- Tarifänderungen im Festnetz
Im Festnetz gab es in den zurückliegenden sieben Tagen
eine ganze Reihe an Tarifänderungen. Leider allerdings
nicht immer im Sinne des Kunden. So hat die
01051 Telecom nach nur drei
Tagen ihre groß angekündigte Offensive im Nahbereich wieder
eingestellt. Telefonate zu Zielen, die im Umkreis von circa
20 Kilometern des eigenen Ortsnetzes liegen, kosten
demnach nun wieder 3,6 Cent pro Minute. Nähere
Einzelheiten hierzu finden Sie in unserer Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12230.html .
Desweiteren wird bei Telefonaten, die über die 01051 in das
eigene Ortsnetz geführt werden, von Montag bis Freitag
neuerdings zwischen Haupt- und Nebenzeit unterschieden.
Zwischen 7 und 19 Uhr werden pro Minute 1,5 Cent
pro Minute berechnet, in der restlichen Zeit gilt weiterhin
ein Preis von 1 Cent pro Minute.
Der Preiskampf um den günstigten Minutenpreis für
Ferngespräche zur Hauptzeit wird derzeit verstärkt unter der
Führung der neuen freenet-Marke
freenetPHONE geführt. Nachdem
einige Anbieter die seit Beginn der letzten Woche gültigen
freenet-Minutenpreise gekontert haben, hat das Unternehmen
abermals den Minutenpreis für Ferngespräche gesenkt. Ab sofort
werden täglich zwischen 7 und 19 Uhr nur noch
1,89 Cent pro Minute berechnet. In der Nebenzeit bleibt
der Minutenpreis konstant bei 1,49 Cent.
Noch etwas günstiger sind Ferngespräche täglich zwischen
9 und 18 Uhr über
Maestro Telecom
möglich. Der Anbieter mit der Netzkennzahl 01015 berechnet in
der neu eingeführten Hauptzeit 1,8 Cent pro Minute. In der
restlichen Zeit fallen vergleichsweise teure 2,6 Cent pro
Minute an.
Ein Dezemberspecial hat der Düsseldorfer Anbieter
01058 Telecom gestartet. Von Montag
bis Freitag kosten Ferngespräche über die Netzkennzahl 01058
zwischen 22 und 24 Uhr 1,4 Cent pro Minute. In der
restlichen Zeit - auch am Wochenende - fallen 3,3 Cent pro
Minute an. Für Wochenendtelefonate gibt es beim
Fonfux einen Special: An Samstagen und
Sonntagen kosten Festnetztelefonate zwischen 18 und 22 Uhr
über die Einwahlnummer 0190 037 nur 1,48 Cent pro
Minute.
Wer vom Festnetz aus in das E-Plus-Netz telefonieren möchte,
kann von einem Sonderangebot von
Telekommunikation mit 01039
profitieren. Anrufe auf E-Plus-Handys kosten über die
Netzkennzahl 01039 künftig statt 24 Cent pro Minute nur
noch 18,9 Cent pro Minute.
Diese und alle weiteren kleineren Preisänderungen können Sie
über unsere täglich aktualisierte Tarifdatenbank unter
http://www.teltarif.de/standard.html
abrufen. Alternativ können Sie sich auch über Änderungen der
einzelnen Anbieter über unsere neuen Watch-Dienste informieren
lassen. Folgen Sie hierzu einfach unter den jeweiligen
Tariftabellen den Links "E-Mail bei Neuigkeiten". Nähere
Einzelheiten finden Sie auch in der Übersicht zu unseren
Watch-Diensten unter
http://www.teltarif.de/services/angebot.html .
- T-Card Private: Ab sofort ohne Grundgebühr
Die T-Card, die Calling-Card der Deutschen
Telekom,
existiert schon aus Zeiten der damaligen Deutschen Bundespost.
Seit kurzem
wurde das Angebot unter dem Namen T-Card Private neu aufgelegt
und dabei
unter anderem der Jahresbeitrag abgeschafft. Außerdem gibt es
die Karte jetzt
wieder als Plastik-Kärtchen. Die Karte kann telefonisch oder
online bestellt
werden und kostet einmalig 8 Euro, was auch gleich als
Startguthaben
angerechnet wird.
