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Newsletter 50/03 vom 11.12.2003

Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 11.12.2003 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.


  1. Festnetz: Preiskampf bei Ferngesprächen; Call by Call im Ortsnetz teurer
  2. Arcor führt Alternative zum xxl-Tarif der Telekom ein
  3. Werden Anrufe zu Regionalanbietern teurer?
  4. UMTS bei E-Plus jetzt verfügbar; Vodafone hat Test für Firmenkunden gestartet
  5. T-Mobile: 0190-Sperre und Worldclass günstiger
  6. E-Plus: SMS-Empfang aus dem Ausland noch immer eingeschränkt
  7. Mobilfunk: Nepper, Schlepper, Bauernfänger
  8. moshi-moshi: Der neue Handyschmuck und weitere Weihnachtstipps
  9. Interessante Angebote und Veränderungen im Internet-Breitbandmarkt
  10. Neuigkeiten zu Schmalband-Internetzugängen
  11. Viele neue Möglichkeiten für den Free-SMS-Versand
  1. Festnetz: Preiskampf bei Ferngesprächen; Call by Call im Ortsnetz teurer

    Die Veränderungen im Festnetzbereich der vergangenen Woche lassen sich mit wenigen Worten zusammenfassen: Gespräche im Ortsnetz sind teurer geworden, während sich verschiedene Anbieter bei innerdeutschen Ferngesprächen einen unermüdlichen Kampf um den ersten Platz liefern. Vorläufiger Sieger im Kampf um die günstigsten Tarife tagsüber ist die 01081 Telecom (01081), bei der Ferngespräche zur Hauptzeit nur 1,5 Cent pro Minute kosten. Aber auch in der restlichen Zeit muss momentan nicht mehr als 1,79 Cent pro Minute für ein innerdeutsches Ferngespräch gezahlt werden. Teilweise liegen die Minutenpreise bei 1,48 Cent pro Minute. Hier lohnt sich also immer ein Blick in unsere Tarifabfrage für Ferngespräche.

    Etwas anders sieht es hingegen bei Gesprächen im Ortsnetz aus. Hier wurden in der letzten Woche die Tarife eher angehoben als gesenkt. So hat nach der 01051 Telecom auch die 01058 Telecom (01058) den Preis für Ortsgespräche in der Hauptzeit von bisher 0,98 auf jetzt 1,4 Cent pro Minute angehoben und gleichzeitig eine Haupt- und Nebenzeit bei Ortsgesprächen eingeführt. Allerdings sind Ortsgespräche im Call by Call immer noch deutlich günstiger als über die Deutsche Telekom. Sie kosten je nach Anbieter und Uhrzeit zwischen 0,98 und 1,4 Cent pro Minute. Und zumindest bei Tele2 bleiben die Ortsgespräche in der Nebenzeit und am Wochenende bis mindestens 31. Januar bei 0,99 Cent pro Minute. So zumindest hat dies der Anbieter erst gestern bekannt gegeben. Ein regelmäßiger Blick in unsere Tarifabfrage für Ortsgespräche kann also auch nie verkehrt sein.

    Bei Gesprächen vom Festnetz zum Mobilfunk gab es nur wenige Tarifänderungen. Highlight ist der Minutenpreis zu Rufnummern im E-Plus-Netz über die 01039. Hier wurde der Tarif nochmals gesenkt und liegt aktuell bei 16,9 Cent pro Minute. Der Clou dabei ist, dass die Abrechnung im kundenfreundlichen Sekundentakt erfolgt.

    Die obligatorischen Tarifänderungen zu zahlreichen ausländischen Zielen gab es natürlich auch diese Woche wieder. Beispielsweise kosten zur Zeit Gespräche in die USA über Teledump (0190 031) rund um die Uhr nur 1,6 Cent pro Minute. Den günstigsten Tarif für ein Telefonat in das Land ihrer Wahl finden Sie wie immer mit Hilfe unserer Tarifabfrage unter http://www.teltarif.de/festnetz/tarifrechner.html 

    Alternativ können Sie sich auch über Änderungen der einzelnen Anbieter über unsere neuen Watch-Dienste informieren lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren Watch-Diensten unter http://www.teltarif.de/services/angebot.html .

