komplette Inhalt des Systems als Beweismittel sichergestellt wurde. Ferner wird vorgegaukelt, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein Ermittlungsverfahren einleiten werde und die gesammelten Daten über die angehängte Datei eingesehen werden können. Weitere Informationen und Links zu entsprechenden Removal-Tools finden Sie in unseren Meldungen unter http://www.teltarif.de/s/s12371.html bzw. http://www.teltarif.de/s/s12390.html .

    Um noch besser vor Würmern und Viren geschützt zu sein, können Kunden von T-Online auf den neuen "Spamschutz Plus" zugreifen, der eine Ergänzung zum bereits vorinstallierten Schutz der T-Online E-Mail-Software 5.0 darstellt. Das Komfort-Paket kostet monatlich 95 Cent extra. Weitere Informationen können Sie unter http://www.teltarif.de/s/s12370.html nachlesen. Mit einem Update des Flash Player hat Macromedia auf neu entdeckte Sicherheitslücken in den Webbrowsern Internet Explorer und Opera reagiert. Die neue Version 7,0,19,0 speichert lokale Dateien so, dass nur noch der Player auf diese zugreifen kann. Ohne den Schutz können die beiden Browser auf andere lokale Daten des PCs, so genannte Cookies, zugreifen. Angreifer haben dadurch die Möglichkeit, über speziell manipulierte Webseiten Cookies in den Ordner einzuschleusen, in dem normalerweise der Flash Player seine Daten ablegt. Speziell programmierte Cookies, die beispielsweise mit einem HTML-Code ausgestattet sind, können im Extremfall weiteren Schaden anrichten. Ein Link zum Update ist in unserer News unter http://www.teltarif.de/s/s12372.html zu finden.

  8. Aktionen bei T-Mobile und Talkline

    Kurz vor Weihnachten hat T-Mobile noch eine Aktion aufgelegt, um potenziellen Neukunden noch in diesem Jahr einen Vertragsabschluss schmackhaft zu machen. Kunden, die bis zum 28. Dezember online (das heißt nicht bei einem Händler oder im T-Punkt!) einen Laufzeitvertrag über 24 Monate abschließen, zahlen in den ersten drei Monaten keinen Grundpreis.

    Ein ähnliches Angebot hat der Provider Talkline gestartet. Hier zahlen Neukunden, die bis 31. Januar 2004 einen E-Plus-Vertrag abschließen, im ersten Vierteljahr keine Grundgebühr. Gültig ist die Aktion für alle Time & More-Standard- und -Aktionstarife. Im Gegensatz zum Angebot von T-Mobile gilt die Talkline-Aktion auch dann, wenn man seinen Vertrag im Shop oder beim Fachhändler abschließt.

    Der Elmshorner Provider hat darüber hinaus angekündigt, dass die Time & More Aktionstarife mit 1 000 Freiminuten am Wochenende auch im Januar noch angeboten werden. Ursprünglich waren diese bis Ende 2003 befristet.

    Erst ab 1. Januar und zunächst bis 31. März erhalten Talkline-Neukunden, die ihre Handynummer von einem anderen Anbieter mitbringen, 30 Euro Wechselguthaben.

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