Abgerechnet werden die Gespräche über die T-Card Private
jetzt über
das eigene Bankkonto oder die eigene Kreditkarte. Auf Wunsch
gibt es
einen Einzelverbindungsnachweis. Wer diesen bisher schon hatte,
bekommt
ihn auch künftig automatisch.
Fleißige Kunden der Telekom und ihrer Partnerfirmen, die
bisher schon
HappyDigits-Punkte sammeln, können mit
der
HappyDigits-Karte auch unterwegs telefonieren, die technische
Grundlagen
und die Tarife sind die gleichen wie bei T-Card Private.
Die neuen Konditionen und Tarife der T-Card entnehmen Sie
bitte der
entsprechenden Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12207.html .
In
dieser Meldung finden Sie auch eine kurze geschichtliche
Betrachtung der
T-Card.
- Regulierungsbehörde legt neue Interconnectionpreise fest
Vergangenen Freitag hat die Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post
(RegTP)
neue Interconnection-Entgelte festgelegt, die bereits seit
dem 1. Dezember Gültigkeit besitzen. Im Schnitt wurden
die Preise um 9,5 Prozent gesenkt.
Netzbetreiber, die über ein sehr engmaschiges Netz mit
475 Zusammenschaltungspunkten verfügen (Local-Tarif), wie
zum Beispiel 01051 Telecom,
Arcor, Tele2
oder Worldcom müssen werktags
inklusive Mehrwertsteuer zwischen 9 und 18 Uhr
0,68 Cent pro Minute an die
Deutsche Telekom
abführen, in der gesamten restlichen Zeit sind von den
Anbietern 0,46 Cent pro Minute zu zahlen. Anbieter,
die über ein weniger ausgebautes Netz vefügen und an nur
23 Stellen an das Telekom-Netz angeschlossen sind
(Single-Transit-Tarif), zahlen künftig 1,11 Cent pro
Minute zur Hauptzeit und 0,74 Cent pro Minute während
der Nebenzeit. Bei noch weniger Übergabepunkten
(Double-Transit-Tarif) sind in der Hauptzeit 1,76 Cent
pro Minute zu zahlen und in der Nebenzeit 1,15 Cent pro
Minute.
Letztlich fällt für die Anbieter allerdings der doppelte
Minutenpreis an Interconnection an. Einerseits kassiert die
Telekom von ihren Konkurrenten Geld, wenn der Anruf vom
Kundenanschluss in das Netz des Telekom-Konkurrenten überstellt
wird (Zuführung) und zum anderen nochmals, wenn der Anruf aus
dem Konkurrenz-Netz an den Anschluss des Gesprächspartners
übermittelt wird (Terminierung). Die Interconnection-Preise
liegen für die Anbieter also je nach Tarif zwischen 0,93 und
3,53 Cent pro Minute.
Die Entscheidung hat eine Laufzeit von 30 Monaten und
ist
somit bis zum 31. Mai 2006 gültig.
- Deutsche Telekom unterliegt zweimal vor höchsten Gerichten
Die Deutsche Telekom mußte in den letzten Tagen zwei Niederlagen vor
höchsten Gerichten einstecken.
Nach einem in der vergangenen Woche gefallenen Urteil
des Bundesgerichtshofes (BGH) hat
das Bonner Unternehmen kein Alleinrecht auf den Namen
"Telecom". Damit ging der Düsseldorfer Call-by-Call-Anbieter
01051 Telecom, gegen den die
Telekom geklagt hatte, als Sieger aus der
Gerichtsverhandlung.
Die Deutsche Telekom hatte in
der Verhandlung darauf hingewiesen, dass eine große
Verwechslungsgefahr zwischen den Bezeichnungen "Telekom" und
"Telecom" bestehe. Die breite Öffentlichkeit verbinde mit der
Bezeichnung den ehemaligen Monopolisten. Demzufolge gehöre der
Name zum allgemeinen Sprachgebrauch, argumentierte der
Telekom-Anwalt in der mündlichen Verhandlung. Dagegen führte
01051 aus, "Telekom" sei nur eine Abkürzung für
Telekommunikations-Dienstleistungen und beschreibe damit nur
den Tätigkeitsbereich des Unternehmens.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied am
gestrigen Mittwoch abend, dass die Deutsche Telekom ihren
Wettbewerbern den
Zugang zu ihrem Ortsnetz nicht verwehren dürfe. Der vom
Telekommunikationsgesetz bezweckte Wettbewerb sei nicht auf
diejenigen Anbieter beschränkt, die diese Leistungen auf der
Grundlage einer eigenen Netzstruktur erbringen, sondern schließe die
so genannten Reseller (Wiederverkäufer) ein, hieß es in der am
gestrigen Abend
veröffentlichten Entscheidung (Aktenzeichen: BVwerwG sechs C 20.02 vom 3.