  2. Arcor führt Alternative zum xxl-Tarif der Telekom ein

    Der größte Konkurrent der Deutschen Telekom, die Arcor AG, bietet seit gestern einen neuen ISDN-Tarif an, der eine Alternative zum xxl-Tarif der Telekom darstellt. Zwar muss man, um den Tarif mit dem Namen "ISDN 765" nutzen zu können, mit seinem Telefonanschluss komplett zu Arcor wechseln, hat dann allerdings die Möglichkeit, an Samstagen, Sonntagen und bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos zu telefonieren und im Internet zu surfen. Mit dem neuen xxl-Tarif der Telekom ist das kostenlose Surfen im Internet nicht mehr möglich.

    ISDN 765 kostet monatlich 31,95 Euro und ist damit einen Euro günstiger als das xxl-Angebot der Deutschen Telekom. Als zusätzliches Bonbon beinhaltet der neue Tarif von Arcor monatlich bis zu 120 Freiminuten für Citygespräche in der Nebenzeit. Normalerweise fallen in der Nebenzeit 2 Cent pro Minute für City-Gespräche an. Es lassen sich also nochmals 2,40 Euro monatlich sparen. Während der Hauptzeit kosten Citygespräche 3 Cent pro Minute. Ferngespräche werden während der Hauptzeit mit 4 Cent pro Minute abgerechnet, in der Nebenzeit fallen 2 Cent pro Minute an. Wer in die nationalen D-Netze telefonieren möchte, zahlt pro Minute 20 Cent, für Gespräche in die E-Netze fällt ein Minutenpreis von 24 Cent an. Telefonate ins Ausland, zum Beispiel in die USA oder zu den wichtigsten Ländern Europas, sind ab 4,5 Cent pro Minute möglich. Diese und alle weiteren Tarifdaten können Sie der entsprechenden Tarifseite unter http://www.teltarif.de/a/arcor/isdn765.html entnehmen.

    Wer sich bis Ende Januar kommenden Jahres für den neuen Tarif entscheidet oder zusätzlich für einen DSL-Anschluss bei Arcor entscheidet, kann nochmals bis zu 203 Euro sparen. Details dazu finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12262.html .

  3. Werden Anrufe zu Regionalanbietern teurer?

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) genehmigte in der vergangenen Woche, dass Regionalanbieter einen höheren Preis für die Durchleitung von Gesprächen aus dem Netz der Deutschen Telekom berechnen dürfen, als die Telekom selbst verlangen darf. Das betrifft insgesamt 15 Regionalanbieter, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatten. Sie dürfen nun einen Minutenpreis von 1,09 Cent in der Hauptzeit und 0,9 Cent in der Nebenzeit verlangen - also 0,5 Cent mehr, als die Telekom für die entsprechende Leistung berechnen darf. Die neuen Preise wurden bis zum 31. Oktober nächsten Jahres befristet. Weitere Details zu dieser Entscheidung finden Sie in der News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12255.html .

    Fraglich ist jedoch, ob die kleineren Wettbewerber der Telekom tatsächlich von dieser Entscheidung profitieren werden. Denn die Telekom hat angekündigt, dass sie künftig einen Aufschlag auf Anrufe in die Netze dieser Anbieter verlangen wird. Das könnte Telefonkunden abschrecken, Anschlüsse der Regionalanbieter anzurufen. Ein ausführliches Editorial zu den Konsequenzen dieser Entscheidung können Sie unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12268.html lesen.

  4. UMTS bei E-Plus jetzt verfügbar; Vodafone hat Test für Firmenkunden gestartet

    Bereits vor einigen Monaten berichtete teltarif.de darüber, dass es zum Teil schon jetzt möglich ist, UMTS-Dienste in Deutschland zu nutzen. Die News dazu finden Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s11383.html. Zwar wurden die o2-Kunden leider wieder ausgesperrt, dafür erlaubt nun E-Plus die Nutzung des UMTS-Netzes, das - ähnlich wie das Netz von o2 - erst in den letzten Monaten auf Sendung gegangen ist, während T-Mobile und Vodafone D2 schon zuvor in vielen Städten Deutschland mit dem Handynetz der dritten Generation vertreten waren.

    Offiziell freigegeben ist UMTS auch bei E-Plus freilich noch nicht. Wie alle anderen deutschen Netzbetreiber wurde der Vermarktungsstart auf das kommende Jahr verschoben. Dennoch funktioniert UMTS zumindest derzeit auch mit ganz normalen, nicht speziell freigeschalteten SIM-Karten. Der Gesprächsaufbau klappt nicht immer zuverlässig. Wenn es funktioniert, erfolgt die Abrechung nach den bisherigen Erfahrungen zu den gleichen Konditionen wie im GSM-Netz. Dabei können auch Prepaid-Karten verwendet werden.

    UMTS-Handys sind in Deutschland allerdings nach wie vor offiziell nicht verfügbar. Der einzige Weg, an entsprechende Endgeräte zu kommen, ist derzeit der Kauf im Ausland. Dieser ist allerdings mit Risiken verbunden: So kann es passieren, dass man ein Gerät mit SIM-Lock erwischt oder dessen Software in den deutschen Netzen nicht oder nur eingeschränkt funktioniert.

    Wer schon ein Telefon zur Verfügung hat, wird feststellen, dass sich beim Netzausbau in den vergangenen Monaten bei allen vier Netzbetreibern einiges getan hat. Und als erster deutscher Betreiber hat Vodafone D2 jetzt einen UMTS-Test für Firmenkunden gestartet. Genutzt werden können die Datendienste des Mobilfunknetzes der dritten Generation mit einer UMTS-Datenkarte für das Notebook. Die Karte, die bereits auf der Fachmesse Systems Ende Oktober in München vorgestellt wurde, ist verfügbar und wird ausgewählten Kunden bereits angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s12286.html .

  5. T-Mobile: 0190-Sperre und Worldclass günstiger

    Nach seinen Mitbewerbern bietet nun auch Mobilfunk-Marktführer T-Mobile seinen Kunden die Möglichkeit an, Service-Nummern mit der Vorwahl 0190 sperren zu lassen. Nach Aktivierung dieser Sperre ist die Anwahl dieser Rufnummerngruppe über den jeweiligen Mobilfunkanschluss nicht mehr möglich. Die Aktivierung ist kostenlos und wird von der Kundenbetreuung, die unter der netzinternen Kurzwahl 2202 zu erreichen ist, auf Wunsch aktiviert.

    Bei aktivierter 0190-Sperre kann es allerdings vorkommen, dass im Ausland keine abgehenden Gespräche möglich sind. Die Kundenbetreuung empfiehlt daher, die Sperre vor einer Auslandsreise deaktivieren zu lassen.

    Auch Vodafone D2 und E-Plus bieten die 0190-Sperre kostenlos an. Bei o2 zahlt man hierfür einmalig 12,50 Euro.

    Weiterhin hat auch T-Mobile ein Tarifschnäppchen für Dezember und Januar eingeführt, das preiswerte Telefonate vom Ausland nach Deutschland ermöglicht. Mit WorldClass Holiday kosten Telefonate aus den WorldClass Holiday-Ländern nach Deutschland sowie auch in andere WorldClass Holiday-Staaten rund um die Uhr 59 Cent pro Minute. Dabei ist es egal, ob die Zielrufnummer sich im Festnetz oder in einem Mobilfunknetz befindet.

    Für eingehende Gespräche zahlt man ebenfalls einen Minutenpreis von 59 Cent. Die Abrechung erfolgt generell im Minutentakt. Möchte man lieber per SMS mit den Lieben daheim in Kontakt treten, so fällt hierfür ebenfalls ein einheitlicher Preis von 39 Cent pro Kurzmitteilungen an. Die Bereitstellung des Wintertarifs kostet einmalig 4,95 Euro. Eine Liste der WorldClass Holiday-Länder finden Sie in unserer Meldung unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s12240.html .

  6. E-Plus: SMS-Empfang aus dem Ausland noch immer eingeschränkt

    Vor eineinhalb Jahren berichtete teltarif.de über eine Neuregelung, die E-Plus seinerzeit für den Austausch von SMS-Nachrichten mit Kunden ausländischer Netzbetreiber eingeführt hat. Hintergrund: Innerhalb der GSM Association (GSMA) wurde beschlossen, für den Empfang von SMS neue technische Standards einzuführen. Netzbetreiber, die diese technischen Standards bis zu einem bestimmten Stichtag nicht erfüllten, dürfen von Netzbetreibern bzw. Roamingpartnern, die ihre Technik den neuen Standards angepasst haben, vom SMS-Verkehr ausgeschlossen werden.