12. 2003).
Seinerzeit hatten die Wettbewerber Debitel
und Tele2 geklagt, von der Deutschen Telekom
ein marktgerechtes Angebot für Weiderverkäufer zu erhalten, um selbst
unter eigenem Namen ihren Kunden Telefonanschlüsse anbieten zu können.
- Neue Angebote auf dem Internet-by-Call-Markt
Traditionell zum Monatswechsel haben sich zahlreiche
Internetprovider auch für diesen Monat neue Angebote einfallen
lassen. Eine Art Vorreiterstellung hat der Anbieter
a c n eingenommen, der die
Tarifspielchen offenbar nicht mehr mitspielen wollte. Während
der Hauptzeit von Montag bis Samstag zwischen 8 und 18 Uhr
berechnet a c n ein Einwahlentgelt von 99 Cent,
weitere Kosten fallen nicht an. Der Tarif
TIMEsurf-Winter Edition soll in jedem Fall bis Ende des
Jahres im Angebotbleiben. Nähere Informationen können Sie in
unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s12188.html
nachlesen.
Zwei neue Internet-by-Call-Tarife hat
MSN
gestartet. Wer sich häufiger kurz in das Internet einwählen
möchte,
kann von dem Angebot Easysurfer Power profitieren. Hier
werden
rund um die Uhr pro Minute 1,14 Cent in Rechnung gestellt.
Unter den Angeboten, die sekundengenau ohne zusätzliche Kosten
verfügbar sind, ist dies der zur Zeit günstigste Tarif.
Desweiteren
kann auf das neue Angebot Easysurfer Eco zurückgegriffen
werden, das minutengenau ab einem Preis von 1,1 Cent pro
Minute
abgerechnet wird. Bei beiden Tarife fällt kein Einwahlentgelt
an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter
http://www.teltarif.de/s/s12224.html .
Ebenfalls zwei neue Schmalbandtarife hat
freenet.de im Angebot. Wieder in das
Produktportfolio aufgenommen wurde der so genannte Tarif
Business Call-by-Call.
In der Hauptzeit werden täglich zwischen 8 und 20 Uhr
1,09 Cent pro Minute berechnet. Für Bestandskunden galt
bisher
noch ein Minutenpreis von 1,18 Cent. Zwischen 20 und
8 Uhr
fallen unverändert täglich 1,38 Cent pro Minute
an.Benutzername
und Kennwort sind frei wählbar, die Einwahlnummer lautet
0192 31771.
Ein Einwahlentgelt fällt nicht an. Ferner wurde von freenet der
Tarif SuperStar by-Call eingeführt. Zwischen 18 und
0 Uhr
werden täglich0,95 Cent pro Minute berechnet, in der
restlichen
Zeit fallen 1,45 Cent pro Minute an. Die Einwahlnummer
lautet
0192 31785, auch hier sind Benutzername und Kennwort frei
wählbar.
Für 0,95 Cent pro Minute kann man auch über den neuen
Tarif Go! vonavivo auf das Internet
zugreifen. An Werktagen zwischen 18 und 23 Uhr sowie am
kompletten Wochenende kann man für diesen Minutenpreis auf das
World Wide Web zugreifen. In der restlichen Zeit fallen weniger
günstige 2,49 Cent pro Minute an. Die Einwahlnummer für
dieses Angebot lautet 0190 071238, als Benutzername und
Kennwort sind jeweils go in die DFÜ-Netzwerkverbindung
einzutragen.