    E-Plus hat diese Standards rechtzeitig erfüllt und von dem Recht Gebrauch gemacht, Roaming-Partner zu sperren. Netzbetreiber, die zu einem späteren Zeitpunkt ihre Technik angepasst haben, wurden von E-Plus naturgemäß wieder entsperrt, so dass der SMS-Austausch wieder möglich war und ist. Eine Liste der gesperrten Netze finden Sie in der News unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s12290.html .

  7. Mobilfunk: Nepper, Schlepper, Bauernfänger

    Handys sind mittlerweile alltägliche Gebrauchsgegenstände. In vielen Haushalten sind bereits mehrere Mobiltelefone zu finden. Nicht wenige Handybesitzer kaufen sich auch Zubehör zu ihrem Gerät, doch gerade hier sind bei weitem nicht alle Angebote seriös. So werden nicht selten Akkus oder Ladegeräte von Fremdherstellern verkauft, die zwar billig sind, aber bei weitem nicht an die Qualität des Original-Zubehörs heranreichen. In manchen Fällen halten die Akkus nicht lange oder die Ladegeräte schalten zu früh ab oder "grillen" im ungekehrten Fall den Akku, obwohl dieser längst voll ist. Im Extremfall können solche Fremdakkus sogar explodieren.

    Ähnlich sieht es bei Freisprecheinrichtungen aus. Bei vielen Billigprodukten ist die Sprachqualität sehr schlecht. Oft stört sogar der Funkteil des Telefons in die Kabelverbindung hinein, so dass man anstelle des Gesprächspartners vor allem ein lautes Brummgeräusch hört.

    Richtig unseriös wird es aber erst, wenn Zubehör verkauft wird, das definitiv nicht funktioniert. So werden beispielsweise Auto-Außenantennen angeboten, die an der Fensterscheibe befestigt werden und sowohl außen, als auch innen einen Antennenstab haben. Der innere Stab soll - so wird es beworben - die Sendeenergie verstärken und zur Basisstation weiterleiten - ohne eine Kabelverbindung. Legt man sich eine solche Antenne zu, so wird zwar der Geldbeutel leerer, das Empfangssignal aber keineswegs besser.

    Einige findige Zeitgenossen versuchen sich inzwischen auch an einem Geschäft aus der Angst vieler Menschen vor Handystrahlung. So verkauft die Gabriel Tech GmbH auf ihrer Homepage beispielsweise einen so genannten Gabriel Chip. Für 29,90 Euro erhält man das Produkt für verschiedenste Anwendungsfälle, zum Beispiel Handys, Schnurlos-Telefone, aber auch Polizeifunk-Geräte und Babyphones.

    Tatsache ist, dass man die Sendeenergie eines Mobiltelefons beeinflussen kann. In der Nähe einer Basisstation wird beispielsweise mit deutlich geringerer Leistung als in großer Entfernung zum nächsten Sender abgestrahlt. Wenn man die Antenne verdeckt, lässt die Empfangsqualität nach und das Telefon sendet mit höherer Leistung. Bei diesem Chip ist die Funktionsweise allerdings sehr fragwürdig. Bevor man sein Geld also für derartiges Zubehör ausgibt, sollte man lieber auf gutem Empfang achten, denn dadurch reduziert sich die Strahlenbelastung auf jeden Fall.

    Im übrigen ist die Leistung eines Handy im D-Netz auf 2 Watt und im E-Netz auf 1 Watt begrenzt. In der Praxis ist die tatsächliche Leistung oft noch geringer. Zum Vergleich: Große Rundfunksender arbeiten mit Leistungen von 500 000 Watt und mehr.

  8. moshi-moshi: Der neue Handyschmuck und weitere Weihnachtstipps

    In Japan sind sie längst Kultgegenstand, jetzt schwappt die moshi-moshi-Welle auch nach Deutschland. Passend zum Weihnachtsgeschäft wird nun eine neue Kollektion der kultigen Handy-Kettchen vorgestellt. Denn: Wer sein Handy liebt, der kauft ihm zu Weihnachten was Nettes. Die Auswahl beim Handy-Schmuck lässt kaum Wünsche offen, vom edlen Kristall über das glitzernde Liebesherz, kitschige Entchen und blinkende Totenköpfe. Das edle oder witzige Juwel wird an der Öse am Handy befestigt oder mit dem Akku festgeklemmt.

    Immerhin ist der neue Schmuck fürs Mobiltelefon nicht nur Blickfang, sondern ersetzt auch den hippen Klingelton, wenn das Handy einmal nicht klingeln darf: Anrufe und SMS wird durch das Blinken des Kettchens signalisiert. Damit erklärt sich auch der Name: "moshi-moshi" ist japanisch und heißt "Hallo-Hallo" - so meldet man sich in Japan am Telefon.

    Die Handy-Accessoires sind für 5 Euro im Handel zu haben. Somit sind sie das ideale Weihnachtsgeschenk für Menschen, die sich das neueste Kamera-Handy noch nicht leisten können - oder auch für diejenigen, die sonst schon alles haben. moshi-moshi-Kettchen können auch direkt im Online-Shop unter www.moshi2.com bestellt werden.

    Weitere Tipps für den Weihnachtseinkauf finden Sie auch auf unseren Seiten im Internet, etwa in der Meldung "Funkende und funkelnde Weihnacht: Tipps für den Einkauf" unter der URL http://www.teltarif.de/s/s12259.html .

  9. Interessante Angebote und Veränderungen im Internet-Breitbandmarkt

    Der Internetprovider Avego hat letzte Woche eine ganze Reihe an neuen DSL-Zugängen ins Leben gerufen, die basierend auf T-DSL von der Deutschen Telekom mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 536 kBit/s im Down- und bis zu 384 kBit/s im Upstream genutzt werden können. Für Einsteiger wird ein DSL-by-Call-Zugang bereitgestellt, der entweder volumen- oder zeitbasiert abgerechnet wird. Pro Megabyte bzw. pro Minute werden 0,99 Cent in Rechnung gestellt. Ferner werden vier Volumentarife mit Inklusivvolumina zwischen 500 und 5 000 Megabyte zu monatlichen Grundgebühren zwischen 3,29 Euro und 14,45 Euro angeboten. Weitere Details zu diesen und weiteren, speziell für Business-Kunden zugeschnittenen Tarifen entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12256.html .

    Bei T-Online ist es ab sofort in allen Tarifen erlaubt, die Online-Verbindung ohne zusätzliche Kosten in Verbindung mit einem Router parallel an mehreren PCs zu nutzen. Insbesondere für Wohngemeinschaften, Familiennetzwerke und auch kleinere Unternehmen ist dies eine erfreuliche Nachricht. Ferner bietet T-Online ab sofort die Möglichkeit, die Upstream-Geschwindigkeit beim Anschluss T-DSL 1500 auf 384 kBit/s zu verdoppeln. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12236.html .

    Wer besonders schnell im Internet unterwegs sein möchte, kann dies jetzt mit sagenhaften bis zu 6 MBit/s im Down- und 1,5 MBit/s im Upstream. Möglich wird das durch ein Angebot des Internet-Providers Portunity mittels Bündelung mehrerer herkömmlicher T-DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom. Das Besondere an diesem Angebot ist, dass die Bündelung der Kanäle auf der Basis von "echtem" Load-Balancing geschieht. Interessant dürfte diese Offerte vor allem für Unternehmen sein, denen eine Festverbindung zu kostenintensiv ist. Für "Otto-Normal-Surfer" dürfte sich das Angebot hingegen kaum lohnen, denn ganz billig werden diese Pakete nicht werden.

    Umfangreiche Informationen zu Preisen und weiteren technischen Details finden Sie wie immer in der entsprechenden Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12264.html . In dieser News wird auch erklärt, was "echtes" Load-Balancing bedeutet, wie es funktioniert und welche Vorteile sich für den Nutzer ergeben.

  10. Neuigkeiten zu Schmalband-Internetzugängen

    Wenig getan hat sich in der vergangenen Woche im Bereich der Internetzugänge für Modem und ISDN-Nutzer. Der Internetprovider 11net hat einen neuen Tarif im Angebot, welcher werktags tagsüber den derzeit günstigsten Minutenpreis für Verbindungen ins Internet ohne Verbindungsentgelt bietet. Bei 11net Easy kostet die Onlineminute tagsüber in der Zeit von 8 bis 18 Uhr 1,074 Cent. Am Abend sowie am kompletten Wochenende sollte man jedoch auf einen anderen Anbieter ausweichen, da 11net Easy mit 1,394 Cent pro Minute dann ziemlich teuer ist. Als Alternative sei hier zum Beispiel der ebenfalls relativ neue Tarif Superstar von freenet.de genannt, der zwischen 18 und 24 Uhr 0,95 Cent pro Minute ohne Verbindungsentgelt kostet. Weitere Tarife finden Sie natürlich mit unserer Tarifabfrage für Zugänge zum Internet. Und Details zum neuen Tarif von 11net sowie die Zugangsdaten finden Sie auf der entsprechenden Tarifseite unter http://www.teltarif.de/a/11net/easy.html .