Diverse Preisänderungen hat auch der Provider
1click2surf vorgenommen. So wurde unter
anderem ein Wochenendtarif eingeführt, der das Surfen ab einem
Minutenpreis von 0,73 Cent zuzüglich eines Einwahlentgeltes
von 9,9 Cent erlaubt. Nähere Details hierzu können Sie
unserer News unter
http://www.teltarif.de/s/s12185.html
nachlesen.
- Telekom startet T-DSL 3000; weitere Änderungen im DSL-Bereich
Ab sofort kann auch bei der Deutschen
Telekom mit bis
zu drei Megabit pro Sekunde im Internet gesurft werden, denn seit
dieser Woche
bietet das Unternehmen T-DSL 3000 an. Zwar ist das
Highspeed-Produkt vorerst
nur Geschäftskunden vorbehalten, soll jedoch auch bald von
Privatkunden bestellt
werden können.
Bei der 3 MBit/S.-Variante hat der Kunde die Wahl
zwischen einem
volumenbasierten Tarif, der pro Monat fünf Gigabyte Datentransfer
beinhaltet,
und einer Flatrate, welche zusammen mit dem T-DSL-3000-Anschluss
113,66 Euro
kostet. Der Upstream beträgt standardmäßig 384 kBit/s, kann
gegen Aufpreis
aber auch auf 512 kBit/s erhöht werden. Die genauen Details
und Preise zu
diesem neuen T-DSL-Produkt entnehmen Sie bitte der entsprechenden
Meldung
http://www.teltarif.de/s/s12200.html .
Eher schlechte Nachrichten gibt es für Kunden des
Kombiproduktes T-ISDN XXL
mit T-DSL. Bei diesem recht populären Produkt galt bisher ein
reduziertes Entgelt
für den enthaltenen T-DSL-Anschluss von 9,99 statt den sonst
üblichen 12,99 Euro.
Diese Vergünstigung entfällt nun auch bei Bestandskunden zum
1. Februar 2004,
nachdem Neukunden bereits seit Einführung des neuen
xxl-Tarifes keinen ermäßigten
DSL-Tarif mehr
erhalten.
Die Telekom hält sich bei der Tarifänderung an die
vertragliche Kündigungsfrist
von drei Monaten, weshalb auch bei einem Widerspruch des Kunden
der Vertrag erst zum
1. Februar 2004 endet. Als Widerspruchsfrist räumt die
Telekom den Kunden sechs
Wochen ein. Wer die Tarifänderung akzeptiert, zahlt ab
1. Februar für den Tarif
T-ISDN XXL T-DSL statt bisher 41,27 dann drei Euro mehr und somit
44,27 Euro pro
Monat. Weitere Details zur Grundgebührerhöhung entnehmen Sie
auch hier bitte der
Meldung unter
http://www.teltarif.de/s/s12219.html .
Und last but not least gibt es auch eine kleine positive
Veränderung bei einem
DSL-Tarif von freenet.de zu verkünden.
Seit letzten Donnerstag
werden hier beim Tarif
DSLstart nicht mehr
7,90 Euro pro Gigabyte berechnet, wenn man das
Inklusivvolumen von einem Gigabyte
überschreitet, sondern 1 Cent pro Megabyte. Zwar liegt der
rechnerische Preis pro
Gigabyte nun bei zehn Euro und damit über dem bisherigen Wert,
allerdings kosten dann
wenige Megabyte über dem Inklusivvolumen nicht mehr gleich den
kompletten Gigabyte-Preis.
Verbraucht ein Nutzer also beispielsweise insgesamt
1 300 MB, dann zahlt er
dafür nicht mehr 10,80 Euro, sondern nur noch
5,90 Euro. Teurer wird es aber
beispielsweise, wenn man zwischen 1 800 und
2 000 MB verbraucht.
Im DSLpower-Tarif, der fünf Gigabyte an Übertragungsvolumen
pro Monat beinhaltet,
bleibt es hingegen beim alten Abrechnungsmodell. Hier wird
weiter jedes angefangene
Gigabyte voll mit 7,90 Euro in Rechnung gestellt.