    Schlechte Nachrichten gibt es für Kunden des Weekend-Tarifs von 1&1. Hieß es im November noch, dass sich für Bestandskunden vorerst nichts ändere, kommt nun das absehbare Ende doch: Bis zum 29. Februar 2004 werden sämtliche Kunden, die den Weekend-Tarif zum neuen XXL-Tarif der Telekom abgeschlossen haben, auf Weekend Plus umgestellt. Wer der Umstellung widerspricht, kann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen bzw. wird von 1&1 sonder-gekündigt. Details zur Umstellung entnehmen Sie bitte der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12285.html . Informationen zum Tarif Weekend Plus finden Sie in einer weiteren Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12159.html .

    Weiterhin Abraten müssen wir von der Flatrate der Berliner Firma savango GmbH, die für 79 Euro pro Monat unbegrenztes Surfen im Internet bieten soll. Savango wollte das Angebot über ein Callback-Verfahren realisieren. Außerdem erfolgt die Einwahl über eine Rufnummer mit der Vorwahl 0180-4, durch die pro Einwahl weitere Kosten in Höhe von 24 Cent entstehen.

    Internet-Fans, die keine Möglichkeit haben, einen DSL-Anschluss zu bekommen, sind verständlicherweise testfreudig, so dass es durchaus Kunden gab, die auch unter diesen Bedingungen den Tarif gebucht haben. Allerdings scheint die Nutzung nicht problemlos möglich zu sein, denn User berichteten von häufigen Verbindungsproblemen, Serverausfällen und Zwangstrennungen. Dadurch mussten sich die Kunden häufig neu einwählen, wodurch die Kosten in die Höhe schnellten. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12291.html .

  11. Viele neue Möglichkeiten für den Free-SMS-Versand

    War es in den Sommermonaten um die zahlreichen Free-SMS-Anbieter eher ruhig geworden, ist seit drei Wochen wieder deutlich mehr los auf dem Markt rund um die kostenlosen SMS aus dem Internet. Zwar muss auch die Einstellung von einzelnen Anbietern verzeichnet werden, die einen sehr zuverlässigen SMS-Versand angeboten hatten, dafür haben eine ganze Reihe an Internetportalen aber auch einen neuen Free-SMS-Dienst auf ihre Seiten eingebunden.

    Einen attraktiven Dienst bietet neuerdings der Tankstellenkonzern Aral seinen Kunden an, die sich kostenlos für die so genannten Premium Services anmelden. Pro Woche können hier vier kostenlose SMS mit bis zu 140 Zeichen versendet werden - mit eigener Absenderkennung. Einen Gratis-SMS-Dienst hat auch der Jugend-Textil-Discounter NewYorker gestartet. Allen Usern steht täglich ein nicht näher genanntes Kontingent an Free-SMS zur Verfügung, von dem jedes registrierte Mitglied täglich bis zu vier Stück versenden kann.

    Zwar kann man sich natürlich über die neuen Anbieter freuen, einer der Geheimtipps auf dem Free-SMS-Markt hat seinen Dienst aber leider eingestellt. Unter mabiko.de konnten bis vor wenigen Wochen täglich zwei SMS mit eigener Absenderkennung verschickt werden. Der Versand erfolgte in alle deutschen Netze mit großer Zuverlässigkeit. Damit ist nun Schluss.

    Details zu diesen und vielen weiteren Anbietern bzw. den Veränderungen auf dem Free-SMS-Sektor finden Sie in der Meldung unter http://www.teltarif.de/s/s12260.html sowie natürlich auf unsere aktualisierten Free-SMS-Infoseite unter http://www.teltarif.de/i/freesms.html , in der wir inzwischen insgesamt 60 Free-SMS-Anbieter aufgelistet haben.

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