- CleverTalk24: Neuer debitel-Tarif für Online-Nutzer
Der Stuttgarter Mobilfunkprovider
debitel
startet am 8. Dezember einen neuen Tarif für so genannte
Smart-Shopper. Das sind Menschen, die sich im Internet gut
auskennen und bereits ein Handy besitzen. Damit begibt sich
debitel
- nach eigenen Angaben - als erster Mobilfunkanbieter in das so
genannte Online-Mobilfunk-Providing. Damit ist gemeint, dass
die gesamte Kundenbeziehung, also die Kundengewinnung,
-betreuung,
-entwicklung und -bindung über das Internet erfolgt. Mit
CleverTalk24 bekommen die Kunden einen übersichtlichen Tarif mit
einem einheitlichen Minutenpreis von 29 Cent pro Minute, der
rund um die Uhr und in alle Netze gilt.
Täglich von 21 bis 22 Uhr gibt es für Gespräche ins
Festnetz zudem eine Happy Hour, währenddessen die Gesprächsminute
9 Cent kostet. Alle Gespräche werden im 60/1-Takt
abgerechnet.
SMS kosten 19 Cent pro Stück. CleverTalk24 kostet keinen
monatlichen Grundpreis, allerdings wird ein monatlicher
Mindestumsatz
von 14,95 Euro pro Monat verlangt. Dabei werden alle
Inlandsgespräche und versandten SMS berücksichtigt. Zudem fällt
bei
Aktivierung ein einmaliger Anschlusspreis von 24,95 Euro an.
Es gilt eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Angesichts der
seit gut einem Jahr möglichen Rufnummern-Portierung ist der
Einheitspreis von 29 Cent in alle Netze interessant und
günstig, dafür sind Festnetzverbindungen und Nebenzeitpreise
relativ teuer. Außerdem erhält der Kunde kein subventioniertes
Handy
oder weiteres Gesprächsguthaben als Gegenleistung zum
Vertragsabschluss.
Für die ersten 24 Monate ist ein Jamba!-Paket inklusive,
danach kostet dieses einen Euro pro Monat. Dabei erhält man
monatlich
25 Free-WAP-SMS, fünf Klingeltöne oder Logos, zwei Spiele
und drei
MMS-Grüße in einem Gesamtwert von 20 Euro.
- MMS-Empfang wird im Ausland teuer
Der Austausch von mobilen Multimedia-Nachrichten
(MMS) wird
immer beliebter. Dank der
GPRS-Roamingabkommen mit
den ausländischen Mobilfunk-Netzbetreibern funktioniert der
Service inzwischen auch, wenn
man sich gerade im Skiurlaub in Österreich oder am Strand auf den
Kanarischen Inseln
aufhält. Überall dort, wo GPRS zur Verfügung steht, können auch
MMS-Nachrichten
verschickt und empfangen werden.
Dass der MMS-Versand kostenpflichtig ist, dürfte einleuchtend
sein. Allerdings
zahlen Kunden von T-Mobile,
E-Plus und
o2 inzwischen auch für den Empfang einer MMS,
wenn sie sich jenseits
der deutschen Landesgrenzen aufhalten. Lediglich bei
Vodafone
gelten noch bis zum 15. Januar 2004 - und damit gerade noch
rechtzeitig für den
Weihnachtsurlaub - die gleichen Bedingungen wie im Heimatnetz.
Eine Übersicht hat der
Düsseldorfer Netzbetreiber auf seiner
Homepage
veröffentlicht.
Ab 16. Januar 2004 gilt für den Versand aus
westeuropäischen Vodafone-Netze
ins deutsche D2-Netz oder an E-Mail-Adressen dann ein Preis von
99 Cent (bis
30 Kilobyte) bzw. 1,99 Euro (30 bis 100 Kilobyte).
Beim Versand in andere Netze fallen 1,29 bzw. 2,49 Euro an.
Der MMS-Empfang bleibt vorerst kostenlos. Beim Versand und
Empfang in bzw. aus anderen ausländischen Netzen hängen
die Preise allerdings vom Roamingpartner ab. Ab 1. April
2004 wird dann auch der MMS-Empfang in westeuropäischen
Vodafone-Netzen kostenpflichtig.
Um unerwünschte Kosten zu vermeiden, besteht die Möglichkeit,
den MMS-Empfang auf das
Heimatnetz zu beschränken. Ein entsprechender Menüpunkt ist bei
jedem MMS-Handy zu finden. Je nach Dauer des Auslandsaufenthalts
kann es dann natürlich vorkommen, dass eine Multimedia-Nachricht
ihren Empfänger nicht erreicht, da diese - ähnlich wie eine SMS
- nur zeitlich begrenzt im Netz gespeichert wird.
- Unerwünschte Anrufe auf dem Handy abblocken
Wer sich vor unerwünschten Anrufen schützen möchte, kann dies
neuerdings mit einer
Software tun, die von der Jamba!
AG extra dafür
entwickelt wurde. Wer von bestimmten Personen nichts hören will,
trägt diese in die
schwarze Liste der Handysoftware "Black List" ein und schon
werden Anrufe von dieser
Person nicht mehr durchgestellt. Der Anrufer hört jedes Mal,
wenn er anrufen möchte,
nicht mehr als ein Besetztzeichen.
Die Black List lässt sich flexibel einstellen, so dass auch
angegeben werden kann,
welche Anrufer in welchen Situationen ein Gesprächsaufbau
ermöglicht werden soll. Mit
wenigen Tastendrücken soll man zwischen Business-, Privat-,
Abend- und
Wochenend-Programm umschalten können - auf Wunsch auch direkt aus
dem Adressbuch
heraus. Unbekannte Störenfriede können manuell nachgetragen
werden.
Einmalig werden für die Software 9,99 Euro für das
Herunterladen berechnet.
Eine monatliche Grundgebühr fällt nicht an. Die Black List läuft
vorerst allerdings
nur auf den Nokia-Modellen 3650,
7650 und dem
N-Gage.
- UMTS-Lizenzen werden erneut versteigert
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) geht davon aus, dass
bis
Ende 2007 die beiden UMTS-Lizenzen von Quam
und mobilcom erneut unter den
Versteigerungshammer kommen. Weil die beiden Mobilfunker aus dem
UMTS-Geschäft ausgestiegen sind und
deren Lizenzen voraussichtlich an die RegTP zurückfallen werden,
sei
dies "das realistische Szenario", erklärte ein Sprecher der
Behörde
gegenüber der Financial Times Deutschland
(FTD). Allerdings gehe er auch
davon aus, dass Quam und mobilcom auf finanziellen Ausgleich
klagen werden. Die vor drei Jahren ersteigerten
Lizenzen sind heute allerdings deutlich weniger wert.
Wer bei einer möglichen neuen Auktion mitbieten würde, ist
derzeit noch unklar. Als größte Interessenten gelten aber die
beiden Marktführer auf dem deutschen Markt,
T-Mobile und
Vodafone D2. Weitere Informationen
finden Sie in der Meldung unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s12214.html .
- Überblick: Die neuen Handys im November
Auch im November haben die Hersteller von Handys und
Smartphones wieder eine Reihe neuer Geräte präsentiert. Wir
haben
für Sie eine Übersichtsnews zusammengestellt, auf die wir Sie
an dieser Stelle noch einmal hinweisen möchten.
Dort finden Sie das Nokia
5140,
das weltweit erste GSM-Mobiltelefon mit Push-to-Talk-Funktion,
mit
der direkte Wechselsprechverbindungen,
ähnlich wie bei Walkie Talkies, zwischen zwei Personen oder auch
innerhalb einer größeren Gruppe von Nutzern möglich sind.
Weiterhin
stellen wir das seit Mitte November erhältliche
SGH-E100 von
Samsung vor, ebenso das Kamerahandys
G7050 von LG
Electronics
und das neue Einsteigerhandy
V150 von
Motorola. Weitere Details zu diesen
Geräten erfahren Sie unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s12215.html .
Informationen zum neuen Sendo X
finden Sie unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12172.html .
Weiterhin gibt es noch eine Neuigkeit für alle, die den
Blackberry mit einem
Vodafone-Tarif nutzen wollen. Der
Blackberry 7230, also
das Gerät mit Farbdisplay, liegt bei Vodafone mit 269 Euro
(mit Vertrag) exakt
95 Cent unter dem von T-Mobile.
Günstiger ist der
Blackberry beim Provider Talkline, der
das Telefon mit
Organizer und E-Mail-Pushdienst zusammen mit einer D1-Karte für
199 Euro
anbietet. Hierzu finden Sie weitere Informationen unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s12183.html .
.
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